Auf nach Arosa, Station Langwies

  • Hallo Peter
    Ahhh, da ensteht Kleinod um Kleinod. Sehr schön Deine Freude am Häuserbau und die wunderbare Detailierung. Und das Tollste ist, solche Schätze dann in die Anlage einzubauen. Weiter viel Freude und ich freu mich auf Deine weitern Bilder.


    liebe Gruess
    Thomas

  • Danke, danke ^^


    die Putzstruktur erzeuge ich durch auftragen der Dispersionsfarbe, ganz leicht verdünnt mit einem Schaumstoff Roller für Lacke.
    Ich rolle 3 bis 4 mal bei bereits anziehender Farbe langsam darüber! Putz-Ausbesserungen mach ich dann im durchgetrockneten zustand wieder um mit jetzt etwas aufgehellter Farbe mit dem Pinsel und stupfe mehr damit als beim malen!
    Die Patina fehlt noch und granieren ebenfalls.


    Gruß , Peter

    Gruass, Peter




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  • Hallo Peter,


    welche Freude deiner Umsetzung zu folgen. Einfach genial wie du die Sache angehst und ins Modell umsetzt. Es wird mir eine Freude sein die eine Station weiter zu fahren, wenn´s dann mal so weit ist ...


    Freundliche Grüße aus "Arosa"
    Daniel

  • Hallo Zusammen,


    im Moment hat mir ein wenig die Zeit gefehlt, doch ist einiges passiert!
    In der letzten Woche habe ich viele Farbversuche durchprobiert um das geistig vorgestellte auch umsetzten zu können!
    Bei der Laderampe habe ich meine alte Methode verfeinert und mit Washings finalisiert!


    Basis bildet ein leicht hellgrauer Anstrich (Dispersion verdünnt). Dann wurden wie weiter oben zu erkennen einzelne Steine noch mit verschiedenen Erdtönen (Abtönfarbe) herausgearbeitet!
    Dann folgt bei mir ein Anstrich aus leicht verdünnter Umbrafarbe die deckend aufgetragen wird und anschliesend gleich wieder vorsichtig abgewischt! Wenn alles durchgetrocknet ist mit den Washings, in diesem Fall hellgrau von Vallejo bearbeitet. Nach dem durchtrockenen nochmals mit weißem Washing an manchen stellen aufhellen! Zum Schluß granieren, wobei ich hier immer leicht gebrochenes Weiß, Elfenbeinfarben verwende. Die Asphaltdecke fehlt noch und wird erst im eingebauten zustand aufgetragen!


    So siehts aus:


    Mit dem Ergebniss bin ich voll Zufrieden!
    Die Bänke von Weinert wurden auch mit Superkleber zusammengebaut und Grundiert!
    Auf den Rändern wurde ein Kupferlackdraht aufgeklebt, der, nach dem Airbrushen mit Schwarz im folgenden rot eingefärbt wurde!








    und am Gebäude

    Schöne Grüße, Peter

    Gruass, Peter




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  • Angespornt durch Jos,


    habe ich mir meine über 20 Jahre alten Fichtenrohlinge aus meiner Bastelkiste geholt!
    Die Silflor/MiniNatur Fichtennadeln (Ganzer Karton) brauch ich jetzt ja nicht mehr :whistling: :whistling: :whistling:


    Ich habe die Technik von Jos verwendet. Zuerst mit flexibler Spachtelmasse (Umbrafarben eingefärbt) aufgetragen und mit feinen braunen Schotter berieselt!
    Bei den ersten Versuchen mit Decotwister hatte ich im Endefeckt viel zu dicke Äste, eher würde ich es mit Wattebauschen vergleichen:

    Ich stellte für mich fest, dass man versucht ist viel zu viel Fasern pro Auftrag aufzutragen ( 8mm und 2mm und 1mm ) weniger ist oft mehr. Am schluß noch mit Turf, (fine turf ist bestellt) bestreut.


    Ich war überrascht welche wirkung der Turf auf das Ergeniss hat! Genial!!! Die Farben der Fasern waren alle Frühherbst, darum der beige Nadeleffeckt! Obwohl ich mit den Fichten nicht zu frieden bin, sehen sie aus ein oder zwei Metern jetzt schon besser aus als die Fertigfichten von Silflor. Wobei ich die Silflorfichten nicht schlecht reden möchte, denn die waren Wegbereiter für so manche Inovation im Baubau :thumbsup: Sie sind halt sehr voll, im Gegensatz zum Selbstbau!


