Beiträge von rhaetische-bahn

    Hallo zusammen!

    stivaraetica : Danke dir, für den Ratschlag! Die unterschiedlichen Radsätze hatte ich sogar bedacht. Da ich vornehmlich aktuelle Modelle sammle und die nur von Bemo hergestellt werden war mir das ein annehmbares Risiko. Mit dem stumpfen Herzstück hast du recht. Zudem habe ich die Weiche freihand und ohne Schablone gebaut, da lässt sich noch ordentlich feilen. Ich werde in den kommenden Tagen und mit etwas mehr Geduld eine neue Weiche bauen.


    waltervoelklein : Das ist ein super Tipp! Vielen Dank, das werde ich beim Neubau berücksichtigen :)


    Allgemein habe ich die Doppelspurmodule nun mit Styrodur aufgekleidet. Kleine Lücken und Spalte werde ich noch mit Gips schließen, alles in Erdtönen anstreichen und mit Erde vorbehandeln. Außerdem werden Gleise und Oberleitungsmasten montiert. Dazu mehr, wenn ich Bilder liefern kann :)


    Hier nochmals eine Frage in die Runde:

    Hat jemand Erfahrungen mit Signalen vom spanischen Hersteller Mafen?
    Mafen bietet preiswerte SBB Signale an, die sich hauptsächlich durch die Masthöhe von der RhB unterscheiden. Für meinen Bedarf würden sie reichen. Was meint ihr?


    Beste Grüße aus dem Norden,
    Chris

    Hallo zusammen!

    Vielen Dank an waltervoelklein und Peter H0m für die Rückmeldungen!


    Heute habe ich meine Testweiche vervollständigt. Elektrische Trennungen, Anschlüsse, Radlenker und weitere Pertinaxschwellen zur Verstärkung sind hinzugekommen. Durch die Radlenker entgleisen auch die 2-Achser nicht.

    Für einen ruhigeren Lauf von 2-Achsern habe ich zudem in der Herzstücklücke ein Messingprofil eingelötet, sodass die Wagen nicht nach unten wegsacken können. Selbiges ist natürlich nicht vorbildgerecht, wird aber nach dem Altern (hoffentlich) kaum noch auffallen.

    Im nächsten Schritt verfeinere ich die Lötstellen, füge die fehlenden Schwellen hinzu, montiere Kleineisen und baue die Weiche ein.


    So der aktuelle Stand:


    Für einen ersten Versuch bin ich ganz zufrieden :)

    Was meint Ihr?


    Beste Grüße aus dem Norden,

    Chris

    Hallo zusammen!


    Acela : Da hast du leider recht… :D Die kommen später mal aus dem 3D-Drucker (hoffe ich).


    Auch ich möchte mich kurz aus der Versenkung der Sommerpause melden und ein wenig Input liefern. Heute Abend habe ich die Chance genutzt und ein kleines Wagnis begonnen. Mir fehlte noch eine Weiche, die die Doppelspur in Richtung Sils i.D. zur eingleisigen Strecke werden lässt. Diese soll einen möglichst großen Abzweigradius und kleinen Winkel haben, dass hier später AGZ und Güterzüge elegant und schnell passieren können. Kurzum, die folgende Weiche ist in der Entstehung:






    Zum Längenvergleich ein Bild mit Wagen:


    Die Wagen rollen schonmal ohne Entgleisung und relativ sanft über die Weiche :)


    Soweit auf die Schnelle!


    Beste Grüße aus dem Norden,

    Chris

    Hallo zusammen!


    Das modellbahnerische Winterloch hält an und droht ohne Pause in das Sommerloch überzugehen. Daher habe ich mich aufgerafft und ein wenig an Thusis weitergearbeitet.

    Wie im letzten Beitrag geschrieben, steht bei mir ein Umzug an. Um es mir mit den Modulen leicht zu machen, wollte ich daher vor dem Umzug keine Gleise verlegen. Es gibt aber dennoch Projekte, an denen ich arbeiten kann.



