Auf nach Arosa, Station Langwies

  • Lieber Peter,


    Frohe Ostern ebenfalls!


    Und was für ein update zeigst du uns wieder: ich bin total beeindruckt wegen der präzision und vorbildlichkeit deiner Häuserbau!!

    Es ist jedesmal eine Freude zu sehen wie tiefgehend du den ganzen Aufbau angehst, inspirierend!


    En Gruess, Michiel

    Filisur 2.0 - St.Moritz und weiter nach Alp Grüm / H0m-Doppelstock-Segmentanlage /Selbstbauweichen/ Peco-Gleis / DCC /Xpressnet

  • Hallo zusammen


    und herzlichen Dank für euren Besuch in meiner Moba-Welt!



    Bleifassungen würde ich aus Aluminiumdeckel machen, aber du musst sie natürlich lasern. 😀

    Hallo Tomi,

    ich wollte sie schon Ätzen, aber hin und wieder gibt es auch arbeiten die mann schön mit dünnen Kunstoffprofilen oder Papier so ganz ohne große technische Hilfsmittel erledigt!;)


    Zu so einer klassischen Handarbeit gehören eben die Dachstühle. Es macht echt freude, ganz nach Zimmermannsmanier, die Arbeit umzusetzen.


    So eine Arbeit war auch das Dach meiner Garage beim Haus Georg in Palätsch:





    Bei mir wird die Garage als Einfahrt für kleine Carsystemfahrzeuge in eine Wendeschleife benützt und natürlich auch zum Parken verwendet!

    Dieser Dachstuhl war dann auch der Anlass, dass ich alle Dachstühle massiv baue.






    Man möchte kaum meinen wie tragfähig diese einfache Konstruktion ist!



    Gefärbt wieder mit Schmincke Brasilbraun, ein dünner Auftrag. Geklebt wurde alles mit verdünntem Weißleim und etwas zugabe von Tesa Alleskleber, blaue Kappe. Diese Zugabe deshalb, da der Leim eigentlich Druck benötigt den ich hier natürlich nicht aufbauen kann.


    Die grundierte Dachoberfläche wurde mit AK-Acrylfarben gebrusht!



    Das Dach wurde dann wieder mit verlöteten Streifen von 0,3mm geätzten Herzfalzpfannenplatten hergestellt. Bei der Garage wurde keine Schneesicherung verbaut. Die kommen dann erst bei den Hauptdächern.


    Bei der Dachrinne handelt es sich auch noch um einen Versuch ob meine gezeichneteten Teile auch passen und sich verarbeiten lassen. Auf die

    verbesserte Variante warte ich noch.






    Beim Aufbau kommt zuerst die Holzverschalung, dann die Blecheinfassungen und Spenglerarbeiten wie eben die Dachrinne und erst danach montiere ich bzw. klebe ich die Dachplatten auf. Somit kann ich alle Teile auch mit mehr Klebefläche befestigen. Dachrinnen im Nachhinein zu montieren erzeugt zumindest bei mir immer Schweiß auf der Stirn und sie halten eigentlich nicht so gut!





    Auch hier hab ich wieder perfekte Modellbahnbedingungen, da die Garage in den Hang gebaut wurde und mit der Dachkannte fast Hangniveau hat.

    Somit können die Fahrzeuge schön durchfahren!


    Bis bald und

    Gruass, Peter




    Intellibox IR, IntelliLight, Light@Night, Selbstbau gleis Code 70, Rückmeldung: LocoNet, QDecoder, MBTronik WA5, Win-Digipet, Dc Car Stahldraht,

  • Hallo Peter

    Es ist immer wieder eine Freude, wenn es einen neuen Baubericht von dir gibt! Das gilt natürlich auch für den Fahrzeug-Unterstand: tolle Baubilder und ein perfektes Ergebnis. :thumbsup:

    Bewundernde Grüsse, Bernie

  • Bei der Dachrinne handelt es sich auch noch um einen Versuch ob meine gezeichneteten Teile auch passen und sich verarbeiten lassen. Auf die verbesserte Variante warte ich noch.

    Der Dachkännel sieht gut aus! Hatten vor einigen Jahren unserer Berghütte ebenfalls einen Dachkännel verbaut und sind ziemlich ähnlich vorgegangen! Zuerst hatten wir keinen Plan wie vorzugehen, aber dann haben wir die Ausleger an Vierkantholzlatten am Dach fixiert und entsprechend lange geformt, damit der Kännel eine Neigung bekommt. Zurückblickend war es eine ziemlich einfache Arbeit, dein Foto erinnerte mich gerade daran!

