Beiträge von swisstrakman

    Hallo Michiel,


    Ich schließe mich Walter. Reto und Marc an: wunderbar!


    Was ich mich schon beim Bau Deine Oberleitung gefragt habe (zum Beispiel die Isolatoren), taucht jetzt wieder auf: Hast Du bionische Augen oder verwendest Du ein handliches Werkzeug dafür? :/


    Grüsse, Frans

    Hallo Ulli und Peter,


    Ich habe die resin Baumstümpfe (lange her, 2014) in Erika während der Schmalspur-expo der Arge-s für wenig gekauft. Der Verkäufer könnte durchaus Hans Pos gewesen sein, die Abbildungen auf seiner aktuellen Website weisen starke Ähnlichkeiten auf.


    Die Balken habe ich mit einem Raspelfräse (Proxxon 29064) bis halbwegs eingefräst. Für den richtigen Abstand habe ich eine Schablone verwendet.

    (Peters Methode zur Herstellung von Fugen beherrsche ich noch nicht. :()


    Grüsse, Frans

    In der Zwischenzeit habe ich mir für die Landschaft eine Art Standardarbeitsmethode angelernt, die ich jetzt auf das neue Eckensegment angewendet habe, als Verbindung zwischen das Val Nava-Segment und den 'Schattenbahnhof'. (Abstellbahnhof ist eigentlich eine bessere Benamung.) Ich möchte diese Methode auch auf Filisur selbst anwenden: landschaftlich ist da noch nichts anwesend. Eine Art von Generalprobe, also.


    Die Technieken unterscheiden sich etwas von dem, was ich hier so im Forum lese:

    Landschaft, niedriger als die Trasse, wird mit Alu Fliegengitter und Gipsbinden geformt, aber nur weil ich noch einen großen Vorrat davon habe. Die Gipsbinden sind schon sehr alt, weil ich sie ich vor Jahren für so gut wie nichts gekauft habe. Mittlerweile aber ist die Haftkraft deutlich weniger geworden, habe ich bemerkt.

    Alles, was höher als die Trasse wird, ist mit Styrodur aufgebaut. Anfangs habe ich mit einem Stanley-Messer grobe Stücke geschnitten. Ich klebe diese Teile mit einer Versiegelungsspritze (? Kitspuit auf Holländisch) und einer Tube Polymax Transparant zusammen mit nicht mehr als 3 oder 4 kleine Klebepunkte pro Stück. (Ich habe versehentlich einmal eine Tube weißen Polymax gekauft, aber das war weniger erfolgreich: Das weiße Dichtungsmittel ist etwas dünner und und es dauert länger, um eine gute Bindung zu bekommen.)


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    Die Tunnelportale habe ich vormontiert und fertiggestellt. Einmal am Platz, ist es fast unmöglich, sie zu ändern oder zu färben. Die Fugen bleiben weiterhin ein Problem: Ich habe versucht, sie sichtbarer zu machen, aber irgendwie werden sie bei mir zu auffällig, bis eben kitschig.


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    Zum Modellieren des Styrodurs verwende ich ein Multitool mit einem etwas breiteren Sägeblatt. Ich mag die Verwendung eines Multi-Tools sehr und kann es nur empfehlen. Mit Polymax sind die Styrodurplatten gut fixiert und können problemlos in Form geschnitten werden. Es gibt ein wenig Staub, aber das ist leicht zu beseitigen.


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    In Bezug auf die Landschaft habe ich keinen vorgefassten Plan. Ich habe ein vages Endbild im Kopf und nehme während des Bauprozesses Anpassungen vor, wenn ich denke, dass so eine Änderung besser oder natürlicher wirkt. Lass ich es "organisches Bauen" nennen: Das klingt besser als "Ich tue nur etwas". Nachteil: Hin und wieder bleibt man hoffnungslos stecken und es gibt kein Zurück mehr.

    Mit der obigen Form war ich übrigens zunächst noch nicht zufrieden: Die Trennung über und unter der Trasse war noch zu deutlich sichtbar. daher wurden eine Schaumstücke an der hervorstehende Bergseite geklebt, wieder mit Polymax.


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    Und dann wieder das Multitool darüber, um die Form zurecht zu schneiden ...


