Beiträge von lehcim

    Hallo Bernhard


    Danke für`s zeigen, zwei geniale Anlagen, welche durch und durch sehr stimmig wirken.


    Wie hast du denn das Stellpult beim RhB Bahnhof mit den Domino-Bausteinen erstellt? Konnte man diese so kaufen?

    Hallo Marc

    Der Zugschluss muss auf jeden Fall gesetzt werden. (Entweder 1x weiss, 1mal rot oder eben 2 mal rot bei schon umverdrahteten Loks)

    Weiss gilt in dem Sinn nicht als Zugschluss, zumindest nicht in der Schweiz, da war die RhB eine der wenigen Bahnen welche das 1x weiss als "Zugschluss" hinten am Pendel anzeigten. Im Regelfall heisst 1x weiss unten rechts Ende der bedienten Lok / Komposition.

    Beispiel:

    - Lok + Komp = 3x weiss / 1x weiss - Komp.

    - Lok + Komp (inkl. Steuerwagen) + Zusatzwagen = 1x weiss / dunkel - Wagen - Steuerwagen 1x weiss - Wagen. Der Steuerwagen ist der "Schluss" der bedienten Einheit.

    - Vorspannlok + Zuglok + Komp = 3x weiss / 1x weiss (1x weiss für die 1. bediente Lok) danach bei der 2. dunkel / 1x weiss (da es sich um die 2. bediente Lok handelt.


    Würde man nun sagen, der Zugschluss muss immer gesetzt werden, müsste ab sofort bei jedem Personenzug, jedem Güterzug etc. der Zugschluss gesetzt werden.


    Strassenbahnabschnitt ist klar geregelt und eigentlich unverändert seit Mitte der 80er Jahre.


    Von den BoBo II wurden ja schon einige auf Dual umgebaut,

    aber nur bei den wenigen gibt es bisher die Möglichkeit von 2x Rot.

    Einige Loks gingen kürzlich eben nochmals in die Werkstatt.

    Dh. es gibt bei jeder Lok entweder die Einstellung 1xRot oder 2xRot (und nicht beides)

    Dem ist so, das 2x rot ist auch noch nicht so lange aktuell, deshalb habe ich es oben auch so beschrieben, beim Beschrieb zu den Schalterstellungen 2x rot oder eben 1x rot bei nicht umgebauten Loks. Beides ist daher nicht möglich, da man eigentlich einfach mit der gleichen Schalterstellung via "Kabelbrücke" die zweite rote Lampe mit ansteuert.


    Schiebebetrieb von BoBoII am AGZ kam meines Wissens erst einmal (Testfahrt?) vor.

    Natürlich müsste die Lok dann am Zugschluss mit Doppelrot "abschliessen".

    Das würde sich hingegen mit der obigen Aussage nicht vertragen, nach der der Zugschluss ja 1x weiss, 1x rot oder 2x rot sein darf ;)


    Meine Informationen habe ich gemäss den geltenden Vorschriften (FDV spezifisch RhB) niedergeschrieben, habe aber soeben vor rund 15 Minuten nochmalig mit einem RhB LF Kontakt gehabt, ob es denn für den AGZ besondere Bestimmungen gäbe, da ich selbst letzte Woche zwei AGZ gesehen habe, welche dunkel waren am Zugschluss. Aussage RhB LF: Bislang gäbe es nur die Empfehlung für 1x rot / 2x rot, man hütte sich jedoch dies fix zu machen, da man dann für die Personenzüge Lok+Komp sowie für die Güterzüge ebenfalls den Zugschluss erneut einführen müsste / sollte. Jedoch gäbe es nun die zwingende Vorschrift, dass neue Fahrzeuge nicht mehr ohne "Zugschluss" bestellt werden dürfen, egal ob Lok, Wagen oder wie auch immer. Des Weiteren sei man dran, gerade in der LP Grundausbildung das ganze mittels dem Zugschluss zu schulen. Meine Vermutung, man wird dies mit dem Generationenwechsel LP / Fahrzeuge irgendwann wieder fix einfliessen lassen.


    Am Schluss ist dieser Thread so oder so rollend, da mit den laufenden Änderungen der Vorschriften sich auch diese Situation ändert. Daher bin ich gespannt was noch alles für Inputs zusammen kommen.

