Auf nach Arosa, Station Langwies

  • Hallo zusammen


    und nochmal ein Dankeschön für eure Kommentare!


    So, von großen nun wieder zu etwas kleineren Bastelein. Ich hatte hier von meinem Umbauten bei den MicroScale Signalen berichtet.

    Die sind nun fertig und für den Einbau bereit:



    Die zwei IR-Led´s sind für das Carsytem und daraus wird noch ein Strauch, welcher hier auch im Original steht!






    Des weiteren wollte ich schon lange die Leitung für Signaltechnik an meiner Mauer montieren. Da hier sehr kleine Schellen montiert sind und die nun bei meinem Ätzteilen dabei waren konnte ich diese Aufgabe erledigen! Die Streifen sind 4mm lang und haben 7 Knickstellen. Das mach ich nie wieder, da man sie kaum sieht!!!








    Und am Bahnhof fehlte ja auch noch einiges:



    Auch wenn die Lampe an dieser Stelle noch kleiner ist, so bin ich doch recht zufrieden! Eine 402er Led ist darin platziert!

    Das wurde aus Toms Uhr....natürlich auch beleuchtet, doch dies bekommt ihr bei einem späteren Video zu sehen!

    Auf das kleine Schlossermeisterwerk bin ich selbst sehr stolz, da es eine Eigenkreation ist und alles aus Neusilber geätz.






    Auf diesem Foto erkennt man auch dass ich mal die ganzen Holzäste an den alten Balken nachgebildet habe. Im oberen Teil sieht man die Augen der Äste! Das Original ist vollgepflastert mit Astaugen!


    Und zu guter letzt wurde auch das Stationsschild montiert. Da auch dieses viel zu groß war, wurde etwas verkleinert! Beleuchtet versteht sich und auch von MicroScale!




    Ebenso wurde die neue Beschriftung angebracht. Jetzt wartet noch das Dach, Unterseite sowie Oberseite und die Dachrinnen!

    Innenbeleuchtung ist auch schon in drei Räumen verbaut.


    Bis bald,


    Gruass, Peter




    Intellibox IR, IntelliLight, Light@Night, Selbstbau gleis Code 70, Rückmeldung: LocoNet, QDecoder, MBTronik WA5, Win-Digipet, Dc Car Stahldraht,

  • Hallo Peter,


    „unglaublich“ hat Michiel schon geschrieben, ich füge dann noch „Wahnsinn“ hinzu. (Im positiven Sinn natürlich)

    Die Schellen haben 7 Knickstellen!? Ich würde durchdrehen bei diesen kleinen Teilen ...


    Viele Grüße und viel Erfolg weiter

    Volker

  • Hallo Peter


    Nur Daumen hoch reicht definitiv nicht. Das ist genial. Da denkt doch einer sogar noch an die Astlöcher. Und ich dachte, dass ich manchmal schon zu weit gehe. Ich würde mich nicht wundern, wenn die Uhr sogar läuft...

    Wie hast du eigentlich die Beschriftung gemacht?


    Gruss Renato

  • Hallo Peter

    Diese Perfektion beeindruckt mich zutiefst. Astlöcher, Schellen für Leitungen... Und das nicht etwa für ein Diorama, sondern eine ganze Anlage. Du setzt da neue Massstäbe!

    Bewundernde Grüsse, Bernie

  • Hallo zusammen


    und herzlichen Dank nochmal für eure Kommentare und das Besuchen meiner Seite!


    Wie hast du eigentlich die Beschriftung gemacht?

    Hallo Renato, die Abreiber habe ich mir bei Modellbahnkeller bestellt!


    hier noch ein Tipp für Astlöcher, sofern nicht schon bekannt:

    Besten Dank Bob, coole Methode, aber das ist mir dann auch zu Aufwendig:thumbsup:


    Bevor ich mit dem eigentlichen Bericht beginne noch eine kleine Notiz am Rande:


    Wer genügend Strom am Gleis hat ist enorm im Vorteil!


