Mit der FO nach Wagenhausen

  • Hallo Bas und Christian


    Leider habe ich auch kein Foto der Inneneinrichtung. Klar ist jedoch, dass bei beide Wagen jeweils nur ein Fenster auf einer Seite verblecht war. Beim Xk 4919 war die Verblendung anfangs aus einer Holzplatte. Der Xk 4919 hatte auf der gegenüberliegenden Seite der Küche auch lange Zeit ein Kiste auf der Plattform montiert. Beide Wagen waren unterschiedlich beschriftet.


    Bas : An Deinem Angebot hätte ich sehr Interesse, wenn es soweit ist. Vielen Dank im Voraus.


    Christian : Es zwei Mannschaftswagen dieser Art:

    - BFD C 204 -> FO B 4201 -> 1967 zum FO X 4918 -> 1993 Hochwasserschaden -> 1999 an DFB -> DFB B 2204

    - BFD C 210 -> FO B 4203 -> 1965 zum FO X 4919 -> 1973 abgestellt, später Herrichtung zur Rottenküche X 4919 -> 1999 an DFB -> DFB B 2210


    Meiner Meinung gab es keinen grossen Unterschiede zwischen den beiden Wagen, ausser in der Beschriftung. Äusserlich lässt sich, abgesehen von der Kiste beim Xk 4919 und dem Unterschied in der Verblendung des Küchenfensters kein Unterschied feststellen.

    ich hoffe Dir geholfen zu haben.


    Gruess Adi

  • Danke Bas und Adi.


    Das "k" muss aus der Bezeichnung verschwunden sein als der Wagen mit Rottenküche beschriftet worden ist.

    Zur gleichen Zeit gab es wohl auch einen neuen Anstrich.

    Wer den Begriff "Rottenküche" aus dem Bahnjargon nicht kennt, könnte meinen es sei der lokal gebräuchliche Name Rotten der Rhone gemeint.


    Im Buch Dampfbahn Furka-Bergstrecke von Johannes von Arx habe ich auf Seite 111 ein Foto von B.Moser gefunden, das den Wagen von der anderen Seite zeigt.

    Auf dieser Seite sind noch alle fünf Fenster vorhanden. Das Fenster rechts aussen ist zur Hälfte von innen verdeckt.


    Gruss


    Christian

  • Guten Morgen Zusammen


    In den letzten paar Wochen / Monaten habe ich meinen FiddleYard umgebaut. Für Vorbildgetreu FO-Komposition (6 Wagen) war er einfach zu kurz. Ich musste die Lok's immer anderweitig "parkieren". Mit dem neuen Konzept habe ich 3 Gleise auf welche ich Züge mit 7 Wagen inkl. Lok (Gleis 1-3) und ein Gleis auf welches ich einen Zug mit 5 Wagen inkl. Lok (Gleis 4) aufstellen kann. Dazu kommt eine Abstellgruppe (Gleis 41, 52-54) für etwa 10 Vierachser (oder 20 2-Achser). Das Gleis 5 ist das Umfahrungsgleis und das Gleis 51 dienst als Abstellgleis für Loks und als Programmiergleis. In der Abstellgruppe sind zwei Handweichen verbaut.


    Folie des Steuerpultes (Ansteuerung der Servos mittels Kippschalter) als Übersicht



    Das Konzept hatte jedoch Rahmenbedingungen. Der FiddleYard durfte nicht länger werden, und die Anzahl Weichen musste gleich bleiben. Um das umzusetzen, kam nur eine Drehscheibe oder eine Schiebebühne in Frage. Ich habe mich für die Schiebebühne im Eigenbau entschieden. Der Vorteil war, dass ich vor einiger Zeit den Schattenbahnhof mit einem Anbauelement um 25 cm verlängert hatte. Dieses Segment diente nun als Basis für die Schiebebühne Nach einigem tüfteln hatte ich dann die Richtigen Teile im Haus. Zu meiner Freude funktionierte die Schiebebühnenkonstruktion auf anhieb.