    Die rechte Hochstammfichte ist bereits eine komplett neue, so wie es Jos beschreibt. Sie besitzt viel mehr Zweige und wurde auch wie in der Anleitung von Jos beschrieben hergestellt! Auch hier hatte ich unterschäzt wie wichtig die Verjüngung des Stammes nach oben ist.
    Viel zu spät wurde ich dünner. Wiederum mit der Spachtelmasse eingestrichen und leicht modelliert, Schotter aufgestreut und getrocknet.
    Dann wurde eine Seite mit lasierender Farbe von Schmincke, Siena gebrannt, angesprüht.


    Die Belaubung so wie es Jos beschreib. Auch muss man dem Aussdünnen der Fasern mit Waschbenzin oder Pinzette und Formen der Fasern einiges Augenmerk schenken, ich war überrascht wie sich dies bei jedem auftrag der Fasern bezahlt gemacht hat!


    Vermutlich habe ich auch bei der neuen Version zu viele Faser aufgebracht, das werde ich nach dem bestreuen mit fein Turf feststellen!


    Ich bin wirklich Stolz auf diese zwei Fotos und natürlich auch auf die Fichten, wobei es sich um Versuche handelt!
    Das Thema hat mich so gereizt, dass ich es Probieren musste.....danke Jos :thumbsup:


    Bei diesem Traumhaften Mai-Wetter muss man einfach drausen arbeiten!


    Gruß


    Peter

    Gruass, Peter




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  • Hallo Ernst und Jos

    Und das von nachahmen sehr viel gutes kommt, finde ich top und freut mich sehr !!

    dies ist eine Auszeichnung und tolle Leistung für´s ganze Forum! Mann bekommt so viele brauchbare Tipps und Anregungen, da kann man gar nicht anders :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:


    JOs: Danke, wer die Rhb liebt, liebt auch Berge :D


    Gruß Peter

    Gruass, Peter




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  • Hallo Zusammen,


    langsam reift meine Vorgehensweise für mein Projekt den Bahnhof Langwies mit dem Langwieser Viadukt umzusetzen!
    Wie ich ja schon mehrfach erwähnt habe, bin ich noch nicht vor Ort gewesen um mir einen persönlichen Eindurck zu verschaffen!


    Zunächst bin ich gerade dabei den Plan auf Papier zu bringen! Der erste Teil der gebaut wird ist die Strecke von Palätsch bis zur Station Langwies, dieser Teil lässt sich ideal auf einem geraden Grundriss von bis zu 5 Metern unterbringen. (ein drittel der Strecke wird nicht umgesetzt) Denke hier kann ich den Flair der Bahn richtig einfangen!


    Ebenso ist der Entschluss gefallen, die sichtbaren Gleisstrecken und Felder mit Selbstbaugleisen umzusetzen!
    Hab hier im Forum auch auf dieses Thema appetit bekommen :D Sobald der Plan steht stell ich Ihn natürlich ins Netz!


    Einstweilen bin ich mit meinen Gebäuden beschäftigt.


    Jetzt konnten schon alle Türgriffe montiert werden:





    Dafür wurden in die Türblätter löcher gebohrt und ein Kupferlackdraht, welcher bereits mit etwas Superkleber am Ende verdickt wurde (Drücker). Nach dem trocknen mit der jeweiligen Farbe eingefärbt und durch das Loch geführt.
    Zunächst auf der Rückseite mit etwas Superkleber fixieren und nach dem Aushärten auf der Sichtseite den Draht umbiegen in dem man ein 0,5mm dickes PS-Profil oder Flach-Pinzette, damit kann man das Teil gleich halten, unterlegt und den Draht umbiegt!
    Wie so oft wird diese Details fast niemand Wahrnehmen, aber allein das Wissen darum dass sie vorhanden sind, ist Großartig!




    Schöne Grüße, Peter

    Gruass, Peter




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  • Hallo Peter


    Bis jetzt habe ich deine Baukünste schweigend bestaunt. Aber darauf muss ich antworten:


    Wie so oft wird diese Details fast niemand Wahrnehmen, aber allein das Wissen darum dass sie vorhanden sind, ist Großartig!

