Beiträge von Goose

    Hallo Daniel,


    bisher hatte ich nur rausgefunden, dass die HO-Schrankenanlage von HR Modellbau von Tom übernommen worden war, aber diese wird anscheinend auch nicht mehr produziert. Zumindest ist sie im Shop nicht gelistet.


    Ergänzung:


    Tom hat mir heute morgen geschrieben, dass die Schranken bei MicroScale sind und nicht bei ihm.


    Auf meine Anfrage bei MicroScale erhielt ich die Antwort, dass man die Schrankenanlage für 0m in Entwicklung habe und mir in kürze Preise und Lieferzeiten nennen könne.


    Da werde ich dann mal drauf warten.

    Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt.


    Eigentlich hatte ich die Wärterbude von der Bauliste gestrichen, da die Zeichnung im Dachbereich doch sehr kompliziert aussah und ich das als Verzierungen auf der Aussenseite interpretierte.


    Nach dem Bau des Abortgebäudes fiel mir jedoch auf, dass es auf der Zeichnung ebenso aussah und es sich um den Dachstuhl handelt und nicht um aussenliegende Verzierungen, und daher stand dieses Gebäude schneller wieder auf der To-Do-Liste als gedacht :)


    Die Wärterbude ist etwas anders konstruiert als das Abortgebäude, hier wurden vertikale Bretter nebeneinander verbaut und nicht überlappend.


    Als erstes habe ich aus 2,1 mm Sperrholz (falsche Platte erwischt :( , es sollte die 2,5 mm sein) die Seiten- und Stirnwände ausgeschnitten und anschließend die Ausschnitte für die Fenster angefertigt. Ich hatte mich schon damit abgefunden, die Fenster auch zu bauen, aber ein Blick in den Grandt Line Katalog brachte passende Fenster (fast korrekte Maße) zu Tage, und die hatte ich sogar auf Lager. Glück muss der Mensch haben :D


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    Nachdem die restlichen vorhandenen Holzleisten gebeizt und getrocknet waren, habe ich heute das Gebäude beplankt. Leider hat der Vorrat nicht mehr ganz gereicht, jetzt muss ich erst auf Nachschub warten.


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    Wie man sehen kann, fehlt bei einem Giebel noch der komplette obere Teil und bei dem anderen nur noch zwei Stücke.

    In den hellen Bereich auf der einen Seitenwand (die aber zum Gleis steht) kommt später die Tür.


    Und dann habe ich noch die vorbereiteten Schienenstücke zum Schutz von Gleiswaage und Lademaß installiert.


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    Mal so zwischendurch gefragt, bevor ich das nächste Bauprojekt vorstelle:


    Auf Engiadina wird es auch einen Bahnübergang geben.

    Da die Schrankenanlage von Modelrail ja derzeit nicht lieferbar ist, bleibt mir dafür nur der Selbstbau übrig, auch wenn er vielleicht nur ein Dummy wird.


    Ich habe vor zig-Jahren mal eine Schranke vermessen, kann aber das Notizbuch nicht wiederfinden. Daher hoffe ich jetzt auf Hilfe hier:


    Ich suche folgende Informationen:


    Maße (Dicke und Höhe) der Bretter, aus denen der Schrankenbaum gefertigt ist sowie der Verbindungsbleche

    Durchmesser der Säule für den Schrankenmotor

    Maße des Schrankenmotors

    Abmessungen des Metallteiles mit den Gegengewichten, an denen die Schranke angeschraubt ist

    Evtl. Maße des Auflageteiles für die Spitze des Schrankenbaumes


    Kein Interesse habe ich an den aktuellen Schranken mit dem runden oder eckigen Plastikbaum.


    Wäre schön, wenn mir jemand mit den Informationen helfen könnte.

    Nachdem die Wiegeeinrichtung silbern gestrichen und auch das Sperrsignal - zusammen mit dem auf dem Lademaß - Farbe bekommen hatte ging es mit dem Bau der Gleiswaage weiter.


    Zunächst wurde das Riffelblech, das zwischen die Gleise zu installieren ist, an insgesamt 4 Stellen eingesägt, da im Original an den beiden Enden Klappen für den Zugang zur Mechanik der Gleiswaage sind. Nachdem dann noch Scharniere installiert waren (ebenso wie schon beim Bau der Wiegeeinrichtung aus dem Grandt Line Satz) konnte das Teil ebenfalls gestrichen werden.


