Beiträge von stivaraetica

    Hallo René

    Ich bin gespannt auf Deine Fotos... mit WinTrack kenne ich mich gar nicht aus, ich plane alles von Hand.... entsprechend meinem Jahrgang;)

    Soll der Grossbahnhof komplett Fantasie sein oder in Anlehnung an einen aktuellen oder früheren Bahnhof ? Angelehnt an Disentis z.B. ohne die FO oder sogar die FO in den Tunnel führen und beim Zimmereingang eine einsetzbare Tunnelbrücke zum anderen Anlageschenkel und in den Schattenbahnhof. Dann hättest Du zwei Kopfbahnhöfe in einem Bahnhof, einmal RhB einmal FO, - mit Wagenüberstellung. Der Anlageteil mit den verschiedenen Fahrebenen könnte dann Elemente aus der Oberlandlinie enthalten.... usw. usw. aber wie Du geschrieben hast, ist ein Planungsstopp manchmal ganz gut und dann eine neue Idee kreieren, wo die alten Strukturen nicht immer wieder reinfunken. Die vier Ebenen mit dem Bahnhof finde ich sehr reizvoll, dass bedeutet nähmlich, Du kannst Zug und Gegenzug sehr schön auf der Strecke beobachten, wie sie auf die Kreuzungsstation ??? zufahren in der Mitte des Hauptteils Deiner MOBA. Und entsprechend auch beide weiterfahren, der eine nach Chur?, der andere nach Disentis? ;)

    Übrigens wurde die Oberländerlinie immer sehr stiefmütterlich behandelt, was das Rollmaterial anbelangt. Diese Linie behielt immer am längsten das alte Rollmaterial und bekamm als letzte das Neue. Ganz böse Zungen behaupten=O, auf dieser Linie fuhr man noch mit Dampf und Zweiachsern, als auf der Albulalinie die "Allegra"s eingeweiht wurden.


    liebe Gruess

    Thomas

    Hallo René

    Mit grossem Interesse habe ich Dein Pläne studiert. Herzlich willkommen im AF. Ein Jahrgängerkollege....

    Bei Deiner Geschichte mit der Kiste der verbleibenden Ferro Suisse Weichen habe ich aufgehorcht, weil Du schreibst, Du wirst Deine Anlage mit diesesn Weichen bauen. Auf dem Plan habe ich auch geplante Bogenweichen gesehen... falls Du da welche brauchst von Ferro Suisse oder auch DKW's von Ferro Suisse hätte ich neue originalverpackte für Dich bereit.

    Viel Spass im Forum

    Thomas

    Hallo Willy

    Vielen Dank für Deine Bilder. Was mir auch bei diesen auffällt, ist, dass die AGZ noch einen herkömmlichen Wagen zwischen Komposition und Lok haben. Kannst Du mir erklären warum das so ist ?

    liebe Gruess

    Thomas

    Super gemacht Tomi !!

    Der Brunnnen ist wunderschön. Ein kleiner Tipp für Brunnenbauer, die keine Heissklebepistole haben: Den Wasserstrahl aus einem Fischersilch (gibt es in jeder Dicke) machen.

    liebe Gruess

    Thomas

    Hallo zusammen

    Im Zusammenhang mit dem erweiterten Gleisplan für das Spielmuseum testete ich den Aufbau der neuen Weichen von Weichen-Walter.

    Die Lösung ist vielversprechend, das Aufbausystem einfach und dennoch ein bisschen knifflig...


    Die Schwellen sind ausgefräst und mit den Durchbrüchen für Polarisierung und Stellschwelle vorbereitet.

    Da die Oberfläche der Schwellen glatt ist, bekam der gefräste Schwellenrost zuerst eine mechanische Schwellenalterung:

    40870194qn.jpg


    Dies geschieht sehr einfach mit diesen beiden Instrumenten: Eine kleine gebogene Minihandraspel und eine kleine Kupferdrahtürste. Mit der Handraspel in Schwellenrichtung kräftig darüberstreichen und mit der Kupferbürste die allfälligen Fasern kreuz und quer wegbürsten. Der zeitliche Aufwand für die ganze Weiche beträgt ca. 6 Minuten.

