An was arbeitet ihr so ?

  • Hallo zusammen


    Nach ganz langer Zeit auch von mir mal wieder ein Lebenszeichen.


    Ganz nach dem legendären "BKK" für brücken und Mauern entsteht gerade ein Master für eine Bruchsteinmauer.

    Das ganze ist für Spur N und die Steine sind ca. 3 x 7mm gross.


    Nach dem Ritzen der Gipsplatte habe ich eine erste Silikonform hergestellt, jetzt bin ich am Auftupfen

    der Spachtelmasse mittels Spritze :-)


    24 Steine sind schon geschafft, 768 harren der Dinge die da kommen werden...


  • Hi Patrick,


    kannst du uns vielleicht noch eine Detailaufnahme von den Echtholzböden zeigen? Mich würde auch interessieren, welches Holz zum Einsatz kam.


    Gruß

    Fabian

  • Hi Fabian,


    die ganze Bahn ist gerade eingemottet und im Umzugskartons, es wird noch dauern, bis da wieder das Licht der Welt hinscheint.

    Aber das ist 1mm Balsaholz, welches ich mit normalem Stahllineal und Cutter "beschnitten" habe.


    Grüße

    Patrick

  • Ich habe gearbeitet...


    Dies war das dritte Wochenende, das ich (wieder mal...) damit verbracht habe, nicht wirklich an der Bahn gearbeitet zu haben.


    Voilà, hier mein (konsequent analoges) Stellpult für mein Filisur:




    Wobei das noch die angenehmeren Arbeiten gewesen sein dürften - das "beste" kommt dann noch in den nächsten Monaten...




    Ich wünsche Euch eine angenehme Woche.


    Gruß aus dem Rheinland

  • "Ich wünsche Euch eine angenehme Woche."


    Ich dir auch, mach's gut!

  • Ich habe ein MOB Personenwagen Projekt in Angriff genommen

    Hallo Juha,


    das wird ein schönes Modell, wünsche gutes Gelingen und hoffentlich bald Bilder vom fertigen Wagon!


    Gruass, Peter




    Intellibox IR, IntelliLight, Light@Night, Selbstbau gleis Code 70, Rückmeldung: LocoNet, QDecoder, MBTronik WA5, Win-Digipet, Dc Car Stahldraht,

  • Durch die verlegung einer schranke kann ich die anlage ein wenig ausdehnen, zewinne ca meter bf lange, wodurch die zuge von max 7 auf bis 11 wagen lang werden konnen, zusatzlich wirt Stuls(Gebaude sind ab), statt kopfbf zum vorbildgerechten durchgangsbf, dazu muss der kehrschleife aber platzbedingt mit ein ausnehmbahres teil gebaut werden! Dass wirt schon gelingen! Schleife geht dann unter Stuls hindurch zuruck zum hauptstrecke!


    Als die gleise dann doch ab sind, gleich die untergrund(mehr)vorbildgerecht grau statt dunkelbraun gefarbt!


    Gruezi Peter

  • Nachdem ich in den MTB-Weichenantrieben die für mich optimale Gesamtlösung gefunden habe, sollte das ganze so gestaltet werden, daß gleichzeitig mit der Weiche auch eine Weichenlaterne gestellt werden kann.


    Zu dem Zweck habe ich einige Teile auf dem Drucker angefertigt.


    Erster Schritt ist das Anreißen von 2 Bohrlöchern neben der Weiche mittels Lehre:


    Dann werden mit einem Forstnerbohrer 25mm Ø 2 Löcher in die Anlagenplatte neben der Weiche gebohrt, und dann mit einer Stichsäge die beiden Löcher miteinander "verbunden".


    Anschließend kann der Halter für den Weichenantrieb eingesetzt werden, in den dann nach erfolgter Verkabelung der Weichenantrieb versenkt wird.



    Anschließend wird das ganze nicht ganz vorbildlich aber dekorativ kaschiert:




    Ist nicht vorbildgerecht, aber dafür funktionell.


    Da ich keine Originalmaße der Weichenlaterne in Erfahrung bringen konnte, habe ich versucht, anhand Fotos ungefähr die Abmessungen zu ermitteln bzw. zu schätzen. Ich bin da auf etwa 40 x 40 cm (zzgl. Deckel) und 18 cm Tiefe gekommen und habe das dann umgerechnet.


    Mag zwar nicht maßstäblich sein, sieht aber fast aus wie einen RhB-Laterne...


    Der Stiel für die Laterne sitzt unten in einem 180° Teil, das gleichzeitig mit den Weichenzungen über ein Stück Gitarrensaite mit dem Schlitten des Weichenantriebs verbunden ist und um 90° gedreht wird.


    Und jetzt muß das ganze nur noch 16 mal angefertigt werden.


    Aus diversen Beiträgen im Forum und auf privaten Homepages habe ich erfahren, daß im alten Filisur lediglich die berg-und talseitigen Einfahrweichen für Gleis 2 und 3 elektrisch bedient wurden, alle anderen wurden händisch gestellt.


    In meinem Filisur müssen allerdings alle Mitarbeiter freihändig für Königstiger gehen, da sie nicht schwerer als 5 Kilo heben dürfen, dementsprechend werden bei mir alle Weichen elektrisch gestellt. Und ich muß mich zum Weichenstellen nicht mehrere Meter von meinem Bier entfernen...


