• Mani, was meinst du damit? Welche Komponenten bräuchte ich dazu?


    En Gruess
    Reto


    Hallo Reto


    Das geht ganz simpel: Mit einem Taster steuerst du zb den RS16 von LDT an, in TC wird ein Kontaktmelder erstellt, und hier wird die Weiche eingetragen. Somit kannst du mit einem einfachen Taster auf dem Stellpult die Weiche schalten. Auch Start/Ziel-Taster kannst du auf diese Weise programmieren. Kommt halt darauf an was man mit den Rückmeldedaten in TC macht ;) . Der PC bzw TC muss natürlich laufen, sonst funktioniert das nicht. Der grosse Vorteil ist aber auch, dass du zu jeder Zeit auch Züge vollautomatisch fahren lassen kannst, da ja TC die Stellung jeder Weiche kennt, bzw die Weiche selbst schaltet.



    Gruss Mani


    Edith meint, Taster in TC war Kontaktmelder gemeint, wurde korrigiert.

    Gruss Mani, und wieder ab in die Matte...

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  • Hallo Reto,


    mir geht es wie dir: (auch) ich habe einen einfachen und sehr überschaubaren Kreisverkehr -allerdings nur einen- ohne Begegnungsverkehr, da braucht es nicht zwingend einen PC. Und daher kann ich nur die Idee von Michiel/Marco aufgreifen und dir Pontresina ans Herz legen. Mit folgender "Einschränkung": alleine vor Ort erledigt das Programm die Regelzüge, du den Rangierverkehr etc., bei mehreren Fahrdienstleitern werden die Aufgaben geteilt. -Andererseits: Bietet der SM-Teilbereich eigentlich überhaupt die Möglichkeit Güterwagen Ri. Tirano zu befördern? Ich selber habe an diesen Zügen so gut wie nie Güterwagen gesehen..


    Aber jetzt sind wir schon ziemlich weit weg von St. Moritz ;) ....


    Viele Grüße
    Jo

  • Hallo Reto


    Bezüglich Pontresina, ich habe da mal eine ganz interessante Anlage eines Kollegen gesehen, die es so leider nicht mehr gibt. Er hat Pontresina als Ausgangspunkt und Endpunkt der Berninabahn genommen.
    - Pontresina wurde in den Kreisverkehr miteinbezogen (wäre bei dir auch möglich). Wenn Bedarf auf Manöver da ist wird der Zug in Pontresina gewendet wenn nicht kann man ihn durchfahren lassen. MEistens wurde bei ihm der Zug denn da gewendet, da er auch einen Fahrplan aufgebaut hat.
    - Hinter Pontresina hatte es einen kleinen Abstellbahnhof, dort standen der Berninaexpress (mit Stammnetzlok), zwei bis drei Güterzüge mit Ge 6/6 II und Ge 4/4 I sowie ein Neva Pendel. Der Neva Pendel wurde per PC gesteuert. Somit bestand nun aber die Möglichkeit die Güterzugsübergabe Bernina - Stammnetz - Bernina zu machen. Da die Güterzüge am Bernina meist nicht als ganzes mitgehen, hatte man den Rangierspass... --> GZ Stammnetz auseinander nehmen, an diversen Regios anhängen, vom Bernina her kommend wieder als Güterzug formieren.

  • Hallo zusammen


    Erstmal ein Dankeschön an alle Schreiber!


    Ich hatte es befürchtet (und erwartet!): Nach euren Voten steht mein Vorhaben auf wackligen Beinen, denn Pontresina würde mich schon reizen. Vor Jahren hatte ich ja die Station mit allen Gebäuden schon mal gebaut. Ist aber alles verkauft.... Der Güterverkehr und das Depot sprechen für Pore, das Umfahren der TW's dagegen, dies geschieht bekanntlich in St. Moritz. Ich werde mir nochmals eingehend Gedanken machen. Tirano hingegen ist gesetzt. Diese Station baue ich modular auf, wobei ich die Steuerung der Weichen so verwirklichen will, wie von Mani und Michel aufgezeigt. 2 Fragen dazu stellen sich mir im Moment:


    1. Ist es richtig, dass die Taster auf dem Stellpult nicht den Servo direkt ansteuern, sondern die Weichen via TC und Digitalsystem gestellt werden? Es besteht also keine physische Verbindung vom Stellpult direkt zum Weichenservo.
    2. Kann ich mir die Weichenposition auf dem Stellpult ausleuchten lassen? Wenn ich eine Weiche per TC stelle, will ich die Stellung sogleich auf dem Stellpult angezeigt haben und umgekehrt.


    Muss mich mal etwas schlau machen, hier betrete ich wieder einmal Neuland. Den TC werde ich jedenfalls behalten, der PC wird bleiben! Danke für eure Überzeugungsarbeit.


