Beiträge von 12mm

    Hallo zusammen!


    @ Giorgio: Die Brücke (ohne Widerlager) ist etwas über einen Meter lang.


    Alles, was bisher geschrieben wurde, ist um und bei der Stand vor 1,5 Jahren. Nachdem ich den Rohbau zu Bertrand gebracht habe, fehlten unter Anderem noch die Pfeiler. Meine erste Idee war es, analog zu den Innenteilen der Brücke, diese auch in 3D zu zeichnen und dann ebenfalls als Messing-Gussteile herstellen zu lassen. Eine Anfrage bei einem professionellen Dienstleister blieb unbeantwortet, Andere haben abgewunken und ein paar Gussprofis meinten - hmmm, lieber nicht. Das wird bei solch großen Teilen nicht sauber und akkurat genug.

    Beim Gedankenaustausch mit meinem Vater meinte dieser dann: "Komm, wir machen das auch alles selbst und zwar aus Profilen!" Hier wäre dann wieder einmal ein guter Zeitpunkt an dem man "Stop" hätte rufen sollen. Aber irgendwie war auch alles schon zu weit fortgeschritten, als dass es hier dann unter einem gewissen Niveau gegangen wäre. Kurz und schmerzlos: Für die Pfeiler habe ich mit meinem Vater zusammen auch etwas über ein halbes Jahr gebraucht. Die Teile sind anspruchsvoller als die Brücke selbst. Ich will Euch mit Detalis nicht langweilen, daher skizziere ich nur kurz den Ablauf:

    Die Pfeiler wurden gezeichnet und da sich, wie nicht anders zu erwarten, doch der eine oder andere Fehler eingeschlichen hatte, mußte hier und da etwas angeglichen werden und so kam es, dass ich zum Beispiel die mittleren Steinpfeiler gleich dreimal herstellen mußte. Die Stützpfeiler zum Glück nur einmal, aber dafür waren die auch deutlich aufwendiger. In eine gefräste Negativform wurden die H- und U-Profile gelegt und die Pfeiler grob zusammengelötet. In dieser Form hatte ich die Profile an definierten Orten und konnte die Löcher für die Nieten einfach nach Koordinaten anfahren und bohren. Ich hatte das am Computer gezeichnet und die Werte aufgeschrieben. Beim großen Pfeiler sind es über 100 Bohrungen gewesen. Danach wurde der Pfeiler entformt und die Einzelteile wieder auseinandergelötet. In die Löcher habe ich dann die Nieten eingesetzt, analog zu den Brückenelementen eingelötet und von hinter plan gefeilt. Als alles sauber verarbeitet war, kamen die Teile wieder in die Form und wurden erneut zusammengelötet. Diesmal mit den eingelöteten Nieten, die natürlich nicht herausfallen durften. Weiter wurden dann noch diverse Fräs- und Drehteile hergestellt. Als kleinen Überblick, was da so entstanden ist, hier ein paar Bilder:







    Zum Schluß folgte dann ein Bauwochenende mit Bertrand, an dem alle Einzelteile zusammengefügt wurden. Die Brücke wurde in der grauen Grundfarbe lackiert und gealtert, die Pfeiler aufgestellt und an der Brücke fixiert, der Holzweg aufgeklebt und zum Schluß die Schwellen ausgerichtet und festgeklebt. So grob ist jetzt alles fertig. Einzig die Schienennägel für die Zwischenschwellen und die Mastausleger der Oberleitungsmasten fehlen noch. Fertig sieht das ganze Modell dann so aus:






    Insgesamt ein Wahnsinnsprojekt bei dem es vielleicht auch gut war, dass am Anfang nicht klar war, was das für ein Aufwand werden würde. Technisch und farblich ist ein "geiles" Modell herausgekommen. Die Schwellen sind unglaublich toll geworden und die Schiene geht wirklich schnurgerade über die gesamte Brücke. Leider verdeckt das ein wenig die Arbeit des Innenteils. Aber das ist ja das Schöne an der Baugröße 0m, dass die vielen Details dann doch aus unterschiedlichen Perspektiven sichtbar sind. Es gibt viel zu entdecken. Vielleicht in Bauma...