    Das Bild des Monats September 2020 ist unseren Ferienpässler gewidmet, auch in diesem Jahr konnte der Ferienpass erfolgreich durchgeführt werden. Daraus entstanden auch bereits erste Mitgliedschaften in der Jugendgruppe.


    September_2020.jpg

    Hallo Michael


    Bitteschön, von falscher Beleuchtung würde ich nicht sprechen, bei der RhB gilt nach wie vor: "Es ist nicht zwingend ein Zugschluss nötig", solange dies nicht geändert wird, ist es Sache (Lust, Laune; Befindlichkeit oder wie auch immer) des Lokführerst wie er die Beleuchtung setzt. Der Lokführer hat bei solchen Fahrzeugen grundsätzlich seine eingestellte Beleuchtung mit einer Sichtkontrolle zu kontrollieren um eben genau Fehlbeleuchtungen zu verhindern.

    Hallo Michael


    Gebe dir nun bewusst in diesem Thread Antwort, da es hier besser hinein passt. Grundsätzlich muss man dazu klar sagen, den roten Zugschluss kann eigentlich jedes Triebfahrzeug, meist jeder Steuerwagen einer halbwegs "richtigen" Eisenbahn in der Schweiz signalisieren, anfänglich mit der roten Scheibe, später mit der kombinierten runden Lampe über den rechteckigen Standartscheinwerfer mit separaten roten Lampe bis hin zu den modernen LED Leuchtsystemen. Wie oben erwähnt, hat die RhB im Jahre 1985 den Zugschluss generell abgeschafft, ausgenommen auf Strassenbahnabschnitten bei Dunkelheit / schlechter Sicht. Sprich ab diesem Zeitpunkt verschwanden die Zugschlusslampen / Zugschlussscheiben an den Güterwagen / Personenwagen. Ein Triebfahrzeug / ein Steuerwagen muss so oder so die Möglichkeit haben 3x rot zu signalisieren (Notrot), dieses wird bei Gefahr signalisiert, sprich der Aufwand den Zugschluss 1x rot auszubauen wäre effektiv hinausgeschossenes Geld gewesen, dazu kommt, dass sich die RhB sicherlich bereits damals bewusst war, dass dies eine Vorschrift ist die jederzeit ändern kann und somit wieder Umbauaufwand auslösen würde. Also was hat man gemacht, einfach auf den Zugschluss beim Wagenmaterial verzichtet und bei den Loks nicht mehr eingeschaltet, sprich in dieser Situation die einfachste und beste Lösung.


    Daher sah man über die Jahre bei den Bahnen wie RhB, MGB etc. oftmals alle möglichen Varianten, hinten dunkel, hinten 1x weiss (wäre eigentlich die Variante wenn Zusatzwagen dran waren) oder eben Zugschluss rot (1x rot, 2x rot Fahrzeugspezifisch). Oftmals kam es sicherlich auch noch auf den Lokführer an, gerade ex SBB Lokführer (auch von denen gab / gibt es einige bei der RhB) waren sich Jahrelang daran gewöhnt, dunkel im Pendel / Vst-Betrieb, 1x weiss bei Zusatzwagen und 1x rot am Zugschluss, sprich jene machten dies einfach bei der RhB so weiter.


    Bereits früher war es ein wenig eine Willkür, welche Bahngesellschaft es wie handhabte mit 1x rot (z.B. RhB, SOB, SBB teilw.) oder 2x rot (z.B. FO, MOB, BLS) gibt natürlich noch weitere Beispiele. Die SBB war natürlich über Jahrzehnte sozusagen der "Systemführer", damals unterscheidet man ein wenig, ältere Fahrzeuge mit rein elektrischer Vielfachsteuerung z.B. Re 4/4 II - Pendelzüge behielten 1x rot, übrigens bis heute, modernere Fahrzeuge welche eine digital basierende Vielfachsteuerung hatten erhielten 2x rot, z.B. EW IV-Pendel mit Re 460. Ausgegangen wie immer vom Regelfall, denn es gibt keine Regel ohne Ausnahme, vor allem nicht dann wenn via Drehschalter die Beleuchtung selbst beeinflusst werden kann. Jedoch kann man sagen ab der Jahrtausendwende wurden die Fahrzeuge im Regelfall mit 2x rot ausgeliefert, die RhB machte da bei den ZTZ / STZ eine Ausnahme, die hatten 1x rot.

