Beiträge von mwdb

    Hallo Zusammen,


    So, der nächsten Update: inzwischen sind alle Masten erneuert und/oder ergänzt worden. Hier und da musste etwas geändert werden entgegen das grosse Vorbild, der Komprimierung wegen. Vor allem das rechte, östliche Teil ist wesentlich kurzer als in Wirklichkeit, das begegnet einem dann auch in die entgültige Fahrdrahtführung.


    Der "Grossen Entschluss" ist gefasst: es wird 0,3mm Bronzedraht verwendung finden, dabei wird diesen Draht sowohl für Fahrdraht als Tragseil Verwendet: einige versuche, wie in Alp Grüm, hier das Tragseil in 0,2mm auszuführen, ist leider gescheitert: bei weitem nicht ausreichend Stabil für diese grossen Abspannlängen.


    Dann die Bilder:


    Weiter mit allerhand Sonderausführungen, dasTeil hier ist in Wirklichkeit um 2 Gleise breiter, habe dennoch den gleichen Form behalten da dieser Mast als freistehender Abspannpunkt funktionieren muss. Etwas gewöhnungsbedürftig, aber obwohl schmaler, stimmt er schon:



    Und dieses auffallendes Stück, viel Komplizierter an einem Mast geht fast nicht....



    Dieser Mast steckte in Wirklichkeit durch das Dach der Güterschuppen. Ich habe ihn einfachheitshalber gleich daneben gesteckt, denn sonst ist mein Gebäude nicht mehr abnehmbar:



    Dieser Abspannung ist halbiert ausgeführt: in 2010 war die doppelte Gleisverbindung beim Güterschuppen schon verschwunden und deswegen auch der zutreffende Fahrleitung:



    Übersicht aus ungewöhnliche Perspektive:



    Auch hier nachträglich angebrachte Details. Diesen hier wurden lediglich verleimt wegen der schon eingeklebte Drähte des hängendes Rangiersignal. Ein nachträglich anlöten wurde die Lackschicht vielleicht zerstören. Das ist mir bei einem Signal schon versehentlich passiert.....



    Normale Übersicht der rechten Seite:



    Hier einen kurzen Zeitsprung: bin ich jetzt froh das meine Gebäude alle sehr Stabil ausgeführt worden sind: nach abnehmen der Dächer kann man sich ruhig grosszügig darauf abstützen und ist sogar sehr hilfreich beim abstellen der Lötstation mithilfe einiger Hilfsbretter.

    Auch alle Quertragwerke sind so ausgeführt das man sich darauf ruhig abstützen kann.



    Das war's wieder für Heute, das nächste mal geht's um die Fahrleitung. Soviel sei schon verraten: nachdem man einige Drähte verlegt hat ist es nicht mehr vorstellbar das man ohne diesen auskommt.....


    Grüsse, Michiel

    Hallo Jean-Michel,


    Wirklich sehr ansprechender Gleisbau, kann mir den "drive" zur selber anfertigen aller Teile sehr gut vorstellen.

    Das wirkt hier harmonisch und ausreichend detaillier!

    Die Kleineisen unter den Weichenzungen vielleicht doch aus Ms zur vorbeugung übermässigen Verschleiss unter den beweglichen Teilen?


    Grüsse, Michiel

    Hallo Peter,


    Pfui, das ist aber ein brillianter Methode von Masten einbauen: grossartig! Bei mir hat's immereine menge Löcher die später dann ausgebessert werden müssen. Dein "aus einem guss" herangehen ist da einen Schritt weiter! 8)

    Das einzige Nachteil was mir dazu einfällt ist, das man so nachher etwas schwieriger etwaige änderungen ausführen könnte.

    Aber das liesse sich wahrscheinlich auch lösen, denn wenn man wie bei dir, so genau nach Vorbild arbeitet wird meistens nicht sehr grosse Probleme beim Fahrleitungsaufbau begegnen. Immerhin liegt die Mastposition doch eh fest, den Gleisverlauf folgend. Was dann auf die Maste angebaut wird ist eher unwichtig.

    Mit gefällt das Lasergerät auch unheimlich....:thumbsup:


    Wir bleiben mit der Nase dran!


