Beiträge von Bemofahrer

    Sehr spannende Projekte, wie ich finde. Allerdings würde ich die Idee mit Filisur noch einmal genauer recherchieren. Ich war bisher der Auffassung, dass die einzelnen Stellwerke immer komplett in Betrieb genommen wurden. Somit denke ich, dass in Filisur die Lichtsignale auf allen Seiten gleichzeitig in Betrieb gingen, einfach in Richtung Stuls ohne Blockabhängigkeit.

    Das Signal mit der Dampflok wirkt extrem stimmig.

    Von den Vorschriften passt es natürlich nicht, da die hier gewählte Tafel einen Bahnübergang mit Andreaskreuzen ohne weitere technische Sicherung ankündigt. Dies im Gegensatz zur Tramtafel welche einen kombinierten Strassen-/Bahnbereich ankündigt. Die Bahn hat Vortritt, kann aber auf Sichtdistanz anhalten.

    Hier liegt genau der Unterschied. Wäre es als Bahnübergang signalisiert, hätte die Bahn zwar frei Fahrt und müsste nicht anhalten können, dafür müsste der Übergang mit Vollschranken gesichert sein.

    Dem Modell ist sehr gelungen. Erhabender und bedruckter Briefkasten, schöne Stromabnehmer, mehrfarbig abgesetzte Bremsschläuche, Handgriffe und Türverzierungen fein detailliert und bereits lackiert, tolle Bedruckung und die Inneneinrichtung ist ebenfalls vorhanden. Ich konnte darum auch nicht widerstehen :-) .

    Auch können weiterhin keine vorbildgerechten Kompositionen der MGB (es fehlt z.B. der Niederflurzwischenwagen), MOB (es gibt keine BD im Modell) und ZB (keine Steuerwagen) gebildet werden.
    Allerdings kann ich gut verstehen, dass Bemo sich mit dem Ankünden von Formneuheiten zurückhält. Aktuell angekündigt in H0m sind eine RhB Diesellok, ein FO Trieb- und Steurwagen, die Panoramic Steuerwagen der MOB, eine grosse Schneeschleuder (RhB/FO) und die Ge 4/4 II in 0m. Es macht in meinen Augen durchaus Sinn, zuerst einmal diese Projekte abzuarbeiten.

    Wenn der Zug 140 cm lang sein soll (sprich ein knapper Glacier Express oder ein verkürzter Zwischensaison Bernina Express), einfach für die Weichen pro Seite noch genügend Platz einrechnen. Nach der Weiche gehen schnell noch einmal 10 cm verloren, bis der Gleisabstand genügend gross ist damit die Züge auch aneinander vorbeikommen.

    Da ich regelmässig mit der RhB fahre (durchschnittlich 2-4 Mal pro Woche) würde mich einige Dinge der Betriebsabwicklung noch näher interessieren:
    -Welche Bahnhofe der RhB besitzen noch einen lokalen Fahrdienst?
    -Gibt es in Samedan auch ein Fernsteuerzentrum, oder wird nur ab Landquart und Klosters ferngesteuert?
    -Welche Bahnhöfe der RhB besitzen keine Fernsteuerung?

    Prellböcke mit Sandbecken sind meistens an solchen Gleisen zu finden auf welche signalmässig (also mit Zugfahrstrasse) eingefahren werden kann. Es gibt aber hier Ausnahmen, so gibt es in Luzern keine, dafür in Hergiswil Rangiergleise mit Sandbecken.
    Aber in Meiringen, Giswil oder Stansstad solltest du eigentlich solche Prellböcke finden.

    Bei der MGB gibt es in den Stationen Tschamutt-Selva, Steinlekehr, Stalden-Saas, Kipferwald und Kalter Boden Zahnstangenweichen. Bei der Zentralbahn (System Riggenbach) gibt es Zahnstangenweichen in den Stationen Fangboden, Brunni und Brunnenfluh.

    Ich würde mir eine Gm 4/4 241 im Modell definitiv nicht kaufen. Das Vorbild wird hauptsächlich in Landquart und Untervaz im Rangierdienst eingesetzt. Da für den Kauf bei mir auch das Einsatzgebiet passen muss, reizt mich die Maschine überhaupt nicht. Dafür fehlen bei anderen Bahnen als der RhB noch ziemlich gewichtige Modelle um vorbildgerechte Züge zusammenstellen zu können.


    Bei mir auf der Wunschliste stehen darum folgende Fahrzeuge: MGB Kessel- und Containerwagen, MGB HGe 4/4 II in einer neuen Nummernvariante ohne Werbung, MGB Komet, MOB BD 204-206, MOB BDs 224-225, MOB Salonwagen (Brs 201, Bs 202, As 102-103), ZB Fink, MGB/ZB HGm 2/2 (HGm 104).