Beiträge von rhaetische-bahn

    Vielleicht ist das ja moderne Modellbahnkunst...? :D

    Im übrigen wird eBay im Moment mit solchen Angeboten dieses Anbieters geflutet. Also lieber die Bilder zweimal angucken bevor Ihr was kauft ;)

    Hallo zusammen!


    Fast schon etwas spät, aber zunächst ein frohes neues Jahr an euch alle.

    Danke für Eure Kommentare und entschuldigt die späte Rückmeldung :)


      HoSu : Vielen Dank. Einige solcher Gebäude habe ich bereits per Hand mit Skalpell / Cutter erstellt, allerdings ist es wesentlich aufwändiger. Auch die Finger verkrampfen irgendwann. Mit dem Laser bin ich auf jeden Fall schneller und präziser :D


      Heiko : Danke sehr! Da ich mit meiner Antwort etwas gebraucht habe, hast Du Deine ja bereist schon fertiggestellt (sieht hervorragend aus!).


      Peter H0m: Die Unterführung gefällt mir ebenso wie Dir! Leider sind viele der Bauten rund um Thusis sehr betonlastig und erfüllen teils mehr praktische Ansprüche als meine Schönheitsideale. Insgesamt gefällt mir die Bahnanlage doch gut :)

    Leider kann ich die Unterführung noch nicht einbauen, da Ausgestaltung und Beleuchtung noch fehlen.



    Aktueller Stand:

    Heute musste ich nochmal den Gleisplan auslegen und ein paar letzte Fotos mit Zügen machen. Dann ist alles Rollmaterial in den Verpackungen verschwunden. Grund hierfür ist, dass ich in einigen Wochen umziehen werde und heute begonnen habe, die ersten Dinge aufzuräumen.

    Mit etwas Glück habe ich in der neuen Wohnung dann mehr Platz, sodass ich die Lösung mit dem Schattenbahnhof mit Wendeln ersetzen könnte. Dazu dann aber mehr, wenn es soweit ist. Vermutlich werde ich erst im Sommer wieder Zeit finden, die Module auszupacken um dann endlich mit dem Gleisbau zu beginnen. Da freue ich mich schon heute drauf!


    Nun möchte ich Euch aber noch kurz an den (leider immer noch) Gleisplanbildern teilhaben lassen:


    Der Bautrupp steht schon bereit, den Gleisplan wegzureißen und die ersten Schwellen zu verlegen. Wie auf jeder (deutschen) Baustelle, gehört aber auch eine Verzögerung der Bauarbeiten um mehrere Wochen dazu. Da will ich ja jetzt nicht vom Vorbild abweichen ;)







    Soweit der neueste Stand aus Thusis.

    Beste Grüße aus dem Norden,

    Chris

    Moin Peter!
    Es ist wiedermal höchst beeindruckend, was Du hier an den Tag legst. Da bin ich schon sehr gespannt drauf, wie es weitergeht und wie er irgendwann mal in schönem Rot erstrahlen wird! :)

    Beste Grüße aus dem Norden,
    Chris

    Hallo zusammen!

    Möchte zufällig jemand seine Sammlung ausmisten?
    Aktuell suche ich nach einigen Fahrzeugen von Bemo :)


    - Ge 4/4 II 633 in neuer RTR Lackierung (1258 173)
    - Tmf 2/2 (Nummer egal)
    - Glacier Express, aktuelle Farbgebung, am besten vollständig
    - Albula-Gliederzug, erste Auflage, 7-teilig (die Hakone Tozan-Variante habe ich bereits :) )

    - ACTS-Wagen, Mulden / Container etc.


    Beste Grüße aus Hamburg,
    Chris

    Hallo zusammen!


    Erstmal ein herzliches Dankeschön an Manne und Peter H0m. Eure Worte sind höchst motivierend! Es freut mich zudem, wenn der ursprüngliche Eindruck und Wiedererkennungswert von Thusis erhalten bleibt.


    Letzte Woche ist ein weiteres Gebäude entstanden und der Rohbau der Unterführung aus dem Laser gepurzelt. Seht selbst:


    Der Güterschuppen

    Der Güterschuppen steht bei mir in etwa gleichem Abstand zum Hauptgebäude wie beim Original. Aufgrund meines angepassten Gleisplan steht er somit vor der Weichenverbindung von Gleis 1 und 2. Zugegeben etwas unpraktisch, lässt sich aber leider nicht anders gestalten. Beim Original bleibt zwar die Weiche beim Verladen frei, das Gleis ist aber dennoch nicht von Sils aus befahrbar.









