Beiträge von mwdb

    Hallo Zusammen,


    Vielen Dank für die Lieben Kommentare! Das spornt ja richtig an, weiter zu machen:)


    Wo gibt es die Federn: das ist vielleicht etwas problematisch, obwohl ich kein Kieferorthopäde bin, habe ich Berufsmässig zugang zu DentalSupply Händler.

    Die von mir verwendeten sind GAC 10-000-02 , von DentsplySirona vertrieben, aber sind leider nicht gerade billig. Es gibt auch NiTi coil auf einer Rolle, aber man kann keine Ösen daran biegen, eben wegen diesen Memory Eigenschaften. Aber vielleicht lassen sich diesen Federn auch etwa im Fernost günstig bestellen.

    Hier ein Link wo das betreffende Teil beschrieben ist


    Wegen der Stromabnemer: weil jetzt beide Drähte gespannen sind, habe ich bemerkt das es gar nicht mehr nötig ist, die Stromabnehmer Federn leichter einzustellen. Die erste "Testlok" war eine Ge 4/4 II und sein Stromabnehmer war ziemlich hart gefedert: da habe ich dann zuerst ganz vorschtig die Feder etwas auseinander gezogen.

    Aber wie gesagt, ich denke das braucht es jetzt nicht mehr, habe gerade eben der neue Allegra getestet und sogar mit alle 3 Stromabnehmer gehoben läuft es ohne zu haken.

    Was aber ein Problem ist, und bei jedem Lok getestet werden muss: die Stromabnehmer"Wippen" sind manchmal nicht Waagerecht und das leitet dann zu einem verhaken.

    Wie Stephan Rewitzer schon aufmerkte: die Fahrleitung wird dabei nichts geschadet, eher den Stromabnehmer selbst.


    Und weiter geht's, :kaffee:


    Grüsse, Michiel.

    Hallo Marc,


    Sehr schön, dein Chur Sand, die Gleisanlage sieht schönaus, so sanft im Bogen gelegen und die Schotterung ist auch sehr gut getroffen!


    Das Querjoch hat tatsächlich einen beachtliche Breite: wichtig dabei ist das die Teile sorgfältig verlötet sind, denn wie ich erfahren habe, wenn da mal Fahrdraht dran gelötet werden muss, kannst du darauf abstützen.:)


    Weiter so!


    Grüsse, Michiel

    Hallo Reto,


    Aah, die ersten Bauergebnisse 3.0: sehr gut, das wird schon was!

    Der Radius der Kehrschleife, etwa 45cm?

    Ich liebe Handgezeichnete Gleispläne, wüsste auch nicht wie das anders gehen sollte (....) also bitte fotografieren und Einstellen :thumbsup:


    Bin sehr gespannt wie du das ganze diesmal aufbauen wirst, eins ist sicher: das wird sowieso wiederum eine Sehenswerte Anlage!


    Grüsse, Michiel.

    Halle Zusammen,


    Seit dieses Wochenende verkehrt das neue Bemo Modell der Allegra 3510 mit ABB Werbebeschriftung auf der Berninabahn, gerade angekommen in Alp Grüm:



    Bin sehr erfreut wegen der sauberen und exakten Aufdruck, eine auffallende und Zeitgemässe Bereicherung des Fuhrparks!


    Grüsse, Michiel

    Hallo Peter,


    Das letzte Bild ist der Hammer: da musste ich mir schon zwemal die Augen reiben, bis ich feststellen konnte das dies dein Modell sei. was soll man sagen: "das hast Du gut gemacht..."


    :respekt::respekt::respekt:


    Desweiteren geht es alles jetzt langsam an immer weiter und hat einen grossen Vorbildnahe!


    Deinen ausgiebigen Erläuterungen machen richtig Spass und sind sehr Sinnvoll und Lehrreich!

    Vielen Dank dafür und weiter so!


    Grüsse, Michiel

    Hallo Zusammen,


    Seit dem letzten Bericht hat sich einiges getan: nachdem die hinteren Gleise mit Fahrdraht überspannt und die Verbindungen

    zwischen die einzelnen Segmenten so gut wie möglich vorbereitet wurden, war der grosse Moment da: die Bahnhofs module wurden getrennt und das ganze wieder in normale Position zurückgedreht, mal schauen ob das wirklich geht:.


    Nach dem drehen sieht die entkuppelte Fahrdrahtanlage so aus, die Fahrdrähte wurden in einzelnen Gruppen temporär mit Zahnseide zur Seite gebogen:


    IMG_2643.jpeg


    Die gute Nachricht ist das alle Verbindungen innerhalb kurze Zeit wieder hergestellt werden konnten: das ganze Umdrehen dauert nur etwa eine halbe Stunde. Eine feine Zange und eine ruhige Hand ist natürlich vorausgesetzt.

