Giswil - Brünig

  • Hoi Cyril,


    Ich denke: Giswil, so wie beim ersten Vorschlag, dann nur Strecke bis zum Wendel, nach oben, dann Lungern auf derselben Seite als im ersten Vorschlag jetzt aber auf 2. Ebene, dann weiter nach Brünig so wie geplant.


    Kann's auch mal Skizzieren morgen, wenn du möchtest,


    Gruss, Michiel.

    Filisur 2.0 - St.Moritz und weiter nach Alp Grüm / H0m-Doppelstock-Segmentanlage /Selbstbauweichen/ Peco-Gleis / DCC /Xpressnet

  • Hallo Cyril,


    Wenn ich alles gut verstanden habe, sieht dein Vorschlag im Dachbodenraum etwa so aus:



    Kritische Massen habe ich mit einem Fragezeichen versehen: Durchlaufhöhe, Nutzbare Breite bei Brünig, Höhen zwischen die einzelnen Ebenen: in der Mitte sind es Drei, wenn man dann hinter Giswil auch noch nach unten ins Abstellbahnhof geht, sind es sogar Vier.
    Irgendwie schaut es sehr vollgebaut aus. Anderseits, wie ich schon sagte es: sollte dann auch noch mal gebaut werden können.........


    Einen etwas "abgespeckter" Vorschlag:



    Hier hat man nur zwei Ebenen, die Abstellbahnhöfe ( FiddleYards ) sind schön erreichbar, in jedem Blickrichtung hat man einen Bahnhof, genügend Freiraum zwishen die Ebenen und kein Problem mit dem Zutritt im Innern der Anlage.
    Also, wie gesagt, ich weiss nicht ob die Situation so stimmt, aber in etwa sollte es dann so m.e. besser aussehen, und du hast nur zwei Ebenen und alles ist bequem erreichbar! 8)


    Gruss, Michiel.

    Filisur 2.0 - St.Moritz und weiter nach Alp Grüm / H0m-Doppelstock-Segmentanlage /Selbstbauweichen/ Peco-Gleis / DCC /Xpressnet

  • Hoi zämä


    So ich habe nun in denn letzten Tagen durch eure Anregungen meinen Plan durchdacht und überarbeitet.


    Folgende Punkte habe ich besonders berücksichtigt:
    1. mehr Rangiermöglichkeiten/Abwechslungsreicherer betrieb
    2. die Länge der Paradestrecke
    3. der 3. Stock



    Was mich beim "durchspielen" der Anlage in Gedanken doch etwas störte war die eingeschränkte Rechtfertigung des Güterverkehrs, ist doch nur in Giswil ein richtiger Güterverlad vorhanden.
    Auch die relativ lange Strecke zwischen SB1 und Giswil, sowie die Strecke zwischen Lungern und Brünig werden mit der Zeit doch relativ uninteressant...
    Auch die doch sehr hohe Höhe auf der Brünig zu liegen kommt ist alles andere als Ideal.
    Trotz der besseren Erreichbarkeit der SB's möchte ich sie im "Untergrund"


    Also wurden nun einige Bedingungen an die Anlage gestellt:

    - Es soll ein interessanter Güterverkehr möglich sein.
    - Es soll mehr Talstrecke vorhanden sein (als auf den ersten Versionen).
    - Die Landschaft soll abwechslungsreicher sein



    Nun zur neuen Anlagebeschreibung:


    Die Anlage stellt einen Teil der ehemaligen SBB Brünig Bahn im Zeitraum von ca. 1980-2000 dar.


    Die Anlage ist in folgende Regionen aufgeteilt:


    -Region Kägiswil mit Güterverladestelle Kägiswil/Kerns
    -Region Sachseln mit der Seestrecke
    -Region Giswil mit dem Bhf. Giswil und der ersten Rampe
    -Region Lungern mit dem Bhf. Lungern
    -Region Käppeli (evtl. mit Ausweichstelle)
    -Region Brünig mit Bhf. Brünig und der Hausenbachbrücke


    SB1


    Der SB1 hat die Aufgabe denn grössten Teil des Rollmatrial zu beherbergen. Vor allem die Fz die nur für den Talbetrieb ausgelegt sind werden dort Stationiert aber auch die Fz der LSE die sich für Pilgerfahrten auf die Strecke der Brünigbahn verirren.
    Der SB1 kann später noch vergrössert werden wenn es mehr Platz benötigt.