    Gruaß, Michiel

    Hallo Zusammen,



    Tomi : Ein wirklich schönes Modell von St. Moritz aus der Anfangszeit, da hat's auch noch den Lokschuppen die später nach Filisur umgezogen ist!

    Inzwischen ist meiner Ausführung seit 2015 auch schon wieder als historisch zu betrachten!


    @Ralf: Bin mir noch nicht sicher ob ich da noch etwas nachbesseren möchte oder in die von FS entwickelte Version belassen will, ist doch irgendwie ein Zeitdokument, obwohl, ich habe doch schon einiges geändert, muss das noch überlegen.

    Und, ich hatte vor den Sommer einen Baubeschrieb angefangen, die wird in der Zeit noch vervollständigt, die Lok muss auch nochmal auseinander zum Lackieren, also das wird fortgesetzt.


    Peter : Danke für die Blumen: es gibt noch mehr (Tageslicht-) Bilder von diesen Abschnitt im Neubau-Filisur-Teil meiner Story.



    Nicht umsonst habe ich quasi die Fahrt der FS Mallet nach St. Moritz "gezeigt": es war ein Anlass einen neuen Bau-abschnitt einzuleiten: die Fahrleitungsbau.....

    Davor hat jeder doch Schrecken und gerade in ein Endbahnhof wie diesem, ist viel Rangieren und (ent-)kuppeln angesagt: da muss man irgendwie doch sehr oft eingreifen: bei mir läuft nichts automatisch, ich mag das fahren mit einer Lok, da braucht's keinen anderen gleichzeitigen Zugbewegungen, also.

    Und Zeit hat man dafür allemal, denn es kommen nur einmal Stündlich Regionalzüge die umgesetzt werden müssen, in St.Moritz an, und dann ab und zu noch Bernina-Einheiten......

    Dabei sollten die Gleise auch noch vorsichtig geputzt werden können.....


    Den Anfang der Bau von St.Moritz liegt schon wieder einige Jahre her und die Module sind oftmals transportiert worden zur Teilnahme an Modultreffen bei der Rheinische Freunde der Rhäthische Bahn. Alles wurde damals so weit wie möglich irgendwie "fertig" gebaut, wo manches nur grob angedeutet wurde, vor allem im Fahrleitungsbereich: nur die Mast-Querjoche wurden verbaut ohne Zusatzdetails oder Seitenhalter. Auch kein Fahrdraht, was von Vorteil war während die Fahrtage:


    DSC_3375.jpg


    Jetzt wo der Bahnhof öfters Zuhause bleibt ist es an der Zeit sich mal grundlegend mit der endgültigen Aufbau der kompletten Fahrleitung zu beschäftigen.

    Im Gegensatz zum alten Filisur war hier schon gut über (fast) alle Maststandorte nachgedacht so das es hier "nur" um die nähere Detaillierung handelte und montage der Tragseile usw. Dachte ich. Es stellte sich auch hier heraus das fast alle Masten erneut aufgebaut werden mussten......: Montage der Spannwerke mit Minifedern, Seitenhalter, extra Hänger woran ich nicht gedacht hatte, Speiseleitunghalter usw. Und, die viele Transporte und hartem Modulanlage-Einsatz hatten auch ihre Spuren hinterlassen.


    So bin ich jetzt ständig daran, Mast für Mast neu aufzubauen, manchmal dauert es für ein etwas komplizierteres Exemplar schon ein ganzen hobbytag bis er fertig ist.....Nicht sehr erfreuliche Arbeit, aber was sein muss, muss sein, denn sonst kommt man damit nie weiter. Jetzt weiss ich aber genau wieder warum ich das immer voraus geschoben habe.

    Und die *Grosse Frage*: welchen Fahrdraht....? Muss ehrlich sagen das ich immer noch zweifle, werde aber kurzfristig einen kleinen Versuch machen mit 0,3mm Bronzedraht, so wie der in Alp Grüm Verwendung fand. Aber ob das die viele unvermeidliche Berührungen standhalt? das muss ich ausprobieren, das ganze sollte sehr flexibel sein, wir werden sehen.


