Beiträge von fok

    Ja, das ist der Kompromis den ich eingehen muss - oder anders gesagt: Einen Tod muss man sterben.

    Der Umstand mit dem tief abgesenkten Fahrdraht ist mir durchaus bekannt und er hat mir auch einige Kopfschmerzen bereitet.


    Als die Bahn geplant wurde war für mich klar, es wird mit abgesenkten Pantos gefahren und ein erstes Portal wurde auch entsprechend klein gebaut. Als dann - auf ein bissel Landschaft aufkam und die ersten Züge unterwegs waren legte die liebste aller Ehefrauen (physiologisch sehr geschickt) Protest ein. "Du baust mit so viel Aufwand und sooooo schön und die tollen Züge und dann willst du wirklich......" - wer kann dann schon stur bleiben?

    Andererseits wird es keine verspannte Oberleitung geben, wahrscheinlich werden nur Masten und Quertragwerke der Optik wegen aufgestellt. Als in Sachen Oberleitung völlig unerfahrener und nicht besonders geschickter Lötkünstler will ich mir das nicht antun. Auch habe ich nicht die geringste Idee, wie das mit dem Fahrdraht an den Modulübergängen - die hin und wieder an 2 Stellen einfach trennbar sein müssen - gelöst werden soll.

    Nun sind inzwischen die Pantos in der Höhe (ca 1,5 mm unter der normalen Fahrdrahtlage) begrenzt, d.h. sie können nicht höher ausfahren und sind aber nach unten beweglich. Wie ich die nun vor der Tunneleinfahrt "einfangen" soll damit sie sich senken - absolut keine Idee.


    Aber unabhängig von dem ganzen Oberleitungs-Dilemma muss ich zugeben, dass dieses Portal hier - aus welchem Grund ( wir hatten beim aufreißen aufs Sperrholz 2 Gläser Rotwein getrunken) auch immer - zu hoch geraten ist. Man wird es wohl irgendwann austauschen - wobei in natura liegt es nicht in einer direkten Sichtachse der Anlage und fällt einem Betrachter nicht so sehr auf. Im Moment sind allerdings andere Aktivitäten erst einmal dringlicher.

    Hallo,

    ein gelungenes Haus mit plausibler Umgebung. Sehr schön gemacht!

    Könntest Du die Maße L x B x H einstellen?


    Bernhard

    Das Haus ist ca. 12 x 13 x 10 (b,t,h) genau kann man es auf der Website von Tilly Model nachlesen.


    Oder meinst du die Maße der Szene?

    Die nimmt ungefähr die Hälfte des 105 cm langen Moduls ein. Selbiges beginnt ca. 5 cm hinter dem Signal - die Trennung ist auf dem Foto in etwa zu sehen. Dort hat das Modul eine Tiefe von 25 cm damit die Durchgangsbreite dahinter noch ausreichend ist. Bis zum Ende des gestalteten Teils erreicht es die Normaltiefe von 50cm. Am noch ungestalteten Teil, in etwa auf dem Foto zu erkennen werden sich in beiden Richtungen weitere Modul, deren Bau morgen startet, anschließen.

    Das Fundament des Hauses liegt ca 15 cm über NN und das Gelände hat eine maximale Erhebung von ca. 33 cm.

    Zum verdeutlichen der gesamten Situation hier noch ein Übersichtsfoto.


    Weiter geht es mit einem kleinen Update vom Fortgang auf der Anlage.

    Nachdem ja Lockdown und damit einhergehende Schließung der Baumärkte die Materialbeschaffung erschwerten, wurde erst einmal die Ausgestaltung des letzten Moduls vorangetrieben bis die nötigen Sperrholzzuschnitte für die nächsten Module geordert werden können.


    Die Trennung der Strecke - einmal zum zweiten Schattenbahnhof und zum anderen in eine Paradestrecke, die in eine Kehrschleife mündet und auch eine Ausweichstelle beinhaltet - wurde mit einem relativ kurzen Tunnel getarnt. Eine Landstraße mit einem bäuerlichen Anwesen prägt die hügelige Landschaft darüber. Der vordere, hier schon mit grau eingefärbter Spachtelmasse überzogene Geländeteil ist abnehmbar, damit im Falle eines Falles die darunterliegende Weiche zugänglich ist. Die Trennfuge im Gelände ist hier auf den Fotos wesentlich stärker sichtbar als im Original.



