Beiträge von 12mm

    Hallo Christian,


    ich würde die Fenster fräsen lassen. Ein Stück klares Plastik und um die Fenster herum wird etwas Material abgetragen. Dann kannst Du die Fenster einfach in die Aussparungen einsetzen. Dein Messingmodell ist natürlich recht dünn in der Wandstärke, aber dann muß man den Abtrag halt entsprechend anpassen.


    Grüße

    Marco

    Lieber Peter,


    ich glaube, ich hatte es schon einmal geschrieben, aber Du könntest locker zwei „Eisenbahn Journal Spezial“ füllen. „Bauen wie Peter“ (Analog zu Brandl!) „… mit der RhB nach Arosa.“

    Und weißt Du was? Ich würde sie beide kaufen. Deine Bilder sind super, Deine Erklärung leicht zu verstehen, Deine neuen Techniken extrem interessant. Was braucht es mehr für solche Hefte? Wunderbar!


    Zum Thema Löten: Phosphorsäure geht gut, aber mit den beschriebenen Einschränkungen. Ohne Reinigung ist es nie gut! Egal, welches Flussmittel.

    Mit dem von Hassler habe ich auch gute Erfahrungen gemacht. Wichtig ist auf jeden Fall, dass die Lötstelle sauber ist. Vorher mit feinem Schleifpapier oder einem Glasradierer gereinigt, erspart schon ganz schön viel Frust.

    Bleihaltiges Lot ist in der Tat am einfachsten zu löten und auch für Privatpersonen noch erlaubt, allerdings kann man es aufgrund EU-Gesetzen meist nur noch als Gewerbetreibender beziehen.

    Ich habe mich vor kurzem zu dem Thema durch das Internet gewühlt und da Blei ja nun wirklich nicht so gesund ist, nach einer Alternative umgeschaut. Mein erster Bleifreier Versuch war nämlich nicht so zu empfehlen. Das ist viel, viel schwieriger als das alte Lötzinn.

    Ich bin dann auf den Tip gekommen, dass es welches gibt mit einem Silberzusatz und da dann ein spezielles mit etwas mehr Flussmittel. Angepriesen wurde es, dass es gleich gut, wenn nicht sogar besser als Bleihaltiges Lot ist. Das klang so überzeugend, dass ich es gekauft habe. Allerdings bin ich noch nicht zum Testen gekommen. Ich werde mal berichten, wenn es sich lohnt. Eine nicht giftige Alternative kann hier nicht schaden.


    Grüße

    Marco

    Hallo zusammen,


    zwei Bilder kann ich auch zum Besten geben. Nüchtern betrachtet klang es relativ unspektakulär, aber vor Ort war das ganz anders. Diesen wahnsinnig langen Zug im "Albulawirrwarr" zu sehen war schon ein unglaubliches Erlebnis. Solche Bilder hat man sich bisher ja nur mit Photoshop erstellen können und dieses Mal war es aber real. Ein toller Tag, der von den Initiatoren perfekt geplant und ausgeführt war. Ein wundervolles, buntes Programm um das Event herum und die An- und Abreise war auch genial gelöst. Wer Bergün in Google eingegeben hat, wird am Samstag bestimmt gesagt bekommen haben: "An diesem Ort ist aktuell mehr los, als an vergleichbaren Tagen". ;)

    Fazit: Glückwunsch an die RhB und Dank an alle, die den Tag zu etwas Besonderem gemacht haben. Es hat sich gelohnt...



