Beiträge von stifi

    Vielen Dank für den Hinweis mit der Bucht, ich habe den Verkäufer mal angepingt. Vielleicht wird es ja doch noch was mit dem MB309? Habe nun fast Abende lang im www gestöbert, man mag gar nicht glauben, wie viele Postauto-Modelle es in 1:87 gibt! Allerdings zumeist grössere, kleinere à la VW-Bus T3 oder so eher weniger. Von Brekina gäbe es noch den VW T2, der passt aber schon nicht so ganz ins Jahr 1988. Habe ihn aber trotzdem mal bestellt.


    Mittlerweile geht es ein wenig vorwärts mit der Begrünung und Detaillierung der Anlage:




    Kleines Schienenlager mit Bauzug auf dem Verladegleis




    Der Waldboden sieht mir noch ein wenig zu aufgeräumt aus, da kommt dann noch ein wenig Unordnung in Form von Unterholz hin.




    Ein bisschen Holzverlad gehört zu einem Freiverladegleis für mich einfach dazu. Mit der Nachbildung der Holzrinde rum herum bin ich noch nicht so ganz zufrieden, da muss noch ein bisschen verfeinert werden. Die Strassenlampe sieht auch ein wenig bescheiden aus, was mir aber erst jetzt auf dem Bild auffällt.




    Die Postauto-Haltestelle ist schon da - also höchste Zeit, dass das Postauto dann auch mal erscheint ;)


    Und währenddessen schlummert meiner Gartenbahn weiterhin unter einer dicken Schneedecke:


    Ja, PR Modellbau hat tatsächlich ein sehr umfangreiches Programm - für meine Suche ist aber aber nix dabei. Habe aber gesehen, dass der MB309 von Brekina unter der Nummer 13857 in kieselgrau weiterhin im Programm ist. Da werde ich mit gelber, roter und heller Farbe etwa nachhelfen :)

    In der Zwischenzeit habe ich ein paar Begrünungs-Versuche auf meiner Anlage gemacht, und ich muss sagen, was könnte was werden:



    Vorerst mal habe ich mit leicht wasserverdünntem Weissleim gearbeitet, das klappt recht gut. Diese Woche probiere ich noch den Grasleim von Noch aus, erwarte ein Packet mit allerlei Grünzeugs drin :) Das Ganze ist aber recht zeitaufwendig, mein Respekt gegenüber allen, welche eine grössere Anlage begrünen.


    Dazwischen beschäftige ich mich auch mit ersten Detaillierungen des Bahnhofgeländes, habe auch hier eine Bestellung mit allerlei Krimskrams offen. Wie es sich "gehört" soll natürlich auch ein Postautoanschluss bestehen, allerdings nur mit einem Kleinbus - ein grösseres Postauto würde wohl etwas überdimensioniert wirken auf der bescheidenen Station. Meine Suche nach einem Postauto(chen) der 80er Jahre ist bisher erfolglos verlaufen, habe nur den Ford Transit von Rietze und den Mercedes Sprinter, beide sind deutlich zu modern. Dann gab es scheinbar noch einen Mercedes 309 von Brekina (http://www.nahverkehrsmodelle.…/Ausland/xxl_ptt_o309.jpg), welcher 2002 herauskam. Dieser würde wohl recht gut passen, ist aber nirgends mehr zu finden.


    Habt ihr evt. einen Tipp für mich? Ein aktueller Postbus neben grünen Rollmaterial der RhB macht für mich wenig Sinn.


    Schöne Grüsse, Stefan

    Ideal, wenn sich der selbst gebastelte "Gastmaster" auch für andere Zwecke nutzen lässt:



    Ein bisschen Sand aus dem Sandkasten der Kinder geklaut und ab damit in den Keller. Der fein gesiebte Sand hat einen sehr schönen Farbton, die gröberen Sandkörner passen von der unterschiedlichen Körnung, Grösse und Farbe her ebenfalls perfekt. Eine kurze "Probebegrasung" führt zu diesem Ergebnis:




    Das Ergebnis gefällt mir sehr gut, ich warte aber noch wie es Morgen im Tageslicht aussieht. Wichtig ist mir, dass das Grün des Grases zum Frühsommer passt. Dann noch ein paar gelbe Farbakzente zur Nachbildung von Löwenzahn und dann sollte das für mich passen. Kann es schon kaum erwarten, bis die bestellten Gräser etc. eintrudeln ...