    Kägiswil/Kerns:
    Mit der Güterverladestelle sollte ein sehr Abwechslungsreicher betrieb ermöglicht werden und hat den Vorteil das die Personenzüge keinen Halt machen ausser bei Verspätungen. Es ist somit eine lange Fahrtstrecke vorhanden ohne dass der betriebliche Reiz verloren geht und es besteht eine Möglichkeit einer Zugkreuzung. Aus meiner Sicht wäre das eine sehr grosse Bereicherung für den Betrieb.


    Region Sachseln:


    Dieser Teil der Anlage soll eine Strecke an den vielen Seen an der Brüniglinie darstellen.


    Giswil


    In Giswil ist der Betriebsmittelpunkt der Anlage.
    Es werden dort die Schnellzüge mit Zusatz Waggons bestück, Lokwechsel und Lokverstärckung gehören zum Alltag. Auch ein sehr interessanter Güterbetrieb ist vorhanden.
    Zudem wird ein Teil der ersten Rampe mit der Ruine nachgebaut.


    Tschorrentunnel


    Der Tschorrentunnel soll die Verbindung von dem 1. Stock zum 2. Stock herstellen.


    Lungern


    Der Bahnhof Lungern dient als Ausganspunkt für Gleisarbeiten in der Umgebung und ist ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen auf den Brünig. Er ist zudem eine Haltestelle für die Schnellzüge.


    Käppelitunnel


    Der Käppelitunnel soll das Thema Lungern von dem Thema Käppeli trennen, so würde auch die Nähe von Bhf. Lungern und der Ausweichstelle Käppeli nicht auffallen.


    Käppeli


    Im Anlageteil Käppeli wird Schwergewicht auf die Landschaft gelegt, die Ausweichstelle wäre eine Auflockerung der langen Strecke.


    Brünig


    Brünig ist der letzte Bhf. auf der Anlage. Mit der Hausenbachbrücke soll noch ein Imposantes Bauwerk die Anlage beenden bevor es in den SB 2 geht.


    SB2


    Der SB2 hat hauptsächlich die Aufgabe die Züge zu wenden und für eine kurze Zeit zu Stationieren. Im SB2 wird nur ein kleiner Teil des Rollmatrial Stationier unter anderem die weinigen BOB Waggons die zum Einsatz kommen. Der SB2 ist nicht erweiterbar.


    Betrieb auf der Anlage:


    Schnellzüge:


    Die Schnellzüge werden in Giswil, Lungern sowie Brünig halt haben, in Kägiswil und Käppeli wird nur bei Verspätungen gekreuzt oder auf verlangen gehalten (Käppeli)


    Pendelbetrieb:


    Der Pendelbetrieb wird von SB1 bis Giswil sein und zurück, mit einem evtl. Kreuzungshalt in Kägiswil.


    Güterbetrieb:


    Die Güterwaggons werden in Kägiswil oder Giswil abgehandelt, auch ist es möglich in Lungern oder Brünig Stückgut abzuholen. Die Güterzüge werden auf meine Anlage Hauptsächlich in Giswil zusammengestellt bzw. auseinander genommen und von dort aus verteilt.


    Steuerung der Anlage:


    Die Anlage wird Komplet mit TC gesteuert, das Ziel wäre es das der Pendel sowie der Schnellzugbetrieb kompl. Automatisch ablaufen kann (inkl. Lokumspannung im SB bei Schnellzügen)


    So und das ihr euch das noch besser vorstellen könnt die kompl. neu überarbeitete Pläne (die roten Linien sind die Grenzen der Themen):


    1. Stock


    2. Stock


    2. Stock Brünig



    SB Schema



    Ansicht


  • Hallo Cyril,


    Das ist mir bis jetzt noch nicht klar: habe ich die Platzierung der Anlage mit meinem räumlichen Ansichtskizzen richtig verstanden?


    Die Verteilung der Anlage in Themen finde ich gut: das bringt ruhe im Entwurf und lenkt die Aufmerksamkeit der Zuschauer auf vorher beschränkte Anlageteile.


    Gruss, Michiel.