    Gleisbau Teststück

    Der vollständige Selbstbau von Gleisen ist für mich noch Neuland, daher habe ich die Zeit genutzt und ein kleines Teststück gebaut. Auf 30cm Länge wollte ich probieren, wie einfach und exakt ich ein Gleis legen kann und die Echtholzschwellen patinieren.

    Als Materialen kommen Code 70 Profile von Micro Engineering (USA), Pertinaxschwellen und Echtholzschwellen zum Einsatz.


    Zunächst habe ich im Abstand von knapp 9cm jeweils eine Pertinaxschwelle unter die Profile gelötet. Im Anschluss wurden die Pertinaxschwellen in der Mitte elektrisch getrennt. Zum Test habe ich ein paar Holzschwellen eingelegt:




    Als nächstes wurden die Pertinax mittels Zweikomponentenkleber auf das Trassenbrett geklebt und Farblich behandelt:




    Anschließend wurden die Holzschwellen eingeklebt und ebenfalls farblich eingepasst:




    Nach einer Trockenzeit wurde geschottert. Der Schotter ist nicht farblich vorbehandelt und dient nur der Orientierung:




    In der Übersicht sieht es erstmal halbwegs ok aus. Grundlegend fehlt noch die Patinierung mit Airbrush:




    Im Ausschnitt sieht man dann aber anderes. Das Holz hat eine zu raue Oberfläche und wirkt nicht echt. Die verwendeten Farben (die auch auf den Pertinaxschwellen halten) werfen scheinbar kleine Bläschen. Allgemein entsteht eher der Eindruck von verrosteten Metallschwellen:




    Mit dem Gesamtergebnis bin ich für den ersten Versuch zufrieden, aber es ergeben sich einige Stellschrauben an denen ich noch stellen muss. Die Schwellen müssen vermutlich vorher abgeschliffen werden und mit anderen Farben behandelt werden um die Holzstruktur besser herauszuarbeiten.



    Hinterrheinbrücke


    Gestern habe ich einen schnellen Entwurf für die Hinterrheinbrücke erstellt. Da ich mit dem Brückenmodul noch nicht ganz zufrieden bin, habe ich es kurzerhand ein wenig umgeplant und werde es um 40cm verlängern. So ergibt sich eine Seitenlänge von 1,40m. Hierzu werde ich die langen Seiten des Moduls austauschen. Von Vorteil ist: es ist mehr Platz „in der Anlage“, die Brücke wird länger und ich habe nun wirklich Platz für die E43 auf der Ostseite der Brücke. Genug der Worte, seht selbst, wie der Plan aktuell aussieht.


    Seitliche Ansicht:


    Von Thusis aus gesehen:


    Links schließt der Bahnhof an, rechts die Doppelspur:



    Details wie Brückengeländer, Signale, Oberleitung etc. folgen sobald die Trassenführung sicher stimmt :)


    Soweit ein paar Bilder von meinem Thusis.


    Beste Grüße aus dem Norden,

    Chris

    Vielleicht ist das ja moderne Modellbahnkunst...? :D

    Im übrigen wird eBay im Moment mit solchen Angeboten dieses Anbieters geflutet. Also lieber die Bilder zweimal angucken bevor Ihr was kauft ;)

    Hallo zusammen!


    Fast schon etwas spät, aber zunächst ein frohes neues Jahr an euch alle.

    Danke für Eure Kommentare und entschuldigt die späte Rückmeldung :)


      HoSu : Vielen Dank. Einige solcher Gebäude habe ich bereits per Hand mit Skalpell / Cutter erstellt, allerdings ist es wesentlich aufwändiger. Auch die Finger verkrampfen irgendwann. Mit dem Laser bin ich auf jeden Fall schneller und präziser :D


      Heiko : Danke sehr! Da ich mit meiner Antwort etwas gebraucht habe, hast Du Deine ja bereist schon fertiggestellt (sieht hervorragend aus!).


