Vorstellung Paul

  • Hallo Forumgemeinde,


    ich mochte mich hier nach meine Anmeldung vorstellen. Mein Name ist Paul, bin vom Baujahr 1981 und wohne seit ein paar Jahre im Selfkant, im westzipfel Deutschlands.


    Schon öfter bin ich uber Google auf dieses Forum gestoßen und habe gestaunt uber das was die andere kreiert haben, und die viele interessante beitrage und habe mich dann jetzt endlich angemeldet. Modellbahnmassig bin ich im Maßstab 1:22,5 unterwegs, wobei ich auch einige Bemo H0m Modelle besitze. Meine Vorliebe geht wie die meiste hier zu RhB, aber auch einige andere Modellen habe dem weg in meine Sammlung gefunden. Momentan habe ich noch keine “echte” Anlage, im hobbyzimmer sind ein paar schienen und weichen auf ein Brett gelegt und diese verwende ich mehr oder weiniger als testanlage.


    Im Zukunft wird eine Anlage im Garten entstehen, interessiert bin ich da vor allem am dass vorbild am Albulapass. Wie dass ganze aussehen wird weis ich noch nicht, wenn ich ausrechne wie viel hohe unterschied da gebaut werden muss bin ich mich nicht ganz sicher ob dass realisierbar ist. Zu enge Radien und viel zu kurze Fahrzeugen mag ich nicht. Und da ich auch einige echtdampfmodelle fahre, möchte ich erst herausfinden ob diese die geplante Steigungen von vorbildliche 3,5 % überhaupt hoch bekommen. Probieren geht da wahrscheinlich über studieren.


    Auch versuch ich es mit Eigenbau, noch nicht so großartig wie es manche hier hinkriegen, aber man lernt ja immer dazu. Das großte problem ist vor allem die zeit zu finden fur das Hobby.


    Wer bis hier durchgelesen hat und sich vielleicht wundert uber mein nicht 100% fließend grammatik, geburtlich bin ich Niederlande und anscheinend nicht der einige hier im Forum.


    Bis soweit meine Vorstellung.


    Grusse,


    Paul

  • Hallo Paul


    Willkommen im Forum!


    Wir freuen uns auf Deine Bilder aus Deinem Garten oder auch von Deinem Testbrett oder von Deinen Modellen - einfach "her damit"!


    Und nein - Dein Deutsch ist genau so gut wie dasjenige von uns allen - und nochmals nein - Du bist nicht der einzige Niederländer in diesem Forum ;-)


    In diesem Sinne

    Gruss

    Giorgio

    Gruss
    Giorgio


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  • Hallo Paul,


    willkommen hier im Forum!

    Freu mich auch auf deine Berichte und Fotos von deinem Selbstbau Modellen!

    Gruass, Peter




    Intellibox IR, IntelliLight, Light@Night, Selbstbau gleis Code 70, Rückmeldung: LocoNet, QDecoder, MBTronik WA5, Win-Digipet, Dc Car Stahldraht,

  • Willkommen im Forum,


    Garten? :thumbsup:


    Die Meisten finden bald mal raus, dass man im Garten halt nicht alles ganz genau nach Vorbild verwirklichen kann ...... ausser man hat ein ziemlich grosses Grundstück, dass man total verbauen darf.

    Entlang der Albulalinie sind zwischen Thusis und Filisur die Steigungen etwa in dem Rahmen den auch das Rollmaterial über längere Zeit verdaut. Echtdampf dürfte das auch verdauen wenn kleine Züge gezogen werden.


    Anbei die Lage in unserem Garten. Gefahren wird von Samedan (in der Garage) bis Filisur ... und wieder zurück.

    Nein weder die Zeichnung noch die Anlage ist fertig. Es dauert und dauert.

    ;)


  • Hallo zusammen,


    danke fur die Aufnahme und nette worte.


    @ Giorgio, danke furs Komplement, kommt zum größten teil durch der Textbearbeitungssoftware 8o.


    @ rhbolli, ich dachte schon ich war der einige in dieser eck.


