Beiträge von AndreasCH

    Hallo Andreas


    Danke für deine netten Worte! Die langen sichtbaren Strecken sind mir sehr wichtig, denn ich mag es nicht, wenn ein Zug für zig Minuten in einem Kreiswendel oder ähnlichem verschwindet und ich nichts vom Zug sehen kann.

    Hast du denn eine eigene CNC-Fräse zur Verfügung, mit denen du die Brückenstruktur und die Leiterplattenübergänge fräst?

    Ja ich habe eine eigene CNC, diese wurde auch für den ganzen Anlagenunterbau verwendet. Mehr dazu habe ich hier und geschrieben.

    Lieber Gruss
    Andreas

    Werte Albulaner


    Es ist wieder einges bei mir auf der Anlage passiert, worüber ich berichten möchte!

    Mitlerweilen sind bis fast in den Bahnhof auf der unteren Ebene Schienen verlegt. Dafür wurden wieder mit der bekannten Fertigungsmethode aus Leiterplattengundmaterial Schwellenimitate zum Anlöten der Schienen ausgefräst.


    Zudem setzte das definitive verlegen der Schienen den Bau des zweiten Viaduktes voraus. So entstand ein zweites Viadukt mit zwei Pfeilern.

    Ich habe mich nun auch dazu entschieden bei meiner eher "grauen" Farbgebung zu bleiben und diese nicht weiter aufzuhellen. Aber jetzt wo so langsam die Züge über die Eisenbahn rollen, wird die Freude um so grösser. Vorallem auch im hinblick, dass bald geschottert und begrünt werden kann.

    Ebenfalls habe ich mich an einer Ge 4/4 III mit dem zurüsten / supern geübt. Ich bin begeistert, wie viel besser das Gesicht der Lok dadurch aussieht, aber zweifle noch einwenig an meinen Lackierfähigkeiten, denn ich habe es fast nicht hinbekommen die metallernen Griffstangen zu Lackieren.


    Die filigranität dieser Bauteile, und das damit verbundene erschwerte öffnen der Lok sehe ich immernoch kritisch. Ich werde mit dieser Lok testen, ob meine grobmotorischen Fähigkeiten mit den Zuschlag kommen ;) .


    Und weil es so schön ist, hier noch einige Anlagenimpressionen. Ihr dürft euch auch gerne schon Vegetation vorstellen :S


    Viele Grüsse

    Andreas

    Hallo Peter

    Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschliessen. Das was du hier zeigst ist absolute Spitzenklasse, welche seinesgleichen sucht!
    Danke für das Zeigen, es ist wie ein Krimi, welcher alle paar Wochen ein Update erhält, wobei jedes einzigartig ist!
    Viele Grüsse

    Andreas

    Hallo Roman


    Herzlich Willkommen im Forum!

    Ich verfolge deine Beiträge auf Instagram auch schon eine weile und bin fasziniert von deinem Pontresina.

    Ich bin gespannt auf deine weiteren Berichte.


    Gruess

    Andreas

    Hallo Andrin,


    Auch von mir, herzlich willkommen im AF!

    Dein Fuhrpark sowie deine Anlage sehen schon sehr stattlich aus. Ich bin sehr gespannt auf die weitere Ausgestaltung deiner Anlage.


    Liebe Grüsse

    Andreas

    Werte Albulaner


    Nach wie vor bin ich daran, am übermässige enge oder kurze Kurvenfolgen aus meinem Layout zu entfernen.

    Diesmal habe ich mich geschickt gegen den Neubau eines Segments entschieden. Dadurch, dass der grösste Teil über eine Schlucht führen soll, war das Trassenbrett so gut wie nicht in der Landschaft integriert. Das alte konnte dadurch einfach durch ein neues, mit leicht anderer und ruhigerer Streckenführung ersetzt werden.

    Vorher:

    Nachher:


    Dies macht dann auch das nächste Thema, der Brückenbau wesentlich einfacher, denn ohne Gegenkurven und dementsprechende Biegungen, ist es für den Anfang angenehmer, sich mit der Materie auseinander zu setzen.


    Und wie der vergangene Text bereits erahnen lässt, habe ich wieder eine weitere Baustelle angefangen:D

    Dies, weil ich endlich die Schienen definitiv verlegen möchte und ohne Kunstbauten ist dies leider nicht möglich.

    Konkret sind auf meiner Anlage zwei Brücken / Viadukte angedacht. An einer Seite von einer habe ich mich nun versucht.


