Auf nach Arosa, Station Langwies

  • Hallo Peter


    Meinen Vorschreibern gibt es eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Einfach genial gemacht.


    Was mir immer wieder ins Auge sticht: deine Wiesen. Wie machst du das, dass in den Wiesen so eine Art kleine Hügel drin sind? Pflanzt du da Steine ein, die du dann begrast?


    Lieber Gruss

    Andreas

  • Hallo Peter,


    diese Details setzen den Szenen immer die Krone auf. Perfekt umgesetzt!

    Finde es auf die Schnelle nicht mehr, aber die Müllcontainer auf dem Rungenwagen hast du selbst gezeichnet und drucken lassen, oder?


    Grüße

    Patrick

  • Hallo Michiel, Christian, Peter, Bernie, Thomas, Heiko, Andreas, Andreas und Patrick,


    herzlichen Dank für´s Vorbeischauen in meinem Langwies und eure positiven Reaktionen.

    das Gefühl '" Leben" auf der Anlage verbreiten.

    Hallo Christian, genau diesen Eindruck möchte ich natürlich erzielen :thumbsup:

    Auch bei Vorlieben (Gotthard z.B.) soll es gewisse Leute geben, die solche Gebäude als Wohnhäuser bauen (müssen)... ;)

    Hallo Thomas, in der Tat denk ich mir oft bei so kleinen Arbeiten, so mancher Modellbauprofi (Speziel die Gotthardrampe) muss dies alles doppelt so klein bauen ;)

    Hallo Michiel,


    ja, Zeit geht in der Tat viel drauf, gerade diese Kleinigkeiten verschlingen viel davon.....aber das lieben wir ja!

    Zum Masten, dieser ist wirklich der Aufwendigste, Bericht kommt noch.....

    (mit Beleuchtung...?!).

    Hallo Heiko,


    danke auch für dein Lob, freut mich und ja die Infosäule(n) wird natürlich beleuchtet.


    Stell ich mir gar nicht so einfach vor durch die Steine zu begrasen.

    Hallo Andreas, das geht eigentlich gar nich schwer, Kleber auftragen-Rasengittersteine auflegen und anschließend gleich 1mm Fasern einschiessen.

    Pflanzt du da Steine ein, die du dann begrast?

    Hallo Andreas, ja kleine Steine im Kleber erzeugen fast diesen Eindruck. Also die Steine müssen auch voll Kleber sein. Aber dann hat alles die gleiche Farbe.

    Ich habe aber zuerst eine Wiese erstellt und dann die getrocknete abgesaugte Wiese mit entspannten Wasser besbrüht, kleine Kleberpunkte mit einer Spritze in das Gars platziert und dann nochmal mit etwas helleren Fasern begrasst! Trocknen - saugen - Blätter.....fertig.


    die Müllcontainer auf dem Rungenwagen hast du selbst gezeichnet und drucken lassen, oder?

    Hallo Patrick,


    ja genau. Auf der ersten Seite dieses Threads habe ich bereits angefangen die einzelen Projekte zu verlinken und Quasi ein Inhaltsverzeichnis zu erzeugen. Ab Seite 17 erzähl ich von diesen Containern.


    Gestern hab ich die ersten Bilder neuer Arosa-Container gesehen....die sehen auch sehr schön aus und für den Nachbau geeignet.


    Bis bald,

    lieber Gruss,

    Peter




    Intellibox IR, IntelliLight, Light@Night, Selbstbau gleis Code 70, Rückmeldung: LocoNet, QDecoder, MBTronik WA5, Win-Digipet, Dc Car Stahldraht,

  • Hallo Michael,


    die Fassadenteile stammen von Faller´s Lasercut-Bausatz. Fensterrahmen, Dach, Dachstuhl, und vieles mehr wurden jedoch von mir etwas näher ans Original gebracht.

    lieber Gruss,

    Peter




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  • Hallo werte Modellbahnfreunde,


    meine Mobazeit wird weiterhin von sehr vielen Kleinigkeiten verzehrt.

    So hat sich mittlerweile gezeigt, dass ich spät abends, wenn noch Zeit ist, das Löten von Masten bereits so entspannt vonstatten geht, dass ich fast in den meditatieven Bereich vordringe!


    Warum ich immer noch an den Masten arbeite und immer noch nicht fertig bin, wird sich, sicher der Eine oder Andere berechtigterweise fragen.