  • Hallo Peter,


    der Trick die Garage als Durchfahrt zu nutzen ist natürlich genial. Was aber noch genialer ist, ist die Art wie du es umsetzt. Das mit dem Dachgespärre hätte ich wahrscheinlich noch hinbekommen, aber spätestens bei der Dachrinne, hätte ich vermutlich auf Industrieware zurückgegriffen.

  • Hallo geschätzte Modellbahnfreunde,


    heute wieder mal ein Bericht aus meinem Langwies.

    Seit Weihnachten bin ich beim Umsetzten meiner Idee zu den Weichentafeln, da diese sich ja von den Bemo Weichenlaternen grob unterscheiden!

    Es bedurft zwei Ätzversionen bis es gepasst hat.

    Die Bastelarbeit selbst ist keine Hexerei und für das Lackieren hab ich mir kleine Stege zum Einstecken gelassen.


    Zur Montage auf den Stehern gegnüge ich mich einstweilen mit der gekürzten Version von Bemo für seine Weichenlaternen.

    Entgültig montiert werden sie erst nach Fertigstellung der Oberleitung.


    Hier ein kleiner Bildbericht:




    Material ist Neusilber in 0,1 welches gefaltet wird wie hier symbolisch beschrieben:






    Die Decals von Bemo sind leider auch nicht ganz richtig, das werde ich später noch ändern!


    Hier die Laternen in einer ebenfalls geätzen Truhe welche auf einem bestimmten Wagen der RhB montiert ist.

    Ebenso wurde natürlich viel Begrast und ins Detail gegangen wie hier die Holzstipfel damit im Winter bzw. Frühjahr der Schnee nicht gleich rutscht!




    Hier noch ein paar Bilder aus Palätsch, die Strommasten sind nur Platzhalter, da hab ich für später noch arbeit!







    Bis bald,

  • Hallo Peter,


    ohne Worte ... Entschuldigung, aber mir fallen keine Superlative mehr ein. Tut mir leid.

    Die Buckelwiese, der Zaun, die Trockenmauer, die unzähligen Details auf der hangigen Wiese ... nein ich lasse es, sonst komm ich wieder ins schwärmen.

  • Hallo Peter,


    vielen Dank für diesen wieder mal traumhaften Bericht! Deine perfekte Umsetzung bis ins kleinste Detail fasziniert mich immer wieder. Ich schaue Deine Bilder so häufig an, und dennoch entdecke ich jedesmal wieder neue Details. Für mich sind Deine Bildberichte Genuß, Vorbild und Ansporn zugleich!


    Viele Grüße

    Heiko

  • Hallo Peter


    Von A-Z einmal mehr geniale Leistung, nebst dem Landschaftsbau und den Laternen ist mir besonders der Güterwagen ins Auge gestochen, dieser ist sehr realistisch gealtert und gefällt mir so wie er da steht ausserordendlich gut.

  • Hallo Peter,


    Respekt- wie immer! Das vorletzte Bild ist mein Favorit, die typische Bergstimmung absolut naturnah eingefangen.

    Die Felsstücke sind fast etwas hell- ist das beim Vorbild auch so? Kenn mich da gar nicht aus.

    Aber Hut ab allemal!


    Kurze off-topic Frage zu deiner Modelliermasse:

    Das Sägemehl weichst du in Wasser (und Farbe) ein/auf, dass es komplett vollgesogen ist? Und wie hoch ist denn der Latex Bindemittelanteil bei einer 5 zu 1 Mischung?


    Grüße und Danke!

    Patrick

  • Wiederum schöne und abwechslungsreiche Begrasung sowie eine Fülle von kleinen Details: eine Riesenfreude zum Anschauen und Staunen!

    :respekt:


    Lieber Gruess, Michiel

    Filisur 2.0 - St.Moritz und weiter nach Alp Grüm / H0m-Doppelstock-Segmentanlage /Selbstbauweichen/ Peco-Gleis / DCC /Xpressnet

  • Hallo Peter.


    Details, Details, Details so weit das Auge reicht !! :thumbsup::thumbsup::thumbsup:

    Die großen Wursteine über der Straße, der Zaun und die Holzpfosten über der Bahn sind echt klasse.


    Aber mit der Wiesenfläche bin ich nicht so ganz einverstanden. Die Farben sind super getroffen. Aber die Oberfläche ist mir zu "buckelig".

