Damals in Bergün • Als die Rhätische Bahn noch grün war

  • Ich weiß nicht, wer hier die Zeitschrift Schmale Spuren liest, die eine Fortsetzung des früher von mir editierten MITTELPUFFER ist. Wer nicht, mag vielleicht Interesse an diesem Artikel haben, den ich vor einem Jahr in Heft 4/19 veröffentlichte:


    damals-in-bergun-titld2jof.jpg


    Den ganzen Artikel hänge ich mal als pdf an: Damals in Bergün-var.pdf


    Gruss


    Otto

    Ich habe jetzt einen Meterspur- und 0m-Blog: https://0m-blog.de/ - Wenn man auf die Laufschrift klickt, kommt man ins Journal mit fast täglich neuen Einträgen.

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  • Schön guten Tag,


    "Mittelpuffer" war mir nicht so geläufig, aber ein Freund in Deutschland fragte mich eines Tages "Wie wär's mit einer Ausgabe die den Güterverkehr auf der Albulabahn behandelt?" Der war damals am Gesundschrumpfen seiner Ansammlungen.

    II. Quartal 2003 war, und ist noch immer, perfekt.

    Danke für den Link, gebaut wird zwar in 1:22,5 im Garten, Hinweise und Beispiele sind aber meist Massstab unabhängig. Haben höchsten den Nachteil dass man neidisch auf die Leute ist welche sich in kleineren Baugrössen betätigen und Auswahl bis zum Abwinken haben.

  • Damals in Bergün, anno 2004 beim warten und fotografieren.

    "Ja HALLO", ein Langholztransport, der von Latsch her die Gleise quert, berührt die Fahrleitung und das Bahnhofpersonal spurtet zum Hauptverteiler. Offensichtlich war lichte Höhe in der Horizontalen nicht so wie auf der Schräge über die Geleise. Bild? Nein, Kamera war schon weggepackt. :(

  • Ach ja ... leider fehlen bei dem PDF drei von den vier Seiten.


    Und zum Thema "Betrieb Ende 70er, zu der Zeit gab es davon nicht soooo viel in Europa, hier in Nordamerika hatte es auch damals schon jede Mengen von Gruppen welche genau das im losen Reigen (Round Robin) praktizierten. Punkto RhB Vorbild war es aber sehr, sehr mager, man durfte sich also in die NA Materie stürzen und sehr viel dazu lernen.

    Wobei ich es viel leichter als die kanadischen Kollegen hatte welche ausser Videos von RhB keinen Schimmer hatten. :D ;)

  • Hallo Hans-Jörg,

    habe gerade mal selber das pdf aus meinem Post runtergeladen, es ist vollständig mit vier Seiten. Keine Ahnung, wieso du nur eine Seite hast.

    Gruss

    Otto

    Hallo Otto,


    Jaaaa, mit OPERA klappt nur die erste Seite.

    Mit IE hat's nun geklappt und mit Chrome auch, hmmmmm ......


    Danke für das PDF!

  • Hier lege ich noch ein Bild nach, das ich nicht mit in den Artikel genommen habe, weil es für den Druck nicht scharf genug war:


    rhb-gz-ob-bergun-02ag3ka4.jpg

    Der gleiche Güterzug, der im Artikel gezeigt ist, einen Moment später aufgenommen, und zwar vom Piz Ela aus. In der alten Fahrleitung hat es zum Teil noch Elefantenrüsselausleger.


    albula-karte-ook-foto6nkhm.jpg

    Dort wo das linke Aussichtspunkt-Zeichen eingetragen ist, an der Kehre der Fahrstrasse kurz vor der Sablunun-Reiße, das war mein Fotostandpunkt. Ich weiß nicht, ob die Sicht von dort gegen den Piz Darlux heute noch so frei ist.


    Gruß


    Otto

  • Ich hatte als kleiner Junge Hugo Schwilch auch kennen gelernt. Seine Anlage war im Massstab 1:90. Alles selbst gebaut. Ich durfte bei ihm alles entdecken gehen, inkl. Schattenbahnhof und er hatte für all meine Fragen endlos Geduld. Dafür bin ich ihm heute noch dankbar. Mein erstes Modell habe ich aus Karton gebaut. Wie er...

    Ich glaube seine Anlage ist erhalten geblieben. Wo weiss ich aber nicht.