    Rohbau Unteführung I

    Die erste Unterführung befindet sich im Rohbau. Sie führt vom Bahnhofsgebäude unter den Gleisen in Richtung Nord-Osten. Da der Bahnhof am Hang liegt, kann man von dieser Richtung aus ebenerdig in die Unterführung einsehen. Grund genug, die Unterführung vollständig zu darzustellen :)







    Bevor die Unterführung fest eingebaut wird, müssen alle Malerarbeiten, Details und die Beleuchtung fertiggestellt werden. Spätestens dann gibt’s zu diesem Thema ein Update ;)


    Soweit auf die Schnelle.


    Beste Grüße aus Hamburg,

    Chris

    Hallo zusammen!


      lehcim: Sehr gerne :)


    In der Zwischenzeit bin ich mit dem Modulbau nicht wesentlich vorangekommen, da ich im Moment zeitlich sehr eingespannt bin.Dafür habe ich das digitale Zeichenbrett geschwungen und begonnen, das erste und prominenteste Haus der Anlage zu planen: das Bahnhofsgebäude.


    Leider ist das online-Angebot an Bildern rund um Thusis nicht sehr groß. Die meisten Bilder fokussieren sich dabei zudem auf das Rollmaterial. Google Streetview ist zwar hilfreich, zeigt aber auch nicht alles. So war es zunächst schwierig, die vielen Details des Vorbilds zu finden. An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei philldertuete bedanken, von dem ich einen Ordner voller kürzlich geschossener Bilder rund um den Bahnhof Thusis erhalten habe. So war es dann doch wesentlich einfacher, einen Plan vom Bahnhofshaus zu erstellen.


    Das Bahnhofshaus

    Bei der Umsetzung des Bahnhofshauses stoße ich erneut auf die Notwendigkeit, Kompromisse einzugehen. Die Originalmaße des Bahnhofsgebäudes wirken im Vergleich zur Gesamtlänge von Bahnsteig und Anlagenlänge höchst unproportional. Das Bahnhofshaus musste also skaliert werden.


    Ergebnis meiner Veränderungen war folgendes: Das Gebäude wird durch die Bögen des Bahnsteigdaches definiert und kann nicht frei skaliert werden. Andernfalls wiche die Geometrie der Bögen zu weit vom Original ab. Um die gewünschten Maße zu erhalten habe ich von 15 Segmenten 2 gestrichen und die Länge der Segmente minimal gekürzt. Den Charakter des Gebäudes habe ich somit in meinen Augen nicht wesentlich verändert. Alle Besonderheiten wie Balkone, Geschäfte oder die Stellwerkskanzel habe ich ebenfalls untergebracht.


    So sind die ersten Teile für den Rohbau des Hauses im Laser entstanden.


    Mit Grundplatte sind es 58 Teile für den Rohbau:



    Nach dem lasern sind die Schnittkanten mit Rußpartikeln besetzt, die ich zunächst abgebürstet habe. Dabei verschmutzt die Pappe zwar, der Kleber würde aber sonst kaum halten. Das Ergebnis seht ihr hier ;)






    Heute habe ich dann in einem ruhigen Moment den Rohbau zusammengesetzt. Die Balkone sind ebenfalls zusammengesetzt, werden allerdings erst nachträglich eingebaut. Ebenfalls sind die drei Segmente des Hauses noch nicht miteinander verbunden, sodass man auf einigen Fotos sieht, dass sich die Wände nicht genau berühren. Diese werden bei Endmontage fest miteinander verbunden.


    So sieht das Haus nun aus:






    Draufsicht:



    Und noch eine Idee, wie es irgendwann einmal aussehen könnte:




    P.S.: es handelt sich nur um den Rohbau. Die meisten Details wie Mauerwerk, Profile und Fensterrahmen kommen noch ;)


    Soweit mal wieder auf die Schnelle.