    Filisur 2.0 - St.Moritz und weiter nach Alp Grüm / H0m-Doppelstock-Segmentanlage /Selbstbauweichen/ Peco-Gleis / DCC /Xpressnet

  • Hoi zämä


    @Theo: Meiringen ist/war betrieblich gesehen sehr interessant.





    @Michiel: Ja die Platzierung hast du richtig verstanden, es sieht in real einfach nicht so vollgeladen aus. Was auch zu sagen ist, ist das der Raum durch eine Treppe betreten wird und keine Tür vorhanden ist.
    Doch deine Skizze mit den 3 Stöcken war ein Grund dafür das ich mich entschieden habe nur 2 Stöcke zu machen :]
    Zu denn höhen ist noch zu erwähnen das der höchste Punkt der Anlage nun max auf 1,40m zu liegen kommt die breite der Gänge ist 120cm bez. 70cm .


    @all: Ich würde mich über eure Kritik und Ideen sehr freuen.
    Soll die Haltestelle Käppeli nun doch realisiert werden und wie halted ihr die Idee mit der Güterumschlagstelle?


    en Gruess
    Cyril

  • Cyril
    2 Dinge die ich bei deiner Anlage wirklich mag.
    Brünig: Der Bahnhof ist nun gut durchdacht mit der Ausfahrt Richtung Meiringen.
    "Kehrtwendung": Sehr interessant ist die Streckenführung Uhrzeigersinn-Gegenuhrzeigersinn. Für den Betrachter ist diese Kehrtwendung gegenüber einem übergrossen Wendel interessanter.


    Die Lösung des Güterumschlag for der Station Giswil sollte auch bei dir etwas Spielfreude aufkommen.

  • Hallo Cyril,


    Den 1. Stock finde ich sehr gut. (Als bekennender Rangierfan kann ich natürlich nur für den Güterumschlag stimmen :] )


    Beim 2. Stock bin ich mir noch nicht ganz sicher, wie ich mich entscheiden würde. Wenn Du Käppeli realisieren würdest, wieviel Fahrstrecke wäre denn zwischen Lungern und Käppeli, bzw. zwischen Käppeli und Brünig?


    Grüße
    Volker

  • Hoi Volker


    Zwischen Lungern und Käppeli wären ca. 1m Strecke (+//).
    Die Strecke führt aber durch einen Tunnel der die Regionen trennen soll. Und wie gesagt, in Käppeli ist kein geplanter Zughalt. Ich selber möchte Käppeli eher bauen als auflockerung der Landschaft da diese Haltestelle/Dienststation in das Landschaftsbild dazugehört.


    Schau mal hier die Bilder:


    Käppeli1
    Käppeli2


    Edit: Zwischen Käppeli und Brünig währen dann noch ca. 5m


    en Gruess
    Cyril

  • Hallo Cyril,


    eigentlich ist es doch ganz einfach: Du planst Käppeli einfach erst einmal mit ein, und endscheidest Dich dann direkt beim Aufbau, ob Du es realisierst oder nicht. (Falls nicht, mußt Du doch max. das Trassenbrett etwas ändern.)


    Ich würde mich momentan für Käppeli entscheiden. Argumente dafür: es lockerst die Strecke auf, wirkt durch den einfachen Gleisplan und die wenigen Gebäude aber eigentlich wie ein Landschaftsmodul (zumal die meisten Züge ja einfach durchfahren).


    Viel Spaß, tolles Thema!


    Grüße
    Volker (1989 im offenen Aussichtswagen über den Brünigpass ... einfach schön)

  • Hoi Volker


    Das wird wohl die beste Lösung sein.


    Genau diese Argumente sind es die ich auch für ein Pro sehe.


    Merci, übrigens hast du von dieser fahrt evtl. Bilder?


    en Gruess
    Cyril

  • Hoi zämä


    Durch die hitze in letzter Zeit kam ich auf einen Gedanken der mich einfach nicht mehr loslassen wollte. Daher nahm ich Papier und Stift und fing an diesen einigermassen wiederzugeben. Da ich immer noch in der Planung der Anlage bin, hatte ne mehr oder weniger langePause wegen Ideenmangels, bin ich nun wider voller motivation dieses Projekt in Angriff zu nehmen.