    Bei BEMO war der ganze Capricon zu sehen. Neu nun auch mit Motorwagen:



    Jetzt stellt sich mir nur die Frage: Wenn man 24 Capricons bei BEMO bestellt, bekommt man dann vielleicht den 25. gratis? :K


    Grüße

    Marco

    Hallo zusammen,


    Bauma ist vergangen und diesmal auch ohne eine Anlage von Bertrand. Dafür haben wir dieses Jahr ganz viel mit Euch gequatscht und das war auch sehr schön. Viele haben gefragt, wie es denn in Ospizio inzwischen aussieht. Ich glaube, ich darf verraten, dass noch immer kein Gras gewachsen ist, aber es tut sich im Laufe der Zeit dann doch etwas. Das sieht meist nicht nach viel aus, aber die kleinen Details bedürfen dann doch etwas mehr Aufwand. In 0m muss man an vielen Stellen genauer hinschauen, als in H0m, damit es später auch noch glaubhaft ausschaut. Die Remise hat zum Beispiel inzwischen eine "Aussenhaut" mit Steinen und erste Farbschichten bekommen. Trotz der Größe muss die fest auf dem Modul montiert werden. Später laufen da die Oberleitungsdrähte durch und evtl. werden auch noch die Türen beweglich. Da ist es dann fast unmöglich, das Gebäude abnehmbar zu gestalten. Nur das Dach kann man öffnen, damit man noch reingreifen kann.

    Bevor die Remise aber montiert werden kann, muß die Drehscheibe fertiggestellt werden. Die dafür benötigten Teile sind zwar schon längere Zeit fertig, aber es bedurfte doch ein paar Anläufen, bis alles montiert werden konnte. Dieses Wochenende war es dann soweit und die Drehscheibe ist zumindest zu etwa 90-95% fertig. Sie läuft noch nicht ganz rund, aber das wird sich sicherlich noch einstellen lassen. Das Beste aber: Sie läuft flüsterleise und auch eine 1-2kg schwere Messing Xrot 9213 wird anstandslos auf Ihr gedreht.


    Die Drehscheibengrube besteht ja aus einer gefrästen Aluplatte. Damit das später nach einer verwitterten Betonwanne aussieht war dann doch etwas Farbeinsatz nötig. Unten in der Grube wurde Sand ausgestreut und verklebt, der Rand farblich behandelt, die Schienen und auch die ganze Drehscheibe selbst sind gealtert.



    Nachdem das alles soweit fertig war, verlagerten sich die Arbeiten mehr auf die Unterseite. Hier ist es schön, dass die Drehscheibe in einem Modul verbaut ist, was sich einfach auf die Seite stellen lässt und so die Arbeiten deutlich einfacher gestaltet. Die Bühne mit der Welle wurde eingesteckt und ausgerichtet. Durch die Welle wurden die Kabel gezogen und auf der Rückseite herausgeführt. Es sind insgesamt 5 Kabel: 2x DCC und 3x für die Versorgung eines Hallsensors. Dieser wird später die exakte Position der Schneeschleuder auf der Drehscheibe anzeigen. Die Xrot bekommt mittig einen kleinen Magneten, der den Hallsensor auslöst. Dies ist unerlässlich, da die Xrot und auch die Drehscheibe selbst sonst gefährdet sind. In dem Gebäude ist einfach kein Platz. Die durch die Welle geführten Kabel wurden dann verlötet und passende Schleifer zur Stromübertragung angebracht. Das sieht etwas wild aus, funktioniert aber ganz wunderbar. Alle Schleifer sind mindestens doppelt vorhanden, bei dem Fahrstrom sogar vierfach. Da sollte es eigentlich keine Aussetzer geben.



    Nachdem dann der Motor installiert und die Elektronik angeschlossen wurde, war alles bereit für erste Proben. Hier ein Blick in das Gebäude von oben durch das geöffnete Dach. Die Schiene ist noch nicht fixiert und später muß da auch noch ein geätztes Abdeckblech zwischen die Schienen.



    Wenn das Dach drauf ist und man durch das Tor schaut, sieht es so aus.



    Und da bewegte Bilder am Schönsten sind, gibt es hier ein kurzes Video, was zeigt, wie es später mal sein wird.