    En Gruess
    Reto


    @ Martin: Besten Dank für die Bilder von St. Moritz. Irgendwie bin ich von diesem Gedanken noch nicht los.... Ich stelle mir die Hintergrundkulisse vor, die den Blick auf den See zeigt. Eine schöne Vorstellung.

  • Hallo Reto


    Meine Erfahrungen beziehen sich noch auf TC 5.8, sollte aber für die neueren Versionen auch möglich sein.


    Zu 1:
    Du erstellst einen Taster im Stellwerk, und diesen Taster schliesst du an einen Rückmeldedecoder mit Kurzschluss-Erkennung (zB LDT RS16) an. In TC erstellst du einen Kontaktmelder mit eben dieser Adresse des angeschlossenen Tasters. Nun kannst du diesen Kontaktmelder in TC nutzen wie du möchtest, zb einen Bahnwärter erstellen, als Auslöser dieser Kontaktmelder, als Operationen das Schalten einer Weiche, oder mehreren Weichen, Weichenstrassen, Signalen usw. Der Taster im Stellwerk selbst hat keine Verbindung zum Weichendecoder!


    Alles klar? ;)

  • Hallo Reto


    Ein Kompromiss hast du meiner Meinung nach auch mit St. Moritz, von dem her könnte ich mir den Kompromiss mit dem Umsetzen der Triebwagen in Pontresina (anstatt St.Moritz) sehr gut vorstellen.


    Zu 1. Kommt ein wenig drauf an, ich habe gesehen, dass du bei deiner amerikanischen anlage die ESU Servo Decoder verwendest. Dort kannst du die Weiche mittels Taster direkt schalten. Das Problem fängt ann wenn du Weichenstrassen schalten möchtest, dies müsstest du dann mit Relais machen. Vorteil, wäre ohne PC realisierbar.


    Zu 2. Ich habe dafür Qdecoder in Verwendung. Sobald eine Fahrstrasse geschalten wird leuchtet sie weiss, sobald sie besetzt ist rot. Das Zusammenspiel und die einzelne programmierung bin ich jedoch noch am ausprobieren. Ich habe mir da klar gesagt Step by Step. Jedoch möglich ist es auf jeden Fall. Anders würde es die Möglichkeit mit dem ESU Dedector geben, da kannst du einfach eine Ausleuchtung weiss (mittels Relais) und rot mittels Besetzmeldung vom Dedector realisieren. Auch hier wäre der klare Vorteil, dass man den PC gar nicht braucht.

  • Hallo Reto


    Auch noch meinen Senf dazugeb:



    1. Ist es richtig, dass die Taster auf dem Stellpult nicht den Servo direkt ansteuern, sondern die Weichen via TC und Digitalsystem gestellt werden? Es besteht also keine physische Verbindung vom Stellpult direkt zum Weichenservo.
    2. Kann ich mir die Weichenposition auf dem Stellpult ausleuchten lassen? Wenn ich eine Weiche per TC stelle, will ich die Stellung sogleich auf dem Stellpult angezeigt haben und umgekehrt.


    Muss mich mal etwas schlau machen, hier betrete ich wieder einmal Neuland. Den TC werde ich jedenfalls behalten, der PC wird bleiben! Danke für eure Überzeugungsarbeit.


    Punkt 1:
    Vom Taster im Stellpult geht es als Erstes zu einem physikalischen Rückmeldekontakt. Dieser wertet den Tastendruck aus und leitet ihn via sein Bussystem (s88, RS-Bus, LocoNet o.ä.) an den PC bzw. TrainController weiter. Was danach passiert ist reine Definitionssache innerhalb von TrainController; es kann z.B. eine Weiche geschaltet oder auch eine Fahrstrasse ausgelöst werden. Und richtig, es besteht keine Verbindung vom Taster direkt zum Weichendecoder; das Servo ist lediglich am Weichendecoder angeschlossen.


    Eine weitere Möglichkeit ist, wenn Du Weichendecoder einsetzt, die auch analog ansteuerbar sind (z.B. WA5; Stichwort "Eintastenbetrieb"). Dann geht die Verbindung vom Taster direkt zum Weichendecoder; es wird also kein Rückmelder benötigt. Ob dies in der Software erkannt wird bin ich jetzt nicht sicher; müsste ich ausprobieren.


    Punkt 2:
    Ja, Du kannst die Weichenposition am Stellpult ausleuchten. Je nach eingesetztem Weichendecoder hast Du am Decoder Ausgänge (die ganz Verückten schliessen hier wiederum einen Rückmelder an, welcher in TrainController dann zur Überwachung der Weichenstellung dienen ...), die die Weichenposition markieren und an denen Du eine Lampe oder LED anschliessen kannst. Diese Kabel gehen dann vom Weichendecoder zum Stellpult.