    40870195zn.jpg


    Nach dem Einfärben der Schwellen mit Wasserfarben kommt der etwas fummelige Teil. Das Einbringen der Schienennägel in die vorgebohrten Löcher. Dabei die Schienennägel gut nach dem Schienenverlauf ausrichten. Wenn die Nägel mal vom Nagelbalken getrennt sind, muss gut darauf geachtet werden, welche der vier Enden der Nägel für das Loch bestimmt ist.

    40870196ee.jpg


    Jetzt kommt der für mich schönste Teil des Baus: Die Weiche wird auf die Schwellen gelegt und mit einem kleine Schraubenzieher der sonst was wird die oben überstehende Lasche der Schienennägel auf den Gleisprofil-Fuss gedrückt. das geht ganz einfach und man hat in zwei Minute eine perfekt sitzende Weiche.

    40870197zs.jpg


    Finish: Die Gleisprofile und die Schienennägel werden mit Rostfarbe bemalt und die Schwellen noch etwas mit Wasserfarbe verwittert, Fettspuren im Bereich der Weichenzungen und dann mit Koema-Schotter geschottert:

    40870198nv.jpg


    Der Bau einer solchen Weiche ist leicht und braucht ohne Schottern ca. 30 Minuten.

    Der Bausatz wird mit losen Weichenzungen geliefert. Dieses Zungen müssen mit einem Draht an der Stellschwelle befestigt werden. Bei einem intensiven Betrieb bin ich unsicher, wieviele Stellvorgänge so ein Draht übersteht. Aber alles in allem für mich eine der einfachsten und schön gemachten Selbstbauweichen.

    liebe Gruess

    Thomas

    Hallo ihr beiden

    Schöne Geschichte... ja so tolle Messingmodelle brauchen schon immer wieder Frischluft und das bekommt man kaum wo so gut wie in der Zügenschlucht. Da weht immer ein bisschen frischer Wind.

    Die Einfahrt und Rangierarbeit in Filisur ist wieder einmal mehr eine eigene Liga des Modellbaus.

    Super ihr beiden, Holsboer hat sicher seine Freude an euch Nachfolgern !

    liebe Gruess
    Thomas

    Lieber Peter

    Jetzt bräuchte ich einen Tipp, was man schreiben kann, wenn auf die gezeigte Weise das Original beobachtet, erfasst, ausgesucht wurde und dann in Form, Ästhetik, Farbgebung, Verhältniss und baulicher Meisterschaft umgesetzt wird. Was schreibt man denn da ?


    Zum grossen Glück sind da die fürchterlich, unverständlich schlampig geleimten Schienen: Dank denen man jetzt sagen kann: Ja alles ziemlich gut gemacht, hat aber noch Luft nach oben. ;)

    liebe Gruess

    Thomas

    Wow, super.

    Das macht so was von an, hier mit dem Bau loszulegen. Deine Bilder mit den Zügen sind schon richtig die Vorfreude am pushen.

    Radius, Bahnsteigbreite finde ich sehr gelungen und ich bin echt überrascht, wie Du den bestehenden Platz nun genutzt hast und den Thusner Charakter getroffen. Die Zugslängen sind eindrücklich.


    Falls Du die rote Weiche als Dreiwegweiche bauen willst, damit Du die gelbe Weiche weglassen kannst und das äusserste Stumpengleis dadurch um sicher einen Abrollcontainerwagen verlängert wird, hätte ich eine FS Dreiwegweiche Code 70: Die abzweigenden Gleis-Winkel sind 9.5°

    40739703an.jpg


    40739755vj.jpg


    Aber die Version mit den beiden einzelnen Weichen finde ich ganz stimmig. Besonders das Bild von der Strassenbrücke herunter ist eine super Perspektive über Deine harmonische Gleisanlage !!

    Deine Ausdrucke sind schon ein sehr hilfreiches Mittel für die Planung. Wenn ich mir vorstelle, wie viele fertig genagelte Gleise und Weichen ich schon in Thusis verändert habe... mit so einer professionellen Planung wäre das nicht passiert...


    Guten Baustart :thumbsup:

    Thomas

    Würdet Ihr auf der Brücke und im Verlauf der Doppelspur auch die Steigung nachbilden, oder lieber gradebleiben?