      Peter H0m: Die Unterführung gefällt mir ebenso wie Dir! Leider sind viele der Bauten rund um Thusis sehr betonlastig und erfüllen teils mehr praktische Ansprüche als meine Schönheitsideale. Insgesamt gefällt mir die Bahnanlage doch gut :)

    Leider kann ich die Unterführung noch nicht einbauen, da Ausgestaltung und Beleuchtung noch fehlen.



    Aktueller Stand:

    Heute musste ich nochmal den Gleisplan auslegen und ein paar letzte Fotos mit Zügen machen. Dann ist alles Rollmaterial in den Verpackungen verschwunden. Grund hierfür ist, dass ich in einigen Wochen umziehen werde und heute begonnen habe, die ersten Dinge aufzuräumen.

    Mit etwas Glück habe ich in der neuen Wohnung dann mehr Platz, sodass ich die Lösung mit dem Schattenbahnhof mit Wendeln ersetzen könnte. Dazu dann aber mehr, wenn es soweit ist. Vermutlich werde ich erst im Sommer wieder Zeit finden, die Module auszupacken um dann endlich mit dem Gleisbau zu beginnen. Da freue ich mich schon heute drauf!


    Nun möchte ich Euch aber noch kurz an den (leider immer noch) Gleisplanbildern teilhaben lassen:


    Der Bautrupp steht schon bereit, den Gleisplan wegzureißen und die ersten Schwellen zu verlegen. Wie auf jeder (deutschen) Baustelle, gehört aber auch eine Verzögerung der Bauarbeiten um mehrere Wochen dazu. Da will ich ja jetzt nicht vom Vorbild abweichen ;)







    Soweit der neueste Stand aus Thusis.

    Beste Grüße aus dem Norden,

    Chris

    Moin Peter!
    Es ist wiedermal höchst beeindruckend, was Du hier an den Tag legst. Da bin ich schon sehr gespannt drauf, wie es weitergeht und wie er irgendwann mal in schönem Rot erstrahlen wird! :)

    Beste Grüße aus dem Norden,
    Chris

    Hallo zusammen!


    Erstmal ein herzliches Dankeschön an Manne und Peter H0m. Eure Worte sind höchst motivierend! Es freut mich zudem, wenn der ursprüngliche Eindruck und Wiedererkennungswert von Thusis erhalten bleibt.


    Letzte Woche ist ein weiteres Gebäude entstanden und der Rohbau der Unterführung aus dem Laser gepurzelt. Seht selbst:


    Der Güterschuppen

    Der Güterschuppen steht bei mir in etwa gleichem Abstand zum Hauptgebäude wie beim Original. Aufgrund meines angepassten Gleisplan steht er somit vor der Weichenverbindung von Gleis 1 und 2. Zugegeben etwas unpraktisch, lässt sich aber leider nicht anders gestalten. Beim Original bleibt zwar die Weiche beim Verladen frei, das Gleis ist aber dennoch nicht von Sils aus befahrbar.









    Rohbau Unteführung I

    Die erste Unterführung befindet sich im Rohbau. Sie führt vom Bahnhofsgebäude unter den Gleisen in Richtung Nord-Osten. Da der Bahnhof am Hang liegt, kann man von dieser Richtung aus ebenerdig in die Unterführung einsehen. Grund genug, die Unterführung vollständig zu darzustellen :)







    Bevor die Unterführung fest eingebaut wird, müssen alle Malerarbeiten, Details und die Beleuchtung fertiggestellt werden. Spätestens dann gibt’s zu diesem Thema ein Update ;)


    Soweit auf die Schnelle.


    Beste Grüße aus Hamburg,

    Chris

    Hallo zusammen!


      lehcim: Sehr gerne :)


    In der Zwischenzeit bin ich mit dem Modulbau nicht wesentlich vorangekommen, da ich im Moment zeitlich sehr eingespannt bin.Dafür habe ich das digitale Zeichenbrett geschwungen und begonnen, das erste und prominenteste Haus der Anlage zu planen: das Bahnhofsgebäude.