    Eine kurze Zeit hatten die STZ / ZTZ den Zugschluss unten links anstelle von unten rechts, ob damals Wunsch oder Softwarefehler im Release weiss ich nicht, nach kurzer Zeit waren die Zugschlüsse wieder normal 1x rot unten rechts.


    Seit dem 01. Juli 2020 gilt in der ganzen Schweiz generell Zugschluss 2x rot auf interoperablen Strecken, was nun interoperabel ist, wurde jedoch nicht genau definiert. Vermutlich deshalb entschied sich die RhB auch dazu, bei Umbauten auf der Welle mitzureiten und die Zugschlussbeleuchtung auf 2x rot umzubauen. Meines Wissens wurden die ZTZ / STZ bereits so programmiert, habe mich aber nie mehr geachtet, die Ge 4/4 II sollen folgen, dort ist ein Umbau nötig, ob es da bereits Loks gibt weiss ich jedoch nicht und die Ge 4/4 III mit Dual Bremse werden / wurden ebenfalls nachgerüstet, wie von Marc erwähnt, jedoch geschah dies auch erst im Laufe der Zeit, die ersten Umbauloks hatten noch 1x rot. Ab wann genau umgerüstet wurde auf 2x rot kann evtl. das Mitglied Haribu genauer erläutern, da habe ich mich zu wenig geachtet.

    Nun zu den älteren Ge 4/4 III, auch diese konnten bereits 1x rot (Zugschluss) und 3x rot (Notrot) signalisieren.


    Beim AGZ hat sich gemäss meinen Beobachtungen eingelebt, dass darauf geachtet wird 1x weiss bei Zusatzwagen und 2x rot wenn am Zugschluss ohne Zusatzwagen. Das ganze wird nach wie vor manuell eingestellt, daher sind auch die restlichen Varianten möglich, da es meines Wissens keine andere geltende Vorschrift gibt.


    Unterstehend zwei Fotos, welche die Beleuchtungsschalter der Ge 4/4 III 650-652 zeigen, die 1. Serie 641-649 ist ähnlich:

    - Position 1, Wahl des Zugschlusses: Aus / 1x weiss / 2x rot (bei den umgebauten Loks) bei den anderen 1x rot.

    - Position 2, Fahrberechtigung: Normal / Fahrberechtigung / 3x rot (Notrot)

    - Position 3, Beleuchtungswahl der Frontbeleuchtung: Hier wird 3x weiss eingestellt es kann noch unterschieden werden zwischen normalem Licht, abblenden oder Scheinwerfer oder eben dunkel.




    Ich hoffe ich konnte dir somit deine Frage beantworten.

    Hallo Zusammen


    Auch wenn der letzte Beitrag nun bald 6 Jahre zurück liegt, möchte ich dieses Thema nochmals aufgreifen. Die damaligen Infos von Don, sowie viele weitere Infos habe ich jeweils als Notitzen zusammen getragen und nun endlich die Zeit gefunden dies zusammen zu fassen. Das erstellte Dokument möchte ich euch nicht vorenthalten, natürlich dürfen Ergänzungen, Änderungen etc. gerne angebracht werden.


    Die Informationen sollten relativ komplett sein, was fehlt ist die Ausrichtung der beiden Benzintriebwagen, sowie die Überprüfung der Richtigkeit bei den 4-Achs Plattformwagen bzw. den Umbauwagen (ex. Plattformwagen) sowie die BVZ Mitteleinstiegswagen sowie ex. Brünig Mitteleinstiegswagen bei der BVZ.

    Hallo Christoph


    Es kommt ein wenig darauf an, welche Art von Antrieb man benützt, hat man einen motorischen Antrieb mit Stellstange z.B. der MP1 etc. oder ein Servomotor kann die Feder entfernt werden. Nutzt man den Peco Weichenantrieb PL-11 muss die Feder drin bleiben, da dieser der Weiche nur einen "Schlag" in die andere Richtung verpasst, jedoch keinen Anpressdruck auf die Weichenzunge ausübt, dazu benötigt man dann die Feder.


    Sprich mit einem halbwegs zeitgemässen Antrieb benötigt man die Feder nicht und die Weichenzunge schaltet dann auch feinsäuberlich.

