Beiträge von kcornels

    Hallo Peter,


    schön wärs... :-). Im Moment sind das nur Renderbilder aus dem CAD Programm. Im Moment machen mir meine Drucker sorgen... .

    Mit dem Druck des Wagenkastens bin ich inzwischen ziemlich zufrieden. Beim Dach muss ich noch ein wenig experimentieren... . Bisher überzeugt mich das Ergebnis noch nicht, aber immerhin habe ich einen Plan, wie sowohl Ober als auch Unterseite sauber gedruckt werden können... . Aber dazu benötigt mein Drucker wahrscheinlich erst einmal ein neues Netzteil... .


    Was man beim Druck erreichen kann sieht man an den Bildern von Christian... .


    viele Grüße

    Karsten

    Hallo,


    ja, SLA Drucker haben schon was... . Das Ergebnis sieht ziemlich gut aus... .


    der Wagen hat jetzt ein Dach... . Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das so passt, falls jemand Deailbbilder oder Masse der Regenrinne oder der Blende an der Stirnseite hat, würde ich mir sehr darüber freuen... . Bisher habe ich da ziemlich "geraten".




    hier mal ein Detailbild mit entfernter Seitenwand


    Jetzt kommen Rahmen und Fahrwerk... .

    Hallo,


    vielen vielen lieben Dank, ab alle, die mich mit Zeichnungen, Bildern und Literaturverweisen versorgt haben. Jetzt habe ich doch erstmal einiges Material zum weiterplanen. Meine Büchersammlung zum Thema Rhb wird auch immer umfangreicher... :-).


    viele Grüße

    Karsten

    Hallo,


    nachdem ich meinen Drucker erstmal wieder zum Laufen bekommen hatte, war der letzte, eigentlich sehr feine Druck, von der Oberflächenqualität komplett unbrauchbar. Offensichtlich habe ich mir doch die Düse ruiniert... . Aber ein Ersatzteil ist bereits als Service vom Hersteller unterwegs... .


    Also habe ich meinen "alten" Drucker aktiviert. Erfreulicherweise ist der Druck deutlich besser gelungen als ich es von dem Gerät eigentlich gewohnt bin... .


    erster_druckd3czl.jpg

    Der Druck ist noch nicht das, was ich mir am Ende vorstelle, aber hier sieht man schon einmal das Rohergebnis, wie es direkt vom Druckbett kommt. Nur die Stützstukturen an den Fenstern wurden herausgetrennt. Diese waren etwas etwas unglücklich angeordnet und liessen sich leider nicht wirklich sauber entfernen. Die Blitzaufnahme lässt jede Unebenheit der Oberfläche stark hervortreten.
    Wenn das Modell vorsichtig verschliffen, grundiert und matt lackiert ist, sollte man davon nichts mehr sehen können.

    Ich betrachte das mal optimistisch als einen Teilerfolg und mache mal mit dem Dach weiter.


    viele Grüße

    Karsten

    Hallo,


    ich verwende Fusion360. Das hat den Charme, für Privatanwender und Kleinstbetriebe zur Zeit kostenlos zu sein. Nervig ist der Onlinezwang. Es besteht durchaus die Gefahr, das Autodesk irgendwann den Server abschaltet und dann ist die Frage, ob man die Modelle irgendwie weiterverwenden kann... . Ich bin ein bischen hin und hergerissen, ob ich das Risiko eingehen sollte, aber die Alternativen sind entweder teuer oder ich mag sie nicht (z.B. FreeCad mit dem ich nie warm geworden bin )... .


    Ich bin kein Konstrukteur und bin daher kein CAD-Profi. auch wenn ich schon mit vielen CAD-Systemen in den letzten 20 Jahren arbeiten durfte/musste... .


    Der Aufwand das Modell zu erstellen ist von mehreren Faktoren abhängig und lsst sich nicht so einfach beantworten:

    - Detailierungsgrad des Modells

    - Komplexität des Vorbilds (sind viele gekrümmte Flächen vorhanden, oder ist das Fahrzeug eher geometrisch einfach aufgebaut... . Der Personenwagen ist noch relativ einfach, ein Alegrakopf ist sehr komplex... .

    - welche Vorlagen stehen zur Verfügung... .

    - und natürlich die eigene Erfahrung mit der Software. Fusion war für mich anfangs recht neu, da muss man erstmal herausfinden, wie das System tickt. Nach einiger Zeit wird man erheblich produktiver. Fusion macht es aber dem Nutzer aber relativ leicht... .


    viele Grüße

    Karsten

    für 2m müsste man die Teile stückeln, aber selbst in 0m passen weder Fahrwerk noch Dach komplett auf das Druckbett... .


    jetzt hat der Drucker erstmal ein Problem... . Mal sehen wie der versprochene Support des Herstellers funktioniert, auch wenn ich mir da relativ wenig Hoffnungen mache... .

    einen Cetus 3D... .


