Beiträge von Wiesen

    Hallo Thomas,

    schön hier einen weiteren 0m-mer begrüßen zu dürfen. Dein Anlagenkonzept ist nach meiner Meinung sehr stimmig und welcher Modellbahner wünscht sich nicht einen derartigen Raum um sich quasi vollkommen ungehindert "austoben" zu können. Das wird ein wirklich anspruchsvolles "Lebenswerk", mir wäre aber auch ein bisschen Angst und bange, soviel Quadratmeter Fläche in 1:45 stimmig durchgestalten zu müssen.

    VG Bertrand

    Hallo Peter,

    ich kann Dir auch nur zu Deiner im Aufbau befindlichen Anlage gratulieren. Du hast Dir einen interessanten Vorbildstreckenabschnitt ausgesucht und setzt diesen stimmig in ein Anlagenkonzept um. Es zeigt die Bahn in der umgebenden Landschaft und verkörpert damit genau das was der besondere Reiz der RhB ist. Auch wenn es noch ein weitere Weg bis zur Vollendung sein wird, bereits jetzt ist sichtbar, dass da eine ganz besondere Anlage entsteht!

    Weiter so!

    VG Bertrand

    Hallo Christian,

    es ist sehr schwierig anhand der Bilder und den dort abgebildeten Farben Dein "Problem" zu beurteilen. Auf meinem PC schaut alles etwas blaustichig aus, gerade auch die eingefärbten Schienenprofile haben fast einen violetten Ton. Von daher traue ich mich nicht anhand der Bilder die Realitätsnähe der Farben des Sees zu beurteilen.

    Mir scheint der ganze See etwas zu klar zu sein, da Bergseen doch regelmäßig einen wesentlich "milchigeren" Eindruck machen. Ich habe da gerade den Lago Bianco am Berninapass im Auge... da ist die Seenfarbe so richtig milchig-grün-blau-grau. Um einen derartigen Eindruck zu realisieren müssten die tieferen Gießharzschichten mehr eingefärbt werden - dann verschwindet auch der Blick auf den Untergrund, der natürlich im Modell viel zu wenig tief ist und damit schnell unnatürlich wirkt. Ob dies nachträglich mit einer oberen eingefärbten Schicht Gießharz realisiert werden kann, glaube ich eher nicht. Gerade die oberste Schicht (2-3mm) sollte ja aus glasklarem Gießharz hergestellt werden, ggf. dann mit modellierten Wellen darauf. Vor diesem Hintergrund würde ich nach Betrachten Deiner Bilder eher dazu tendieren, nochmals einen 2. Versuch zu wagen...

    VG Bertrand

    Hallo Franz,

    ich habe bei "Wiesen" Versuche mit nachträglich eingebauten Neodyn-Permanentmagneten gemacht, und zwar "Packages" von 3 Magneten a 30x20x10mm d.h. zusammen mit einer Höhe von 30mm. Die Teile sind nicht ganz ungefährlich in der Handhabung, nachträglich kaum mehr zu trennen und schneller als erwünscht ist ein Finger eingeklemmt - unglaublich welche Magnetkraft hier wirkt. Ich brauchte jedoch eine entsprechend starke Magnetkraft, da ich die Bodenplatte nachträglich nicht zu sehr schwächen wollte und die Magnete damit durch die 13mm starke Platte und das gesamte Gleisbett "wirken" mussten. In der Funktion ist das zufriedenstellend, allerdings kommt es gelegentlich auch zu ungewünschten Zugtrennungen, vor allem wenn sich bei längeren Zügen die Kupplungen entlasten. Mit Bemo-Güterwagen funktionieren fest installierte Magnete nicht vernünftig, weil diese zu leicht sind und rund um das Magnetfeld wie von Geisterhand "angezogen" werden.

    In der Anlage "Ospizio Bernina" habe ich für die Entkuppler Aussparungen von 40x40mm in der Grundplatte vorgesehen, welche ich mit 1mm Sperrholz überdeckt habe, so dass die Magnete näher an das Schienenbett reichen und keine so große Magnetkraft erforderlich ist. Mit Marco diskutiere ich gerade eine technische Lösung, wie die Magnete mittels Servo an die Platte hin- und weggeschwenkt werden können. Dies würde die Problematik von ungewünschten Zugtrennungen gänzlich beseitigen. Derartige Lösungen finden sich auch auf diversen Seiten im Internet, beispielsweise unter

    http://www.muekubahn.de/dokume…ler/kadeeentkupplung.html

    Wenn Du Dir noch etwas Zeit lässt, kannst Du gerne auch unserer Lösung abwarten, die spätestens bis Bauma 2018 fertig sein wird.

    Viele Grüße

    Bertrand

    jaja ... und alle TW mit dem Erstklassabteil Richtung Tirano... wir sind ja in den Neunzigern!:)

    Wir freuen uns auch und können Bauma kaum erwarten.