    Nun gut, ihr kennt dies sicher, dass man es sich immer einfacher machen möchte und wenn man Bilder oder Arbeiten von anderen Modellbahnern sieht, dieses Gefühl, dass möchte ich auch können in einem etwas auslösen! Manchmal auch durch Kritik, Fremdkritik schmerzt und treibt einen an, Selbskritik braucht Zeit.


    So war der eine oder andere Mast bereits fertig gelötet und dann entdeckt man noch mehr Details oder bekommt noch detailiertere Fotos .

    Manche Teile, die ich selbst gezeichnet habe, liegen schon drei Jahre bereit und wurden erst jetzt mal probiert.........und passen dann nicht....... :cursing:


    So war es auch, dass ich bei manchen meiner Ätzteile nicht zufrieden war oder eben Fehler konstruiert hatte!


    Das geht noch besser oder da braucht es eine andere Lösung und schon sind wieder ein paar Monat verstrichen.

    Zwei solcher Fälle stelle ich nun mal vor.


    Als erstes mal der Mastfuß. Prinzipiell war ich mit Version 3 zufrieden. Die ersten waren zu dünn, bei der dickeren Version erkennt man die Mutter nicht mehr und dann der Entschluß nur die 4 Löcher zu ätzen und mit 0,4mm Draht die Gewindestangen einzulöten.....holla die Waldfee.... ;)

    Die Grundform wurde immer genauer an den H-Mast angeglichen!


    Dann gibt es ja bei die Masten welche die Halterung in der Mauer haben und dort sind doppel-Bodenplatten. Zeigte ich ja schon hier.

    Das Problem war, die liegen so nach beeinander, dass wenn eine passte beim Löten der zweiten Bodenplatte die erste wieder etwas wanderte.

    Da dann die 0,4 Drähte an allen 4 Ecken einzulöten war ein graus :mauer:



    So entwickelte ich diese Variante:



    Durch die Biegenut kann ich die zwei zu einem U-Formen und unter einmal löten ohne, dass sich etwas verzieht oder rutscht.



    Oben im Bild sieht man die beiden Stege welche nun weggedremmelt werden (wie heißt das wenn man es mit Proxxon macht?)



    Und so sieht es dann fertig aus.


    Problem nachhaltig gelöst.

    Des weiteren war es jetzt nicht mehr so schwierig an nebeneinderliegenden Lötstellen zu arbeiten. Mit einer großen Löt-Spitze, kann man relativ Punktgenau erhitzen. Saubere danebenliegende Lötstellen schmelzen nicht mehr an.


    Anders wenn man eine Halteplatte hat, in welche ein Ausleger gelötet werden muss. Da ich ja nur zwei Hände habe und die volle Konzentration darauf gerichtet ist, den Ausleger rechtwinkelig anzulöten, schwamm dann die Halteplatte auf bzw. drehte sich leicht.


    Somit hab ich mir eine kleine Lötlehre ätzen lassen die mir die Halteplatte hält......




    Diese wird brüniert, damit sie nicht auch angelötet wird. Im Foto unten schwarz zu erkennen:




    Der rechte Winkel dient mir als Ausrichtehilfe nach oben. Somti löst sich das Zinn schön auf und kann alle Teile miteinander dauerhaft verbinden.


    Die kleinen Halteplatten halte ich in der Regel mit einer spitzen Pinzette und so sehen zum Beispiel die Teile für einen etwas Aufwendigeren Masten aus:






    Die MicroScale Warnleuchte wurde von ihrem ursprünglich viel zu großen Halteteil erlöst und durch eine etwas feinere Lösung ersetzt.




    Der Mast ist noch nicht gereinigt.


    Viel konnte ich ja bereits durch Michiel hier im Forum erlernen und übernehmen. So wie auch Michiel, hatte ich ganz viel Kontakt mit unserem ehemaligen Forumskollegen Joga der mir viel zum Thema Ätzen beibrachte.

    Alle Teile habe ich mittlerweile überarbeitet und einige warten noch auf ihre Veröffentlichung.




    In diesem Sinne, frohe Ostern an alle!

    lieber Gruss,

    Peter




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  • Hallo Peter


    Und immer wenn ich denke, genauer und filigraner geht nicht mehr, erklimmst du den nächsten Level! Unglaublich, mit welcher Akribie du deine Masten fertigst. Gratuliere!!

    Hast du die Masten auf dem letzten Bild schon behandelt/grundiert? Das Messing scheint matt.


