Beiträge von 12mm

    Hallo zusammen,


    Danke für Eure Empfehlungen. Ich habe noch viel gelesen und alles scheint seine Vor- und Nachteile zu haben. Letztlich habe ich mich dann für das Sandstrahlen entschieden. Ich war skeptisch, weil das Weißmetall ja doch sehr weich ist. Das Sandstrahlen funktioniert aber sehr gut. Es ist nur langwierig, da ich nur eine kleine Pistole habe, die ich immer wieder neu befüllen muß. Die Nachbarn habe ich schon zwei Stunden mit dem Kompressorgeräusch geärgert. In der Woche geht es dann weiter, mit hoffentlich ebenso zufriedenstellendem Ergebnis.


    Grüße,

    Marco

    Hallo zusammen,


    der Titel sagt eigentlich schon alles: Womit entferne ich am Besten die Farbe auf einem Metallmodell? Ich habe es mit Pinselreiniger und Farbentferner (Paint-Remover) von Revell probiert, aber die Farbe interessiert das nicht. Damit bekomme ich normalerweise noch so fiese Farbreste aus meiner Airbrush, etc. entfernt. Hier bleibt alles auf dem Modell. Hat jemand einen guten Tip?


    Viele Grüße,

    Marco

    Hallo zusammen!


    Zuerst einmal meinen Respekt, was da auf die Beine gestellt worden ist. Viele Dinge können bei so einem Projekt richtig schwierig werden. Ich glaube, Du hast es Dir an ein paar Punkten schwerer gemacht, als nötig. Wenn ich Deine Bilder ansehe, dann hast Du es nur mit einer Weller-Lötstation gebaut? Das ist natürlich schwierig. Messing zieht viel Wärme ab und auch wenn das eine gute Lötstation ist, muss ja gewährleistet sein, dass mehr Wärme zugeführt wird und das Lot zum Schmelzen bringt, als über das Messing abgeführt wird. Die eigentliche Lötung sollte so schnell wie möglich gehen und dafür brauche ich viel Wärme. Bei so großen Profilen würde ich da jetzt die Flamme empfehlen, oder es mit einem Widerstandslötgerät versuchen, was die Wärme ja relativ punktgenau zur Verfügung stellt.

    Wichtig ist in jedem Falle eine saubere Lötstelle und möglichst exakte Übergänge zwischen den Profilen. Kleine unsaubere Dinge mit Lötzinn füllen zu wollen ist immer der schlechtere Weg. Am besten also so genau wie möglich arbeiten. Zum Reinigen der zu lötenden Stellen gibt es so Schleiffliess, mit dem man die Oberfläche grob von einer Oxidationsschicht befreien kann. Dann lohnt es sich Lötwasser zu nehmen und die Stellen damit leicht zu befeuchten. Bei dem Elektroniklot nehme ich meist das Bleihaltige. Das ist wesentlich einfacher zu verarbeiten. Das hilft einem auch ein ganzes Stück.

    Kann man Lötstellen kühlen? Ja, klar, das geht, ist aber natürlich auch aufwendig und schwierig. Dort ist viel möglich, zum Beispiel einfach Watte in Wasser tauchen und auf die Lötstellen legen. Wenn es irgend möglich ist, sollte man die Teile einfach so lange wie möglich fixieren. Die schönen auf dem Holz aufgezeichneten Schablonen sind da schon der richtige Weg und wenn alles mit Stecknadeln, etc. gegen ein Verrutschen gesichert ist, dann kann man so ein größeres Bauteil auch Stück für Stück fertig löten. Wenn alles auf dem Brett liegt, braucht man sich auch über sich evtl. noch einmal lösende Lötungen Gedanken machen. Insgesamt gilt bei der Menge des Lötzinns: Weniger ist mehr! Optimal werden beide zu verbindenden Teile so heiß, dass sich das Lötzinn dort selbst dazwischen zieht und für eine feste Verbindung sorgt. Die Verbindung mit viel Lötzinn nur auf den Aussenkanten ist da nicht zu empfehlen.


