Beiträge von Goose

    Nachdem am Montag die Wiegeeinrichtung mit Füllergrundierung behandelt worden war, wurden am Dienstag die Lüftungsschlitze installiert.

    Diese sind zwar nicht in der mir vorliegenden Zeichnung eingezeichnet, aber sowohl auf dem Bemo H0-Modell als auch mir vorliegenden Vorbildphotos sind diese zu sehen, und daher mussten die auch nachgebildet werden.

    Verwendet habe ich hier 3D-Decals der amerikanischen Firma Archer, die seit gut 10 Jahren am Markt ist und neben verschiedenen Nieten, Schweißnähten und anderen Details auch sogenannte Louvers (das sind in Brech gepresste Lüftungsschlitze) als Dreidimenionale Resin Details auf dünnem Decal Film anbietet, Ich habe hier 6" = 15 cm Louvers im 1/4" scale verwendet, die dann 3,215 mm lang sind und perfect passen.

    Ich hatte diese das erste mal verwendet, bin aber mit dem Ergebnis sehr zufrieden, ist doch der Trägerfilm sehr dünn und so gut wie unsichtbar.

    Nach der Verwendung der empfohlenen Microscale Setting Solution waren die fast verschwunden:



    Nach dem Lackieren mit Silberfarbe von Revell und dem anschließenden Trocknungsvorgang konnten dann noch die Scalen eingeklebt werden, die aus einem Macrofoto des Bemo-Modells entstanden.

    Bitte bei dem Foto berücksichtigen, dass es sich um eine Macroaufnahme handelt und das Teil auf der Anlage nachher nur noch aus einer Entfernung von > 50 cm zu sehen sein wird, und dann wirkt das alles ganz anders:



    Nachdem auch die Bodenplatte noch farblich behandelt war, ist das Ensemble jetzt fertig zu Einbau:



    Ebenso wurden diese Woche die beiden noch fehlenden Weichenlaternen fertiggestellt, nachdem die bestellte Folie eingetroffen war.


    Für die in die Stumpengleise führenden Weichenlaternen ist ja das entsprechende Signal in orange auszuführen, genaus wie eine entsprechende runde Scheibe oberhalb der Laterne.

    Hier habe ich dann die von mir schon angedachte Lösung mit der orangenen Folie realisiert. Bei der Suche nach passender Folie bin ich dann bei eBay auf einen Händler gestoßen, der 10x15 cm Musterstücke für 2 € inkl. Versand verschickte. Das ist mehr als ausreichend, aber wesentlich weniger Restbestand als bei einem Meterabschnitt.


    Der vertikale Balken wurden zugeschnitten und eingeklebt. Anschließend wurden dann die runden Scheiben mit einer Lochpfeige ausgestanzt und auf der Rückseite schwarz gestrichen. Nach Trocknen konnten die ebenfalls ausgestanzten Scheiben aufgeklebt werden.

    Für die Befestigung habe ich einen Messingwinkel 1x1 mm verwendet, der in einen Sägeschnitt im Laternendeckel eingeklebt wurde. Damit gab es dann eine ausreichende Klebefläche für die Scheibe, wobei diese vorbildgerecht ein wenig nach unten übersteht:



    Hier ein Vorbildphoto, dass ich vor vielen Jahren in Filisur gemacht hatte:



    Nachdem heute die Weichenlaternen eingebaut waren, wurden noch die Grenzzeichen installiert, und damit sind die technischen Arbeiten abgeschlossen:




    Als nächstes steht jetzt die Basis-Untergrundgestaltung sowie der Bau der Oberleitungsquertagwerke an.

    Leider hat das weiß auslegen der Weichenlaternen nicht so funktioniert, wie ich erhofft hatte, aber es führen bekanntlich viele Wege nach Rom.

    Neben dem Ausmalen der Vertiefungen kann man diese natürlich auch mit passenden weißen Kunststoffabschnitten oder Selbstklebefolie auslegen, was dann saubere Kanten ergibt.


    Ich habe die erste Lösung gewählt und Evergreen Stripwood in 0,25 mm Stärke verwendet, von denen ich passende Breiten im Bestand habe.

