Auf nach Arosa, Station Langwies

  • Hallo Reto, Michiel und Pascal sowie ein Hallo an alle Mitleser,


    Danke fürs Vorbeischauen!

    Angaben zum Mischverhältnis deiner Erdpaste machen? Welchen Styroporkleber verwendest du?

    Hoi Reto,


    ja der Konfitüreneimer:thumbsup:

    Den Styroporkleber findet man im Bauhaus/markt bei den Styropor-Stuckaturprofilen und Leisten.

    Ich nehm dann eine Teigkarte voll Kleber (1 Teil);) , 5 Teigkarten voll Sägemehl(5 Teile), Farbe nach Wunsch und Wasser bis die Konsistenz passt,

    je nach Feinheit des Sägemehls, bzw. Späne (Ich bekomme das Mehl von meinen Bodenleger, von der Parketschleifmaschiene) nimmt die Masse mehr oder weniger Wasser auf!

    Gut durchmischen und wenn es zu bröselig ist noch etwas Kleber hinzufügen. Diese Masse wird nach einigen Tagen richtig hart. Vorteil - Federleicht und Stabil.


    Du hast es bestimmt schon mal erwähnt, aber ich schätze so 130cm über Boden?

    Hallo Michiel,


    Danke auch für deine Wertschätzung! In der Tat ist die SO genau 130 cm über den DbB (Dachboden-Boden):respekt:

    Zum Bauen ist dies eine schöne Höhe und später wird die Anlage um 25cm abesenkt und dann passt sie auch wieder schön rechtwinklig wie geplant in den Raum.


    So und nun kann es bereits weitergehen, ich hatte etwas Zeit um gleich weiterzumachen:


    Natürlich könnte man das Bachbett jetzt leicht mit Airbrush um die Tiefe vorzutäuschen etwas dunkler werden und das ganze mit Gießharz oder sonst was stufenweise auffüllen. Dann hätte man bereits einen schönen Bach.

    Mein Vorbild ist halt zu meinem gewählten Zeitpunkt komplett wie im Bild so durchschäumt, dass man von den Steinen an den tiefen Stellen nichts sieht!




    Somit musste ich das Bachbett wieder mit sehr flüssigen Gips auffüllen. So konnte ich gleich die Staustufen, die durch die Steine entstehen vormodelieren.




    Mit der Airbrush wurden die Ufersteine dunkel gebrusht und nach dem Trocknen mit dieser dünnen Gipsfarbe noch leicht angetupft um weichere Übergänge zu erhalten.





    Im Uferbereich wurde nochmal etwas ausgeschwemmtes Erdreich nachgebildet.





    Und so sieht das ganze jetzt aus. Es gibt etliche kleine und größere Stellen an denen die Steine im Wasser sichbar bleiben. Aber die Hauptströmung ist nun durch das weiße Gipsbett vorgegeben.




    Hier sieht man die Staustufen durch den Bagger etwas besser. Von der Hinterkannte zur Vorderkannte ist ein Höhenunterschied von 7 cm auf einer Länge von 40 cm.


    Diese erste Wasser Schicht werde ich mit den Water-Drops von Noch ausgießen , da mir die Möglichkeit des Erwärmens und modellieren sehr gut gefällt. Erfahrung hab ich in diesen Bereich auch keine, aber bei den Versuchen habe ich festgestellt, dass sich die erhärtete Masse als ganzes wieder von Bachbett lösen lässt. Ich muss erst auf einen Tag warten an dem ich mich darüber traue;)





    Und noch ein schneller Schnappschuss!

    Gruass, Peter




    Intellibox IR, IntelliLight, Light@Night, Selbstbau gleis Code 70, Rückmeldung: LocoNet, QDecoder, MBTronik WA5, Win-Digipet, Dc Car Stahldraht,

  • Peter

    Ich schliesse mich meinen Vorrednern an!

    Diese erste Wasser Schicht werde ich mit den Water-Drops von Noch ausgießen , da mir die Möglichkeit des Erwärmens und modellieren sehr gut gefällt. Erfahrung hab ich in diesen Bereich auch keine, aber bei den Versuchen habe ich festgestellt, dass sich die erhärtete Masse als ganzes wieder von Bachbett lösen lässt.

    Wenn du ein(en) Heissluftfön/-gebläse (z.B. von Leister, Steinel etc.) hast, dann kannst du das "Wasser" nachträglich wieder erwärmen/verflüssigen und neu modellieren. Dann musst du nicht unbedingt die ganze Masse wieder rausreissen. Mit einem normalen Haartrockner funktionierts allerdings nicht.