    Die schlechte Nachricht ist das das Tragseil sich jetzt nicht mehr schön einfädeln liess.

    Merke das ich mich entschlossen hatte, den Tragseil nur einzustecken, so das es sehr nachgiebig blieb beim unachtsames berühren. Darum auch in 0,3mm.

    Jetzt aber nicht schön. Nachdem ich weitere Gleise mit Fahrdraht überspannen begann, hatte ich mir gedacht das Tragseil ebenfalls zu verspannen mit einem etwas leichteres Federchen. Dabei konnte ich dann doch den 0,2mm Draht als Tragseil verwenden, denn jetzt war wegen die extra Abspannung die vermeinte Eigen-Stabilität nicht mehr so wichtig. Der Bruchstärke beider Querschnitte ist laut Herstellerangabe etwa gleich.

    Während ich die einzelnen Drahtstränge verarbeitete, wurde ich immer mehr Begeistert: das sah jetzt viel besser aus: warum? vor allem weil die Lötstellen nun viel kleiner sind.

    Kurzerhand wurde entschlossen auch die zuerst verlegte Fahrdraht-Teile zu ersetzen und mit dünnerem Tragseil zu versehen.

    Das ging relativ schnell weil selbstverständlich die Verspannung festgelegt und alle Mastanschlussstellen schon vorbereitet waren.

    Etwa wie 2 Schritte voraus und dann 1 rückwärts...

    Aber, jetzt sieht es so aus, meiner Meinung nach ein grosser Unterschied:


    IMG_2677.jpeg


    Zurück in normaler Stellung, es sind auch Lampenattrappen an den Fahrdraht aufgehängt worden:


    IMG_2856.jpeg


    Die Lampenattrappen am "Fahrdraht" kann man hier beim Vorbild sehen: die Verspannung ist so ausgelegt das die Abspannung erst 2 Tragwerke weiter stattfindet


    IMG_1444.jpg


    Ich bin nicht unzufrieden:


    IMG_2839.jpeg


    Hier sieht man das 2 Federn Verwendung finden;

    Wegen die Federn: das sind sogenannte NickelTitanium Coil Springs, die werden in der Kieferorthopädie verwendet.

    Das NickelTitanium oder kurz NiTi ist ein Memory Wire: die Federn immer zurück in der Ursprüngliche form. Dabei bleibt die Zugkraft immer gleich, ob die maximal oder nur etwa 10% belastet werden.

    Für der Fahrdraht wurden 150gr (regular) Teile verwendet, das Tragseil habe ich mit 100gr (lite) verspannt, könnte aber auch nur 50gr (XLite) sein. Die Federn sind äusserlich nicht viel grösser als ein Sommerfeldt Isolator.

    Das ganze ist somit erstaunlich Strapazierfähig!


    IMG_2859.jpeg


    Eine Frage war wie der Fahrdraht-Trennstelle gekuppelt wird an die einzelnen Segmente:

    So sehen die Verbinder aus: das Tragseil bleibt nur auf die FederVorspannung hängen, der Fahrdraht wird mit einer Öse angehängt.

    Alle Verbindungen wurden mit einer Farbkodierung versehen, was deren Anschluss vereinfacht, immerhin liegen da beim Ankuppeln 15 Verbindungen herum....


    IMG_2649.jpeg


    Jetzt endlich das schon längst versprochenes Video:



    So, weiter geht's, bis zum nächsten Update,


    Grüsse, Michiel


    Hosu: tatsächlich sind die meisten Abstellgleise mit einen grösseren Schwellenabstand versehen. Damals veruchte ich damit der Stahlschwellen"look" zu imitieren. Heutzutage würde ich da HRF Stahlschwellenstückchen einbauen, aber der Effekt ist schon ok.

    Hallo Roman,


    Kann vorangehend gemachte Berichte nur bestätigen, wobei ich selber gute Erfahrung gemacht habe mit einem kleineren Radius:

    bei mir hat's nur 380mm Radius (=Bemo code70) aber dabei ebenfalls auch nur 2,9% Steigung mit 55mm Durchfahrhöhe. Das geht, mit Oberleitung (=mittig angeklebtes LGB Ms-FahrDraht).

    Dabei sollten an den EW I und EW II/III Wagen kein Zurüstteile montiert werden, bei andere Drehgestellwagen ggf. prüfen ob irgend etwas gekürzt werden muss (Heizschläuche). Güterwagen fahren alle, voll zugerüstet, einwandfrei in die Gleiswendel.