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    Und dann soll alles mit Sculptamold überzogen werden. Ich trage zunächst eine dünne Schicht mit einer Dicke von höchstens 3 mm auf, die ich mit einem Schwamm etwas mehr glatte. Drei Beutel wurden für dieses Segment benötigt.


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    Während diesen Arbeitsgang fiel erneut auf, dass einige Sachen noch nicht stimmten. Zum Beispiel endete die Oberseite des Tunnelportals etwas sinnlos in der Luft. An Ort und Stelle wurde etwas übrig gebliebener Styrodur dahinter geklebt, um den Eindruck zu erwecken, dass der Fels sich dort fortsetzt.

    Die Felswände, die das Modul eingrenzen, waren ebenfalls noch zu steril. Daher wurden mit dem Multitool einige zusätzliche Kerbungen hergestellt, um die Felsen in der nächsten Phase eine etwas dynamischere Form zu geben. Schließlich bekam das Ganze eine lehmige Grundfarbe: Dafür verwende ich eine verdünnte Mischung aus Acrylfarbe aus Farbtuben von Amsterdam: warmes Grau 718, rohe Siena 234 und eine Prise Olivgrün 621.


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    Der hervorstehende Punkt des Portals ist jetzt in den Berg eingebaut. Eine Grundfarbe hat zwei Hauptvorteile: Erstens ist die Form viel sichtbarer als in ihrem ursprünglichen jungfräulichen Weißzustand. Zusätzlich müssen die Felsen jetzt geformt werden und dazu werden größere Kleckse von Skulptamold verwendet. Aufgrund ihrer weißen Farbe bilden die neuen Formen einen guten Kontrast zum Hintergrund, so dass ich genau sehen kann, wie weit ich mit Meißeln, Fräse, Bürsten usw. gehen kann. So ist rechts bereits ein eingefügtes Stück sichtbar, wo ein unbefestigte Weg kommen muss, die in Richtung eines offenen Raums in der Nähe des (hier unsichtbaren) Tunnelportals führt.

    Dann wurde das Segment mit den erforderlichen Felsen versehen: Sie heben sich wie vorgesehen sauber vom Untergrund ab: Skulptamold und Gipsabgüsse auf einer Oberfläche aus bemaltem Skulptamold. Das waren wieder drei Beutel, also bis jetzt wurden sechs Beutel benötigt.


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    Der nächste Schritt wird eine erste Färbung der Gesteine: Während der Färbung wird sofort klar, wo noch Anpassungen an den Felsstrukturen (in Form einer dritten Schicht Sculptamold) erforderlich sind. Danach kann die definitive Fertigstellung anfangen.

    Ich möchte den Vordergrund ziemlich offen halten, um die Züge fahren zu sehen. Es muss also einen Grund geben, warum der gesamte Vordergrund nicht völlig mit Kiefern bedeckt ist. Darum wird es links vom Ende des 'Berges' einen kleinen "Spiicher" geben und eine Weidefläche, auf der einige "Bündner Braunvieh" Kühe herumlaufen werden.

    Letztendlich sollte dieses Segment zusammen mit dem Val Nava-Viadukt ein harmonisches Landschaftsbild bilden und die Verbindung zwischen Filisur an einer Wand und der Schattenstation an der anderen Wand sein:


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    Da für die Wiese einige Kiefern umgehackt wurden, müssen auch einige Baumstämme platziert werden. Diese werden jetzt in Serie produziert.


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    Das Foto unten dient als Beispiel für eine Scheune. Da meines Wissens kein Modell davon gibt, muss ich scratchbuilden. Die benötigte Materialien sind daneben abgebildet. (Ungewöhnlich niedrige Kosten für Spur 0 übrigens.)


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    Die Shaslick Spieße wurden nun zu einem „Spiicher“ verarbeitet. Mein erster Eindruck war, dass es etwas zu grob geworden war, aber bei näherer Betrachtung mit den richtigen Preiserfiguren daneben ist es doch nicht so schlecht.


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    Die Scheune ist noch nicht fertig: Ich brauche noch (gelaserten) Schieferplatten für das Dach und das Holz muss noch weiter verwittert werden, damit auch Grautöne sichtbar werden. Und natürlich eine Treppe, die sich normalerweise unter dem Schuppen befindet ...


    Geschäftige Weihnachtstage also .....


