Beiträge von bernmobiler

    Mittlerweile geht es in Thun weiter mit den Bauarbeiten, dazu hab ich einen neuen Eintrag im Bautagebuch verfasst: http://www.modellbahn-thun.ch/zurueck-aus-der-sommerpause/


    @supermob
    Ja der EW IV war ein Einzelauftrag meinerseits, also auch keine Kleinserie (oder eher eine Kleinstserie mit 1 Stück :D ).
    Günstig war er deshalb nicht (etwa der Anschaffungswert einer neuen Lok), dafür ist es, zumindest solange D+R nicht wieder zum Leben erwacht, ein echtes Unikat und Herr Pirovino hat hier wirklich beste Arbeit geleistet.

    Gestern bin ich das erste Mal mit dem AGZ, bzw. jetzt heisst er ja Alvra, gefahren.


    Ich fand das Fahrerlebnis äusserst gut. Die Sitze (reiste 1. Klasse) sind deutlich bequemer als noch im Allegra und auch der Schaukelgang des Allegras bleibt zum Glück vorenthalten. :thumbup: Gefühlt fuhr der Zug auch jeweils schneller in die Bahnhöfe ein. Die Druckluftbremse scheint da ihren Job gut zu machen. Trotzdem fährt er äusserst ruhig, vorallem wenn man nicht im "kleinen" Abteil neben der Tür über dem Drehgestell sitzt sondern im "Grossraum"-Teil. Ein nettes Feature ist auch das wechselnde Licht. Jeweils für Tunneldurchfahrten wird das Licht heller und wärmer während ansonsten eine kühlere Beleuchtung herrscht.
    Einzig die Klappergeräusche der offenbar nicht richtig fixierten Abteiltüren bei hoher Geschwindigkeit können ziemlich nerven, vorallem im Vereina :mauer:
    Aber es soll ja noch Luft für Verbesserung geben und mein Gesamtfazit ist wirklich toll! :)


    Ein Highlight ist sicherlich das Fotoabteil, dass über elektrisch senkbare Fenster (mit entsprechendem Lärmpegel...) verfügt. Momentan kann man sogar noch die Strecke nach hinten bestaunen solange die Züge nicht verpendelt sind.
    Die Sonnenstoren im ganzen Zug sind übrigens auch elektrisch bedienbar was noch zu verzweifelten Aktionen von Mitreisenden führten die die Storen fast zerstörten als sie versuchten diese nach oben zu bringen (nach unten geht halt auch von Hand).


    Ah und ein Pissoir gibts auch :)


    Am Ende der Alvra-Reise:


    In St. Moritz angekommen musste erstmals der aktuelle Stand des Bahnhofsumbaus begutachtet werden. Da hat sich seit Januar ja einiges getan und der Kopfbahnhof ist schon gut sichtbar:


    Weiter gings dann von Pontresina (mit dem besten Bier!) nach Punt Muragl das nun praktisch fertig umgebaut ist:


    Und in Samedan, am Ende der (kurzen) Wanderung, war dann auch noch was Neues zu sehen:


    Bevors dann via Albula wieder nach Hause ging (Insgesamt 11 Stunden Zugfahren für 5 Stunden Aufenthalt im Engadin :D ) genossen wir noch das Wetter bei Kaffee & Kuchen in St. Moritz:

    Die Steuerwagen sollen 2017 folgen, gut möglich das ein "Vorserien"fahrzeug schon dieses Jahr kommt.
    Da sie technisch gesehen nicht zum Gliederzug gehören (werden mit normaler Kupplung angehängt) kann die Produktion und Inbetriebssetzung gestaffelt erfolgen.
    Ursprünglich waren sie ja auch gar nicht vorgesehen, die Verpendelung der Albulazüge wurde erst nach der Bestelleung der AGZ zum Thema, was wohl auch einen Teil der späteren Entwicklung erklärt.