    Beste Grüße aus Hamburg,

    Chris

    Hallo zusammen!


      mwdb: Erstmal ein großes Entschuldige! Ich habe Deinen Eintrag komplett übersehen, da ich direkt danach meinen Eintrag gepostet hatte. Deine Idee finde ich an sich sehr gut, da man sich einen Wendel sparen würde. Mit einer Kehrschleife im unteren Bereich könnte man dann sogar im Kreis fahren.


      lehcim: Guter Punkt, die Höhendifferenz beträgt ca. 7cm. Im Bereich der Verweichung in der unteren Ebene werden die Gleise nochmal um etwa 3cm fallen. So erreiche ich am Ende einen Höhenunterschied von 10cm. Im aktuellen Plan sind ja auch nur die letzten langen Gleise auf einer Strecke von ca. 60cm überdacht.


      stivaraetica: Die Idee mit der Schublade zur Verlängerung der Gleise finde ich spannend! Das wäre eine sehr interessante Lösung für mich, für eine feste Anlage. Bei Modulen hätte ich die Sorge, dass die Übergänge bei beweglichen Schubladen niemals so perfekt wären, dass ich sicher fahren kann. Außer man baut eine einzige Schublade mit 208cm Länge.

    Einziges Manko hier ist auch wieder die Höhe. Wie Du schon schreibst, fällt das Gelände vor der Doppelspur um mehrere Centimeter ab. Somit müsste die Schublade mindestens 18cm unterhalb der Doppelspur liegen.

    Vom Aufwand her, wäre es da bei meiner aktuellen Rahmenhöhe vermutlich einfacher auf die Wendelvariante (z.B. von mwdb) zurückzugreifen.



    Ich möchte Euch allen nochmals sehr für Eure Gedanken, Tipps und Ideen danken. Vieles von dem was ich hier abgelehnt habe, behalte ich im Hinterkopf. Sollte ich mal eine stationäre Anlage bauen, wird da sicherlich die ein oder andere Idee von Euch mit einfließen!


    Die Prämisse für mein Thusis mit Doppelspur ist folgende: eine Anlage, die leicht auf- und abbaubar ist, gut lagerbar sein soll und in meine Wohnung passt.

    Beim Aufbau wird mein Wohnzimmer damit gerade so vollgestellt, dass man noch gut an der Anlage vorbeikommt und Spaß beim Spielen haben kann. Da die Anlage aber mein Wohnzimmer blockiert, wird sie eher mehrmals im Jahr übers Wochenende oder für 5-7 Tage aufgebaut. Hierfür ist es für mich wichtig, dass ich die Anlage schnell montieren und nutzen kann, sowie später wieder schnell verstauen. Wegen des Lagerplatzes im Keller und des Aufbaus möchte ich gerne auf Wendel verzichten.

    Der Punkt von Thomas bezüglich der maximalen Züge ist ein guter. Aktuell reicht der Schattenbahnhof schon nicht mehr ganz aus um mein Rollmaterial zu fassen. Zudem stehen noch einige Züge auf meiner Wunschliste. Für mich ist der Kompromiss allerdings in Ordnung. So bin ich mit der Anlage mobil und bekomme in Summe z.B. 5 lange Züge, 2 Pendelzüge, einige Güterwagen und Loks in den Schattenbahnhof ohne einen Zug im sichtbaren Bereich.

    Für eine Spielsession ist das denke ich ausreichend. Wenn ich noch mehr Abwechslung haben möchte, kann ich ja alle Stunde mal ein paar Züge runternehmen und gegen andere Kompositionen austauschen.

    Für den Zweck von Modultreffen fiele der Schattenbahnhof dann in dieser Form weg und ich würde nur die Module nutzen.

    Das vielleicht als Erläuterung, warum ich mich so um Wendel, Schubladen, Umfahrung und alle anderen genialen Ideen von Euch herumwinde.


    Dafür habe ich den aktuellen Plan vom Schattenbahnhof mal ausgedruckt um ihn mal wieder mit Zügen vollzustellen :D

    (Mir fehlen die Planungsbilder ja doch ein wenig :D )

    Entschuldigt bitte die schlechte Bildqualität meines Handys!




    Die Züge sind allesamt auf der unteren Ebene abgestellt:





    Hier sieht man, wie dicht die Gleise beieinander liegen. Vermutlich würde ich die 4 kurzen Gleise im Innenkreis etwas weiter auseinander bauen um gut an die Kupplungen zu gelangen:





    Im Hintergrund habe ich außerdem die Doppelspurmodule mit ihren Mittelstreben ausgestattet, sowie die Hinterrheinbrücke mit ersten Stützen versehen. Dazu nächstes Mal mehr :)


    Beste Grüße aus Hamburg,

    Chris

    Hallo zusammen!