    Grüsse, Frans

    Hallo Helge Andreas,


    Sculptamold ist ein Amerikanisches Produkt, das ich in der Tat bei Bentink in den Niederlanden gekauft habe. Meines Wissens ist er der einzige in den Niederlanden, der es verkauft, weil er es selbst aus den USA importiert.


    Meiner Meinung nach ist Norwegen kein Mitglied der EU, nur der EU-Zollunion, genau wie die Schweiz. Das bedeutet wahrscheinlich, dass mann für eine Bestellung aus den Niederlanden Einfuhrzölle und Steuern zahlen muss.


    Auf (unter anderem) youtube finden sich übrigens nette Tutorials zur Verwendung des Materials.

    Es ist in der Tat leichter als Gips und einfacher zu verarbeiten, nachdem mann sich daran gewöhnt hat. Die Struktur erleichtert die Herstellung von Felsen. Es kleckst und staubt auch deutlich weniger als Gips. Der Preis ist aber etwas höher.

    Ich werde hier bald weitere Bilder zeigen.


    Gruße,

    Frans

    Hallo Benjamin,


    Schön, Deine Arbeit hier sehen zu können.

    Dein Trick mit dem Widerstandslötgerät ist sehr klug. Kleine Frage dazu: Wie stellst Du sicher, dass an dieser Stelle nicht zu viel Wärme zugeführt wird? Ich erinnere mich, dass ich einmal ein Loch in eine Messingplatte gemacht habe, weil ich da 'etwas' zu heiß gearbeitet habe. Wie verhinderst Du Schäden am Krokodil? Und im Einklang mit dieser Frage: Welche Art von Lot verwendest Du, um die Sichtbarkeit der Umbau zu vermeiden oder minimieren?


    Succes bei der weiteren Umbau,


    Frans

    Michiel, peter und Tom, (etwas spät) vielen Dank für Eure Kommentare. Es hat eine Weile gedauert, aber...


    Nach dem Abriss der alten Module im letzten Sommer befand ich mich in einem seelischen Modellbahn-Tief: Ich baue schon seit fast 10 Jahren in 0m und was wurde tatsächlich realisiert? Schlimmer noch, wie viel Arbeit bleibt noch zu tun, um das ursprünglich beabsichtigte Endziel zu erreichen?

    Zur Erinnerung: Die ursprüngliche Idee war: Filisur auf der einen Seite des Raumes, Stuls auf der anderen Seite und einer Schattenstation unter Filisur.

    Während des Baus traten eine Reihe von Problemen auf, die zu Zeitfressern wurden, so dass der Endpunkt, das Fahren mit Zügen, immer wieder auf später vertagt wurde.

    Nach einer Phase des Nachdenkens, in der ich auch Ideen von anderen Modellbahn-College erhielt, verschwand meine existentialistische Verzweiflung: erneuter Fokus und klare Bauphasen!

    Konkret bedeutet dies:


    Stuls wird aufbewahrt.

    Anstelle von Stuls gibt es einen Schattenstation, so dass das Herumfahren möglich wird.

    Filisur und Umgebung werden landschaftlich weiter gestaltet bis fertig.


    Erst wenn all dies realisiert ist, darf die letzte Phase anfangen: Stuls wieder an Ort und Stelle, hinter Stuls absteigenden Gleisen und der Schattenbahnhof unter Filisur. Vorher muss ich dann noch herausfinden, was Gefälle für das verfügbare rollende Material bedeuten werden.


    Der neue Schattenbahnhof musste so gebaut werden, dass sie ohne Änderungen direkt unter Filisur Platz hat. Ich bin mit der endgültigen Idee nicht unzufrieden: Das Ergebnis ist im Bild unten schematisch dargestellt.


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    Dieser Bahnhof wird jetzt aus 8 Segmenten von 1,25 Metern gebaut. Die Segmente 1 und 2 sind etwas schmaler, da in dieser Phase auf dieser Seite Platz zum Gehen bleiben muss. Dies ist auch der Grund, warum Segment 2 schräg ist. Dieses Segment wird nur in der 'Herumfahr-Phase' verwendet, solange das Schattenbahnhof noch nicht unter Filisur platziert ist. In letzter Situation wird Segment 2 nicht mehr genutzt und Segment 1 direkt mit Segment 3 verbunden.


