Auf nach Arosa, Station Langwies

  • Hallo Stephan,


    dann nehm ich dass mal als Kompliment....;)und weiter gehts:


    Eine Baustelle, welche von mir immer wieder weitergeschoben wurde, ist die Tunneloberleitung.

    Im großen Wendel (beim Langwieser Viadukt) hatte ich von vornherein beabsichtigt, bei einem Lichtraumprofil von 80mm auf der unterseite der oberen Trassen direkt mit den Schleifern anzuliegen und so zu fahren. Die Trennstellen der Trassen wurden nicht im rechten Winklel ausgeführt, sondern in einem spitzen Winkel. (siehe Foto)

    Da mir das Glattschleifen zu unsicher war, hab ich die Trassenelemente mit Sprühspachtel versehen und nach dem trocknen mit Naßschleifpapier wirklich super glatt bekommen. Funktioniert auch einwandfrei!

    Da in meinem zweitem (auf dem Palätsch-Schenkel) umgebauten Wendel (Zuerst nur zwei Umdrehungen) noch eine dritte Ebene eingebaut wurde, musste auch auf dieser Seite eine Schatten-Oberleitung eingebaut werden. Dies hatte ich auch ganz einfach mit Schienenprofilen welche an die Unterseite der oberen Trasse gelötet wurden umgesetzt (zur Befestigung waren kleine Schrauben montiert)!

    Da mich aber hier die Oberleitungsfänger nie so richtig überzeugten und eher sehr zerbrechlich wirkten, kam auch kein befriedigendes Gefühl auf!

    Sämtliche Rangier- und Abstellgleise im Schattenbereich kommen ohne Oberleitung aus, da alle Segmente bereits in der Planung mit einer ausreichenden Öffnung versehen wurde.


    Und dann bekam ich von einem sehr guten Modellbahnkollegen, ihr wisst schon wen ich meine;) (Danke Georg) die Zeitschrift "Modellbahn Schweiz" in die Hand.

    Und da fand sich eine, aus meiner Sicht, meinen Anforderungen entsprechende Anleitung! Wirklich ein schöner Artikel von Stephan Kraus, welchen ich so umsetzen wollte!


    Das Material war jetzt nicht mehr Neusilber (Schienenprofile) sonder Autogen-Schweißdrähte. Mein Baumarkt, hatte nur die 2mm als dünnsten Draht, dafür super stabil!

    Und so schauts aus:



    Hier der Fang zum großem Wendel


    und die Unterseite vom großem Wendel mit den Übergängen der einzelnen Trassen-Bretter mit der grauen Spritzspachtel aus dem Autobedarf.





    Die Steher wechseln sich ab, einmal mit einem einfachen Steher gefolgt von einem mit zwei Stehern und Quasi dem Quertragewerk!




    Da ja der Fahrbetrieb durch die ganzen Bauarbeiten nicht gestört werden darf, gehen die jeweiligen Baufortschirtte etwas langsamer als geplant voran!

    Bis bald,

    Gruaß, Peter




    Intellibox IR, IntelliLight, Light@Night, Selbstbau gleis Code 70, Rückmeldung: LocoNet, QDecoder, MBTronik WA5, Win-Digipet, Dc Car Stahldraht,

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  • kleiner Tipp, stecke auf die Gewindestangen innerhalb der Absturzsicherung KS-Rohre, (siehe Foto) dann hast Du für alle Fälle einen Kratzschutz bei Entgleisungen.

    das ist eine geile Idee! Danke!

    Extrem wichtig auch die Absturzsicherung
    20181229_210922.jpg

    Bevor ich die angebracht hatte, fiel mir mein 9914 runter ... autsch, Totalschaden!


    Peter :

    die Idee mit dem Schweißdraht, auch genial! Die werd ich mir wohl glatt fladern und beim Neubau der großen Wendel gleich anwenden :P


    Ich bin auf einen Erfahrungsbericht gespannt bzgl. der Fahrten mit dem Bügel an den Trassenbrettern, ungewöhnlich, aber eine sehr pfiffige Idee.


    lg

  • Hallo Didi, hallo Stephan,


    Didi , danke für diesen Tipp, klingt einleuchtend!