    Heute ging es dann auf dem Segment weiter.


    Als erstes mussten im Bereich der Gleiswaage die Schwellen entfernt waren, denn als ich das Ladegleis baute wusste ich noch nicht, dass ich noch eine Gleiswaage bekommen würde. Und hier wollte ich es etwas besser als Ende der 80er Jahre machen, wo ich die Wiegeeinrichtung einfach auf den Schwellen montiert habe.


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    Nachdem die Schwellen entfernt und der Untergrund einigermaßen geplant war wurden unter die Schienen zwei mit aged concrete (verwitterter Beton) gestrichenen Schwellenhölzer positioniert und mit dem Segment und den Schienen verklebt. Damit ist die Spurhaltigkeit der Gleise sichergestellt.


    Anschließend wurde dann mit weitern Schwellenhölzern ein Unterbau für das Riffelblech geschaffen.


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    Der nächste Schritt war dann das aufkleben des überarbeiteten und lackierten Riffelbleches.


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    Die Frontabdeckung der Original-Waage und auch die seitlichen Streifen auf dem Riffelblech (beides nicht im Bausatz enthalten) wurden aus Polystyrol angefertigt. Die Frontabdeckung besteht aus zwei Streifen, aus denen ein T-förmiges Stück hergestellt wurde. Die seitlichen Streifen wurden von unten mit dem Körner eingedrückt und bekamen damit die Nieten.


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    Nachdem dann die Teile zwischen den Schienen ebenfalls lackiert waren, wurde zum Schluss noch die Wiegeeinrichtung aufgeklebt.


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    Jetzt fehlen nur noch die vertikalen Schienenstücke als Anfahrtschutz, für die ein Stück Schienenprofil zwischenzeitlich lackiert wurde und trocknet.

    Hallo Daniel,


    leider ist es nicht mehr möglich, das Dach dicker zu bekommen, da alles gut miteinander verklebt ist. Die Dachstärke liegt bei rund 4 - 4,5 cm umgerechnet und damit vermutlich relativ nah am Vorbild. Dazu kommt, dass man das bei normaler Sichtweise von schräg oben eh nicht sieht.


    Und die Gravur ist bewusst so gewählt, da sowohl das Bahnhofsgebäude als auch das Schalthaus ja aus der Schmiede von Thomas Ermels TE Miniatur stammen. Die Dachfläche ist die von dem Schalthaus, und um das ganze einheitlich zu bekommen wurde eben diese Dachfläche genutzt.
    Auch das demnächst noch dazukommende 4. Gebäude wird ebenfalls von TE Miniatur stammen.

    Ich hoffe, einen Bausatz aus der 0 Serie für die Ausstellung zu bekommen.

    (Fast) Fertig :)


    Der nächste und eigentlich letzte Schritt war das Dach nebst Regenrinnen.


    Nachdem an den äußeren Giebel noch zusätzliche Balken die etwas überstehende Sparren abdeckten wurde die Dachunterkonstruktion zugeschnitten und graviert sowie anschließend alles gebeizt:


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    Nach dem Trocknen wurden dann die Dachunterkonstruktion aufgklebt, anschließend die Dacheindeckung und die Schneefangbalken.

    Wie schon beim Schalthaus von TE Miniatur geliefert, habe ich auch hier Addie-Dachrinnen zugeschnitten und silbern lackiert.

    Nachdem diese angeklebt waren, ist das Abort-Gebäude bis auf die Schachtabdeckung zur Entleerung der Grube fertig. Hierfür warte ich aktuell auf die Lieferung des Rohmaterials.


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    Und dann ging es weiter mit der Ferro Suisse Gleiswaage, die vor einigen Tagen eingetroffen war.

    Diese wurde zusammengebaut und dann grundiert.

    Da aber doch so einige Details fehlen, wurden auf dem Riffelblech gleisseitig noch zwei Scharniere montiert.


    Nach Studium meiner Vorbildphotos


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    habe ich dann die Gleiswaage zwischen zwei Schienenprofile montiert und Nietenstreifen auf den Ecken montiert:


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    Aktuell ist sie jetzt eingefärbt und trocknet.