    Grüße,

    Marco

    Hallo!


    Das ist doch toll, wenn es ein Händler ist! Die Loks entsprechen dann nicht der Beschreibung und Du kannst es problemlos reklamieren, ohne dass es Dich etwas kostet. Also ärgere Dich nicht hier im Forum über die Loks, sondern ab damit zum Händler. All Deine Verkabelungs- und Radsatzsorgen sind damit auf einen Schlag gelöst. Ich drücke Dir die Daumen, dass alles reibungslos nachgebessert wird und wünsche Dir viel Freude mit den Modellen.

    Marco

    Hallo Peter,


    auf den Bildern ist es immer noch nicht so wirklich gut zu erkennen, aber es sieht so aus, als wenn da an der Seitenwand ein Decoder steckt. Da, wo die roten Kabel hinführen. Stimmt das? Wenn die Lok fährt, dann spricht der Decoder wahrscheinlich im Analogmodus an und steuert so die Lok. Das Licht scheint nicht angeschlossen zu sein. Den Decoder kann man natürlich entfernen und einen Rückbau vornehmen. Dazu müsste man aber wieder die Funkentstörung des Motors (2 Spulen und ein Kondensator) einbauen. Wahrscheinlich sind die nicht mehr vorhanden?


    Es ist natürlich immer schade, wenn ein Modell nicht den gewünschten Anforderungen entspricht. Zu Deinen Problemen kann ich nur mutmaßen. Wir habe hier ja aber schon häufiger von Deinen Problemloks lesen können. Deine Modelle sind alle aus den 80er Jahren und somit zwischen 30 und 35 Jahre alt. Da ist es nicht verwunderlich, wenn ein Motor mal nicht mehr so will, das Getriebefett vielleicht etwas verharzt ist oder man sonst einen Service durchführen muß. Diese Modell in eBay sind zwar vermeintlich günstig, aber man darf halt nicht das Alter vergessen. Meist ist es dann auch so, dass diese Modelle von den Nachfahren verstorbener Personen angeboten werden, die meist keine Ahnung davon haben. Die stellen dann nur Fotos ein und man muß vorher Fragen, bzw. sehr genau wissen, was man da kauft. Wenn ich das Alter Deiner Fahrzeuge sehe, dann verwundern mich die Probleme nicht so sehr. Vielleicht wäre es, wenn es Dir schwerfällt so ein Modell wieder flott zu bekommen, für Dich eine Überlegung wert, doch eher zum neuen Modell zu greifen. Das mag zwar teurer sein, aber erspart doch manchmal deutlich Aufwand. Von den Fahreigenschaften aktueller Modelle mal ganz zu schweigen.


    Marco

    Hallo Christoph,


    Ja, ich! Aber eigentlich baue ich mit dem Material, welches ich am besten geeignet finde. Das kann Polystrol, Messing, FR4, Holz, etc. sein.

    Aber meine Remise und das Beamtenhaus Ospizio Bernina habe ich aus weißen, langweiligen Polystyrol-Platten gebaut. Klick...


    Grüße,

    Marco

    Hallo!


    Es tut mir leid, aber das Foto ist so klein, dass da kaum etwas drauf zu erkennen ist. Erste Frage: Fährt die Lok denn analog? Oder fährt sie nicht? Zweite Frage: Kannst Du ein höher aufgelöstes Bild einstellen? Gerne mit etwas mehr Licht auf dem Modell. Dritte Frage: Wo führt das rote Kabel hin?


    Marco

    Ich tue mich ja mit solchen Anfragen für Hersteller, die das Produkt am Ende kommerziell vertreiben immer ein wenig schwer...

