Auf nach Arosa, Station Langwies

  • Hallo zusammen,


    danke Andreas, Reto, Volker, Carlo und Roger für eure Kommentare! 8o


    Da ich die Schneesicherungen für meine Dächer von der Station Langwies und meinem Gebäude schon des öfteren erwähnt habe, möchte ich nun die Entwicklungsschritte zeigen.
    Ursprünlich dachte ich, dass es nicht all zu kompliziert sein würde. Doch da wurde ich schon eines Besseren belehrt.
    Pro Dach handelt es sich um ca. 1000 solcher kleinen Details....hier das Original

    Beim ersten Versuch wurde der Abstand eines Schnittes zu klein gewählt und aus einen Schlitz wurde nichts:

    Ich möchte eine ganze Dachplattenreihe von oben in die Schneesicherung einschieben können und dann nach unten drücken, damit die nächste Lage wieder darüber zum liegen kommt.

    Diesmal hat der Schlitz geklappt, doch durch die gerade Ausführung der ganzen Konstruktion, konnte ich die nächste Reihe nicht über die erste Reihe legen.
    Das sieht dann so aus und war bereits eine extrem Nerven aufreibende Sache. Da wollt ich schon aufgeben.

    Man kann gut erkennen, dass die Platten nicht übereinander liegen.
    Nächster Versuch:

    Jetzt wurde eine Überhöhung eingeplant, dann ging es schon leichter:

    Jetzt kann man auch meine Idee dahinter verstehen. Ich klebe mir die Schneesicherungsstreifen im Abstand einer halben Dachplatte auf, dazwischen immer genaue Distanzstücke. Bis dahin hatte ich mir noch keine Gedanken über das Verkleben der Platten gemacht. Da ich ja immer eine ganze Reihe Platten einschieben möchte und dies auch noch lange dauert, habe ich mir jetzt die Platten länger gezeichnet. Damit kann ich dann mit einem Pinsel von der Dachgibelseite aus gesehen mit einem Pinsel unter die Dachplatten streichen und muss nicht mehr so aufpassen, dass ich mir meine Schlitze in den Sicherungen verklebe!

    Noch ein Bild aus der Nähe:

    Die Dachplatten sind aus normalen Papier und die Schneesicherung aus 0,5mm starken Karton. Mit Airbrush werde ich im Nachhinein färbeln. Die Schneesicherungen werden dadurch vermutlich erst wieder durchs granieren leicht sichtbar werden.
    Vom Aufwand, kann ich da bereits meine Geduldsprobe fürs Schienennageln testen. Mal schauen ?(:/:D Wenns Resultat passt, sollte sich der Aufwand lohnen.
    Hoffe meine Gedankengänge sind verständlich?





    Gruß, Peter

    Gruass, Peter




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  • Hallo Peter,


    sehr schöne Details. (ich müsste dafür wohl schon eine Lupe benutzen)
    Bin gespannt, wie das ganze Dach dann wirken wird.
    Die Papierstreifen liegen ja hohl. Besteht die Gefahr, dass sich die Dachfläche beim Kleben oder Lackieren verziehen?


    Viele Grüsse
    Volker

  • Hallo zusammen,


    danke Martin :D , du hast natürlich recht, die sind hohl.....
    und Volker, das werde ich nie herausfinden.
    Meine Ursprüngliche Vorgehensweise hat nicht funktioniert, weil ich viel zu ungenau gearbeitet habe und das Punktgenaue platzieren der Dachplatten auf die ganze länge nicht mehr möglich war.
    Bei 56 Streifen entstand eine Abweichung von fast 0,5mm und dadurch konnte ich meine Platten nicht in die vorhergesehenen Schlitze und Ausschnitte schieben. :mauer:


    So wurde das vorhaben Schneesicherung zu Grabe getragen :cursing: 8| :cursing:


    Doch der Ehrgeiz hat mir keine Ruhe gelassen und so konnte ich mit dem Vorhanden Material nach 24 Stunden Denkverbot doch noch ein schönes
    Dach herstellen. :love:
    Sobald auch die zweite Hälft geklebt ist und farblich behandelt wurde, werde ich berichten!


    Gruß, Peter

    Gruass, Peter




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  • Doch der Ehrgeiz hat mir keine Ruhe gelassen und so konnte ich mit dem Vorhanden Material nach 24 Stunden Denkverbot doch noch ein schönes
    Dach herstellen.
    Sobald auch die zweite Hälft geklebt ist und farblich behandelt wurde, werde ich berichten!

    Hallo Peter,


    das freut uns natürlich für dich, bei soooooo viiiiiiiieeeeellllll Einsatz muss doch was zählbares bei rumkommen .... oder ????

  • Hallo zusammen, danke allen fürs Besuchen und Kommentieren meiner Baufortschritte, wenn man dies so nennen will! Zwei Gebäude über den Winter ist nicht gerade der große Fortschritt :whistling: Ich habe aber noch immer großen Spaß daran (wieder gefunden, nachdem mich die Schneesicherungen etwas aus der Bahn geworfen haben) und weiß natürlich wie schnell dann der Rohbau aufgestellt ist. So jetzt nochmal zu den Schneesicherungen:




    Hier ist bereits eine ganze Dachhälfte mit den Streifen beklebt und man kann erkennen, dass die Sicherungen nicht mehr überall schön aus der vorgesehenen öffnung ragen. Alle Schieferplatten in die dafür vorgesehenen Schlitze zu schieben war extrem Nervenraubend.....deshalb auch der Frust....es hat nicht so gefunzt wie ich wollte, dann Ärgert es mich noch mehr :mauer::mauer::mauer:@Ardez07 nochmal auf deine Frage Volker, wegen dem Verziehen.....der Abstand beträgt nur 1,8mm zwischen den Auflagen, da hat sich bei den Farbproben nichts gewölb. Ist zu wenig Abstand. Eine Nacht drüber schlafen bin ich die Sache von der anderen Seite angeganen und hab zuerst die Platten geklebt und die Öffnungne für die Sicherung frei gelassen. Mit dem Gedanken, diese später einfach durch zustecken.