    Wünsche Euch einen schönen Abend, Stefan

    Danke Euch beiden, die Bemo-Liste war mir bisher nicht bekannt. Sehr nützlich.


    Vom Verkäufer habe ich auf Nachfrage noch keine Rückmeldung erhalten, ich warte mal ab. Die rote Madrisa ist also ab Werk eine Dreipolversion, vielleicht hat die Lok wenigstens Schwungmasse, damit wäre ich auch schon zufrieden ;)

    Guten Morgen zusammen

    Schon seit einiger Zeit frage ich mich ob es eine einfache Methode gibt bei den Loks von Bemo zu erkennen, ob es sich um eine Version mit Drei- oder Fünfpol handelt. Konkret spekuliere ich auf eine Ge 4/4 I in der Umbauversion mit Scherenpanto. Bei Ricardo ist eben eine im Angebot, idealerweise die 608, welche 1986 als Prototyp umgebaut wurde. Die würde zu meinem Thema "Stuls 1988" bestens passen. Den ausgerufenen Preis finde ich so in Ordnung, vorausgesetzt es handelt sich eben um die Fünfpolversion.


    Da ich erst in diesem Teil des Forums posten darf stelle ich diese Frage hier ein.


    Lg, Stefan

    Hallo Michael

    Vielen Dank für den Hinweis, das scheint mir ein guter Vorschlag zu sein - werde ich so ausprobieren. Gerade auch an den Rändern der Wiesenflächen, am Übergang zu Felsen, Waldboden oder Strassen gibt es ja immer kahle Flächen. Hast Du den Sand in die noch feuchte Farbe gestreut oder waren das zwei Arbeitsschritte? Da fällt mir ein, dass Spielsand für den Sandkasten der Kinder eher feiner und beige in der Farbgebung ist als der "normale", grobkörnigere und graue Sand. Da werde ich doch mal ein bisschen davon aus unserem Sandkasten abzwacken ;)


    Lg, Stefan

    Hallo Marco

    Es waren die Bilder Deiner Kleinanlage im Bau welche mit dazu inspiriert haben, ebenfalls dieses Konzept zu wählen :) Ich habe relativ lange recherchiert und überlegt, welchen Platz ich belegen möchte und ob es überhaupt möglich wäre, auf einer solche kleinen Fläche eine ernsthafte Modellbahn in H0m zu bauen. Eines schönen Tages war ich dann der Meinung, dass dies möglich sein sollte und bis jetzt hat sich diese Vorstellung weitgehend bestätigt. Durch die eben doch nicht so geringe Tiefe ergibt sich aber dennoch ein nicht unerheblicher Platzbedarf, das ist richtig. Als ich das Teil schon mal temporär im Wohnzimmer stehen hatte war ich erstaunt, wie gross die kleine Anlage wirkte *ups*


    In unserem Keller wäre eigentlich genügend Platz für eine umfangreiche H0m-Bahn. Aber ich verzichte bewusst darauf, denn ich werde mich auch weiterhin primär der Spur IIm und meiner Gartenbahn widmen. Und dann habe ich ja noch andere Hobbys, welche ebenfalls Zeit und Budget beanspruchen. Beides ist mit einer fünfköpfigen Familie knapp ;)


    Viele Grüsse, Stefan

    Gestern habe ich die Frühlingssonne genutzt und meine Kleinanlage vom Keller ins Freie befördert. Da ich den Aussenrahmen schleifen und braun pinseln / rollen wollte war dies ideal, den Schleifstaub im Keller zu vermeiden. Es ist schon cool, wie anders das Ganze im Sonnenlicht wirkt:




    Das ganze Zubehör von Bahnhofsgebäude etc. ist natürlich im Keller geblieben. Vor allem der Schattenwurf der Bäume ist echt cool, aber auch die (erst noch spärlich vorhandenen) Farbgebungen wirken hier ganz anders. Sehr schade, dass so manche Kelleranlage den Weg ans Tageslicht aus nachvollziehbaren Gründen wohl nie finden wird ...