    Auf der CNC wurde in gut einer Stunde die Steinkontur für die Brücke eingraviert.

    Die Front wurde anschliessend Coloriert und probehalber auf der Anlage aufgestellt.

    Bei der Farbgebung muss ich mich noch ein wenig üben, die gesamte Brücke ist mir für meinen Geschmack etwas zu Grau geraten, aber es sieht definitiv schon vielversprechend aus.

    Was ich mir noch nicht schlüssig bin ist, wie ich den Bogen von Unten gestalten kann / soll. Denn ob und wie ich in die Rundung die Steine graviert bekomme oder wohl eher ein Brettchen dahin gebogen kriege, muss ich noch ausprobieren.


    Viele Grüsse

    Andreas

    Hallo Prius,

    ... und ich ärgere mich jedesmal, weil ich noch immer nicht herausfinden konnte, wo diese Masse in der Schweiz erhältlich ist, bzw. wie das Produkt heisst.... :/.


    Also ich mische die Landschaftsbaumasse à la Peter aus den folgenden Zutaten an:

    - Sägemehl

    - Latexbindemittel

    - Styroporkleber

    - Wasser

    - Braune Farbe


    Ich verweise an dieser Stelle nochmals gerne auf den Originalbeitrag von Peter dazu: klick



    Nun, wo ich diese Produkte in der Schweiz beziehe... dies ist so eine Geschichte.

    - Das Sägemehl -> Genügen vorhanden, durch die Herstellung der Segmente. Anschliessend mit einem feinen Sieb sieben, um nur feinen "Staub" mit kleinen Partikeln zu erhalten.

    - Das Latexbindemittel -> Ich habe zuerst das Latexbindemittel von hier, in der Schweiz bezogen. Dies funktioniert einwandfrei, wird jedoch recht schnell kostspielig. Genau aus diesem Grund, bin ich dann auf den deutschen Hornbach umgestiegen.

    - Den Styroporkleber -> Handelsüblicher, wie er in jedem Schweizer Baumarkt zu erhalten ist. Auch hier kommt irgendwann die Frage, ob es Sinn macht diesen in kleinen Kesseln zu kaufen oder einen grossen Eimer sinnvoller ist.


    Ich hoffe, dies hilft dir weiter. Und so gesehen ist es nicht ein Produkt, sondern eine schlaue Kombination von mehreren ;)


    Gruss

    Andreas

    Hallo Peter

    Glaube der Umweg über die neuen Segmente hat sich auf lange Sicht gelohnt.

    Ja, das haben sie sich definitiv! Und ich glaube, ich werde meine 180° Kurve, welche leider auch einen mittleren Radius von 360 mm hat, so belassen wie sie ist. Dies zum einen, da ich nicht aus meiner Segmentbauweise von 40 cm x 60 cm ausbrechen möchte und es dadurch nicht möglich ist, breiter als 80 cm zu bauen. Und zum anderen, da ich den Gedanken sehr spannend finde, die komplette Kurve in einem Nadelwald zu "verstecken", sodass man den Zug nicht komplett sieht.


    Ich muss immer Schmunzeln wenn wer "Peter´s Landschaftsbaumasse" verwendet. Freut mich natürlich!

    Dazu muss ich aber auch einfach sagen, das System bewährt sich! Auch wenn ich die Mischverhältnisse angepasst habe, das Ergebnis überzeugt! Vor allem auch durch das geringe Gewicht.


    Lieber Gruss

    Andreas

    Liebe Albulaner


    Bitte nicht auf die Fotos während der Bauphasen vergessen ;)


    Viel Spaß beim Zusammenbau,

    Ich hoffe, die neuen Segmente waren bisher nicht allzu fotoscheu ;)

    Der Bausatz ist nun mittlerweile auch schon wieder Geschichte, und bereits vollständig aufgebaut. Zudem sind sämtlich neuen Segmente wieder zweifach mit Klarlack versiegelt.

    Die neuen Segmente mussten selbstverständlich auch kurz auf der Anlage eingepasst werden, um die neue Gesamtwirkung zu sehen. Ich freue mich schon riesig, wenn die ersten Züge darüber rollen. Die neuen, wesentlich grosszügigeren Radien sehen in natura noch viel vielversprechend aus als im CAD!



    Die Segmente werden wieder nach dem gleichen Verfahren vorbereitet, um einen Untergrund für die Landschaftsgestaltung zu schaffen.

    Anschliessend wurden die Hohlräume zwischen den Spanten mit Bauschaum ausgefüllt und es wurde der Überschuss abgetragen, sodass das künftige Landschaftsrelief herausgearbeitet ist.