    Nun zu meiner Idee (in Form einer Geschichte):


    Es ist das Jahr 1993, die Wirtschaft hat seit längerem Hochkonjektur und ein ende ist noch lange nicht in Sicht. Viele Leute aus dem Ausland machen Ferien in der Schweiz, man muss Wochen vorher buchen das man überhaupt ein Hotelzimmer bekommt. Der Öffentlicheverkehr profitier sehr von dem, daher sind auch einige grössere Projekte im Gang, uns intressieren vorallem die im einzugsgebiet der Brünigbahn, da währen unter anderem der Grismel-Basistunnel der eine verbindung mit der FO ermöglichen soll, so wie der Tunnel nach Engelberg. Ein erst abgeschlossenes Projekt war der Anschluss der MOB an Interlaken Ost. Stichwort Engelber, wer kennt mitlerweile dieses Dörfchen nicht? Ist es doch das St. Moritz der Zentralschweiz geworden und ist somit ein sehr beliebtes Ausflügsziel und bietet viele Arbeitsplätze an. Da die LSE mit ihrem Rollmatriall dem wachsendem Verkehr nach Engelberg nicht mehr nachkommen konnte wurde diese erst kürzlich an die SBB Brünig verkauft (keine ZB)da die finanziellen mitell fehlten selber aufzustocken. Durch die beiden Tunnelprojekte und einem grossen Regionalem Hartsteinwerk ist ein grosse Teil der Güter die zu befördern sind Kiess und Schotter die entweder in Luzern der SBB übergeben wird oder in Stansstad in Nauen (Schiff) verladen werden (ein Teil des Aushubes wird benutz um Baggerlöcher im See zu füllen). Da auf der Nordseite des Brünigs Hergiswill nun die Drehscheibe des Geschehen ist, muste der Bahnhof komplett neugebaut werden um dem Verkehr standzuhalten.


    Es sind noch viele weitere ineressante Projekte in den letzten Jahren in der Schweiz realisiert worden aber die darf sich jeder selber vorstellen :D




    Nun was sollte das denn, denken einige, dies stimmt doch alles nicht. Meine Idee ist es die Brünigbahn vorbildgerecht nachzubauen aber das in einer alternativen Gegenwart/Vergangenheit in der einige gegebenheiten anders/interessanter sind.


    Nun was haltet ihr davon, bin auf eure Meinungen und Anregungen gespannt.


    en Gruess Cyril

  • Hallo Cyril


    So schnell gesagt tönt das sehr spannend. Ich denke, das wäre für mich keine schöne Alternativ-Gegenwart, da würde für mich die Ökologie zu kurz kommen, aber als Modellbahnthema ist das sicher spannend. Was mir sehr gefällt ist die Idee, die Brünigbahn beizubehalten. Ich habe das schwarze Kreisli der ZB nicht so gern...


    Ich freue mich auf konkretere Pläne, wie das ganze realisiert werden soll.


    Liebe Grüsse
    Yves

  • ...und das möchte ich euch nicht vorenthalten.



    Der Bauzug auf dem Brünig ist mittlerweille den Schottermaschinen gewichen...



    In Käppeli nimt die Landschaft langsam gestallt an.



    Hier ein Bild des Vorbild für alle die die Brünig Bahn nichts so gut kennen :P



    Auch die Planungsarbeiten in Giswil sind im vollen gange. Da das Gebäude von Lungern dem von Giswil sehr ähnelt muss es für die Stellprobe herhalten.



    Und auch im Bau ist das Modul um die Hausenbachbrücke mit einer Steigung von 121%0.


    en Gruess Cyril

  • Um die Region von Käppeli spriest langsam aber sicher das erste Grünzeugs. Ein Wanderer konnte ein Schnappschuss machen als der Bauer Rohrer mit seinen Einachser unterwegs war.



    Leider sehen die Farben durch das Licht nicht gerade Ideal aus :S


    en Gruess Cyril

  • Hallo Cyril,


    ist ja beeindruckend!!! Diese Brücke sieht ja mal toll aus. Da freue ich mich jetzt schon auf Bilder des fertigen Segments. Auch das Bahnhofsgebäude gefällt mir sehr gut. Hast du vielleicht noch mehr Bilder davon? Auch würde mich der Bau der Brücke interessieren. Alles Eigenbau? Und wie sieht deine Zahnstange aus?


    Grüße Andreas