    Nachdem 4 Laternen komplett und 2 Laternen nur auf der breiten Seite bestückt waren - das sind die für die Stumpflgleise, da warte ich noch auf die orange Folie - konnten dann am Freitag die 4 Laternen montiert werden:



    Und in Funktion:

    http://www.wetekamp.de/wkb/bilder/200724_1.3gp


    Und dann ging es mit der Brückenwaage für das Zementsilo weiter.


    Als erstes wurde gestern die Basisplatte zugesägt, graviert, die Öffnung für die Wartungsklappe ausgesägt und dann gefillert. Anschließend wurde noch Messing-Riffelblech zugeschnitten und eingepasst.



    Und heute habe ich mich dann an die Wiegeeinrichtung gemacht, die ich anhand eines HO-Handmusters von Bemo nachgebaut habe.

    Diese ist jetzt soweit fertig gestellt, dass sie gefüllert und anschließend lackiert werden kann. Die Scala muss ich ich noch passend ausdrucken und zum Schluss dann einkleben.



    Und dann hätte ich nach Fertigstellung noch einen Komplettbausatz des Zemtsilos Tiefencastel von Bemo abzugeben, der neuwertig ist. Hatte ich mir extra als Handmuster für die Waage gekauft und brauche den dann jetzt nicht mehr.

    Danke für die Info's.


    Ich hatte am 02.06. innerhalb von 2,5 Stunden eine Antwort auf meine Anfrage bezüglich der Schranken und warte jetzt auf die angekündigte Info in kürze.

    Aufgrund diverser Termine konnte ich diese Woche nicht wie üblich auch werktags weitermachen, sondern eigentlich nur am Wochenende.

    Jedoch konnte ich am Montag noch die Laternenstangen "einhausen", um die teilweise etwas großen Löcher zu kaschieren:


    200713_1.jpg


    Am Freitag ging es dann mit den Weichenböcken weiter, wo ich einen zusammen- und dann einbaute, um meine Überlegungen zu testen.

    Der Stellhebel von ModelRail hat nur ein Bohrung, um ihn im Weichenbock zu lagern.

    Für eine Ansteuerung muss daher eine zusätzliche Bohrung in das Messing eingebracht werden.

    Anschließend wurde dann im Lagerbereich noch die Farbe entfernt und der Lagerbock leicht ausgefeilt, damit der Stellhebel leichtgängi ist.

    Nachdem er gelagert worden war, konnte der Testeinbau erfolgen.

    Aus einem 0,6 mm Messingdraht wurde die Stellstange zurechtgebogen (ein U-förmiger Haken am Ende für den Stellhebel und ein kurze Abknickung am Ende für die Stellschwelle) und dann montiert.


    200716_1.jpg


    Da der Versuch erfolgreich war http://www.wetekamp.de/wkb/bilder/200718_3.3gp konnte dann am Samstag die Serienfertigung beginnen.

    Aus Rationalisierungsgründen wurden alle Abreitschritte immer 5x für die restlichen Teile in einem durchgeführt (also 5 Hebel bohren, 5 Hebel im Lagerbereich entfärben, 5 Weichenböcke im Lagerbereich für die Hebel entfärben und nachfeilen sowie alle Führungen für die Laternenstange aufbohren, alle 5 Hebel in den Böcken lagern und zum Schluss alle 5 verkleben). Für die Lagerung der Stellhebel habe ich übrigens Stecknadeln verwendet, die einen passenden Durchmesser aufwiesen.


    200717_1.jpg


    Anschließend konnten dann alle eingebaut werden.


    200717_2.jpg


    Anschließend wurden dann heute alle Stelldrähte sowie die Laternenstangen abgelängt und anschließend die Abdeckungen für die Weichenstellstangen montiert


    200719_1.jpg


    Jetzt fehlen noch die Weichenlaternen, die heute vorbereitet wurden.