    Da ich zuerst nur in Zeitlich weit auseinander liegenden Perioden daran arbeitete und bis jetzt noch gar nicht fertig bin, zeige ich zuerst einige Veränderungen und Anpassungen an den Einzelmasten und Quertragwerken:


    Den Zustand worin sich St.Moritz sich befand bis zu diesen Sommer:


    DSC_3541.jpg


    Fangen wir mal am Westlichen ende an: die grosse Abspannanlage sollte Funktionell umgebaut werden,

    Ich habe in St.Moritz teilweise noch Sommerfeldt Spanngewichtattrappen verwendet, da ich das nicht alles nochmal umbauen möchte

    Zudem ist dieses linken Bahnhofsteil nicht sehr gut ersichtlich im Täglichen gebrauch, also kommt es mir weniger genau.


    IMG_1392.jpeg


    Hier am endgültigen Platz eingebaut und schon fest montiert, hier übrigens doch mit den feineren Gewichte:


    IMG_1413.jpeg


    Übersicht des Linken Teil, schon einige Quertragwerke sind fertig verbaut worden:


    IMG_2311.jpeg


    Die genannten etwas grobere Gewichte, mit feineren Spannrollen aus dem Schiffsmodellbau.

    Wegen die möglich grössere Kräfte traute ich mich hier nicht an feinere Ausführungen:


    IMG_2254.jpeg


    Eine Operation wegen zu kurz geratenen Querjoch, montiert auf das Dach des Güterschuppens, so wie es beim Vorbild auch war:


    IMG_2277.jpeg


    Und schon ein Stück weiter, hier sieht man wie ich die Teile verbinde: es ist nur ein kleines Zwischenstück dazwischen gekommen.

    Die Teile werde dünner geschliffen so das der Naht später nicht mehr so auffällt :


    IMG_2279.jpeg


    Von der anderen Seite gesehen im schon wieder Lackierten Zustand:


    IMG_2282.jpeg


    Und das komplett fertige Teil inklusive Abspannung am Perronträger :




    So das war's für Heute,


    Wird Fortgesetzt,


    Grüsse, Michiel

    Hallo Zusammen,


    Nachdem die alte G2/3+2/2 nr.25 bis auf die Lackierung jetzt fertiggestellt worden ist, musste Sie nochmal für Testfahrten die Albulastrecke hochfahren bis zu St. Moritz. Da wegen die langen Steigungen es vielleicht noch eine Herausforderung für die Lok darstellte. Zur sicherheit fuhr eben auch eine Schwesterlok mit: bei eventuelle Pannen kann Sie direkt aushelfen damit der Regelbetrieb nicht gefährdet wird.

    Den schlechten Wetter wegen konnten nur in Filisur und St. Moritz Fotoaufnahmen gemacht werden....es war den Fotografen dennoch gelungen auch noch beim abfahren ein kleines stückchen video zu drehen.


    Hier beim Wasserfassen in Filisur:


    IMG_0900.jpeg


    Gemeinsam unterwegs mit Lok G2/2+2/3 24:


    IMG_1274.jpeg


    Kurz abgelichtet beim zusammen fahren richtung St. Moritz:



    Und hier ist Sie schon in St. Moritz, ein wenig ungewöhnt in so ein grosser Bahnhof....


    IMG_1290.jpeg


    Wie hat Sie sich denn gedreht? Vielleicht wird das immer ein Rätsel bleiben.....


    IMG_1304.jpeg


    Am Abend wurde die Rückfahrt wieder angetreten, davon sind leider keine Bilder mehr aufgenommen.


    Seitdem ist im Bahnhof St. Moritz einiges los: vorläufig ist den Zugbetrieb bis auf weiteres eingestellt. Die Züge fahren nur bis Celerina, bis auf weiter ist Busersatzbetrieb.


    Untenstehendes Bild lässt fürchterliches erahnen, ist aber nicht so schlimm wie es aussieht, nur die Werkzeuge sind nicht Massstäblich....


    IMG_2289.jpeg


    Später darüber mehr,


    Wird fortgesetzt,


    Grüsse, Michiel

    Hallo Reto,


    Mit freude stellte ich fest das es endlich mal wieder neues gibt von deiner Anlage, aber, oh Schrecken, das sind aber sehr heftige Berichte.