    Das Nette an diesem Schattenbahnhof ist, dass ich nicht nur im Kreis herumfahren kann, sondern dass auch Punkt-zu-Punkt-Verkehr möglich ist. In diesem Fall fährt ein Zug ein, die Lok trennt sich über den eingebauten Permanentmagneten und der Zug wird für die Rückfahrt von der Lok auf dem Abstellgleis übernommen: es lebe Kadee-Kupplungen und Permanentmagnete! Für den Punkt-zu-Punkt-Verkehr stehen für beide Richtungen drei Gleise zur Verfügung.

    Die Segmente 1 bis 4 sind mittlerweile fertig.


    Auch hier bin ich (wieder) auf ein unerwartetes Problem gestoßen. Ich hatte eine neue Charge digitaler Cobalt IP-Weichenmotoren für den Schattenbahnhof gekauft. Aus früheren Erfahrungen (alle Weichen in Filisur sind damit ausgestattet), wusste ich, dass ein Kobalt nicht der andere ist: Die Qualität der verschiedenen Chargen unterschied sich erheblich, wie auch auf RMweb dokumentiert. Zu der Zeit musste ich ungefähr ein Viertel der gekauften Motoren zurückschicken. Aber wenn ein Motor funktionierte, tat er dies problemlos bis heute.


    Deshalb möchte ich diese Motoren sofort nach der Ankunft programmieren und testen. Gemäß den Spezifikationen sind diese Motoren für 9-23 Volt DCC oder DC geeignet. Als Zentrale wird eine Intellibox II verwendet, die von einem 16-Volt-AC-Viessman-Transformator gespeist wird. Ich habe die Adresse vollständig gemäß dem Handbuch programmiert: Vorerst habe ich allen Motoren die Adresse 1 zugewiesen. Das merkwürdige Phänomen trat auf, dass die ersten zwei Motoren nach dem Programmieren gar nicht funktionierten: Ich habe zwar noch ein sehr leises Geräusch von innen gehört, wenn ich die Intellibox bedient habe. Aber sonst ist nichts passiert. Der dritte Weichenmotor könnte nach dem Programmieren betrieben werden, aber nicht ganz so, wie ich es gerne hätte: Sehe das Video an und schaudere darüber, was beim Schalten passiert ...


    horror


    Da ich dann den Verdacht hatte, dass die ersten beiden Motoren etwas gesprengt sein könnten, habe ich die Intellibox II an ein 9-Volt-Conrad-Netzteil angeschlossen. Ergebnis: Alle folgenden Weichenmotoren arbeiteten problemlos: Die ersten Motoren konnten aber nicht mehr gerettet werden.


    In der Theorie sollte Laut das Uhlenbrock Benutzerhandbuch eine Intellibox II an 16V Wechselspannung anschlossen werden. Gemäß dem DCCconcepts-Anleitung sollte ein Cobalt-Weichenmotor maximal 23 V Gleichstrom bekommen. (Und gemäß vorhandenen Formeln würde 16 V AC ungefähr 21 V DC entsprechen und daher dürfte eigentlich kein Problem auftreten.)


    Es war also Zeit, einer praktischen Test an zu fangen mit einem Multimeter. Und in der Praxis stellt sich heraus, dass meine Viesmann- und Conrad-Transformatoren nicht 16 V, sondern 17,3 bis 17,5 V liefern, die in etwa 23 V DC (und vielleicht sogar etwas höher?) umgewandelt wurden: etwa die Obergrenze der Cobalts.


    Ich habe einen weiteren Test gemacht. Ich hatte einen Esu-Lokpilot herumliegen, den ich an die Intellibox II und Viesmann 16V AC Trafo angeschlossen habe. Dann habe ich mit dem Multimeter den AUX1-Ausgang des Decoders gemessen: 22,5 V DC.


    Schliesslich habe ich dann die DCC-Spannung der Intellibox selbst mit einer doppelseitigen Diodenschaltung gemessen: Mit dem Viesmann 16V-AC-Transformator liefert die Intellibox II 25,2V (!). Und mit dem gleichen Transformator und der gleichen Schaltung und dem gleichen Messgerät habe ich auch die Zentrale LVZ200 von Lenz gemessen: ordentlich 16,0 V. (In Übereinstimmung mit dem Lenz-Handbuch, das besagt, dass die zentrale ab Werk auf diesen Wert begrenzt ist.)


