Bemo G4/5 Manieren beibringen !

  • Hallo Tom


    Wie war denn das Fahrverhalten OHNE Decoder? So könntest Du herausfinden, ob das "Ruckeln" erst mit dem Decodereinbau "mit eingebaut" wurde oder schon vorher bestanden hat.


    Viele Grüsse
    Giorgio

    [SIZE=7]... falls es mal nicht klapptnicht verzweifeln ...

    [/SIZE]

    Gruss
    Giorgio


    i5 QuadCore 4GB RAM / WIN7 64Bit / TC8.0F5 Gold / 2L-DCC / SpurN
    2x IB II / 2x IB I als IB-Control / DR5000 / LocoNet+s88 / Qdecoder / LDT / WA5 / WDECN-TN

  • Hallo Tom


    Meine 108 läuft seit der Umstellung auf digital noch besser als vorher.
    Ich hatte jedoch ein Problem mit den Stangen bei den Rädern, diese liefen beim vorderen Zapfen nicht rund und verklemmten sich teilweise so, dass der Zapfen aus dem Rad herausfiel und sich die Lok selber aus dem Gleis gehebelt hat. Vielleicht musst du mal in dieser Richtung suchen.


    Viel Erfolg
    Rolf

  • Hallo Tom,


    Auch ich habe slechte erfahrungen mit der G 4/5 108 gehabt. Zuerst lief sie Analog, später auf digital umgebaut. Viel rückeln und erst bei höhere geschwindigkeit etwas bessere laufeigenschaften. Zudem kommt auch noch das hin und wieder herausfallen von den zapfen welche die steuerung auf die räder befestigt! Die lok läuft dann schlagartig fest!. Das letzte konnte ich unter sehr vorsichtig anbringen mit etwas dünnfliesender sekundenkleber aufheben. Es wäre übrigens auch möglich das nicht alle 4 räder in die gleiche stellung sind, das ergibt ein leicht taumelndes fahren.
    Für das slechte laufverhalten waren bei mir mangelhafte kontakte von den tender-räder verantwortlich!. Nach entfernen der inneren radsternen habe ich aus dünnes messingblech neue rad-feder kontakte angebracht und nach einiges einstellen/biegen läuft sie jetzt tadellos in lansamfahrt! Übrigens jetzt mit sound von Esu! Der 20mm lautsprecher passt gerade in der führerstand kabine. Der neuste baustein passt exakt im tender.


    grüsse mwdb


    Unbedingt die räder entfernen bevor man anfängt zu löten, sonst schmelzen die achsen! ( ist mir schon passiert.....)

    Filisur 2.0 - St.Moritz und weiter nach Alp Grüm / H0m-Doppelstock-Segmentanlage /Selbstbauweichen/ Peco-Gleis / DCC /Xpressnet

  • Hallo Tom,


    Ich freue mich das meine "diagnose" richtig war und ich also jetzt nicht mehr die einzige bin mit problemen mit der laufeigenschaften dieser Lok! Der sounddecoder von Esu ist wirklich ein schöne akustische zugabe, abgesehen von den sehr gute abregelung dieser baustein. Ab dieses jahr ist ein verkleinerter decoder erhältlich der gerade mal in den tender passt. Der mitgelieferte lautsprecher ( o 23mm ) ist etwas zu gross aber der gesondert lieferbare 20mm liegt gerade flach im führerstand. Man muss nur das unterste teil der stehkessel entfernen ( mit kleinstbohrmaschine und trennscheibe ). Ich muss erstehen, das tut im anfang weh, aber im endeffekt sieht man das gar nicht mehr. Von aussen sieht man der lautsprecher natürlich ein weinig, das kommt aber auch weil die tendertüren ja nicht ganz vorbildgerecht sind ( zu kurz wegen die kleine kurven ). Nur der pfiffsound ist nicht vorbildlich, aber das liesse sich später noch tunen mittels software, aber so weit bin ich noch nicht.


    Grüsse, mwdb

    Filisur 2.0 - St.Moritz und weiter nach Alp Grüm / H0m-Doppelstock-Segmentanlage /Selbstbauweichen/ Peco-Gleis / DCC /Xpressnet

  • Hallo

    Wollte nicht ein neues Thema anfangen, denke dass mein Problem zum vorhandenen Thema passt.

