Beiträge von Heiko

    Hallo Werner


    Ich schliesse mich den Vorschreibern an, der Wagen ist Dir super gelungen!


    Auch die Verwitterung gefällt mir sehr gut. Da hast Du ein gutes Augenmass! Zusammen mit den vielen kleinen perfekt arrangierten Details ist das sicher ein Schmuckstück auf Deiner Anlage.


    Viele Grüsse

    Heiko

    Hallo Michiel,


    meinen Glückwunsch zu diesem wunderschönen Modell, und meine Bewunderung für Deine Lötkünste sowie für Deine Ausdauer!!


    Das letzte Bild ist einfach nur genial! Da versteht man, dass Du für Dein wunderschönes Filisur auch bei dem für die Zeit so typischen Rangiertraktor keine Kompromisse eingehen wolltest. Und wenn ich mir die Farbgebung Deines Stationsgeländes ansehe, dann glaube ich auch, dass Du Dir um das Gelingen der Te-Lackierung keine Sorgen machen musst...


    Weiterhin viel Erfolg und liebe Grüsse


    Heiko

    Hallo Andreas,


    was für tolle, perfekte Gebäude!! Eine bessere Belohnung für Deine Geduld kann man sich doch wirklich nicht vorstellen?! Allein der Vergleich beider Werkstätten zeigt eindrücklich, dass Du Dich zum Meister im Gebäudebau entwickelt hast! Da war keine investierte Stunde zu viel, und ich bin mir sicher, Du wirst viel Freude an den Gebäuden haben!


    Mir gefällt auch die hellere Farbgebung unglaublich gut. Es ist halt ein Modell. Die genauen Vorbild-Farben müssen auf der Anlage nicht immer optimal wirken. Ich würde es erstmal auf der Anlage arrangieren und dort auf mich wirken lassen. Etwas nachdunkeln geht bei Bedarf sicher einfacher als umgekehrt...


    Jedenfalls kann man nur noch gespannt sein, was Du noch so alles austüftelst!


    Liebe Grüsse

    Heiko

    Lieber Thomas,


    wieder mal ein Traumstück aus Deiner 'Wagenfabrik'! Es ist für mich völlig unverständlich, wie man diese Fülle an feinsten Linien derart sauber und präzise aufbringen kann. Das verdient einfach den allergrössten Respekt!! Ich freue mich auf die ersten Bilder des gesamten Express-Zuges!


    Liebe Grüsse

    Heiko

    Hallo Manuel


    Ich bin überrascht, wie gut den offenen Aussichtswagen die Faltenbälge stehen (zumindest im Modell...)! Das ist somit wieder mal ein Beitrag, der zum Nachdenken (und dann vielleicht zum Nachbauen...) anregt...


    Was den Vergleich zwischen Bemo und D+R angeht, da tendiere ich eigentlich eher zu D+R. Du hast recht, die Bemo Wagen sind etwas feiner gearbeitet und beschriftet. Dafür fehlt ihnen das doch recht auffällige Lenkgestänge zwischen den Achsen! Auch gefallen mir die weißen, bis zum Wagenboden reichenden Dachstützen nicht so gut. Überhaupt hat D+R bezüglich der Farbgebung fast besser recherchiert, und das Dach wirkt dort nicht so plastikhaft. Es bleibt also wie so oft reine Geschmacksache...


    Eine Sache finde ich jedoch bei Bemo noch störend (das betrifft aber viele Bemo-Zweiachser...): die Wagen stehen schief, der Kasten liegt also nicht waagerecht. Auf Deinem ersten Foto erkennt man es auch beim linken Wagen recht gut. Es liegt wohl an der unterschiedlichen Achsaufhängung.


    Jetzt bin ich aber erstmal gespannt, welche Umbau-Ideen Du uns im nächsten Beitrag präsentierst.