    Hallo Giorgio


    Wenn auch off Topic aber das mit Historic ist leider so, stellen wir uns mal vor, es gäbe die einzelnen Teams nicht, welche sich den Fahrzeugen nun doch aktiv unter der Eigenverantwortung annehmen und die vielen privaten Vereine, dann wäre doch das eine oder andere Stück Schweizer Geschichte nicht mehr vorhanden oder zumindest nicht mehr fahrbar. Bin nun gespannt, was SBB H mit der Re 420 macht, nach dem wir die praktisch einzige welche fast kompromisslos in den 70er Jahre Zustand zurückversetzt werden kann übernommen haben.


    PS: Bin gespannt auf weitere Eindrücke vom TC, ich lasse meine Version aktuell noch bei 8.X stehen und warte mal noch ein wenig ab.

    Hallo Giorgio


    Interessant, bei mir zeigt es im Chrome, im Firefox sowie Safarie alle Fotos an, jedoch das Bild aus deinem Beitrag wird mit einem Kreuz angezeigt. Wo müsste man den denn Tag </img> eintragen? Früher ging das via Quellcode, diese Funktion finde ich aber nicht mehr und wenn ich bei Bild einfügen den Tag ebenfalls dazu nehme, kommt ein Linkfehler dabei hinaus.


    Hallo Zusammen


    Ein paar Monate vergingen seit dem letzten Beitrag, dies möchte ich nun im Namen vom MF RhB gerne nachholen:


    März 2020

    Mai_2020-c.jpg

    Wagenmangel bei der RhB, kurzerhand konnten bei der SGA zwei Wagen eingemietet werden.


    Juni 2020

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    Zu Besuch auf der Anlage des MF RhB, das Appazöller Föfi mit zwei Vierachsern.


    Juli 2020

    Juli_2020.jpg

    Die BEMO Neuheit für den MF RhB ist eingetroffen und in Betrieb.


    August 2020

    August_2020.jpg

    Die MOB zu Gast beim MF RhB.

    Hallo Zusammen


    Mit der Forensuche findet man in den Digitalumbau Threads von Marco einige nützliche Tipps zum Thema Kondensatoren, unter anderem auch der Hinweis, dass man trotz 16V Ladeschaltung (z.B. jene von Fischer Modellbau, oder Zimo MX Serie ab Werk) einen Kondensator nehmen sollte, welcher eine höhere Spannungsfestigkeit hat. Die Begründung liegt in der Lebensdauer, ein auslaufender Kondensator in einem Modell ist immer eine unschöne Sache, daher findet man oftmals den Hinweis, die Kondensatoren mit 3/4 der Spannung zu betreiben. Daher verwende ich generell 25V Kondensatoren.


    Von den Temperaturen her habe ich vor Jahren mal gemessen, mein 25V Elko (Bauform Radial 10mm x 12mm, 470 uF) wurde damals rund 35 Grad warm, dies kann natürlich je nach Bauform / Belastung variieren. Der 1F Goldcap vom ESU PowerPack wird da deutlich wärmer.


    @Theo

    Zum Programmieren, bei Fahrzeugen mit dem Zimo Decoder habe ich generell die Ladeschaltung genommen welche von Zimo empfohlen wird, da funktioniert das Programmieren 1A, bei den Loks mit einem ESU Decoder (V3.0, V3.5, V4.0, V4.1, V5.0, Lok Pilot sowie Lok Pilot Micro) habe ich jeweils nur die vereinfachte Ladeschaltung angewendet (100 Ohm Widerstand / Diode), so wurden gegen die 230 H0 Loks sowie gegen die 40 Schmalspurloks umgebaut und noch nie hatte ich Probleme mit dem programmieren, sowohl einzelne CV`s sowie ganze Files via Programmer gingen 1A. Bei den älteren Firmware Versionen gab es teilw. das Phänomen, das die Lok losfuhr, dies ca. 30 Sekunden und dann startete der Programmiervorgang, bei den aktuellen Firmware auf den V4.0 Decoder aufwärts kam sogar dieses Phänomen nicht mehr vor.


    Daher bin ich mittlerweile so weit, dass in jedes Fahrzeug einen Kondensator eingebaut wird, meist nützen bereits wenige uF um Erfolge zu erzielen, gerade im H0 Bereich machte ich die gute Nebenerfahrung, dass im Falle eines Stromausfalles (z.B. Kurzschluss) die Loks ein kleines bisschen feiner zum Stehen kommen und so unterumständen gerade lange Güterzüge nicht durch den Ruck entgleisen und das Getriebe der Loks bei einem solch abrupten Halt ein wenig geschont werden.