Gebäude Selbstbau Alp Grüm

  • Hoi Pascal


    Das sieht doch schon ganz gut aus.

    Hast du dich nun schon entschieden, wie du das Mauerwerk gestaltest?


    Auf jeden Fall viel Spass und Ausdauer beim Sägen (und genügend Flüssigkeit für die Kühlung der Sägeblätter und für dich zum Staub hinunterspülen 8))


    Freundliche Grüsse

    Stefan

  • Hallo Pascal,


    na das Gebäude wird doch. Viellieicht kannst du das Mauerwerk

    nach Thomas seiner "Brückenmauerwerk" Methode aufbringen.

    Ist eben nochmal eine langwierige Arbeit, hast ja aber jetzt beim

    Aussägen schonmal Ausdauer bewiesen, chapaeu.


    Gruß Man;o)fred

    Mitglied der Modelleisenbahn-Gruppe-Ostfildern.e V. kurz MEGO e.V. hier


    Vorankündigung Fahrtag MEGO 08.12.2019

  • Nur mal schnell mittels Maler - Abdeckband in den Ecken zusammengeklebt. Jetzt gilt es die grosse Frage zu beantworten: Wie weiter? Resp. Wie genau nun die Steinstruktur-Fassade nachbilden? Favorit ist aktuell: Kibri-Mauerplatten aus Kunsstoff aufkleben... aber... diese Platten sind schwer zu erhalten und ... da muss jedes einzelne Fenster auch mittels Laubsäge ausgesägt werden. Viel praktischer wäre ein Werkstoff der sich mittels Japanmesser bearbeiten liesse. Aber leider hab ich bisher (trotz ausgedehnter Recherche im Internet) nichts brauchbares gefunden. Suchte nach einer Art Steinstrukturplatten aus Karton...

  • Evt. könnte diese HEKI Platte 14001 für mein Projekt dienen?

    Weiss jemand welcher Dicke und aus welchem Material diese Dinger sind ?

  • Hallo Pascal,


    aller Anfang ist schwer und als kleinen Trost: Selbst bei den besten Modellbauern gibt es Ausschuss. Präsentiert wird immer das "Topmodell" und die Dinge, die im Mülleimer gelandet sind zeigt niemand. Davon sollte man sich also nicht entmutigen lassen. So blöd es klingt, aber das Sprichwort mit dem Meister, der vom Himmel fällt stimmt wirklich. Es braucht etwas.

    Wie Du hier gesehen hast gibt es verschiedene Wege, um zum Ziel zu kommen. Vorschläge gab es vom Kauf eines Fertigmodells über den Bau mit Mauersteinplatten, die Nutzung von Gips auf Holz, sowie Styrodur-Prägeplatten oder der komplette Selbstbau mit Polystyrolplatten.

    Jede Variante hat Ihre vor und Nachteile und man muß für sich entscheiden, was einem liegt und wie das Gebäude später aussehen soll. Informationen und Tipps bekommst Du sicher von jedem, der eine der Bauvarianten gewählt hat.

    Es schaut toll aus, was Du da schon geschaffen hast. Ich würde Dich gerne nur etwas vor dem nächsten Frust bewahren. Meiner Meinung nach solltest Du Dir vorher schon überlegen, wie Du Dein Modell aufbauen möchtest. Sonst kommen wieder ein paar Punkte, die dann später evtl. nicht zu dem Erfolg führen. Die Frage, die ich mir beim Anblick Deiner Bilder stelle, ist die Breite der Fensteraussparungen. Wie willst Du das lösen? Bisher kommen die Platten, wie auch immer, auf das Holz. In den Ausschnitten ist aber auch Material, bei dem die Auswahl vorher klar sein sollte, damit man da die Fenster entsprechend etwas größer ausschneidet. Das sind so Kleinigkeiten, die die Sache zwar Komplex machen, aber später einen guten Gesamteindruck geben.

    Hut ab vor Deiner Leistung mit der Laubsäge. Ganz ehrlich, ich könnte das nicht so gut. An solchen Stellen, wo es auf Genauigkeit ankommt, nehme ich mir immer den Computer zur Hilfe. Man kann heutzutage ganz sich ganz einfach Dinge lasern oder fräsen lassen. Das kostet nicht die Welt und der Grundstock ist schön akkurat. Auf so ein Grundgerüst kann man dann später gut aufbauen. Vielleicht als Tipp, wenn Dir die Laubsäge das nächste Mal zu aufwendig ist.