    Liebe Grüsse

    Heiko

    Hallo Benjamin,


    super ist es geworden Dein Wärterhaus! Auch die Farbgebung ist Dir perfekt gelungen! Gut, daß Du es selbst gebaut hast, denn so stimmen auch die Proportionen, was bei vielen Bausätzen (zumindest in H0m...) leider nicht der Fall ist (die sind häufig viel zu hoch).


    Es war eine sehr gute Entscheidung, das Wärterhaus in der Form zu realisieren! Es belebt die Station ungemein, und sie wirkt dadurch noch ein Stück realistischer. Ich bin gespannt auf Deine weiteren Fortschritte!


    Viele Grüße

    Heiko

    Hallo Tom,


    das ist kein 'einfacher' Modellbau mehr, das ist einfach Kunst!! Und wenn man bedenkt, dass bei Dir alles in Eigenregie und Handarbeit entsteht, dann kann man einfach nur respektvoll staunen! Egal, ob Felsen, Bäume, Begrünung oder das Arrangement der vielen Details: perfekt umgesetzt und gestaltet.


    Gerade die überarbeiteten Passagen sind hinsichtlich vorbildgetreuer Wirkung nicht mehr zu übertreffen! Du hast halt eben nicht nur ein Auge für die Natur sondern auch das Händchen für deren Umsetzung im Modell!! Ich freue mich auf Deine weiteren Umbauten und natürlich mal wieder auf einen Live-Rundgang durch Deine Albula-Welt... ;)


    Danke für die tollen Fotos und weiterhin einen ungebremsten Tatendrang!!


    Liebe Grüsse

    Heiko

    Hallo Renato,


    auch von mir den allergrößten Respekt!! Ich muß schon immer einen richtig guten Tag abwarten, um die Drähte meiner Lampen und Signale anzulöten...


    Faszinierend finde ich auch immer wieder, wie super sich die Straße in Deine Landschaft einfügt! Das sieht man wirklich selten. Und wenn dann noch Bewegung im Spiel ist - wie in Deinem tollen Video dokumentiert - dann ist das schon etwas Besonderes.


    Weiterhin viel Freude an Deiner 'Feinmechanik', und mögen Deine Augen noch lange mitspielen!


    Viele Grüße

    Heiko

    Hallo zusammen,


    herzlichen Dank für Euer positives Feedback und für die guten Wünsche!! Dann hat sich die Mühe in jedem Fall gelohnt.


    Wie Ihr auch geschrieben habt, ist das Ergebnis entscheidend. Wenn es gefällt, dann hat sich der Bauaufwand gelohnt. Ich denke, es ist einfach die Kunst, einen für sich selber umsetzbaren Weg zu finden, der dann zu einem Ergebnis führt, an dem man selbst anschliessend viel Freude hat!


    Wenn meine Ausführungen den einen oder anderen 'Denkanstoss' für Euch liefern konnten, dann würde es mich natürlich freuen!


    Nochmals einen guten Start ins neue Jahr und viele tolle Stunden mit unserem Hobby!


    Liebe Grüsse

    Heiko

    Hallo Peter,


    ...und wenn ich meinen Modellkamin mit dem Vorbild vergleiche muss ich leider feststellen, dass das Original höher ist....aber ich belasse es so ;)

    Alles in Ordnung bei Dir??? :/


    Du machst Dir diese Wahnsinnsmühe für einen Kamin und wirst mit dieser Abweichung leben? Ich bin ja mal sehr gespannt, wenn das Haus das erste Mal komplett in einem Deiner Berichte auftaucht... ;)


    Wie auch immer, detaillierter kann man Modellbau in Perfektion wohl nicht betreiben!! Die Betrachtung der Ergebnisse Deiner vielfältigen Projekte ist einfach immer wieder ein Genuss, und man kann sich nur auf den nächsten Bericht von Dir freuen!


    Liebe Grüsse

    Heiko

    Hallo Peter,


    es ist einfach genial, was Deine Geduld und Deine Ausdauer immer wieder hervorzaubern! Und das in allen Bereichen des Modellbaus. Das muss man sich erstmal trauen. Du bist halt ein echtes Multitalent, und somit verwundert es kaum, dass Du auch hier wieder ein perfektes Modell vollenden wirst!