    Vorteil:

    + bezahlbar

    + Linearfühungen und ein brauchbarer Direktextruder, die für eine hohe Druckqualität sorgen

    + kleine Stellfläche


    Nachteil:

    - bei hoher Druckqualität relativ langsamer Druck

    - Die propitäte Software ist nicht so prickelnd, liefert aber überraschend gute Ergebnisse (kein direkter G-Code support)

    - Druckbereich nur 180x180

    - serienmässig kein beheiztes Bett


    viele Grüße

    Karsten

    Hallo,


    ich bin auch gespannt... :-)


    Der Wagenkasten sieht jetzt so aus:

    c2012_2yeeqf.jpg


    Im Moment läuft der Drucker: Druckzeit ca 65h... . Das ist definitiv keine Technologie für Grossserien... :-)


    viele Grüße

    Karsten

    Hallo,


    ich hole diesen alten Thread mal wieder nach vorne... .

    Wie der Threadersteller suche ich Informationen zum alten Bahnhof Klosters in den zwanziger Jahren (nach Elektrifizierung, vor Umbau)... .


    Einen groben Gleisplan kann man ja der schweizerischen Bauzeitung entnehmen, aber vielleicht hat ja der eine oder andere noch weitere Informationen.

    Insbesondere suche ich Aufnahmen, oder ein totaler Traum, Zeichnungen der Gebäude... . Eine Anfrage bei der RhB war leider erfolglos, dort hat man nur einen Plan aus der Bauzeit des Bahnhofs... .


    klosters_13ui80.jpg



    Hier mal mein aktueller Planungsstand (das hatte ich schon mal in meinem Vorstellungsthread gezeigt)... . Das Bahnhof soll in Modulform in 0m entstehen. Das rote Modul kann ich zu Hause nicht aufbauen, aber für etwas Betrieb ist es nicht unbedingt nötig... .


    viele Grüße

    Karsten

    Hallo,


    da meine "Probezeit" im Forum jetzt vorbei ist, darf ich auch ausserhalb meiner Vorstellungsthreads posten... .


    Wie bereits dort beschrieben, habe ich angefangen den C2012 des Club 1889 als 0m Modell zu erstellen... .


    Das Modell wird in CAD erstellt und anschliessend in PLA ausgedruckt... .

    Die Druckqualität kann noch nicht wirklich an Messingmodelle heranreichen, dazu ist die Auflösung meines "Ebay-Druckers" doch nicht hoch genug, aber erste Probedrucke lassen bei mir durchaus Hoffnung aufkommen, das man am Ende damit etwas anfangen kann... .


    Der C2012 bietet sich an, da seine Restauration auf der Homepage des Vereins sehr gut dokumentiert wurde. Leider habe ich keine gute Zeichnung zur Verfügung, so das ich garantiert noch den einen oder anderen Fehler eingebaut habe... .


    Derzeitiger Projektstand:

    Der Wagenkasten wurde aussen nahezu fertiggestellt, es fehlen nur noch Kleinigkeiten und die Petroleumlampen... .


    c2012_wagenkasten_010yc5c.jpg


    Der Wagenboden sowie die Abteilwand sind fast komplett... .

    Einige Strukturen wurden etwas überzeichnet, damit sie nach dem Druck noch zu erkennen sind... .


    c2012_abteilwandhndee.jpg



    Jetzt folgt die Innenstruktur von Seitenwand und Stirnwand... . Und dann geht es mit der Inneneinrichtung, dem Dach und dem Rahmen weiter... .


    viele Grüße
    Karsten

    Hallo,


    das war auch meine Idee... . Die Gebäude abnehmbar und das Halbrelief dann gegen ein Vollgebäude mit Ansatzstücken tauschen... . Zusätzlich müsste das hintere Bahnhofsmodul für den Aufbau als Langversion ein Füllstück bekommen, das das Gebäudefundament überdeckt... .


    Naja, schaunmamal... .


    Wie ich das dann mit der Oberleitung mache, steht noch komplett in den Sternen. Die Position der Masten ist auf den wenigen Bildern von Klosters nur schwer zu erahnen... .


    viele Grüße

    Karsten

    Hallo,


    ich finde schon toll, was man Online in der Schweiz finden kann... .

    Von historischen Karten, teils sehr detailierten Luftbildern (historisch und aktuell), technischen Fachzeitschriften... .


    Leider hat mir das alles bei Klosters bisher nur bedingt weiter geholfen... .