    Da die Reststücke der Stelldrähte genau in die Laternenstange (Messingrohr 1,3 mm) passen, wurden die Laternen entsprechend aufgebohrt und die Drahtstücke eingeklebt. Die Laternen sind 3D-Druckteile in schwarz, die aber nochmals in mattschwarz gestrichen wurden


    200719_2.jpg

    Und wieder ein Schritt weiter, alle Weichenantriebe sind jetzt angesteuert.


    Da die Führung der Schubstange in der 3 mm Holzplatte natürlich nicht optimal ist, habe ich mich an der Outbus-Betätigung orientiert und eine weiter Abstützung in Form eines Aluminium-U-Profiles montiert, zusätzlich zu einer Metallhülse im Holz (Adernendhülse für mit 2,5 mm Innendurchmesser).

    Dieses U-Profil wurde von hinten an die Einsenkung angeschraubt und dann der Bowdenzug bis zum Weichenantrieb geführt und an zwei Punkten befestigt.

    Leider musste ich bei der Montage des ersten Weichenantriebes feststellen, dass die 25 mm Messingstange am Betätigungsgriff zu kurz ist und ersetzt werden mussten. Also kurzerhand 6 neue Griffe mit jetzt 50 mm gefertigt, und damit war genug Länge vorhanden, um die Lüsterklemme zu montieren.

    Die zu kurzen wurden jedoch nicht entsorgt, sondern nur des Griffes beraubt und die übrig gebliebenen Stücke dann für die Befestigung des Bowdenzuges an der Lüsterklemme verwendet.



    Danke für den Kommentar, und die Weichenstellung ist das gute alte KISS Prinzip (Keep it simple, stupid) .


    In den Anfängen von 0m haben wir die Weichen sogar mit den Wurfhebeln gestellt und damit auch die Stromversorgung der Zungen übernommen, aber das ist nicht immer zuverlässig (im Hinblick auf die Stromübertragung).


    Bei den On3 Modulen "Albula Summit" für die Convention 1998 hatte ich dann die mechanische Lösung von RIX Products verwendet, bin aber nie richtig glücklich damit geworden. Und vor einigen Jahren bei der Überarbeitung, wo unter anderem das Code83 Selbstbaugleis mit Code 100 ersetzt wurde (nur die Schienen, die Holzschwellen blieben im Gleisbett liegen) habe ich dann auf die Antriebe von h0fine umgerüstet, zumal wir schon erfolgreich einen auf dem Tanklagermodul von Landwater Falls im Einsatz hatten. Auf dem Tanklagermodul und auf Albula Summit einfach mit Schubstangen, auf Landwater Falls musste ich dann auf einen Bowdenzug ausweichen, da rund 60 cm für eine Schubstange zu weit ist. Das funktioniert aber super, daher kommt unter Engiadina diese Lösung zum Einsatz.


    Und da wir ja in der Regel mit den Zügen mitgehen, ist die lokale Weichenbedienung die einfachste. Ausnahme bildet Landwater Falls, der mit einer Kernlänge von 6 Metern und 10 Weichen plus Drehscheib zu groß ist. Da habe ich Tortoise Weichenmotoren mit nachgerüsteter Drehmechanik von h0fine im Einsatz, die von zwei Stellpulten gesteuert werden (für jeden Bahnhofskopf eines).


    Die Warnblinker von Barin sind wirkich schön, und das "Signalhorn" ist ein Lautsprecher im Original. Das Glockengeräusch klingt ziemlich elektronisch.

    Die Blinker werde ich über ein entsprechendes Modul ansteuern, für den Sound werde ich auf einen Baustein von DIETZ zurückgreifen.

    Jetzt hoffe ich nur, das Microscale sich bald bezüglich der Lieferbarkeit der Schranken melden wird.

    Im Laufe der Woche wurden dann die restlichen Weichenantriebe zusammengebaut - jeden Abend einen mit rund 30 Minuten pro Stück Montagezeit -, und am Freitag trafen dann die nächsten Teile ein, diesmal von Barin aus Schweden:


    200703_1.jpg


    Neben den beiden Blinksignalen für den Bahnübergang gab es noch einen Fahrkartenautomaten und einen Fahrkartentwerter für das Bahnhofsgebäude.


