rstadler's Anlage

  • Hallo zusammen


    Ich habe ein neues Projekt in Angriff genommen. Ich habe mein erstes Haus mit einem Laser Cutter realisiert. Das heisst, es ist noch nicht fertig. Die Vorlage wurde gezeichnet und mit dem Laser Cutter (im Fablab in Horw) ausgeschnitten. Als Trägermaterial verwende ich Sperrholz mit einer Dicke von 1mm und 2mm. Hier die Resultate.



    Die Fassade




    Die Fensterrahmen (0.5mm dicke)



    Die Jalousien



    Die Rahmen für die Befestigung der Fensterrahmen



    Zusammenstellung des Rahmen und des Fensterrahmen. Leider merkt man erst den PLanungsfehler, wenn man die Teile zusammenbauen will... aber es muss ja nicht beim erstem Mal perfekt sein...



    Die Innenansicht, ein weiterer Fehler, der Rahmen gehört nur auf der einen Seite...




    Stellprobe des Hauses


    Als Nächstes steht der Zusammenbau und die Lackierung des Hauses an. Das Dach möchte beim nächsten Besuch des Fablab mit Hilfe des Gravierens mit dem Laser Cutter fertigen. Aber das wird ein Pröbeln werden.

  • Hallo zusammen


    Nachdem ich nun einen weiteren Bausatz gekauft habe, geht es mit dem Bahnhof Wiesen weiter.


    Als Erstes wurden die Gipsteile sauber bearbeitet, sodass es später beim Zusammenkleben zu keinen Problemen kommt. Dann wurden die Fassaden mit der entsprechenden Farbe gespritzt und ein wenig gealtert.



    Hier schon mit Fensterrahmen


    Dann wurden die Fensterrahmen angeklebt.


    In einem weiteren Schritt klebte ich die "Scheiben" an.


    Dann machte ich mich an die Vorhänge, die ja bekanntlich nicht immer gerade fallen, so behalf ich mich mit dem Wasser-Leim-Gemisch, damit ich die Falten nachbilden konnte und anschliessend der Vorhang auch fixiert ist.


    und schliesslich ans Fenster geklebt sieht es von hinten so aus...


    und so von Vorne

  • Ciao Röbi,
    dein Haus gefällt mir sehr gut und die "Schnuderlumpevorhäng" sehen wirklich filigraner aus.
    Was mir aber besonders auffällt ist die super Fasadenstruktur af dem Uten Bildli. Hat es die von der Farbe gegeben?


    Freu mich auf weitere Bilder deines Vorhaben :thumbup:


    Gruss Cyril

  • Hallo Röbi,


    da muss ich Cyril Recht geben: jetzt wirken die Fenster mit ihren neuen Vorhängen viel realistischer, natürlicher. Irgendwie passten die alten gar nicht. Vielleicht hätten sie auch besser gewirkt wenn sie "akkurat" drapiert worden wären. Und noch was: die Farbgebung außen finde ich gelungen!


    Viele Grüße
    Jo

  • Danke euch für die Komplimente


    @Cyril
    Also das Gebäude ist ein Bausatz von Pirovino. Die Struktur wurde nur durch die Farbgebung hervorgehoben. Der Grundanstrich brachte dies nicht hervor, dies geschah dann erst durch das "Altern" mit der Spritzpistole mit der grauen Farbe. Die Farbe setze sich nur auf den Erhöhungen ab.


    @Jo
    manchmal muss man probieren wie es am Besten funktioniert, und die Tipps helfen einem natürlich dabei.

  • Hallo Röbi,



    Das wird ein schönes Gebäude, die Farbgebung und Struktur der Mauerfläche wirkt recht ansprechend!


    Auch die Fenstervorhänge wirken jetzt bedeutend natürlicher


    Viel Erfolg beim weiterbauen!



    Grüsse, Michiel.

    Filisur 2.0 - St.Moritz und weiter nach Alp Grüm / H0m-Doppelstock-Segmentanlage /Selbstbauweichen/ Peco-Gleis / DCC /Xpressnet

  • Hallo zusammen
    Wir haben hier ja einige grosse und kleinere Anlagen. Eine Frage, wie realisiert ihr die Beleuchtung bei euch auf der Anlage? Das heisst nicht die Ausleuchtung selber sondern Strassenlampen, Beleuchtung an und in den Häuser, Bahnhof etc. Benutzt ihr da einen eigene Trafo für das ? Spannung? Baut ihr eine Ringleitung? Wie schaltet ihr die Lichter ein (Digitalsteuerung)?
    Ich bin auf eure Tipps gespannt.