    Ach ja und „meinem persönlichen Ansprechpartner von BEMO“... wie bekommt man den denn? Kann man sich dafür irgendwo bewerben? So einen hätte ich auch gerne. ;)

    Hallo Bernhard


    War das Gleissystem in den letzten 5 Jahren mal in Bauma zu sehen? Ich habe keines gesehen! Gibt es auf der Homepage eine Übersicht über die lieferbaren Weichen mit den wichtigsten Daten? Ich kann keine Daten finden! Wenn man sich da auf der Homepage durchklickt, dann bekommt man als Überschrift: "Bau-Flex-Gleissystem H0m wird weiterhin unterstützt" - Das klingt für mich eher nach: Auch wenn es nicht so ausssieht, wir verkaufen es weiterhin. All das sieht für mich nach geringem Interesse danach aus, es großflächig im Markt anzubieten und daher kann ich mich Michiel schon anschliessen.

    Ich finde es toll, dass es so ein anscheinend sehr alltagstaugliches Gleis gibt. Heiko beschreibt ja, dass es bei ihm keine Entgleisungen oder Ähnliches gibt. Etwas mehr Info könnte Ferro Suisse auf seiner Homepage aber schon bereitstellen.

    Die Weichen sehen toll und schlank aus, was mich aber ein wenig stört, sind die fehlenden Schienenstühle. Das geht heute schon deutlich besser. Der Grundaufbau gefällt mir aber sehr und ist sicher auch für den nicht ganz so geübten Weichenbauer umsetzbar.


    Grüße

    Marco

    Hallo Heiko,


    sehr spannend finde ich die Gleise. Kannst Du da auch mal was zu sagen, bzw. mal ein Bild zeigen, auf dem man mehr erkennen kann? Das sieht nach sehr gutem Selbstbau aus!?


    Grüße, Marco

    Hallo zusammen!


    Viele von Euch nutzen die Zeit ohne große Urlaubsreisen durchaus für die Modellbahn und es kommen hier viele schöne neue Dinge zum Vorschein. Trotzdem heißt es auch Abstand halten und Besuche bei Modellbahnfreunden sind nicht so einfach möglich. Eigentlich war mein Wunsch Euch in dieser Zeit schon ein Bild der fertigen Brücke zu zeigen und diese womöglich in Bauma der Öffentlichkeit zu präsentieren. Wie allgemein bekannt, kam dann alles anders.

    Die Bauteile sind weitestgehend fertig und müssen nur noch zusammengesetzt werden. Wobei auch auch hier sicher noch das eine oder andere Problem zu lösen ist.

    Wenn also nicht aktiv an der Brücke gebaut wird, so kann ich da doch wenigstens etwas von dem Bau erzählen.

    Die Pfeiler sind im CAD-Programm gezeichnet und dann aus Pappelsperrholz gelasert worden. Ganz ohne Probleme ging es auch hier nicht, denn das gelaserte Material war leider n der Stärke 0.5mm dünner, als versprochen. Dann stimmt die ganze Zeichnung natürlich nicht so richtig. Aber, da kommt eine Schicht Moltofill drauf und deshalb kommt es hier nicht auf Schönheit drauf an. Das Material wurde angepasst und so entstanden die Pfeiler:



    Eine Arbeit, die recht fix vonstatten geht und man hat sehr schnell etwas in der Hand. Das braucht man zwischendurch auch mal als Erfolgserlebnis. Es stellte sich heraus, dass bei dickem Material der Laser leider keinen 90 Grad-Schnitt ausführt, sondern dass die Kanten leicht schräg werden. Ich hatte es so konstruiert, dass der dicke Stein, der die Lager hält, aus Holz besteht. Die Brücke soll steckbar sein und da kommt es dann schon auf ein wenig Genauigkeit an. So habe ich die entsprechenden Holzklötze noch einmal aus Multiplex fräsen lassen. Das war genauer und passte besser mit den Messinglagern.

    Damit die Brücke da auf jeden Fall genug Halt hat, wurde der Klotz verleimt und zusätzlich mit einer Schraube versehen.



    Dann ging es los mit der nötigen Schicht, aus der dann später die Steine geritzt werden. Also wurden diverse Pappstreifen geschnitten und diese mit Heftzwecken auf das Holz gepinnt. In den dann entstehenden Flächen wurde Moltofill aufgebracht und schön glatt aufgebracht. Kurz vor dem Anziehen wird die Oberfläche dann mit Schleifpapier grober Körnung abgetupft und es entsteht eine raue Oberfläche, die dennoch gerade und winklig ist.