    Grüße Bertrand

    Liebe Forumsfreunde,

    Bauma naht und Marco und ich können Euch ab Freitag Abend dort die "Herbstneuheiten Ospizio Bernina 0m" präsentieren. Auch wenn wir noch meilenweit von einer Fertigstellung der Anlage entfernt sind, ist doch mittlerweile die Bauschaumwüste komplett verschwunden und hat einer etwas gefälligeren Gestaltung Platz gemacht. Wir freuen uns Euch zu treffen, wie jedes Jahr in der Turnhalle am Stand von modelrail!

    VG Bertrand

    Hallo Bernhard,

    da hast Du Dir einen sehr schönen Zug zugelegt!

    Es muss im übrigen nicht einmal ein Fahrversuch sein, in den siebziger bis Anfang der achziger Jahre erreichten die Pendel zweimal werktäglich von Thusis aus Filisur mit Halt an allen Stationen. Wers ganz genau nimmt - zeitlich passender wäre hierzu eine der beiden früheren Varianten des Ferro Suisse Pendels...

    VG Bertrand

    Richtig, die Sutter-Bilder sind leider nicht datiert. Aber sie dürften chronologisch gescannt worden sein. Das Bild zuvor zeigt einen sehr neu lackierten 40er Triebwagen in der ersten silbernen mehrsprachigen Beschriftungsvariante, die ab ca. 1985 Einzug bei diesen Triebwagen hielt. Nachdem alle anderen Fahrzeuge noch das alte mittige Logo tragen, müsste das Bild 1985, evtl. auch 1986 aufgenommen worden sein.
    Zweiter Ansatz: Der 37 wurde 1997 zum Xe, er hat nach meiner (auswendig nicht ganz 100%igen) Erinnerung entgegen den Schwesterfahrzeugen 35 und 36 nicht mehr die mehrsprachige silberne Beschriftung erhalten. Somit müsste er bis 1997 die Beschriftungsvariante mit mittigem Logo getragen haben, so wie auf dem Bild abgebildet. Damit sollte bewiesen sein, dass das Bild auch für das Jahr 1988 zutreffend ist...

    Hallo Benno,
    sauber gebaut! Die ganzen Spachteleien an der Vorderkante kannst Du Dir sparen, wenn Du ein exakt geschnittenes Abschlussbrett z.B. aus 5 mm Sperrholz aufleimst. Dieses kann dann auch leicht nach oben überstehen, wenn noch eine landschaftliche Gestaltung geplant ist. So bekommst Du einen perfekten sauberen Abschluss nach vorne.
    Warum Gleise und Weichen im Selbstbau? Das Ferro-Suisse Material ist hervorragend und vor allem betriebssicher. Das Nageln von ca. 12 Meter 0m-Gleis mit 6 Weichen, davon 2 DKW, ist ein nicht zu unterschätzender Aufwand, der natürlich auch Spaß machen kann, vor allem wenn man auf individuelle und komplizierte Gleisgeometrien steht - oder diese braucht. Aber 4 Gleisnägel pro Schwelle sauber und exakt zu versenken ist auch nicht in zwei Wochenenden erledigt...
    Überlege Dir bitte auch nochmal den Modulübergang quer durch die rechte DKW, ich versuche eine Trennung einer Weiche immer erst - wenn es schon sein muss - nach dem Herzstück nach außen vorzusehen.
    VG Bertrand

    Hallo Reto,
    mich hat auch Willys Foto vom De 2/2 151 hinsichtlich der Farbe schwer irritiert... Ich darf jedoch "Entwarnung" geben: Bilder aus den 80er Jahren belegen, dass der De 2/2 nicht einen oxydroten, sondern einen etwas farbkräftigeren Anstrich als die Güterwagen hatte. Das Bild im Bemo-Neuheitenprospekt und im Katalog zeigt im Hintergrund einen oxydroten Kk, der De 2/2 im Vordergrund ist demgegenüber deutlich farbkräftiger, wenngleich natürlich bei weitem nicht so orange wie in der aktuellen Lackierung. Ich habe heute aus erster Hand ein Vergleichsbild enthalten, wobei ich darauf hinweisen darf, dass der orange Anstrich des rechten Gehäuses das Farbmuster noch ohne abschließenden Schutzlack zeigt. Ich meine die Farben sind gut getroffen, wer das Fahrzeug in den 80er Jahren mit etwas gedeckteren Farbtönen bevorzugt, kann dies ja durch eine leichte Alterung oder/und durch eine erneuten matten Schutzlacküberzug erreichen.



    VG Bertrand

    Liebe Albulaforumianer,


    wie doch die Zeit vergeht… jetzt ist schon wieder über ein Jahr und eine weitere Ausstellung in Bauma vergangen, seitdem ich Euch das letzte Mal über die Baufortschritte meines Bahnhofs Ospizio in 0m berichtet habe.