    Als nächster Schritt steht dann die Begrünung an. Gräser von Noch sind bestellt, der Gras-Master mit einer Fliegenklatsche und Küchensieb gebastelt. Hat im Test wunderbar geklappt, denke für meine überschaubare Fläche reicht das alleweile. Nun bin ich nicht ganz sicher, mit welcher Farbe ich den Gips vor der Begrünung vorfärben soll. Dazu gekauft habe ich moosgrüne Dispersion, aber ich bin mir nicht sicher, ob dieser vielleicht etwas dunkle Farbton die Wiese (es soll eine Frühsommerwiese werden) eben auch verdunkelt. Werde es sicher vorher noch ausprobieren. Wie seht ihr das? Habe ihr vor der Begrünung den Gips eingefärbt, und wenn ja mit welcher Farbe?


    Happy rails, Stefan

    Hallo Carlo

    Ja richtig, die Lage und Aussicht der Gartenbahn ist schon speziell - speziell schön :) Ich bedaure manchen Gartenbahner, welcher "krampfhaft" versucht, alpines Ambiente in seinen Vorstadtgarten zu zaubern. Dies blieb mir erspart.


    Gerne möchte ich Euch nun ein paar Bilder meiner sich im Bau befindenden H0m-Bahn (Bähnchen ...) zeigen. Als Thema habe ich einen Bahnhof irgendwo im Nirgendwo in Anlehnung an Stuls im Jahre 1988 ausgewählt. Zu dieser Zeit wurden in Stuls meines Wissens nach sogar noch planmässige Halte eingelegt, wenn auch nur von GmP's. "Mein Stuls" ist auch Haltestelle für Regionalzüge, es besteht ein Anschluss ins Dorf mit dem Postauto. Nach Taktfahrplan wurde noch nicht gefahren, womit die Personenzüge zum Teil mit Güter ausgelastet wurden und eben noch GmP's verkehrten. Das Rollmaterial war noch weitgehend werbefrei, Triebfahrzeuge gemischt in modernisierter Form und Farbe (rot) sowie original in grün und braun. In meinem Stuls gibt's zudem ein Freiverladegleis, welches für Holzverlade genutzt wird sowie eine Drehscheibe. Mein Sohn Gianin meinte, das müsse sein. Also gut - eine Dampflok haben wir allerdings nicht, also gibt's eigentlich nicht nichts zu drehen.


    Die Anlage verfügt über die Masse 140x110cm und bietet einen sehr einfachen Gleisplan. Das Gleismaterial inkl. Drehscheibe stammt von Peco, die Weichenantriebe von Feather - also noch ganz klassisch - und die Signale von BW. Die Gleise sind farblich behandelt, was auf den Bildern irgendwie gar nicht sichtbar ist. Digital werden einzig die Loks gesteuert, hier habe ich Decoder von ESU verbaut. Noch auf der Pendenzenliste stehen Speicherkondensatoren für einzelne Loks. Ich bin aber erstaunt, welch gute Fahreigenschaften meine alten Dreipoler von Bemo dank moderner Digitaltechnik hinlegen. Natürlich bleibt das Fahrgeräusch kratzig, die beiden Loks mit Schwungmasse fahren noch etwas feiner, aber soweit alles bestens.



    Bahnhofsgebäude mit Nebengebäuden aus dem Lasercut-Programm von Faller.





    Schrankenanlagen waren 1988 noch nicht durchgängig Pflicht. Hinzu kommen somit lediglich noch zwei Andreaskreuze und fertig.



    Der Viadukt noch in einer sehr rohen Form. Unter der Spachtelmasse steckt ein Holzgerüst sowie eine Formgebung aus Korkmatten (hatte ich gerade herumliegen. Da braucht es noch einiges an Arbeit, bis das Bauwerk dann halbwegs glaubhaft aussieht. Mauernritzen mag ich zwar nicht so sehr, aber ein Fertigmodell mit passender Steigung und Radius habe ich nicht gefunden.



    Gianin beim Beflocken einer Selbstbautanne, nach Anleitung in einer aktuellen Loki. Macht Spass und sieht gut (genug) aus. Der erste Versuch ähnelte dann aber noch einem Pfeifenputzer, beim zweiten Versuch klappte es dann aber.