    Zwei ansprechende und stimmig ausgeführte Resin-Bausätze von Tilly Modell erschienen wie geschaffen für diesen Standort.




    Hier eine erste Stellprobe mit den zusammengefügten Rohbauten, wobei die Dächer nur provisorisch lose aufgelegt waren. Die Bauteile waren sehr passgenau gegossen, absolut verzugsfrei und ließen sich sehr gut verarbeiten. Die Wandteile und Dächer sind mit UHU Zweikomponentenkleber bombenfest verbunden, für die wenigen Kleinteile genügt ein Sekundenkleber.



    Leicht angeschliffen, gut entfettet und mit Grundierung versehen, wurde die farbliche Gestaltung der Wandteile mittels der Airbrush vorgenommen, während die feinen Details mit dem Pinsel angelegt wurden. Mit Staubfarben wurde die "Hölzer" dezent dort vergraut, wo im Original der Schlagregen seine Spuren hinterlässt und mit wenig Vallejo-Wash erhielten die Mauerteile ihr Finish.



    Brennholzstapel, das Rohmaterial stammt aus dem eigenen Garten, entstanden und speziell das spalten des Holzes erforderte Konzentration.

    Die dem Bausatz beigefügte "Steintreppe" die zur Rampe hochführt erschien mir viel zu massiv und mächtig. Auch der sehr gleichmäßige, wie Ziegelmauerwerk wirkende Steinverbund wirkte als ziemlicher Fremdkörper in diesem Umfeld. So wurde die Treppe kurzerhand durch die hölzerne Stiege, die aus ein paar Abschnitten von Leisten gezimmert wurde, ersetzt.

    Bank und hölzerne Absturzsicherung komplettieren diesen Bereich des Außengeländes.



    An der Schuppenseite fand der (Eigenbau) Hühnerstall (zur Zeit noch unbewohnt) Platz. Sperrholz von 0,6mm Stärke bildet die Basis, die mit div. Holzleistchen ausgestaltet wurde. Nassschleifpapier imitiert die Pappeindeckung des Pultdaches. Die Kühe im Hintergrund wurden für die Fotos dort platziert, sie sind nicht wirklich geeignet für die Szene und werden in Kürze von einer Ziegenherde abgelöst werden.



    Die Wäschleine ergibt einen weiteren Blickpunkt, der die Szene mit Leben füllt.



    Das grün auf der Rückseite der Gebäude wirkt noch ein wenig kahl, hier werden demnächst ein paar Nadelbäume (Baumbau ist eine Bastelei, die mit wenig Umstand wunderbar im Sommer auf der Terrasse stattfindet) für mehr Spannungsmomente sorgen.

    Hier noch einige Impressionen des Bauabschnitts.



    modell-bahn.ch/forum/wcf/index.php?attachment/12474/



    Kleines Update der Fortschritte die in den letzten Tagen zu verzeichnen waren.


    Zunächst wurde das Bachbett geflutet und nach 2 Tagen Härtezeit erfolgte die "Wildwasser"-Darstellung mit "Water Effects". Ein wenig weiße Farbe für die Schaumkronen und - voila, Bach und Schlucht sind soweit - ein paar Bäume sollen noch gepflanzt werden - fertig.



    modell-bahn.ch/forum/wcf/index.php?attachment/12092/


    Die Brücke wartet noch auf die Geländer, die erst nach dem einschottern und dem Weiterbau des Geländes an der linken Ecke, folgen werden.




    Die Gestaltung des nächstfolgenden Moduls (Nr. 7) rechts von der Brücke wurde begonnen, obwohl die Gleisverlegung noch nicht fertig ist. Doch besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. Will heißen man hat nun zwar sehr viel mehr Zeit für die Moba, doch durch die geschlossenen Baumärkte ist die Materialbeschaffung schwieriger. Die Zuschnitte für die weiteren Module, die im Sinne eines sauberen Übergangs der Gleise nun zuerst gebaut werden sollten, sind derzeit nicht zu beschaffen und so wurde die Reihenfolge der Arbeiten kurzerhand geändert.