    En Gruess

    Reto

  • Hallo Reto,


    lieben herzlichen Dank für das Lob :)


    Genau die beiden Masten im letzten Bild sind sandgestrahlt. Jetzt kommt dann die Grundierung und Farbgebung. Isolatoren und weitere Details (Warnleuchte) kommen bei mir erst nach dem Farbfinish, Alle Teile welche ich noch zum weiteren Bau der Oberleitung benötige werden abgedeckt und bleiben blank.

    lieber Gruss,

    Peter




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  • Hallo Peter,


    was bitte soll man dazu noch sagen?! Das Du diese Dinge handwerklich umsetzen kannst, daran bestehen wohl schon lange keine Zweifel mehr. Was ich immer wieder erneut bewundere, mit welcher Geduld Du Dir auch noch so kleine Details und Lösungswege überlegst, die letztlich immer wieder zu einem genialen Resultat führen! Ich glaube, ich muß mich irgendwann mal selbst davon überzeugen, ob Du uns hier wirklich den H0m-Maßstab präsentierst... ;)


    ...Nun gut, ihr kennt dies sicher, dass man es sich immer einfacher machen möchte und wenn man Bilder oder Arbeiten von anderen Modellbahnern sieht, dieses Gefühl, dass möchte ich auch können in einem etwas auslösen! Manchmal auch durch Kritik, Fremdkritik schmerzt und treibt einen an, Selbskritik braucht Zeit.


    Oh ja, wie gut kenne ich das auch! Deine Berichte sind da bestens zu geeignet, um sein eigenes Schaffen auf den Prüfstand zu stellen! Allerdings zeigen sie auch recht schnell die eigenen Grenzen auf, was man dann einfach erkennen und akzeptieren muss! Was sonst sollte ich z.B. jetzt mit meinen (bis heute...) recht ordentlichen MicroScale-Masten machen... :/


    In jedem Fall aber hoffe und freue ich mich auf viele weitere Berichte von Dir, die auch mir dann doch vielleicht noch das eine oder andere bislang verborgene (oder verdrängte...) Talent entlocken können!


    Liebe Grüsse

    Heiko

  • Hallo Peter,


    Danke für deine ausführlichen Auseinandersetzungen mit deine besondere Lösungen zum Anfertigen!


    Sehr gut gefundene Hilfsteile: das anwenden von Hilfskonstruktionen / Lehren ist oftmals notwendig um einigermassen genau und reproduzierbar Arbeiten zu können! Da hast du bestimmt einige sehr praktische Teile entworfen.

    Den grossen Unterschied beim anfertigen unserer beiden Fahrleitungsmasten ist das es bei mir keine vorgefertigten Teile gibt, alles wird aus Profilen und Draht angebracht und danach zurückgeschliffen mit einem feinen Trennscheibe.

    Klar ist deiner Bauweise um einiges einfacher denn die exakt geätzte Teile sind alle schon richtig vorgefertigt, mir fehlt aber die Zeit / das Interesse mich in Zeichensoftware einzuarbeiten. Aber wenn ich wiederholt sehe was man so alles anfertigen kann, müsste ich doch die Zeit dafür einplanen.....


    Wegen den Auslegern (ist das 0,8mm?): du verwendest dafür Rohr, wie stabil is das bei dir? Mir sind schon mehrere Rohrauslegern verbogen nach einem leichten "Anstoss". Ich überlege stattdessen Draht zu verwenden, vielleicht dann nach der Lackierung einen kleinen Punkt mit ein Markerstift am Ende der Ausleger setzen um doch den Eindruck eines Rohrs zu vermitteln....

    Übrigens: werden deine Ausleger am Mast nur in den Loch der befestigungsplatte gelötet, oder wird da auch im Mast gebohrt?


    Lieber Gruss, Michiel.

    Filisur 2.0 - St.Moritz und weiter nach Alp Grüm / H0m-Doppelstock-Segmentanlage /Selbstbauweichen/ Peco-Gleis / DCC /Xpressnet

  • lieber Peter

    Mal abgesehen von Deiner akribischen Mastenkunst, die mich umgehauen hat, kam dann das letzte Bild mit dieser S-Kurve:

    Dieser Bahnkörper mit den Stütz-Schwellen, die Stützmauer, alles so in einer Realität gebaut und stimmig.... Du zeigst so eindrücklich, was möglich ist heutzutage.