    Christian

  • Salut Christian


    Ich kann mich gut an den faszinierenden Bericht über Hugo Schwilchs Anlage in der «ME» erinnern. Schon als jugendlicher Modelleisenbahner war ich von den Anlagenbildern, seinen Baukünsten sowie dem ausgeklügelten Betriebskonzept begeistert . Hier unterhält offenbar seine Tochter noch eine Website zu seinem bemerkenswerten Werk: Die Holzheimerbahn


    Beste Grüsse


    Remo

  • Sali Remo,


    Vielen Dank für den Link zu der Website, bin bereits am Studium und habe entdeckt dass da sehr vieles von der Planung etc. etc. mit dem Konzept meiner ehemaligen HOm Anlage fluchtet.

    Nur der Baubegin der Anlage war dreissig Jahre später und die Epoche halt '69 bis und mit '75. Und weil man nun die feinen Sachen von BEMO kaufen konnte war weit weniger Selbstbau nötig. Mehr zu dem gibt's auf http://www.rhb-grischun.ca


    Das Betriebskonzept "Punkt zu Punkt" bleibt auch im Garten erhalten, die Lokalität wurde aber vom ehemals zünftigen "Thusis bis Filisur mit grossem Schattenbahnhof" , auf ein "normaleres" Filisur bis Samedan zurückgeschraubt.

  • Über Hugo Schwilchs modellbahnerisches Schaffen und Wirken gäbe es noch viel zu sagen. (Ich habe habe seinerzeit in Hp1 Modellbahn eine Artikelfolge über seine Anlage publiziert und sie dann noch einmal in meinem Blauen Buch (Anlagenplanung für vorbildgerechten Modellbahnbetrieb) gewürdigt. Aber: Hugo wohnte zwar an der RhB, aber seine Modellbahn war regelspurig.


    Um wieder auf die grüne RhB zurückzukommen, reiche ich einige Bilder nach, die aber jüngeren Datums sind und nenne den Abschnitt nun


    Als die Rhätische Bahn mal wieder grün war


    Und zwar war das im Sommer 2003 beim Jübiläum 100 Jahre Albulabahn, wo täglich ein "Grüner Zug" unterwegs war.


    gruner-zug-soliserbruwok7y.jpg

    An der Soliser Brücke hat man immer nur wenige Sekunden, um den Zug einzufangen. Daher müssen hier die ersten drei Wagen glaubhaft machen, dass der ganze Zug grün war.


    Und jetzt als besonderes Bonbon:

    Die 95 Sekunden von Bergün God:


    gruner-zug-2x-trickmjjzt.jpg


    Den gleichen Zug habe ich im Abstand von genau 95 Sekunden zweimal fotografiert und die Bilder dann zusammengesetzt. In dieser Zeit hat er im God-Tunnel gewendet und ist wieder ins Bild gekommen.

    Fotostandpunkt war diesmal oben auf dem Crap sot igls Munts (Stein unter den Bergen), beim rechten Aussichtspunkt, der in die Karte in Post #9 eingetragen ist.


    Der (in meinen Augen) schönste Zug des ganzen Albula-Jubiläums war dieser:



    Der klassische, -zigmal abgedruckte und tausendfach fotografierte Aufnahmestandpunkt oberhalb von Bergün mit dem Meierturm, dem Wahrzeichen des kleinen Kurortes, den der Jubiläums-GmP gerade verlassen hat. Im Hintergrund durch die Lücke am Bergüner Stein schaut man auf die Aroser Berge.


    Gruss


    Otto

  • :D:D


    Ich hab OPERA schon viele Jahre als Browser, abgesehen von kleinen "Vorfällen" passt mir der sehr gut.


    Nochmals Hugo Schwilch; abgesehen vom Masstab, hat mich auch das Thema SBB erstaunt. Vorallem deshalb weil Anno '49 bei der RhB noch einiges viel "romantischer" lief. Anno '52/53 genoss ich 10 Monate Engadin um meine chronische Bronchitis zu kurieren. Das Heim lag in Celerina unmittelbar in der Ausfahrkurve richtung St.Moritz.

  • Als Hugo mit seiner Anlage anfing, war H0m noch gar nicht erfunden. Aber er hat auch nie die Idee gehabt, umzusatteln. Die zweigleisige RhB-Strecke Chur - Reichenau ging genau an seinem Gartenzaun in der Via Heidel in Domat/Ems entlang, das war ihm RhB genug.


    Gruß


    Otto

  • Danke für den Link zur Website. Super, wie die Anlage heute noch wirkt. Sie war Stand Ende 70iger / Anfangs 80iger Jahre absolut top.

    Wenn ich Bilder der grünen RhB sehe, staue ich immer wieder, wie verschmutzt die Bahn damals war. Man konnte mit dem Finger den Bremsstaub von den Wagenwänden abwischen und etwas auf die Seite schreiben...

    En schöna Abed

    Christian