Nach vielen Jahren Abstinenz wieder Modellbahn

  • Guten Morgen allseits

    Nach vielen Jahren der Modellbahn-Abstinenz habe ich mit dem Hobby wieder angefangen. Die Fehler, die in der Vergangenheit dazu geführt hatten, dass das Hobby eingeschlafen ist, möchte ich nicht wiederholen und daher möchte ich mich auf wenige spezielle Themen konzentrieren.

    Nicht mehr eine Riesenanlage in Normal- und Schmalspur auf dem Dachboden mit zu großer Tiefe in der Dachschrägen, nicht mehr alle spannenden Themen auf eine Anlage packen.

    Dieses Mal also kleiner in einem kleineren Raum ohne Schrägen, Beschränkung auf ein Thema: Matterhorn Gotthard Bahn in HOm mit nur MGB-Modellen sowie einige ausgewählte RhB-Modelle, die man auch in Disentis oder auf der MGB antreffen könnte. Der Rohbau entsteht langsam und so nach und nach sammele ich von überall her passende Bemo-Modelle zusammen.
    Konzept meiner entstehenden Anlage ist ein Kopfbahnhof als rangierintensives Teil mit davon ausgehender Strecke, die letzten Endes in einem Kehrschleifenschattenbahnhof endet. Zugleich kann man von diesem Schattenbahnhof aus auch so ausfahren, dass man einen Teil der Strecke auch im Kreis fahren kann. Da ein guter Teil der Züge als Pendelzug unterwegs sein werden, verbaue ich die Bemo-Kurzkupplungsadapter mit Fleischmann piccolo-Kurzkupplungsköpfen.

    Herzliche Grüsse aus dem Westerwald
    Thomas

  • Hallo Peter und alle

    ich zeige Euch einfach mal zum Einstieg zwei Fotos. Das erste Bild zeigt einen recht steilen Teil des Streckenabschnitts zum Endbahnhof. Ein Pendelzug befährt ihn gerade, wobei ich mir nicht sicher bin, ob der hier eingereihte AB 4173 wirklich auch Steuerleitungen für den Pendelzugeinsatz hat, aber man möge mir ggfs. diese Freiheit verzeihen. Alles ist noch im Rohbau, aber man erkennt schon, wie ich Brücken, Hangviadukte und Tunnelportale erstelle. Die Methode dürfte ja hinlänglich bekannt sein: Styrodur mit gravierten Mauerfugen. Das Hangviadukt muss allerdings noch in den Bogen gedrückt werden. Eine Stufe weiter ist auf dem zweiten Bild ein Tunnelportal mit Stützmauer zu sehen. Hier habe ich erste Farbversuche unternommen.

    Noch nicht ganz zufrieden bin ich mit dem Eingravieren der Mauerfugen: Bleistift und Kugelschreiber drücken sich in eine Richtung gut ins Styrodur, in die andere jedoch recht schlecht. Da habe ich das passende Werkzeug fürs Gravieren noch nicht gefunden. Wer einen Tipp hat, sehr gerne. :-)
    Was die Modellbahngröße anbetrifft habe ich bewusst nun einen recht kleinen Raum genommen. Hier habe ich das Gefühl, mich nicht selbst zeitlich zu überfordern und denke, so dank Überschaubarkeit des Projekts Zeit für Details zu haben.

    Was noch fehlt, sind die Gleise im Schattenbahnhof, sämtliche elektrischen Weichenantriebe, Weichendecoder, Digitalsteuerung etc. - das kommt so nach und nach sowie die Finanzlage es zulässt.

    Beste Grüsse ins weite Forum

    Thomas

  • Hallo Thomas,


    Ja das tönt irgendwie bekannt.

    Nach der Devise "Weniger kann mehr sein".


    Viel Unterhaltung beim Bauen und nachher Fahren liegt trotztdem drin.

  • Guten Morgen allseits

    vielen Dank für die freundliche Aufnahme hier. Zwei Bilder kann ich noch beisteuern. Das erste zeigt den Rohbau des Bogensegments mit Brücke und anschließendem Berg. Direkt hinter diesem endet die Strecke im Kopfbahnhof. Das ist das zweite Bild. Da kann man auch ziemlich gut sehen, dass der Schattenbahnhof noch keine Gleise hat. Auf allen Gleisen ist im Moment das Rollmaterial abgestellt oder besser es ist alles zugestellt. Das erschwert das Fahren und Testen im Moment schon, aber ansonsten war und ist mir wichtig, von Anfang an fahren und testen zu können. Da hab ich zu Beginn ziemlich unschöne Entkupplungen auf der Steilstrecke erlebt. Der Schattenbahnhof wird später direkt unterhalb des Kopfbahnhofes sein. Aber vorher möchte/muss ich noch die Weichenantriebe verbauen, sonst komme ich später nicht mehr richtig dran, auch wenn ich eigentlich lieber die Gleise komplett legen wollen würde.
    Von oben auf die Anlage geschaut ist sie wie ein E geformt. Der Kopfbahnhof auf einem Schenkel, im mittleren Schenkel Steilstrecke zum Kopfbahnhof und kleiner Abzweigbahnhof (mit Abzweig zum Schattenbahnhof), auf dem dritten Schenkel hauptsächlich Landschaft mit einer Gleis-Schlaufe zum Schattenbahnhof. Achso: Die Gebäude, die auf der Anlage so rumstehen sind im Moment mehr zum Spielen und Vorstellen gedacht... das ist eher Platzhalter und muss noch...

  • Hallo zusammen

    Mittlerweile ist der Rahmen für den Schattenbahnhof soweit fertiggestellt. Es wird auch langsam Zeit, dass er entsteht, weil ich dringend Platz brauche zum Abstellen der Fahrzeuge. Nur mit dem Gleismaterial bin ich mir noch absolut unsicher. Im sichtbaren Bereich habe ich hauptsächlich Peco verbaut - ein Teil der Strecke ist mit Bemo aus früheren Restbeständen entstanden. Im Schattenbahnhof gibt es insbesondere im hinteren Teil schwer zugängliche Abschnitte, gerade hier wären mir ja eigentlich vorgefertigte Bogengleise und Weichen ganz lieb. Von Tillig gibt es ja ein Bettungsgleis, aber die vielen unterschiedlichen Gleiselemente mit hier und da abgeschrägten Böschungen schrecken mich etwas ab. Da müsste ich mir einen ordentlichen Vorrat von allem möglichen zulegen, um beim Aufbau auch spontan dann doch noch was anders bauen zu können. Habt Ihr Erfahrungen mit Tillig gemacht? Alternativ könnte ich den Schattenbahnhof mit Peco außerhalb des Anlagenraumes bauen, hab dann aber das Drama mit etlichen Gleisanschlüssen, die ich an die Rest-Anlage hätte. Wie macht Ihr das?

  • Hallo TomLi


    danke für die tollen Bilder!

    Auch ich kann da ein Liedchen singen. Auch ich habe gelernt dass oftmals weniger mehr sein kann und man nicht immer alles Mögliche in eine Anlage stopfen muss.


    Deine Bilder wecken Lust auf mehr.


    Bin gespannt auf Deine weiteren Bilder und Berichte


    Gruss: Pascal