    Das motiviert soo unglaublich, ich freue mich jetzt schon auf die Landschaftsgestaltung für das Spielmuseum. Natürlich musst Du fest damit rechnen, dass ich Dich dann anrufe, Dir ein Zugticket zusende und hoffe, wir können zusammen eine Wiese sähen, mähen, was auch immer...

    liebe Gruess

    Thomas

  • Hallo zusammen


    und herzlichen Dank für eure Besuche in meinem Langwies. Auch ein vergelt´s Gott für die vielen Daumen!


    Zum Besuch, jeder ist gerne gesehen bei mir, einfach vorher per PN Bescheid geben.




    Was sonst sollte ich z.B. jetzt mit meinen (bis heute...) recht ordentlichen MicroScale-Masten machen... :/

    Hallo Heiko, eine Kritik an Microscale sollte dies ja nicht sein, sind super Arbeiten und auch ich habe eine riesen Freude damit.

    Anfangs dachte ich mir, mit der Aufhängung (von MicroScale) komme ich gerade noch zu recht...aber dann kam alles anderes und man entwickelt einen Drang die Dinge noch feiner, noch filigraner zu gestalten....

    Ich bin dankbar, dass es soche Firmen gibt, denn bringen die ganze Scene weiter!

    mir fehlt aber die Zeit / das Interesse mich in Zeichensoftware einzuarbeiten. Aber wenn ich wiederholt sehe was man so alles anfertigen kann, müsste ich doch die Zeit dafür einplanen....

    Hallo Michiel, vor dieser Frage stand ich auch, möchte ich alles per Hand anfertigen oder quasie einfach reproduzierbare Teile. Das erlernen eines 2-D Zeichenprogrammes hat mich sicher weniger Zeit gekostet, als so manche Fingerfertigkeit zu erlernen. Aber du beherrscht den Umgang mit Metall so perfekt und vermitteltst eine Leichtigkeit die Unglaublich ist. :respekt:


    Wegen den Auslegern (ist das 0,8mm?): d

    Das Rohr ist 1mm im stark und mir ist dies auch schon passiert. Das geht sehr schnell. Seither pass ich da extrem auf ;) lässt sich aber zurückbiegen. Diese Spuren bleiben immer Sichtbar.

    Am Masten Bohr ich nichts vor (Ich kann keine Löcher bohren ^^ ), der Ausleger wird bündig auf die Mastoberfläche gelötet und in das Loch der Halteplatte gelötet. Seit ich mit dem säurefreien Lötwasser von Hassler arbeite, werden die Lötstellen noch besser.

    Das motiviert soo unglaublich, ich freue mich jetzt schon auf die Landschaftsgestaltung für das Spielmuseum. Natürlich musst Du fest damit rechnen, dass ich Dich dann anrufe, Dir ein Zugticket zusende und hoffe, wir können zusammen eine Wiese sähen, mähen, was auch immer...

    Hallo Thomas,


    welch Ehre, ich freu mich sehr über deine lobenden Worte und den Briefumschlag ;) !


    Bis dahin kann ich auch großflächiger begrasen ^^

    lieber Gruss,

    Peter




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  • Ich bin viele Seiten zurückgeblättert, um den Fortschritt Ihres Langwies-Modells zu sehen. Ich weiß, dass ich Langwies nicht in diesem Detailgrad produzieren kann, aber Ihre Kreation dieser Station ist ein Meisterwerk, und die Fotos, die Sie gepostet haben, werden sehr hilfreich sein, wenn ich Langwies auf meiner Anlage baue.


    Ich bin etwas eingeschränkt und habe weniger als zwei Meter, um den Bahnhofsbereich zu reproduzieren, und sehr wenig bis gar keinen Platz hinter dem Bahnhofsbereich für zusätzliche Kulissen, aber die Grundlagen werden vorhanden sein.


    Absolut museale Arbeit, die Sie geleistet haben.

    Das Leben ist zu kurz, um billiges Bier zu trinken!


    Bemo ABe 8/12 Allegra, ABe 4/4 III 53 'Tirano'

  • Hallo Peter,


    ...Hallo Heiko, eine Kritik an Microscale sollte dies ja nicht sein...

    so habe ich Deinen Bericht natürlich keinesfalls verstanden!! Es war für mich einfach nur ein perfektes Beispiel für die Gedanken, die Du beschrieben hast. Man bekommt ein neues Modell (egal ob Fahrzeug, Gebäude, OL-Mast etc.), und dann beginnt der 'gedankliche Kampf' Ausführung des gelieferten Modells gegen die eigenen Vorstellungen / Ansprüche. Vergleiche mit dem Original oder mit gemachten Fotos decken dann meist immer Details auf, die optimierbar wären. Bei meinen Masten war das halt auch so. Einige Dinge habe ich anpassen oder ergänzen können, andere Feinheiten wurden unter 'nicht machbar' abgehakt.