    Planänderung :D

    Ich bin nochmal in mich gegangen und habe über Nacht beschlossen, die obere Ebene rauszuwerfen. Wie Ihr schon vorgeschlagen habt, würde ich nun die Doppelspur in der Schräge auf 3 Gleise erweitern und die untere Ebene dafür um eines verringern. So habe ich nur ein kurzes Stück Doppelstockbetrieb am Ende der unteren Ebene (links). Da hier auf den langen Gleisen lediglich Pendelzüge wie der AGZ parken, muss hier nicht rangiert oder von Hand gekuppelt werden.

    Ebenfalls habe ich die den Fiddle Yard der unteren Ebene deutlich verschlankt, sodass die kurzen Gleise allesamt >1,1m lang sind.





    Hiermit habe ich irgendwie ein besseres Bauchgefühl. Trotz in Summe 3 langer Gleise weniger, finden immer noch 4 lange Züge (~2,10m) Platz, ohne die Strecke zu blockieren. Zudem muss Thusis ja nicht immer komplett leer stehen ;)
    Was haltet Ihr von der Idee (ist ja Eure :D)


    Beste Grüße aus Hamburg und ein schönes Wochenende,

    Chris

    Hallo zusammen!


    Erneut ein Dankeschön an alle, die hier so rege beteiligt sind oder zwischendurch mal Ihre Ideen mit einbringen! :)


      Heiko: Genau das Problem mit dem „sehr nahe dran“ habe / hatte ich auch. Eine Runde um die Anlage funktioniert ohne Wendel nicht, da die Bahn unter der Hinterrheinbrücke gut 40cm tiefer verlaufen müsste. Hierzu reicht die Strecke niemals aus, diesen Höhenunterschied zu meistern. :/


    stivaraetica: Deine Idee mit der Tribüne finde ich eigentlich sehr gut. Die Radien wären prinzipiell machbar, allerdings bräuchte ich für 12 Gleise sehr tiefe Module.


    mwdb: Tatsächlich stört mich gar nicht so sehr, dass die Steigung im sichtbaren Bereich endet, da man das landschaftlich sicherlich begründen kann. Die Steigung möchte ich auch ungerne missen. Deine Idee hat allerdings etwas Verführerisches, weil sie einfacher umzusetzen wäre…

    Um bei einem Modultreffen mein Segment mit Steigung zu integrieren, könnte man beispielsweise mein Thusis ans Ende der Strecke stellen und im Schattenbahnhof enden lassen. Somit hätte man keine Probleme bei den Übergängen :)


    Peter H0m: Absolut, ich bin selbst sehr begeistert und für jeden Gedankengang dankbar! Es macht so sehr viel Spaß mit Euch meine Anlage zu gestalten und in die Realität zu transformieren. :)

    Deine Idee mit den Trainsafe-Röhren finde ich gut, allerdings besitze ich selber gar keine und lagere mein Rollmaterial auch anders.

    Wie Du schon schreibst, der Schattenbahnhof verzögert grade den Fortschritt der Anlage und das, wo ich so Lust habe einfach weiter zu bauen :D



    Eure Ideen habe ich sehr viel hin und her bewegt und Pläne in allen Ausführungen angelegt. So ganz komme ich allerdings nicht von den zwei Ebenen los.

    Meine aktuelle Überlegung sieht folgendermaßen aus:


    Untere Ebene:

    Auf der unteren Ebene führen die Hauptstrecke (Richtung Cazis) und das Güterverladegleise in den Schattenbahnhof. Hier dienen zwei lange Gleise (>2,3m) zur Abstellung von langen Pendelzügen. Ein weiteres langes Gleis (>2m) kann von kurzen Pendelzügen bedient werden, die ja auch hintereinanderstehen können.

    Im unteren Bereich dient ein kleiner Fiddle Yard als Abstellung für einzelne Wagen, Loks und kurze Züge. Dieser Bereich ist größtenteils freiliegend, sodass hier auch rangiert werden kann.

    Die Doppelspur führt im Außenkreis nach oben. An beiden Enden ist ein Stumpfgleis zum Rangieren angedacht. So kann auch auf der Doppelspur offen einsehbar gekuppelt werden.




    Obere Ebene:

    Die obere Ebene ist weniger spektakulär. Auf drei Gleisen können hier Züge bis 2,4m abgestellt werden. Zwei Abstellgleise können mit einer Lok und einem Allegra belegt werden. So kann auch ein Bernina Express hier umgespannt werden und zwischen den Ebenen hin und her pendeln.




    Alle Ebenen übereinander:


    In der Übersicht sieht man, dass der untere Bereich des Fiddle Yards frei einseh- und greifbar ist. Die langen Gleise in der unteren Ebene sind zwar von der oberen verdeckt, hier muss aber auch kein Rangierbetrieb passieren.