    Die ungeschnittenen Wiesenflächen die ich aus Vorarlberg sehr gut kenne, weil ich da jedes Jahr bei einem sehr guten Freund auf einer kleinen Alpwirtschaft beim Schneiden und Heuen mit helfe sind von der Oberfläche "nicht so buckelig".


    Mit feundlichen Grüßen ins Tirol


    Christian

    Schweizer Schmalspurbahnen in 1:87- Anlagen und Dioramen: "Saluti da San Vittore", "GLACIER EXPRESS 1981", "HOTEL OBERALPSEE um 1930"

  • Hallo Daniel, Heiko, Andreas, Michel, Frans, Patrick, Michiel und Christian,


    herzlichen Dank für eure Kommentare und das Lob sowie euren Eindruck!

    Das Sägemehl weichst du in Wasser (und Farbe) ein/auf, dass es komplett vollgesogen ist? Und wie hoch ist denn der Latex Bindemittelanteil bei einer 5 zu 1 Mischung?

    Hallo Patrick, hier hier nochmal der Link zur Beschreibung und die Menge vom Wasser ist eigentlich in der Gesamtmenge nicht wichtig. Je nach Sägemehl nimmt es mehr oder weniger Wasser auf und im Prinzip solltest du 5 Teile eingeweichte Sägespäne nehmen und 1 Teil Kleber. (das Wasser sollte schon vom Sägemehl aufesaugt werden und noch etwas klumpen) Ob Styroporkleber oder Baufan Latexbindemittel, der Unterschied ist eigentlich gering . Wichtig ist, dass du nach der Kleberzugabe eine spachtelbare Masse zusammenbringst.


    Aber mit der Wiesenfläche bin ich nicht so ganz einverstanden.

    Hallo Christian und damit hast du was die Bilder anbelangt absolut recht!


    Schön, wenn du im Ländle auch deinen Fußabdruck hinterlässt, dass ist eine wunderbare Art der Entschleunigung!



    Und diese wunderbaren Wiesen hat man dann im Kopf! Das schwierige ist auch für mich diesen Eindruck ins Modell zu übertragen.

    Ich begrase und lass dann mal alles ein zwei Monate auf mich wirken. Wenn ich unzufrieden werde ändere ich es und fang an zu probieren. Im schlimmsten Fall muss ich die ganze Fläche wieder roden.


    Aber auf den Foto siehst du eigentlich nur eine Zwischenstufe. Die Wiese ist noch nicht fertig und durch das starke Streiflicht wird dieser buckelige Eindruck noch verstärkt. Mit dem blosen Auge nehm ich dies nicht mehr so wahr.


    Ganz oft hatte ich schon nach dem ersten Begrasen ein absolut zufriedenstellende Modellwiese. Ich nenne es jetzt absichtlich Modellwiese, die möchte ich aber nicht haben.

    Auch ich möchte die von dir Beschriebene Leichtigkeit und Duftigkeit einer Sommerwiese welche kurz vor der Mad steht erreichen.

    Ihr kennt mich ja schon ein wenig und wisst, dass ich gerne experimentiere und am liebsten direkt auf der Moba.

    Anhand der folgenden Bilder kann ich die Entwicklung dieses sehr schwierigen Hanges zeigen.




    Rechts ist der betroffene Hang wo man auch die Wuhr-Steinmauer gut sieht. Die ist in echt bereits dunkler als ich sie jetzt habe. Doch ich wollte die Modellsteinmauer etwas heller haben. Mit Farben nachdunkeln geht einfacher als aufhellen!



    Beim oberen Bild ist der Hang das erste Mal begrast, doch diese angesprochene Leichtigkeit fehlte mir, also wurde angefangen Büschel zu platzieren.....



    Dieses Bild kennt ihr ja schon und dann wurde noch mal ergänzt und zwischen die Büschel wieder Büschel platziert.







    Und noch etwas weiter. Damit bin ich wirklich schon recht zufrieden. Aus der Nähe ist auch diese Wiese nicht aus einem Guß sondern eben wie in der Natur halt auch, durch die gleichmäßige Unregelmäßigkeit wird es wieder gleichmäßig!

    Jetzt muss ich nur noch eine gute reproduzierbare Methode für die trockenen Grasspitzen erzielen, dann sollte dieser Hang auch passen.


    Bis bald,





    Gruass, Peter




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  • Hallo zusammen,


    diesmal möchte ich ein wenig über den PC und die Modellbahn plaudern.