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    Grüße

    Marco

    Hallo zusammen,


    es gibt ein paar sehr schöne Stellen an der Berninabahn, die eher im verborgenen geblieben sind. Ein solches Kleinod ist die Fachwerkbrücke über die Poschiavino in Miralago. Letztes Jahr habe ich gesehen, dass dort eine neue Brücke gebaut wird und noch jede Menge Fotos von diesem tollen Bauwerk gemacht. Man weiß ja nie...



    Es ist wenig über diesen Neubau berichtet worden und so habe ich mal danach gesucht. Auf der folgenden Seite gibt es zumindest ein Bild der neuen Brücke, die wohl im Sommer dieses Jahres übergeben wurde und die alte Brücke somit Geschichte ist. Irgendwie schade...


    Grüße

    Marco

    Zitat

    Ich habe die zwei Bilder mal geklaut

    … und ich bin immer wieder erstaunt, dass das Urheberrecht in der Schweiz so anders ist. In Deutschland wäre das komplett verboten, die Bilder anderweitig zu veröffentlichen.

    Grüße

    Marco

    Hallo Andreas,


    schön, dass Du alles zusammen hast.

    Zur "ollen Tür" habe ich eine wilde Theorie! Wenn man sich den gemauerte Einfassung der Türen anschaut, dann fällt auf, dass bei der zusammengebastelten Tür nur ein gemauerter Sturz vorhanden ist, aber keine seitlichen Steine. Das sieht daher für mich so aus, als wäre da nie eine Tür drin gewesen.

    Vielleicht ist es einfach nur ein gemauerter Vorsprung, wo die eigentliche Tür geschützt im eigentlichen Gebäude war und vielleicht der übrige Raum als Lagerplatz für Holzscheite zum Heizen genutzt wurde.

    Die zusammengebastelte Tür sieht ja so aus, als wäre sie aus alten Fensterrahmen zusammengewürfelt. Vielleicht hat man da die alten Fenster genommen, die vor vielen Jahren mal übrig waren, als man die blaue Tür und die Fenster eingebaut hat. Die ist ja relativ modern und keinesfalls aus der Anfangszeit.


    Wie gesagt, das ist nur eine fixe Idee, aber alle Wände mit Fenstern haben immer eine gemauerte Einfassung - die hier nicht. Vielleicht hat ja jemand aus der Gegend genauere Informationen zu dieser Tür?


    Viele Grüße,

    Marco

    ... oder bei dem Franken-Eurokurs wandert gar nichts! Für alle aus dem Euroraum ist die Schweiz in den letzten Jahren etwa 20-25% teurer geworden. Und das, wo es eh nie so wirklich günstig war. Dieses Ungleichgewicht ist für keine Seite gut... Aber für eine Wurst im Festzelt reicht es noch - ich freue mich drauf!


    Noch ein Tip für alle, die mit deutscher Kreditkarte zahlen: Sehr oft wird an Geldautomaten und auch an Bezahlterminals eine Auswahl angeboten. Man könne in Euro oder in Franken bezahlen. Hier nimmt man immer die Landeswährung Franken! Eure Kreditkartenfirma macht eigentlich immer den besten Kurs. Merkt Euch die Euro-Summe und schaut später auf Eure Abrechnung. Ihr werdet staunen, was das für ein Unterschied sein kann. Und selbst wenn dort Euro nehmen würdet, müßt Ihr trotzdem die Auslandsgebühr bezahlen. Das ist nicht die Endsumme, die dort angezeigt wird.


    Grüße

    Marco

    Zitat

    Was heisst das genau? Habe erst einen Wagen von denen, aber bisher nicht fahren lassen...

    Das bedeutet, dass man die Fahrzeuge mit BEMO-Drehgestellen ausrüstet und dann ganz ordentliche Fahreigenschaften hat. So haben das eigentlich fast alle hier gemacht, die ernsthaft mit den Fahrzeugen im Anlagenbetrieb unterwegs sind und diese nicht nur in der Vitrine stehen haben.