    Und dann habe ich bereits vor einigen Tagen meine beiden Plakatwände mit Plakaten versehen:


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    Nachdem ich gestern noch ein paar fehlende Leisten ergänzt hatte, folgte der erste Beizvorgang, der natürlich auch wieder einige Fehlstellen ergab.

    Heute wurden dann die waagrechten Leisten bei den verzierten Balken angepasst und angeklebt (die Leiste dafür hatte ich gestern direkt mitgebeizt, damit die schon mal die Grundfärbung hatte) und anschließend die Fehlstellen mit Vallejo Farbe übergetüncht. Ist zwar nicht ganz passend, aber teilweise sind die Gebäude ähnlich verschmutzt.


    Nachdem das getrockent war, wurden die nächsten beiden Beizvorgäng (zweiter Eiche Dunkel gefolgt von Dunkelgrau) aufgebracht.

    Paralle. mit gebeizt wurde das Material für die Trennwand zwischen Schamwand und Gebäude:


    Die frisch gebeizten Teile im Freien zur Sonnentrockung.


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    Die fertig gebaute Trennwand.


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    Und nachdem die Trennwand fertig war, wurde diese als erstes montiert und dann die Schamwand auf den Sockel und an die Trennwand geklebt.

    Letzte Arbeit war dann noch die Montage von kurzen Balkenstücken zwischen Schamwand und Kerngebäude. Leider kann ich auf den Fotos nicht erkennen, ob es die gegeben hat, aber es erscheint mir logisch.


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    Jetzt sieht es schon viel proportionierter aus.

    Als nächstes steht jetzt die Anfertigung des Daches aus Sperrholz und der zusätzlichen Balken und Sparren an.

    Auch wenn der letzte Rapport schon zwei Wochen zurückliegt, so war ich den letzten Tagen doch nicht untätig.


    Nachdem am Zementsilo die restlichen Teile montiert waren - diese warten noch auf die Lackierung - und auch die Plakattafeln mit Werbeplakaten bestückt waren begann ich dann am Freitag mit dem Bau des Abortgebäudes.


    Als erstes wurde eine 0,5 mm starke Sperrholzgrundplatte zugeschnitten, die den Abmessungen der Fundamente des Gebäudes entspricht.

    Nachdem noch die Betonsockelleisten installiert waren, wurde alles mit Polly Scale Aged Concrete (alter Beton) gestrichen. Leider neigt sich mein Bestand langsam den Ende zu, und Polly Scale ist vor einigen Jahren vom Markt verschwunden :(


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    Nachdem die Farbe getrocknet war, wurde aus 1 mm Sperrholz der Gebäudegrundkörper zugesägt und dann auf dem Sockel montiert. Zur Stabilisierung wurden auch die Trennwände eingebaut, auch wenn man sie am Ende überhaupt nicht sieht. Verstärkt wurden die ganzen Ecken wie gehabt mit meinem üblichen Material, den Startstäben der Sylvesterraketen. Und zum Abschluss wurden auch schon die ersten Leisten montiert:


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    Am gestrigen Tage wurde dann das Gebäude bis auf die Frontwand mit den Türen aufdekoriert:


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    Heute habe ich mich dann der demnächst überwiegend verdeckten Frontwand gewidmet, Türen eingebaut und natürlich auch die Balken soweit als möglich nachgebildet. Und dann wurde noch die freistehende Schamwand, die später die Türen verdeckt, komplett gebaut.


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    Auch bei der Schamwand wurde die Rückseite grob gestaltet.


    Geschenkt habe ich mir dabei die Verjüngung der vertikalen Balken im oberen Bereich, das war mir dann doch zu viel Aufwand und ist eh nicht mehr zu sehen.

    Die gelaserten Teile im Giebelbereich wurden von Thomas Ermels TE-Miniatur speziell für das Abortgebäude aus den Teilen vom Schalthaus modifiziert und für mich gelasert.


    Aktuell fehlt noch die Trennwand zwischen dem Herren und Damen Bereich und eine Leiste oberhalb der Verzierungen.