    AUF JEDEN FALL MIT STEIGUNG !!!!! Das macht ja den Reiz von Thusis aus, ab hier gehts richtig los: Ab auf die grandiose Unescolinie. Die Steigung unterstreicht diesen Start finde ich ungemein. Jetzt fahren die Züge hoch ins Abenteuer Albulabahn !


    Die Gleisverbindung zu den Gütergeleisen würde ich schon realisieren. Eine Variante, damit Du weder Perron noch Stumpengleise verändern müsstest ist folgende:

    40737862jg.png


    In Thusis war es Tradition, dieses diagonale Gleis von der Hauptstrecke in den Güterbereich mit DKW's zu verlegen:

    40737976jb.jpg

    Noch eine Bemerkung: Ich würde eher eine Dreiwegweiche und anschliessend die Schutz-DKW planen (wie im Original). Wenn Du erst nach der DKW noch eine Weiche einbaust, hast Du gleich zwei wesentlich kürzere Stumpengleise.

    liebe Gruess

    Thomas

    Hallo Chris

    Deine weitere Überarbeitung ist spannend. Die Idee mit dem Gleis stirnseitig raus aus dem Modul ist super einfach und lässt Dir den Spielraum für die Rheintiefe.

    Da Du gleich zwei weitere Gleise eingeplant hast, bietet sich natürlich die eine Weiche an, - in Anlehnung an das Vorbild (grün) - diese Weiche als Schutz-DKW auszuführen:

    40734408yk.jpg


    Die Bahnsteigsbreite ist im Verhältniss zu zwei Gleisabständen (Mitte zu Mitte) 3:4. Vielleicht hilft das weiter, wenn Du bei Dir den Gleisabstand 3 nimmst und diesen geteilt durch 3, dann x 4 rechnen. So ergibt sich der Gleisabstand 4 und damit eine mögliche Perronbreite. Zumindest im Verhältniss würde es stimmen, aber der optische Eindruck ist entscheidend.


    Hier noch die Schutz-Weiche in Form der DKW grün: Der mögliche Silo steht original zwischen Deinen zwei neuen Gleisen...;)

    40734104cg.jpg


    Die Brücke wurde übrigen von dieser Firma gebaut. Pläne für einen Entwurf bekommst Du dort bestimmt: https://www.ing-heinzschuerer-ag.ch


    Bilder findest Du hier: https://structurae.net/de/bauw…heinbruecke-thusis/medien


    Die Beton-Brücke ist in 28 Promille Steigung, die Strecke danach in 25 Promille.


    Zu guter Letzt, ja nicht vergessen, der schöne Bündnerstall in der Bahn-Kurve an der Schnellstrasse... er steht heute noch allein unverändert dort ! Dazu müsstest Du aber das Stirnseitenmodul tiefer machen, damit der Stall ein bisschen Land hat...;)

    40734257aw.jpg


    Viel Spass weiter

    Thomas

    Hallo Chris

    Deine Pläne schauen gut aus ! Der Thusis-Charakter hat schon enorm gewonnen, finde ich.

    Ich würde die äussere Doppelspur um 6-7mm nach aussen verlegen, das genügt, um einen realistischen Zwischenraum bei den Zügen zu bekommen.

    Thusis hat bei dem roten Kreis eine asymetrische Dreiwegweiche, die sich in deinem Plan super umsetzen liesse. Das zusätzliche Gleis grenzt dann an das HGC Lager oder auch der Zementsilo könnte reizvoll sein...

    40729963pn.jpg


    Im Modell:

    40729962yf.jpg


    Wegen der Höhe der Brücke: (Die Schienenoberkante liegt in der Flussmitte in 1:87 bei 23cm über dem mittleren Wasserstand des Hinterrheins)


    Da Du die Module flach behalten möchtest, kommen mehrspiralige Wendel nicht in Frage, aber:

    Die Schlaufen an den Enden so belassen und das Gleis an der Stirnseite in einer Doppelwand (braucht nur 5cm Breite) durchführen und so kannst Du vor der Kulisse - die das Gleis verdeckt - den Rhein so tief unten darstellen wie Du möchtest. Die Kulisse würde ich oberhalb des stirnseitigen Gleis wieder an die echte Wand zurücklaufen lassen, nicht dass Dir hier 5cm genommen wird, da die Doppelspur eh schon nahe an der Stirnseite ist.