    Ich errinnere mich noch als du vor Jahren vom Abbruch deiner ersten Bernina Anlage berichtete: da hatte einer damals reagiert "Reto reisst seiner Anlage ab, aaargh, Herzinfarkt kriegt". Nun, so ähnlich war zuerst auch meiner ersten Reaktion. :/

    Die Idee mit den Doppelstockanlagen, ursprünglich aus den USA, hatte vor Jahren Ueli(Albulafan) schon in der Praxis umgesetzt, gefolgt von dir und damals auch Robert (Bob) und Don. Ich kann nicht anders aussagen das ich dieses Konzept klar und offen kopiert habe und ich bin damit bis jetzt ebenfalls, den gleichen Argumente wegen sehr zufrieden. Und ich kann jetzt sagen das es sogar in noch kleineren Räume ein sehr gutes Konzept ist. Schmunzeln musste ich, wenn du da über den Relativ kleinen Raum sprach, äaahm, oke, du weisst schon.

    Aber ruhig weiter lesend macht das alles natürlich immer mehr Sinn: innerhalb 14 Jahren verändern einem die Einsichten wie das Moba Hobby aussehen sollte, und, letzendlich wenn alles fertig und ausentwickelt worden ist, muss man sich notwendigerweise schon etwas anders einfallen lassen. Es gibt schon Leute die sich mit Spurwechsel herumtreiben, also schlimmer geht es immer noch (...).:mauer:


    Ich freue mich zusammenfassend das es wieder neues zu Berichten gibt: neue Ideeen, Einsichten und Basteleien, unverzichtbar für diejenigen die sich gegenseitig Inspirieren lassen und letztendlich: davon lebt unsere Forengemeinschaft!


    Vielleicht kannst du vor dem entgültigen Abbruch nochmal etwas Bildmaterial einstellen und zb. einen Video-Rundfahrt (wenn ich das fragen darf..):saint:


    Liebe Gruess, Michiel

    Hallo Peter,


    Zum Strassenfarbton, da bin ich ganz deiner Meinung: die könnte eventuell sogar noch etwas heller ausfallen.

    Je mehr man Bilder mit abgebildete Strassen beobachtet: es kommt an auf wie Trocken es gerade ist und wie lange schon, Sonnenschein, welche Tageszeit und vieles mehr: da kann man nur schwer sagen welche Helligkeit richtig oder "falsch" ist. Letztendlich überwiegt den Effekt im Hauseigenen Standort der Anlage: und da emfinde ich jedenfalls die meisten Strassenbeläge als zu Dunkel.

    Du hast recht, man kann immer abdunkeln, mach das aber nicht: etwas "weathering" oke, aber ich zumindest finde dein gewählten Strassen-Grauton bestens gelungen!


    Für denen die es noch nicht aufgemerkt hatten: die eingedrehte Sicherungs-Schraube neben den schon eingebauten Weichenlaterne ist ein guten Bautipp! Denn sonst ist es schon bald "knakk"........


    Mir gefällt deinen erholsamen Tagebuch deiner Baufortschritte sehr gut! :kaffee:


    Grüsse, Michiel

    Eine herrliche Geschichte, sehr schön in Szene gesetzt, und dabei so ganz nebenbei sehr filigrane Werkzeuge gezeigt: nicht nur sauber geätzt aber auch sorgfältig gezeichnet.

    Und natürlich einen glücklichen Zufall das gerade in Langwies das gesuchte Fabrikschild vorhanden war....:/


    Weiter bitte mit den schönen Berichten!


    Grüsse, Michiel

    Hallo Volker,


    Vielen Dank für die wunderschönen Aufnahmen! Und das bei solchem Traumwetter, die Bilder machen stück für stück grosse Freude!

    Und natürlich den speziell für dich sehr wertvollen übersicht von Samedan die Bahnhofsanlagen selbstverständlich....:whistling:


    Grüsse, Michiel

    Hallo Peter,


    Wirklich imposant, und dein Vorgehensweise ist wirklich sowas wie Ingenieurskunst, denn wer konnte sich das vorstellen so ein Bauwerk aus Plexiglas herzustellen!


    Und scherzensweise: da gibt es doch noch Gerechtigkeit das sich nicht einer "nur" so mal eine Betonbrücke bauen kann und dabei die Ritzerei entgehen könnte:thumbsup::thumbsup:


    Ich wünsche dir weiterhin gutes gelingen, dazu dürfte noch einiges an Fleissarbeit gehören, bin jedenfalls sehr begeistert! :respekt:


    Grüsse, Michiel