    Dann wird das komplette Segment mit Peters Landschaftsbaumasse überzogen...

    ... und abschliessend mit Wasser noch geglättet. Dadurch wird die Oberfläche gleichmässiger.

    Und somit heisst es warten, bis die Segmente durchgetrocknet sind und dann final in die Anlage eingebaut werden können.


    Liebe Grüsse

    Andreas

    Hallo Robert


    Auch von mir, herzlich willkommen im Forum!


    Was du zeigst, beeindruckt mich sehr, vor allem, dass du sämtliche Teile mit einer CNC fräst.

    Wie kriegst du es hin, so fein gearbeitete Nieten zu fräsen?

    Liebe Grüsse

    Andreas

    Genau das gleiche ist bei 8001 mit Gstaad Werbung. Die Lok ist in H0m sehr gesucht und es ist etwas schade, wenn sie schon in H0 aufgelegt wird, dass sie nicht auch in H0m kommt.


    Hallo Rami


    Ich habe bei zwei Ge 4/4 III der RhB diese von H0 auf H0m umgespurt. Du brauchst dafür einfach einen neuen Radsatz, sowie die Klammer, welcher die Räder am Drehgestell festhält. Sowie die Kupplungsaufnahme für H0m. All diese Teile kannst du als Ersatzteile beziehen, und lassen sich 1:1 austauschen. Ich musste nichts basteln.



    Könnte man beim Bsi nicht einfach die Drehgestelle ersetzen? Was ändert Bemo bei den H0-Modellen denn sonst noch?

    Hallo Basil


    Meiner Erfahrung nach, kann man die Drehgestelle 1:1 austauschen. Einzig, wirst du vermutlich probleme haben, eine vorbildsnahe Drehgestellblende dafür zu finden. Ich habe bei mir sämtliches Wagenmaterial was ich von Bemo für H0 hatte, auf H0m umgespurt. Der grösste aufwand ist es herauszufinden, welches Ersatzteil man bestellen muss.


    Viele Grüsse

    Andreas

    Liebe Albulaner


    Es ist angerichtet! Das Bausatz zusammensetzen kann beginnen.


    Nach dem langen Verdruss über die zu engen Radien und dem Aufwand, welcher mit der Ausbesserung dieses Malheurs einhergeht, habe ich mich nun doch dazu durchgerungen, diese Baustelle anzugehen. Die bereits vorgesehen Vorschläge habe ich wieder verworfen, da diese mir nicht bis ins letzte Detail gefielen. Aber basierend auf diesen, entstand folgender Plan:



    Die linke Kurve hat einen mittleren Radius von 650 mm und die rechte einen von 500 mm. Somit sollte eine Kurvenüberhöhung definitiv machbar sein. Zudem besteht nicht die komplette Strecke aus aufeinander folgenden Bögen, sondern der mittlere Teil ist auf einer Länge von knapp 45 cm gerade.




    Nach einigen Stunden, in welchen ich der CNC-Maschine beim Arbeiten zuschauen konnte, bin ich inzwischen am Punkt angelangt, wo ich alle Einzelteile für die fünf neuen Segmente gefertigt habe. So steht jetzt noch das Verleimen, das anschliessende Lackieren und Aufbauen der Landschaft an. Wobei ich hoffe, in den nächsten Wochen mehr Zeit ins Hobby investieren zu können.


    Ich freue mich darauf, hoffentlich zeitnah die fertig montierten Segmente euch präsentieren zu können!


    Viele Grüsse

    Andreas

    Werte Albulaner


    Nach langer Baupause und kleinem frust wegen der Kurvenproblematik, habe ich mich dazu entschlossen, erstmals diese ruhen zu lassen und mich stattdessen der Ausgestaltung des Bahnhofes zu widmen.

    So wollte ich schon lange im kleinen Durchgangsbahnhof ein Mittelperron relaisieren, mit Gleisübergängen auf Schienenhöhe aber dennoch erhöhter Perronkante. Ebenfalls sollte ein Stück des Perrons nicht erhöht sein und sich direkt auf der Höhe der SOK befinden.

    Um dies einfach zu realisieren, wurde diese Teile des Perrons 3D gedruckt. Dies macht es ziemlich einfach, gleichmässige und schöne Höhenübergänge zu erreichen.

    Der restliche Perronkörper ist aus Birkensperrholz gefertigt und wurde mit einem Dickenhobel auf die exakt selbe Dicke wie die 3D-Druckteile gehobelt. Dies ist nötig, da leider die Holzdicke einer gewissen Toleranz unterliegt...