    Das ist jetzt eine kleine Fleißarbeit, die sich etwas hinzieht, da man die einzelnen Flächen immer wieder über Nacht trocknen lassen muß. Am Ende zeigt sich dann ein schöne Grundlage, mit der man wunderbar weiterarbeiten kann.



    An den beiden Widerlagern waren früher die Masten angebracht. Heute sind die etwas weiter ausserhalb der Brücke im Gelände. Epochengerecht müssen also die Profile seitlich in das Modell eingebaut werden. Ich habe auf der Rückseite dickes Sperrholz geklebt und das ganze Widerlager dann auf die Fräsbank gespannt. Da der Unterbau absolut winklig ist, ist das problemlos möglich. Mit dem Bohrer konnte ich dann drei Löcher genau nach Koordinaten bohren. Die Wand hat zwar einen Anzug, aber der Pfeiler steht natürlich gerade in der Mauer. Durch das winklige Aufspannen sind die Löcher auch im Anzug absolut winklig. Solche Arbeiten müssen unbedingt jetzt gemacht werden, so lange man die Baugruppen noch einigermaßen bearbeiten kann.



    Zwischenzeitlich wurde die Brücke mit einer Sandstrahlpistole behandelt und die ganzen unsauberen Stellen, die beim Löten unweigerlich entstehen, entsprechend geputzt. Das muß ich hier nicht weiter ausführen: Es hat Stunden gedauert, macht überhaupt keinen Spaß und die Nachbarn waren etwas genervt vom Kompressor. Dann kam die Grundierung auf das Modell. Ich glaube, es war Zeitmangel, so dass ich erst einmal nur ein Drittel der Brücke gesprüht habe. Glück im Unglück: Die oberen und unteren Bleche sind so gut zugänglich, da habe ich mir die aufwendige Bearbeitung mit der Sandstrahlpistole gespart und das Blech nur mit feinem Schleifpapier gesäubert. Toller Effekt - Die Grundierung hält nicht. Warum ich und überhaupt...

    Also die Brücke noch einmal mit der Sand beschossen und im Netz recherchiert, was denn als Grundierung für Metall empfohlen wird. Ich habe eine neue Farbe bestellt und dann einen neuen Anlauf gewagt. Siehe da, es hält. Warum nicht gleich so?


    Die Brücke stand schon so grob als Ganzes da, aber es fehlten noch diverse Knotenbleche. Ich habe jetzt nicht mehr gezählt, aber ich glaube, es wären so um die 1000 Nieten in diese Bleche zu löten gewesen. Da ist schon wieder so ein Punkt, an dem man sich fragt, warum man das Projekt überhaupt angefangen hat. Wie also herstellen? Einfach ein Ätzblech mit angedeuteten Nieten? So wirklich befriedigte mich die Idee nicht, da das deutlich ander ausschaut, als die bereits vorhandenen Nieten, die sich ja auch in unmittelbarer Nachbarschaft befinden würden. Nächste Idee: Kleine Bleche lasern lassen und dann die Nieten einlöten. Kann man machen, aber ist nicht gerade günstig. 1000 Nieten kosten Geld. Am Ende habe ich dann immer noch das Problem, dass ich die entstandenen Knotenbleche noch auf die Brücke auflöten muß und es wäre sehr schön, wenn dabei keine einzige Lötnaht an der Brücke selbst aufgehen würde. Das war mir irgendwie zu heiß. Also schummel ich ein wenig. Es muß ja nicht alles aus Messing gebaut werden.

    Aus einer Messingplatte habe ich die verschiedenen Typen der vorhandenen Knotenbleche gefräst und gebohrt, in die Löcher dann die Nieten eingelötet, alles gesäubert und dann mit Silikon abgegossen. In die Silikonform habe ich dann Resin gegossen und nach einer kurze Wartezeit fast fertige Knotenbleche entformt. Es brauchte ein paar mehr Teile, da nicht immer alle Nieten perfekt abgebildet worden.