    Du hast Glück, dass mein Filisur nicht an der Arosa-Linie liegt, sonst müsstest Du mindestens 1 Exemplar mehr bauen... ;)


    Liebe Grüsse und weiterhin erfolgreiches Tüfteln

    Heiko

    Hallo Aad,


    die Stimmung einer etwas abgelegenen Nebenbahn hast Du super eingefangen! Es wirkt sehr lebendig und trotzdem noch idyllisch! Das Bild 4 ist da für mich das Paradebeispiel.


    Durch die Mischung der verschiedenen Landschaftsbau-Materialien vermittelst Du perfekt den Eindruck, dass die Natur langsam wieder dabei ist, sich die Stationsbereiche zurück zu holen. Das eine oder andere Bild speichere ich mir sicher mal ab als Vorlage für meinen nächsten Anlagenteil!


    Weiterhin viel Freude beim Betrachten und Geniessen Deines Tiefengrabens! Ich bin gespannt, mit welchem Projekt Du uns demnächst überraschen wirst...


    Liebe Grüsse

    Heiko

    Hallo René,


    ich kann mir gut vorstellen, wie Dir gerade der Kopf raucht! Aber Spass macht es doch trotzdem, oder...?!


    Vielleicht mal ein ganz anderer Denkansatz: Wie lang werden denn die Züge sein, die nicht nur durch die Station sondern später auch über freie Strecken und Schattenbahnhöfe fahren (können...)? Kommst Du damit in Regionen der aktuellen Epoche oder gibt es doch eher kürzere Garnituren (bewusst oder zwangsweise...)? Wenn sie doch eher etwas kürzer ausfallen, dann wäre ich persönlich ebenfalls bei Michael. Das 'alte' Disentis war ja beim Vorbild genau darauf ausgelegt, dass sich zwei Bahngesellschaften treffen, was ja auch über Jahre funktioniert hat. Die Station hat nun mal einfach ihren Charme, und sie bietet eben enorm viele Rangiermöglichkeiten. Und die Gebäude dafür hast Du ja schon fast...


    Ich wünsche weiterhin viel Erfolg beim Grübeln und bin sehr gespannt auf das finale Resultat!!


    Liebe Grüsse

    Heiko

    Hallo Michel,


    jetzt gibst Du aber Gas! Klar, wenn die ersten Gleise liegen und die ersten Fahrversuche gestartet werden können, dann ist die Motivation zum Weiterbau nicht mehr zu bremsen...


    Jedenfalls sieht bislang alles sehr sauber und solide aus! Und die Alterung der Gleise muss einfach sein. Spätestens nach dem Schottern bist Du froh über die investierte Zeit! Manchmal sind es halt die 'kleinen Dinge', die zwar im Moment den Fortschritt bremsen, deren Wirkung aber nachher doppelt entschädigt.


    Also weiter so! Ich bin gespannt, was Dein Tatendrang als nächstes entstehen lässt.


    Liebe Grüsse

    Heiko

    Teil 2 meiner Begrünung:


    Für den Bewuchs mit Unkraut, Blumen und Sträuchern verwende ich fast ausschliesslich Materialien von MBR, Lars op't Hof und Martin Welberg, da diese für mich optimal kombinierbar sind und farblich (bei meinem Raumlicht!) sehr natürlich wirken. Einzelne Filigranbüsche von Silhouette konnte ich auch verwerten. Grundsätzlich aber wirken Silhouette-Produkte bei mir eher nicht so gut; die Farben - gerade von neueren Produkten - scheinen mir recht künstlich, und sie passen meist nicht so gut zu den anderen genannten Fabrikaten. Bäume verwende ich mittlerweile fast ausschliesslich MBR-Produkte.


    Aber auch hier gilt natürlich: je nach Geschmack und den Lichtverhältnissen im eigenen MoBa Raum! Also einfach probieren...


