Beiträge von lehcim

    Hallo Marco


    Ich habe die Lok unter dieser Nummer damals vor x Jahren (datum müsste ich zuhause nachsehen) bei Suter-Meggen gekauft, die Nummer ist so auch in der Sammlerliste als Sound Variante erwähnt.



    In den Neuheitprospekten fand ich die Lok damals nicht, nur im Newsletter von RSM. Gemäss RSM Umbau / Sound ab Werk Bemo. Weitere Informationen habe ich dazu leider nicht.

    Hallo Jean-Michel

    Hi Michel,


    ja, das stimmt natürlich und macht auch einiges an Reiz aus, wenn die Lok eben nicht den Lichtwechsel beim Rangieren macht. Puh bringst du mich auf Ideen :)

    Genau, da bin ich deiner Meinung, deshalb setze ich dies seit bald 8 Jahren so um.


    Im automatischen Betrieb mit Soundlok, könnte man das ganze natürlich noch mit dem Kontrollton (vom Rangier „Rücksteller“) und den Massangaben Waagelang, Haalbe, vier, zwo, einen, Halt bis zum Stillstand, würde sicherlich noch passend aussehen/tönen.


    Zum BDt:

    Grundsätzlich kennt die RhB den Zugschluss seit Mitte der 80er Jahre nur noch auf Strassenbahnabschnitten bei Nacht, daher sieht man bei Pendelzügen oftmals dunkel oder 1x weiss. Da der Zugschluss durch den LF beleuchtet wird gibt/gab es natürlich immer wieder LF welche dies trotzdem taten, oftmals auch wenn es ex SBB etc. LFs waren. Wenn Zugschluss bei der RhB dann hinten/unten rechts 1x rot.


    Bei neueren Fahrzeugen ZTZ, STZ, AGZ etc. setzt man nun wieder auf den Zugschluss, dies macht durchaus Sinn und ist meiner Meinung nach auch zukunftsorientiert.


    Zum blinken:

    Der Steuerwagen/die Lok blinkt solange bis der Zuganfang/das Zugsende gesetzt ist, ist jedoch bezogen auf Fahrzeuge mit einer Notsprechstelleneinrichtubg sowie Notbremsüberbrückung, sprich kam mit dem Vereinatunnel. Irgendwo im Forum hat es einen Beschrieb dazu und sonst kann Willy sicherlich noch genauere Daten liefern. Sprich das blinken macht sicherlich nur in einer gewissen Epoche Sinn.

    Hallo Jean-Michel


    Bitte, evtl. noch als kleine Zusatzinfo zur Fahrrichtung, jene habe ich fixiert, damit z.B.beim rangieren mit der Streckenlok bei Rückwärtsfahrt trotzdem 3x weiss vorne leuchtet. Denn beim Vorbild wechselt die Beleuchtung auch nicht mit der Fahrrichtung. Anfänglich verzichtete ich auf die richtungsabhängige Beleuchtung ganz. Es zeigte sich jedoch, dass in gewissen Situationen (z.B. Probefahrt, nicht versierte Personen die mit den Loks fahren etc.) die richtungsabhängige Beleuchtung sinn macht. So kann man beides auswählen :)

    Hallo Jean-Michel, @all


    Besten Dank, kann dir/euch gerne anhand der Fotos vom Prototypen weitere Infos geben.


    Platz ist nun leider nicht viel vorhanden aber diverse Mitglieder in unserem Forum haben uns schon mehrfach gezeigt, dass dies zwar ein Grund aber kein Hindernis darstellt.


    Nun in den 1. Versuchen habe ich versucht den Lichtleiter zu teilen, mit einer Feinen säge etc. dies ging nicht.

    In einem 2. Versuch habe ich dann Lichtwellenleiter (LWL) mittels erwärmen etc. in die Firm des Bemo Lichtleiters gedrückt und diesen um das nötige Mass abgefeilt. Diese Variante geht wenn man im Lokinnern Platz schafft und einen Print konstruiert. Dies wollte ich vermeiden, da alle Loks bereits mit LED Platinen von Bemo/Gyndler bestückt sind.


    In einem dritten Versuch, kamen mini LEDs zum Einsatz, welche ich versuchte hinter die Lampenkulisse einzubauen, ging jedoch schlecht und überzeugte mich nicht.


    Also machte ich mich an die 4. Lösung:

    - Im 1. Schritt habe ich die Lichtleiter sowie die Lampengläser (vom Innen) vorsichtig entfernt.