    Und auch mit den Segmenten ging es weiter, hier wurden die Einsenkungen für die Stellgriffe für die Weichen hergestellt.

    Hierzu wurden entsprechende Stücke aus 3 mm Pappelsperrholz (die ich aufgrund einer Falschbestellung der Segmentseitenwände auf Lager hatte) zugesägt und dann zwei Lagen hinter die Segmentseitenwand geleimt.


    200703_2.jpg


    200703_3.jpg


    Nachdem anschließend die 50 mm Löcher gebohrt waren, wurde eine dritte Lage von der Segmentinnenseite aufgeleimt, in der dann die Schubstange geführt wird.


    Nachdem auch das getrocknet war, konnten gestern dann alle Weichenantriebe eingebaut werden.


    200704_1.jpg


    Im Anschluss wurden dann die Teile für die Installation der Bowdenzüge vorbereitet.

    In die noch in die Weichenantriebe einzuklebenden Tabs wurden M2 Schrauben (mit abgesägtem Kopf) eingeschraubt und verklebt, und für die Zuggriffe wurden Pinwand-Nadeln ihres Stiftes beraubt und nach Einbringung einer Kernbohrung ein M2 Gewinde eingeschnitten.

    Als nächstes wurde 2mm Messingrundmaterial mit entsprechendem Gewinde versehen und Stücke in den Zuggriff eingeschraubt und natürlich zusätzlich verklebt.


    200704_2.jpg


    Als Abschluss der Arbeiten an diesem Wochenende wurden dann heute alle Weichenantriebe verdrahtet.


    200705_1.jpg

    Hallo Ulrich,


    tut mir leid das zu hören, aber das ist wohl das Schicksal das wir alle irgendwann erleiden müssen.


    Wie Du vielleicht gesehen hast, habe ich den Namen "Engiadina" auch für meinen im Bau befindlichen 0m-Bahnhof genutzt.


    Und da hätte ich dann noch die Frage, wo Du die Buchstaben für die seinerzeitige Anlage für den Namen "Engiadina" her hattest? Ich würde das gern bei dem Bahnhof ähnlich lösen.


    Alles Gute und bleib gesund.

    Nachdem am Freitag die ziemlich stupide Tätigkeit der Gleismalerei nach gut 2 Stunden abgeschlossen werden konnte - aus Tradition nutze ich Plaka 55, das leider inzwischen auch nicht mehr produziert wird und von dem ich noch Restbestände ergattern konnte - , ging es dann gestern mit der Basiselektrik weiter. Während des Gleisbaues wurden zwar die Anschlusskabel angelötet, aber die hinten bisher nur lose runter.



    Nach der Installation der Anschlussplatten und kompletten anlöten der Kabel für die Strecke sah es dann so aus



    Und natürlich wurde auch dort, wo ich durch das Aluminiumprofil mit mehr als einem Pol durchmusste, eine entsprechende Isolierung eingebaut, die ich als KFZ-Bastler natürlich auf Lager habe



    Nachdem dies erledigt war, stand mal wieder ein "Erholungs"bausatz auf dem Programm.


    Es ist bei mir einfach so, dass ich nach längerer Zeit mit anstrengenden Baumaßnahmen, egal ob komplexxe Bausätze oder komplette Eigenbauten, ich zwischendurch einfach mal einen ganz Einfachen Bausatz zur Erholung benötige. Um das mal mit HO-Modellbau zu vergleichen: Nach dem Bau der komplexxen Klosteranlage und eines großen Bahnhofs einfach mal ein einfaches Faller-Siedlungshäuschen aus den 60er zusammenbauen (4 Wände, Türen/Fenster reinkleben, zum Kubus zusammengkleben, Dach drauf, fertig !!).


    Für Engiadina bedeutete das eine Bretterbude aus dem ehemaligen RKScalemodels Programm, das heute von AM-Modellbahn vertieben wird.


    Es handelt sich um einen einfachen Lasercut-Bausatz, der von der Konstruktion dem angesprochenen Faller-Siedlungshäuschen entspricht.