    Peter

    ja, die Anleitung, und einige andere, kenne ich. Nicht zuletzt deswegen habe ich das Silhouette-Zeug bestellt.

    Die Metall-Haarklammern helfen (nach dem ersten Baum wurde ein Drogeriemarkt besucht) ganz gut, wenn man das Zeug an Ort und Stelle hat.


    @Olli

    An Vlies, meine Liebste ist begeisterte und großartige Patchworkerin und hat verschiedene Vlies und Füllwatten zur Hand, habe ich auch, insbesondere bei Kiefern, als Trägermaterial gedacht.

    Die ersten beiden Bäume sind fertig, mit dem Silhouette-Material belaubt.

    Die recht kräftigen "Längsstege" in dem Vlies (sehen nach Kunststoff aus) sind ziemlich störrisch und lassen sich nicht gut um die Äste knicken, wollen immer wieder in die Waagrechte zurück bis der Kleber abgebunden hat.

    Werde zunächst keine weiteren Bäume damit bauen, sondern die Methode mit dem Begraser probieren.

    So hundertprozentig gefällt mir die "Vlies-Belaubung" nicht und wenn, wie schon festgestellt, mehr Äste an die Bäumchen kommen (müssen) wird das anbringen noch fummeliger.


    Übrigens - die Post, bzw. DHL hat mein Paket mit den Signalen "wiedergefunden". Konnte es gestern abholen und die Signale einbauen.

    Nun ist der Bahnhof technisch komplett und die Module können wieder mit einander verbunden werden.

    Nach dem brushen der Tannenrohlinge habe sollte das Tannenvlies von Silhouette zum Einsatz kommen, doch es blieb beim Vorhaben. Das Zeug sieht ja recht ordentlich aus, fasst sich aber genauso hart, storrisch und widerspenstig an wie das Apfellaub. Die Konsistenz ähnelt der eines Spülschwamms. Das Vlies bleibt starr in seiner Form, lässt sich nur schlecht biegen und am Rande fast nicht zurecht zupfen. Würde nicht der Name, der hochwertige Produkte verheißt auf der Verpackung stehen, wäre man überzeugt einfachstes Plastik einer Billigmarke in Händen zu halten.

    Wenn das nun ein Edelprodukt sein soll, zu einem durchaus gehobenen Preis...... nun denn.

    Die beiden weiteren Probestreifen - Lärche und Birke - die auch mit bestellt waren, möchte ich fast gar nicht mehr auspacken.

    Aber gut, die Bäume werden fertiggebaut, allein schon der Übung im Baumbau wegen, allerdings werden keine weiteren Exemplare mit diesem Produkt folgen.

    Kennt jemand eine Alternative oder ist der Griff zum Elektrostaten angesagt?

    Das den Verkäufer keine Schuld daran trifft, wenn die Post, bzw. DHL ein Paket verschlampt, das ist völlig klar. Wie lange ein solches Verfahren kann, das war mir bisher nicht bekannt, da ich dieses Problem glücklicherweise noch nie hatte.

    Allerdings ist die Kommunikation mit dem Verkäufer ziemlich - sagen wir mal - zäh. Wortkargheit ist halt im Umgang mit Kunden keine Tugend. Er scheint von der Sorte zu sein, die pro Woche max 15 Wörter sprechen oder schreiben. Eine kurze Info, die über die 5 Worte "ich stelle morgen einen Nachforschungsauftrag" hinausgeht, wäre schon hilfreich, würde die Nervosität beruhigen und kostet auch nichts.

