Beiträge von Peter H0m

    Hallo werte Forumsgemeinde,


    nun auch wieder mal ein Bericht bzw. Fortseztung aus meiner Werkstatt.


    Ich habe beim vorigen Bericht noch ein Foto des vorletzten Arbeitsschrittes eingesetzt, das hatte ich übersehen!


    Auf die gleiche Weise wie oben die Drahtbüsche kann man natürlich auch feine Äste aus Erika oder Thymianzweigen verarbeiten.

    Dies sind noch einfacher herzustellen:






    und danach kann man gleich mit den Flocken wie bei den Sträuchern beginnen und fertig!


    Bei den großen Bäumen ist es gleich:




    Der Ausgangsrohling ist fertig verlötet. Nun kommt mit Sprühspachtel (Autobedarf) im Stammbereich und dickeren Astwerk eingesprüht.

    Anschiesend gleich feines Sägemehl aufstreuen. Diesen Vorgang kann man auch wiederholen um den Stamm dicker zu bekommen.




    Danach die Kabel abziehen und Formen:




    Nun Farblich behandeln:




    Nach dem Auftrag des Sprühklebers wenig 6mm Fasern elektrostatisch aufschiesen.




    Diesen Vorgang kann man gleich wiederholen.




    Je feiner nun die Fasern werden, desto voller wird die Krone.

    Bei den oberen Bild waren 4mm die kürzesten Fasern welche immer statisch aufgeschossen werden.


    Eine Nacht trocknen lassen.

    Lange habe ich gebraucht bis ich bei den Bäumen eine schöne Krone hatte, dies muss man etwas üben und das wichtigste, nicht den ganzen Baum unter einmal einnebeln. Immer nur Abschnittweise oder größere Astbereiche gut ansprühen und dann mit den gleichen Blättermaterial wie oben bei den Sträuchern bestreuen. Zuerst immer die großen Blätter und zum Schluß die kleinen feinen Blätter.


    Im Bild sind die Bäume zum trocknen einfach nur in den Hang gesteckt:




    Wenn ich mir denke, wieviel Geld ich mir durch den Baumselbstbau gespart und in das Rollmaterial stecken konnte, habe ich eigentlich schon eine riesen Freude mit meiner Bepflanzung und bin froh, dass ich da nicht aufgegeben habe zu probieren.


    Im nächsten Bericht geht es dann um die sichtbaren Wurzelstöcke der Fichten welche ganz vorne Richtung Palätsch an der Anlagenkante sichtbar sind.

    Da dies eine Art Kuh-Weide-Wald ist, ist er sehr licht und man hat viel Einblick auf den Boden.

    Auch wenn ich in letzter Zeit nicht viel gepostet habe, liegt dies nicht daran, dass ich nur den Sommerhobbys nachgehe, nein es wurde ganz viel mit feinen Blechen gearbeitet, aber dazu bald in anderen Threads mehr!

    Hallo Thomas,


    schön wenn du wieder etwas Zeit für die Moba hattest:thumbsup:


    Deine Bilder laden immer zum Studieren deines gesamten Umfeldes ein, ich liebe die Stimmung deiner Fotos und die Arbeit muss nicht extra erwähnt werden;)erste Sahne....

    Hallo Andreas,


    ein schöner Überblick über den Bauzustand.

    Gefällt mir sehr gut und es wirkt auch sehr harmonisch!

    Die Steigung bei der Ausfahrt ist ein ganz wichtiges Element, dass kommt richtig gut:thumbsup::thumbsup::thumbsup:

    Hallo Christian,


    ich freu mich immer über deine stetige Berichterstattung bezüglich deiner kleinen feinen Schneeschleuder:)

    Das Gehäuse sieht schon recht gut und vor allem sehr stimmig aus.


    Das kleine Druckteil sieht auf dem Bild nicht übel aus, aber ich versteh dich wenn du noch näher ans Original möchtest:respekt:

    Hallo Thomas,


    schön zu lesen was alles passiert ist und noch passieren wird!

    So ein Projekt, muss leider viele Hürden nehmen und ich freu mich zu lesen wenn die erste Hürde geschafft ist!

    Es freut mich, dass die RhB einen Partner in dir sieht:thumbsup:


    Alles Liebe

    Hallo Manne,


    gerade im Verein kann man da sicher ganz viel machen. Mit etwas probieren hat man das Händling schnell erlernt und kann sicher einiges vom Budget einsparen!

    Würde mich freuen wenn es euch gelingt!