    - gefunden habe ich den bekannten Plan vom Umbau mit dem gestrichelten alten Bahnhof (allerdings hoch aufgelöst) aus der schweizerischen Bauzeitschrift

    - Luftbilder gibt es von Klosters ab 1938. Vom alten Bahnhofsplanum ist schon nichts mehr zu erkennen. Die Bilder sind allerdings sehr gut aufgelöst. Falls jemand z.B. Küblis, Davos, Saas oder Filisur nachbauen möchte, findet dort sehr gute Informationen... . Für Klosters kommen sie einfach 9 Jahre zu spät... .

    - historische Liegenschaftskarten aus der Zeit sind im Gegensatz zu Karten aus Gross-Britannien, wo man im schottischen Nationalarchiv nahezu flächendeckend detailierte Pläne ab ca 1900 findet (inkl. Gleispläne der Bahnhöfe) leider sehr grob. Bahnhöfe werden nur als Block angedeutet. Detailliertere Karten wurden leider nicht online gestellt, oder ich bin zu blind sie zu finden... .


    Ich habe mit der Planung aber ein wenig weitergemacht. Mit 4 Modulen a 1,25m Länge mit unterschiedlicher Breite komme ich gerade so noch auf das Regal in unserem Schlafzimmer unter... . Ca. 75cm Bahnhofslänge werden auf einem separaten Modul platziert, das nur bei Gelegenheit aufgebaut werden kann... . Die Weichen liegen jetzt so, das die Modulübergänge keine Probleme mehr darstellen (und nur minimal verschoben werden mussten).

    Empfangsgebäude und Güterschuppen finden nur als Halbreliefgebäude einen Platz, was ich eigentlich nicht wirklich mag.


    Weiss jemand, welchen Durchmesser dir Drehscheibe hatte ? Im Plan ist eine 15m Drehscheibe eingezeichnet. Hier im Forum habe ich die Aussage gefunden, das dort eine 13m Drehscheibe verbaut gewesen wäre ?? Eigentlich hätte es ja Sinn gemacht, die alte Drehscheibe einfach beim neuen Bahnhof weiter zu verwendenden. Dort ist die Drehscheibe mit 15m Durchmesser im Plan beschriftet... .


    Naja, ich mache erst einmal mit Rollmaterial weiter. Ich habe letzte Woche meinen neuen 3D Drucker in Betrieb genommen und die Druckqualität ist selbst beim ersten Ausdruck erheblich besser als bei meinem alten Drucker. Ein Druck alleine des Wagenkastens dauert jetzt zwar deutlich mehr als 40 Stunden aber man muss ja nicht die ganze Zeit danebenstehen... . Das Ganze erreicht natürlich nicht die Qualität eines Messingmodells, aber wirklich schlecht ist es aus meiner Sicht nicht. Die Seitenwände weisen prinzipbedingt sichtbare horizontale Linien auf, aber bei einer Schichtdicke von 0,05 mm sind diese nach einer Grundierung mit Filler kaum bis gar nicht zu erkennen. Der Drucker arbeitet im Prinzip wie eine CNC Heissklebepistole. Das Objekt wird mit einer "Wurst" von 0,2mm Breite und einer Dicke von 0,05 mm aufgebaut. Ein Probestück zeigte, das man auch Nieten ab einem Durchmesser von 0,5mm mit drucken kann. Das werde ich dann beim Fahrwerk zum ersten mal ausprobieren können... . Noch neigt das Gerät bei abrupten Richtungsänderungen mechanisch zum Schwingen, aber ich habe schon einen Plan wie ich es ihm wahrscheinlich abgewöhnen kann... . Dann kann ich auch etwas schneller drucken... .


    Sobald ich wieder zu Hause bin kann ich Bilder vom aktuellen Planungsstand und aktuelle Bilder vom Wagenkasten einstellen.


    viele Grüße

    Karsten

    Hallo,


    Christian : Die Homepage kenne ich. Leider sind die Bilder sehr klein... . Ich habe ein schönes Bild im Angebot eines Antiquitätenhändlers aus Kloster gefunden. Aber da bei Ebay eine Postkarte von Klosters schon 75 SFr kosten soll, traue ich mich gar nicht nach dem Preis zu fragen. Aber vielleicht kann er mich das Bild abfotografieren... .


    Tomi . So langsam geht es mit dem Wagenkasten weiter. Klosters habe ich vom Gleisplan schon einmal virtuell auf Modelkästen gesetzt. Aber fast egal wie ich es drehe, es ist immer entweder eine Weichenzunge, oder ein Herzstück einer Weiche direkt auf einem Modulübergang. Das ist in 1:45 deutlich lästiger als in H0... . Die Kästen dürfen nicht zu lang werden, dann kann man sie nicht mehr handeln und auch nicht unterschiedlich lang, das macht den Transport unpraktisch... .