    Dann noch ein paar Worte zum "Einfärben": Metall und Lackieren ist nicht ganz unproblematisch. Über das unbehandelte Modell jetzt einfach eine Lackschicht aufzutragen, wird nicht den gewünschten Effekt bringen. Metall muss eigentlich zwingend grundiert werden und damit die Grundierung gut hält, wäre bei so einem Bauwerk eigentlich auch ein Sandstrahlen zu empfehlen. Das ist nicht einfach, ich weiß, aber wenn der Lack sich mit dem Finger wieder herunterrubbeln läßt, hat man auch keine wirkliche Freude an der Lackierung. Es gibt ja zum Glück nicht so feine Teile, die man mit einer Sandstrahlpistole zerstören würde.

    In jedem Falle lohnen sich vorher ein paar Versuche mit übrig gebliebenen Profilen.


    Grüße,

    Marco

    Hallo Friedrich,


    das ist sehr schön, aber beim Tunnelportal solltest Du noch einmal mit dem Vorbild vergleichen. Bei der RhB sehen die Öffnungen deutlich anders aus. Das ist viel zu hoch. Der Stromabnehmer geht meist fast bis ganz auf das Fahrzeug runter, wenn es in den Tunnel geht. Ich glaube, das würde zu einem noch besseren Gesamteindruck führen.


    Grüße,

    Marco

    Hallo Willy,


    das Bild hier ist ja der Knaller. Der Tankwagen ist so schön "schietig", wie das im Laufe der Zeit passiert und dann wurde wohl die Folie abgezogen und da drunter ist es wie frisch lackiert. Wunderbar! Gibt es davon evtl. noch ein Detailfoto oder hast Du das etwas höher Auflösend? Das ist eine tolle Idee für eine Alterung.


    Vielen Dank für Deine schönen Bilder,

    Marco

    Hallo Stefan,


    so ganz verstehe ich das noch nicht. Vorne, der schwarze Stab ist der Lichtleiter zum oberen Scheinwerfer?


    Beim 40er-Triebwagen habe ich es ja so gelöst:



    Das scheint hier natürlich nicht zu funktionieren, aber so in der Art könnte man das machen.


    Grüße,

    Marco

    Hallo Giorgio,

    Zitat

    3 Zwergsignale haben die Aktion nicht überlebt

    Du arbeitest beim Begrasen ja mit einer Hochspannung. Gerade LEDs mögen die nicht wirklich. Auch andere Elektronik ist davon meist nicht so wirklich begeistert. Ich habe meine Gleise an den Gleisbelegtmeldern alle mit trennbaren Steckern versehen. Für die Begrasung wird dann da alles von den Schienen getrennt und alle Signale von der Anlage genommen.

    Wenn die dabei "hopps" gehen, dann ist das ja auf Dauer keine befriedigende und günstige Sache. Also so viel wie möglich von der Hochspannung fern halten.


    Weiterhin viel Erfolg,

    Marco

    Hallo Stefan,


    ich bin mir nicht sicher, aber die alte Beleuchtung war ähnlich derjenigen, die auch im 40er-Triebwagen verbaut ist. Jedoch etwas spezieller in den Ausmaßen. Da wird es wohl schwierig, etwas passendes zu finden. Ich habe das bei den 40ern mit passenden Platinen gelöst. Wenn das ähnlich ist, sollte das auch gehen, aber das muß man dann halt speziell herstellen lassen.


    Grüße,

    Marco

    Hallo Stefan,


    das geht heutzutage auch ein wenig schlanker: Heinz Däppen hat für ZIMO einen Sound der Ge 4/4 III, welche auch den Jubi-Jodler abspielen kann. Da braucht man keine Kombination aus Decoder uns Soundmodul mehr.


    Grüße,

    Marco

    Hallo,

    vielen Dank! Ich wollte aber ehrlich gesagt keine 570,- Fr ausgeben und dann habe ich noch das Problem des Zolls nach Deutschland. Die Lok hat mal ca. 400,-€ neu gekostet und war auch schon bei eBay am Ende für 320,-€ zu haben.