    Ich habe mir für dieses Projekt WinDigipet gegönnt und habe dies nie bereut.

    Die Grundeinstellungen und Basics wie Fahrstrassen, Lokomotiven und diverse weitere Helfer, wie Fahrdienstleiter oder die Automatiken erlauben relativ schnell einen tollen Betrieb.


    Nun hab ich mich etwas tiefer vorgewagt und etwas mit den Profilen herumgespielt.


    Zum einem wollte ich, wenn ich mit Sound fahre, diesen nur im Sichtbaren Bereich anwenden. Da meist nur maximal zwei Loks im sichtbaren Bereich unterwegs sind, ist dies auch kein großes Durcheinander. Die Lautstärke habe ich bei allen Modellen in CV 63 auf 50 grogrammiert.


    In den Profilen kann ich nun für eine bestimmt Lok in einer bestimmten Fahrstraße Ereignise zuordnen.

    Ich kann aber auch für ganze Gruppen Ereignise anlegen. Eine Gruppe kann zum Beispiel Lok voraus sein und die andere Steuerwagen voraus.

    In den Profilen kann ich dann zentimetergenau in einer Fahrstraße (brauche also keinen extra Kontakt) alles Anlegen.




    Dies sieht vieleicht nach viel Arbeit aus, ist es aber nicht. Gerade die Soundfaderfunktion benötigt nur zwei Einträge. Da die Standarteinstellungen aus den Fahrstraßen übernommen werden können, muss ich nur zwei Ereignise, zum Ersten Kontaktereignis Faden ein (meist F15) und Kontaktereignis Sound aus (F1) einstellen.

    Natürlich müssen diese Funktionen in der Software bei den Lokomotiv-Datenbanken hinterlegt sein. Bei Profilen für eine bestimmte Lok trage ich genau die Funktionsbelegung aus dem Decoder ein und bei Gruppen steuer Windigipet dies anhand der Symbole. Egal welcher Funktionsausgang. Da können dann die Funktion Motor ein zum Beispiel F1 sein und bei einer anderen Lok (Decoder) Motor ein F5. Die Sympole müssen natürlich ident sein.

    Wobei wie schon oft erwähnt, sollte auch hier etwas Ordnung herrschen und die Belegungen in den Decodern ident sein.


    Im Prinzip nenn ich der Software einen Wert, entweder nach einer bestimmten Zeit oder nach einer bestimmten Strecke soll dieses Ereignis abgespielt oder ausgeführt werden.


    Für den Sound-Fader oder Soundfader kann bei den ESU Sounddecodern in CV 133 die Lautstärke, also wie leise er werden soll, einstellen. Bemo hat für seine Decoder den Wert 16 Standartmäsig programmiert, was auch gut wirkt. Ich hab den Wert 8 reduziert.

    In CV 135 kann man die Zeit einstellen, wie schnell der Sound auf den eingetragenen Wert kommen soll. Standartmäßig Wert 2 (was zwei Sekunden bedeutet).

    Diesen Wert hab ich auf 3 Sekunden geändert.


    Im Video hört man dies besser:


    Auf nach Arosa / Soundfader



    Der Bauzug hat auch ein Profil erhalten, hier der Screenshot dazu.




    Hier sind dann schon mehr Einträge, aber wie gesagt, alles sehr logisch aufgebaut. Am meisten gefällt mir die Funktion "Profil testen"

    Dort fährt die Lokomitve das gesamte Profil ab und danach auf Wunsch wieder automatisch an den Ausgangspunkt zurück.


    Hoffe der Beitrag kann den einem oder anderen helfen, aber achtung, wie auch schon oft gewarnt wurde mit großer Sorgfalt an den Decodern programmieren.

    Aber wer seine Adressen selbst ändert wird auch dies hinbekommen.











    Gruass, Peter




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  • Hallo Peter


    Vielen Dank für deine Erläuterungen bezüglich WinDigipet und das Zeigen der bewegten Bilder.


    Ich kannte dieses Programm bisher überhaupt nicht (nur vom Hören sagen..) und ich muss gestehen, mit dieser Software hat man sehr grosse Möglichkeiten. Hätte ich nicht schon den TC in Betrieb, müsste ich mir diese Software sicherlich genauer anschauen.


    Und übrigens: Die Szene, wo der Zug nach dem Langwieser Viadukt in der Waldschneise verschwindet.. ein Traum!!


    Lieber Gruss


    Andreas