    Diesmal hab ich die Längsstreifen als Hilfslinie verwendet, damit die Abstände stimmen. Da hat das Arbeiten schon wieder mehr Spaß gemacht! Da jetzt nur mehr ein kleiner Spitz heraus ragt, kann man ihn mit freiem Auge fast nicht mehr erkennen. Im Verhältniss zum Vorherigen Versuch ist das Ergebnis jetzt noch Maßstäblicher. Erster Farbauftrag:



    Die Platten wurde allen mit Aceton verdünnten Uhu Alleskleber verklebt. Den konnte ich richtig satt einfach auf die Platten tippen und die er ist schön eingezogen. Auf den Foto mag dies jetzt sehr schlampig wirken, doch mit freiem Auge wirkt es richtig gut. Aber auch hier lernte ich viel dazu, damit das Dach am Bahnhofsgebäude dann noch schöner wird.



    Hier eine Detailaufnahme. Leider machte ich beim Aufkleben dieser stabilen Schieferdachkonstruktion den Fehler die Dachfläche am Haus (besteht aus 0,8 Lindenholz und den Dachbalken) fast Vollflächig mit Leim einzustreichen.....ja genau durch die Oberlfächenspannung wurde das komplette Dach verzogen. Mittlerweile habe ich es wieder Saniert. Ein paar Tropfen kleber hätten leicht gereicht. Man lernt dazu, auch Dinge die mann schon wußte :saint:



    Sobald die Dachrinnen und alle Dateils verklebt sind folgen noch schöne Fotos. Und natürlich braucht auch ein Ziegeldach Schneesicherungen:




    Die waren viel einfacher :D Schöne Grüße aus Langwies, Peter

    Gruass, Peter




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  • Hallo Reto, Stefan, Jos, Daniel und alle Modellbahnfreunde,


    danke für die Komplimente :rolleyes::rolleyes::rolleyes: ,


    Stefan, das Wetter sollte passen, warm ist es auf jeden Fall :saint:


    Heute hab ich den Sonnenschein für eine Fotostrecke nutzen können. Mit jeden mal Fotografieren freu ich mich mehr über den Segmentbau, denn das Fotografieren bei Sonnenschein macht mir immer mehr Freude.
    Die Fotos sind mit einer Digitalen Sonykamera und meinem Handy entstanden:


    Das Gebäude ist so ziemlich Fertig, fehlt nur noch die Elektrik. Da jedoch mit jedem mal angreifen das Modell darunter leidet, werd ich es jetzt mal verräumen!
    Die kleinen Details, wie Handlauf bei den Stiegen, Vogelhäuschen, Wäschespinnen und so manches Detail für den Balkon werden später folgen.


    Als erstes ein Schnappschuss vom Fotoshooting




    , im Fotschertal, ein Seitental des Sellraintales. Die Höhenmeter könnten fast mit den 1320m von Langwies übereinstimmen. :love:













    Gruß, Peter

    Gruass, Peter




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  • Hallo Peter,


    ich kann da nur sagen wow :respekt: :thumbsup: , die Gebäude kommen da echt super zur Geltung.
    Einfach eine fantastische Umsetzung von dir und klasse Blick für die Details.
    Wünsch dir weiterhin gutes Gelingen bei deiner Arosa Moba.




    Gruß aus dem nicht ganz so hohen Schwarzwald :D Manfred

  • Hallo Peter


    Das ist für mich inspirierender Modellbau! Das Endresultat lässt keine Wünsche offen, der Weg dorthin war zwar nicht immer einfach und klar. Aber aus Fehlern lernt man bekanntlich.
    Ich freue mich auf weitere Modelle aus deiner Werkstatt!


    En Gruess
    Reto

  • Hallo Peter


    Inspiriert gebaut und sehr schön fotografiert. :respekt:
    Danke auch für den instruktiven, kleinen Schnappschuss vom Foto-setting :thumbup:

    Beste Grüsse - Carlo


    Anlage H0m "Rhaetian Flyer" - Proto-Freelance RhB, FO "Vom Oberalp über Albula und Bernina nach Tirano".
    Testanlage und Aufstellbahnhof fertig und betriebsbereit, noch kein Gelände; z.Z. Fahrbetrieb und Planung Etappe 3.

  • Hallo Peter,


    Faszinierend! Modellbau vom Feinsten! :respekt:


    Nicht nur die Gebäude aber auch in stimmiger Umgebung und ins rechte Licht gesetzt, wie gesagt, das lässt keine Wünsche offen.


    Die Schneesicherungen, darüber habe ich mir auch schon mal den Kopf zerbrochen, aber so, wie du die jetzt zeigst: wunderbar gelungen!


    Da lässt sich beim Segmentbau einiges erwarten, wir sind gespannt drauf!


    Grüsse, Michiel

    Filisur 2.0 - St.Moritz und weiter nach Alp Grüm / H0m-Doppelstock-Segmentanlage /Selbstbauweichen/ Peco-Gleis / DCC /Xpressnet