    Der Perronkörper wird anschliessend mit 400er Schleifpapier überzogen.

    Um einen realistischen Look für die Perronkante zu erhalten, werden aus einer PS-Leiste Stücke herausgeschnitten. Mit diesen wird anschliessend das Perron verkleidet.

    Diese L-Stücke werden anschliessend lackiert und angeklebt.

    Das Endergebnis sieht wie folgt aus:

    Ob und wie stark ich das Perron noch altern möchte wird sich zeigen.


    Gruss Andreas

    Hallo Zusammen


    Ich habe jetzt auch noch einwenig mit geringeren verdünnungen von Holzkleber und Latexbindemittel herum experimentiert. Wie Peter gemeint hat, lag der Fehler wirklich daran, dass ich das ganze viel zu Fett angemischt habe... (Und es hält mit geringeren Verdünnungen tatsächlich immer noch :thumbup: )

    Im direkten Vergleich, sind es Welten! Und ich denke, dass der Holzleim mehr aus ausreichend sein dürfte für das Schottern.


    Vielen Dank für all euere Wertvollen Tipps und Erfahrungen!


    Viele Grüsse


    Andreas

    Vielen Dank an euch alle!

    Mein Problem war wirklich, dass ich den Leim nur 1:1 verdünnt habe. Ich habe bereits mit 1:2 ein wesentlich stimmigeres Ergebnis erzielen können.


    "Seidenmatter" Lack ist immer glänzend, zwar weniger als "Hochglanz", aber wie der Name schon sagt -seidig.

    Nimm Mattlack oder noch besser "stumpfmatt". Da glänzt nichts mehr.

    Haha, da hast du mich kalt erwischt! :mauer: Macht aber sinn, vielen Dank!

    1 Teil Ponal

    7 Teile Wasser

    2 Teile Klarspüler für die Spülmaschine

    Hallo Walter

    Danke für deinen Input, mich würde jedoch noch interessieren, wenn du den Leim so stark verdünnst, wie oft must du den Schotter beträufeln, bis dieser endgültig hält? Mit meinem 1:2 habe ich schon das Gefühl, dass der Schotter sehr einfach abzukratzen währe.


    Viele Grüsse


    Andreas

    Liebe Albulaner


    Im moment bin ich gerade fleissig am versuchen Gleise zu altern und diese auch zu Schottern.

    Dabei bin ich über erwartete, aber auch unerwartete Probleme gestossen. So z.B. das der Schotter mit dem Leim abdunkelt, wobei ich dies nicht einmal zu störend finde. Viel schlimmer finde ich, dass der Leim nach dem Austrocknen glänzt. Ich verwende zum verleimen ein einfaches Spüli - Uhu Holzleim - Wasser gemisch. Meine erste Idee um das Problem zu lösen war, dass ich alles noch mit mattem Klarlack versiegle, jedoch überzeugt mich das Ergebnis leider auch nicht.

    Hier sieht man vorallem am feinen Schotter neben der Trasse, wie der Leim gläntz, jedoch auch die Böschung neigt dazu.

    Auch die Behandlung mit seidenmattem Klarlack hat leider nicht viel gebracht.


    Deshalb meine Frage, wie schafft ihr es, dass bei euch der verklebte Schotter nicht glänzt?

    Ich bin gespannt auf eure Tipps und Erfahrungen!


    Viele Grüsse


    Andreas

    Hallo René

    Die RhB hat ja einige Kurven entschärft indem sie sie Streckenführung geändert hat.

    Deine Idee gefällt mir :thumbup: , dies musste ich auch mal kurz ausprobieren. Als präsentestes Beispiel ist mir eine Brücke auf der Chur-Arosa Linie eingefallen. Dort steht auch noch die alte Brücke hinter der neuen, mit einem moderateren Kurvenradius.

    Bei mir würde es wohl keine Brücke sein, sondern einfach eine "geradere" verlegte Strecke näher an der Hangkante. (Siehe Foto)

    Die Betriebssicherheit mit dem Allegra hat sich merklich dadurch verbessert. Jedoch löst es ein wichtiges Problem nicht, sämtliche meiner Segmente verfügen über einen art Passfeder, über welche die Trassenbretter ausgerichtet werden. Und ich möchte die Schienen immer über diese verlegen, da diese der Stirnwand entstammen und dadurch sich sicher nicht verschieben können. Wenn ich jezt aber auf dem Segment [5] das Trassenbrett auswechsle, habe ich auf dem Segment [6] nicht genügend Platz für einen grösseren Radius als ~ 380 - 400mm. Denn auf diesem müsste ja anschliessend das Trassenbrett auch wieder auf der Passfeder enden.