    Hier eine Gesamtsicht - in der Zwischenzeit sind wieder ca. 10 Selbstbau-Tannen hinzugekommen. Vorne links das manuelle Stellpult und rechts Guckfensterchen in den Tunnel samt LED-Beleuchtung - eher ein Gag denn wirklich sinnhaftig, aber meine Kinder finden's cool ;)

    In einem nächsten Schritt steht nun bald schon mal die Begrünung an. Einen Elektrostaten habe ich nicht, selber basteln habe ich keine Lust drauf. Also habe ich den Versuch mit der Plastikflasche gemacht, um die Gräser elektrostatisch zu "laden", was höchst mässig geklappt hat. Falls mir also jemand seinen Elektrostaten ausleihen würde (gegen Bezahlung natürlich :) wäre das schon toll.


    Freue mich schon jetzt auf die Farbgebung und Detaillierung, momentan sieht alles noch etwas gar weiss aus.


    Viele Grüsse, Stefan

    Guten Abend zusammen

    Gerne zeige ich Euch erstmal einige Bilder meiner Gartenbahn - es ist explizit eine Gartenbahn und keine Modellbahn im Garten, ich mache da einen Unterschied. Aber seht selber:





    Die Gartenbahn liegt im Bündner Oberland auf einer Höhe von 1'360m, der Blick schweift direkt in die tief darunterliegende Rheinschlucht. Liebevoll arrangierte Details sucht man mehrheitlich vergebens, ausser gerade auf dem Bahnhofsgelände. Ansonsten sollen die Züge, optimiert bezüglich der Optik, der Fahreigenschaften und der Geräuschkulisse bestechen. Momentan liegt die Bahn unter einer dicken Schneedecke und wartet zusammen mit mir auf den Frühling :)


    Viele Grüsse, Stefan

    Liebe Hobbykollegen

    Es war mal eine Schuhschachtel. In dieser Schachtel wurden von mir Mitte der Neunziger Jahre einige Bemo Modelle gepackt, nachdem ich, damals noch bei meinen Eltern zu Hause wohnend, den sich auf zwei Modulen in Bau befindlichen Bahnhof Valendas im halbfertigen Zustand auf dem Estrich verstaut habe. Obwohl ich mich weiterhin für Modellbahnen interessierte hatte Valendas in H0m seinen Reiz etwas verloren - Abende lange hatte ich zuvor die Schienen von Ferro Suisse auf die Schwellen genagelt. Einige Jahre später hatte ich die Möglichkeit, eine Gartenbahn aufzubauen - das war natürlich ganz was anders. H0m zog gegenüber IIm definitiv den Kürzeren! Die Gartenbahn existiert auch heute noch, und sehr sehr gerne beschäftige ich mich, mittlerweile Vater von drei lebhaften Kindern und beruflich auch eher eingespannt, weiterhin mit der Spur IIm. Am liebsten supere ich die mächtigen Loks und Wagen - keine der ca. 15 Loks und vielleicht 30 Wagen ist noch im Ladenzustand. Für mich ist und bleibt IIm "meine" Spur. Soweit so gut.

    Im Verlaufe mehreren Umzügen ist die besagte Schachtel immer wieder mal aufgetaucht. Als ich dann vorhatte, den "das Zeugs" zu verramschen meinte meine Frau, ich solle die Schachtel wieder zurückstellen. Also gut. Vor einem Jahr dann ist die Schachtel erneut aufgetaucht. Diesmal war es mein mittlerweile 8-jähriger Sohn, selber absoluter Bahnfan, welcher die Schachtel in die Finger bekam. Und seine Augen strahlten nicht wenig, als er den Inhalt erblickte. Somit habe ich mich entschieden, im Keller unseres Eigenheims (übrigens keine 50m vom Bahnhof Rhäzüns entfernt) eine kleine H0m-Anlage aufzubauen, eine Bastelei sozusagen - Spur IIm ist weiterhin gesetzt.


    Nun ist die Schuhschachtel leer, der Inhalt nicht verramscht, sondern wieder auf Schienen unterwegs. Die alten Loks, wieder aufgearbeitet und digitalisiert, drehen freudig ihre Runden. Und wenn ich mich im Hobbykeller dann drehe dann erblicke ich immer die IIm-Loks, welche gerade in der Werkstatt stehen - da kommt mir H0m wieder sehr, sehr klein vor. Beides macht aber unbedingt Spass, und davon kann man ja nie genug haben ;)


    Die Anlage mit den Mini-Massen 110x140cm in Anlehnung an den Bahnhof Stugl/Stuls stelle ich Euch gerne zu einem späteren Zeitpunkt vor.


    Viele Grüsse, Stefan