    Ganz sicher bin ich mir mit dieser Lösung noch nicht, aber soweit erstmal auf die Schnelle :)


    Schönes Wochenende allen und beste Grüße aus Hamburg,

    Chris

    Hallo zusammen!


      stef und Bernie: Vielen Dank, das freut mich :) Mit der Anzahl der Züge habt Ihr beide wohl recht. Der Be 4/4 bekommt außerdem bald Verstärkung durch einen 4-teiligen Artgenossen. Hierfür wäre natürlich eine Art „S-Bahn-Abstellung“ ideal.


      Andreas: Danke sehr :) Deine Idee ist auf jeden Fall interessant. Ich hatte anfangs mit der Idee gespielt den Schattenbahnhof in die Module zu integrieren. Hierbei wäre ich hinter der Hinterrheinbrücke „außerhalb der Kulisse“ gekreuzt. Mittlerweile bin ich allerdings sehr froh, das nicht umgesetzt zu haben. Daher müsste ich mit einer „doppelten 8“ unterhalb des Hinterrheins durchfahren müsste, was etwa 40cm Höhenunterschied ausmachen würde.


      Tomi: Vielen Dank. Mit Wendeln könnte ich auch unterhalb der Anlage zurückfahren. Das Problem ist hierbei, dass die ganze Anlage Mobil gebaut sein soll. Die Wendel müssten hierfür aus mehreren Segmenten gebaut werden, was sehr aufwendig wäre. Daher habe ich mittlerweile davon ein wenig Abstand genommen.


      waltervoelklein: Das Konzept ist spannend. Im Grunde ähnlich dem, was Andreas beschreibt. Hierbei steht also leider wieder die Hinterrheinbrücke im Weg.

    Dein Punkt mit Bahnhof an Bahnhof kann ich gut verstehen. Da ja noch ein paar Weichen zwischen den Gleisen des Schattenbahnhof und der Einfahrt in den Landschaftsbereich liegen, können die Züge trotzdem genügend beschleunigen. Die Landschaft würde ich vermutlich optisch durch eine Holzwand trennen. So wirkt die Anlage dann nicht so überladen (hoffe ich).


      stivaraetica: Deine Idee gefällt mir gut! Da ich auch im Automatikbetrieb fahren können möchte und nicht nur mit Wendezügen würde ich die Ebenen mit einer Doppelspur verbinden.



    Mein aktueller Plan ist in zwei Ebenen geteilt.


    Die grüne Strecke verbindet die beiden Ebenen. Die roten Abstellgleise befinden sich im unteren Bereich. Die Abstellung im unteren Bereich besteht aus drei langen Abstellgleisen (2m, 2,3m und 2,4m). Die zwei längeren sind mit einem kurzen Stumpfgleis verbunden, sodass ein Lokwechsel durchgeführt werden kann. Das innerste Gleis führ zu einer freiliegenden Abstellung mit drei Gleisen (0,7m, 0,7m, 0,9m).




    Die obere Ebene besteht aus 4 Gleisen (blau) mit Längen von 2m innen und 2,4m außen. Über die DKW in der Einfahrt kann hier ein Umspannen auf allen Gleisen vollzogen werden.




    Hier nochmal beide Ebenen übereinander:



    Der Nachteil hierbei wäre, dass ich wieder nur knapp 10cm zwischen den Ebenen hätte und somit kaum Eingriffsmöglichkeiten bestehen. Die Ebenen wären selbstverständlich frei eingreifbar, dennoch bin ich mir dabei noch nicht so ganz sicher.

    Was meint Ihr?


    Beste Grüße aus Hamburg,
    Chris

    Hallo zusammen!


      Immenwolf: Noch ein Hamburger RhBler, wie schön :) Das ist gut zu wissen, vielen Dank! Aktuell besitze ich nur eine Baureihe dieser Art, das wäre also ein überschaubarer Aufwand.


      respace99: Alles klar. Eigentlich wird ja auch immer über Promille gesprochen und nicht Prozent, da hab ich mit der Einheit für Verwirrung gesorgt :D


      stivaraetica: Der Allegra + AGZ waren mit ein Grund dieses Projekt zu bauen und auszufeilen, bis er auch an den Bahnsteig und in den Schattenbahnhof passt! Wie Du schon ahnst, muss ich die Steigung wegen der geplanten Fortsetzung begrenzen. Zu diesem Thema wollte ich heute mal etwas mehr schreiben :)


    Zwischenstand

    Alle Module des „sichtbaren Bereichs“ – respektive mit Landschaft – sind nun gebaut und die Trassenhölzer zu meiner Zufriedenheit verlegt. Noch ausstehend waren bisher Planung und Bau der Module für den Kreisschluss. Aufgrund meiner Platzverhältnisse habe ich mich für eine Kreisanlage entschieden. Da die Anlage auf und abgebaut wird wären Wendel recht aufwendig zu konstruieren oder sehr groß und voluminös.