    Irgendwie hatte ich mir mal meine Stromverbrauch ausgerechnet und dachte mir damals, dass das Thema Strom erledigt ist!

    Im laufe der letzten drei Jahre wuchs meine Sammlung ganz entspannt an. Fast jeder Neuzugang kam auf die Anlage und blieb da stehen.

    Ja, ich baue bei vollem Betrieb!

    So verkehren auf meiner bescheidenen Linie 10 Garnituren und die Allegras oder Steuerwagen permanent mit Innenraumbeleuchtung!

    Weitere Loks waren noch abgestellt.


    Ich berichtete ja schon vor einiger Zeit, dass manchmal Weichen nicht geschaltet wurden. In WinDigipet war immer alles richtig gestellt und angezeigt!

    Nach dem im Frühjahr weitere Loks dazukamen wunderte mich nur, dass deren Fahrverhalten bzw. Anhaltepositionen nicht mit den üblichen Abläufen der älteren Loks mit Lokpilot 4 mithalten konnte:


    Ich kontrollierte wiederum meine Verkabelung, erneuerte an einigen Stellen die Verbindungen um nichts damit verbessert zu haben. Im Grund wusste ich auch, dass ich bei der Verkabelung auch immer sehr gewissenhaft arbeitete. Die Loks wurden mit gänderten CV´s mehrfach eingemessen um immer wieder festzustellen, dass sich nichts geändert hat.


    So musste ich feststellen, dass doch zu wenig Digitalstrom am Gleis vorhanden war. Was ich komplett unterschätze waren die 70 IR-Led die so ja eigentlich nicht viel Strom benötigen, jedoch durch die Wiederstände der Led´s eine Menge Strom vernichtet wird!!!


    So wurden die Trafos durch Stärkere ausgetauscht und ein dritter Boosterkreis wird nun hinzukommen!


    Und so lernt man schön dazu und bezahlt ganz ordenlich Nerven dafür;)


    So und nun zum eigentlichen Bericht mit viel weniger Text:)


    Vom Bau des oberen Bachlaufes des Platzbach hatte ich hier schon berichtet!


    Mit etwas Wehmut musste ich feststellen, dass dies meine letzte Brücke an dem Projekt ist.

    Als erstes nochmal das Original:




    Und nun die Geschichte dazu:

    Transport der zwei Stahlträger und des Holzes aus Chur kommend. Beim Holz handelt es sich um Lindenholz!





    Der Bauzug lässt Palätsch hinter sich.



    Ankunft in Langwies. Hier musste dann erst mal rangiert werden. Schafbauer Zippert beochtet die abwechslungsreiche Fuhre!






    Die Betonfundamente sind von meinem Team bereits erstell worden und die Stahlträger werden gerade eingesetzt. Jetzt müssen wir erst noch Gras über die ganze Sache wachsen lassen und dann kommt die Brücke. (Daniel hatte etwas Zeit um das Betonwerk für diese kleine Baustelle zu öffnen! Marc muss mit den Beton für seine Tunnelbaustelle noch etwas warten;))







    An den Bildern erkennt man gut meine Bauweise. Mithilfe des PU Klebeschaumes, welcher mit einer PU-Pistole wirklich fein dosiert werden kann, gehen auch solch einbauten wie beim Haus Wiedmer im Hintergrund recht genau!


    Wird bald fortgesetzt,


    Gruass, Peter




    Intellibox IR, IntelliLight, Light@Night, Selbstbau gleis Code 70, Rückmeldung: LocoNet, QDecoder, MBTronik WA5, Win-Digipet, Dc Car Stahldraht,

  • Hallo zusammen!


    Peter, da hast Du einmal anschaulich erklärt, warum man für "Fahren" und "Schalten" voneinander trennen sollte. Positiver Nebeneffekt: Wenn man so verfährt, dann legt eine Lok, die einen Kurzschluss verursacht nicht gleich die ganze Anlage lahm, sondern das Zubehör läßt sich weiterhin schalten.