    @Bernhard: Sehr schönes Modell :-)


    Klosters: Ein paar Gedanken zu dem Bahnhof habe ich mir schon gemacht. Aus einem Eisenbahnjournalsonderheft (ich glaub von 1988) habe ich die Info, das ab den 20er Jahren die Strecke komplett mit Stahlschwellen versehen wurde. Gilt das auch für die Weichen und Bahnhofsgleise ? Das wäre sehr praktisch, da es relativ einfach ist Stahlschwellen mit Pertinaxschwellen darzustellen, auf die man dann die Gleise auflöten kann. Die Kleineisen kann man dann nachträglich ankleben. Ich suche noch Informationen zu den Gebäuden. Der Güterschuppen wurde laut dem Artikel aus der Schweizerischen Bauzeitung beim neuen Bahnhof "wiederverwendet". Vom Empfangsgebäude gibt es einige Aufnahmen, die darauf heinweisen, das der Bahnhof sehr stark umgebaut wurde. Weiss zufällig jemand, wann der Güterschuppen als separates Gebäude entstand ? Vom Lokschuppen konnte ich 2 Aufnahmen finden. Er scheint durchaus Ähnlichkeiten zum Schuppen in Bergün zu haben ? Hat jemand zufällig noch Infos zum Schuppen ?



    viele Grüße

    Karsten

    Hallo Tomi,


    ich würde Klosters so etwa 1921-1925 ansiedeln. Beide Strecken sind elektrifiziert, die C'C' ist bereits ausgeliefert, aber einige Dampfloks (z.B. von den Mallets, die die RhB ja bevorzugt aussortierte) sind noch vorhanden. Deine Homepage mit den Fahrzeugen von 1913 ist diesbezüglich wirklich eine grossartige Inspiration. Das Rollmaterial soll natürlich zur Zeit passen... .


    Leider ist es sehr mühsam Informationen zu Klosters zu finden... . Ausser einigen wenigen Bildern findet man gerade aus dieser Epoche wenige Informationen.

    Ein Gleisplan aus der schweizerischen Bauzeitung bezüglich des Umbaus des Bahnhofs und einige wenige Bilder... . Mehr konnte ich bisher nicht finden. Die RhB hat nur einen Plan aus dem Baujahr der Bahn. Das ist zwar prinzipiell sehr interessant, allerdings wurde der Bahnhof wohl stark umgebaut... . Auch auf dem Luftbildserver findet man zwar wunderbare Aufnahmen von 1938, aber das ist halt leider mindestens 8 Jahre zu spät und vom alten Bahnhof ist nichts mehr auf den Aufnahmen zu finden.


    Im Moment konzentriere ich mich ersteinmal auf etwas Rollmaterial... . Dann sehen wir weiter... .


    Die Brücke kann ich aus keinen Fall mit darstellen, und ich muss den Bahnhof deutlich verkürzen, da ich nur ca 5,3 m zur Verfügung habe. Aber zwischen hinterer Doppelweiche und dem EG kann man einen Modulkasten quasie zu Hause weglassen. Damit werden die Umfahrlängen zwar kürzer, aber damit könnte ich leben. Fährt man auf ein Modultreffen, kann man das Modul dann mit Aufbauen und hat einen massstäblichen Bahnhof... .


    Die Fensterrahmen vom Wagenkasten trennen:

    Im Moment konstruiere ich den Wagenkasten erst einmal als ein Teil. Ich habe auch relativ wenig Angst, die Fensterrahmen im "verbauten" Zustand zu lackieren, allerdings beim Innenraum wird das aus meiner Sicht nicht mehr klappen. Schaut man sich die Bilder vom Club1889 an, sieht man viele dunkle Leisten mit hellen Holzflächen. Ich kann mir nicht vorstellen, das so lackieren zu können. Eigentlich wäre es mir am liebsten, den Wagenkasten mit allen Innen und Aussendetails, den Rahmen und das Dach jeweils als ein Teil zu drucken. Die Sitze und Ablagen, die Lüfter und Puffer würden als Zurüstteile entstehen. Aber es wird wahrscheinlich mehr Sinn machen, den Wagenkasten tatsächlich zu teilen.


    Den "Aussenkasten" werde ich wahrscheinlich mit allen Aussendetails und dem Boden als ein Teil drucken. Die Innenwände werden als separate Wand gedruckt und nach dem Lackieren von Innen in den Wagenkasten geklebt. Damit kann man auch die Fensterrahmen einfach einsetzen. Die Scheiben werde ich mir wahrscheinlich von einem Freund lasern lassen. Für die Scheiben der Petroleumlampen muss ich mir noch etwas einfallen lassen. Man kann zwar "Klarsichtteile" drucken, das sieht aber nicht besonders überzeugend aus. Die Schichtstruktur ist halt unverkennbar. Im Moment ist Tiefziehen noch meine beste Idee... . Jetzt wird ersteinmal der Innenraum des Wagenkastens detailiert und dann mache ich mit dem Dach weiter... .


    viele Grüße

    Karsten