    Stephan Rewitzer  



    Ich bin auf einen Erfahrungsbericht gespannt bzgl. der Fahrten mit dem Bügel an den Trassenbrettern, ungewöhnlich, aber eine sehr pfiffige Idee.


    Stephan, bis jetzt läuft alles ohne Probleme, die Schleifer schleifen ganz leise und ohne Anzeichen eines Wiederstandes über oder besser gesagt unter den Trassen-Übergängen hindurch. Ehrlich gesagt, rechne ich da auch nicht mehr mit Problemen.....;)


    Wenn ich dann Videos hochlade, kannst du/ihr dich/euch überzeugen,

    Gruaß, Peter




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  • Hallo Peter


    Ja danke! Kreative Ideen, ich hätte nicht gedacht, dass das mit Spachtel und schleifen funktioniert (!) und ein toller Tipp mit dem Schweissdraht!

    Wenn man da mal draufgekommen ist, dann klingt es voll logisch und naheliegend... :)

    Beste Grüsse - Carlo


    Anlage H0m "Rhaetian Flyer" - Proto-Freelance RhB, FO "Vom Oberalp über Albula und Bernina nach Tirano".
    Gesamtplan V1 steht; Testetappe ohne Gelände, fertig und betriebsfähig; z.Z. Staging Zunge 1 im Bau, 90% komplett

  • Hoi zämma,


    Carlo, die Spritzspachtel war auch nur so eine Notlösung, da ich nicht wusste was ich mit der Dose anstellen sollte. Also hab ich mal probiert!

    Die wird aber mit einem ganz feinen Schleifpapier nass geschliefen. Wie bei Autoreperaturen!


    In der zwischenzeit passieren bei meiner Anlage nur kleine Fortschritte. Hier mal ein kleiner Status quo meiner Baustellen:

    Die größte Baustelle, auch vom räumliche Umfang her ist die installierung des Carsystem.

    Da in meinem Bereich ausschließlich einspurige Fahrbahnen vorhanden sind, wird auch mein Carsystem einspurig.

    Das knifflige dabei war jetzt für mich den Gegenverkehr zu organisieren. Beim Vorbild gibt es die Ausweichstellen und auf meiner Moba auch.

    Im Prinzip hab ich eine zweispurige Strecke aufgebaut mit der Breite einer einspurigen Strasse. Dafür liegen die Stahldrähte, welche die Lenkmagneten führen, ca. 5 mm parallel beieinander. An den Ausweichstellen wird die Fahrbahn dann effektiv zweispurig. Dort muss dann immer ein Fahrzeug warten, bis der Gegenverkehr die Passage passiert hat.

    Dies wird alles mit Windigipet über die Fahrstrassen und den Bedingungen erledigt. Dafür werden 70 Reedkontakt welche eine Kontaktstrecke aktivieren eingebaut.

    Dafür verwende ich die Uhlenbrock Rückmeldemodule für das 3-Leitersystem, welches auch für die Reedkontakte geeignet ist.

    Ein größeres Problem ist, dass die winzingen PKW Magnete nicht immer zuverlässig genug den Reedkontakt schließen. Gab sogar einen Moment wo ich auf das Car-System verzichten wollte.....grins

    Aber dann: habe ich über den DC Car - Shop diese hochsensiblen Reedschalter endteckt und gleich spendiert. Die schalten auch bei den PkW Magneten bereits zwei drei Millimeter vorher, so empfindlich sind die!


    Mit einer länge von 4mm sind sie auch sehr einfach einzubauen!

    Da alle Strassen-Trassen noch abnehmbar sind wird der Einbau und die Verkabelung am Schreibtisch stattfinden, was recht angenehm ist!

    Bei den Abzweigungen, bei mir gibt es nur 7 Servos und da hab ich mich für die Miniservos von Weichen Walter entschieden. Durch ihre geringe Größe sind sie bereits ohne Deckel befahrbar was für die Justierung unheimlich praktisch ist! Zwei nebeneinander liegende Bohrungen von je 8mm reichen aus.





