Beiträge von Engiadina-Ueli

    Im Moment ist es in Talheim wieder etwas ruhiger geworden, aber dafür habe ich mehr Zeit fürs Spielen!


    Ich habe ein paar Ersatzteile bestellt, um meine blaue E 41 zu aktualisieren, sprich auf Kurzkupplung umzubauen. Dazu sind neben den Kupplungen neue Kupplungsdeichseln und neue Drehgestellblenden erforderlich Vom Gehäuse muss die angedeutete Trittstufe abgefeilt werden, der Rest ist mit einem Schraubendreher zu erledigen. Wird eine Herausforderung, aber die verbesserte Optik ist mir die Mühe wert!


    Zu einem späteren Zeitpunkt kriegt die Lok noch neue Pantographen verpasst - die rot lackierten Stromabnehmer der aktuellen Ausgabe geben dann noch eine weitere optische Aufwertung - hoffentlich :/

    Sali!


    Aus gesundheitlichen Gründen war an einen Weiterbau meiner kleinen Anlage "Engiadina" nicht mehr zu denken. Augen und Hände haben nachgelassen, sodass vieles einfach zur Qual wurde. Nach 55 Jahren das Hobby einfach aufgeben wr für mich einfach unvorstellbar und so bin ich auf eine Reise in meine Kindheit gegangen und bin dorthin zurückgekehrt, wo alles begonnen hat - bei einer kleinen Märklin-Anlage, stilecht mit Blechgleisen und-brücken und auf einer einfachen "Platte" aufgebaut!


    Die nur 1,60 m x 0,70 m große Anlage stellt eine kleinen Unterwegsstation an einer fiktiven Strecke irgendwo am Südrand des Schwarzwaldes dar, zwischen Lörrach und Schaffhausen, um den Einsatz Schweizer Fahrzeuge sowohl auf den Gleisen, wie auch der Straße zu rechtfertigen. Das Material für die Anlage ist zwischen 40 und 60 Jahre alt und ich bin erstaunt, wie gut alles nach so langer Zeit noch funktioniert.


    Genug der Worte - lasst Bilder sprechen!


    Der Gleisplan:


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    Und hier die Impressionen:


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    Ein Detail am Rande:


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    Ein Filmli darf natürlich auch nicht fehlen! :guck:Trainspotting in Talheim


    Die Hintergrundkulisse ist ein Panoramafoto aus der Region, auf Vinylplane von einem Profi-Dienst für relativ kleines Geld gedruckt.


    Die Anlage ist noch lange nicht fertig - die Verdrahtung ist nur provisorisch und unvollständig - gerade so, um die Züge im echten Oberleitungsbetrieb fahren lassen zu können. Weichen, Entkuppler, Haus- und Straßenbeleuchtung müssen noch angeschlossen werden - dafür benötige ich allerdings die Hilfe eines Freundes. Die Anlage ist klappbar auf einem Unterschrank montiert, da wird diese Arbeiten sehr erleichtern!


    Natürlich kann sich eine solche Anlage nicht mit den hier gezeigten Kunstwerken messen, aber das soll sie ja auch nicht. Es macht mir einfach Spaß, im Rahmen meiner Möglichkeiten dem Hobby erhalten zu bleiben und wie ein Kind wieder spielen zu können.


    Für eine glückliche Kindheit ist es nie zu spät!

    Man glaubt nicht, wie sich Stahlschienen bei hohen sommerlichen Temperaturen ausdehnen. In der Vergangenheit war das ein nicht so großes Problem, da die Schienenstücke relativ kurz waren und an den Schienenstößen genügend Spielraum zum Längenausgleich möglich war. Bei geschweißten Schienen sieht das jedoch anders aus. Hier kommt es schnell zu Verwerfungen, da nützt auch die härteste Schwelle und der "griffigste" Schotter nichts. Auf Schnellfahrstrecken gibt es daher "Gleitstöße" zum stoßfreien Längenausgleich.