    - Im 2. Schritt habe ich den bestehenden Lichtleiter um rund 1mm in der breite/dicke abgefeilt (min 0.8mm).

    - Danach habe ich die Lampengläser so gefeilt, dass das rot Platz findet.

    - Ebenfalls muss im Bereich des roten Lichts am Chassies noch ein wenig gefeilt werden bis es passt.

    - Nun beim Lichtleiter und der LED ging ich einen etwas pragmatischen Weg, wenn in der Lok kein Platz dann halt ausserhalb. Als Lichtleiter verwende ich einen Biegsamen unbeschichteten LWL (wie er z.B. bei Roco zum Einsatz kommt), den Durchmesser wählte ich auf 0.75mm.

    - Mit einem 0.8mm Bohrer bohrte ich von vorne her ein loch in die „Rückwand“ damit die LED unterhalb des Maschienenraumes montiert werden kann.


    - Den LWL habe ich rundherum schwarz lackiert und so eingeklebt, dass er in der Höhe mittig zu liegen kommt:


    Die rote SMD LED habe ich in einen passenden Schrumpfschlauch eingeklebt und so am Rahmen mit Sekundenkleber festgeklebt, die Kupferlackkabel werden via Loch in der Mitte in die Lok geführt.



    Das ganze habe ich am Schluss grau lackiert und natürlich darauf geachtet, dass das Drehgestell frei beweglich bleibt.



    Bilder vom verkleinerten Lichtleiter Bemo sowie von den Lampengläsern kann ich euch erst liefern wenn ich die nächste Lok umbaue, dort habe ich leider kein Foto gemacht.


    Mir persönlich gefällt der Umbau, auch wenn es mit der Erstellung eines neuen Prints, Fräsen im Innenraum sowie neu erstellten Lichtleitern sicherlich noch professionellere Umbauten geben kann.

    Hallo Zusammen


    Auch ich habe vor und während den Ostertagen ein wenig „gebastelt“. Bei der RhB Ge 4/4 III bereits konfrontiert und dann verworfen ging es bei der MOB Ge 4/4 kaum mehr anders, es geht um den roten Zugschluss. Da die RhB den roten Zugschluss je nach Epoche nicht kennt und daher selten anwendet habe ich bei meinen Ge 4/4 III darauf verzichtet. Nun bei der Variante der Ge 4/4 8001-8004 der MOB sieht das ein wenig anders aus, da ist der Zugschluss (2x rot) Standart.


    Nun versuchte ich dies mittels geteiltem Lichtleiter und roten SMD LEDs vorbildlich zu realisieren.


    Der Prototyp ist unten auf dem Foto zu sehen, die nächsten Tage werde ich die erste Lok komplett fertig zusammenbauen und euch dann gerne Bilder und weitere Details liefern.


    Hallo Jean-Michel


    Da gibt es vermutlich so viele Ansätze wie Meinungen über das richtige Digitalsystem, sprich jeder so wie es ihm am besten zusagt.


    Ich habe es so gelöst bei der Gmf:

    F0 = Schweizer Lichtwechsel 3/1 weiss (Richtungsabhängig)

    F1 = Schweizer Lichtwechsel 3/1 weiss (Fahrrichtung 1)

    F2 = Schweizer Lichtwechsel 3/1 weiss (Fahrrichtung 2)

    F3 = ABV ein/aus

    F4, F5 sind reserviert für den Vielfachsteuerungs-/Vorspanbetrieb

    F6 = Rangieren auf die Strecke (bei Streckenloks wo vorhanden Zugschluss rot)

    F7 = Innenbeleuchtung / Fst. Beleuchtung wenn vorhanden

    F8 = Reserve

    F9 = Sound ein / aus

    F10ff = Soundfunktionen.


    Nun zur Beleuchtung (Rangieren im Bahnhof) bei der Gmf, diese ist sie aktiv wenn F3 zusammen mit F0 oder F1, oder F2 aktiviert wird. Da die Beleuchtung im Bahnhof fix ist muss diese so oder so nicht Richtungsabhängig sein.


    Dies habe ich wenn möglich immer gleich gemacht, damit ich so eine Standardkonfiguration habe.


    Bei Rangierloks welche nicht auf die Strecke als Zug können (Fehlende Zugsicherung) habe ich mir überlegt F0-F2 für Rangier auf die Strecke zu nehmen (anstatt F6) und Rangier im Bahnhof wieder via F3. Da bin ich mir aber auch noch unschlüssig.


    Mir ist klar, dass so die physische Funktion mit der Beleuchtung zusammen hängt, aber beim rangieren möchte ich die Lok so oder so direkt steuern können.