    Hier sind die Drähte nur provisorisch, zum Zeigen eingelgt. Wenn alles funktioniert kommt über die Weiche eine dünne 0,3mm Plastikabdeckung und wird mit Acryl-Strukturpaste, welche bei mir die komplette Asphaltoberfläche darstellen wird, abgeschlossen. Somit ist die Strasse dann bereits fertig.

    Da man durch den Stahldraht keine Wasserhaltigen Produkte verwenden darf (Rost!!) ist dies so (mit der Acrylpast) eine ganz unkomplizierte Lösung.

    Kanaldeckel werden noch vorher platziert und in die noch weiche Strukturpaste können am Rand noch die Wasserrinnen eingedrückt werden. Doch dazu noch mehr wenn es soweit ist!


    Hier mal ein Bild vom Inneren eines selbstgebauten Modelles. Da beide Akkus korridirt waren, mussten neue rein und der Ein-Ausschalter bekommt auch eine neue Leitung. Alle Lichter sind funktionsfähig, gleich wie die vier gelben Warnlichter. Alles 402er Leds.

    Der Datenaustausch findet per IR-Led statt und dafür werden auch am Strassenrand kleine IR-Strahler eingebaut. Diese wird man aber nicht sehen. Es gebe auch die möglichkeit die ganze Anlage zu bestrahlen, dies würde aber noch mehr Reedkontakte erfordern, da dann die Befehle jederzeit an die Autos abgeben werden und das Auto sofort reagiert. Ich bevorzuge aber etwas längere Rückmeldeabschnitte und gebe den Autos die Befehle nur punktuell. Damit sie zum Beispiel in den Ausweichstellen exakt stehen bleiben, da dort ja nicht viel Platz ist. Der Empfang kann durch Wiederstände von 3 - 15cm kontrolliert werden.

    Die Autos werden trotzdem schön langsam Abremsen, mit Bremslich versteht sich und wieder langsam anfahren.

    Der Decoder ist ein DC 07 von DC - Car, im DCC - Format.

    Hier einige Infos für Interessierte:

    http://wiki.dc-car.de/index.php?title=Kategorie:DC07










    modell-bahn.ch/forum/wcf/index.php?attachment/7756/


    Den ÖAF hab ich vor ca. 10 Jahren gebaut. Heute Verkabelt man etwas anders wie damals!

    Die ersten Umbauten für Langwies werd ich aber erst machen wenn die Anlage eine Landschafts-Haut hat und alles läuft.


    Grob wurde mal auf dem Arosa-Karussel (Seite Palätsch) die Landschaftskontur abgesteckt. Diese Seite möchte ich sobald als möglich auch Landschaftlich abschliesen. Doch davor müssen die Autos noch laufen.




    Es werden maximal 1 bis zwei Autos auf der Strecke sein, doch kann es durch den Bahnhof manchmal vorkommen, dass doch mehr los ist.

    Bei den Autos sind geplant ein kurzer Holzlaster voll, ein kurzer Holzlaster leer die jeweils gegeneinder fahren.

    Einige PKW´s, Müllauto und Traktoren und Aebis! Also noch viel Arbeit!


    Eine weitere Baustelle ist im Moment das Erstellen von Nutzen zum Ätzen.

    Dafür musste ich mich jetzt aber in Corel Draw einlernen, da die Flächenfüllungen in Draftsight sich nicht eigenen.

    Zum Ätzen kommen dann viele Teile für die Oberleitung, samt zwei unterschielichen Quertragwerken. In Langwies gibt es 4 Tragwerke wobei eines ein kleines ist,

    ich hab mir nach den Angaben von Furrer+Frey https://catalog.furrerfrey.ch/…ssentrager.html#menu-3407 einen Querträger mit den Massen für J60 gezeichnet und die längeren dürften J100 sein.

    Dabei hab ich unheimlich viel Hilfe eines Forumskollegen erhalten. Doch dazu später mehr!

    Diese Projekte möchte ich gerne Ätzen:










    Trafohäuschen in Palätsch



    Hier die Steher inklusive Leitplanken!


    Und die Unterführung wird auch schon angegangen:


    Hier das zugehörige Trassenbrett welches einen Höhenunterschied an den linken Enden von ca. 16 cm hat. In die rechte Kurve wird die Unterführung eingebaut.