    Ich bin mir noch nicht abschliessend sicher, ob wenn ich das Problem schon angehe, mir 2 - 4 cm mehr Radius den Aufwand Wert sind.

    Vorallem bringt das verschieben der Trasse noch ein weiteres Problem mit sich, meine Unterkonstruktion ist genau unter der Trasse ausgespart, so dass ich nur durch den Kork und das Trassenbrett bohren muss um die Schienen anzuschliessen. Wenn ich die Schienen massiv verschiebe also mehr als + / - 3 cm von der Mittelline, komme ich auf den mit Bauschaum aufgeschäumten Bereich. Dessen Dicke schwankt zwischen 1 - 5 cm und wenn ich es vermeiden kann, möchte ich da kein Kabel durch "fädeln" müssen, denn aus einem Grund habe ich mir extra das Trassenbrett freigehalten.

    Ich danke dir Trozdem für deinen Input, ich werde es aufjedenfall im Hinterkopf behalten!


    Hallo Bernie

    Mit einer Wegüberführung oder einem Bahnübergang könntest du die Szene auflockern.

    Danke für die Gute Idee und es stimmt eigentlich schon, 1.2 m sind nicht so lange, vorallem bei der RhB fahren die Züge nicht nur Kurven ;)


    Hallo Peter

    ich habe keine Kurvenüberhöhungen und verwende durchwegs Originalkupplung.

    Danke für deine Antwort, ich denke das erklärt die unterschiedlichen Beobachtungen. Wenn ich meine EW's ohne überhöhung im 360 mm Radius fahren lasse, berühren sich die Faltenbalge knapp nicht im Schiebebetrieb, hingengen sobald ich die 1mm Überhöhung einfüge, führt das zwangsläufig dazu, dass die Wagenkästen zur Kurveninnenseite abkippen und der Abstand an den oberen Enden zwischen den Faltenbalgen so stark abnimmt, dass diese aufeinadner Auflaufen.


    Viele Grüsse


    Andreas

    Hallo Peter

    Zitat von powo

    Ich habe als Minimalradius 35 cm verbaut. Im 3-fach Gleiswendel mit 4% Steigung schiebe ich den AGZ problemlos bergauf.

    Der Ursprung weswegen ich grössere Radien in Betracht ziehe, liegt darin, dass eine Kurvenüberhöhung von 1 mm dazu führt, dass die Faltbalge auflaufen und die Wagen entgleisen. Ich finde es einfach nicht nachhaltig, wenn ich an sämtlichem Rollmaterial die Kupplungen wechseln muss, um einen sicheren Betrieb garantieren zu können (was ich von der Bemo KK halten soll weiss ich noch nicht abschliessend). Aber auf die Kurvenüberhöhung möchte ich aber auch nicht verzichten. Die klassische Zwickmühle.

    Wie hast du dieses Problem bei dir gelöst?

    Zitat von powo

    Aber S-Kurven sind bekanntlich problematisch. Vor allem auf deinem Segment 5 gibt es eine solche, die sieht für mich kritisch aus. Oder hast du sie bereits korrigiert?

    Und ja das Problem der S-Kurve habe ich erkannt (siehe #18), dieses werde ich ebenfalls entschärfen mit den neueren Versionen der Segmente. Provisorisch, um dennoch damit ein wenig fahren zu können, habe ich die Kurvenführung einfach grosszügiger gestaltet, da ich an dieser Stelle genügend Platz hatte.


    Viele Grüsse


    Andreas

    Hallo Peter, Giorgo und Heiko


    Nach zwei schlaflosen Nächten ist nun mein Entscheid gefallen, diese Abschnitte müssen überarbeitet werden. Dabei kommt für mich aber eine Anpassung der bestehenden Strecke nicht in Frage, da nicht genügend Platz auf dem Trassenbrett vorhanden ist. Und alles andere würde ein "Gebastel" geben. Somit resultiert ein Neubau von erstmal 5 Segmenten. Was dies für einen Arbeitsaufwand bedeutet, rechne ich mir selber lieber nicht vor :wacko: .

    Nichts desto trotz habe ich mich mal vor das CAD gesetzt und begonnen, die grössere Radien einzupflegen.   

