Beiträge von stivaraetica

    Lieber Heiko

    Ja du hast natürlich recht! Der Wagen wurde 2006 als D 4062 ausgemustert und in D 4051 umbenannt, wo er bis heute unterwegs ist.

    Danke für Dein Kompliment!

    Schriften abmachen kann sehr gut an alten Bastelwagen geübt werden. Ich habe mir dazu aus einer Skalpellklinge eine Miniklinge gebastelt, die ich in eine Stift-Halterung einschiebe. Entscheidend ist, die Schrift ohne Druck und mit feinsten oszilierenden Bewegung abzuschaben.

    Dann klappts gut.

    Hier mein Schriften-Eliminator:

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    liebe Gruess

    Thomas

    Hallo zusammen

    Eine weitere Serie von Packwagen konnte meiner Epoche angepasst werden. In dieser Zeit waren die Anschriften der Wagen in Weiss gehalten.

    Von den 1931 beschaften vier Wagen F 4061 - F 4064 sind drei auf der Albula und Zügenlinie erhalten geblieben: F 4061, F 4062 und F 4063.

    Der 4062 hat es als D 4051 eine Zeit lang sogar in den Alpine Classic Zug geschafft, aber auch dieser Wagen wurde schlussendlich 2006 als letzter seiner Gattung ausgemustert.

    Von Umbau kann bei diesen Wagen nicht die Rede sein: Es wurden nur die Faltenbälge gegen ausgezogene von Bemo getauscht, die Kupplungen an die Bemokupplung angepasst und die (sowiso nicht passende) Schrift gewechselt:

    Den drei Ferro Suisse Wagen wurde die gelbe Schrift mit einem sehr scharfen Mini-skalpel entfernt und anschliessend die weisse Schrift am richtigen Ort und in der korrekten Grösse angebracht:

    Das Trio:

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    Der F 4063 hatte am 12.7.1959 seine letzte Revision als F, bevor er ab 1964 wie alle andern in D .... umbenannt wurde.

    Ich achtete gut darauf, wirklich nur die Buchstaben wegzuschaben und nichts von der grünen Farbe ringsum. So konnte ich die neue Schrift einfach wieder anbringen, ohne die Modelle neu lackieren zu müssen. Dies mache ich auch wenn nötig mit Schriften bei Bemomodellen.

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    Und das Beste: Während ich auf das Lackieren der anderen 8 Wagen warte, kommt so das Beschriften nicht aus der Übung....

    en liebe Gruess

    Thomas

    Hallo zusammen

    Peter: Die Seitenteile der Wagen sind aus einem älteren und fantastisch schönen Ätzbausatz von Belderok aus Holland (war oder ist ein AF Mitglied).

    Und heute ist ein besonderer Tag, denn meine 8 grüne Fahrzeuge sind in ein paar Stunden auf der Post zur Lackierung. Dies ist möglich, weil das letzte Fahrzeug nach langem nun fertig geworden ist:

    Der Xm 9914:

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    Hier bin ich an die Grenzen gestossen: Den Kasten des MC-Modells von Bemo neu runden an den Fronten, die geätzten Bänder in drei verschiedene Breiten in 0.1mm Dicke anbringen... Stirnlampe drehen... Dachanpassung... Unterbauanpassung...

    aber es ist geschafft und freue mich sehr darüber.

    Wenn die 8 Fahrzeuge zurück sind (6 Postwagen, B 2252 und der Xm) warten die Beschriftungen schon sehnlichst.

    en liebe Gruess

    Thomas

    Hallo zusammen

    Die grüne Flotte wird nach und nach vervollständigt und so sind vier Postwagen in der alten Ausführung bereit zur Lackierung.

    Die Veränderung dazu war einfach:

    Ich verwendete nur die geätzten Seitenwände (0,2mm dick) für die bereits bestehenden Bemo-Wagen.

    Diesen Wagen wurden die Seitenwände plan geschliffen und die neuen Seitenwände aufgeklebt. Da Bemo die Stirnseiten der Wagen mit den feinen Metallbändern versehen haben, konnten die Stirnseiten so übernommen werden:

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    Es entstehen die Wagen F 4025, F 4028, F 4034, F 4039

    Die Türen mit den Details sind auf die Seitenwände aufgelötet. Die Wagen hatten noch ein WC Abteil, desshalb rechts das zweite kleine Fenster:

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    Jetzt gehts an den letzten grünen....

    es guets Wucheend

    Thomas

    Hallo zusammen

    Herzlichen dank für eure Kommentare und auch Interesse an dem Wagenbau.

    Es ist wirklich ein grösserer Teil meiner Absicht, wenn ich hier die Umbauten poste, die Machbarkeit zu zeigen, auf möglichst einfache Art und Weise zu seinen eigenen Modellen zu kommen, die vielleicht nie von einem Hersteller produziert werden.