    Wenn dann hier im Forum Berichte erscheinen, die zeigen, dass diese Details doch machbar sind, dann ist das bewundernswert und motivierend zugleich! Sie sind der ideale Antrieb, vielleicht vorschnell abgehaktes doch nochmals zu hinterfragen. Und wenn es dann trotzdem nicht machbar erscheint, dann freut man sich an den tollen Berichten und Bildern und an seinem eigenen Modell, aus dem man das für sich Machbare herausgeholt hat! Und man freut sich auf jeden neuen Bericht, der sicher wieder ein Ansporn ist oder eine neue Idee liefert.


    Gerade Deine Detaillierung in und um Langwies war nicht unerheblich verantwortlich für so manches Detail in meinem Filisur, welches ich sonst bestimmt wegen 'nicht machbar' oder wegen 'geht auch so, ich will weiter kommen...' nicht umgesetzt hätte! Also zeig uns gerne weiterhin auf (das gilt natürlich auch für viele andere Experten in diesem Forum!!!) was geht! Ich lasse mich gerne weiterhin inspirieren...


    Liebe Grüsse

    Heiko

  • Hallo zusammen,


    und nochmal ein herzliches Dankeschön für eure Besuche und Like´s!


    Bleiben wir noch bei den Ätzteilen und zwar geht es los mit den Leitplanken in Palätsch


    Die Leitplanken wurden vermutlich mit dem Neubau der Palätscherstrasse so um 1987 geliefert:




    Auf den R-w sind geschätz 50 aus 0,1mm geätze und von Hand gebogenen Leitplanken. Aus dieser Lieferung werden 1,5m Straßensicherung montiert.

    Aber zunächst wurden sie in Langwies auf einen Laster umgeladen:



    Ja ich weiß, 1987 konnten die Bobo´s noch nicht auf der ChA fahren, aber mein Triebwagen dauert noch....


    In Palätsch wurden in der Zwischenzeit die ganzen Steher für die Leitplanken montiert. (Die nach Langwies fehlen noch, sind nochmal ca. 3 Meter)

    Diese bestehen aus zwei Teilen welche zusammenglötet wurden. Diesen Aufwand sieht man fast kaum, aber ich würde es wieder so machen.




    Ganz gerade sind die Steher, oben am Strassenrand, talseitig noch nicht, dies wird gerade erledigt! Hoffe nächste Woche kann ich dann die fertige Arbeit ablichten.


    Ebenso wurde im Bahnhofsbereich die Abgrenzung zur Straße montiert. Auch hier handelt es sich um zusammengelötete geätze Teile.


    Hier wurden die Löcher geätzt und nach dem zusammenlöten noch auf 0,3mm aufgebohrt X/

    Durch die Löcher wird noch ein Stahldraht, 0,2mm durchgefädelt 8)




    Hier erkennt man schön, dass es Schienenprofile sind. Auch wenn es am Foto nicht erkennbar ist, die sind kleiner als die Profile der Bahnlinie, deshalb auch der Umweg über die Eigenproduktion.


    Der Schaltposten war auch schon mal grundiert, dem einem oder anderen Besucher ist dies sicher aufgefallen. Aber damals hatte ich den Schaltposten ja geklebt. Nun hab ich ihn nocheinmal zerlegt und gelötet, dies konnte ich damals noch nicht. Etwas zu hoch war er auch ;)


    Bis bald,

    lieber Gruss,

    Peter




    Intellibox IR, IntelliLight, Light@Night, Selbstbau gleis Code 70, Rückmeldung: LocoNet, QDecoder, MBTronik WA5, Win-Digipet, Dc Car Stahldraht,

    2 Mal editiert, zuletzt von Peter H0m ()

  • Hallo Peter

    Danke für die tolle Bilderserie! Diese Details, einfach spitzenmässig. Und zur Ge 4/4 II: immerhin hat sie runde Stirnlampen, die zu 1987 passen. Die 615 war übrigens meine erste Bemo-Lok.

    Bewundernde Grüsse, Bernie