    Mit diesen Informationen habe ich mich an den Produzenten gewandt. Da habe ich am Samstagabend eine E-Mail geschickt und schon am Montagmorgen Antwort bekommen. Service! Das antwort:


    The video shows a damaged Cobalt Digital IP - the motor is being overdriven and it has damaged the gears. We have seen a few motors with this issue - all on Uhlenbrock systems!

    The internal damage is to the voltage regulator/motor control circuits.

    Cobalt Motors have been tested up to 30v DCC with no problems, so we have to surmise that there are unseen high voltage spikes on the Uhlenbrock system. AC transformer supplies are not the best as they will pass through mains spikes that can damage DCC equipment.

    We have seen oscilloscope traces with spikes of 60v or so.


    (Obwohl letzteres vermutlich nicht in den Niederlanden passiert sein wird ....)


    Fortsetzung folgt!


    Grüsse, Frans

    hallo Peter,


    Es ist immer wieder eine Freude, die neuesten Ergebnisse von Dir zu sehen: ein wahrer Multitalent-Modellbauer.


    (Ich weiß nicht, woher es kommt, aber irgendwo wurde ich doch erwarten, dass nächstes Jahr auch Mountainbikes auf Deiner Anlage herum fahren? :/ )


    Grüsse, Frans

    Ha Jos,


    Es gibt sicher gute Fortschritte und das Bahnhofsgebäude ist sehr vielversprechend. Ich bin da gespannt auf das Endergebnis.


    Aber eine kleine Frage: ein bisschen zurück schreibst Du: "Jede Schwelle war von Hand mit Farbe Verfeinert". Wie hast Du die Stahlschwellen gealtert (weil ich weiß, dass Du diese auch hast :))? Ich habe selbst einige Schwierigkeiten damit, um sie ein realistisches Aussehen zu verleihen.


    Grüsse! Frans

    Hallo Christoph,


    Deine Postbus Remise sieht wunderschön aus: Chapeau!

    Aber darf ich fragen, wie weit Du gehen möchtest, um die originale Gebäude in Modell originalgetreu darzustellen?


    Die Garage entspricht nämlich in dieser Form nicht ganz dem Original. Die Fassade an der Straßenseite (die auf deinem Foto nicht zu sehen ist) bestand etwa zur Hälfte aus Holz und zur anderen Hälfte aus Beton. Die Betonwand befand sich in der Mitte der Fassade. Auf der Eisenbahnseite gab es vier Fenster im Gebäude statt drei, und es gab auch noch eines auf der Rückseite.


    Aber ich kann mir auch gut vorstellen, dass Du hier Kompromisse gewählt hast.


    Beste Grüsse, Frans


    (Anbei ein Foto eines stark verkürzten Polystyrolmodells, das ich vor 25 Jahren einmal angefangen und nie fertiggestellt habe)


    Das Ende der neunziger Jahre ist völlig richtig: Ich selbst war 1992 zum ersten Mal in Disentis und habe da noch die Garage (und die Scheune in der Nähe) fotografiert. 1996 war ich wieder da und dann war auch die Garage noch da. In den Umbauplänen von Disentis habe ich gelesen, dass der Abriss der Wagenremise für Mai-Juni 1998 (Phase T0) geplant war und dass die Postauto-Garage Zazzi spätestens Ende August 1998 (zusammen mit dem Zementsilo) abgerissen sein musste (Phase 2.0).


    Grüsse,


    Frans

    Hallo Benno,


    Ich habe die gleiche Erfahrung: Am 22-5 erhielt ich noch wie immer innerhalb einer Stunde eine Antwort auf eine Frage von mir, aber eine E-Mail von 19-6 wurde nicht mehr beantwortet, ebenso wie eine Erinnerungs-E-Mail. Anrufen war auch nicht möglich.

    Ich hoffe, es ist nichts Problematisches los.


    Grüsse, Frans

    und es geht hier nach längerer Abwesenheit wieder weiter....


    Nach dem Umbau der Bemo-Wagen stellte sich heraus, dass es schwieriger war als ich vermutete, eine gute Beschriftung zu bekommen.


    Das war einer der Gründe, warum ich wieder weiter gemacht habe mit der Anlage. Ein neues Segment ist mittlerweile mit der Südseite von Filisur verbunden: es ist ein Eckmodul mit einer Größe von 210 x 180 cm.