    Ich bin der Meinung, dass der Unterscheid zwischen schönen und fantastischen Modellbahn-Anlagen genau in den kleinen und kleinsten Details liegt. Wenn sie fehlen, wird das nicht wahrgenommen, und die Anlage wirkt toll, aber es bleibt der "Modellbahn-Eindruck" beim betrachten. Wenn die Details da sind, werden sie auch nicht bewusst wahrgenommen (man erwartet ja diese unscheinbaren Details), aber sie helfen ganz stark, die Illusion des Modells zu verstärken. Deshalb gilt dir und den Modellbauern, die geschickt genug sind, solche Details umzusetzen, meine vollste Bewunderung!


    Liebe Grüsse
    Yves

  • Hallo Peter,


    Top, schöne Türgriffe, das muss ich mir merken.

    Ich bin der Meinung, dass der Unterscheid zwischen schönen und fantastischen Modellbahn-Anlagen genau in den kleinen und kleinsten Details liegt. Wenn sie fehlen, wird das nicht wahrgenommen, und die Anlage wirkt toll, aber es bleibt der "Modellbahn-Eindruck" beim betrachten. Wenn die Details da sind, werden sie auch nicht bewusst wahrgenommen (man erwartet ja diese unscheinbaren Details), aber sie helfen ganz stark, die Illusion des Modells zu verstärken. Deshalb gilt dir und den Modellbauern, die geschickt genug sind, solche Details umzusetzen, meine vollste Bewunderung!
    Liebe Grüsse
    Yves

    Da bin ich gleicher Meinung !!!

  • hallo Peter,


    du baust da schöne Dinge!
    Und zum Detail: ist ja wie im Orchester. Wenn der Harfe mitspielt hört man ihm nicht, aber ohne..... dann fehlt da etwas!
    Ich freue mich auf weitere Berichte!


    besten Gruss,


    Job

  • Hallo Zusammen,


    freut mich wenns gefällt ;) , solche Bastelarbeiten gehen schön im Wohnzimmer so nebenbei :thumbsup:


    Bei der Schafmilchsennerei habe ich mich natürlich auch mit dem Türgriff beschäftigt und dann war noch David Zippert, der Senner!
    Er steht da so stolz vor seiner Sennerei.....den brauch ich auch :whistling:


    http://www.swisstavolata.ch/bl…echer-langwies-bd-17.html


    und so ist er auch entstanden:




    Es
    handelt sich um eine Noch-Figur also kein Preiserlein :D Die Füsse wurden um 2 mm verlängert (siehe weiter unten) da er sonst vor der Tür zu klein gewirkt hätte 8) Die Schürze wurde aus Hutpackpapier, wie ich es in meiner Konditorei verwende ausgeschnitten und auf der unbeschichteten Seite mit Leim eingepinselt und aufgeklept...etwas trappiert, nach dem trocknen die richtige Farbe und....
    Die Stifel hat ebenfalls ein Nocher oder Nocherlein (wie wandelt man den richtig um ?( ) hergeben müssen, er wollte nicht gleich! Von dem hab ich dann auch noch die 2mm Bein abgeschnitten und dann David aufgeklebt!


    Gruß, Peter

    Gruass, Peter




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  • Hallo Peter
    Du bist der erste Mobauer den ich kenne, der auch als Chirurg arbeitet. Scheint die Rehabilitation ist für David schnell über die Bühne.
    Wunderschöne Details und sehr stimmige Szenen, die Du baust. Das gefällt mir supergut.


    liebe Gruess
    Thomas

  • da kann ich mich nur anschliessen! - im Ausdruck toll gelungen und die kreative, kleine Entstehungs-Story macht Spass :)

    Beste Grüsse - Carlo


    Anlage H0m "Rhaetian Flyer" - Proto-Freelance RhB, FO "Vom Oberalp über Albula und Bernina nach Tirano".
    Testanlage und Aufstellbahnhof fertig und betriebsbereit, noch kein Gelände; z.Z. Fahrbetrieb und Planung Etappe 3.

  • Hallo peter,



    Schöne Basteleien zeigst du da, das gefällt mir sehr gut!
    Auch die kleinen Landschaftszenerien können sich sehen lassen, weiter so!



    Grüsse, Michiel

    Filisur 2.0 - St.Moritz und weiter nach Alp Grüm / H0m-Doppelstock-Segmentanlage /Selbstbauweichen/ Peco-Gleis / DCC /Xpressnet