    Im bestehenden Layout sind da doch einige Kurven eingeflossen, vor allem aber die beiden 90° Kurven sind zu viel des guten mit 36cm Radius. Deswegen habe ich mich in der neuen Planung auf diese beiden Fixiert und diese grösser gemacht. Um den Fertigungsaufwand geringer zu gestalten möchte ich nur die Segmente [5] - [9] ersetzen und ab Segment [10] wieder den Übergang auf bestehendes Terrain machen (grün markierte Bereiche sollen bestehen bleiben). Nur bin ich mir absolut nicht sicher, was wie ich die beiden Segmente [7] & [8] zwischen den beiden 90° Kurven ausführen möchte. Denn auf den Segmenten [10] - [12] befindet sich bereits eine grossgezogene Kurve, welche sich nach vorne, zum Betrachter erstreckt.

    -Im Vorschlag 1 würde es an dieser stelle erneut eine solche geben, so dass ich auf zwei Seiten eine ähnliche Kurve habe. Dies gefällt mir aber nicht wirklich.

    - Im Vorschlag 2 würde dies mehr zu einer Geraden mutieren, aber auch das scheint für mich noch nicht die Optimale Lösung zu sein.

    Zudem möchte ich nicht zu weit an die rechte Anlagenkante geraten, da ich sehr gerne noch Landschaft hinter der Trasse haben möchte. Zudem denke ich aber auch, dass mehr als eine leichte Kurve zu viel des guten für diesen kurzen Streckenabschnitt wäre. Vielleicht habt ihr noch eine gute Idee, wie man den Bereich auf den Segmenten [7] & [8] spannender gestalten kann.

    Wäre es eine Überlegung wert, die 180°- Kehre (teilweise) in einem Tunnel zu verstecken, dass man den engen Radius nicht sieht?

    Hallo Basil


    Davon würde ich eher Absehen, wenn du im Beitrag #18 schaust, sieht man die Kurve von der linken Seite. Ich persönlich finde eine solche Spitzkehre schön zum betrachten. Dementsprechend möchte ich diese nicht verstecken, vor allem ich müsste dann zwei komplette Segmente mit einem Tunnel versehen. Da währe ein dichter Wald noch eher eine Kompromisslösung. Momentan tendiere ich dazu, an dieser Stelle andere Segmente zu fertigen, welche grösser ausfallen, so dass ich auf zwei Segmenten einen Radius von ca. 45 cm unterkriegen kann. Ich habe mich jedoch dazu entschlossen dieses Problem erst anzugehen, wenn ich das "Problem" von den Segmenten [5] - [9] gelöst habe. Denn Irgendwann stosse ich auch an die Verfahrgrenzen meiner CNC, wodurch ich nicht beliebig grosse Flächen bearbeiten kann. Für weitere Anregungen bin ich jederzeit offen.


    Viele Grüsse


    Andreas

    Hallo Peter


    Freut mich wenn meine Methode Anwender findet :thumbup:

    Ich muss schon sagen, die Methode ist genial. Vor allem vom Gewicht schlägt sie Gips um weiten!

    Obwohl die RhB ja von Haus aus schon so enge Kurven hat, so bist du sicher mit deinem Radius an der untersten Grenze.

    Ja dies ist mir sehr, sehr bewusst. Leider habe ich mir diese Krücke mit der ursprünglichen Planung für die Märklinanlage eingefangen... Und leider, da alles in einer Spantenbauweise gebaut ist, kann man nicht einfach so, die Schienen gross verschieben. Als dürftige Notlösung kann man die "schlimmen" Stellen mit Bäumen verdecken, so dass es nicht mehr so stark auffällt, aber es wird wohl nichts an einem teilweisen Neubau herumführen. Nur ich scheue mich noch davor, da dies ein doch wieder beachtlicher Zeitaufwand mit sich bringen würde. Ich denke bis diese Entscheidung endgültig fällt, muss ich noch ein paar Nächte mit mir selber darüber streiten, ob es mir das Wert ist oder nicht. (Vermutlich wird der Perfektionist gewinnen)

    Das Problem welches bleibt, ist das ich mindestens eine 180° Wende brauche, auf meinen maximal 800 mm Breite. Ich fürchte dabei werde ich leider nicht um diesen Radius herumkommen. Falls du noch gute Ideen hast, darfst du diese gerne Kund tun.

    Was noch ein schneller, aber nicht dauerhafter Lösungsansatz währe, längere Kupplungen bei den EW's zu verwenden, so dass die Faltbalgen nicht aufeinander auflaufen.


    Viele Grüsse


    Andreas