Beiträge von jmf

    Guten Abend,


    über Ostern habe ich die Weiche geschafft. Das Gleis zum letzen Tor ist nicht schief, sondern geht leicht bergauf. Habe mich für 1.5mm entschieden, das muss optisch reichen um den Versatz darzustellen.



    Das wird noch schöner Rangierspass mit dem Kurvengleis:



    Christian, die Sensoren melden das Event an die Steuerung.


    Gruß

    Jean-Michel

    Hallo Cyril,


    ja, im Hintergrund ist auch ein Rocrail aktiv. Die Module kommunizieren über einen MQTT Broker (https://mosquitto.org). Das klappt erstaunlich gut, auch von den Latenzen her. Rocrail spricht auch mit dem Broker und ist damit ein Baustein im ganzen System. Drei kabelelose Handregler habe ich mir auch schon gebaut mit dem Raspberry, also momentan die optimale Lösung.


    Gruß

    Jean-Michel

    Danke Tomi und Peter!


    Ein paar Bilder zum Rückmeldesystem wollte ich zeigen. Die Möglichkeit zur automatischen Steuerung soll ja auch gegeben sein. Daher braucht es entsprechende Sensoren.


    Für die Belegtmeldung/Freimeldung der Gleise kommen klassische Stromsensoren zum Einsatz:



    Auf der Drehscheibe ist mittig ein Hall-Sensor eingebaut, da muss halt jede Lok, die automatisch gefahren werden soll, mittig einen kleinen Magneten haben. Das ist kein Problem. Und wirklich mittig muss das nur bei den langen Loks sein.


    in den Wartungsgruben sind hinten Infrarot-Lichtschranken eingebaut. Das ist sicherer, als Stromsensoren, denn wenn da die erste Achse nicht "zündet" fährt die Lok zu weit.




    Mit dem kleinen Potentiometer lässt sich die Empfindlichkeit sehr schön einstellen.


    Angeschlossen werden alle Sensoren über diese Multiplexer:



    Über die Eingänge S0-S3 wird die Adresse des Pins eingestellt, den man auslesen möchte (Y0-Y15,) und der Zustand dann am Pin Z gemeldet. Folglich hat man mit wenig Pinverbrauch am Raspberry/Arduino eine beachtliche Anzahl an Eingängen, da jede weitere Multiplexer Platine nur einen weiteren Pin verbraucht, die Adresspins kann man ja mehrfach verwenden.


    Eingebaut ergibt sich, nur für die Kamera sichtbar, dieses futuristisch leuchtende Violett:



    Von den sensoren sieht man dann später nichts mehr. Erste Tests mit 1/4 der Gleise waren sehr erfolgreich, ich konnte mehrere Stunden Loks damit automatisch über die Drehscheibe fahren lassen. Also baue ich den Rest der Gleise auch so.


    In der Mitte sieht man schon die Messingrohre für den Torantrieb. Die sind bis in die Mitte geführt, da an dieser Stelle Pfeiler stehen darin die Rhre unsichtbar nach Unten zu den Servos geführt werden.


    Gruß

    Jean-Michel

    Hallo Cyril,


    klar, ein Linux läuft da drauf, Raspbian Stretch. Als Hilfe gibt es dann so Sachen wie Wiring Pi. Bei den Treibern für Schrittmotor oder i2c, kann man auch viel bei Arduino anschauen, so als Einstieg.



    Gruß

    Jean-Michel

    Hallo Ciril,


    auf de RaspberryPi hast du halt ein Betriebssystem mit allem was das an Mehrwert bietet. Man kann sich also per ssh auf dem Gerät einloggen und so auch die Software installieren. Beim Arduino musst du das alles explizit machen und ggf. per Kabel an den Rechner anschließen zum programmieren etc. Angenehmer weise haben die neuen Modelle direkt WLAN eingebaut. Das bedeutet, es braucht nur 5V Gleichstrom als Anschluss von außen. Alle Kommunikation findet über das WLAN statt (und kommuniziert mit wem auch immer, den anderen Modulen, einem Server, ...). Und dann kannst du wie beim Arduino die Pins ansteuern. Finde ich bequemer als Kabel verlegen zu müssen, denn das mag ich gar nicht.


    Natürlich werden die Servos extra mit Strom versorgt. Das ist auf den Platinchen auch schon so vorgesehen. Ob dann jede Platine eine eigene Stromversorgung bekommt, oder ob eine für alle reicht schaue ich dann. Einen Kondensator kann man auch noch auflöten wenn das nötig sein sollte.