    Leider ist das online-Angebot an Bildern rund um Thusis nicht sehr groß. Die meisten Bilder fokussieren sich dabei zudem auf das Rollmaterial. Google Streetview ist zwar hilfreich, zeigt aber auch nicht alles. So war es zunächst schwierig, die vielen Details des Vorbilds zu finden. An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei philldertuete bedanken, von dem ich einen Ordner voller kürzlich geschossener Bilder rund um den Bahnhof Thusis erhalten habe. So war es dann doch wesentlich einfacher, einen Plan vom Bahnhofshaus zu erstellen.


    Das Bahnhofshaus

    Bei der Umsetzung des Bahnhofshauses stoße ich erneut auf die Notwendigkeit, Kompromisse einzugehen. Die Originalmaße des Bahnhofsgebäudes wirken im Vergleich zur Gesamtlänge von Bahnsteig und Anlagenlänge höchst unproportional. Das Bahnhofshaus musste also skaliert werden.


    Ergebnis meiner Veränderungen war folgendes: Das Gebäude wird durch die Bögen des Bahnsteigdaches definiert und kann nicht frei skaliert werden. Andernfalls wiche die Geometrie der Bögen zu weit vom Original ab. Um die gewünschten Maße zu erhalten habe ich von 15 Segmenten 2 gestrichen und die Länge der Segmente minimal gekürzt. Den Charakter des Gebäudes habe ich somit in meinen Augen nicht wesentlich verändert. Alle Besonderheiten wie Balkone, Geschäfte oder die Stellwerkskanzel habe ich ebenfalls untergebracht.


    So sind die ersten Teile für den Rohbau des Hauses im Laser entstanden.


    Mit Grundplatte sind es 58 Teile für den Rohbau:



    Nach dem lasern sind die Schnittkanten mit Rußpartikeln besetzt, die ich zunächst abgebürstet habe. Dabei verschmutzt die Pappe zwar, der Kleber würde aber sonst kaum halten. Das Ergebnis seht ihr hier ;)






    Heute habe ich dann in einem ruhigen Moment den Rohbau zusammengesetzt. Die Balkone sind ebenfalls zusammengesetzt, werden allerdings erst nachträglich eingebaut. Ebenfalls sind die drei Segmente des Hauses noch nicht miteinander verbunden, sodass man auf einigen Fotos sieht, dass sich die Wände nicht genau berühren. Diese werden bei Endmontage fest miteinander verbunden.


    So sieht das Haus nun aus:






    Draufsicht:



    Und noch eine Idee, wie es irgendwann einmal aussehen könnte:




    P.S.: es handelt sich nur um den Rohbau. Die meisten Details wie Mauerwerk, Profile und Fensterrahmen kommen noch ;)


    Soweit mal wieder auf die Schnelle.


    Beste Grüße aus Hamburg,

    Chris

    Hallo zusammen!


      mwdb: Erstmal ein großes Entschuldige! Ich habe Deinen Eintrag komplett übersehen, da ich direkt danach meinen Eintrag gepostet hatte. Deine Idee finde ich an sich sehr gut, da man sich einen Wendel sparen würde. Mit einer Kehrschleife im unteren Bereich könnte man dann sogar im Kreis fahren.


      lehcim: Guter Punkt, die Höhendifferenz beträgt ca. 7cm. Im Bereich der Verweichung in der unteren Ebene werden die Gleise nochmal um etwa 3cm fallen. So erreiche ich am Ende einen Höhenunterschied von 10cm. Im aktuellen Plan sind ja auch nur die letzten langen Gleise auf einer Strecke von ca. 60cm überdacht.


      stivaraetica: Die Idee mit der Schublade zur Verlängerung der Gleise finde ich spannend! Das wäre eine sehr interessante Lösung für mich, für eine feste Anlage. Bei Modulen hätte ich die Sorge, dass die Übergänge bei beweglichen Schubladen niemals so perfekt wären, dass ich sicher fahren kann. Außer man baut eine einzige Schublade mit 208cm Länge.