    Als erstes habe ich die Teile des Bausatzes gebeizt



    Nach dem Trocknen war es dann ein Klacks, das Grundgebäude zusammenzukleben



    Nachdem die Dachplatte aufgeklebt war, konnte das Gebäude in den zweiten Beizvorgang gehen



    Nachdem die Beizung über Nacht getrocknet war, konnten heute die Dacheindeckung, Türscharniere und Türklinken montiert und damit das Gebäude nach einer Gesamtbauzeit von 2 - 3 Stunden fertiggestellt werden



    Zum Abschluss wurden dann heute noch die ersten beiden H0-Fine Antriebe zusammengebaut


    Hallo Peter,


    danke für die netten Kommentare.


    Die Kleineisen und Laternenböcke sind zwar gebrusht, aber nicht mit der Airbrush, sondern einer stinknormalen Sprühdose :-)

    Einfach rotbraune Grundierung, und für die Böcke mit Schwarz drüber.

    Beides sind ja eh Gebrauchsgegenstände, die auch im Original keine Topnotch Oberfläche haben.


    Gleisbau geht so bei mir, aber Elektrik macht schon Spaß, da ich mich ja nicht nur mit der Modellbahn, sondern auch ein bisschen mit der KFZ-Elektrik an meinen analogen Fahrzeugen beschäftige. Und da muss ich mich hin- und wieder auch mal mit den Schaltplänen beschäftigen, wobei auch viele Installationen eben einfach im Kopf entwickelt und dann realisiert werden. Aber beim Scratchbuilden ist es ja genauso, Plan anschauen, Nachdenken, Maße abnehmen, Material bestellen und dann bauen.


    Wo ich überhaupt keinen Draht zu habe ist Landschaftsgestaltung und Alterung. Aber dafür habe ich ja meinen Freund Georg, so dass wir uns bei solchen Projekten immer ergänzen und dann gemeinschaftlich ein Topergebnis erzielen.

    Und wieder kann ein Bauabschnitt als abgeschlossen gemeldet werden:


    Gestern hatte ich mich den Weichen und noch fehlenden Schienen auf den beiden mittleren Segmenten gewidmet und parallel dazu die Laternenböcke und noch fehlendes Kleineisen farblich behandelt:


    200624_1.jpg


    200624_2.jpg


    Nachdem dann das Kleineisen nachgerüstet und die Weiche farblich behandelt war, konnte heute morgen das letzte Segment in Angriff genommen werden.


    200625_1.jpg


    Und nach rund 2.5 Stunden war dann das Erfolgserlebnis da, der letzte Schienennagel auf Engiadina konnte eingedrückt werden.

    Damit ist der Gleisbau abgeschlossen.


    200625_2.jpg


    200625_3.jpg

    200625_4.jpg


    Als nächstes steht jetzt neben dem Nachfärben der Schienenprofile dann die Verkabelung an, bevor die Weichenantriebe eingebaut werden können.


    Wie auch schon mit den Modubeinen - die durch Ihre Konstruktion den Aufbau sehr vereinfachen - wurde nach relativ kurzer Ausstellungserfahrung die Elektrik unter den Modulen radikal überarbeitet. Generell wird bei den Modulen nach FKSB - Norm der Strom ausschließlich über die Schienen übertragen, wobei für die Modulübergänge ein kurzes Verbindungskabel vorgesehen ist (um evtl. Stromunterbrechungen durch die eingelegten Schienenstücke vorzubeugen). Dazu werden unter den Modulenden kleine Streifenplatinen im 5,08 mm Abstand mit 6 Polen installiert, auf denen die beideren mittleren Streifen zwei zusätzliche Lötpfosten installiert werden. In der Regel werden nur die beiden mittleren Pole benötigt - für den Fahrstrom - jedoch können die restlichen 4 Pole auch anderweitig genutzt werden (unter Landwater Falls in On3 werden da die Tortoise-Weichenantriebe des Nachbarmodules drüber angesteuert). Von den Schienen führen kurze Kabel direkt zu dieser Anschlussplatine.


    Für Engiadina und den Fiddle Yard benötige ich insgesamt 9 solcher Platinen, die ich heute nachmittag noch zusammengelötet habe.