    Ein Beispiel mit dem Weichendecoder WA5 mit Kurzfilm findest Du hier, ganz unten.

    Gruss
    Giorgio


    i5 QuadCore 4GB RAM / WIN7 64Bit / TC8.0F5 Gold / 2L-DCC / SpurN
    2x IB II / 2x IB I als IB-Control / DR5000 / LocoNet+s88 / Qdecoder / LDT / WA5 / WDECN-TN

  • Zitat

    Eine weitere Möglichkeit ist, wenn Du Weichendecoder einsetzt, die auch
    analog ansteuerbar sind (z.B. WA5; Stichwort "Eintastenbetrieb"). Dann
    geht die Verbindung vom Taster direkt zum Weichendecoder; es wird also
    kein Rückmelder benötigt. Ob dies in der Software erkannt wird bin ich
    jetzt nicht sicher; müsste ich ausprobieren.

    Kannst auch eine Weiche welche im TC erfasst ist via Handregler schalten oder eben via externen Taster (am Decoder angeschlossen) die Weiche wird im TC ebenfalls geschaltet.
    Beim ESU Servo habe ich nochmals geschaut, da geht bei mir die Weiche am PC hin und her wenn ich diese via Taster schalte.
    Edit: Beim WA5 haben wir soeben herausgefunden, dass es dort einen Trick geben muss, welcher kann ich noch nicht sagen, wenn ich mehr weiss, wird berichtet.


    Ebenfalls noch eine halb Verrückte Idee, bei der Maske im TC als Operation eine Adresse von einem Schaltdecoder eingeben, welcher dann ein LED am Stellpult zum leuchten bringt... ;)

    Bahnsinnige Grüsse aus dem schönen Kanton Schwyz
    Michel

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von lehcim ()

  • Hallo Reto,


    Du hast es doch an dem Ospizio Bernina-Modell in Bauma gesehen. Dort ist auch ein kleiner Computer, der die "Logik" der ganzen Anlage beinhaltet. Ausführen tun es dann die jeweiligen Decoder. Wenn es aber Beziehungen zwischen den Decodern geben soll, dann braucht man das nicht kompliziert zu verbinden, sondern an dieser Stelle greift dann der Computer ein.
    In Ospizio läuft alles über WLAN auf dem Smartphone, aber es ist alles vorbereitet, das auch ein Gleisbildstellpult betrieben werden könnte. Die Ein-/Ausgänge der Decoder können auch die Weichen schalten/anzeigen. Für jede Weiche ist ein Taster vorgesehen, der die Weiche bei Betätigung in die jeweils andere Position bringt. Für Abzweig/Gerade ist je eine LED vorgesehen, die bei Betätigung des Tasters ausgehen und die jeweilige Stellung wird dann aufgeblendet. Genau so läuft es bei den Signalen. Wenn so ein Taster gedrückt wird, dann startet die Aktion aber auf dem Computer und der meldet es auch an das Smartphone. Es ist also egal, ob ich am Stellpult oder drahtlos meine Weiche stelle. Überall wird mir das Richtige angezeigt.
    Soweit ist das erst einmal eine ganz simple Steuerung, aber diese kann natürlich mit einem Automatikmodus für selbst fahrende Züge, etc. erweitert werden.


    Grüße, Marco

  • Hallo zusammen!


    Danke für eure Tipps! Mir schwebt eine Lösung vor mit ESU Switchpilot Servo und Extensions, mit welchen die LED's am Gleispult gesteuert werden. So habe ich es bei der D&RGW gelöst. Neu wird das ganze mit TC verknüpft... (sollte doch gehen, oder? :S ;(
    Übrigens: mein altes Interface war nicht der Grund für den Unterbruch der Datenübertragung. Der Fehler lag bei einem Adapter (seriell-USB). Nach Deinstallation und Neuinstallation des Treibers ist alles wieder im Guten. Fazit: Dank Microschrott schon wieder Geld gespart!
    En Gruess
    Reto

  • Hier noch ein paar Bilder (nur Billighandy Camera)
    Zwischen diese Ebenen kommt Tirano zu liegen:



    Meine erste windschiefe Fahrleitung bei der Montebello-Kurve:



    Die neuen Signale für Lagalb sind eingetroffen:



    Einige Lärchen mehr um das Tomatenhäuschen sind gewachsen:



    En Gruess
    Reto

  • Hallo Reto!


    wunderschöne Bilder die Du hier zeigst!