    Meine G 4/5 mit ESU V4 fährt vorwärts schlecht, ruckelt und bleibt immer wieder stehen. Rückwärts mit dem Tender voraus fährt sie super, auch bei geringen Geschwindigkeiten. Frage mich, was das Problem sein könnte. Hat jemand auch schon diese Erfahrung gemacht?


    Andere Frage, meine ist schon ein älter und hat Werkseitig Haftreifen auf einer Achse. Würdet Ihr empfehlen die ganz auszubauen oder zu ersetzen?


    Liebe Grüsse

    Ivan

  • Hallo allerseits


    die G 4/5 107 habe ich 2014 erworben, digital mit Sound, eine Achse mit Haftreifen. Dann hat die "Albula" zuerst einmal etliche Jährchen in der Schachtel verbracht...

    Als sie dann zum Einsatz kam, war die Stromabnahme ruckelig und das Licht funktionierte nicht, also kam sie auf den 'Tisch'.

    Mit Erstaunen stellte ich fest, dass das altertümliche Glühbirnchen vorne und hinten durchaus funktionierte, allerdings ziemlich schwach. Zusammen mit den komplett funktionsbefreiten sogenannten Lichtleitern kam in den Lampen selber dann nichts Sichtbares mehr an... Ich entschloss mich eine LED Umrüstung zu versuchen.

    - Grundsätzlich stufe ich mich als Spontan-Bastler ein, nicht sehr erfahren, mässig ausgerüstet und auch nicht sonderlich geduldig 🙂 .

    - Da ich umgebaute Modelle nicht verkaufe, verzichte ich darauf die Modifikationen reversibel zu gestalten.


    LED Licht:

    Die Lampen am Kessel sind nur auf dem Lichtleiter aufgesteckt. Demontieren und Lichtleiter entfernen. Anstelle des Lichtleiters passt eine 0603 SMD LED genau in das Lampengehäuse: am besten brennend einschieben, ausrichten und mit etwas Sekundenkleber fixieren. Ich verwende den LED Typ "Super Golden White". Die drei LEDs sind in Serie geschaltet, ein 470R 0805 SMD Vorwiderstand passt problemlos auf den Lötpunkt wo die Glühbirne eingelötet war. Die Kupferlackdrähte der LEDs lassen sich durch den Kanal ziehen wo vorher der Lichtleiter war. Die Lampengehäuse erst nach dem Zusammenbau mit Sekundenkleber fixieren.

    Hinten sind die beiden unteren Lampen ebenfalls mit einem Stück Lichtleiter durch den Tender gesteckt. Den Lichtleiter bündig kürzen und die LED mit Sekundenkleber von innen auf den LL kleben, am besten auch brennend, dann kann man sie korrekt ausrichten. Der Vorwiderstand passt auf einen vorhanden Lötpunkt im Tender. Das Weissmetallgewicht im Tender wo nötig selektiv mit Kapton-Tape isolieren. Die obere 3. Lampe ist als Zurüstteil beigelegt und enthält ebenfalls ein Stück Plastik-LL. Wie diese Lampe, so wie sie beiliegt, je sinnvoll zu montieren wäre ist mir schleierhaft. LL entfernen, LED einkleben, Zuleitungsdrähte mattschwarz färben und die Lampe ganz als Letztes mit Sekundenkleber 'aufhängen'. Mit einer zusätzlichen Verbindung kann das Rücklicht unten rechts bei Vorwärtsfahrt aktiviert werden.


    Sound:

    Um die Lautstärke der verschiedenen Sound-Slots auf meine Präferenzen einzustellen, verwende ich den ESU LokProgrammer. Desgleichen um die 4 Auspuffschläge pro Radumdrehung anzunähern und Vmax Modellgerecht auf 45 km/h einzustellen. Ein Soundbeispiel findet sich hier.


    Stromaufnahme:

    Wie gesagt, die Stromaufnahme ist nicht sehr zuverlässig, zumal eine Achse noch mit Haftreifen 'isoliert' ist; siehe auch Kommentare in den Posts weiter oben.