    Stellvertretend für die eingesetzten Materialien habe ich mal 2 Produkte ausgewählt, mit denen ich mittlerweile sehr viel 'erschlagen' kann und die verbaut deutlich besser wirken als in der Packung:


    Von Lars op't Hof (ähnliches gibt es auch bei Welberg...) für niedriges Gebüsch und Bodenbewuchs:



    Und von MBR (in verschiedenen Farben greifbar...) für Unkraut, Büsche, Hecken etc.:



    Je mehr man damit arbeit, desto mehr Anwendungsmöglichkeit erschliessen sich. So habe ich z.B. mit den MBR-Sträuchern meine Hecke an der Bahnhofstrasse realisiert. Lange habe ich überlegt, wie ich diese lange Hecke einigermassen vorbildgerecht hinbekomme. Dann habe ich es mit auf die entsprechende Höhe geschnittenen Streifen von den obigen MBR-Sträuchern (allerdings dunkelgrün...) versucht:



    Ich denke, die Hecke entspricht recht gut dem Vorbild.


    Die anderen genannten Materialien finden dann auf bewachsenen Hängen Verwendung. Dazu kommen noch einige Blumen (ebenfalls aus dem MBR-Sortiment). Ich arbeite mich da einfach nach Geschmack und Wirkung der Produkte vor Ort durch, indem ich einzelne Teile auf einem Bereich auslege, die Wirkung prüfe, Teile ggf. nochmals tausche usw., bis es für mich letztlich passt. Dann erst greife ich zum Kleber:



    Mit wenig niedrigem Bewuchs und ein paar wenigen Blumen wurde dann auch der in Teil 1 gezeigte Abschnitt fertig gestellt. Zwischen Mauer und Weg fanden dann noch ein paar Schnipsel als Unkraut ihre Verwendung:



    Und noch ein Blick von der Strasse aus:



    Jetzt fehlen noch einige Ausgestaltungs-Details wie Blumenkübel, Sitzgruppe und Passanten, und dann ist wieder ein Abschnitt fertig.


    So, ich hoffe, ich habe nicht zu weit ausgeholt und Euch 'erschlagen'. Eigentlich ist damit mein Weg zu meiner Landschaft beschrieben. Wenn dennoch etwas fehlt, jederzeit gerne fragen!


    Vielleicht konnte ich sogar die eine oder andere Anregung liefern. Es würde mich sehr freuen! Es ist und bleibt natürlich sicher eine eher unkonventionelle Landschaftsbau-Methode, aber für mich war sie optimal geeignet, um mit meinen Mitteln ein Ergebnis zu erzielen, mit dem ich letztlich zufrieden bin! Und eventuell könnt Ihr ja sogar etwas davon nutzen und es mit Euren Baumethoden kombinieren.


    Nochmals alles Gute für das neue Jahr und liebe Grüsse

    Heiko

    Hallo zusammen,


    zunächst wünsche ich Euch ein schönes 2023 mit viel Gesundheit, Zufriedenheit und Freude (natürlich auch an Euren MoBa-Projekten...)!


    Nach meinem letzten Bericht wurde der Wunsch geäussert, ich möge einmal etwas genauer auf die Entstehung meiner Landschaft eingehen. Das mache ich natürlich gern, auch wenn es eigentlich recht unspektakulär ist.


    Bevor ich nun mit ein paar Bildern den Weg beschreibe, vielleicht noch ein paar Anmerkungen zu den Überlegungen, die mich auf diesen Weg gebracht haben: Ich habe mein Projekt 'Lebenswerk' genannt, weil es wohl die letzte Anlage ist, die ich bauen werde. Und es wird zugleich die erste Anlage, bei der ich mich der Herausforderung der Landschaftsgestaltung stellen muss. Ich konnte also auf keinerlei Erfahrung zurückgreifen, sondern musste mich erstmal mit verschiedenen Verfahren vertraut machen und testen, welcher Weg mit meinen Fähigkeiten, meiner Zeit und meinen dennoch vorhandenen Ansprüchen für mich zum optimalen Ergebnis führt. Sprich: die Landschaftsgestaltung musste mehr oder weniger auf Anhieb 'sitzen'!