    Gruß

    Jean-Michel

    Hallo Thomas,


    der Boden ist an der Stelle in Höhe der Schienenoberkante, also werden die Platinen komplett verschwinden (kann es kaum erwarten, denn schön sind die ja nicht). Wie ich den Boden mache, weiß ich noch nicht genau, entweder Polystyrol oder Karton.


    Wenn man genau schaut, habe ich auch einige der Klötzchen, die die Tore unten halten, geteilt. Da kann man sich stundenlang mit justieren austoben, angewandte Varianzfortpflanzung. Der Monteuer in 1:1 hat halt ne Wasserwaage zum Tore und Türen einbauen, die muss ich irgendwie ersetzen.


    Gruß

    Jean-Michel

    Guten Abend,


    kleines Update:



    Also, die Stahlschwellen im Aussenbereich, die waren jetzt teurer als die Servos, es gleicht sich alles aus :) Und die werden vor dem Schottern atürlich noch gerichtet.


    Gruß

    Jean-Michel

    Guten Morgen,


    mmx4001 Die Ansteuerung realisiere ich mit einem RasperryPi, ja. Dazu kann ich gerne auch noch was schreiben.


    Andreas ; z.B. ebay: 10pcs-Micro-RC-Mini-Servo-SG90-9G


    Tom : klar. Für Weichen würde ich die auch nicht nehmen und sollte einer ausfallen: so what. Aber 40 Servos für je 10€ einbauen? Da kaufe ich lieber ne Lok :)


    Gruß

    Jean-Michel

    Guten Abend,


    danke für die Lobenden Worte.


    Materialschlacht Teil I:



    Das sind jetzt erst mal 20 Servos, weitere 20 kommen dann noch. Die Ansteuerung klappt problemlos und für 1,30€ das Stück sind die angenehm leise.


    Gruß

    Jean-Michel

    Hallo Roman,


    die Messingröhrchen sind nicht zwischen die Torflügel gelötet, sondern darauf (das macht die Sache ja so fummelig). Folglich können die Tore nur in eine Richtung aufklappen.


    Gruß

    Jean-Michel

    Guten Abend,


    Jede Menge Torbausätze warten auf den Zusammenbau. Das sind jetzt die Teile für 6 Tore:


    lq_15.jpg


    Das Ganze geht dann so:


    lq_16.jpg


    Und dann kommt das Gefummel mit den Scharnieren. Hier ist es echt eklig, wenn das Zinn an Stellen läuft wo es nicht hin soll. Aber das hat bisher eigentlich immer gut geklappt.


    lq_17.jpg


    Natürlich musste ich die Tore dann mal provisorisch einhängen:


    lq_19.jpg


    Befestigt werden die Tore auf den kleinen Klötzchen mit Löchern im Abstand von 3mm. Diese Klötzchen werden dann auf die unteren Platinen ausgerichtet und gelötet. Das wird natürlich etwas aufwändiger, da muss dann alles zusammen passen damit nichts schief ist und die Tore mittig schließen.


    Und jetzt noch die andere Hälfte +1 Tor.


    Gruß

    Jean-Michel

    Guten Abend,


    es tat sich was:



    Marc, im Prinzip brauchst du ja nur die Aufnahme für die Torflügel unten, also zwei Löchlein und ein Messingrohr als Führung. Die Ansteuerung ist davon ja unabhängig. Mit Magneten hatte ich auch überlegt, bin aber wieder davon weg, da irgendwie nicht praktikabel (In der Mitte lägen die Magnete zu dicht zusammen und ob dann das richtige Tor mitfährt? ). Jetzt möchte ich das mit Bowdenzügen lösen. Demnächst mehr.


    Gruß

    Jean-Michel

    Guten Abend,


    Die Massenproduktion ist angelaufen. Erstmal einige Tore:



    Dann Fundamente für die Tore, die Leiterplatte ist dann direkt der Unterbau:



    Und dann kamen noch 3 Platinchen, mit denen ich dann die 38 Servos =O ansteuern möchte:



    Weiter geht es dann mit 76 Scharnieren.


    Gruß

    Jean-Michel

    Hallo zusammen,


    Danke für die Antworten!


    Zitat

    Die Tore mussten den Gegebenheiten der Unterflurbank angepasst werden und sind daher nicht genau auf der gleichen Höhe wie die restlichen der Rotunde.


    Das muss ich natürlich berücksichtigen!


    Meine Recherchen zu der "Aufständerung" der Geleise ergab bisher folgendes:


    1: Säulen

    2: Säulen

    3: Säulen

    4: Säulen

    5: Säulen

    6: ?

    7: ?