    @ Hans-Joerg, Interessante Anlage, Point to Point sieht mann nicht oft, schon gar nicht im garten. Gibt aber gibt interessante rangier Möglichkeiten. Ein großes grundstuck ist vorhanden, ob ich dass aber ganz verwenden werde fur die Anlage ist noch nicht entschieden. Das Problem ist mehr dem hohe unterschied, eine kehrtunnel “bringt” etwa 70 cm, 3 stuck alleine bringen da schon 210 cm..... Das sind einige Schubkarren :rolleyes:


    Die bau von der Anlage wird erst angefangen wenn im Haus alles fertig renoviert ist. Auch muss in die Zwischenzeit nochmal das vorbild besucht werden, bevor alles Capricorn heißt. Bis dann wird innen gebaut.


    Mit Selbst bau bin ich noch auf niedrigem Niveau, mal so zu sagen zwischen schotterbett und Bahnsteigkante ;) Bevor da fahrbahre Modellen fertig gebaut werden wird noch etwas zeit vergehen.


    Über das Wochenende werde ich mal die Bilder von mein heutiges Projekt bearbeiten und versuchen hier einzufugen.


    Gruße,


    Paul

  • Wie geschrieben befinde ich mich beim Thema selbst bau noch auf ganz niedrigem Niveau, aber man wachst ja nur durch Übung. Hier mochte ich mein selbst gebauter Prellbock vorstellen. Heute gibt es da recht viele unterschiedliche Ausführungen von, nachgebaut habe ich ein ganz einfaches Exemplar wie die damals wahrscheinlich aus reststucken von schienen gebaut wurde. Vor der umbau von Bahnhof Sils stand u.a. hier 2 von diese Exemplaren, auf Google maps kann man die jetzt noch sehen.


    Als vorbild diente mir aber ein bild aus Davos das ich gefunden habe auf die immer interessante Seite von Maurizio Polier (http://www.polier.ch/Fotoarchi…ierM/1988/000S/RhB-01.htm). Das ding war so etwas von schief, dass konnte ich mit mein "Talent" nicht noch schlimmer machen. Also kurzerhand die maße genommen von ein LGB wagen, damit es auch passen wurde mit die hohe von die Puffer/Kuppelung, und ein gebrauchtes schienenstuck zersägt. Da das Messing im außenbereich recht schnell oxidiert und das gleis schon mal gebraucht war wurde die stellen wo gelötet werden soll sauber gemacht.


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    Angefangen habe ich mit das Querstuck auf die vertikal schienen, diese wurde aufgespannt auf die Lötplatte und der abstand zwischen die schienen eingestellt. Gelötet habe ich mit die flamme, was ziemlich zügig ging.


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    Als 2e wurde das grade gebautes stuck auf das eigentliche gleis platziert. Damit der abstand zwischen die gleise stimmt wurde fur dass festklemmen die Plastik schwellen noch nicht ganz abgezogen. Da ziemlich viel warme verwendet wird muss wurde diese wahrscheinlich beim löten schmelzen grill1.


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    Nachdem die schwellen zur seiten gelegt wurde kann die flamme wieder zum Einsatz. Und grade als die richtige Temperatur erreicht wurde stürzte das zuvor gelötete teil zusammen...... :mauer: Ich hatte daran zwar gedacht, aber auch gedacht dass wenn ich schnell genug wäre dies noch gehen wurde. Na ja, wie man sagte, Erfahrung kommt meistens 5 Minuten zu spat. Dass war hier dann auch wieder der fall.


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    Also wurde kurzerhand wieder von vorne angefangen, und beim 2e versuch wurde die erste beide lötstelle mit ein nasser Tuch stramm eingewickelt. Durch dieser werden die beide stellen gekühlt und werden die erste Lötstellen nicht so stark erwärmt. Am anfang soll der Tuch nicht zu nass sein, sonst wird das Flussmittel weggespült vom Wasser. Wenn genügend warme eingebracht wurde kann der Tuch immer mit Wasser nasser gemacht werden, aber nicht zufiel.


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    Am ende hat es dann doch tatsächlich funktioniert :thumbsup:, alle stellen haben gehalten und der Prellbock ist auch mechanisch (auffahrende Fahrzeugen) belastbar.:thumbup:


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    Aus ein stuck messingblech wurde die Dreiecken an die Seite gesägt, auch wieder nach augenmaß, da die puffer/kuppelung von LGB sich nicht auf masstablicher hohe befindet.