    Ja, die Anzahl Äpfel auf dem Stückchen Vlies (Probepackung Silhouette) erscheint mir auch sehr - zu - gering, aber es gibt ja auch Jahre mit sehr schlechter Ertragslage, bei Frosteinbrüchen zur Blütezeit z.B. Hier wurden, da es nur 1 oder zwei solcher Bäumchen werden, die "besten" Stückchen herausgepickt. Der größte Teil des Vlieses ist vollkommen ohne Obst. Zudem erscheint mir das Vlies sehr dick - gut 1 cm - , wurde hier schon in der Stärke halbiert, es ist sehr steif und störrisch. In größerem Stil werde ich es nicht einsetzen.


    Die Nadelbäume sind erstmal auch ein Versuch. Beim drehen erschien die Anzahl Schlaufen richtig dosiert und wirklich gut verteilt, nach dem aufschneiden war der erste Gedanke "oh, wie wenig Äste". Nach dem Motto "Versuch macht kluch" werden die 3 nun auch zu Ende gebaut und man wird sie wohl auch irgendwo im Hintergrund, in der dritten Reihe einsetzen können.


    Die Rohlinge entstanden abseits der Moba und es war dann schon überraschend, wie groß 20cm-Bäume neben Gebäudemodellen aussehen, wenn man bis dato nur Großserienmodelle der üblichen Verdächtigen eingesetzt hat.

    Wie war das noch einmal mit dem Untergang der Welt und dem Apfelbäumchen?

    Genau, angesichts der heutigen Sintflut habe ich dann vorsichtshalber ein solches vorbereitet.

    Es ist ein Erstlingswerk (noch nie in mehr als 30 Jahren Modelleisenbahn wurde der Versuch unternommen ein Bäumchen zu bauen).

    Die Gesamthöhe des Zwergobstes beträgt 5-6 cm. Das schnelle Handyfoto ist zwar nicht so besonders, aber interessieren würde mich schon, ob man das so lassen kann, oder ob es weg muss.




    Auch wurden erste Versuche mit Nadelbäumen nach der Drahtmethode unternommen. Die 3 Stämme hier sind rund 20 cm hoch und die Rinde wurde mit feinstem Sand - von einem französischen Mittelmeerstrand - bestreut. Der durchscheinende Draht auf dem hinteren rechts ist inzwischen verschwunden. Der Stamm am linken Bildrand ist testhalber zusätzlich noch mit Sägemehl überarbeitet - mir erscheint er etwas zu dick? Morgen soll die Airbrush in Aktion treten und dann kommt Grünzeug von Silhouette zum Einsatz.



    Der Baumbau wurde vorgezogen, da ich seit Wochen auf meine Anfang Dezember in der Schweiz (bei einem renomierten Hersteller) bestellten Signale warte. Zuerst erfolgte seitens des Lieferanten bis zum 7. Jan. keinerlei Reaktion, auch auf Nachfrage nicht. Dann endlich erhielt ich die Bestätigung und eine Woche später auch eine Rechnung. Am 12. Jan. ging die Lieferung zur Post, lt. Tracking-Nummer, aber auf dem langen Weg ging das Paket unter. Mittlerweile ist es online per Tracking nicht mehr verfolgbar (es wurde als bei der Einfuhr, als bereits ausgeliefert, als zur Abholung lagernd und dann als in Zustellung avisiert) und auch tel. ist bei der Post keine befriedigende Auskunft zu erhalten. Vor einer Woche wurde seitens des Versenders ein Nachverfolgungsantrag gestellt - bisher ohne Ergebnis und die Einsatzbereitschaft des Verkäufers mir zu meiner, schon lange bezahlten Ware zu verhelfen erscheint mir mittlerweile nicht sehr ausgeprägt. Die Hoffnung keinen Totalverlust von einigen hundert Euro zu erleiden stirbt zuletzt.

    Ich bin einfach der Meinung, dass Bemo auch mal etwas innovativ sein könnte, da sie ja sozusagen dass Monopol in dieser Spurweite haben.


    Gruäss Tomi

    genau das ist aber das Problem an der Sache - sie haben das Monopol. Monopolisten sind nie innovativ. Wozu auch, Innovationen entstehen nur durch (Konkurenz) Druck.