    Aber, wenn man Platz hat: immer den grösseren Radius wählen, so ab 500mm ist man immer auf der sichere Seite.


    Wegen den Zugkraft, der Allegra sollte kein Problem sein, bei mir schleppt der, auch von stillstand aus, bis zu 15 Reisezugwagen locker durch den Wendel. Das wurde vor Jahren auch mal von Ueli (Albulafan) bestätigt.

    Das "Problemfahrzeug" war, meine ich, die neuere Ausführung der Ge 6/6 II, die ohne Knickrahmen, der hat schon mühe mit längeren Züge.



    Grüsse, Michiel

    Hall Peter,


    Gratuliere zu deinem Meisterwerk, mein sehr grossen :respekt::respekt::respekt:


    Deine sehr genaue Vorbereitung, Planung und stufenweise Ausführung hat sich gelohnt und vor dir (und uns...8)) steht nun einen Einmaliges Bauwerk das seinesgleichen sucht!

    Hast du für die so grossen Überspannung vielleicht auch eine Gleistrasse aus Metall (Alu) in Erwägung gezogen? Damit ist dann sowieso die Korrekte Gleislage gesichert? Aber das ist nur theoretisch zum Gedankenaustausch.....

    Ist jetzt übrigens durchgehend Zugverkehr möglich oder ist da immer noch Busersatzbetrieb?


    Wünsche dir ebenfalls schöne Festtage,


    Grüsse, Michiel.

    Hallo Zusammen,


    Und weiter geht's, Walter hatte schon ein Vorbild-foto der Reiterverbindungen beim Bäselerweiche eingestellt, für diejenigen die sich nicht so auskennen in St.Moritz, habe ich noch einige Bilder ausgesucht.

    Einen grösseren Übersicht der Einfahrtsseite, auch hier gut sichtbar die Überspannung der Bäselerweiche:



    Das hier ist der schwierigste Teil der gesamten Überspannung: nicht nur der doppelte Gleisverbindung, sondern es war eine grosse Herausforderung herauszufinden wo die linken 6 Drähte Abgespannen werden müssen, erst nach viel Stunden Bilder studieren habe ich es herausgefunden. Leider kann man nicht mehr vor Ort schauen und wie immer zu wenig deutliche Bilder: wer denkt auch daran wirklich alle Fahrleitungsdetails im Bild festzuhalten.....



    Dieser Abspannung ist eigentlich teil der Abspannung zweier Westlichen Abstellgleise, die werden über das Bahnsteigdach geführt, wegen eben diesen Bahnsteig ist der Abspannung noch weiter geführt worden bis an der Bäselerweiche.

    Die Bilder stammen aus 2008 und 2011.



    So, die ersten Drahtstränge sind verlegt worden, wie gesagt habe ich letztendlich die Wahl getroffen, einheitlich 0,3mm Draht zu verwenden.

    Nicht nur ist das stabiler, sondern auch besser sichtbar, man muss doch mal eingreifen zum entkuppeln zb.

    ( Bei Entgleisungen müsste das Rollmaterial vorsichtig herausgehobelt werden, passiert nicht oft)

    Hier ist St Moritz noch gedreht wegen den besseren erreichbarkeit der hinteren Gleise.



    Die grosse Abspann"Brücke"wird nach und nach mit Drähte bestückt, die Holzklötze sind exakt auf die verwendete Drahthöhe getrimmt



    Ein stück Papier ist sehr hilfreich beim Löten denn sonst sieht man es schlecht wegen all den Gleisprofile:



    Testfahrt mit Te2/2, ein handliches Fahrzeug mit Scherenstromabnehmer, der ist schon etwas kritisch, deswegen:



    So, der Bahnhof ist zurückgedreht worden, das heisst auch: die Fahrleitungen sind getrennt und wieder zusammengestellt worden: erster Test gelungen!



    Das nächste mal ein kleines Video mit Fahrverhalten der Stromabnehmer, das Hochladen nimmt etwas mehr Zeit in Anspruch,


    Wird fortgesetzt


    Grüsse, Michiel

    Hallo Zusammen,


    Und es geht weiter: nachdem alle Masten vorbereitet und mit allen Zubehör versehen sind ist es Zeit sich mit dem verlegen der einzelnen Fahrdrähte zu beschäftigen.

    Dazu habe ich zuerst wieder den ganzen Bahnhof um 180 grad gedreht, so kann ich besser an die hintere Drähte heran und es ist eine bequeme Ablage für Zangen, Lötstation und weiteres.