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    Hier dreht sich die Strecke um 90 Grad, obwohl dies auf dem Foto unten aufgrund der perspektivischen Verzerrung nicht ganz klar ist. Das Val Nava Viadukt ist nun in dieses Segment integriert und befindet sich im Bogen. Der Bogenradius beträgt 130 cm, größerer war aufgrund des verfügbaren Platzes leider nicht möglich. Daher ist das Viadukt fast einen Zentimeter breiter als das Original, weil ich sonst Probleme mit dem Profil des freien Raums hätte: Personenkraftwagen mit einer Länge von 40 cm reiben jetzt nicht am Zaun. Zum Glück ist die Breite aber nicht so auffällig.


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    Das Modul selbst sieht im Moment aus wie eine Art Mondlandschaft. Ich habe auf diesem Segment zum ersten Mal beim Erstellen Sculptamold verwendet.

    Dieses Material ist wirklich großartig: eine ganz grosse Erleichterung, wenn man an Gips gewöhnt ist. Ich bin jetzt ein überzeugter Benutzer, obwohl ich doch gelegentlich noch etwas Gips für bestimmte Felsstrukturen und für Giessformen verwende.

    Es braucht etwas Zeit um dieses Material kennen zu lernen. Es verhält sich ganz anders als Gips. Die Aushärtung beginnt relativ schnell, aber der weitere Trocknungsprozess und die völlige Aushartung dauern ziemlich lange, so dass ausreichend Gelegenheit besteht, das Material zu verarbeiten. Ideal, um Bergen und Felsen Struktur zu verleihen. Außerdem bleibt der Arbeitsplatz (zumindest bei mir) aufgrund der Eigenschaft des Materials viel sauberer und das Gewicht ist deutlich geringer.


    In diesem Modul wurden mehr als vier Sculptamold-Beutel verwendet: Um ehrlich zu sein, habe ich keine Ahnung, ob ich (zu) viel benutze: mit Gips war ich normalerweise nicht sehr sparsam.

    Für die Teile, bei denen bald eine Gras-Erde-Schicht entstehen muss, beträgt die aufgebrachte Dicke schätzungsweise 3 mm. Das passt gut zu Styrodur, aber Vorsicht ist geboten bei einer Alu-Fliegengaze (?: horrengaas auf Holländisch), die auch verwendet wird: Dann sind 3 mm nicht völlig "verbeulungsbeständig", solange das Material nicht vollständig ausgehärtet ist.

    Der größte Verbrauch geht in die Felsen: Einige Stücke sind sogar ein bis zwei cm dick. Der Grund ist, dass ich nach dem Modellieren und Aushärten alles mit einem Grobfräser bearbeite, mit dem ich manchmal einen Zentimeter tief entferne. Das gibt mir die erfolgreichsten Felsstrukturen: Andere Wege sind in meinen Händen weniger erfolgreich. Es ist eine Art sich wiederholender Prozess: Struktur überarbeiten, ein wenig Farbe, möglicherweise Hinzufügen von etwas Sculptamold (oder Gips), erneutes "bearbeiten, erneut etwas Farbe usw. usw.

    Auf dem Foto ein aktuelles Zwischenergebnis:


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    Es gab noch ein praktisches Problem: ob eine Neigung in der Kurve oder nicht. In Bezug auf das Erscheinungsbild ist es zweifellos schön zu sehen, wie ein Zug in einer leichte Neigung über das Viadukt fährt. Dies wird jedoch durch die Eigenschaften von Finescale Rädern und insbesondere durch das Fahrverhalten der sechsachsigen Lokomotiven der Baureihen Ge 6/6 I und Ge 6/6 II ausgeglichen. Diese sind immer etwas anfälliger für Entgleisungen, daher müssen die Schienen wirklich perfekt liegen. Und fast unmittelbar nach dem Viadukt gibt es einen weiteren Modulübergang: Die Überhöhung sollte daher auf dem Modulübergang fortgesetzt werden, was wieder zusätzliche Probleme verursachen könnte. Ich habe also auf einen vollständigen Neigung verzichtet. aber ich habe die Curve leicht um eineinhalb Millimeter erhöht. Dies verursachte während der Probefahrt keine Probleme.