    Ich such mir die Eigenbauten sorgfälltig aus den Vorbildern aus, die wahrscheinlich nie produziert werden.

    Wenn sich dabei jemand nun motiviert fühlt, seinen Eigenbau zu versuchen: Suuper !!!!

    ....recht instabilen Wagenkasten denn ein, um sauer sägen zu können?

    Stefan: Das wichtigste ist, so zu sägen, dass man nicht sauer wird wegen des Resultats. ;)

    Beim sägen mache ich vorher auf der Schleifscheibe von Restsperrholz (ca. 10mm dick) ein Stück in der Breite des Wagenkastens. Beim sägen halte ich den Wagenkasten mit der einen Hand und spanne das Holz zwischen den Wagenwänden. So kann ich die Wände nicht eindrücken. Das Sägen geschieht mit sehr wenig Druck und einer möglichst feinen Zahnung.

    Fabian: Ja, der Boden ist aus Echtholz (Rillenplatten Northeastern, Rillenabstand 2.4mm, 0.8mm dick, ) die ich aber noch etwas dünner auf 0.4mm geschliffen habe.

    liebe Gruess

    Thomas

    Hallo zusammen

    Nach der Fertigstellung meines Packwagens F 4202 für den Engadin Express waren die beiden andern vierachsigen Gepäckwagen nicht mehr aus den Gedanken zu bringen:

    Ursprünglich war der F 4201 1913 für den Engadinexpress bestellt worden. Erst 1930 orderte die RhB zwei weitere Wagen: F 4202 und 4203. Mit diesem Auftrag an die SWS war die Miniserie der 3 vierachsigen Gepäckwagen bereits abgeschlossen.

    Nun war also der Ursprungswagen F 4201 an der Reihe: Auch hier wurde ein Stahlwagen an den Wagenenden verkürzt und die Fensterreihe ausgeschnitten:

    45245234wv.jpg

    Aus 1mm starker Plastikfolie die neuen Wände geschnitten und die Fenster eingezeichnet:

    45245235af.jpg

    Der Handlaser angeworfen und die Fenster ausgefeilt mit einem simplen Schlüsselfeilensatz (Rundfeile und Flachfeile) aus der Migros:

    45245237px.jpg

    Die erste von vier Wänden steht:

    45245236bq.jpg

    Das Quartet für den 4203 ist gefeilt:

    45245238dp.jpg

    Gut sichtbar die unterschiedliche Fensterteilung der drei Wagen..
    Oben der Wagen F 4202, welcher baugleich mit dem F 4203 ist. Unten der F 4201.

    45245239xp.jpg

    Dann wurden noch die beiden Unterbauten angepasst, damit die Türen, - wie früher üblich - , offen belassen werden können:

    45245241tz.jpg

    Die Stellprobe passt:

    45245240zp.jpg

    Nun sind beide Kasten für einen grünen Anstrich bereit.

    Der F 4201 wird zukünftig als erster Wagen im Zug 87 verkehren, (1952 beim schweren Unglück in Bever am 1. August komplett zerstört, aber in Stahl in der HWS wieder aufgebaut).

    Der F 4203 verkehrt im Zug 96, ein typischer, bunt zusammengewürfelter Albulaschnellzug der 60er Jahre kurz bevor die ersten EW I ausgeliefert wurden.

    So werden alle drei Packwagen ihren entsprechenden Zug bekommen.

    en liebe Gruess

    Thomas

    Hallo zusammen

    Ich suche einen Bastel-Stahlwagen von Bemo. Ich brauche nur eine Seitenwand. Zustand, Farbe ist völlig egal, er kann grosse Schäden haben, egal. Ich brauche nur kleine Stege aus einer Seitenwand. Und noch weiter 1x eingezogener Faltenbalg ebenfalls von Bemo.

    liebe Gruess

    Thomas

    PS: Es ist für ein Umbauprojekt, wer häts gedacht... ;)

    Hallo zusammen

    Ja, es wird der am 18.1.1963 nach dem Umbau aus dem A 1106 in den Dienst gestellte B 2252.

    @Marco: 8) :thumbup:

    Ich erlaube mir da ein paar Kompromisse, der Charakter soll dabei in dem oben gezeigten Albula-Schnellzug aber rüberkommen.

    So werde ich das Dach im Türbereich so belassen, ebenso ist der Wagen ganz leicht zu lang, weil ich jeden Fenstersteg in der Breite um 0.6mm hätte verschmälern müssen.... das ist mir der Aufwand nicht wert und wäre präktisch die Sägeblattbreite und somit keine Toleranz zum planschleifen....

    liebe Gruess

    Thomas

    lieber Heiko

    Für mich ist das ein echter Traumgedanke solch einen Bahnhof bauen zu können. Das ist eine unglaublich schöne Meisterarbeit und ich kann mir nur so ein bisschen vorstellen, was das für ein Gefühl sein könnte, in einem so perfekten Ambiente einen Zugsbetrieb zu machen. Mich brächte kaum mehr etwas aus einem solchen MOBA Raum. Da ziehe ich den grössten Hut aus meiner Garderobe.

    en liebe Gruess

    Thomas

    Hallo Peter und Andreas

    Eure Fragen:

    Ich gebe die Wagen fürs spritzen auswärts, da habe ich zuwenig Erfahrung und vorallem Angst, die z.T. aufwändigen Modelle zu schrotten.