    Zuerst habe ich die einzelnen durchgehende Fahrdrahtstücke verlegt, Rechnung tragend mit zwei Trennstellen. Das herausfinden wie man das damals überspannt hatte war einen sehr mühsames unterfangen: stundenlang habe ich die mir zur verfügung stehenden Bilder studiert und anhand davon ein Fahrdrahtplan erstellt. Es sind einige heikle Stellen dabei, aber insgesamt wird es so wie beim Vorbild überspannt.


    So sah es am Anfang aus, fertig zum überspannen.....



    Hier die ersten Strange, noch ohne Tragseil, die kommen später dazu



    Denselben Hilfsklotz wie damals bei Alp Grüm verwendung fand, leistet auch hier Stabile Dienste.

    Gut aufpassen das die Weichenlaternen nicht beschädigt werden...



    Hier sind wir schon ein stück weiter, da ist auch schon ein wenig Tragseil zu sehen



    Anfänglich hatte ich für Tragseile und Hänger 0,2mm gedacht, das erstellte sich aber schnell als zu wenig Stabil: immerhin müssen dieTeile auch abgekuppelt werden können und da liessen die Hängeseile sich nicht wieder schön gestreckt zurückfädeln.

    Also wird sowohl für Fahrdraht als Tragseil und Hänger einheitlich 0,3mm Bronzedraht verwendet.


    Ein anderes Detail ist die Überspannung der Bäselerweiche: hier wird mit sogenannte Reiter der verdoppelte Fahrdraht auseinander gedrückt, somit kann der Stromabnehmer den verlauf der Fahrdraht besser folgen:



    Einige Gleise sind hier schon Fahrtechnisch bereit:



    Es ist wirklich eine sehr langwierige Arbeit: hunderte von Lötstellen und sehr vorsichtig mit alles was auf der Anlage herumliegt.

    Es sind total 15 Nachspannungen vorhanden welche über die ganze Länge der Bahnhofsanlage verlaufen. Dazu hat man zwei unabhänglich verteilte Zonen, das Gleichstrom-Bernina-Teil und die Wechselstrom-Stammnetzanlage.

    Die letzten Jahren seit dem Einsatz der Allegra Triebzüge war einen Drahtverbindung zwischen beiden Teil da. Muss nochmal überlegen ob sich das im Modell auch noch umsetzen lässt, ohne überladen zu wirken.


    Wird fortgesetzt,


    Grüsse, Michiel

    Hallo Peter,


    Das ist ja phantastisch! Und eigentlich sehr einfach, nur die Vorbereitung ist vielleicht etwas mühsam, aber man kann sich denken das es vielleicht gar nicht mehr Arbeit als gipsen, ritzen, modellieren, einfärben ist. Und soviel realistischer!

    Darauf muss man nur kommen!


    :respekt:


    Grüsse, Michiel

    Hallo Marc,


    Das wird alles sehr gross, da lauert die Gefahr einmal den übersicht zu verlieren. Da is man gut beraten alles gründlich zu Planen und in Teilen zu arbeiten. zum Fahren evtl zwischenlösungen vorbehalten, denn sonst ist man Jahrelang nur am Bauen und verliert den Interesse.


    Aber, es ist schon Komfortabel mit solchen Räume. Hat's da noch irgendwie Tageslicht?


    Grüsse, Michiel

    Hallo Zusammen,


    Danke wieder einmal für die ermunterende Worte, das kann man gut gebrauchen denn St Moritz ist für solche feinarbeiten eigentlich ziemlich gross: man kommt erst mühsam etwas weiter.....

    Desweiteren muss ich nochmals betonen das dieser Bahnhofsanlage schon vor Jahre so aufgebaut wurde, erst jetzt kommen weitere Details und feinere Ausführungen der Fahrleitungsmaste und -Joche dazu.

    Dabei wurde nicht überall alles so aufgewertet wie ich mir das eigentlich wünschte, aber irgendwo reicht es einmal.

    Peter H0m schrieb:

    Drehst du deine Metallisolatoren selbst oder sind dies Teile von Federn?

    Ich wünschte die hätte ich, nein es sind alle Gitarrensaiten, die grösseren stammen von einer Bassgitarre, ich denke D.

    Peter H0m schrieb:

    Quertragwerke sind so ausgeführt das man sich darauf ruhig abstützen kann.


    Das ist dann einer nuance in der Übersetzung die mir dazwischen gerutscht ist, nur "Abstützen" und nicht "sich Abstützen".