    Nach dem Umbau steigt die Doppelspur vom Bahnhof aus mit 25‰ nach oben. Um im Schattenbahnhof wieder nach unten kommen zu können, darf die Steigung nicht über die gesamte Doppelspur laufen.


    Die Idee für den Kreisschluss sieht wie folgt aus:



    Die Gleise im Schattenbahnhof sind zwischen 2,1m und 2,36m lang. Ein Allegra mit AGZ kann auf 3 Gleisen geparkt werden. Somit sind mehrere lange Züge im Regelbetrieb möglich.

    Zudem können etwa 6 Loks auf den kurzen Abstellgleisen untergebracht werden.

    Das innerste Gleis sollte eigentlich nur als Ausziehgleis zur Abstellung dienen, so kann es allerdings auch bei Bedarf als zweite Ausfahrt umfunktioniert werden.


    Das große Manko ist und bleibt, dass der gesamt Schattenbahnhof ebenfalls in der Steigung liegt und ein Rangieren somit erschwert, das Parken von Wagen ohne Lok unmöglich ist.


    Was sagt Ihr zu diesem Plan?



    Beste Grüße aus Hamburg,

    Chris




    Hallo zusammen!


    Danke für die regen Kommentare und Anregungen.


    respace99: Du meinst vermutlich 27‰, anstelle von 2,7? Ich stelle mir die Züge gerne für die Optik auf. Technisch sollten diese Steigungen bei meinen Radien kein Problem darstellen. Aber Deine Idee gefällt mir, das mache ich nächstes mal auch :)


    Peter H0m: Vielen Dank :) Die Steigung auf der Brücke ist gut sichtbar, nur geht die Steigung im Verlauf der Strecke etwas verloren, sodass ich nochmal nachgearbeitet habe.


    Thomas: Herzlichen Dank Dir! Irgendwie mag ich die Lazzarini-Lackierung der Ge 4/4 III sehr gerne. Auch wenn sie so nicht mehr fährt, wird sie bei mir wohl noch lange vor modernen Zügen zum Einsatz kommen :D


    Patman: Vielen Dank! Ich habe nun schon öfter von den Ge 6/6 II im Zusammenhang mit Steigungen gelesen. Sind das die kritischsten Loks?


    mwdb: Danke sehr! Ich bin sehr froh, dass Ihr alle mich zu Beginn des Threads zur Doppelspur überredet habt :)

    Zum Glück habe ich Euren Rat befolgt und die Steigung nochmal überarbeitet. Das letzte Modul mit Verweichung ist wieder in der Ebenen, sodass die Steigung auf dem vorletzten Modul langsam auslaufen soll. Auf den Bildern – vor allem dem ersten – sieht man gut, dass noch Knicke in der Strecke sind. Diese werden verschwinden, sobald ich die noch fehlenden Mittelstreben gesägt und eingebaut habe.

    Im Gesamtbild gefällt es mir nun wesentlich besser als vorher! Wenngleich mein Holzbau jetzt ein wenig gestückelt ist :D


    Und so sieht es aus:






    Was meint Ihr, kann ich die Steigung so lassen?


    Beste Grüße aus Hamburg,

    Chris

    Hallo zusammen!


    Erstmal herzlichen Dank an HoSu !


    Heute gibt es ein paar Stimmungsbilder fürs Oberstübchen :)

    Im Bereich der Hinterrheinbrücke fällt die Steigung wesentlich stärker ins Auge, als auf den folgenden Modulen der Doppelspur. Durch die Oberleitungsmasten wird die Steigung auf der Strecke vermutlich besser zum Vorschein kommen. Dennoch treibt mich aktuell die Frage um, ob ich die Steigung etwas verstärken soll und anstelle von 1,9% etwa 2,5% Steigung einbauen soll. Für solche Zwecke mache ich gerne Stellproben und lasse das Modell (und später die Fotos) auf mich wirken. Daran möchte ich Euch gerne teilhaben lassen:









    Was meint Ihr? Steigung ok, oder lieber nochmal ran an die Module?