    Ich verwendete eine Leitspindel mit einem GS-Motor mit Kupplung. Gelagert wird die Leitspindel in einem Rollenlager auf der Gegenüberliegenden Seite. Als Auflage habe ich ein paar alte Gleise gelegt worauf zwei ausgediente Rhb E laufen in welchen die Bühne aufgelegt ist. Für die Steuerung dient ein Kippschalter für den Richtungswechsel. Eine Steuerplatine mit Drehregler lässt ein Stufenloses (100 Stufen) fahren der Bühne zu. Die Steuerung reagiert so weich, dass ich auf eine aufwendige Positionierung der Bühne am Gleis verzichten konnte. Die Steuerung ist direkt an der Schiebebühne angebracht, nicht am Steuerpult.


    Gesamtansicht



    Einfahrt mit Abstellgruppe



    Als nächstes nehme ich den letzten noch zu bauenden Bahnhof in Angriff. Das Material für den Gleisbau und die Steuerung (Servos) ist bereits hier... Hier eine kleine Vorschau (inkl. FiddleYard):




    Schöne Suuntig wünsch i Eu

    Gruess Adi

  • Salü Adi


    Gratuliere für deine Lösungen, deine Schiebebühne schaut durchdacht aus. Kompliment ;)


    Übersicht über den Schattenbahnhof

    20190422_142854.md.jpg


    Wie bewährt sich "dein" ALU-Gestell, für deine Modell Bahn? Welche Dimensionen verwendest du 20/20 und 20/40 oder 30/30 und 30/60 von?

    Werde mit größter Wahrscheinlichkeit auch mit diesem System, meine Modellwelt aufbauen. Bin allerdings mit mir noch etwas am hadern, ob wirklich die Klemmvorrichtung die Gewichte auf Dauer ertragen, ohne zu verrutschen. Tendiere bei mir eher auf 40/40 und 40/80, dafür nur auf der hinteren Seite, all 2m.


    Gruess Rolf

  • Ciao Rolf


    Danke für das Kompliment...


    Das "Alu-Gestell" ist eigentlich Messebau-Material. Mein letzter Arbeitgeber war eines der führenden Schweizer Unternehmen im Messebau, bei welchem ich als Logistikleiter tätig war. Grundsätzlich besteht der Rahmen aus 30x30 und 30x60mm mm Profilen (Stützen) und 30x45 mm Zargen (Querverbindungen). Zusammengehalten wird das System mit Verschlüssen. Das System ist flexibel aufbaubar und hält "bombenfest". Das Problem ist, dass viele Systeme wenig flexibel sind und die Verbindungen meist nicht zu Ende gedacht sind. Daher empfehle ich Dir ein etwas teureres System zu wähle, was sich lohnt.


    Wichtig sind die Verbindungen. Wähle ein System, das mit Bolzenverschlüssen arbeitet, das verrutscht sicherlich nie...

    20190908_122540.md.jpg


    So kannst Du auch im Nachhinein Zargen einfach eindrehen um einen zusätzlichen Boden oder Träger zu erhalten.


    Gruess Adi

  • Hallo Adi,


    glückwunsch zum neuen Fiddle Yard - ein Wagen mehr macht Spaß.

    Die Lösung mit der Schiebebühne auf den E-Wagen gefällt mir gut. Schön pragmatisch.

    Habe ich das richtig verstanden, dass die Schiebebühne keine automatische Abschaltung an den Gleisen hat und, dass du deshalb die Gleise manuel ansteuerst?


    Vele Grüße

    Jona

  • Hallo Jona


    Genau, die Schiebebühne hat hat keine automatische Abschaltung. Erst wollte ich dies minimal für die Gleise 1 und 5 installieren, was aber auch dort nicht nötig ist. Durch die Bedienung vor Ort und das leichte Anfahren der Gleisenden ist eine automatische Abschaltung hinfällig und würde wahrscheinlich zu mehr Problemen als Zufriedenheit führen. nach dem Motto Einfachheit und weniger ist mehr.


    Gruess Adi