    Eine Frage zu Deinen Decodereinstellungen: Man kann die Decoder ja so einstellen, dass sie ihre Fahrgeschwindigkeit auf eine Referenzspannung berechnen. Ich stelle da immer 12V ein, da die Analoge Lok mit Ihrem Motor dafür ausgelegt sind. Ich muß einem Motor mit einem Digitaldecoder nicht auf einmal 16V verpassen. Das macht den ja auch nicht glücklicher, sondern fördert nur den Verschleiß. Ab Werk werden in den Decodern die Geschwindigkeit meist auf die Digitalspannung am Gleis berechnet. Wenn die also etwas einbricht, verändern sich natürlich die Parameter. Hast Du das bei Dir auch so eingestellt?

    Positiver Nebeneffekt: Man kann somit die maximale Geschwindigkeit einstellen. Meine Xrot ist zum Beispiel auf 7V max. eingestellt. Egal, wo ich die auf eine Anlage stelle, wird sie nicht schneller als mit angelegten 7V fahren.


    Grüße,

    Marco

  • Hallo Marco,


    ich hatte hauptsächlich die Geschwindigkeit über CV 5 eingestellt. Dass man in CV 67-94 die Motorspannung einer Fahrstufe zuorden kann wusste ich gar nicht. Hatte ich auch noch nie gehört! Danke wieder was gelernt, da kann man ordentlich Stromsparen!


    Ich war auch der Meinung, dass bei der Trennung zwischen "Schalten" und "Fahren" stets nur von der Stromversorgung gesprochen wird. Diese wird ja auch durch einen seperaten Kreis gespeist! Dass auch die Digitalspannung abfallen kann, hab ich erst jetzt gelernt und begriffen! Da ja alle Züge immer Problemlos gefahren sind, war für mich lange das Problem nicht sichtbar. Bei meinen Projekten im Märklinzeitalter wurden seinerzeit je mehr Züge unterwegs waren alle Züge langsamer (auch Digital)!


    Wie gesagt, dies ist meine erste "richtige" Anlage seit 25 Jahren, davor wurde nur theoretisches Wissen aufgesaugt und ich lerne extrem dazu.

    Dieses Wissen wird dann bei meinem nächsten Projekt für viel weniger Störfeuer sorgen!

    Gruass, Peter




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  • Hallo Peter,


    Das meine ich nicht. Die vonDir genannten CVs machen unter Umständen auch Probleme, wenn Du Soundloks hast. Da sollte man an diesen Einstellungen nicht unbedingt drehen.

    Bei ZIMO ist es CV 57, bei ESU eine Andere. Da gibt es auch so etwas. Das hatten wir hier schon mal.

    Und Strom spart das auch keinen. Es definiert nur einen Referenzpunkt.

    Wenn Du Deine Anlage mit 16V betreibst, ist aktuell dann bei Fahrstufe 128 knapp 16V auch am Decoder/Motor. Wenn jetzt nur 14V da sind, weil die Spannung einbricht, dann fährt die Lok bei Fahrstufe 128 dann halt nur mit 14V und entsprechend langsamer.

    Die Weg-Zeit-Berechnung Deines PC-Programms rechnet dann natürlich falsch und es kommt zu besagten Fehlern.

    Wenn Du den Decoder aber auf 12V referenzierst, dann Ist da zumindest in einem gewissen Rahmen egal, was da für eine Spannung ankommt. Fahrstufe 128 wird immer 12V und die daraus resultierende Geschwindigkeit der Lok sein. Egal, ob 16, 15 oder 14V am Gleis anliegen.

    Davon mal ganz davon ab: Deine Booster sollten schon den nötigen Strom (Ampere) zur Verfügung stellen. Sparen kannst Du sicher, in dem Deinem PC-Programm sagst, es soll die Innenbeleuchtung im Schattenbahnhof ausstellen. Weiter kann man auch den Sound ein- ausfaden lassen, so dass die Fahrzeuge nur „Krach“ im sichtbaren Teil der Anlage machen. Das spart nicht wirklich was, aber ist aber doch auch irgendwie vorbildgerecht.


    Grüße,

    Marco