    Ich werde einfach noch etwas warten. Manchmal ergibt sich eine Gelegenheit. Ich hätte allenfalls eine orangene „162“ im Tausch. Komplett digitalisiert.

    Grüße,

    Marco

    Hallo Pascal,


    der Decoder ist doch von Lenz, also kein BEMO/ESU-Decoder ab Werk. Willst Du es nicht versuchen erst einmal einzugrenzen? Du hast sicherlich noch die Analogplatine, die da ab Werk in der Schnittstelle gesteckt hat. Steck die doch einfach mal ein und teste das Fahrzeug mit ganz normalem Gleichstrom. Fährt das Fahrzeug so ohne Probleme, wird es nicht das Fahrzeug sein und muß auch nicht eingeschickt werden.

    Dann kannst Du noch aus einer anderen Lokomotive, die nicht dieses Problem hat, einen Decoder nehmen und in den Triebwagen stecken. Wenn das Fahrzeug damit problemlos fährt, ist es der Decoder.

    Zumindest die einfachen Dinge würde ich versuchen im Ausschlussverfahren zu ermitteln. Mit einem Decoder und einer NEM651-Schnittstelle ist das ja auch nur ein einfach ein- und ausstecken.


    Viel Erfolg,

    Marco

    Hallo Pascal,


    laut Norm müsste es eigentlich CV8 -> 8 sein, aber es sieht so aus, als würde Lenz da seine eigenen Werte haben.
    zu beachten ist natürlich, dass danach alle Werte auf Standard gesetzt sind. Wenn Du etwas verändert hattest, muss das erneut einprogrammiert werden.

    Es könnte natürlich auch ein Einbrechen der Fahrspannung sein, aber Du schreibst, es ist nur bei diesem Fahrzeug - alle Anderen fahren normal?


    Marco

    Hallo Pascal,


    ein Getriebeproblem scheint ja wohl ausgeschlossen. Das würde man ja auch hören. Man kann natürlich mal das Gehäuse abnehmen und an der Schwungscheibe des Motors drehen. Ist das ohne viel Kraft möglich?

    Was bleibt? Motor oder Decoder. Als Erstes würde ich den Decoder mal zurücksetzen. Cv8 -> 8, aber auf einem extra Programmiergleis. Nicht, dass Du die ganze Anlage zurücksetzt. Wenn das nicht funktioniert und es ein Steckdecoder mit NEM651-Scchnittstelle ist, den Decoder einfach mal tauschen und wenn das immer noch nichts bringt, würde ich den Motor mal tauschen, bzw. ausbauen und an einem normalen Trafo mal testen.


    Grüße,

    Marco

    Hallo Manfred,


    ich meine, das ist ja nur eine NEM651-Schnittstelle in der Lok. Das bedeutet, Du kannst den Decoder entfernen und eine Analogplatine einstecken. Die gibt es als Ersatzteil oder hat bestimmt jemand hier übrig.

    Mit Decoder fahren geht auch, aber die Loks fahren später los, da der Decoder ja erst einmal starten muss. Das wird sich anders anfühlen, als eine analoge Lok.

    Grüße,

    Marco

    Hallo Stefan,


    wenn es sich um eine Lok mit der Nummer 12.. ... handelt, dann hat BEMO da gar nichts eingebaut. Ich glaube zu der Zeit gab es noch keine Decoder ab Werk. Die Loks, die einen Decoder ab Werk integriert haben, haben eine Nummer 13.. ...

    Das Aufschrauben ist aber wirklich bei diesem Modell kein Problem. Umdrehen, vier Schrauben mit Kreuzschlitz herausdrehen und das Gehäuse abnehmen. Es wird vermutlich eine 6polige NEM651-Schnittstelle zum Vorschein kommen, in die irgendein Decoder von irgendwem eingesteckt wurde.

    Man kann die Lok natürlich auch auf ein Programmiergleis stellen und CV8 auslesen. Dann sagt sie einem eine Zahl, die dann einem Hersteller zugeordnet werden kann. Je nach Hersteller kann man dann weitere CVs auslesen und die sagen einem dann unter Umständen auch den Decodertyp.


    Viel Erfolg,

    Marco