    Begonnen habe ich natürlich mit der konventionellen Begrasung mittels Elektrostaten. Nach den Versuchen an etlichen Übungsstücken stand für mich schnell fest: ich bräuchte noch endlos viele Übungsstücke, um für mich die Erfahrung zu gewinnen, mit welchen Fasern und mit welcher Mischung man bei welchem Licht auf der Anlage genau das gewünschte Ergebnis erzielt. Zudem habe ich schnell gemerkt, welche 'Sauerei' die Methode anrichten kann, wenn man später am teils fertigen Objekt arbeitet und nicht sauberst abdeckt.


    Das war schon ein Dilemma, denn die Alternative mit den mir bislang bekannten Matten war auch nicht optimal (zu dick, zu einheitlich beflockt etc.). Ich wusste wieder, warum ich mich bislang immer um dieses Thema gedrückt habe. Dann habe ich die Matten von MBR aus Polen entdeckt, einige Testmuster bestellt und damit experimentiert. Dann hatte ich ihn, den für mich gangbaren Kompromiss!


    Die Matten sind dünn, sehr unregelmässig beflockt, in vielen Varianten erhältlich, robust und super einfach zu verarbeiten. Nach einiger Übung gelang es, die Matten so zu verlegen, dass es nicht nach aufgeklebter Matte aussieht! Und: ich kann jedes Stück vor der endgültigen Verlegung an die gewünschte Stelle legen und die Wirkung genau dort bei dem dort vorhandenen Licht (!) testen. Erst wenn das passende Stück gefunden ist wird geklebt. Für mich mittlerweile der unschätzbarste Vorteil überhaupt!


    Was die Matten noch auszeichnet: sie haben keine geschlossene Trägerfolie! Daher sind sie dünn und es ergibt später nie einen 'Grasteppich':



    Auf dem Bild (Ansicht der Matte von unten) erkennt man die vielen 'Löcher', die auf jeder Matte sehr unregelmässig verteilt sind. Damit habe ich dann für mich folgendes Vorgehen entwickelt (gezeigt an einem kleinen, gerade gebauten Abschnitt, aber gültig für die gesamte bisher gestaltete Filisur-Landschaft):


    Zunächst baue ich grundsätzlich den Untergrund aus Styrodur, bringe ihn mit Raspel und Feile in die gewünschte Kontur und streiche ihn dann satt mit einer annähernd passenden Erdfarbe ein. Wegen der zuvor gezeigten Löcher in den Matten ist die Einfärbung wichtig da später sichtbar:



    Nachdem das passende Mattenstück gefunden und zugeschnitten ist (an den Rändern möglichst schräg nach unten schneiden), streiche ich mit einem feuchten Borstenpinsel den Untergrund satt mit herkömmlichem Weissleim ein:



    Gerade im vorderen, sichtbaren Bereich ist ein lückenlos deckender Leimauftrag wichtig (Löcher in den Matten!). Denn nach dem auflegen und andrücken des Mattenstückes streue ich in den löchrigen Mattenbereichen und an den Rändern (hier: Strasse, Schilderfundament, Mauer) passende 'Erde' auf. Durch die vorherige Farbgebung des Untergrundes ist es auch nicht tragisch, wenn man mal nicht alle 'Löcher' erwischt (gilt auch für weiter entferntere Bereiche...):



    Die Erde arbeite ich dann einfach mit einem Borstenpinsel ein. Was man als Erde verwendet, hängt natürlich von der dargestellten Umgebung ab. Bei meinem Filisur verwende ich 'Mineralbeton Jurakalk fein H0' (ASOA 1299). Vor dem Aufbringen siebe ich mit einem Teesieb die groben Bestandteile aus. So erhält man eine Grasfläche mit mehr oder weniger sichtbaren Bodenbereichen sowie passenden Übergängen zu angrenzenden Flächen:



    Der Vorteil: es sieht nie aus wie eine auf den Boden aufgeklebte Matte! Hat man die Kante schräg angeschnitten, ist der Mattencharakter selbst auf der Mauer nicht mehr sichtbar. Nun noch vorsichtig die überschüssige Erde absaugen, und die Grundbegrünung ist fertig:



    Sehr schnell habe ich einen weiteren Vorteil der Methode erkannt: kleinste Abschnitte und einzelne Grasbüschel nie wegwerfen! Ich sammel alle Teile vom Fussboden, auch wenn sie noch so klein sind. Sie eignen sich perfekt für die Nachbildung von Unkraut an verschiedensten Stellen oder zur Ausbesserung, falls beim Aneinandersetzen zweier Mattenstücke doch mal ein kleiner Spalt sichtbar bleibt.


    Soweit Teil 1 meiner Beschreibung. Im 2.Teil wachsen dann noch einige Blumen und Pflanzen.


    Wie gesagt: das ist der Weg, der für mich und meine 'Rahmenbedingungen' optimal erschien. Landschaft ist natürlich eine Sache des Geschmacks. Mir war eben wichtig, dass das Ergebnis für mich passt und ich jedesmal mit Freude die Filisurer Landschaft betrachten kann, wenn ich den MoBa Raum betrete! Ob die gewählte Baumethode später auch im gebirgigen Anlagenteil in und um Stuls passt, oder ob ich vielleicht dort nochmals neu überlegen und experimentieren muss, man wird sehen wenn es soweit ist...


    Es folgt Teil 2...

    Hallo Michel,


    herzlich willkommen in diesem tollen Forum! Mit Deiner RhB-Virus-Infektion befindest Du Dich hier in bester Gesellschaft! Zwar wird eine Genesung in dieser Runde fast unmöglich, aber wir alle leben sehr gut mit den 'Long-RhB'-Folgen... ;)


    Dein Projekt scheint doch perfekt für den Wieder-Einstieg und erlaubt ja auch jederzeit einen Ausbau! Und die ersten Bilder machen durchaus Lust auf mehr!


    Viel Freude im Forum und einen guten Rutsch in ein hoffentlich tolles MoBa-Jahr!


    Viele Grüsse

    Heiko

    Hallo Peter,


    ein tolles Gebäude hast Du da in doch recht kurzer Zeit gebaut! Besonders die Farbgebung von Holzwänden und Dach gefällt mir sehr gut! Gerade auf dem 2.Bild dachte ich im ersten Moment eher an ein Vorbildfoto.


    Nach dem Ausbessern und der angekündigten Alterung (aus meiner Sicht speziell bei Sockel und Rampe noch erforderlich...) wird da sicher ein richtig schönes Stationsgebäude Deine künftige Anlage zieren! Da kann man sich ja wirklich auf die weitere Entwicklung Deiner H0m-Anlage freuen.


    Weiterhin gutes Gelingen und viele Grüsse

    Heiko

    Hallo Micha,


    die 3 Te 2/2 71-73 wurden zwischen 1985 und 1987 modernisiert und in dem Zuge orange lackiert.


    Bei den Tm 2/2 hielt sich die oxydrote Farbgebung etwas länger. Sie wurden zwischen 1989 und 1990 umgebaut, in Tm 2/2 15-26 umgezeichnet und waren danach ebenfalls orange lackiert.


    Ich hoffe, meine 'Unterlagen' stimmen, und Deine Frage ist damit beantwortet.


    Gruss

    Heiko

    Hallo Christian,


    vielen Dank für die sehr interessanten Bilder und natürlich für Deine umfangreichen Erläuterungen dazu!


    Beim heutigen Bild fällt mir auf, dass die Ge 2/4 nur einen Stromabnehmer gehoben hat. Ich war der Meinung, zu der Zeit mussten immer beide Stromabnehmer 'unter Draht' sein (wegen der Einfach-Schleifstücke). Aber vielleicht war das ja lediglich eine Pose für das Foto...


    Viele Grüsse

    Heiko