    Zur weitere erläuterung hat mir meinem Sohn ein Bild gemacht während so einer Haltung:


    IMG_2534.jpeg


    Bernie schrieb:

    Danke für die wunderschönen Bilder


    Gern geschehen und, lassen wir das nicht vergessen, es war damals deine Idee den ursprünglich geplanten, sichtbaren Abstellbahnhof als St Moritz aufzubauen......


    Haslivet schrieb:

    Hast du im Sinn mit Pantos hoch zu fahren?


    Yep, dabei müssten natürlich die Pantos etwas leichter eingestellt werden.


    Grüsse, Michiel

    Hallo Zusammen,


    So, der nächsten Update: inzwischen sind alle Masten erneuert und/oder ergänzt worden. Hier und da musste etwas geändert werden entgegen das grosse Vorbild, der Komprimierung wegen. Vor allem das rechte, östliche Teil ist wesentlich kurzer als in Wirklichkeit, das begegnet einem dann auch in die entgültige Fahrdrahtführung.


    Der "Grossen Entschluss" ist gefasst: es wird 0,3mm Bronzedraht verwendung finden, dabei wird diesen Draht sowohl für Fahrdraht als Tragseil Verwendet: einige versuche, wie in Alp Grüm, hier das Tragseil in 0,2mm auszuführen, ist leider gescheitert: bei weitem nicht ausreichend Stabil für diese grossen Abspannlängen.


    Dann die Bilder:


    Weiter mit allerhand Sonderausführungen, dasTeil hier ist in Wirklichkeit um 2 Gleise breiter, habe dennoch den gleichen Form behalten da dieser Mast als freistehender Abspannpunkt funktionieren muss. Etwas gewöhnungsbedürftig, aber obwohl schmaler, stimmt er schon:



    Und dieses auffallendes Stück, viel Komplizierter an einem Mast geht fast nicht....



    Dieser Mast steckte in Wirklichkeit durch das Dach der Güterschuppen. Ich habe ihn einfachheitshalber gleich daneben gesteckt, denn sonst ist mein Gebäude nicht mehr abnehmbar:



    Dieser Abspannung ist halbiert ausgeführt: in 2010 war die doppelte Gleisverbindung beim Güterschuppen schon verschwunden und deswegen auch der zutreffende Fahrleitung:



    Übersicht aus ungewöhnliche Perspektive:



    Auch hier nachträglich angebrachte Details. Diesen hier wurden lediglich verleimt wegen der schon eingeklebte Drähte des hängendes Rangiersignal. Ein nachträglich anlöten wurde die Lackschicht vielleicht zerstören. Das ist mir bei einem Signal schon versehentlich passiert.....



    Normale Übersicht der rechten Seite:



    Hier einen kurzen Zeitsprung: bin ich jetzt froh das meine Gebäude alle sehr Stabil ausgeführt worden sind: nach abnehmen der Dächer kann man sich ruhig grosszügig darauf abstützen und ist sogar sehr hilfreich beim abstellen der Lötstation mithilfe einiger Hilfsbretter.

    Auch alle Quertragwerke sind so ausgeführt das man sich darauf ruhig abstützen kann.



    Das war's wieder für Heute, das nächste mal geht's um die Fahrleitung. Soviel sei schon verraten: nachdem man einige Drähte verlegt hat ist es nicht mehr vorstellbar das man ohne diesen auskommt.....


    Grüsse, Michiel

    Hallo Jean-Michel,


    Wirklich sehr ansprechender Gleisbau, kann mir den "drive" zur selber anfertigen aller Teile sehr gut vorstellen.

    Das wirkt hier harmonisch und ausreichend detaillier!

    Die Kleineisen unter den Weichenzungen vielleicht doch aus Ms zur vorbeugung übermässigen Verschleiss unter den beweglichen Teilen?


    Grüsse, Michiel

    Hallo Peter,


    Pfui, das ist aber ein brillianter Methode von Masten einbauen: grossartig! Bei mir hat's immereine menge Löcher die später dann ausgebessert werden müssen. Dein "aus einem guss" herangehen ist da einen Schritt weiter! 8)

    Das einzige Nachteil was mir dazu einfällt ist, das man so nachher etwas schwieriger etwaige änderungen ausführen könnte.

    Aber das liesse sich wahrscheinlich auch lösen, denn wenn man wie bei dir, so genau nach Vorbild arbeitet wird meistens nicht sehr grosse Probleme beim Fahrleitungsaufbau begegnen. Immerhin liegt die Mastposition doch eh fest, den Gleisverlauf folgend. Was dann auf die Maste angebaut wird ist eher unwichtig.

    Mit gefällt das Lasergerät auch unheimlich....:thumbsup:


    Wir bleiben mit der Nase dran!


    Gruaß, Michiel