    Einziges Manko hier ist auch wieder die Höhe. Wie Du schon schreibst, fällt das Gelände vor der Doppelspur um mehrere Centimeter ab. Somit müsste die Schublade mindestens 18cm unterhalb der Doppelspur liegen.

    Vom Aufwand her, wäre es da bei meiner aktuellen Rahmenhöhe vermutlich einfacher auf die Wendelvariante (z.B. von mwdb) zurückzugreifen.



    Ich möchte Euch allen nochmals sehr für Eure Gedanken, Tipps und Ideen danken. Vieles von dem was ich hier abgelehnt habe, behalte ich im Hinterkopf. Sollte ich mal eine stationäre Anlage bauen, wird da sicherlich die ein oder andere Idee von Euch mit einfließen!


    Die Prämisse für mein Thusis mit Doppelspur ist folgende: eine Anlage, die leicht auf- und abbaubar ist, gut lagerbar sein soll und in meine Wohnung passt.

    Beim Aufbau wird mein Wohnzimmer damit gerade so vollgestellt, dass man noch gut an der Anlage vorbeikommt und Spaß beim Spielen haben kann. Da die Anlage aber mein Wohnzimmer blockiert, wird sie eher mehrmals im Jahr übers Wochenende oder für 5-7 Tage aufgebaut. Hierfür ist es für mich wichtig, dass ich die Anlage schnell montieren und nutzen kann, sowie später wieder schnell verstauen. Wegen des Lagerplatzes im Keller und des Aufbaus möchte ich gerne auf Wendel verzichten.

    Der Punkt von Thomas bezüglich der maximalen Züge ist ein guter. Aktuell reicht der Schattenbahnhof schon nicht mehr ganz aus um mein Rollmaterial zu fassen. Zudem stehen noch einige Züge auf meiner Wunschliste. Für mich ist der Kompromiss allerdings in Ordnung. So bin ich mit der Anlage mobil und bekomme in Summe z.B. 5 lange Züge, 2 Pendelzüge, einige Güterwagen und Loks in den Schattenbahnhof ohne einen Zug im sichtbaren Bereich.

    Für eine Spielsession ist das denke ich ausreichend. Wenn ich noch mehr Abwechslung haben möchte, kann ich ja alle Stunde mal ein paar Züge runternehmen und gegen andere Kompositionen austauschen.

    Für den Zweck von Modultreffen fiele der Schattenbahnhof dann in dieser Form weg und ich würde nur die Module nutzen.

    Das vielleicht als Erläuterung, warum ich mich so um Wendel, Schubladen, Umfahrung und alle anderen genialen Ideen von Euch herumwinde.


    Dafür habe ich den aktuellen Plan vom Schattenbahnhof mal ausgedruckt um ihn mal wieder mit Zügen vollzustellen :D

    (Mir fehlen die Planungsbilder ja doch ein wenig :D )

    Entschuldigt bitte die schlechte Bildqualität meines Handys!




    Die Züge sind allesamt auf der unteren Ebene abgestellt:





    Hier sieht man, wie dicht die Gleise beieinander liegen. Vermutlich würde ich die 4 kurzen Gleise im Innenkreis etwas weiter auseinander bauen um gut an die Kupplungen zu gelangen:





    Im Hintergrund habe ich außerdem die Doppelspurmodule mit ihren Mittelstreben ausgestattet, sowie die Hinterrheinbrücke mit ersten Stützen versehen. Dazu nächstes Mal mehr :)


    Beste Grüße aus Hamburg,

    Chris

    Hallo zusammen!


    Planänderung :D

    Ich bin nochmal in mich gegangen und habe über Nacht beschlossen, die obere Ebene rauszuwerfen. Wie Ihr schon vorgeschlagen habt, würde ich nun die Doppelspur in der Schräge auf 3 Gleise erweitern und die untere Ebene dafür um eines verringern. So habe ich nur ein kurzes Stück Doppelstockbetrieb am Ende der unteren Ebene (links). Da hier auf den langen Gleisen lediglich Pendelzüge wie der AGZ parken, muss hier nicht rangiert oder von Hand gekuppelt werden.