    Einen schönen Abend und beste Grüße aus Hamburg,

    Chris

    Moin Heiko!
    Mehr als meine Vorgänger fällt mir auch nicht ein. Sehr fein, was Du uns da wieder präsentierst. Wie Pascal schon geschrieben hat, lässt einen der Hintergrund denken, man sehe ein Foto des Originals! Sehr schön auf jeden Fall!
    Wenn ich das richtig sehe, benutzt Du Schienenverbinder? Welchen Hersteller bemühst Du denn?

    Beste Grüße aus Hamburg,

    Chris

    Hallo René!
    Auch von mir eine Gratulation zur gelungen Anlagenidee! Deine Ideen der Verbindung von Vorbild und Eigenem gefallen mir gut.
    Bezüglich der Steigungen würde ich an Deiner Stelle mal ein paar Holzbretter auslegen und auf die unterschiedlichen Steigungen aufbocken. Dann kannst Du all Deine Fahrzeuge testen und so selbst eine zuverlässige Maximalsteigung ermitteln.
    Die Gedanken von Michiel zu den Abständen bzw. Höhen zwischen den unterschiedlichen Ebenen würde ich auch anmerken wollen. Selbst eine Höhe von 40cm zwischen den Modulrahmen ist bei einer Tiefe von 50cm oder mehr zu wenig. Alle Details die man in mühevoller Kleinstarbeit anfertigt kommen so leider wenig zur Geltung. Hier würde ich wahlweise die Modultiefen überdenken oder prüfen, ob Du mit einer stärkeren Steigung mehr Höhe generieren kannst.
    Auf jeden Fall ein spannendes Projekt! Da bleib ich gerne bei :)

    Beste Grüße aus Hamburg,
    Chris

    Hallo zusammen!


    Vielen Dank für all Eure Rückmeldungen! Es freut mich, dass Ihr nach so langer Pause noch dabei seid :)

    Manne: Vielen Dank! In der Tat bin ich bisher recht zufrieden, wenngleich die Module noch nicht fertig sind. Es fehlen noch jeweils ein Querspant je Modul, sowie zwei Stützen für die Hinterrheinbrücke.


    Bernie: Dankeschön :) Die E43 hat unter der Brücke in echt drei Spuren plus eine Auffahrt, sowie eine Abfahrtsspur in Gegenrichtung.

    Deine Idee den Charakter mittels Beschilderung nachzubilden finde ich sehr gut! Das Vorbild bietet das passende Original:



    Das Schild würde ich näher an die Brück heransetzen und von den fünf Spuren die Auf- und Abfahrt streichen. Drei Spuren sollten gut hinpassen, ohne dass alles überladen wirkt.

    Die Compognastraße mit Brücke über die Bahn baue ich auf jeden Fall! Diese hilft mir ein wenig dabei, den sehr engen Radius der Doppelspur zu vertuschen und verstärkt den Vorbildcharakter. Auch den Abzweig in Richtung Güterverlad / Abstellung möchte ich nachbilden.


    mwdb: Herzlichen Dank! Wenn die E43 zu sehr gequetscht wirkt, werde ich auf Deinen Vorschlag zurückkommen. Dafür würde ich vermutlich den doch sehr steilen Hang zum Hinterrhein nochmal etwas flacher sägen.


    Tom: Auch Dir sei gedankt! Es freut mich, dass der Plan so viel Zuspruch erhält. Das bestärkt mich an der ein oder anderen Stelle, mit der ich noch nicht ganz zufrieden bin :)

    Im Hinblick auf den Betrieb habe ich die Doppelspur so ausgebaut, dass ein langer Personenzug auf der Doppelspur auf Einfahrt / Ausfahrt warten kann. So ergeben sich auch zum rangieren vielfache Möglichkeiten.


    Heiko: Vielen Dank Dir für Dein Kompliment und Deine Wünsche! Die Motivation ist im Moment überhaupt kein Problem. Die Vorstellung an die Szenerie rund um den Hinterrhein und die Doppelspur macht mir den Bau sehr schmackhaft. Allerdings sind vor allem auch die Bilder Deiner Anlage und der von @PeterH0m eine große Motivation.