    Das neue Eckmodul dient im Moment vorübergehend als Lager für gefällte Bäume ....


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    Die Bäume stammen aus den Modulen, die vor vielen Jahren gebaut wurden und Am Anfang dieses Threads präsentiert wurden. Diese wurden, wie auf dem Foto zu sehen ist, zersägt und an das örtliche Umweltdepot angeliefert. Das war also einmal.....


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    Ich habe noch versucht, ein Tunnelportal zu retten, aber das stellte sich als erfolglos heraus.


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    Es scheint doch schlimmer als es ist: Manchmal muss man zurücktreten, um weiter voranzukommen. Diese vier Segmente waren die ersten, die ich in 0m gebaut habe: Sie sind jetzt mehr als 10 Jahre alt ...

    Und wie es geht: Aufgrund veränderten Ideen passen sie hinsichtlich des Formats nicht mehr in die aktuellen Pläne. Außerdem lernt man immer. Das Gewicht jeder Modul beträgt zum Beispiel mehr als 30 Kilo, weil ich dachte, dass man mit größeren Maßstäben viel fester bauen muss. Vor allem reichten sie aus landschaftlicher Sicht nicht mehr aus. Ich war zwar noch zufrieden mit den Felsen und den Straßen, aber insbesondere die Bodenbedeckung war nicht mehr auf dem neuesten Stand: Wenn man kritisch schaut, kann man doch sehen das viele Stücke von Grasmatten zusammen und übereinander geklebt wurden. Damals war ich noch unbekannt mit den Grasmaster.


    Es hat lange gedauert, bis ich zum Abriss bereit war, und ich habe immer noch die Fotos ...


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    Jetzt ist wieder Platz für die eigentliche Fortsetzung ...


    Grüsse! Frans

    Hallo Tom,


    Gordon Gravets Buch "modelling trees, part two: conifers" (ISBN 9781905184989) beschreibt eine Methode für Hintergrundkoniferen unter Verwendung von "rubberised horsehair", das in der Möbelindustrie verwendet wird. Vielleicht ist das eine nützliche Idee?


    Grüsse! Frans

    Bertrand: Touché! ....

    Meine Frage kam eigentlich von einer Art Überraschung: diese Kesselwagen wurden bereits auf einem Bestellformular in 2018 erwähnt, jedoch ohne Typenbezeichnung im Text. Deshalb habe ich damals angenommen, dass es sich um eine Neuauflage der alten Kesselwagen aus 2010 handelte.

    Jetzt, wo ich mir das Formular noch einmal ansehe, sehe ich, dass die Beispielfotos tatsächlich Za-Wagen zeigen.


    Aus den Kommentaren hier verstehe ich aber, dass es sich um eine komplette Neukonstruktion handelt.


    Marc gibt bereits an, dass das Zeitfenster für die Umbenannung zwischen 2001 und 2003 liegen sollte. Ich habe mittlerweile noch zusätzliche Informationen erhalten, die zeigen, dass diese Wagenserie in 2003 umbenannt wurde. Und der Umbau von Filisur begann im Sommer 2003. Der Einsatz dieser Wagen könnte daher tatsächlich erfolgen. (Auch in Wiesen und Ospizio Bernina wurde das gut aussehen.)


    (Ich bin übrigens immer etwas vorsichtig mit dem Prinzip "erlaubt ist, was gefällt": gerade das Epochendenken ist ein nützliches Instrument für Finanzüberwachung...)


    Grüsse! Frans

    Guten Morgen allerseits,


    Könnte mir jemand erzählen, in welchem Jahr die Kesselwagen von Uah in Za geändert sind?

    (Der Hintergrundgedanke: Sind Za-Wagen damals noch durch das alte Filisur gefahren?)


    Vielen Dank im Voraus und beste Grüße!

    Frans

    das Fantasie Zementwerk ist ja toll geworden ! Kannst du das noch genauer vorstellen ?


    BG Andreas

    Hallo Andreas,


    Das ist leider (noch) nicht möglich: Ich habe kaum Fotos davon gemacht und im gegenwärtigen Zustand sieht das ganze nicht appetitlich aus ...

    Vielleicht nach erledigen von den notwendigen Reparaturen (keine lust darauf, aber es muss sein ... :()


    Gruss! Frans