    Da man ja nun seit Wochen mehr oder weniger eingesperrt ist, bleibt viel Zeit zum weiterbauen (meine beiden anderen großen Hobbys ruhen zwangsläufig seit März letzten Jahres und ob sie je wieder möglich sein werden ..... da braucht es schon eine gehörige Portion Optimismus).


    Auf das Thema ritzen muss hier wohl nicht weiter eingegangen werden. Es ging überraschend gut und flott von der Hand und mit dem Ergebnis bin ich soweit zufrieden.

    Natürlich wurde die Brücke gleich eingebaut und das umgebende Gelände in Angriff genommen. Die Anschlüsse an die Nachbar-Module sind bewusst noch roh; die Gestaltung soll dann in einem Zug gemacht werden, damit die Übergänge fließend und nicht so auffallend werden. Das Gleis auf der Brücke wartet noch auf die Schotterung und dann werden auch Geländer angebracht.

    Das "Wasser" kommt die nächsten Tage ins Bachbett, zuerst muss das Modul noch einmal entfernt werden, da auf dem links anschließenden Bahnhofskopf die Signale (die auf dem Postweg sind) eingebaut werden und der Bahnhof dazu auf den Rücken gedreht werden muss.






    ie Rohbauten der Modulkästen 6 und 7 sind an Ort und Stelle und der Auf-und Ausbau von Modul 6 - auf dem die Strecke um 180 Grad die Richtung ändert - wurde in Angriff genommen. Ein spektakulärer Viadukt (er schließt sich unmittelbar an die rechte Bahnhofsausfahrt an) sollte sein und eine tiefe, wilde (Fußboden)Schlucht überspannen.

    Der Brückenbau - erstmals entsteht auf einer meiner Anlagen eine Steinbogenbrücke im Eigenbau - erfolgt anhand der Angaben im Brückenbaukurs von Thomas Frey hier im Forum.

    Mit diesen Vorgaben wurde die Modulgestaltung in Angriff genommen.


    Mit den provisorisch ausgelegten Gleisen wurde Radius und Gleisbogen festgelegt.


    pasted-from-clipboard.png



    Mit angehefteten Papierschablonen lassen sich die Bogenradien, Pfeilerabmessungen und ihre optische Wirkung darstellen.

    Die ausgesägten Seitenteile der Brücke wurden zu einer weiteren Kontrolle an die Trasse geheftet.




    Erstmals überhaupt kam ich mit Bauschaum in Berührung - ein faszinierendes Medium das sofort Assoziationen an das Märchen vom Süßen Brei erzeugte.




    Mitunter gelingen neue Verfahren und erstmals erprobte Arbeiten nicht auf Anhieb und so zeigte sich, nachdem die ersten beiden Bögen mit Gips überzogen waren, das das spätere Ergebnis nicht befriedrigen würde. Leichte Ungenauigkeiten im Holzrohbau konnte der Schaum nicht kaschieren und der gleichmässige Gipsauftrag wollte auch nicht so recht gelingen. Die beiden Bögen gerieten jedenfalls (unreparabel) sehr unterschiedlich in ihrer Ausformung.

    Also wurde die Reißleine gezogen und das Konstrukt als Ausschuß deklariert.


    Der zweite Versuch wurde mit leichten Modifikationen gestartet. Die Seitenteile sind nun nur noch so hoch wie die Bögen und die Vorder- und Rückseiten der "Pfeiler" als Extrateile angesetzt und zusammen mit den Querstegen passgenau eingeleimt.

    Auch wurde/wird der Gipsauftrag nicht mehr freihand aufgetragen. Zwei Schablonen, die einen entsprechend geringeren Bogenradius aufweisen wurden mit Gleisstiften als Schalung auf die Seitenteile geheftet und nun kann der Zwischenraum gleichmässig mit Gipsbrei gefüllt und sauber abgezogen werden. Analog dazu wurden auf die Seitenteile passende Leistchen geheftet, die den Spachteln eine Auflage geben. Nach dem anziehen des Gips werden sie entfernt und der Spalt gleichfalls gefüllt. Nun steht das glatt schleifen an und dann geht es erstmals in der Karriere als Modelleisenbahner ans ritzen der Steinstruktur - möge die Übung gelingen.