    8: ?

    9: ?

    10: Mauer ???

    11: ?

    12: Mauer

    13: Mauer

    14: Mauer

    15: Mauer

    16: Mauer


    17: Mauer -> Dampf

    18: Mauer -> Dampf


    19: Grube, Säulen?


    Ich fürchte ja 6-9 sind auch auf Säulen, weil mehr Arbeit :)


    Gruß

    Jean-Michel

    Hallo zusammen,


    es ging weiter:


    Ein Prototyp für die unendlich vielen Tore, die noch zu fertigen sind. Mit der Funktionsweise bin ich zufrieden, der Plan der Ansteuerung ist auch schon fast fertig erdacht. Die Torflügel sind natürlich nicht im endgültigen Zustand, das ist ein Prototyp, daher noch runde Ecken innen und ein zwei Fehler. Die Endgültigen Tore werde ich wohl ätzen und nicht fräsen, obwohl Fräsen eigentlich schöner ist ...


    lq_09.jpg


    Dann habe ich noch die Abdeckung der Drehscheibe geätzt. Die liegt erst mal noch lose auf. Da muss ich noch einiges überlegen wegen Kurzschlüssen und auch Trennstellen. Aber sieht schon besser aus, als der Rohzustand.


    lq_10.jpg


    Viele Grüße

    Jean-Michel

    Hallo Thomas,


    ah, sehr schön! Das ist, hehe ich von aus, in dem Abgetrennten Damplokbereich. Das sollten zwei Stände sein, die durch eine Mauer abgetrennt sind vom Rest des Depots. Und dort dann wohl Mäuerchen und Pflastersteine. Da geht es etwas rußiger zu. Das sollte ich natürlich auch berücksichtigen.


    Gruß

    Jean-Michel

    Guten Abend,


    es ging etwas weiter. Die Gleise sind provisorisch, da warte ich noch auf Lieferung für Schwellen.



    Und auch die Gruben sind alle ausgeschnitten (puh) und drei probeweise bemalt.



    Wobei genau die Frage ist, bei welchen Lokständen die Gleise auf Mäuerchen liegen und bei welchen auf Pfeilern. Es gibt beide Varianten. Da bin ich noch am recherchieren, welche Gleise wie ausgestattet sind. Wenn da jemand etwas weiß, gerne!


    Viele Grüße

    Jean-Michel

    Hallo zusammen,


    der Plan ist, jetzt erstmal "nur" den Lokschuppen mit den anschliessenden Nebengebäuden zu machen. Das sind auf dem Plan links die 0,75m x 1,20m (der großen Kasten links). An den Seiten komme ich dann mit den Gleisen ziemlich gerade raus um weitere Module nach Bedarf anzuschließen.



    Rechts habe ich die schöne Situation mit der Baeseler DKW und der Kreuzung mal skizziert. Das ist im Original aber ein ganzes Stückchen weiter in Richtung Chur und auch verschoben. Das als mögliche Erweiterung. Links wäre natürlich auch ein Stücken mehr Gleise nett, da könnte man dann gut ganze Züge parken. Ausserdem gibt es noch weiter Richtung Chur die Kreuzung mit einem Normalspurgleis. Also interessante Geissituationen in Hülle und Fülle.


    Schlussendlich war die Überlegung mal etwas für meine Loksammlung zu machen, die ansonsten immer ohne Gleise rumstehen muss. Quasi ein etwas besserer Schattenbahnhof. Der Vorteil ist, es laufen fast alle Gleise in Gebäude rein, damit habe ich dann keine Probleme dahinter etwas anderes darzustellen. Ausserdem kann da so alles herumstehen lassen, was irgendwann mal in der RhB Hauptwerkstätte war und das dürften so einige Meterspurfahrzeuge sein :)


    Andreas, der Link ist interessant, aber ich will möglichst weg von den ganzen properitären Protokollen und Bussen. Im Umfeld von Raspberry Pi und Arduino gibt es für wirklich wenig Geld fertige Hardwarebausteine für fast jeden Bedarf (Schrittmotor, Servo, Relais, ...) Und da die neuen Raspberrys alle WLAN haben, reicht dann als Verkabelung DCC + = zwischen den Modulen. Und die "Firmware" ist dann eine ganz profane executable die auf dem Linux läuft.


    Auf die Fahrleitung bin ich auch gesannt, aber das dauert noch ein Weilchen, dafür muss ziemlich alles fertig sein, man kommt ja dann an nix mehr dran ... Und: Wiesen wird auch nicht vernachlässigt, da geht es auch weiter.


    Gruß

    Jean-Michel