    Zu achten hab ich darauf, dass alle Zugmaschienen von der Höhe durchkommen und da die Fahrzeuge in der Länge ausscheren das Mauerwerk etwas breiter wird. Durch die fast quatratische Form der Einfahrt, wird man diese Erweiterung nicht wahrnehmen.



    Rechts sieht man sehr schön die Wasserrinnen.


    So, das muss erst mal wieder langen, bis bald,

    Gruaß, Peter




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  • Hallo Peter,


    spannender Fortschrittsbericht ! Toll wie fix es bei dir vorangeht...und was du alles so rausfindest.

    Ich hatte auch mal über ein Carsystem nachgedacht, aber das schreckt ja schon fast ab, was man dazu wieder für Sonderwissen braucht. Für dich der schon die zweite oder dritte Anlage baut aber sicher genau die richtige Herausforderung !


    Grüße Andreas

  • Hallo Peter


    Wirklich krass, was mit dem Car System alles möglich ist, ein spannendes Projekt! Wenn man sieht was alles in die doch deutlich kleineren Autos reinpasst, dann müsste bei den Lokomotiven eigentlich entsprechend noch mehr möglich sein...


    Betreffs Reed-Schalter: Hast Du mal Hall-Sensoren angeschaut? Diese brauchen zwar 3 Drähte, sind aber auch sehr empfîndlich und klein (es gibt bereits SMD Varianten) und extrem zuverlässig. Ich verwende Hall-Sensoren für die Zug-Rückmeldungen. Auf diese Weise brauche ich die Schienen nicht aufzutrennen und kann die Melder auch nachträglich noch verschieben oder ergänzen.

    Beste Grüsse - Carlo


    Anlage H0m "Rhaetian Flyer" - Proto-Freelance RhB, FO "Vom Oberalp über Albula und Bernina nach Tirano".
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  • Super Peter, ich habe ja das letzte mal schon ein wenig gesehen. 👍🏻

    Car System ist nach wie vor faszinierend 😃

    Auf dein Projekt mit der Oberleitung bin ich schon ganz gespannt 😃😃😃

    Lg Georg

  • Hallo Peter,


    tolle Fortschritte, die Oberleitung -Geschichte interessiert mich auch brennend

    wenn es soweit ist.



    Gruß Manne

    Mitglied der Modelleisenbahn-Gruppe-Ostfildern.e V. kurz MEGO e.V. hier


    Vorankündigung Fahrtag MEGO 08.12.2019

  • Hallo Peter,


    Dein Car-System ist ebenfalls faszinierend, da braucht es einen intensiven Vorplanung um das alles funktionierend im Modell umzusetzen!


    Weiter so!


    Grüsse, Michiel

    Filisur 2.0 - St.Moritz und weiter nach Alp Grüm / H0m-Doppelstock-Segmentanlage /Selbstbauweichen/ Peco-Gleis / DCC /Xpressnet

  • Hallo Zusammen,


    hallo Carlo,

    Hallo Peter


    Wirklich krass, was mit dem Car System alles möglich ist, ein spannendes Projekt! Wenn man sieht was alles in die doch deutlich kleineren Autos reinpasst, dann müsste bei den Lokomotiven eigentlich entsprechend noch mehr möglich sein...


    Betreffs Reed-Schalter: Hast Du mal Hall-Sensoren angeschaut? Diese brauchen zwar 3 Drähte, sind aber auch sehr empfîndlich und klein (es gibt bereits SMD Varianten) und extrem zuverlässig. Ich verwende Hall-Sensoren für die Zug-Rückmeldungen. Auf diese Weise brauche ich die Schienen nicht aufzutrennen und kann die Melder auch nachträglich noch verschieben oder ergänzen.

    ja hatte ich schon im Auge, aber durch die kleinen Lenkmagnete sind die Hallsensoren genauso störanfällig, bzw. manchmal nicht in der Lage zu melden. diese Reedkontakte sind im Prinzip SMD - Bauteile und benötigen halt nur 2 Kabel. Bei ca. 70 Stück macht dies schon was aus und ich bin froh wenn ich die jetzt alle angeschlossen habe!


    Bitte noch um etwas Geduld, aber das erste Video wird noch etwas dauern.