    Es mangelt aber vielmehr an der Zeit. Ein weiterer Schritt ist heute dennoch geschehen :)



    Heute habe ich die Doppelspur-Module begonnen. Die Strecke schlängelt sich am Berghang entlang in Richtung Albula. Auch hier habe ich eine Steigung von 1,9%, sodass die Doppelspur ab Beginn der Hinterrheinbrücke um etwa 6cm ansteigt. Die Weiche ist wieder in der Waagerechten, da hinter dem Modul der Schattenbahnhof anschließt. Dieser führt dann die 6cm wieder hinab um dann von Cazis kommend wieder an Thusis anzuschließen.


    Ein AGZ schlängelt sich mit (nicht ganz aktueller) Ge 4/4 III 644 den Berg hinauf in Richtung Sils i.D.:




    In der Übersicht sieht man den Verlauf der Doppelspur bis zur Verweichung.




    Thomas ( stivaraetica) hatte in Post #23 vorgeschlagen, den Bündnerstall neben der E43 auf einem Extramodul nachzubilden. Da ich die Idee so schön fand habe ich heute beim Bau der Module wieder daran denken müssen. Vielleicht würde der ja auch auf das zweite Modul nach der Brücke passen? Was meint Ihr? Hat da jemand vielleicht Pläne von?


    Eine Frage an Euch habe ich allerdings noch:

    Die Steigung der Doppelspur ist nicht so ausgeprägt wie beim Original (bis zu 2,8%), da ich im Schattenbahnhof alles wieder ausgleichen muss. Das ist zwar nicht so ideal, soll aber als Zwischenlösung erstmal reichen.

    Würdet Ihr die Steigung trotzdem stärker machen? So richtig kommt sie irgendwie noch nicht zur Geltung…



    Beste Grüße aus Hamburg,

    Chris

    Hallo zusammen!


    Nach längerer Pause melde auch ich mich wieder zurück. Die Sommerpause scheint weiter anzuhalten, aber vielleicht schaffe ich es die nächsten Wochen ein wenig Fortschritte zu verzeichnen.


    Vor etwa zwei Wochen habe ich nun die Code 70 Gleisprofile erhalten, sodass ich mit dem Gleisbau – respektive einem Teststück – beginnen kann. Bevor die Gleise auf den Modulen allerdings gelegt werden, möchte ich den Rohbau in Gänze abgeschlossen haben.


    Nach einem Holz-Großeinkauf bin ich nun mit allem ausgestattet, um auch die Doppelspur-Module bauen zu können. Auch der Schattenbahnhof kann gebaut werden. Sobald der Kreis steht, beginne ich mit dem Gleisbau.


    Heute habe ich also mit dem zweiten Bauabschnitt begonnen: den Doppelspur-Modulen.


    Zunächst ein kleiner Überblick zum Original:

    Von Thusis kommend, führt die Doppelspur unter der Straßenbrücke der Compognastraße in Richtung Hinterrhein. Nach einem Vorflutbereich überquert die Bahn den Hinterrhein in etwa 21m Höhe. Mit einer Gesamtlänge von 215m spannt sich die Brücke über die E43 und die Plattis um sich anschließend an die Nordseite des Ehrenfels anzunähern. Hervorzuheben ist zudem, dass die Albulalinie (in Thusis beginnend) direkt auf der Brücke bereits zu steigen beginnt.


    (Quelle: Google Maps)


    Aufgrund der Platzverhältnisse musste ich sehr viel einsparen, sodass der Eindruck des Models etwas anders scheint.


    So sieht es derweil bei mir aus:

    Von Thusis aus führt die Doppelspur in einer 90° Kurve auf die Hinterrheinbrücke. Diese entspricht mit einer Höhe von 23cm in etwa dem Original. Im Längenmaßstab ist sie leider um ein Vielfaches verkürzt. Auf der rechten Seite in Richtung Bahnhof ist der etwas niedriger gelegener Vorflutbereich angedeutet, links in Richtung Sils i.D. führt die E43 unter der Bahn hindurch. Diese wird bei mir sicherlich deutlich weniger „europäisch“ ausfallen, da der Platz hierfür nicht reicht.


    Auf diesem Bild erkennt man vielleicht ein wenig die Steigung, die bei mir mit 1,9% ein wenig flacher als beim Original ausfällt:




    Hier noch ein paar weitere Eindrücke, wie es ab Thusis bei mir weitergeht:








    Der Rohbau der beiden Module ist noch nicht abgeschlossen gefällt mir zunächst aber schonmal ganz gut. Die nächsten Tage folgen die weiteren Streckenmodule. Sobald es wieder Bilder gibt, berichte ich weiter. Euch allen einen guten Start in die neue Woche morgen :)


    Beste Grüße aus Hamburg,

    Chris