    Hallo Christian,


    zu den unterschiedlichen Brauntönen gab es mal im Bahnforum.ch eine Story von Bernhard Studer, die Walter Völklein (Weichen Walter) auf seiner Seite wiedergegeben hat:


    https://www.voelklein-bodensee.de/kurios.htm


    Die Unterschiede in den Farbtönen liegen wohl darin, dass jeder Hersteller versucht, das Vorbild so genau als möglich zu treffen.

    Es ist ja so, dass Farben auf kleineren Flächen dunkler wirken als auf größeren Flächen, und da ist dann eine Aufhellung des Farbtons sicherlich nicht verkehrt.


    Das Thema geisterte vor Jahren/Jahrzehnten schon in der H0 Scene in Deutschland rum im Hinblick auf die Lackierung der grünen Personenwagen.

    Durch Zufall bin ich über einen Thread hier auf ein Bild gestoßen, dass Weichen Walter auf seiner Webseite "versteckt" hat. Da gibt es zwei Alben von Bildern von Lubosch Wimmer aus den 80er/90er Jahren, und in einem sind diverse Bilder von der Engadiner Linie drin.

    Und wie es so ist gibt es einige nette Detailphotos von der Rampe von Susch, bevor diese im Rahmen der Umbauten im Zusammenhang mit dem Vereina-Tunnel entfernt wurde.


    Dabei fiel mir ein Detail auf, dass es heute eigentlich nirgendwo mehr gibt, nämlich eine Telefonzelle, und dahinter noch eine nette Leuchte:

    https://www.voelklein-bodensee…mg/susch4_clwk_detail.jpg

    (Bild nur verlinkt, da ich kein Bilder Highjacking machen möchte)


    Das ist natürlich ein Zubehörteil, was sich auf Engiadina gut machen würde, also bin ich auf die Suche gegangen.

    Und wieder erwarten wurde ich sogar bei mir in der Nähe fündig, denn Hofmann Modellbau im Nachbarkreis bietet ein "Altes Schweizer Telefonhaus" in 1:45 an. Fertigmodell aus Messing, Weißmetall und Resinteilen, lackiert und mit einer SMD Warmweiß beleuchtet.

    Mit 49,70 € nicht ganz billig, aber sicherlich den Preis wert.

    Also bestellt und schicken lassen, ohne Corona wäre ich hingefahren und hätte es abgeholt.


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    https://www.hofmanns-modellbau…eizer-telefonhaus-33.html


    Und auch für die Leuchte bin ich mit einem ähnliche Modell fündig geworden, Beli Beco bietet unter der Teilenummer 121401 eine nahezu identische Leuchte an:


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    Für meine Shadow-Box letztes Jahr hatte ich mir dort das Material aus Kömacel zuschneiden lassen. War ein Topservice, damals extrem schnell und alles hat gepasst.


    Aufgrund Corona bekam ich jetzt das Sperrholz für Engiadina nicht mehr im lokalen Baumarkt, habe also dort wieder bestellt.


    Leider musste ich nach Lieferung feststellen, dass der Shop zwischenzeitlich immer wieder auf die Basisdickte zurückspring, was mir nicht aufgefallen war. Also hatte ich die 4 Deckplatten in 10 mm und den Rest in 3 mm :-( Also aufpassen ;-)

    In den letzten beiden Tagen habe ich mich mit den nächsten Ausstattungsteil für Engiadina beschäftigt, dem Zementsilo.


    Hier wurde ein Bausatz von Wenz Modellbau verwendet, den ich unmittelbar nach Erscheinen im Herbst 2018 gekauft hatte.


    Insgesamt eigentlich relativ einfach, aber dann stellenweise doch etwas tricky. So gibt es keine genauen Angaben, wie die Schrägabstüzungen zu montieren sind, und daher sind die bei mir dann auch nicht korrekt installiert :(


    Auch könnte die Ausführungsqualität der 3D Druck Teile etwas besser sein, hingen teilweise doch noch die Filamentfäden an den Teilen.


    Abweichend vom Bausatz bin ich dem Hinweis von Wim van der Ent aus den Niederlanden gefolgt und habe auf der Rückseite des Silos = gleisabgewandte Seite das Geländer durchbrochen, wo dann die Leiter installiert wird. Jedoch habe ich dies vorschriftsmäßig mit einer Kette gesichert :)

    Und dann habe ich noch auf jeder Seite zwei zusätzliche Stützen für das Geländer installiert, das war mir ein bisschen zu wacklig.