    Zuerst vielen Dank an alle, die mir im August im Geburtstagsthread zum halben Jahrhundert gratuliert haben. Wie doch die Zeit vergeht! Mittlerweile kann ich auf 35 Jahre RhB- Modellbau zurückblicken – zuerst H0m, dann Nm und jetzt mittlerweile hauptsächlich 0m. Mein ganz persönliches Highlight dieser Jahre ist aber immer noch diese Brücke – die älteren unter Euch kennen ja sicher die Bilder aus älteren Zeitschriften. Allerdings wartet auch hier immer noch die eigentlich im Rohbau fertige Nachbildung bis zum Schmittentobelviadukt auf Vollendung. Ich darf Euch somit in diesem Thread ausnahmsweise mit zwei H0m-Bildern überraschen:






    Mal schauen, ob ich in den nächsten 35 Jahren die ganzen angefangenen Projekte noch zu Ende bringen kann…! Marco hat mir ja unlängst schon den nächsten Brücken-Floh ins Ohr gesetzt… aber davon an anderer Stelle ein ander Mal mehr!



    Zu Ospizio 0m:


    In den letzten Wochen ist auch in Ospizio Bernina in 0m etwas weitergebaut worden. Die Remise hat rundherum die Gesteinsstruktur aus Moltofill bekommen, jetzt müssen „nur“ noch die Steine geritzt werden. Und die ersten beiden Module haben die Geländestruktur nebst Geröllnachbildung erhalten.
    Verwendet habe ich „Münchener Rauputz“ aus dem Baumarkt mit 2mm Körnung, vermischt mit Abtönfarbe und Weißleim. Eine sagenhafte Pampe, mit dem Spachtel deckend auf und in den Bauschaum aufgetragen…





    … und dort im nassen, weichen Zustand dann gleich die bei einer Bergtour gesammelten Steine eingearbeitet:



    Die unterhalb der Remise befindliche Mauer wurde grob vorgearbeitet.



    Jetzt schaut alles wie eine Mondlandschaft aus… Das wird sich aber mit dem Aufbringen des Grünzeugs noch kräftig ändern. Nur – die Steine müssen unter dem Grünzeug sein und nicht wie so oft zu sehen auf den Grasfasern herumkugeln! Und sollten es an mancher Stelle doch zu viele Steine sein, sind diese auch leicht wieder weggeklopft.



    Parallel hierzu wurde das Gleis farblich behandelt und mit einem braungrauen Grundton überzogen, die Partien mit den Stahlschwellen etwas mehr rostfarben. Hier bedarf es noch etwas der individuellen Alterung mit helleren Grautönen zur Nachbildung von vergilbten Holzschwellen, bevor das Einschottern erfolgt.



    Ich habe mir zum Ziel gesetzt, bis zur nächsten Ausstellung in Bauma 2017 alle Module – insgesamt 8,20m lang – vergleichbar zu gestalten, so dass dann zumindest kein Bauschaum mehr sichtbar ist. Die ersten 2,80m schauen zumindest jetzt schon ein wenig mehr nach Bernina aus.




    VG Bertrand

    Auf diesem Video werden schon einige "Schätze" gezeigt... grüne BoBo I Doppeltraktion, die klassischen Albula-Stücker mit Kroki und offenem B4, tolle Bilder aus Stuls (Papa Cadosch hat ja da mal ein wunderbares Diorama in H0m gebaut, wie wir Älteren wissen... ;) ), Be 511ff als an allen Stationen haltender Regionalzug von Chur nach Filisur, Engadinschnellzüge mit Güterwagen vorne und hinten, halbhohe Ek mit Ladung Fässer, Bernina EW 1 als Kurswagen Tirano-Chur, davor Verstärkungswagen Fliegender Rhätier, und und und...
    Ja so toll und abwechslungsreich war mal die RhB!
    Danke für den Link!
    VG Bertrand

    Danke Willy für die topaktuelle Information und die wie immer wunderbaren Bilder around Malans!
    Das seitliche Logo und die mehrsprachige Beschriftung der BoBoII wirkt für mich immer noch etwas unmotiviert "verloren" so mittig auf der Kastenseite, aber über Geschmack kann man sich ja bekanntlich (nicht) streiten.
    VG Bertrand

    Hallo TWIII-Freunde,
    ich kann Willys Aussage hier nicht unwidersprochen stehen lassen, die zumindest bei mir den Eindruck erweckt, dass Bemo die Modelle mit irgendwelchen Teilen zusammenbastelt, die die Lieferanten zufällig zur Verfügung stellen und dass der Kunde derartige, scheinbar unwesentliche Abweichungen zu akzeptieren habe.
    Letzte Woche hatte ich persönlich Kontakt zum Geschäftsführer von Bemo, Herrn Volker Göbel. Dabei haben wir auch über das von Nils vollkommen zu Recht angesprochene Pantografenthema geredet. Es wurden mehrere TW III-Varianten nachproduziert, in diesem Zusammenhang hat sich eine falscheArtikelnummer in eine Stückliste eingeschlichen - mit dem bekannten Ergebnis, dass der moderne Stromabnehmer nun das Modell ziert. Herr Volker Göbel bedauert diesen Umstand und hat postwendend beim Hersteller die richtigen Pantografen bestellt, diese werden Anfang Juli verfügbar sein. Somit kann jeder, der sich an den modernen Pantografen stört, diese über seinen Händler oder direkt an Bemo zurücksenden und erhält im Gegenzug kostenlosen Austausch. Es war schon immer das Ziel von Bemo, die Modelle so vorbildgetreu wie möglich herzustellen!
    VG Bertrand