    Gruss

  • Hallo Peter,


    bin grad erst auf Deine Anlage und den faszinierend detaillierten Landschaftsbau aufmerksam geworden...:huh:


    Ist ja genial wie Du das umsetzst:thumbup:- und noch dazu mit so schönen (temporären) Baustellenszenen.:D Das trifft voll meinen Geschmack!^^


    Da werd ich wohl noch viele Seiten nachlesen müssen...;)


    Gruß Matthias

  • Hallo Walter, Reto, Aad, Daniel, René, Matthias und Steve,


    herzlichen Dank für eure Kommentare, freut mich und


    Daniel, herzlichen Dank für die Fotos, nach 4 Jahren an der Plessur kennt man schon fast jeden Stein und Standort!

    Und Steve hat recht, die Anlagenkante hatte ich in Natura noch gar nicht gesehen:K

    Auf deinen Bilder ist weniger Wasserstand, da sieht man dann schon mehr vom Untergrund, Danke nochmal!

    a werd ich wohl noch viele Seiten nachlesen müssen...

    Hallo Matthias, schön wenn es dir gefällt, schaue, auch wenn ich es nicht immer Kommentiere, auch gerne die Post´s deiner GSB-Anlage an!

    Wenn du ein(en) Heissluftfön/-gebläse

    Hallo René, genau so hab ich es gemacht, (Bosch) und hier die Bilder dazu:


    Da ich eigentliche keine Erfahrung mit den Waterdrops hatte gefiel mir die Möglichkeit, falls ich nicht damit zurecht komme, einfach alles zu entfernen!


    Die erhitze Masse wird mit farbigen Waterdrops eingefärbt, wobei es nur ganz wenig Farbe benötigt, da sie sehr intensiv sind und mal an den Staustufen ausgegossen. Die Masse rinnt, trotz der 180 Grad nicht weit. Doch dies wusste ich.

    So wurde es erstmal sehr fleckig:




    Sobald dies halbwegs den ganzen Bach füllt, blase ich mit dem Heißluftföhn die Masse flußaufwärts. Dabei verteilt sie sich eigentlich sehr gut und ich hab überall so 2 bis 4 mm liegen.




    Nun habe ich die Masse nur mehr stellenweiße ganz kurz angewärmt und mit der Rückseite von einem spitzen Pinsel, bearbeitet.

    Gedrückt, gezogen und geformt. Mit der Konsitenz der Masse ist es ungefähr gleich wie wenn man mit gekochten Zucker, Schaustücke formt. Da ist mir mein erster erlernter Beruf immer eine große Hilfe!


    Das sieht dann so aus:




    und so wenn alles bearbeitet ist:







    Dadurch, dass die Masse immer noch glasklar ist, sieht man ganze viele modellierte Stellen noch nicht. Hier eine Stelle an der bereits ganz leicht die erste Schicht der Gischt probeweise aufgetragen ist. Dadurch verschwindet das glasklare Wasser welches ja durch Luft aufgeschäumt wird und dadurch undurchsichtig wirkt. Am Rand soll es jedoch transparent bleiben.







    Jetzt werden die ganzen Randbereiche mit eventuell ins Wasser ragende Pflanzen plaziert. Moose die auch unter Wasser stehen kommen auch erst jetzt drann.

    Würde man dies von Anfang an machen, so würde einem der Heißluftföhn alles Verbrennen oder Schmelzen.

    Ab jetzt arbeite ich mit den vertrauten Produkten vom Platzbach weiter.




    Bis jetzt ist mir alles so gelungen wie ich es mir vorgestellt habe.

    Gruass, Peter




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  • Peter, das ist wohl der absolute Hammer !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Dieser Bach schäumt und bringt so ein Felling rüber, das ist ja sagenhaft.

    Ich freu mich mega, bis die Vegetation reinwächst.

    liebe Gruess

    Thomas

  • Hallo Peter

    Was für eine tolle Erfrischung bietest du uns am Morgen mit deinen gelungenen Bergbächen! Im ersten Versuch hast du schon ein Meisterwerk geschaffen.

    Bewundernde Grüsse

    Bernie

  • Hallo Peter,


    habe schon lange hier keinen Kommentar mehr hinterlaßen, zu deinen sehr guten Baufortschritten an der Arosalinie :respekt:.

    Eine wirklich tolle Umsetzung und Herangehensweise des Baches und eine gute Inspiration/Anregung für unsere MEGO

    Anlage, da wir auch noch nach geeigneten Methoden suchen für Gewässer Nachbildungen (Landwasser etc.).

    Ist quasi eine tolles Tutorial geworden.

    Freue mich auf die nächsten Fortschritte.


    Gruß Manne