    Gespannt bin ich auch ob sie wirklich exakt die Allegra-Front erhalten. Zumindest bei der "grossen" Bahn haben sich ja die Crashnormen so verändert, dass Flirt und Konsorten neu andere verstärkte Fronten haben müssen.

    Ich würde mein Vermögen noch nicht auf diese Designstudie verwetten, es wäre wohl sonst der erste Zug der am Schluss genau so aussah wie bei der Vergabepräsentation.


    Als Erinnerung das Bild welches bei der Bestellung der ZTZ anno 2007 präsentiert wurde ;)


    Das neue Lokmaterial ist schon im Einsatz. Dazu kann man auch die ZTZ zählen und sicherlich die Gmf.

    das ist schöne der steurwagen

    Aber noch als Fotomontage (man achte auf die Spiegelungen :) ). Einen Steuerwagen gibt es bis jetzt noch nicht.


    Bemo hat den Zug ja schon quasi angekündigt als nächstes grösseres Projekt wenn der aktuelle Rückstand abgearbeitet sei. Und 6 Formneuheiten sind es schon nicht gerade, eher 5 Formvarianten da sich teilweise "nur" die Fenstereinteilung ändert und zwei Wagen sowieso identisch sind.
    Der Steuerwagen ist dann natürlich ein anderes Thema noch, aber der kommt ja auch beim Vorbild erst später zum Einsatz.

    Vielen Dank Rainer :thumbup:


    Momentan sind die Arbeiten vor allem an der Elektrik angesiedelt.
    Mit dem Verlegen der 230V-Leitung unter der Anlage ist eine lange Pendenz abgeschlossen. Diese wurde mittels 3- oder 5-Meterverlängerungskabel montiert. Bei jedem Ende eines Verlängerungskabels wurde ein Zweifachstecker montiert so das am Schluss 5 Anschlusspunkte für den Strom unter der Anlage verteilt sind.
    Gleichzeitig wurde eine zweite Pendenz abgeschlossen indem unter dem H0m-Schattenbahnhof die Ringleitung für den Lichtstrom verlegt wurde. Diese versorgt die 4 ESU-Servo-Decoder um die nicht vom "teuren" Digitalstrom versorgen zu müssen. Beim Normalspur-Schattenbahnhof sind noch alte k83-Decoder von Märklin im Einsatz die keine separate Stromeinspeisung haben, weswegen dort auf eine Lichtstrom-Leitung verzichtet werden kann.


    Nun gehts auch weiter mit den Segmenten auf der Ebene 1. Das erste Segment beheimatet 3 Normalspur-Weichen. Ich hab mich entschieden im sichtbaren Bereich auch die Märklin-C-Gleisweichen mit Servos auszustatten. Dies ist nun bei diesen 3 Weichen geschehen. Das sieht am Schluss dann von unten so aus:

    Auch zu sehen sind hier noch Gleisanschlüsse. Wie ich die Weichen umbaue ist hier zu lesen: http://www.modellbahn-thun.ch/…che-mit-servo-ausruesten/
    Im Betrieb sieht es dann so aus:


    Nun werden als nächstes die Ringleitungen eingezogen. Dies sowohl für den H0- als auch H0m-Bahnstrom sowie den Lichtstrom für Signale, Decoder etc.
    Da ich die Segmente bei Bedarf trennen können will, bin ich da noch auf der Suche nach einer geeignete Steckverbindung für diese Ringleitungen die natürlich möglichst geringen Widerstand mit sich bringen. Vielleicht hat da jemand noch einen Tipp?

    Hier der nächste Baubericht.


    Die ersten drei Segmente wurden aufgehängt und Gleise für den grossen Bahnhof provisorisch verlegt. Zudem hat die erste C-Gleis-Weiche ihren Servo-Antrieb erhalten.