    Die Sommerpause fiel nun doch ziemlich umfangreich aus, nicht zuletzt verleitete das Superwetter den Aufenthalt im Tiefparterre.

    Im Folgenden wurde einige Zeit vor dem PC verbracht und die Module in der Raummitte neu geplant. Mehrere Varianten, auch mit Veränderungen bei der Aufstellung der Möblierung wurden durchgespielt und wieder verworfen und schließlich ein Plan geboren:


    modell-bahn.ch/forum/wcf/index.php?attachment/10825/


    Nachdem das Material besorgt war und der Unterbau (Kommoden aus dem blau/gelben Möbelparadis) installiert war, ging es los mit den Schreinerarbeiten und die beiden ersten Module wurden in Angriff genommen. Inzwischen sind die Rohbauten der Kästen fertiggestellt und wurden heute erstmals provisorisch an die bestehende Anlage angedockt. Auf dem ersten Modul - Nr. 6 - soll ein mächtiger Viadukt eine "Fußbodenschlucht" überspannen, daher die Aussparungen im vorderen Rahmen. Daran anschließend teilt sich die Strecke und einmal in einen zweiten Fiddle Yard, während der andere Strang einige Meter Streckenfahrt bis in eine Kehrschleife ermöglicht, so das die Züge nicht nur im Bahnhof sondern auch auf der Strecke zu sehen sind.




    links am Bildrand ist das letzte der bereits betriebsbereiten Module zu erkennen. der Gang zwischen den Modulen hat eine Breite von 70cm, was ausreicht die Schränke unter der Anlage normal zu bedienen und es auch einmal zulässt zwei Menschen aneinander vorbei gelangen zu lassen,


    Weiter geht es mit der Gestaltung der kleinen Kopfstation. Die Gleise sind geschottert und der Hintergrund mit den ersten Grasfasern "grundiert".

    Doch da kam etwas außerplanmäßiges dazwischen.


    Beim positionieren der Gebäude ging mir ein Licht auf - was, wenn die Gebäude eine Innenbeleuchtung bekommen sollten, bzw. Bahnsteiglaternen aufgestellt werden? Eine Anschlussmöglichkeit war jedenfalls nicht vorhanden, kein Stromkreis für diesen Zweck geschaffen worden.

    Tagelange Überlegungen führten schließlich zum Ergebnis, das Versäumnis nach zu holen. Der "Anschlußkasten" der Bahn wurde dezent umgebaut, ein weiterer Trafo hinzugefügt und die Steckdosenleiste gegen ein Exemplar bei dem jeder Steckplatz einzeln abgeschaltet werden kann getauscht.



    Dann wurden die Module wieder getrennt und das fehlende Kabel mitsamt den Steckerverbindungen nachgerüstet. Beim wiederverbinden der Module zeigte sich, das seinerzeit exakt gearbeitet worden war und sich die Anlage ohne jedes Problem - z. B. bei der Gleislage - wieder zu einer Einheit fügen lies.


    Zwischenzeitlich erweiterte ein Triebwagen ABe 4/4 den Fuhrpark. Der Innenraum wurde dezent farblich aufgewertet und mit Reisenden und Lokführer bestückt, nachdem die Mittelwand des Gepäck- bzw. Toilettenabteils herausgefräst worden war. Die Fahrzeugplatine ist vorbereitet - nun muss noch ein Decoder eingelötet werden und schon ist ein weiterer Zug einsatzbereit.

    Ein erster Versuch eine Lawinengalerie zu erstellen, bei den bisherigen MoBa-Projekten kam ein solches Bauwerk nicht vor, wurde gewagt. Hier zusehen im anfänglichen Rohbauzustand. Ob sie bleibt oder durch etwas "Vernünftiges" ersetzt wird, wird sich nach abgeschlossener Gestaltung des Bereichs entscheiden.


    modell-bahn.ch/forum/wcf/index.php?attachment/9698/



    Inzwischen war, nach seeeeehr langen Überlegungen - angesichts der Anschaffungskosten - ob modellbahnerisch notwendig oder einfach nur ein "habenwollen" vorliegt, ein elektrostatisches Begrasungsgerät eingezogen.

