Beiträge von Vinne

    Hallo zusammen!


    Ich versuche das mal aus Sicht des Leit- und Sicherungstechnikers zu beschreiben, wobei der Sachverhalt für Deutschland und die Schweiz einigermaßen ähnlich ist.


    Ein Einfahrsignal oder Blocksignal ist in der Regel immer so geschaltet, dass das Vorsignal gleichzeitig wechselt. Grund hierfür ist recht einfach: Der Zug befindet sich ja irgendwo auf der freien Strecke zwischen den Blocksignalen bzw. Betriebsstellen. Somit weiß das Stellwerk nicht genau, an welcher Stelle er sich befindet, da die Vorsignale in der Regel keine Gleisfreimeldeeinrichtung erhalten (schließlich begrenzen sie ja keinen Abschnitt).

    Daher wechselt ein Einfahrvorsignal auch dann noch einmal auf Fahrt erwarten, wenn der Zug bereits vollständig passiert hat.

    Der Sachverhalt gilt analog für Vorsignalwiederholer.


    Eine Ausnahme hierfür besteht nun, wenn sich das Vorsignal am Standort des vorherigen Hauptsignals befindet. Hier ist die Schaltung immer so, dass das Vorsignal stets Halt erwarten zeigt bzw. dunkel geschaltet ist (letzteres ist mWn in der Schweiz nicht üblich), sofern das Hauptsignal am gleichen Standort Halt gebietet. Grund hierfür ist, dass man den Lokführer, der am Halt zeigenden Signal steht, nicht mit grünen Lampen anderer Fahrtbegriffe irritieren möchte.


    Wieder anders ist es, wenn ein Hauptsignal mehrere alleinstehende Vorsignale hat. Hier wird dann nur das Vorsignal "scharf" geschaltet, über welches der Fahrweg führt. Befindet sich dann zwischen Vorsignal und Hauptsignal z.B. eine Weiche, die ja immer - sofern vorhanden - eine eigene technische Freimeldung hat, kann es auch so projektiert werden, dass das Vorsignal bei befahren des folgenden Abschnittes nicht mehr auf Fahrt wechselt, sofern der Zug vorbeigefahren ist.

    In der Regel erfolgt hier jedoch die Schaltung auch vollständig mit der Fahrstraßenauflösung.


    Ich hoffe, ich konnte etwas helfen.


    Gruß, Vinne

    Hallo Peter!


    Eine super Detaillierung die du uns hier zeigst! Ein Glück hast du dir mit Langwies einen "kleinen" Bahnhof ausgesucht, nicht auszudenken, wenn du mit den Ansprüchen ein Pontresina oder ähnliche gestartet hättest - eine Mammutaufgabe.


    Gruß!

    Salü!


    Wenn man jetzt aber ganz genau ist, gab es 2004 weder BVZ noch FO mehr, sondern inzwischen die MGB.


    Da hatte es am Anfang also bereits den "unternehmensinternen" freizügigen Einsatz, allerdings noch keine umlackierten Loks.


    Bleibt also weiterhin ein Bild einer BVZ HGe II vor 2003 im Netz der FO.

    Also ich glaube die beiden Apres-Ski-Wagen gönne ich mir einfach aus dem Grund, dass man plötzlich im GEX aus Spaß einen Farbtupfer fahren lassen kann. :)

    Hallo zusammen!


    Ich durfte heute ein Paket des DHL-Mannes in Empfang nehmen und somit endlich den Arosa-Express komplettieren.


    Über die Zurüstteile ist wohl schon genug philosophiert worden, wie schon geschrieben wurde kann man - nun eben mit etwas mehr Aufwand - dennoch sinnvoll nachlackieren.


    Was mich aber extrem freut ist die neuartige Verpackung des Wagens, die Handhabung selbiger ist in der Tat eine deutliche verbesserung im Vergleich zu den alten Papp-"Rahmen"+Folie oder den Styropor-Kartons.


    In diesem Sinne viel Freude mit dem Wagen, wie immer ein gelungenes Bemo-Modell.


    Gruß aus Elbflorenz

    Salü zusammen!


    Bei meinem Plan hatte ich grob als Hintergedanken das ganze auf die Strecke nach Arosa auszuloten.


    Solche kleinen Bahnhöfe hat es dort ja zu genüge, ebenfalls den einen oder anderen Tunnel.


    Für den Betriebs(modell)bahner bietet sich eventuell der Vorteil es Einsatzes von Bernina oder Stammnetzrollmaterial.