    Der beiden Achsen im Tender werden auch zu Stromabnahme herangezogen - aber: Die Speichen in den Speichenrädern des Tenders sind aus Plastik und werden von innen mit einem leitenden Metallstern überbrückt, dieser liegt dann wieder auf der äusseren Rad-Innenseite an. Drei von den vier Tender-Rädern haben bei meinem Modell keinen Kontakt gemacht. Man muss fummeln und den Metallstern solange drehen bis er Kontakt macht und dann hoffen, dass der Kontakt auch bestehen bleibt.


    Powerpack: Deshalb suchte ich nach einer Möglichkeit ein ESU PowerPack mini unterzubringen. Die Möglichkeiten sind nicht sehr zahlreich, ausser natürlich man heisst Marco/12mm... 😉 .

    Für mich blieb der Tender als einzige Option. Den Kohlevorrat habe ich 'aufgestockt' und konnte so das PP darunter platzieren und mit Heissleim fixieren. Momentan fehlen noch ein paar Briketts oder Kohlensäcke um den entstandenen Spalt ganz zu kaschieren. Wie ihr hier und hier seht, ist die Stromabnahme unabhängig von der Fahrtrichtung kein Thema mehr.


    Kadee:

    Hinten habe ich eine NEM-Kadee-Kupplung montiert. Vorne bevorzuge ich den Vorbild-Mittelpuffer und verzichte auf eine Kupplung. Hier habe ich ein Beispiel für das weiche Einkuppeln gepostet.


    Zurüstteile:

    Eigentlich eine friedliche, abschliessende Ausschmückungsarbeit, doch bei der G 4/5 gab es 'Trouble'! - aber der Reihe nach...

    Alle Teilchen sind montiert, eine Probefahrt steht an. Bei der Fahrt über die erste Bogenweiche blockiert die Lok mit einem deutlichen "Klonk!!" und die mittleren Bremsbacken liegen unter dem Kessel. Ursachenforschung zeigt, die Zurüstteil-Bremsbacken vorne können die Schubstange blockieren. Dabei werden sie abgerissen, oder der Plastikzapfen der Schubstangen wird lose. In der Folge blockiert dann dieser Zapfen mit der Schubstange und wird im dümmsten Fall auf Nimmerwiedersehen weggeschleudert. Warum passiert das?

    Nun, damit die Lok auch die engsten Radien durchfahren kann, haben alle Triebräder ein erhebliches Seitenspiel, doch insgesamt sind die Toleranzen recht eng. Das kann in Kurven/Gegenkurven zu den genannten Blockaden führen. Zur Abhilfe habe ich das Seitenspiel des mittleren Triebrades begrenzt, siehe Bild. Die Zurüst-Bremsbacken habe ich mit einem schrägen Anschnitt etwas gekürzt. Und schliesslich habe ich die Schubstange ganz leicht gebogen.

    Mein Minimalradius beträgt 500 mm. Auf dem Test-Anlageteil habe ich als Nagelprobe die toxische Kombination von zwei Peco Bogenweichen 'Spitz-auf-Spitz' verlegt. Mit 457 mm unterschreitet der Innenbogen dabei meinen Minimalradius. In den definitiven Anlageteilen kommt das Peco Gleis in den nicht gestalteten Bereichen zum Einsatz und ich verbaue keine Peco Bogenweichen.


    Fahreigenschaften:

    Beispiele habe ich hier und hier gepostet. Seht mir die zittrigen Handy-Videos und die nicht Epoche-korrekten Wagen nach; die 'fremden' Geräusche ab und zu stammen übrigens von parkierten E-Loks, die auf ihren Einsatz warten...


    Sie hat mein Durchhaltevermögen zwar ziemlich geprüft, aber nun ist die "Albula" fit und zuverlässig und es macht Spass mit ihr zu fahren 🙂 .

    Beste Grüsse - Carlo


    Anlage H0m "Rhaetian Flyer" - Proto-Freelance RhB, FO "Vom Oberalp über Albula und Bernina nach Tirano".
    Testanlage und Aufstellbahnhof fertig und betriebsbereit, noch kein Gelände; z.Z. Fahrbetrieb und Planung Etappe 3.