    Ebenfalls habe ich die den Fiddle Yard der unteren Ebene deutlich verschlankt, sodass die kurzen Gleise allesamt >1,1m lang sind.





    Hiermit habe ich irgendwie ein besseres Bauchgefühl. Trotz in Summe 3 langer Gleise weniger, finden immer noch 4 lange Züge (~2,10m) Platz, ohne die Strecke zu blockieren. Zudem muss Thusis ja nicht immer komplett leer stehen ;)
    Was haltet Ihr von der Idee (ist ja Eure :D)


    Beste Grüße aus Hamburg und ein schönes Wochenende,

    Chris

    Hallo zusammen!


    Erneut ein Dankeschön an alle, die hier so rege beteiligt sind oder zwischendurch mal Ihre Ideen mit einbringen! :)


      Heiko: Genau das Problem mit dem „sehr nahe dran“ habe / hatte ich auch. Eine Runde um die Anlage funktioniert ohne Wendel nicht, da die Bahn unter der Hinterrheinbrücke gut 40cm tiefer verlaufen müsste. Hierzu reicht die Strecke niemals aus, diesen Höhenunterschied zu meistern. :/


    stivaraetica: Deine Idee mit der Tribüne finde ich eigentlich sehr gut. Die Radien wären prinzipiell machbar, allerdings bräuchte ich für 12 Gleise sehr tiefe Module.


    mwdb: Tatsächlich stört mich gar nicht so sehr, dass die Steigung im sichtbaren Bereich endet, da man das landschaftlich sicherlich begründen kann. Die Steigung möchte ich auch ungerne missen. Deine Idee hat allerdings etwas Verführerisches, weil sie einfacher umzusetzen wäre…

    Um bei einem Modultreffen mein Segment mit Steigung zu integrieren, könnte man beispielsweise mein Thusis ans Ende der Strecke stellen und im Schattenbahnhof enden lassen. Somit hätte man keine Probleme bei den Übergängen :)


    Peter H0m: Absolut, ich bin selbst sehr begeistert und für jeden Gedankengang dankbar! Es macht so sehr viel Spaß mit Euch meine Anlage zu gestalten und in die Realität zu transformieren. :)

    Deine Idee mit den Trainsafe-Röhren finde ich gut, allerdings besitze ich selber gar keine und lagere mein Rollmaterial auch anders.

    Wie Du schon schreibst, der Schattenbahnhof verzögert grade den Fortschritt der Anlage und das, wo ich so Lust habe einfach weiter zu bauen :D



    Eure Ideen habe ich sehr viel hin und her bewegt und Pläne in allen Ausführungen angelegt. So ganz komme ich allerdings nicht von den zwei Ebenen los.

    Meine aktuelle Überlegung sieht folgendermaßen aus:


    Untere Ebene:

    Auf der unteren Ebene führen die Hauptstrecke (Richtung Cazis) und das Güterverladegleise in den Schattenbahnhof. Hier dienen zwei lange Gleise (>2,3m) zur Abstellung von langen Pendelzügen. Ein weiteres langes Gleis (>2m) kann von kurzen Pendelzügen bedient werden, die ja auch hintereinanderstehen können.

    Im unteren Bereich dient ein kleiner Fiddle Yard als Abstellung für einzelne Wagen, Loks und kurze Züge. Dieser Bereich ist größtenteils freiliegend, sodass hier auch rangiert werden kann.

    Die Doppelspur führt im Außenkreis nach oben. An beiden Enden ist ein Stumpfgleis zum Rangieren angedacht. So kann auch auf der Doppelspur offen einsehbar gekuppelt werden.




    Obere Ebene:

    Die obere Ebene ist weniger spektakulär. Auf drei Gleisen können hier Züge bis 2,4m abgestellt werden. Zwei Abstellgleise können mit einer Lok und einem Allegra belegt werden. So kann auch ein Bernina Express hier umgespannt werden und zwischen den Ebenen hin und her pendeln.