    So sieht die ganze Konstruktion von unten aus


    Und so in bewegten Bildern wenn der MUTZ vom Schattenbahnhof zum Hauptbahnhof fährt



    Bei der Schmalspur ist eine weitere Wendelumdrehung dazugekommen. Noch 1.5 Umdrehungen und auch hier ist ein Teilziel erreicht. Dann kann der Gleisbau auf der Ebene 1 beim Hauptbahnhof in Angriff genommen werden.


    Weitere Bilder und Ausführungen wie immer auf der Webseite

    Natürlich, im Vergleich zum Vorbild ist praktisch jeder Radius ein "Schmalspurradius" oder halt einfach ein Modellbahnradius. ;)
    Ansonsten müssten wir ja auch all unsere Peco-Weichen rausreissen. Mit einem Vorbildradius von knapp 44 Metern dürften da selbst Bernina-Fahrzeuge nur im Schritttempo drüber.


    Und irgendwie müssen ja auch die Proportionen stimmen. Auf der Strecke kann ich keine 2-3m-Radien haben und Spurwechsel die grössere Radien als Streckengleise haben ist dann auch nicht stimmig.
    Zudem sind die Spurwechsel nur im Bahnhof, dienen also der Ein- und Ausfahrt auf ein "fremdes" Gleis (im Wesentlichen wenn man von rechts kommt und auf Gleis 1 oder 2 will) und werden dementsprechend nicht mit Streckengeschwindigkeit befahren.


    Es gibt für mich einige Kritikpunkte am C-Gleissystem, aber die schlanken Weichen gehören da nicht dazu. Ein moderner Triebzug auf einem solchen Spurwechsel fällt nicht vollständig aus der Reihe wie der Bildervergleich zeigt.


    PS: Wie auf dem Bild mit den schlanken Weichen zu sehen, hängt das erste Segment an der Wand. Mehr dazu im nächsten Bautagebuch-Eintrag.

    Vielen Dank für eure Inputs.
    Ich stimme euch zu, die zwei rechten Winkel in der Strecke sehen gar nicht schön aus. Ich habe früher mal eine Variante nur mit 24912 gemacht gehabt, das hätte aber bedeutet, dass das Verbindungssegment an der Stirnwand zu tief geworden wäre. Der Zugriff in die Ecke wäre so über ein Meter gewesen.
    Ich hab nun aber mal eine neue Variante gemacht mit einer Mischung aus 24912 und 24530 (bzw. 24430 innen). Ebenfalls eingezeichnet sind nun die zwei Wendel unten links sowie ein Teil der H0m-Strecke. Die Abstellanlage hinter dem Normalspur-Depot ist erst symbolisch gemacht. Ich möchte hier versuchen die Abstellgleise nicht parallel zur Anlagenkante zu führen, ev. sogar leicht gebogen. Auch die lange Gerade der Normalspur ganz unten will ich noch etwas auflockern mit einer leichten Kurve nach oben.


    @waltervoelklein
    Der Entscheid fürs C-Gleis ist ziemlich bewusst gefällt worden, im Wissen dass die Geometrie nicht über alle Zweifel erhaben ist. Mit dem 24912 sind aber trotzdem einigermassen praktikable Streckenverläufe möglich und selbst die Weichen sind schlanker als die K-Gleis-Weichen (12° vs. 14°26' sowie Radius 1.114m vs. 0.902m). Letztgenannte Radien würde ich übrigens jetzt nicht als "Schmalspurradien" bezeichnen...
    Vielleicht kam auf dem Plan der Eindruck auf, dass es sich um die engen Weichen handelt. Im sichtbaren Bereich werden aber einzig und allein die schlanken Weichen sowie die grössten Radien (R4+R5 bzw. R9) verwendet. Einzig in den Wendeln ist R3/515mm (aufwärts) und R2/438mm (abwärts) im Einsatz. Im Schattenbahnhof wurde aus Platzgründen die engen Weichen (und damit auch R2) verbaut, hier spielt die Optik keine gewichtige Rolle und betriebssicher sind sie trotzdem.
    Als wir den Raum angeboten kriegten, hab ich erste grobe Pläne gemacht um abzuschätzen ob das unseren Wünschen entspricht.
    Die unverrückbaren Kriterien (für H0) waren damals:
    - Verzicht auf R1/360mm komplett
    - Im sichtbaren Bereich nur > R4 und schlanke Weichen
    - Wendel (aufwärts) min. R3.