    Die Vielfalt der Möglichkeiten bringt aber auch ein paar kleine Änderungen an vielen Stellen mit sich und so würde ich Dir raten, bevor Du groß weiterbaust, Dich für einen Weg zu entscheiden und den dann etwas zu planen. Vielleicht lohnt sich auch erst ein kleines Teststück oder auch Testmodell, wie zum Beispiel der Abort in Alp Grüm. Wenn der nichts wird, ist ein Neuanfang nicht ganz so schlimm. Wenn es etwas wird, hat man Erfahrung für das nächste Modell und wird Schritt für Schritt besser. DerBahnhof Alp Grüm ist zu schön, als das Du Dich davon entmutigen lassen solltest.


    Also viel Erfolg bei Deinem schönen Modell. Grüße

    Marco

  • Hi Marco

    Vielen herzlichen Dank für deine wunderschön geschriebene Nachricht.

    Du hast vollkommen recht! Es geht eigentlich nichts über eine perfekte Planung.

    Bezüglich der Fenster-Aussparungen:

    Da werde ich feine Evergreen Profile zuschneiden und einkleben.

    Noch bin ich aber etwas unschlüssig womit (welche Platten genau) ich mein Holzrohling beklebe und einpacke.
    Aber klar doch:

    Genau diese Entscheidung wird über den weiteren Verlauf der Arbeiten entscheidend Einfluss haben. Daher ruhen jetzt vorerst mal die Bauarbeiten... ehe es dann weitergeht mit bekleben/einpacken/ ... oder wie auch immer

    Und ja: werde zuerst mit dem künftigen Fassaden-Material bestimmt Tests machen, ehe ich das gewählte Material an meinen Holzrohbau ranlasse.

  • Guten Abend liebe Forumsgemeinde


    Längst ist es Fällig und an der Zeit, dass ich Euch mal wieder ein paar Pics zum aktuellen Stand meines Projekts "Alp Grüm" zeige.

    Zwischenzeitlich ist doch einiges gemacht worden …


    Als erstes musste ich (da die Kibri-Platten sehr schwer erhältlich waren) mir Gedanken darüber machen, ob und … welche Alternativen es gäbe, die schöne

    Steinstruktur des Gebäudes wiederzugeben und darzustellen.

    Glücklicherweise hatte ich noch einen kleinen Rest einer Kibri-Platte rumliegen.

    So kam es, dass ich versuchte, diese leicht zu modifizieren und diese dann in Silikon abzuformen. Ziel war es… eine Guss-Form für das selber giessen von Strukturplatten zu erhalten.

    Als Gussmasse für die Platten verwendete ich Multicast 02 – Neukadur – welches ich schon früher mal für die Herstellung von Fasnachtsplaketten, aber auch schon für Kleinteile meines Ospizio Bernina verwendete.

    Es begann also eine Phase, an welchen ich nur mit dem Giessen von Strukturplatten beschäftigt war.


    Die Strukturplatten sind zwar etwas dicker als die eigentlich vorgesehenen Kibri-Platten aber … ich ging diesen Kompromiss ein.


    Jetzt galt es (wiederum mittels Laubsäge – alles von Hand) die einzelnen Fenster und Rundbögen des Gebäudes aus den Strukturplatten auszusägen. (das ausgehärtete Material lässt sich perfekt bearbeiten, sägen, schleifen …)

    Die Steine oberhalb der Rundbögen und Fenster stellt mir netterweise ein Forumane hier aus dem AF auf seinem 3Drucker her.

    Diese werde ich dann einzeln oberhalb der Fenster und Rundbögen einsetzen. (Klar doch… die entsprechende Stelle muss vorher mittels Dremel entsprechend ausgefräst werden)

    Ich erhoffe mir dadurch schöne Bögen/Fenstersteine zu erhalten.


    Im Weitern hab ich mir Fensterrahmen in den verschiedenen Grössen fräsen lassen.

    Diese werden dann einzeln in die bereits grob gesägten Fensteröffnungen eingepasst.


    Bestimmt eine Unmenge an noch anfallenden Arbeiten aber … man soll ja auch Bastelspass haben.


    Grüsse und … Fortsetzung folgt !


    Pascal

  • Hallo Pascal,


    das sieht doch alles erst mal gut - sorry - sehr gut aus. Eine Frage sei erlaubt: Wenn du dich eh für nen Abguss entschieden hast, hättest du doch in der Negativform alle möglichen / unterschiedlichen Materialien und Bauteile mischen können, 3D-Druckteil (sieht übrigens aus wie ein Gebissabdruck ... ;)), bereits fertig gestellt Fassadenbauteile und auch noch frei Stellen. Dann den Abguss und die erforderlichen Nacharbeiten. Ich stell mir nur die Frage: Warum du den aufwendigen Wef des wieder ausfräsen gehst, aber du wirst dir sicher Gedanken gemacht haben - oder ?