    Zunächst einmal die Basis mit dem Zugang:


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    Der zusammengebaute Silo, die Verrohrung erfolgt nach der Farbgebung und finaler Montage


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    Das Auslassventil, dass separat lackiert und bei der finalen Montage mit eingebaut wird.


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    Und so sieht es aktuell zusammengestellt aus:


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    "Corona sei Dank" :( habe ich momentan etwas mehr Zeit, da ich eigentlich an diesem Wochenende auf einem Treffen sein wollte und dafür Urlaub habe.


    Daher geht es natürlich mit dem Bau weiter. Nachdem die Spurlehren von Schnellenkamp am Dienstag eingetroffen waren, wurde der Mittwoch und Donnerstag genutzt und alle möglichen Schienenprofile aufgenagelt. Leider kann ich da jetzt nicht weitermachen, da die Weichen noch nicht geliefert sind:


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    Aber wer rastet der rostet, also ging es dann heute mit den Arbeiten am Zubehör weiter.


    Als erstes habe ich die Grenzzeichen, die ich vor ein paar Tagen schon mit weißem Füller gespritzt hatte, auf den entsprechenden Flächen rot eingefärbt:


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    Und da die rote Farbdose gerade offen und der Pinsel eingefärbt war, habe ich mir auch noch die Prellböcke und Bänke vorgenommen. Beide waren zwar beim Druck mit eingefärbt worden, aber das rot war sehr dunkel und hatte schon fast einen Touch Lila, daher habe ich alles leicht übergestrichen:


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    Und zum Schluss habe ich mich dann noch an das Lademaß gemacht und die Lehre an feinen Ketten aufgehängt und alles zusammengebaut. Jetzt steht nur noch die Farbgebung an:


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    Hallo Daniel,


    nach über 30 Jahren in 0 Schmalspur und dem Bau der "Klein"anlage Albula & Landwater Ry hat sich ein strukturiertes Arbeiten eingeschlichen :)
    Und jeh älter man wird, umso wichtiger ist das, um zu einem Erfolgserlebnis zu kommen.


    Die Oberfläche des Krans auf dem Foto täuscht ein wenig, die ist schon rauh. Ist ganz einfacher SLA Druck von Dick & Dick, aber micht stört das hier nicht, da der Kran ja schon älter ist. Und selbst wenn frische Farbe drauf ist, so ist auch im Original die Oberfläche auch nicht perfekt. Und mit etwas Abstand fällt das gar nicht so sehr auf, insbesondere bei den relativ kleinen Flächen des Kranes.

    Für größere und eigentlich glatte Flächen ist das dann schon etwas problematischer, da kann aber bei Bedarf auch auf andere Druckverfahren ausweichen, die bessere Oberflächengüten aufweisen.

    Auch wenn schon eine Woche seit meinem letzten Bericht vergangen sind bedeutet das nicht, dass ich nichts getan habe :)


    Nachdem wir uns vorletzte Woche auf die Farbgebung der Segment-Aussenwände geeinigt hatten - Havanna von Caparol wie schon vor über 30 Jahren - wurden diese Woche die Segmente an den Aussenseiten und auch von unten entsprechend gestrichen.


    Eigentlich sollte es dann mit dem Gleisbau weitergehen, aber leider habe ich letztes Jahr meine Spurlehren so gut weggelegt, dass ich sie nicht nicht wiederfinden kann :( Glücklicherweise gibt es inzwischen von Schnellenkamp welche, also wurden die kurzerhand geordert und bis zum Eintreffen die Vorarbeiten erledigt.


    Nachdem die benötigten Abflachungen für die Schienenverbinder an den Übergängen eingefräst und nachgebeizt waren, wurden die Schienenprofile abgelängt. Als nächstes dann die Löcher für die Stromanschlüsse gebohrt - je eines an jedem Schienenende - und dann die Leitungen angelötet und die Schienen an ihren Stellen platziert:


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    Da das relativ schnell erledigt war, geht es jetzt erstmal mit dem Bau der Ausstattungsteile weiter.