    Man kann beim Giessen in die Formen die Dicke nicht exakt bestimmen und so hieß es schleifen, schleifen, schleifen... Am Ende hatte ich dann kleine Knotenbleche mit Nieten, die die selbe Form hatten, die ich bereits benutzt hatte. Nach dem Lackieren sieht ja keiner mehr, dass die nicht aus Messing sind. Mit Sekundenkleber wurden die Teile in die Ecken geklebt und dann später ebenfalls grundiert.



    Springen wir mal zurück zu den ersten Überlegungen mit den Schwellen auf der Brücke. ich wäre froh, wenn es in H0m ein so wundervolles Gleis, wie das von Ferro Suisse in 0m geben würde. Das läßt ja keine Wünsche offen, ist leicht zu verarbeiten und das Wichtigste: Es ist maßstäblich. Aber, genau wie in H0m sind die Schwellen auf der Brücke leider deutlich länger, als im normalen Schotterbett und können nicht aus vorhandenen Produkten entstehen. Also habe ich erst einmal recherchiert, was der Markt an Zubehör im Selbstbaugleis so hergibt und was für Maße ich überhaupt benötige. Neben den längeren Ausmaßen sind die Schwellen auch in etwa doppelt so dick. Hatte ich das eigentlich bei meiner H0m-Brücke berücksichtigt? Nein - na gut, das wird dann irgendwann mal ein weiterer Eintrag in meinem H0m-Brückenbauthread.

    Aus Karton und mit Ferro Suisse-Schwellen habe ich erst einmal ein Probe gemacht, wie das denn so alles wirkt.



    Insgesamt hätte ich die Brücke vorher wohl noch einmal genau ausmessen sollen. An ein paar Stellen können dann die Maße doch nicht so hundertprozentig stimmen, die ich in den Plänen hatte. Ein paar Mal habe ich mir gedacht, es wäre gar nicht schlecht, alles in 3D vorher zu konstruieren. Dann sieht man das Zusammenspiel aller Teile recht gut und würde sich ein paar Probleme ersparen. So gibt es in der ganzen Brücke ein paar Kompromisse, die sich einfach dadurch ergeben, dass die einzelnen Baugruppen dann doch wieder ihre Eigenheiten haben und man Dieses und Jenes etwas anpassen muß. Insgesamt wirkt sie aber mehr als stimmig. Keine Sorge!


    Ich habe also tagelang nachgerechnet, wie viele Schwellen sich auf der Brücke befinden, bzw. wie breit, hoch und lang die denn wohl sind. Schließlich habe ich mich festgelegt dann war nur noch die Frage, wie ich das am besten umsetze. Holzschwellen sollten es ein, weil das am einfachsten zu realisieren schien und ja durchaus auch gängige Praxis ist, wenn man keine fertigen Kunststoffgleise nutzt. Die Schienenstühle stammen von Model Rail. Das sind schöne Teile aus Kunststoff, die in entsprechende Löcher in der Schwelle geklebt werden können. So lassen sich relativ einfach perfekte Schwellen mit individuellen Maßen herstellen.

    Da die Schwellen 5,6mm hoch und 5,8mm breit sein sollten, kann man nicht einfach eine normale Vierkantleiste nehmen. 6x6mm klingt zwar nah dran, sieht aber deutlich wuchtiger aus. Wie kommt man also zu diesem Spezialmaß? Ich habe einen Händler gefunden, der mir ein Lindenholzbrett auf meine Wunschdicke gehobelt hat. Damit hatte ich eine 5,6mm starke Platte, die ich dann zum Fräsen gegeben habe. Die CNC-Maschinne hat dann folgendes daraus gezaubert:



    Es sind übrigens etwa 128 Schwellen, wovon jede Zweite keine Schienenstühle, sondern nur einen Schienennagel zur Befestigung an der Schiene hatte. Es entstanden jeweils etwa 75 Schwellen, perfekt gefräst und gebohrt. Die Schwellen wurden aus der Platte herausgetrennt und etwas ungleichmäßiger gemacht. Das wirkt dann doch etwas vorbildgerechter.