    Ist sicherlich nicht kompliziert, aber ich hab noch nie eins auf YT oder sonst wo hochgeladen und im Moment hab ich fast zu viele Baustellen offen....grins!

    Gruaß, Peter




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  • Hallo Robert,


    Oh ja, das mach ich!

    Das grundlegende Verständnis konnte ich mir mittlerweile zulegen, auf dieser Strecke wurde ganz oft an uns Modellbauer gedacht, fast nichts wiederholt sich, jeder Mast ein Unikat und auch beim Schaltposten , habe ich drei Steher!


    Gruaß, Peter




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  • Hoi zämma,


    seit geraumer Zeit bin ich bereits an der Unterführung in Palätsch dran!





    Da ich nun auch einen ersten Traktor für mein Carsytem erworben habe konnte ich mit der Unterführung starten.

    Zuerst mal war ich etwas geschokt, wie breit der Traktor von Faller ist.

    Ich geh mal davon aus, dass ich mir noch kleiner Modelle umbaue, aber erstens wird dies noch dauern und sollten derUmbau nicht funktionieren hab ich den Faller Traktor.

    Mit einer Spurbreite von 3,5 cm ist der Massey Fergurson wirklich breit und so musste ich doch noch sehr viele Korrekturen, bei den Straßen-Trassen durchführen um auch Begenungen zuzulassen.

    Ebenso musste die Unterführung etwas größer in Angriff genommen werden was wiederum Auswirkungen auf den Standort von einem Fahrleitungs-Masten in der Kurve hatte! Der musste auch im Modell noch etwas von der Trasse weggerückt werden, damit die Fahrdrahtabhängung in der Kruve doch noch sehr nah am Original bleibt!

    Hier die Szene im Original:





    Jetzt steht der Rohbau: Beim ersten Bild sieht man die Höhenlagen der einzelnen Abgänge, die Einfahrt in die Unterführung ist in der Waagrechten,

    alles andere musste der Trasse angepasst werden. Mit meiner Miniwasserwaage konnte ich aber schön kontrollieren.

    Ihr seht selbst was das für eine Arbeit war!

    Der Lageplan wurde schon 1: 1 übernommen, doch die Höhenunterschiede kann man nicht einfach abzeichnen, die müssen sich ergeben und waren immer ein Problem. Die haben mich eigentlich das meiste Hirnschmalz gekostet, da dieser Streckenabschnitt gekürzt wurde!








    Hier der Gegenschuß.

    Die Fahrbahn zeigt deutlich wie oft etwas verändert wurde.......ein gutes Beispiel wie ich Kompromisse zwischen Modell, Funktionsfähigkeit und Originalvorlage eingehen muss!




    Ich denke, für mich hab ich den Gesamteindruck halbwegs eingefangen.

    Diesmal hab ich mit Forex gearbeitet, da es sich leicht biegen und bearbeiten lässt!

    Die Schalungsfugen wurden leicht graviert und anschließend wurde die ganze Fläche mit Strukturpaste leicht abgezogen.

    Im trockenen Zustand angeschliefen und als letztes kommt dann ein leicht hellgraues Washing darüber. Ob mit verschmutzer Wasserfarebnbrühe oder ein gekauftes Washing ist eigentlich egal. Funktioniert beides sehr gut!

    Hier ein Versuch:






    In der Decke wären noch Lichtausgänge, die ich zwar an der Oberfläche nachbaue, aber im Modell wird man die Scheinwerferlichter der Modellautos nicht erkenn können! Im oberen Drittel der Unterführung rechts, kann man die drei kleinen Ausschnitte erkennen!





    Die Sichtseite nach oben widerum lässt sich sehr gut darstellen!


    Bevor es hier aber weitergeht und Asphaltiert wird, müssen noch einige Testfahrten über die Software durchgeführt werden, damit dann nicht wieder die schöne Straße aufgerissen werden muss! Wäre dann zwar Vorbildlich, aber vermutlich an den falschen Stellen!




    Gruaß, Peter




    Intellibox IR, IntelliLight, Light@Night, Selbstbau gleis Code 70, Rückmeldung: LocoNet, QDecoder, MBTronik WA5, Win-Digipet, Dc Car Stahldraht,