Liste 5Pol-Mot

  • Hallo Marc,


    habe ich auch schon ´mal gesucht ... und nicht gefunden ... :( .


    Ich versuche jetzt immer (bei gezielter Suche nach einzelnen Lokmodellen) die Umstellung auf 5-Poler anhand der Bemo-Post zu rekonstruieren ...


    ... aber vielleicht erhört Dich ja noch jemand anders hier im Forum ... eigentlich müßte Haribu doch nur seine Top 1:1 Listen auf 1:87 erweitern ... :D


    Grüße
    Volker


    (an dieser Stelle ´mal wieder ein Danke! an Haribu :] )

  • Hallo Marc,


    Ich glaube nicht das dies irgendwo in einer Liste vermerkt worden ist.
    Nur im Katalog steht ein hinweis auf den eingebauten Motor. Auch im Ersatzteil-liste wird man darüber nicht schlau. :(
    Wenn du einige verschiedene Jahrgänge davon hast, kannst du vielleicht selbst etwas ordnen.


    Grüsse, Michiel.

    Filisur 2.0 - St.Moritz und weiter nach Alp Grüm / H0m-Doppelstock-Segmentanlage /Selbstbauweichen/ Peco-Gleis / DCC /Xpressnet

  • Hallo Paul


    Danke. Aber...


    Zitat

    Original von BVZfan
    Schau mal auf der Bemo-Seiten: Bedienungsanleitungen Lokomotiven und Ersatzteilblätter Lokomotiven


    BoBoI 1252 12x mit 5 Pol


    BoBo II 1258 10x, 14x-15x mit 5 Pol


    D.h. fettgeschriebene Loks mit 5 Pol?


    1252 121
    1252 124
    1252 126

    1252 119


    Das kann doch nicht sein???


    1258 101
    1258 112
    1258 137
    1258 128
    1258 150
    1258 121
    1258 102
    7258 130
    1258 156
    1258 160

    1258 123

  • Hallo Marc!


    Es gibt von der Firma Modellplan
    http://www.modellplan.de/
    eine "Collection Bemo" in der alle von Bemo hergestellten Fahrzeuge von 1976 bis 2007 enthalten sind. das wäre doch was für Dich! Es sind Herstellungsjahre und Zusatzinformation enthalten. Bei den Fünfpolmotoren finde ich:
    1250 131,
    1252 122 und 1252 124
    und bei der BoBo II
    1258 142, 1258 144, 1258 145, 1259 147, 1258 150, 1258 156,1258 159,1258 165 und natürlich alle BoBo III.


    Wie geschrieben, es sind nur Fahrzeuge bis 2007 enthalten!


    Gruss
    Herbert

  • Ich hi-jacke mal diesen Beitrag mit einer 5-pol Motor Frage:


    Lohnt es sich bei einer RhB Ge 2/4 (1256 122) Stangenlok das alte Motörchen (welches ordentilch läuft) durch einen neuen 5-pol Motor auszutauschen?


    In welcher Preisregion befinden sich Bemo 5-Pol Ersatzmotoren (z.B. Art. 1256 500 330)?

  • Wenn du digiatl fährst, könnte der Vorteil von 5-pol untergehen. Mit Decoder fährt der 3-pol genial langsam und gleichmäßig (in der Ge 2/4). Das liegt am Getriebe.

    Decoder rein, und Chassis ausfräsen/ausbohren für einen 1000uF Kondensator, da hast du in meinen Augen viel viel mehr gewonnen. Und prüfen, ob bei den Vorlaufachsen sie Spurweite genau stimmt und der Strom an allen Punkten auch abgenommen wird, denn beim Spritzguss-Felgen-Stern könnten auf der Innenseite kleine Grade sein, die die Stromabnahme beeinflussen. Meine Meinung: Das Geheimnis ist das Getriebe, nicht der 5-pol.

    Grüße Kurt

  • ist bei dem 5-Pol-Motor nicht das Chassis etwas verändert? Ich bin nicht sicher, ob es einfach nur ein Motortausch wäre!?

    Hi Marco,


    das weiss ich leider auch nicht. Doch mein Motorenblock sieht identisch aus mit dem Ersatzteilblatt, wobei dort vier verschiedene Versionen aufgelistet sind. Der Motor scheint fast Identisch sein, nicht mehr rund sondern oben und unten abgeflacht... Nach obenstehenden Tipps von Kurt werde ich es zuerst mal ohne Motorentausch versuchen!

  • Wenn du digiatl fährst, könnte der Vorteil von 5-pol untergehen. Mit Decoder fährt der 3-pol genial langsam und gleichmäßig (in der Ge 2/4). Das liegt am Getriebe.

    Decoder rein, und Chassis ausfräsen/ausbohren für einen 1000uF Kondensator, da hast du in meinen Augen viel viel mehr gewonnen. Und prüfen, ob bei den Vorlaufachsen sie Spurweite genau stimmt und der Strom an allen Punkten auch abgenommen wird, denn beim Spritzguss-Felgen-Stern könnten auf der Innenseite kleine Grade sein, die die Stromabnahme beeinflussen. Meine Meinung: Das Geheimnis ist das Getriebe, nicht der 5-pol.