    Die Bahnhofsgleise in meinem Fall fassen um die 700 - 750 mm Zug, da kann man sicher etwas schönes aufs Gleis stellen.


    Für Bernina-Enthusiasten natürlich noch mehr Möglichkeiten, da das Tfz meist schon Personen befördern kann.


    Das war der grobe Gedankengang: möglichst viel Zuglänge im Bahnhof bei ein paar Rangieroptionen, aber auch genügend freie Strecke.

    Salü zusammen!


    Eigentlich lese ich hier ja still und heimlich vor mich hin und bewundere tagein, tagaus die Kunstwerke der hier versammelten.


    Insbesondere wenn jedoch ein kompletter Neubau mit Planung ansteht geht bei mir die "Achtungsleuchte" an und ich werfe gelegentlich mein Raily 4 an.


    So auch hier, mein Ergebnis orientiert sich in der Summe etwas an den bisherigen, jedoch mit nur einem Bahnhof (irgendwo muss ein wenig freie Strecke sein).


    Das ganze würde dann ungefähr so aussehen, ein kleines Viadukt über ein Bach muss auch sein, etwaige Höhendifferenzen müsste man - sofern ich die Bilder richtig deute - in einer Etage durchaus unterbringen können, d.h. sowohl nach unten (Fluss) als auch nach oben (Berge über den Tunneln).


    Nur so als Anregung des ganzen.

    Moin Christian!


    Ein herrliches Kleinod hast du da geschaffen!


    Passend dazu kann ich sogar die Vorbildsituation, wenn auch aus etwas anderem Blickwinkel, mit genau deinem Fahrzeug liefern.


    Die Trapeztafel befindet sich im Bild dort wo die Rangierhalttafel noch gerade so erkennbar ist.


    Beste Grüße und frohe Weihnachten!

    Salü zusammen!


    Wenn ich dazu meinen "Senf" geben dürfte:


    Einzig wegen des dir anscheinend zur Verfügung stehenden Platzes folgende Anregung / Idee:


    Warum nicht etwas von der Art wie in Poschiavo bauen?


    Also links eine Halle und dann mittel DKW rechts ein weiteres Depot anschließen.


    Dann könntest du mehr rangieren und hättest wirklich im Vordergrund noch Platz für Durchgangsgleise o.ä.


    Wie viel Platz steht denn genau zur Verfügung?

    Salü!


    Ich würde mir die Kompromiss-Lok definitiv nicht kaufen und ganz davon ab würde ich mich als ein Hersteller wie Bemo auch nicht auf soetwas einlassen.
    Dafür waren die Modelle bisher viel zu detailgetreu umgesetzt, als dass man nun einen völlig konträren Kurs fahren müsste.


    Gruß

    Moin!


    Wenn einem das Umfeld allerdings bekannt ist wird man ganz unabhängig vom Fahrzeug am Gebäude im Hintergrund erkennen dass wir uns auf dem ABt-Bild im Bahnhof Andermatt befinden.
    Ebenso die Dachaufbauten und der dunkelgraue Bereich unterhalb des Wagenkastens des Triebwagens, was so an keinem Brünig-Fahrzeug zu finden ist. Der Schwarze bereich am Führerstandsfenster ist im übrigen einfach die Spiegelung des Gebäudes dahinter bzw. der Blick durch den Führerstand auf selbiges.


    Ebenso besitzt der Steuerwagen im Bemo-Bild vorne anscheinend eine silbergraue Übergangsplattform und was noch viel entscheidender ist: die Brünig-ABt hatten immer ein umbragraues Dach und nie ein so helles wie die der FO.


    Sollte also klar sein, worauf sich die Freunde von Oberalp- und Furkapass freuen dürfen.


    Grüße (bald wissen wir eh mehr)

    Salü!


    Ein herrliches Projekt mit - so scheint es - exzellenter Ausführung.


    Zum Relief-Gebäudeteil:


    Ist eine entsprechende Hintergrundkulisse geplant? Gerade mit den Bergen im Hintergrund dürfte das Segment dann noch einmal deutlich gewinnen.


    Ich freu mich auf weitere Bilder (wie gesagt, solange ich nicht die Möglichkeit einer eigenen Anlage habe gucke ich ab und sauge auf was ich nur an Bildern anderer Künstler zu sehen bekomme :P ).


    Gruß und viel Freude beim weiteren Baugeschehen wünscht


    Vinne ;)