    Hallo Jean-Michel

    ja, bin noch am Programmieren. Wobei ich eben noch ein Loch für eine LED für das V gebohrt habe.

    Dachte ich mir doch, dass dies bei dir auch noch folgt. DIe Lok liegt aus diesem Grund bei mir schon Monate offen herum, Loch gebohrt, LED eingebaut aber für ein schönes V fehlte mir bislang leider die richtige Lösung.

    Hallo Bernie


    Interessanter Plan, ganz nach dem Motto zurück zu den Wurzeln, gefällt mir. Mich nimmt natürlich auch wunder was mit deinem schönen Chamby und der MOB passiert?

    Hallo Jean-Michel

    Definitiv der Umbau lohnt sich und ist dir sehr gut gelungen. Hinten könntest du allenfalls noch die 2.te weisse Lampe leuchten lassen, so wie es beim Vorbild ist.


    Rangierfahrt im Bahnhof:

    -Vorne: 2x weiss unten und oben ein beleuchtetes V.

    - Hinten: 2x weiss unten.

    - Bei Tag wäre grundsätzlich alles dunkel, darauf wird aber meist verzichtet.

    - Fahrzeuge ohne V wäre vorne hinten 2x weiss unten, meist wird vorne dann trotzdem die obere weisse Lampe verwendet.


    Rangierfahrt auf die Strecke:

    Vorne: 2x weiss unten

    Hinten: 1x weiss unten rechts (hinten/rechts)


    Zwei Bilder zur Beleuchtung im Bahnhof:

    Vorne

    Hinten

    Hallo Andreas


    Die „Gummiräder“ sind spezielle Hartgummiräder, welche eine gute Adhäsion auf die Schienen bringen. Je nach Zagro kann damit gut und gerne 350t gezogen werden, unser ist nicht massiv grösser aber schwerer, damit das Gewicht gezogen werden kann.


    Die Erfahrung zeigt bei diesen Rangiergeräten, anfahren/wegziehen geht meist recht gut, aber das abbremsen ist teilw. noch Tricky

    Hallo Jean-Michel


    Saubere Arbeit, eine weitere Bereicherung für Landquart.



    @Andreas


    Dies ist der Taf 2/2 der Firma Zagro, Modell E-Maxi. Dieser wird für das Verschieben der Fahrzeuge in den Hallen ohne Fahrleitung benützt, z.B. Fahrzeuge in/aus der Allegrahalle. Die Lokremise kann dank FL-Spinne normal von den Loks befahren werden.

    Hallo Zusammen


    Leider habe ich aktuell nicht so viel Zeit für das Hobby, Corona fordert unsere Flexibilität. Durch die Vorgaben des BAG‘s zuhause zu bleiben, bleibt viel Zeit für meine Recherche- / Archivarbeit für mein Projekt in der Spurweite H0, Bahnhof Samstagern voran zu treiben.


    Um nicht ganz ohne Bild dazustehen habe ich euch folgendes Bild mit einer kleinen Geschichte dazu.



    Heute konnte man bei uns einen ganz speziellen Transport beobachten, doch wie kam es dazu:

    Frühmorgens rief der Gemeindepräsident Hans von Sedrun bei der Direktion der Furka Oberalpbahn an, er habe ein Problem.


    Direktor: Probleme gibt es nicht, nur Lösungen.

    Hans: Die Dorfbewohner melden, dass ihre Vorräte an Toilettenpapier langsam aber sicher zu Ende gehen und die Regale in den Einkaufläden seien nach wie vor leer.

    Direktor: Es wird teuer aber ist durchaus machbar.

    Hans: Egal, der Mindestbestand je Einwohner liegt aktuell bei unter 10 Pack Toilettenpapier, das ist gefährlich niedrig, ich brauche dringend Nachschub.


    Gesagt getan, bereits am frühen Nachmittag wurden die wertvolle Fracht von der RhB in Disentis angeliefert. Weiter ging es mit der HGe 4/4 II, die 2. Lok dient als Bremslok. Aufgrund von Profilengpässen wurde auf der 1. Fahrt nur ein Flachwagen mitgenommen.

    Der Transport funktionierte 1A, die teure Fracht konnte erfolgreich nach Sedrun geliefert werden. 😃


    Somit wünschen wir einen guten Wochenstart und gute Gesundheit.



    12mm

    Marco, die Zugzielanzeige sieht hammer aus, da darfst du gerne ach ein wenig mehr zeigen.