    Als erstes wurde der 10 Tonnen Umladekran - das 3D Druck Projekt aus dem Frührjahr 2014 des damaligen RhB 0m Forums - zusammengeklebt und dann die die Verstrebung und die Kurbeln aus Messingdraht gebogen und eingeklebt. Jetzt warte ich auf die Farbe, um den zu lackieren.


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    Heute ging es dann mit dem Lademaß weiter. Es handelt sich um die ältere Version, wie sie wohl zum Schluß noch in Furna gestanden hat und die Spieth vor vielen Jahren zusammen mit einer anderen Version in 1:87 vertrieben hat. Auch dieses Teil ist in der Basis im 3D Druck entstanden und entstammt der Konstruktion des Bockkran-Konstrukteurs.


    Leider war das H-Profil, dass ich mir beschafft hatte, nicht 5x5x0,5 wie erforderlich, sondern hatte eine Schenkelstärke von 0,68 mm. Daher war reichlich zufeilen des Profils und ein wenig Nacharbeit am Sockel erforderlich, bevor ich das Profil dann mit leichten Hammerschlägen bis zur erforderlich Position in den Sockel eintreiben konnte. Als nächste wurde eine M3-Schraube des Kopfes beraubt, längs geschlitzt und von unten eingeklebt, bevor dann die dafür vorgesehene Kammer mit Uhu Plus aufgefüllt wurde.


    Schlussarbeit für heute war die Montage der Lager am H-Profil, die natürlich alle nachgearbeitet werden mussten, bevor sie in das H-Profil passten:


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    Hallo Walther,


    danke für den Hinweis auf die Fotos :)


    Da sind einige Details zu sehen, die mir bei der Planung von Engiadina schon einiges an Kopfzerbrechen bereitet haben und mir jetzt gute Anregungen geben.

    Sicherlich ist Point to Point das eigentlich sinnvolle, aber zumindest eine versteckte Verbindung für einen Rundkurs sollte man schon einplanen.

    Von daher gefällt mir die Vairante von Marc eigentlich sehr gut.


    Ich bin selber eigentlich auch ein Point to Point Verfechter, habe aber von Helmut Heinert und seiner Schwerter Waldbahn lernen müssen, dass eine Kombination aus beidem sinnvoller ist. Er hatte die Schwerter Waldbahn auch als Punkt zu Punkt Anlage gebaut, aber eine kleine ziemlich zugewachsene Verbindung eingebaut.


    Und das hatte zwei Gründe:


    Zum einen hatte er damit die Möglichkeit, Fahrzeuge auch mal konstant laufen zu lassen zum Einfahren oder Testen.

    Und zum anderen möchte man manchmal doch einfach nur ein wenig entspannen und den Fahrzeugen zusehen, ohne eingreifen zu müssen.

    Und auch dieses Wochenende ging es mit dem Bau weiter, der geplante Fertigsstellungstermin soll ja eingehalten werden :)

    Nach einigen Arbeiten an den Basissegmenten habe ich ermittel, wie viel Schienen ich voraussichtlich brauche und dann 20 Stück a 3' grundiert.

    Zuvor hatte ich die entfettet, und obwohl es bis auf zwei Stücke nagelneue Profile von Peco aus der Verpackung waren, war das Tuch anschließend schwarz.


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    Und heute ging es dann mit den Schwellen weiter. Nach einem weiteren Beizvorgang mit Eiche dunkel erfolgte dann nass in nass noch eine Nachbeizung mit dunkelgrau, wobei vermutlich sogar schwarz nicht schlecht gewesen wäre. Diese Technik habe ich vor über 30 Jahren schon bei den Kieferschwellen angewendet.


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    Heute habe ich mich nochmals an den Plan gemacht und die finale Version 4 erstellt. Dabei wurden dann auch die Gebäudepositionen angepasst bzw. bisher noch fehlende Gebäude eingezeichnet:



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    Hallo Benjamin,


    der Prellbock ist Dir sehr gut gelungen, ich habe den auch vor vielen Jahren für meinen Bahnhof Westönnen selber gebaut.


    Inzwischen habe ich eine STL-Datei dafür und kann mir den drucken lassen, das gibt dann auch keine Probleme mit eventuellen Kursschlüssen :-)


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