    Viel Spass mit der weiteren Planung.

    Thomas

    Hallo Chris

    Deinen Minimalradius kann ich voll unterstützen. Das sieht super gut aus, einen Zug in solchen Kurven zu erleben. Ich habe nach langem Pröbeln einen 88cm Minimalradius evaluiert. Und die Strecke der Ausfahrt Thusis Richtung Sils i. D. verläuft ja in weitem Bogen an die gegenüberliegende Talseite.

    Thusis hat den Vorteil der Strassenüberführung im Süden, die den Bahnhof gut begrenzt. Dahinter wechselt die Landschaft von Bahnhof direkt in Vorflutbrücken und Betondoppelspurbrücke. Dies wäre eine mögliche Brücke mit Hinterrhein an der Stirnseite der Anlage.

    Betriebstechnisch könnte vielleicht je nach Vorliebe die Doppelspur dargestellt werden bis an die gegenüberliegende Wand und ca. 1m vor dem Verschwinden des Zuges mit einer Weiche einspurig werden, wie es vor dem weiteren Ausbau der Doppelspur bis Sils i.D. der Fall war.

    Für den Bahnhof Thusis wäre noch die Tatsache interessant, dass auch nach seiner Modernisierung der Portalkran noch eine ganze Weile stehen blieb. Das könnte natürlich auch eine Möglichkeit für eine Spielerweiterung ergeben mit ein oder zwei zusätzlichen Abstellgleisen und Umladszenerie. Auch die symmetrische Dreiwegweiche blieb nach dem Umbau noch bestehen.

    Viel Spass mit der Planung

    Thomas

    Lieber Peter

    "Anlage fertig, was nun?"

    Ganz einfach, ich komme gern wieder und lass mich von der neuen "Anlage fertig, was nun" wieder aufs neue inspirieren. Und solange Du an der "fertigen" Anlage weiterbaust, können wir das gern immer wieder machen mit dem besuchen...;)

    liebe Gruss

    Thomas

    Hallo Frans

    Phantatisch, die Grössendimension der Filisurer Stützmauer ist umwerfend. Das hätte ich so über den Daumen gepeilt nie erwartet.

    Was mir auffällt, ist ein verständliches Phänomen, dass bei vielen MOBA's zu sehen ist. Toller Hintergrund mit reichlich Tannen, aber vor den Geleisen im Verhältniss sehr wenig bis gar keine. Völlig klar, dass man sich selbst nicht die Sichrt nehmen will, aber geschickt gestellt kann es sehr reizvoll sein mit z.B mehreren kleinen Bäumen vorn an der Anlagekante und im Enseble drin nur eine bis zwei grössere Tannen. Oder in Deinem Fall vielleicht ein kleine Gruppe von 4-5 Tannen rechts vom Viadukt. Es können sich durchaus spannende Betrachtungslinien ergeben.

    Wie Du den Viadukt in die Landschaft eingebettete hast ist grandios. Ein gutes Beispiel, das optisch zuerst die Landschaft gewesen sein könnte und danach der Bahnbau. Chapeau!!!

    liebe Gruss

    Thomas

    Hallo zusammen

    Die Frequenz der Ereignisse zum Spielmuseum ist nahe dran, mit meinem Herzpuls gleichzuziehen...

    Meine Herzfreude darüber ist in etwa vergleichbar mit der von NASA-Mitarbeitern bei der Mars-Landung des Rovers.


    Da noch keine Unterschriften getätigt sind, werde ich die Infos sorgfälltig bekannt geben. Wir sind daran, die entscheidenden Standortgespräche in der kommende Zeit zu führen und den Ort fest zu legen.

    Mittlerweile ist es geschafft, dass sämtliche benötigten Gebäude bestehende historische Zeitzeugen der RhB sind und durch uns am neuen Standort wieder aufgebaut werden können. Das bedeutet, eine sehr hohe Nachhaltigkeit des Museumsbaus durch hauptsächliche Verwendung von bestehendem Material.

    Und was für Material !!!!


    Bis Ende April rechne ich mit dem Entscheid des Ortes und den Entscheidungen, welche Gebäude wir für was genau im Projekt nutzen werden.


    liebe Gruess und bis bald...

    Thomas