    200625_5.jpg


    Links im Bild ist einer der Stecker zu sehen, aus denen das Verbindungskabel gefertigt wird.

    Es handelt sich um den Typ AKL 249-06 von Ria Connect (heute Metz Connect), den ich bei Reichelt beziehe. Der ist für 1 mm Stifte vorgesehen und die Kabel werden mit Schraubklemmen befestigt. Wir hatten ursprünglich flache Stecker von Conrad Electronic mit Lötanschluss im Einsatz, leider sind die nicht mehr lieferbar. Die Schraubklemmen haben leider die Angewohnheit, auch im Ruhezustand sich zu lösen, was mir schon mal eine elendige Sucherei beschert hat. Ich habe mir daher angewöhnt, bei Modulaufbau der Anlage erst alle Kabel einmal kurz die Schrauben nachzuziehen.

    Rund 1,5 Wochen sind seit dem letzten Update vergangen, was aber nicht bedeutet, dass ich untätig war :D


    Nachdem die bei https://www.jaffas-moba-shop.de/shop-1-45-0m-schmalspur/ bestellten Kleineisen extrem schnell eingetroffen waren (Freitags morgens bestellt, Samstag mittags per DHL geliefert) wurde das gute Wetter genutzt und umgehend die Kleineisen rotbraun grundiert:




    Durch einen für mich glücklichen Zufall konnte ich dann am Montag abend noch die bestellten Weichen abholen und damit zwei Wochen eher als nach dem letzten Stand zu erwarten.


    Nachdem die Weichen vorhanden war, stand als nächstes die Montage der Kleineisen auf dem Programm, was eine doch recht langweilige Tätigkeit ist. Brauchte ich bei der ersten Weiche noch über zwei Stunden, lag der Takt bei der letzten Weich bei unter 1,5 Stunden:



    Und nachdem die erste Weiche fertig war, musste sie natürlich mal probeliegen:



    Als nächstes stand dann die Farbgebung für die Schienenprofile sowie die Kleineisen an, und nach dem Trocknen wurden die Pertinaxschwelle von unten noch aufgefüttert.



    Just in Time trafen dann gestern auch die Laternenböcke mit Stellhebel aus Lichtenstein bei mir ein, die zusammen mit der im 3D-Druck entstandenen Weichenlaterne und den HOfine-Antrieben genutzt werden:



    Und heute ging es dann an die Montage der Weichen auf die Module sowie den weiteren Gleisbau.


    Als erstes mussten die Weichen mit den Anschlusskabeln versehen werden, wobei leider die beiden Anschlüsse für die Schienen (blau und weiß) jeweils spiegelverkehrt unter dem anderen Gleis liegen (blau auf der weißen Seite und weiß auf der blauen Seite).



    Nachdem die erste Weiche installiert war



    wurde umgehend auch die zweite Weiche montiert und die fehlenden Schienenprofile auf dem Modul ergänzt.

    Damit ist das erste Modul gleistechnisch fertig und eine erste Probefahrt mit einem von Hand geschobenen Mitteleinstiegswagen verlief erfolgreich:



    In den nächsten Tagen stehen dann die restliche Weichen an, und dann geht es an die Weichenantriebe mit Laternensteuerung und die Elektrik sowie das farbliche Anpassen der Schienen.

    Hallo Benjamin,


    ja, die Türklinken haben was.


    Aktuell gibt es sie noch in gerader und gebogener Ausführung:


    https://ssl.webpack.de/addie-m…rtikeldetails.php?aid=963

    https://ssl.webpack.de/addie-m…rtikeldetails.php?aid=964


    Ich hoffe, das jemand das Addie-Programm übernimmt, da er aus Altersgründen aufgibt.


    Natürlich werde ich über den Weiterbau berichten. Eigentlich hatte ich vorgehabt, in den nächsten Tagen - da mal wieder ein paar Trage Freizeit aufgrund Corona-bedingter Absage einer Veranstaltung anstehen - den Gleisbau zu vollenden, nur leider sind die Weichen nicht mehr rechtzeitig eingetroffen. Und der Vermittler ist gestern abend zur RhB für zwei Wochen abgereist. Also, vor Ende des Monats nichts mit den Weichen.