  • Hallo Röbi
    Bei meiner alten Märklin-Anlage habe ich die Lichter (Glühbirnchen) direkt am Licht-Ausgang (16V) angeschlossen. Ich habe mir ein kleines Kästchen mit 3x8 DIP-Switches gebaut. Über dieses kann ich alle 24 Lampen einzeln ein- und ausschalten. Pro Haus hat es bis zu 4 Birnchen, verteilt in verschiedene Räume. Je nach gewünschter Helligkeit und Art der Birnchen (fast alle sind verschieden) habe ich kleinere oder grössere Gruppen in Serie zusammengefasst.
    Das Schaltkästchen:

    Damit ich nicht 24 Kabel von der Station zum Haus/Strassenleitung ziehen musste, habe ich zwei 12-polige Computerkabel genommen und diese an einem 24-Pol Stecker verlötet.


    Unter der Anlage werden dann die Kabel aufgeteilt auf die verschiedenen Lampen:

    Sieht etwas chaotisch aus, ist aber auch nur die alte Anlage ;)
    Hier noch zwei Häuser mit mehreren beleuchteten Räumen:


    Die vielen Schälterchen sind v.a. für die Kinder ein interessantes Spielzeug. ^^
    Gruss Renato

  • Hallo zusammen


    @Renato, vielen Dank für deine Beschreibung.


    @Marco
    Ja ich werde wohl eher auf LED's setzen.


    Nur dort ist mir nicht so klar, wie ich diese zusammenschalten soll. Die Beleuchtung ist ja nicht gleich nebeneinander (Querträger Beleuchtung). Eine Reihenschaltung wäre auch sinnvoller, baer auf diese Distanzen fast nicht zu machen. Deshlab auch meine Frage in die Runde. Aber offenbar gibt es wenige, die sowas schon mal gemacht haben... ;(
    Ich wundere mich dann aber, wenn ich die Bilder der Anlagen anschaue. Oder macht niemand eine Beleuchtung auf der Anlage?

  • Hallo Röbi,


    ich glaube, man muß sich zuerst entscheiden, was man will und dann nach dem für sich passenden Produkt suchen. Eine LED kann man mit einem Widerstand an einer Spannungsquelle (Trafo/Netzteil) wie eine Glühlampe betreiben. Anschliessen -> fertig. Dann kann man aber eigentlich auch eine Glühlampe nehmen.
    Spannend wird es doch eigentlich, wenn man verschiedene Zimmer eines Gebäudes mit unterschiedlichen LEDs ausrüstet und so Neonröhren mit einem Flackern beim Einschalten simuliert, ein flackernder Fernseher, verschiedenfarbige Zimmerbeleuchtung, die in unregelmäßigen Abständen an, bzw. aus geht. Der Fantasie ist da keine Grenzen gesetzt. Bis hin zur passenden Tag/Nacht-Steuerung, die den Modellbahnraum erleuchtet ist alles möglich.
    Wenn man also in seinen Häusern einzelne LEDs mit Effekten oder zum Beispiel unterschiedlich dummen will, dann benötigt man eine Elektronik die das für einen macht, bzw. wo man das einstellen kann.
    Die Leuchtkraft einer LED wird nicht über die Spannung, sondern über die Stromstärke definiert. Aus diesem Grunde wäre für die LED eigentlich eine Stromquelle die richtige Wahl und damit ist unsere eingangs erwähnte Widerstand-Spannungsquelle eigentlich schon wieder gestorben. Wenn die Stromstärke passend ist, dann ist die Spannung vernachlässigbar. So betreibe ich meine Microscale-Signale direkt am Decoder ohne einen Vorwiderstand mit 5V, aber mit der passenden Stromstärke von 4mA. Die Elektronik regelt für mich den Rest. Aufdimmen, abdimmen, etc. wird alles in wunderbarer Weise ausgeführt.
    Ich nutze dafür einen Decoder, wo ich jede LED einzeln anschliessen kann. 32 Stück passen da ran und dann werden Macros geschrieben, was so alles passieren soll. Das ist moderne Elektronik, die zugegeben etwas anders funktioniert, als wir es von einer einfachen Glühbirne gewohnt sind, aber viele tolle Möglichkeiten eröffnet. Das muß man nicht so machen. Man kann auch mit dem Widerstand und 12V die LEDs betreiben, aber wer später Effekte nutzen möchte oder komfortabel einzelne LEDs etwas heller/dunkler regeln will, wird da wohl nicht drum herum kommen.
    Das Gute an der Geschichte: Der Einbau der LEDs in Gebäude ist in allen Fällen gleich: LED rein, Anschlußdrähte nach draussen.


    Und jetzt wünsche ich viel Erfolg,
    Marco