    Danach nahmen sie ein Bad in Holzbeize...



    ... und sahen nach der Trocknung so aus.



    Mit eingeklebten Schienenstühlen wirkt das schon mal richtig gut.



    Probeliegen auf der Brücke. Soweit passt alles, nur die Kunststoffschwellen müssen später etwas unterfüttert werden. Das ist aber gewollt. Lieber etwas Material unterlegen, als die Oberfläche abtragen müssen. Da waren mir zu viele Unbekannte in der Gleichung, so das ich etwas vorsichtiger gerechnet habe.



    Soweit mein kleiner Bericht aus diesem Bauprojekt, welches sich dann doch über insgesamt gute anderthalb Jahre hingezogen hat. Demnächst mehr...


    Grüße,

    Marco

    Hallo Christoph,


    wenn Du auf der Startseite des Forums bist und dann die Suchfunktion benutzt, bekommst Du die vorhandenen Einträge des Forums angezeigt. Wenn da etwas vorhanden ist, kann man es gut dort einfügen und das Forum bleibt übersichtlicher. Vorsicht: Bist Du in einem Thema und nutzt die Suche dort, dann wird nur das Thema durchsucht und dementsprechend reduziert kann die Antwort der Suchanfrage dann sein.


    Marco

    Hallo Christoph,


    in einem Forum, in dem Lokführer der RhB aktiv sind, ist man hier in der Regel extrem gut mit Informationen und Bildern versorgt.


    Klick...


    Grüße, Marco

    Hallo Christoph,


    falscher Dampfer! Optisch mögen die ähnlich aussehen, sind aber dann doch sich in der Länge deutlich unterscheidende Fahrzeuge. Der Zweisystemtriebzug ist gegenüber den anderen Fahrzeugen deutlich verkürzt.


    Grüße,

    Marco

    Zitat

    PS: Wie viele Jahre dauert es eigentlich, bis man auch für andere Forumsbeiträge freigeschaltet wird?


    Hier... steht alles, was man zu diesem Vorstellungsthread wissen muß. Ob und wie schnell man freigeschaltet wird, entscheiden die Forumsbetreiber. So viel sei aus Erfahrung gesagt: Drängeln macht es meist nicht schneller.


    Marco

    Hallo Michiel,


    ich mag Deine Art zu bauen sehr. Da stimmt einfach das Gefühl für den Kompromiss, der Umgang mit Farben ist sensationell und die Detailliertheit sucht ihresgleichen. Das ist eine der Anlagen die ich wirklich gerne mal live sehen würde.

    Danke, dass Du immer so schöne Dinge zeigst!

    Grüße,

    Marco

    Hallo zusammen!


    ich wünsche mir die "Capricon" in allen 56 Varianten! :K Das werden sehr spannende Jahre. Normale Neuheiten, Sommer- und Herbstneuheiten: Jedes Mal eine neue Nummer. Und mit etwas Glück wird mal eine neue "Dose" angeschraubt und es gibt sogar eine Formneuheit.


    Herrlich!


    Marco

    Hallo zusammen!


    Und wieder so ein Fall: Es gibt keine vernünftigen Großserien-Weichen zu kaufen, die dem Vorbild nahe kommen! Gut, das Shinohara-Gleis war auch nur in der Höhe einigermaßen interessant. Sonst ist das eigentlich auch großer Mist. Vielleicht doch ein kompletter Selbstbau?


    Grüße,

    Marco

    Hallo Bernie,


    ein wirklich schöner Zug und ideal für die Modellbahn. Leider so nicht exakt nachzubilden. Wenn ich das richtig sehe, gibt es nur ähnliche Fahrzeuge im Modell.

    Es ist immer wieder schön, was die RhB so auf die Strecke schickt. Im letzten Urlaub war dies ein 40er Triebwagen, ein vierachsiger Rungenwagen und ein Za in weiß (Conrad Storz). Das auf der Berninabrücke - herrlich!


    Grüße,

    Marco