Für die "Betriebler"

  • Der Hinweis auf Hugo Schwilch's Website http://holzheimerbahn.cortesi.ch/index.htm ist für Leute welche gerne "echten" Betrieb machen Gold wert. Da ist tatsächlich alles bis ins Detail aufgeführt. 8) 8|

    Braucht aber etwas Zeit denn es ist ziemlich viel Info.


    Sehr zu empfehlen!!! :respekt:

  • Hallo zusammen

    Hugo Schwilch war der "Modelleisenbahndoktor" der Ostschweiz.

    Glücklich dürfen sich diejenigen schätzen die ihn bei seiner Anlage kennen lernen durften.

    Ich hatte das Glück im EMFC (Eisenbahn-Modellbaufreunde Chur) Hugo persönlich kennen zu lernen.


    Sein Wissen und Können über das Projektieren und Bauen einer Anlage bis zur Vollendung war enorm.

    Die Anlage wurde einmal zum Verkauf angeboten....

    Ich weiss leider nicht wo sie hingekommen ist.


    Gruss

    Willy

    "Das isch ünscheri Bahn,die hem mir gebue"
    Dialektaussage eines alten Prättigauers im Zusammenhang mit dem Bau der Landquart-Davos Bahn

  • Ja er war der Zeit weit, sehr weit voraus.


    "Punkt zu Punkt" Betrieb hat sich in Europa bis heute eher spärlich durchgesetzt und "richtigen Betrieb" nachahmen ist auch nicht gut vertreten. Owohl zum Beispiel bei der RhB — je nach Epoche — da ganz schön was drinliegt.

    Auf unserer HOm Anlage lief zwar das erste Betriebskonzept weniger als zehn Jahre, denn zwischen zehn und maximal dreizehn Personen auf 8,9m x 8.9m war "zu beschäftigt".


    Vertreten waren: .................................................................................................................................................................................— Davos (Staging)

    ...................................................................................................Thusis — Sils — Alvaschein — Tiefencastel — Surava — Filisur — St.Moritz (Staging)

    Landquart (Staging) — Untervaz — Chur — Reichenau —

    ...................................................................................................Oberland (Staging)


    Gesund geschrumpft war es dann noch:


    ...............................................................................................................................— Davos (Staging)

    Staging — Thusis — Sils — Alvaschein — Tiefencastel — Surava — Filisur — St.Moritz (Staging)


    Betrieb mit Wagen-Karten und Dienstfahrplan für die Lokführer/Zugführer; die Zeitraffung war auf 4:1 eingestellt. Wenn es "zu bunt" wurde hatte der Taktgeber auch einen "Stop" Schalter.


    Einziges Zugeständnis für Vorführungen: Verbindungsstrecke zwischen den Staging Punkten = Kreis

  • Hallo Hans-Joerg

    "Punkt zu Punkt" Betrieb hat sich in Europa bis heute eher spärlich durchgesetzt und "richtigen Betrieb" nachahmen ist auch nicht gut vertreten. Owohl zum Beispiel bei der RhB — je nach Epoche — da ganz schön was drinliegt.

    Genau das ist die Philosophie des MF RhB.....

    Bei einer Kreisanlage braucht es nicht soviel zu überlegen im Gegensatz bei den Endpunkten einer A-B-...Z-Anlage.


    Liebe Grüsse

    Willy

    "Das isch ünscheri Bahn,die hem mir gebue"
    Dialektaussage eines alten Prättigauers im Zusammenhang mit dem Bau der Landquart-Davos Bahn

  • Bei Modul- und Segmentanlagen ist die Sache etwas beliebter und seit dem Aufkommen von Digi-Steuerungen hat sich auch der Drahtverhau gemindert. Mit FREMO und ähnlichem wurde sogar die Ausführung um einiges gelockert.

    Aber jetzt eine viel interessante Beschäftigung, vorallem für die Leute in der Zugleitstelle. ;):)

  • Hallo Hans-Joerg

    Aber jetzt eine viel interessante Beschäftigung, vorallem für die Leute in der Zugleitstelle.

    Nicht nur die Stationsbeamten auch die Lokführer sind gefordert

    Auf der Strecke einen Zug zu führen ist bekanntlich keine Kunst.

    Rangierbewegungen sauber durchzuführen jedoch sehr.


    Gruss

    Willy

    "Das isch ünscheri Bahn,die hem mir gebue"
    Dialektaussage eines alten Prättigauers im Zusammenhang mit dem Bau der Landquart-Davos Bahn