    Grüße Kurt

    Vielen Dank für deine Tipps, Kurt! So ein Erfahrungsbericht habe ich gesucht!


    Mein motor läuft soweit gut und die Lok wird ja sowieso nur gemütlich langsam fahren. Elko habe ich geplant, wie auch Digitalisierung und einfach von LED, via bestehendem Lapenschlitz. Die Stromaufnahme werde ich nach Deinen Angaben kontrollieren!

    Noch zwei Fragen zum Kondensator / Elko:

    - Kapazität 1F / 1000uF, aber welche Volt-Zahl nehmen? Wie berechne ich aber die benötigte Volt-Zahl? Entspricht sie aller aktiver Verbraucher (Motor + LED in meinem Fall)?
    - Wie stark erhitzen die Elko Kondensatoren? Ist es problemlos, dafür ein Loch im Motorenblock zu bohren und den Elko dort zum Motorenblock isoliert (Schrumpfschlauch) zu stecken?


    Danke für weitere Tipps!

  • Hallo Roman,


    uF steht für Micro-Farad. 1000 uF sind somit Eintausend millionstel Farad. Das ist weit entfernt von 1F (Einem Farad). 1000uF klingt viel, reicht aber auch nur für zehntel-Sekunden. Die Volt-Zahl hängt von Deiner Schienenspannung ab. Da sollte man großzügig nach oben Luft lassen. Wenn man also mit 15-16V an der Schiene unterwegs ist, sind 25V-Elkos zu empfehlen. Bei Elkos ist die Spnnungsfestigkeit angegeben. Bis 25V können die benutzt werden. du kannst also auch einen mit 50V nutzen. Das wird den nicht stören. Wenn Du aber einen mit 10V nimmst, dann wird er Dir eine Schienenspannung von 16V nicht verzeihen.

    Je höher die Spannungsfestigkeit ist, desto größer werden die Kondensatoren bei gleicher Speicherfähigkeit. Also ein 1000uF/16V-Elko ist in der Regel kleiner als ein 1000uF/25V-Elko. Wenn Du Goldcaps mit riesiger Sicherfähigkeit (1F) hast, dann wirst Du die nur in einer kleinen Spannungsfestigkeit bekommen. Meist sind das nur 2,7V. Das kannst Du natürlich auch nicht direkt anschließen. In den Powerpacks, die man von den Decoderherstellern kaufen kann, wird die Spannung auf der Platine dafür meist herauf und heruntertransformiert, damit die an der Schienenspannung keinen Schaden nehmen.

    Der Kondensator wird nach dem Gleichrichter im Decoder angeschlossen und darf keine Verbindung zur Schiene haben.

    Noch ein Hinweis: Damit das Licht mit gepuffert wird, muß es über U+ angeschlossen werden und darf ebenfalls keine Verbindung zur Schiene haben.


    Grüße, Marco

  • und..

    Sind Elkos dran ist meist Schluss mit der Decoderprogrammierung. Das wäre der Vorteil der Powerpacks, dafür sind die sauteuer. Es gibt Schaltungen mit Drosseln, was bei mir nicht funktionierte. In der Anleitung der Zimo-Decoder ist alles sehr gut erklärt.


    Seite 56.

  • Hallo zusammen!


    Klar, Kondensatoren sollten immer über eine kleine Ladeschaltung angeschlossen werden. Alleine schon, um den Decoder durch den Inrush bei der Ladung des Kondensators nicht zu sehr zu belasten. Wenn eine passende Schaltung angewendet wird, dann ist die Programmierung auch kein Problem. Meine Fahrzeuge haben fast alle Kondensatoren eingebaut und ausnahmslos alle lassen das CV Lesen und Schreiben zu.


    Grüße,

    Marco

  • Marco und Theo, danke für eure Ausführungen! Heisst für mich, mal zurück in die Schulbank und mich zum Thema schlau machen. Bisher habe ich Elkos nur bei den Lichtleisten in Wagen verbaut.


    Noch zu den Kondensatoren, wie stark erhitzen die sich? Sollen sie alleinstehend verbaut werden um die Wärme an die Umgebungsluft abgeben zu können oder kann man sie auch in ein Bohrloch im Fahrgestellblock reinstecken in einem Schrumpfschlauch? Ich möchte verhindern, dass das Ding auf einmal wie ein Geschoss durch das Lokdach fliegt...

  • Hallo Roman,


    die Elkos sind in der Regel in Plastik eingepackt, so dass ein Schrumpfschlauch nicht wirklich nötig sein wird.

    Werden die warm? Ich habe sie ehrlich gesagt noch nicht angefasst. Es gibt verschiedene Temperatur-Klassen bei Elkos. Meist 85 oder 105 Grad. Da geht es darum, welche Wärme die aushalten und nicht sofort austrocknen. Dass die aber selbst so warm werden?

    Explodieren tun die eigentlich nur, wenn man sie verpolt. Das ist nicht wirklich lustig...


    Grüße

    Marco