    Aber es gibt noch ein Ersatzprojekt, das vor das Zementsilo soll. Da warte ich auf das 1:87 Handmuster und kann das dann upscalen. Mal schauen, wie es funktioniert.

    Hallo Daniel,


    danke.


    Die Fenster stammen von Grandt Line aus den USA, die glücklicherweise einem neuen Eigentümer aus Colorado übernommen und weitergeführt werden.

    Grandt Line ist seit dem Anbeginn von 0n3 Ende der 40 Jahre im Geschäfft und nachdem jetzt die zweite Generation auch weit über 70 Jahre alt war, wollte man endlich in den Ruhestand gehen und hatte die Schließung angekündigt. Das Ganze fiel dann noch mit der Schließungsabsicht von San Juan Car Company, San Juan Decals und auch noch PSC zusammen. Die beiden San Juans sind dann zusammen mit Grandt Line nach Colorado gegangen und dort läuft das Business wieder an.

    Die Tiefenwirkung ergibt sich auch daraus, dass ich die grauen Teile nur auf der Aussenseite weiß gestrichen habe, um das "Glas" einkleben zu können. Hätte ich die Rückseite auch lackiert, wäre das mit Nitro nicht mehr möglich gewesen. Auf der obigen Aufnahme sieht man durch die Scheiben die grauen Innenteile.

    Aber sie sind wirklich schön strukturiert.


    Die Türklinke hatte ich auch beim Schalthaus schon nachgerüstet (Thomas Ermels hatte die zwar in der Bauanleitung mit abgebildet, aber die gehörte nicht zum Lieferumfang. Sind Feingussteile von Addie Modell und die gab es nur im 4er Pack (2x links, 2x rechts). Und die waren bei mir beim Bau vom Bahnhofsgebäude übrig geblieben, da ich die dort auch installiert hatte.


    Das "Fast" bezieht sich übrigens auf den Kamin, der laut Zeichnung mittig auf dem Gebäude sitzen soll. Macht dort so keinen Sinn, da dann der Ofen genau hinter dem vorgesehen Stuhl und vor dem Eingang stehen würde. Ich vermute eher einen Rauchabzug mit einem Ofen an anderer Stelle, nur ist der so fancy verkleidet, den bekomme ich so nicht nachgebaut. Da sind einfach zu viele Rundungen drin.

    Ich denke momentan daran, an der Stelle einfach ein Rohr mit einem kleinen Dach zu installieren, aber ich habe da nichts mehr auf Lager und auch in Deutschland sind die entsprechenden Grandt Line Teile auch nicht zu bekommen. Und bei den aktuellen Laufzeiten aus den USA und den extremen Versandkosten verzichte ich erstmal darauf.

    (Fast) Fertig !!!


    Nachdem die Dachunterkonstruktion getrocknet war, wurden diese aufgeklebt und damit sah das Gebäude schon recht gut aus:


    Bild


    Der heutige Feiertag hier in NRW wurde dann genutzt um die Restarbeiten vorzunehmen.


    Nachdem die Dacheindeckung - freundlicherweise wieder von TE Minatur aus Wuppertal als Einzelteil vom Schalthaus geliefert, genauso wie die Halter für die Schneefangbalken - zugeschnitten und wie gehabt mit dem Klebeband von Ragg's...to Riches http://raggstoriches.biz/ aufgebracht worden war, wurden noch die seitlichen Bretter am Dach sowie die überstehenden Enden der Pfetten angebracht und nachgebeizt.

    Anschließend wurden die mit Weather All gebeizten Rundbalken unter Verwendung der Halter von TE Miniatur aufgeklebt.


    Bild

    Hallo Ulli,


    gern geschehen.

    Aber über 30 Jahre im Modulzirkus bringen doch so einige praktikable und simple Lösungen hervor, wobei ich ja eh das KISS (Keep it simple stupid) Prinzip bevorzuge.

    Danke für den netten Kommentar.