    Alle Ebenen übereinander:


    In der Übersicht sieht man, dass der untere Bereich des Fiddle Yards frei einseh- und greifbar ist. Die langen Gleise in der unteren Ebene sind zwar von der oberen verdeckt, hier muss aber auch kein Rangierbetrieb passieren.




    Ganz sicher bin ich mir mit dieser Lösung noch nicht, aber soweit erstmal auf die Schnelle :)


    Schönes Wochenende allen und beste Grüße aus Hamburg,

    Chris

    Hallo zusammen!


      stef und Bernie: Vielen Dank, das freut mich :) Mit der Anzahl der Züge habt Ihr beide wohl recht. Der Be 4/4 bekommt außerdem bald Verstärkung durch einen 4-teiligen Artgenossen. Hierfür wäre natürlich eine Art „S-Bahn-Abstellung“ ideal.


      Andreas: Danke sehr :) Deine Idee ist auf jeden Fall interessant. Ich hatte anfangs mit der Idee gespielt den Schattenbahnhof in die Module zu integrieren. Hierbei wäre ich hinter der Hinterrheinbrücke „außerhalb der Kulisse“ gekreuzt. Mittlerweile bin ich allerdings sehr froh, das nicht umgesetzt zu haben. Daher müsste ich mit einer „doppelten 8“ unterhalb des Hinterrheins durchfahren müsste, was etwa 40cm Höhenunterschied ausmachen würde.


      Tomi: Vielen Dank. Mit Wendeln könnte ich auch unterhalb der Anlage zurückfahren. Das Problem ist hierbei, dass die ganze Anlage Mobil gebaut sein soll. Die Wendel müssten hierfür aus mehreren Segmenten gebaut werden, was sehr aufwendig wäre. Daher habe ich mittlerweile davon ein wenig Abstand genommen.


      waltervoelklein: Das Konzept ist spannend. Im Grunde ähnlich dem, was Andreas beschreibt. Hierbei steht also leider wieder die Hinterrheinbrücke im Weg.

    Dein Punkt mit Bahnhof an Bahnhof kann ich gut verstehen. Da ja noch ein paar Weichen zwischen den Gleisen des Schattenbahnhof und der Einfahrt in den Landschaftsbereich liegen, können die Züge trotzdem genügend beschleunigen. Die Landschaft würde ich vermutlich optisch durch eine Holzwand trennen. So wirkt die Anlage dann nicht so überladen (hoffe ich).


      stivaraetica: Deine Idee gefällt mir gut! Da ich auch im Automatikbetrieb fahren können möchte und nicht nur mit Wendezügen würde ich die Ebenen mit einer Doppelspur verbinden.



    Mein aktueller Plan ist in zwei Ebenen geteilt.


    Die grüne Strecke verbindet die beiden Ebenen. Die roten Abstellgleise befinden sich im unteren Bereich. Die Abstellung im unteren Bereich besteht aus drei langen Abstellgleisen (2m, 2,3m und 2,4m). Die zwei längeren sind mit einem kurzen Stumpfgleis verbunden, sodass ein Lokwechsel durchgeführt werden kann. Das innerste Gleis führ zu einer freiliegenden Abstellung mit drei Gleisen (0,7m, 0,7m, 0,9m).




    Die obere Ebene besteht aus 4 Gleisen (blau) mit Längen von 2m innen und 2,4m außen. Über die DKW in der Einfahrt kann hier ein Umspannen auf allen Gleisen vollzogen werden.




    Hier nochmal beide Ebenen übereinander:



    Der Nachteil hierbei wäre, dass ich wieder nur knapp 10cm zwischen den Ebenen hätte und somit kaum Eingriffsmöglichkeiten bestehen. Die Ebenen wären selbstverständlich frei eingreifbar, dennoch bin ich mir dabei noch nicht so ganz sicher.

    Was meint Ihr?


    Beste Grüße aus Hamburg,
    Chris