    Noch ein Tipp zu den ESU Servo-Steuerungen:


    Da die Festspannungsregelung in den Dingern relativ schwach ausgelegt ist, kann es zu Problemen kommen.
    Es sollte daher besser eine seperate, gut dimensionierte geregelte Festpannung für deren Stromversorgung eingesetzt werden.
    Diverse Nutzer von ESUs haben mir dies bestätigt.

  • Hallo Reto


    Die Montebellokurve sieht wunderschön aus.


    Wie hast Du die windschiefe Fahrleitung gemacht?


    Ich kann aus leidvoller Erfahrung Walters Typ nur bestätigen.


    Nach diversen Versuchen bin ich bei dieser Stromversorgung für meine ESU's gelandet.


    http://www.conrad.ch/ce/de/product/511831/TDK-Lambda-LS-150-12-AC-DC-Stromversorgung-12-VDC-125-A-150-W-AC-DC-Netzgeraet-Einbau-Netzteil-Schaltnetzteil/?ref=detview1&rt=detview1&rb=1


    Bringt eine ansprechende Leistung mit gleichbleibender Spannung und ist meines Erachtens preislich interessant.
    Seit dem Einbau zuckt auf alle Fälle nichts mehr rum beim Einschalten

  • Hallo Reto,


    wie Rainer schon geschrieben hat. Excelente Umsetzung des Originals ins Modell!!!
    Du hast das "Bernina Feeling" super im Modell erzeugt. :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:


    Mit freundlichen Grüßen


    Christian

    Schweizer Schmalspurbahnen in 1:87- Anlagen und Dioramen: "Saluti da San Vittore", "GLACIER EXPRESS 1981", "HOTEL OBERALPSEE um 1930"

  • Hallo Reto


    Zitat

    Danke für eure Tipps! Mir schwebt eine Lösung vor mit ESU Switchpilot
    Servo und Extensions, mit welchen die LED's am Gleispult gesteuert
    werden. So habe ich es bei der D&RGW gelöst. Neu wird das ganze mit
    TC verknüpft... (sollte doch gehen, oder? :S;(

    Meiner Meinung nach müsste dies gehen. Du brauchst ja nur den Switchpilot zu verknüpfen. TC merkt wenn du dort eine Weiche schaltest. Aber am besten probierst du einfach mal aus.


    Bezüglich den Spannungen, bei mir sind momentan 5 Servodecoder von Klaus, 8 WA 5 und 4 ESU Switch Pilot im Einsatz. Durch die Module gehen folgende Leitungen: K + J (Digitalspannung 2.5 mm2), R+S (Rückmeldebus 1.5 mm2), + und - (16V Leitung für die Analoge Spannung, für Weichendecoder usw. 1.5mm2) Bisher habe ich so gute Erfahrungen gemacht.


    Apropo die Fahrleitung sieht genial aus, für ein paaar zusätzliche Infos wäre auch ich interessiert. Sieht man eine Windschiefefahrleitung im Modell doch eher selten.

  • Hallo Michel


    Die windschiefe Fahrleitung ist eigentlich simpel. Zuerst lötete ich einen langen Draht (vermutlich 0,3 mm) am Mastausleger ganz hinten an. Ein etwas feinerer Draht, ebenfalls genügend lang, wird vorne am Ausleger (mehr oder weniger gleismittig) verlötet. Nun habe ich aus Draht Zwischenstücke geschnitten, diese an beiden Enden mit der Zange umgebogen, in die beiden bestehenden Drähte gehängt, ausgerichtet und verlötet. Es gibt noch ein paar Mängel bei Montebello, bei der Grümkurve will ich's dann aber besser machen! Der Übergang von der windschiefen zur "normalen" Fahrdrahtaufhängung ist bei mir etwas kurz. Es sieht besser aus, wenn der Mastabstand ca. 35 cm oder mehr ist. Übers Wochenende färbe ich die Drähte mit Pinsel und Humbrolfarbe dunkeloliv ein.
    En Gruess
    Reto


    @ Walter und Alp Bondo: Danke für den Tipp mit der Stromversorgung. Ich habe bereits so ein Spannungsteil im Einsatz.
    @ Christian, Rainer: Schön, wenn's gefällt
    @ Giorgio: Na, dann schaumer mal...

  • Hallo Reto


    Wow, ich bin echt verzaubert von deinen Bildern!! Sieht alles so wunderschön aus und bin auch ein bisschen neidisch auf dein Baukünste.

    Zwischen diese Ebenen kommt Tirano zu liegen:

    Dann gibt es sicherlich noch etwas mehr Platz für Züge, oder? Das kann man ja immer gebrauchen. Ich dachte, dass mein 12gleisiger Bahnhof à je 2 Züge für immer reichen würde.. Ich habe ihn jetzt schon mehr als halbvoll..


    Liebe Grüsse und bitte weiter so schöne Bilder posten


    Andreas