    Viele Dank erstmal für euren Zuspruch, das hört man immer gerne.


    @Ernst
    Die "Musik" gefällt sicherlich nicht jedem. Ich hab da etwas eigenständiges und (für Youtube) auch frei verwendbares gesucht. Du hast aber vollkommen recht, bei Videos mit Sound-Fahrzeugen sollte die Musik deutlich gedrosselt werden, das werd ich mir fürs nächste Mal merken.


    Zum aktuellen Stand der Dinge:
    Der erste Normalspur-Wendel hat seine Höhe erreicht.


    Um einen kleinen Rundbetrieb zu ermöglichen wurde temporär eine Kehrschlaufe montiert.


    Nun beginnt aber der Ernst des Lebens, der Bau der ersten sichtbaren Ebene. Ebene 1 wird wie schon erwähnt hauptsächlich Bahnhof und Depot/Abstellanlagen haben.
    Der Gleisplan der Normalspur für diese Ebene ist in den wesentlichen Punkten erstellt:


    So wurde am letzten Bauabend der Rahmen für den ersten Abschnitt zusammengebaut. Die Tiefe der Ebene wird 80cm sein, sie befindet sich 45cm über dem Schattenbahnhof bzw. 110cm über dem Boden. Dieser erste Rahmen ist 90cm lang und wird die drei Einfahrtsweichen auf sich vereinen sowie ein paar Abstellgleise für Schmalspur-Loks.

    Montiert wird das alles nur an der Wand mit Hilfe von 48cm langen Winkeln. Tragkraft der Winkel ist je 75kg, fixiert mit je 3 Schrauben in der Backsteinwand. Die Schrauben/Dübel tragen (gemäss Verpackung) im Backstein je 18kg. Für dieses 90cm lange Segment werden zwei Träger montiert, wobei der zweite Träger dann auch das nächste Segment mitträgt. Das nächste Segment ist wahrscheinlich 130cm oder 140cm lang. Hier gibts dann sicherlich noch in der Mitte einen Winkel. Für die schlussendlich nicht gross mit Gips bebauten Segmente der Ebene 1 sollte das sicherlich reichen.
    Auf die Winkel ist eine Holzlatte fixiert und erst auf diese wird das Segment draufgelegt und gegen das Verrutschen mit 2-3 Schrauben fixiert. So ergibt sich für die Segmente eine (hoffentlich) plane Auflagefläche.


    Und zu guter Letzt wurde auch an der Verkabelung noch weiter gearbeitet. Hier ist sie auf der Normalspurseite praktisch abgeschlossen für den Schattenbahnhof und den Wendel. D.h. die Ringleitung ist fixiert und alle Verteilerknoten sind an die Ringleitung mittels Stromdieben angeschlossen worden.


    Zur Schmalspur:
    Hier geht der Wendelbau auch stetig vorwärts. Mittlerweile sind fast 2 Umdrehungen und damit bald die Hälfte des ersten Teils geschafft.

    Testfahrten waren bisher allesamt erfolgreich. Auf dem inneren Gleis zog eine Ge 4/4 III insgesamt 13 Wagen problemlos hoch. Solch lange Züge sind schlussendlich aber gar nicht geplant. Der Allegra scheiterte übrigens knapp, er konnte aber 11 Wagen (plus seine "eigenen" 2 Wagen) hochziehen.


    Weitere Sachen wie immer im Bautagebuch