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    Die erste beide bleche wurde zusammengelötet, der nasser Tuch Kamm natürlich auch wieder zum Einsatz, die Erfahrung hatte ich ja schon gemacht....


    Danach wurde beurteilt ob die vorhandenen M2 schrauben zu verwenden Ware, aber die fand ich dann zu groß, also wurde M1,6 und M1 schrauben und Mutter bestellt


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    Nach dem eintreffen der teilen wurde die M1 schrauben als best passend beurteilt. Die Löcher fur die schrauben wurden gebohrt, schrauben und die passende Modellbaumutter wurden zusammen geschraubt und mit Loctite geborgt. Was fur eine fummelarbeit war dass. Wenn jemand eine Bezugsquelle fur M1 Werkzeugen kennt dann bin ich sicher interessiert.50107381912_34f88c4ee7_c.jpg


    Das Endresultat, der Puffer berührt gerade die quer schiene und die Kuppelung geht drunter durch. Je nach Modell passt es oder grade nicht. Ein nächste Modell wird etwas hoher gebaut damit es immer passt, und wahrscheinlich mit 2 quer schienen ausgefuhrt, so wie es dass vorbild auch meistens hat. Es fehlt noch Farbe an die Lötstelle, dann geht es nach draußen sodass dass Messing wieder oxidieren kann.


    Rechts im bild zusehen sind die isolierte schienenverbinder von Massoth die dieses Projekt erst ermöglicht haben. Lange zeit war fur mich das Problem das die damals verfugbare isolierte schienenverbinder keine mechanische Belastung verkraften können. Und ohne Isolierung wurde dass Messing fur ein Kurzschuss sorgen. Kunststoff wurde auch mal versucht, aber die Klebstellen könnte die Kräfte auf Dauer nicht standhalten.


    Ich hoffe mein bau bericht hat euch gefallen und dass die Bilder zu sehen sind


    Grüße,


    Paul

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Paul () aus folgendem Grund: Bilder eingefugt

  • Hallo Paul


    Vielen Dank für den interessanten Bericht!


    Hier noch ein Tipp, wie Du Deine Bilder direkt in den Beitrag einfügen kannst ohne dass ein Link angeklickt werden muss:


    Den Bilderlink einfügen, markieren und oben in der Bearbeitungsleiste das Icon "Bild" (dasjenige mit dem Berg) anklicken und im darauf erscheinenden Fenster im Feld "Quelle" nochmals den Bilderlink einfügen - fertig.

    Gruss
    Giorgio


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  • Als nächstes mochte ich heute mochte ich meine “Anlage” vorstellen, das schon erwähnte testbrett. Da ich noch nicht ganz sicher bin über die definitive Ausführung werden die Kabel zu den gleisen noch nicht Untergrund geführt. Zum fahren reicht es vorerst aus.


    Die Anlage hat 2 Funktionen. Erstes fur das testen und ausprobieren von Fahrzeugen und / oder umbauten. Zweitens soll es eine Industriegleis vorstellen wie es die RhB unter anderen in Chur betriebt, ohne reguliere Personenverkehr aber mit verschiedene guter Kunden die natürlich uber die bahn beliefert werden.


    Das ganze entstand als freie Umsetzung von die Idee der MiniMax anlagen, die vor vielen Jahren mal im leider schon lange nicht mehr bestehende Zeitschrift “Mittelpuffer” erschienen sind. Das Prinzipe ist dass man auch auf wenig platz eine anlagen bauen kann die man betrieben kann, also mit betriebsablaufen die es im vorbild auch gibt / geben muss. Meist handelt es sich um nur ein end/Kopfbahnhof, oft mit ein oder mehrere Anschlussgleisen sodass nicht nur das triebfahrzeug umsetzen soll aber auch noch einen oder mehrere Kunden bedient werden sollen. Nachdem dies erledigt ist verlasst der Zug wieder dem Bahnhof (am besten durch ein tunnel), und fahrt zum FidleYard wo er wieder neu zusammen gestellt wird. Eigenlicht sollte ein Brett im Bücherregal reichen um einen realistische und kurzweilige Rangierbewegungen zu realisieren.