    "Meine" beide Spritzfachleute möchten aber lieber im Hintergrund bleiben.

    Zu den Trennlinien: Ich bin ja gar nicht der Hirsch in Sachen moderner Technik und so trenne ich die Modelle mit einer ganz normalen Laubsäge. Einfach die feinsten Blätter einspannen. Ich säge immer ca. 1-2mm neben der späteren eigentlichen Trennung. Dann schleife ich die Trennstelle auf das exakte Mass. Dazu vewende ich plane Holzbrettchen, welche ich mit Schleifpapieren verschiedener Körnungen beklebt habe.

    en liebe Gruess

    Thomas

    Hallo Peter

    Danke !! Der Gepäckwagen ist auf der Basis eines Stahlwagens von Bemo entstanden, entsprechend verkürzt und mit neuen Seitenwänden aus 1mm dicken Kunststoffplatten.

    Und ja, weitere Berichte folgen. Es sind noch 8 grüne Fahrzeuge in Arbeit, wobei 5 bereits fertig zum Lackieren bereit und sobald die andern drei auch soweit sind, gehts los.

    Zwei davon sind die Gepäckwagen wie der Engadin Express F 4202. Hier siehst Du auch die recht einfache Machart des Engadin Express Gepäckwagens:

    45188308fs.jpg

    Die Ansicht von oben zeigt die weissen Kunstoffwände (unterer Wagen). Dem Wagen wurde nach dem Wegschneiden der Wände die Dachkante in der Dicke der Kunststoffplatten abgefeilt. Jetzt konnten die Kunstoffplatten an diesen Anschlag an den Wagen geklebt werden. Fertig ist die neue Seitenwand:

    45189417ua.jpg

    Um die Länge anzupassen sind beide Wagen-Enden genau bei Übergang zum Wagenkasten getrennt worden, dann der Kasten gekürzt und danach die Endstücke wieder angeklebt.

    en liebe Gruess

    Thomas

    Hallo zusammen

    Herzlichen Dank für eure motivierenden Kommentare !!!!

    Frank: Du meinst wohl den Stammnetzpendel für das Museum (nicht den fliegenden Rätier): Der wurde letzte Woche von Sprayereien gereinigt und steht nach wie vor in Reichenau für das Museum bereit. Aber die Zeit drängt, der Zug muss laut Direktion vom RhB Schienenetz weg... leider habe ich noch keine Lösung , sprich Standort und die finanziellen Mittel für den Transport (ca. 40'000.- CHF). Aber die Suche nach beidem läuft weiter.

    Ich habe wirklich eine grosse Freude am Engadin Express. Als ich die Fotos in Beitrag 1798 (Vergleich des Originals in der Kurve mit meinem Zug) nochmals angeschaut habe, sah ich erst, dass der Gepäckwagen die Goldlinien um die Ecke bis zur Eingangstüre gezogen hatte...

    Ich war echt erstaunt wie man trotz Studieren des Bildmaterials immer mal wieder Dinge einfach annimmt... bezw. übersieht.

    So schnitt ich noch ein paar kurze Stücke aus den Ersatz-Goldlinien und ergänzte damit den Gepäck-Wagen.

    Nun sind die Zierlinien um die Kante bis zu den Eingangstüren gezogen:

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    en schöne Sunntig

    Thomas

    Hallo zusammen

    Wer erinnert sich noch:

    Die 90er Jahre waren für den Bahnhof Thusis entscheidend: Der Bahnhof wurde total umgebaut. Die Gleisanlagen reduziert. Die grösste Veränderung aber geschah am Bahnhofsgebäude selbst:

    Das ursprünglich am 1.Juli 1896 eingeweihte Bahnhofsgebäude wurde nur einmal stark erweitert, blieb aber dann Jahrzehnte bis 1990 so bestehen.

    Danach löste das komplett neu gebaute und bis heute bekannte Tonnendachgebäude das über 100 jährige Gebäude ab. Und nun?

    Tom, nun wird auch Dein Thusner Bahnhofsgebäude bald den Status "historischer Nachbau 1:87" bekommen... denn Architkten sind bereits an einem neuen Entwurf....

    Das aktuelle Gebäude ist bereits nach 30 Jahren in einem kritischen Zustand wegen starker Korrosionsschäden an der Metallkonstruktion.

    Wir können also gespannt sein... was als Thusis 3.0 präsentiert wird.

    en liebe Gruess

    Thomas