Decoderdefinitionen Gmf 4/4 II 234 01-04

  • Guten Abend,


    hier die CVs für eine "vernünftigere" Gmf 234.


    Features:

    • Kurvenquietschen auch ohne F1 (Sound an).
    • Vernüftigeres Blinklicht
    • Langsamer
    • Bremsen mit F4 + Sound
    • Besseres Fahrverhalten

    Über Feedback würde ich mich freuen.


    Gruß

    Jean-Michel

  • Hallo Manne,


    natürlich die aus dem Titel. Habe mich vertan beim Dateinamen. Sorry. Gemeint ist jedenfalls die Gmf 4/4 II.


    Die Datei kann man in JMRI DecoderPro importieren.


    Gruß

    Jean-Michel


    P.S. habe die Datei neu benannt und ausgetauscht.

  • Guten Abend Jean-Michel,


    ok dann sind alle "Klarheiten" :) beseitigt.

    Vielen dank fürs bereitstellen werde da mal schauen wie sich das macht, habe schließlich zwei von den

    Schalke Loks.


    Gruß Manne

  • Guten Abend,


    hatte ein wenig Muße und hab mal die ESU LokSound V4 Anleitung studiert und direkt in Resultate umgesetzt.


    Jetzt mal ohne Datei und Programmiersoftware, sondern maximal 6CVs manuell anpacken. Zurückstellen kann man die immer. Also Mitmachen:


    Die Gmf 234 01-04 ruckelt ziemlich (oder springt) mit den Auslieferungseinstellungen (vor allem bei niedrigen Fahrstufen). Also musste was getan werden. Auf Seite 51 der Anleitung wird man fündig. Kapitel 11.1.2 Finetuning


    Mit folgenden Einstellungen fährt die Lok jetzt auch in den unteren Fahrstufen näher an dem was ich gerne hätte. Das kann ja jeder gerne mal ausprobieren:


    CV54=40 (Parameter K)

    CV55=80 (Parameter I)


    CV52=60 (Parameter K slow)

    CV51=15 (Parameter I slow)


    Dann stellt man Beschleunigung und Verzögerung (zum Test) auf große Werte:


    CV3=60 (oder mehr)

    CV4=200


    und schaut mal, wie die Lok sich verhält. Sie wird jetzt andere Geräusche machen (kontrollierter, vom Motor her, das macht nichts, Ohren zu und auf das Fahrverhalten schauen, das ist ja Sinn der Sache).


    Wenn die Lok jetzt komische Sachen macht, wie in den ganz niedrigen Fahrstufen plötzlich schneller zu werden, reduziert man den Wert von CV51 Stückweise ca. immer um einen kleinen Wert (1, 2, 3, oder 5) bis es passt. Hier sieht man in diesem Fall: bei der Regelung ist Luft nach oben, die greift, jedoch zu stark!


    Wenn die Lok noch ruckelt, in den unteren Fahrstufen, erhöht man den Wert von CV51 bis es passt.


    Wenn zu viel oder zu wenig, wieder runter oder hoch. Langsam ran tasten.


    Das sollte vermutlich bei allen Loks passen, ausser die Charge der verbauten Motoren hat so eine große Toleranz, das das eben nicht funktioniert.


    Man kann das natürlich auf die Spitze treiben und noch weiter optimieren. Grob sollte das hoffentlich passen, da die Auslieferungseinstellungen komplett andere sind (Oder die Motoren waren billig mit viel Toleranzen, dann muss das für jede Lok idividuell erfolgen).


    Würde mich interessieren, bei welchen Werten (CV52 und CV51) die Lok bei euch ohne Ruckeln ("seidenweich") anhält oder beschleunigt. Bei mir, bei den obigen Werten. Oder später im mittleren Bereich (CV54 und CV55).


    Gruß

    Jean-Michel

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  • Hallo Jean-Michel


    Da ich diese Lok selbst nicht besitze kann ich dies auch nicht prüfen/probieren, ich selbst handhabe es bei den Bemo Loks eigentlich immer gleich. Auf dem Rollenprüfstand wird dei Lok eingefahren rund 30 Minuten je Richtung, danach werden die Lastregelungswerte mittels dem ESU Decoder automatisch eingemessen, CV 54 = Wert 0, dies funktionierte bei mir meist zufriedenstellend. Einzige Anpassung war dann die CV 53 (Regelungsreferenz) diese wird bei den Bemo Loks meist auf einen extrem tiefen Wert gesetzt, wodurch die Lok dann eine tiefe Vmax hat.


    Die Lastregelung und deren Werte im Bereich Motorensteuerung sind meiner Meinung nach eine sehr interessante Sache, so konnte ich im H0 Bereich schon so mancher "Krücke" eine angenehme Fahrweise beibringen.