    Das freie Bücherregal habe ich, nur in 1:22,5 reicht da beim besten willen der platz zum umsetzen nicht. Zumindest solange dass Thema RhB sein soll und noch halbwegs vernünftige Radien verwendet werden sollen. Also habe ich mein eigenen dreh am Thema gegeben, das gleis mittels eine herausnehmbare brücke zum Arbeitstisch hinübergeführt wo noch platz war fur eine LGB R1 weiche und anschließende kurve Richtung Ersatzteillage. Wer findet das die brücke ziemlich aussieht nach ein Holzbrett hat recht, nur Brücke hort sich besser an...


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    Links im bild dass herausnehmbare brückenteil vor das Fenster, zwischen 1e und 2e Achse von der Lok liegt die Schnittstelle zwischen Brücke und regal. Wegen das gewicht der Fahrzeugen ist unter das schienen führende Brett ein Balken zur Verstärkung geschraubt. Alle direkt hier anschließende gleisen sind von LGB und haben dem Radius R3 (Radius 1193 mm). Die gleisen im Bildmitte sind vom LGB R1 (Radius 600 mm), wie geschrieben es ist auch eine testanlage, daher die enge Radien und die gegenkurve. Der vorher schon vorgestellter Prellbock ist bestimmt fur das gleis wo der M wagen steht. Das Brett muss hierfür noch etwas verlängert werden. Die dadrunter liegende Entlüfter fur die Heizung sollen erreichbar bleiben, dass Brett soll daher herausnehmbar gebaut werden. Hier soll sich noch ein Industriefirma ansiedeln wobei ich denke an ein Lagerhaus oder ähnliches, die lange vom gleis reicht fur ein kurzer wagen und eine kleine Rangierlok.


    Wie aus dass bild zu erkennen ist fehlt fur die Ausstattung eigentlich noch alles. Auch sind die jeweilige Anschlussgleisen noch keine feste transportfirmen zugeteilt, also alle weitere angaben sind noch nicht definitiv.


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    Blick in die Gegenrichtung, auf das gleis ganz links steht die Rangierlok, hier fahrt der Güterzug aus die “Große weite welt” ein. Das gleis daneben dient fur die Beladung / Entladung von entweder Kesselwagen oder Zementwagen. Das meist rechtes gleis ist gedacht fur die Entladung von schotterwagen. Geplant ist es um kuchenschranke unter das Brett aufzustellen und hierin sollen dann die Fad / Xac wagen ihre Ladung loswerden. Aber dass ist ein anderes Thema was dann zusammen hangen wird mit der umstieg auf eine digitale Steuerung. Die lange vom gleis ist zwar etwa 70cm, es reicht aber nur fur ein wagen, werden mehrere wagen angeliefert heißt es nochmals extra rangieren.


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    Die andere Seite von das Zimmer, von der brücke geht es grade aus zu ein stumpfgleis, oder in eine scharfe links kurve noch etwa 1,5 Meter weiter. Das Brett worauf die Weiche montiert ist wurde mit dem Arbeitstisch verschraubt und hat am ende ein art von V wodurch die brücke in ihre seitliche lage fixiert wird. Das Brett mit das gleis nach links wird bei bedarf platziert, damit sonst auf dem Arbeitstisch auch platz bleibt zum arbeiten. Auf dem bild ist dass auch der fall, der kleine schwarze klotz links am gleisende ist ein teil von der steckerverbindung zum herstellen von der elektrische Verbindung. Dieser Bereich soll als fiddle Yard dienen und daher “nackt” bleiben.


    Als nächstes steht geplant um die kommende zeit zu nutzen um ein paar Details zusammen zu bauen damit dat ganze nicht so ganz “nackt” mehr aussieht.


    Gruße,


    Paul

  • Hallo Paul


    Danke für die Bilder - LGB auf dem Regal, nicht schlecht - wo ein Wille ist, ist ein Weg!

    Beste Grüsse - Carlo


    Anlage H0m "Rhaetian Flyer" - Proto-Freelance RhB, FO "Vom Oberalp über Albula und Bernina nach Tirano".
    Testanlage und Aufstellbahnhof fertig und betriebsbereit, noch kein Gelände; z.Z. Fahrbetrieb und Planung Etappe 3.