    Wünsche Euch allen noch einen schönen Sonntagabend


    Gruß, Uwe

  • Eine sehr gediegene Sache! :respekt::respekt:


    Ja im "alten Filisur" waren bekanntlich nur die Einfahrweichen aus Alvaneu und Stuls fernbedient.

    Apropos Entfernung, schon wieder ein Vorteil, dazu kommt noch dass alles auf handlicher Höhe liegt. :kaffee: :kaffee:

    Spur 2m unter Dach ist sicher nicht übel, was?!!

  • Hallo Uwe


    sieht super gut aus, deine Weichenlaterne.


    Falls es dich noch interessiert, ich habe eine Originallaterne von der SBB.

    Die misst 36 x 36 x 16 cm ohne Deckel.


    Du liegst also mit deiner Annahme nicht schlecht und musst sicher keine Korrektur mehr anbringen.


    Beste Grüsse

    Peter

  • 36 x 36 x 16 cm gäbe im Modell ca 16 x 16 x 7 mm - ich denke, daß ich's bei meinen 18 x 18 x 8 mm belasse...


    Danke für die Originalmaße. :thumbup:


    Gruß aus dem Rheinland


    Uwe

  • Eigentlich erstaunlich, dass hier nicht so viel gepostet wird, wo doch alle an etwas herumbasteln :-)


    Im Zuge meiner Versuche, wieder mit der RhB in die Modellbahnwelt einzusteigen wollte, nein musste, ich mich auch an Gebäudebausätzen aus Holz heranwagen. Gibt es doch für den Bahnhof Disentis zu Kleinserienmodellen aus Holz (plus Gips) keine Alternative. Eigentlich bin ich ein begeisterter Nutzer von Polystyrol-Platten und -Profilen. Von manchen einfach nur Plastik genannt. Sei's drum, hier mein beiden ersten Gebäude (natürlich noch unfertig) für das Bahnhofsareal von Disentis.


     


    Der Schopf braucht noch etwas Farbe auf den Dachschindeln. Die Postbus-Remise braucht noch überhaupt ein Dach.


    Ich tue mich schwer mit Holz. Vor ein paar Wochen hatte ich ein (fiktives) Streckenhäuschen aus Polystyrolplatten gebaut.


     


    Das Material ließ sich besser bearbeiten, splitterte nicht entlang irgendeiner Maserung, verschweißt beim Kleben. Wo nötig, lässt es sich auch biegen.


    Ich sehe hier, dass Holz bei den meisten das bevorzugte Material ist. Wenn ich so sehe, was ihr da alles daraus zaubert, komme ich ins staunen. Baut irgendjemand hier auch mit Kunststoff?


    LG Christoph

  • Hallo Christoph,


    Deine Postbus Remise sieht wunderschön aus: Chapeau!

    Aber darf ich fragen, wie weit Du gehen möchtest, um die originale Gebäude in Modell originalgetreu darzustellen?


    Die Garage entspricht nämlich in dieser Form nicht ganz dem Original. Die Fassade an der Straßenseite (die auf deinem Foto nicht zu sehen ist) bestand etwa zur Hälfte aus Holz und zur anderen Hälfte aus Beton. Die Betonwand befand sich in der Mitte der Fassade. Auf der Eisenbahnseite gab es vier Fenster im Gebäude statt drei, und es gab auch noch eines auf der Rückseite.


    Aber ich kann mir auch gut vorstellen, dass Du hier Kompromisse gewählt hast.


    Beste Grüsse, Frans


    (Anbei ein Foto eines stark verkürzten Polystyrolmodells, das ich vor 25 Jahren einmal angefangen und nie fertiggestellt habe)


  • Hallo Frans


    In der Tat sind die 3 Fenster dem Kompromiss der Verkürzung um ca 6 cm geschuldet. Ich hatte mal kurz auf Papier skizziert, wie die Wand mit 4 Fenstern bei einer gestauchten Remise aussähe und beschlossen, es bei 3 Fenstern zu belassen. Weniger wegen der Optik, als dass ich schon richtig vermutete, jeder Schnitt im Holz ist eine Bruchgefahr. Zudem hadere ich damit, alle Fenster gleich (groß) aussehen zu lassen. *schäm


    Da mir nur wenige Bilder und die (Bau-)Pläne von SOPA / Pirovino, also die des Bausatzes, zur Verfügung standen, orientierte ich mich an diesem Material. Von Betonwand und weiteren Fenstern keine Rede :-/


    Meine Enttäuschung hält sich aber in Grenzen. Erstens bin ich dankbar, dass ich überhaupt diesen Bausatz zum Kaufen angeboten bekommen habe, zweitens musste ich ihn ja sowieso vorbildwidrig kürzen und drittens zeigt die Betonwand zur Rückseite der Anlage (so die Planung). Letztendlich kommt es mir da auf den stimmigen Gesamteindruck an. Schuppen, Holzwände, Bus passt rein, fertig. Oder salopper formuliert, solange da kein Jahrmarktkarussell steht, bin ich zufrieden. :K


    Soll aber nicht heißen, ich möchte keine Hinweise auf Unstimmigkeiten. Immer her damit. So erhöht sich meine Input-Sammlung über Disentis 2000. Dafür danke ich Dir.


    LG Christoph