    Die Sparren sitzen, auf die horizontalen Balken verzichte ich genau wie bei dem Abortgebäude auch.


    Wenn ich ein Kontestmodell bauen würde, dann müssten die natürlich mit drin sein, aber hier handelt es sich um ein Gebäude für ein Ausstellungsschaustück da kann man darauf verzichten.

    Und weiter geht es:


    Nachdem der Rohbau des Gebäuedes stand, habe ich mich der Tür gewidmet und diese aus 0,6 mm Sperrholz zugesägt und dann graviert. Das untere Stoßblech wurde aus einem dünnen Polystyrolstreifen gefertigt, in den die Nieten von hinten eingedrückt wurde (wie bei der Gleiswaage auch).


    Bild


    Da die bestellten Holzleisten bereits am Donnerstag eingetroffen waren (Montag bei http://www.architekturbedarf.de bestellt, Mittwoch mit DHL verschickt, Donnerstag morgen zugestellt), hatte ich noch schnell abends eine Leiste gebeizt, so dass ich am Freitag die restlichen Leisten anbringen konnte.

    Anschließend wurde das Gebäude dann nachgebeizt:


    Bild


    Vor dem Beizen hatte ich noch die Bodenplatte zugesägt und mit der Trittstufe versehen. Anschließend wurde das Gebäude darauf positioniert und 2 8mm Löcher durchgebohrt, in die in die Bodenplatte halbierte Dübel geklebt wurden. Anschließend wurde die Bodenplatte mit Aged Concrete gestrichen.

    Die Dübeltechnik verwende ich seit 1988, um Gebäude mit Bodenplatte passgenau auf die Module aufsetzen zu könen und gleichzeitig das verrutschen zu verhinden. Und da die Dübellöcher im Freestyle gebohrt werden passt auch kein Gebäude an die falsche Stelle. Und nicht wundern, das dritte Loch war eine Fehlbohrung, die nicht genutzt wird.


    Bild


    Und als letztes wurden dann noch die Fenster weiß gestrichen, damit die Farbe über Nacht trocknen konnte:


    Bild


    Heute wurden dann als erstes die Fenster eingeklebt und anschließend klares Polystyrol von hinten eingeklebt.

    Um die Fensterlöcher im Giebel wurden noch die Zierramen aufgeklebt und dann die Sparren angefertigt und montiert.

    Diese entstanden aus überzäligen Teilen vom Arbortbau und einigen selst zusammengeklebten Leisten.

    Nachdem dann noch die neuen Teilen nachgebeizt waren, sieht das Gebäude jetzt so aus:


    Bild

    Bild


    Nachdem ich noch die Dachunterkonstruktion aus 1 mm Sperrholz zugeschnitten und graviert hatte, wurden diese gebeizt und sind am trocknen.


    Und zum Schluss noch ein Foto des Abortgebäudes, dass inzwischen mit dem Schachtdeckel ausgerüstet ist und bei dem ich die Dachkanten verdickt habe.


    Bild

    Salü,


    auch ich gehöre mit Jahrgang 59 zur analogen Generation und bin vor 5 Jahren nach einem Computer auf Rädern reumütig wieder zu einem analogen T3 Bus als Alltagsauto zurückgekehrt ;-)


    Dennoch mag ich die Möglichkeit, durch den Daumen hoch = Like anzuzeigen, wenn einem der Beitrag gefällt. Ich hatte das für wesentlich sinnvoller als all die Beiträge mit Toll u.s.w., aber sonst nichts.

    Hallo Daniel,


    bisher hatte ich nur rausgefunden, dass die HO-Schrankenanlage von HR Modellbau von Tom übernommen worden war, aber diese wird anscheinend auch nicht mehr produziert. Zumindest ist sie im Shop nicht gelistet.


    Ergänzung:


    Tom hat mir heute morgen geschrieben, dass die Schranken bei MicroScale sind und nicht bei ihm.


    Auf meine Anfrage bei MicroScale erhielt ich die Antwort, dass man die Schrankenanlage für 0m in Entwicklung habe und mir in kürze Preise und Lieferzeiten nennen könne.


    Da werde ich dann mal drauf warten.