    In erprobter und bewährter Weise war der "Felsen Untergrund" farblich - in nass-in-nass Technik mit 5 Farbtönen - vorbereitet und mit weißen Lichtern die Akzente gesetzt.

    Nun kam also erstmals die neue Begrasungsmaschine zum Einsatz. Fasern von Vampisol und Woodland Scenics in verschiedenen Farben und Längen, von 2 bis 7mm, wurden in mehreren Durchgängen in den Kleber, bzw. Sprühkleber geschossen, nachdem das Gleisbett mit feinem Schotter gestaltet worden war. Mit dezenten "Blüten" und ein wenig Gestrüpp erhält die Landschaft etwas mehr Kontur. Es fehlen derzeit noch sämtliche Bepflanzungen mit höheren Gewächsen, sprich dekorativen Nadelbäumen. Diese zu erstellen wird demnächst erstmals versucht.


       


       


       


    Doch zunächst wird das Schattenbahnhofsmodul gestaltet. Das Bahnhofsensemble wurde schon einmal in einer ersten Stellprobe arrangiert und die Positionen markiert


    Richtig, während die Züge auf oder von der Bühne rollen sollte sich diese nicht verschieben. Ist bisher auch noch nicht geschehen. So sehr leicht, also ohne das man händisch eingreift, bewegt sich die Bühne auch nicht.

    Über ein Arretierungssystem habe ich mir auch schon Gedanken gemacht, allerdings noch nicht wirklich eine "gute Idee" entwickelt. Einfach einen Stift von oben in eine Sackbohrung in der Traverse darunter stecken wäre einerseits simpe, dochl die Probleme kommen sicherlich bei bohren. An einen Riegel, seitlich neben den Auszug, dessen Bolzen in Löcher in der Seitenkante des Auszugs greift hatte ich auch schon einmal gedacht.

    Doch im Moment ist die Umsetzung der Sicherung mangels Priorität auf einen späteren Zeitpunkt vertagt.


    Fotos vom Bau habe ich keine weiteren, habe bisher eigentlich immer nur die Ergebnisse von Bauphasen festgehalten.


    Als Dämmung sind sämtliche Trassen und Flächen mit 2-3 mm starken Laminat Trittschalldämmung beklebt. Darauf kommt dann im Bereich des Gleisbettes Moosgummi in 4 mm Stärke. Leider wird die völlige Entkoppelung vom Untergrund an den Modulübergängen durch erforderlichen - und verschraubten - Gleisübergangselemente (ausgefräste kupferkaschierte Elemente, auf die die Schienen gelötet werden) konterkariert. Da aufgrund des Konzepts und der Anlagengröße ohnehin nie mehr als 2 Einheiten gleichzeitig fahren können - max Zuglänge 110 cm - hält sich das Rollgeräusch ohnehin im Rahmen.

    Der Auszug läuft auf 3 Schubkasten-Telekop-Vollauszugs-Schienen in schwerer Ausführung. Sie können deutlich weiter ausfahren als erforderlich, sodass die Führungen nicht bis zur Endposition ausgezogen werden, dadurch vermindert sich das seitlich Spiel.

    Rast-, bzw. Positionierungssystem gibt es (noch) nicht. Der Auszug bleibt schon recht stabil an seinem Platz.

    Solange er eingeschoben ist, können die Züge nicht seitlich herausfallen/rollen, da beidseitig Sperrholzspanten dies verhindern. Gefüllt wird er von "hinten nach vorn. Vom Zufahrtsgleis kann kein Zug ins Leere fahren, höchstens entgleisen, da der Auszug immer vor das Gleis ragt.

    Ein wneig aufpassen muss man nur, Fahrzeuge - hauptsächlich Wagen ohne Zugfahrzeug - auf Gleisen stehen, die nach vorne herausragen, die können durch einen Schubs seitlich herunter......

    Da habe ich bisher noch keine praktikable Lösung für, aber vielleicht weis hier jemand einen Rat.