    Bis bald,

    Hallo Jörg,




    Ich beschäftige mich nicht damit, ob bei der dritten Schwelle ein Astloch war.

    wer macht so was....:K;)


    Ich finde die Entwicklung in deinem Modellraum sehr rasant. Da schaut man einen Tag nicht rein und es gibt schon unzählige Pläne....:thumbsup:


    Was du und Andreas hier präsentier gefällt mir. Der letzte Gedanke von Andreas würde wohl alles perfekt vereinen. Wenn es sich so umsetzen lässt, wäre dies ideal. Ich bin auch ein Befürworter für Steigungen, damit kommt nochmal eine ganze andere Dimension in die Modellwelt!


    Wünsche weiterhin viel Spaß beim Grübeln.....

    Hallo Philipp, Rolf, Benjamin, Andreas, Thomas, Philip, Jörg, Steffen, Bernie und Stephan,

    herzlichen Dank für eure tollen motivierenden Worte!


    Ebenso allen Besuchern und ein Dankeschön für die vielen Daumen.


    In der Tat macht es mir im Moment sehr viel Spaß an der Anlage zu arbeiten. Obwohl in letzter viel am PC gezeichnet wurde so bleibt das Experimentieren nicht aus.


    So kann ich nun für mich behaupten einen guten, reproduzierbaren Weg gefunden zu haben um kleines Buschwerk und Sträucher einfach und relativ schnell zu erstellen.


    Als gelernter Handwerker habe ich immer das Bedürfnis vorhandenes Werkzeug und Material auszulasten bzw. das Lager eher klein zu halten.


    Als Ausgangsbasis benötige ich dünne Drahtreste. Die verdrill ich mir zu einem Buschwerk, wobei man immer eine ungerade Anzahl an Stämmen verwenden sollte. Es bedarf auch keiner weiteren Vorbereitungen. Die Stämme bis auf das untere viertel mit Sprühkleber einnebeln. Ich verwende hier den Sprühkleber von Magigras.

    Auf diese schieße ich elektrostatisch 12mm Fasern mit dem groben Sieb von oben auf. Anschließend lass ich sie hängend wie im letzten Bild zu sehen nach jeden Arbeitsschritt trocknen.




    Wie man sieht befestige ich die Stämme mit einem Klebestreifen und kann sie so überall abhängen lassen. Nur fürs Foto wurde es mit der Klammer aufgestellt.

    Nach dem trocknen folgt nochmal genau das selbe: Sprühkleber, Fasern und ein paar Minuten trocknen:




    Jetzt folgt im Stammbereich das Einsprühen mit Filler aus der Spraydose für den Kfz-Spengler.

    Auf diesen streu ich etwas feinen Schotter und sprüh nochmal Filler darüber. Noch im gleichen Arbeitsgang folgt dann die Farbe aus der Spraydose. Trocknen lassen:




    Man sieht hier schön die Veränderung. Nochmal mit Sprühkleber einnebeln, den Stamm versuchen frei zu lassen und die Äste fast nur seitlich zu streifen und dann mit dem feinen Sieb am Elektrostaten hellgrüne 6mm lange Faser elektrostatisch aufschiesen und kurz trocknen. Ich halte den Metallrohling und den Elektrostaten immer Waagrecht.




    So hab ich nicht so viele Fasern auf dem Strauch.

    Den Strauch nun über Nacht trocknen lassen.


    Für den letzten Schritt den Strauch wieder nur am Rand ordentlich mit Sprühkleber einnebeln und nun mit den Flocken bestreuen.

    Je kürzer die Fasern desto feiner sollte das Beflockungsmaterial sein.

    Mein bevorzugtes Blätter-Material ist von Polak 2801 (fein) und 2802 (mittel) hier eine beliebige Seite mit relativ guter Farbwiedergabe der Polak Blätter , MBR-Blätter , ich verwende die hellen Birken-Blätter und von Microrama (Magigras) Olivgrün 0,5mm. Auch hier gilt, sparsam aufstreuen, dafür aber umso wichtiger dass am Rand die Blätter haften bleiben. Immer zuerst die gröberen Blätter aufstreuen und dann feiner werden.



    Ich erwähne absichtlich immer elektrostatisch aufschiesen, denn man erzielt ohne statische Ladung eine andere Wuchsrichtung der Fasern. Aber dies könnt ihr gerne mal selbst versuchen. Es ist unglaublich was oft so kleinigkeiten ausmachen. Hierfür muss natürlich die Beflockung senkrecht erfolgen.




    Natürlich muss jeder für sich selbst seine Farbkombi erarbeiten, aber für mich passen diese Farben perfekt zusammen. Damit komme ich dem Blätterwerk von Mininatur sehr nahe.






    In Summe habe ich alle diese Büsche (nicht im Bild nochmal die gleiche Menge an Sträucher) in gut einer Stunde reiner Arbeitszeit zusammen.

    Auf den Klebebändern sind meine Notizen gut zu erkenne.


    Ich hoffe ich kann den einen oder anderen motivieren dies einfach mal zu probieren es ist wirklich keine Hexerei.