    Übrigens, heiße Sommer hat es auch schon vor der Erfindung des globalen Klimawandels gegeben.

    Verkaufe folgende Fahrzeuge:


    1. Aussichtswagen RhB 2096 (Bemo 3280 116), komplett zugerüstet, neuwertig, OVP - € 35,00 zzgl. € 4,00 Versand als Päckchen (innerhalb D) - verkauft

    2. Panoramawagen BVZ AS 2012 (Bemo 3288 502), nicht zugerüstet, Zurüstteile komplett vorhanden, mit Preiser Figuren besetzt, neuwertig, OVP - € 50,00 inkl. Versand als Maxibrief innerhalb D

    3. Stahlwagen grün RhB B 2227 (Bemo 3260 117), komplett zugerüstet, neuwertig, OVP, € 28,00 inkl. Versand als Maxibrief innerhalb D.


    Bei Interesse bitte PN an mich!

    Die 648 hatte bisher die Vereina Werbungen, Swisscom Werbungen und die Lanxess Werbung, keine davon sah wie eine Kriegsbemalung aus. Aktuell fährt die Lok in rot herum.

    Ich meine die Ausführung als Werbelok für den "Blick" - siehe vorige Seite!


    Auch wenn ich zu Werbeloks meine eigene - und wohl auch andere - Meinung als die meisten hier habe, meinen herzlichen Dank an Willy, der uns die neuesten Kreationen hier vorstellt!

    Über Geschmack lässt es sich ja bekanntlich streiten, aber besser ist es, wenn man es nicht tut.


    Mir gefallen die Werbeloks nicht und ich finde es schade, dass die RhB die Harmonie zwischen Technik und Natur, die die Bahn bisher ausgezeichnet hat, aufgibt. In einem Naturschutzgebiet werden ja auch keine Werbeplakate aufgestellt, so nach dem Motto "Eiger, Jungfrau und Mömch - brought to you by Spedition Bertschi".

    Ich habe Verständnis dafür, dass eine Bahn heute jeden Franken Einnahme braucht, aber trotzdem sollte der gute Geschmack bewahrt bleiben. Eine Lok in voller Kriegsbemalung, wie die Ge 4/4 III 648 auf der Albulalinie stellt den Titel Weltkulturerbe nicht nur in Frage, sondern verneint die damit verbundenen Pflichten.


    Ein großer Teil der Fahrgäste der Bahn sind Touristen aus Fernost und den USA, die mit einer Werbung für lokale Produkte oder Unternehmen auch nichts anfangen können. Ich kann nur hoffen, dass die RhB künftig etwas mehr Zurückhaltung übt.

    Es mag an meinem Alter liegen, aber ich kann den Werbeloks grundsätzlich nichts abgewinnen. Manche von ihnen sehen zwar noch ganz gut aus, aber einige Lackierungen sind für meinen Geschmack völlig daneben.


    Albula- und Berninabahn gehören zum Weltkulturerbe. Der Grund dafür ist nicht nur die ingenieurstechnische Meisterleistung der Vorväter, sondern auch die gerade zu grandiose Einpassung der Bahn in die Landschaft, die zum Bild beiträgt und es nicht zerstört. Grell bunte Loks passen für mich nicht dazu.

    Ich bin mit Sicherheit kein Experte, kann mir aber vorstellen, dass Scherenstromabnehmer und Einholm-Pantografen mit einem höheren Anpressdruck an die Fahrleitung arbeiten, als der alte Lyrabügel, der erst dann abgeschafft werden konnte, als die Fahrleitung komplett modernisiert war.


    Kling plausibel, oder? Würde zumindest eine gewisse Zeit des Übergangs von Lyrabügel auf Schere erklären.


    Auf der anderen Seite wurden nach der Übernahme der Berninabahn durch die RhB

    bei allen 17 Triebwagen die bisher unter dem Wagenboden angeordneten Anfahr- und Bremswiderstände auf das Dach versetzt und dafür musste entsprechender Platz geschaffen werden.