  • Hoi Carlo


    Ich habe meine G 4/5 schon vor vielen Jahren verkauft, weil die Schubstangen mit den Zapfen ständig aus den Rädern gedrückt wurden. Wenn ich nun dein toll funktionierendes Modell betrachte, bereue ich meinen Verkauf. Allerdings möchte ich heute ein Modell mit Sound, meine Lok hatte keinen.

    Kompliment, die Lampen wirken im Film vorbildgerecht, nicht weiss wie bei modernen Loks. Das Unterbringen des PowerPacks hast du gut gelöst. Wenn die Kohle mal wieder "aufgefüllt" ist, sieht man von deinem Umbau nichts mehr.


    En Gruess

    Reto

  • Hallo Carlo,

    super Dein Umbau der G4/5 :respekt:

    Das Modell der G4/5 soll ja dieses Jahr als Neuauflage von Bemo kommen. Ich hatte auf der letzten Messe schon nachgefragt ob es als Soundlok kommt, aber dieses wurde verneint.

    Hast Du vielleicht Bilder oder eine Beschreibung des Soundeinbaus, am Stand von Bemo wurde mir gesagt das wäre nicht so einfach.

    Dein Sound ist klasse, genau so stelle ich mir das Modell vor.:thumbup:

    Gruss und bleib gesund, schönes Wochenende

    Olli

  • Hallo Michel,


    "gab" oder "gibt" es? Wann ist die denn rausgekommen? Bei den Händlern finde ich nur, dass die dieses Jahr geliefert werden soll und von Sound steht auf deren Seiten nichts. In den Neuheitenprospekten der letzten Jahre habe ich die Lok nicht gefunden. Daher bin ich gerade etwas irritiert.


    Grüße, Marco

  • Hallo Marco


    Ich habe die Lok unter dieser Nummer damals vor x Jahren (datum müsste ich zuhause nachsehen) bei Suter-Meggen gekauft, die Nummer ist so auch in der Sammlerliste als Sound Variante erwähnt.



    In den Neuheitprospekten fand ich die Lok damals nicht, nur im Newsletter von RSM. Gemäss RSM Umbau / Sound ab Werk Bemo. Weitere Informationen habe ich dazu leider nicht.

  • Hallo allerseits


    Meine 107 kam mit Sound, also kein Sound-Umbau von mir. Sie stammt ebenfalls von Suter-Meggen, das war im August 2014, Suter hat sie damals als 'Aktion' Bemo Nr. 1390 197 für 699.- CHF verkauft. Eigentlich unverständlich, dass Bemo die Neuauflage ohne Sound bringen will.


    Decoder und Lautsprecher sind im Tender platziert, der Lautsprecher (sugar cube) tönt nach unten, die nachträglich angebrachten Löcher sind auf dem Bild oben (unter 'Stromaufnahme') sichtbar. Der LS 4.0 Decoder liegt über dem Lautsprecher quer im Tender, leider habe ich keine Fotos gemacht. Ein paar Verbindungen für Motor und Licht führen nach vorne, die Leitungen sieht man auf den Bildern auch.

    Im Tender befindet sich ein Weissmetall-Gewicht welches lose eingelegt ist und wegen den Fahreigenschaften wohl besser drin bleibt. Ohne das Gewicht sind die Innenmasse des Tenders etwa 43 x 29 x 12 mm (LxBxH).


    Das Modell vefügt über folgende Sounds:

    modell-bahn.ch/forum/wcf/index.php?attachment/9545/

    Kurvenquietschen habe noch nicht gehört, es gibt meines Wissens auch keinen Sensor dafür.


    Schon etwas früher, im Oktober 2011, habe ich mir die 108 "Engiadina" angeschafft. Auch digital mit LP 4.0, aber ohne Sound; das war Bemo Nr. 1290 128.

    Beste Grüsse - Carlo


    Anlage H0m "Rhaetian Flyer" - Proto-Freelance RhB, FO "Vom Oberalp über Albula und Bernina nach Tirano".
    Testanlage und Aufstellbahnhof fertig und betriebsbereit, noch kein Gelände; z.Z. Fahrbetrieb und Planung Etappe 3.