    Hallo Andreas,


    da wäre die Frage, in welcher Epoche Du baust? In den 80er Jahren war das Dach der Remise zum Beispiel bewachsen. Evtl. waren auch die Dächer der Nebengebäude da etwas anders ausgeführt. Heute liegen da ja Kieselsteine drauf.

    Mit der Tür bin ich auch gespannt, ob da jemand noch Informationen zu hat. Ehrlich gesagt sieht die aber so aus, als ob dir schon ganz lange so dort steht. Alles Andere an Fenstern und Türen ist ja relativ neu.


    Viele Grüße

    Marco

    Hallo Andreas,


    auf Deine Frage zur Digitalisierung der Ge 4/4 I und II: Du hast schon das Optimum herausgeholt. Es ist einfach kein Platz in den Fahrzeugen. BEMO hat es bei dem alten Fahrwerk, welches Du ja auch hast, gelöst, in dem sie an der Seite eine Aussparung für den Decoder und unten zwischen den Drehgestellen Platz für einen Lautsprecher gefräst haben. Dann ist es relativ elegant einzubauen, ohne dass man am Gehäuse Umbauarbeiten ergreifen muss.

    Es sei aber gesagt, dass sich das ganz aktuelle Fahrwerk mit MTC21-Schnittstelle in vielerlei Hinsicht lohnt.

    Es besitzt eine LED-Beleuchtung, die 3-1 ermöglicht. Der Führerstand ist viel schöner nachgebildet und hat auch eine Beleuchtung. Das Wichtigste ist jedoch, dass die Fahreigenschaften deutlich besser sind und die Lok endlich so schön fährt, wie z.B. eine Ge 4/4 III oder Allegra.

    Grüße

    Marco

    Hallo Andreas,


    es geht mit Gewalt! Ja, das klingt hart, aber die Drehgestellblenden sind aus einem relativ strapazierfähigen Kunststoff. Ich mac he das immer so, dass ich es an den Aussenseiten bei den roten Markierungen anhebe, bzw. aus der Nase heraushebel. Ich meine, das geht mit einem Schraubenzieher ganz gut.Dann kannst Du die blauen Halter einfach etwas zusammendrücken und die Blende abnehmen. Die größte Schwierigkeit ist, dass man beherzt zugreifen muß. Ich kann verstehen, dass das Überwindung kostet. Man muß es einmal gemacht haben, um das zu kennen.

    Aber mal ganz anders gefragt: Wenn das Kabel abgegangen ist, mußt Du dann die Drehgestellblende abnehmen? Ist das Kabel dahinter? Ich habe das gerade nicht vor Augen. Wenn das höher ist, dann kannst Du auch einfach das Gehäuse abnehmen und den Stift, der das ganze Drehgestell im Chassis hält herausdrücken. Dann hast Du das ganze Drehgestell in der Hand. Das wird dann etwas fummelig, um es wieder zusammenzustecken, aber das wäre auch eine Lösung? Da mußt Du aber schauen, ob der Draht da wirklich gut zugängig ist. Wenn das nicht der Fall ist, bringt es natürlich nichts.


    Grüße und viel Erfolg,

    Marco

    Hallo Jörg,


    den Speicherbaustein kenne ich. Du hattest ja anfangs einen Kondensator 4F/2.8V und da wäre ich sehr interessiert, wie Du den angeschlossen hättest. Der von fischer-modell hat mit einer Schienenspannung bis zu 20V kein Problem, dafür aber nur 1000mF und da sind 2cm ein sehr guter Wert. Mehr kann man das auch nicht erwarten. Die Pufferung beträgt bei solchen Kapazitäten nur Zehntel-Sekunden. Mehr ist einfach in der Größe nicht drin. Von daher ist das alles so, wie es zu erwarten wäre.


    Grüße

    Marco

    Hallo Jörg,


    was ist eigentlich aus dem Tm 2/2-Umbau geworden? Hast Du den Kondensator nun mit Zusatzelektronik angeschlossen? Hat es funktioniert - wie weit rollt er stromlos aus?


    Grüße Marco