Auf nach Arosa, Station Langwies

  • Hallo zusammmen


    und herzlichen Dank für eure Kommentare und die vielen positiven Rückmeldungen!


    Mein letzter Beitrag liegt bereits fast drei Monate zurück, so eine lange Schreibhämmung hatte ich in meinem Thread noch nie:huh:

    Passiert ist doch einiges, aber halt nicht so spannendes als dass man drüber schreiben müsste!


    Ich schließe jetzt noch das vorherige Baumbau und Landschaftsbauthema mit ein paar Fotos ab bevor es dann mit Carsystem, Straßenbau und Schottern in Langwies weitergeht!


    Was wurde aus dem Rohling auf der vorherigen Seite:

    Der große Laubbaum am Brückenkopf:


    Auf diesem Foto hat der Baum (Bergahorn) nur Fasern und noch keine Blätter. Seine Brüder um ihn herum haben bereits Blätter und im folgenden Bild sind auf allen Bäumen die Blätter angebracht.



    So kann man auch ganz gut feststellen was die Blätter eigentlich bewirken!

    Wie gesagt, der Laubbaumbau verschlingt wesentlich mehr Zeit als der Nadelbaumbau.

    Wie ich den Baum begrase, möchte ich dann später in einem Video demonstrieren.


    Auch das Thema Begrasen ist immer noch mit Versuchen behaftet.




    Aber noch schwiergier ist es, die Ergebnise zu fotografieren!




    Und dann war da noch das Carsystem. Der Umbau de Fahrzeuge war bis jetzt nur auf große LKW und Busse beschränkt.

    Das kleinste Fahrzeug war damals eine Auftragsarbeit.

    Um da wieder etwas in die Materie vorzudringen habe ich mir doch ein realtiv großes Fahrzeug ausgesucht. Ein VW T6.


    Als Basis diente ein Umbausatz, welchen Faller für sein Car-System anbieten, zwar für den T5 aber die Anpassung war nicht all zu schwierig!

    Bei diesem Umbausatz ist die fahrtechnische Ausstattung bereits montiert und musste nur für den Decoder umgebaut werden.




    Die Fahrerkabine wurde mit den Led´s beklebt!




    Das schwierigste es dann noch alles ordentlich zu verräumen.




    Beim Traktor bin ich derzeit dran, dieser bekommt dann noch eine Holzladung in der die Batterien verstaut werden!



    Die Wirkung und Beleuchtung der Fahrzeuge präsentiere ich dann in einem Video wo ich dann auch meine einspurige Straße mit den Ausweichstellen zeigen kann!

    Wird "bald" fortgesetzt!

    Gruass, Peter




    Intellibox IR, IntelliLight, Light@Night, Selbstbau gleis Code 70, Rückmeldung: LocoNet, QDecoder, MBTronik WA5, Win-Digipet, Dc Car Stahldraht,

  • Hallo Peter,


    Vielen Dank für den "Update", manchmal vergeht da schon einige Zeit zwischen den Beiträgen obwohl man doch mit Allerhand beschäftigt ist!


    Und wieder beeindruckend und unterhaltend zugleich!



    Grüsse, Michiel

    Filisur 2.0 - St.Moritz und weiter nach Alp Grüm / H0m-Doppelstock-Segmentanlage /Selbstbauweichen/ Peco-Gleis / DCC /Xpressnet

  • Hallo Peter


    Ich bin ja noch nicht lange dabei, aber nach Deinem letzten Beitrag werde ich definitiv beginnen, Deine bisherigen Beiträge zu studieren!


    Ich liebe es eigentlich ebenfalls, kleine Details 'aufzuspüren' und diese dann auch möglichst umzusetzen. Aber was Du da geschaffen hast ist schon eine Klasse für sich! Für mich ein tolles Vorbild für die eigene Arbeit. Das gilt auch ganz besonders für Deine realistische und absolut stimmungsvolle Landschaftsgestaltung.


    Einen bewundernden Gruss


    Heiko

  • Danke allen zusammen für eure lieben Kommentare!


    manchmal vergeht da schon einige Zeit zwischen den Beiträgen

    Ja das stimmt und der Grund dafür war eigentlich nichts zu verhauen!

    Zum Beispiel der Baum.....der stand jetzt 2 Monate ohne Blätter da. Obwohl ich viele kleine Büsche und Bäume immer wieder belaubt habe, habe ich mich nicht drüber getraut. Man hat da nur einen Versuch, aber er ist gelungen. Fehlerquellen sind zu viel Sprühkleber oder Klarlack! Bei zu sparsamer verwendung bleiben wieder zu wenig Blätter haften. Aufstreuen der Blätter das gleich. Zuviel oder zuwenig.....da geht man der Arbeit einfach aus dem Weg;)

    Beim Straßenbau genauso. Die Jungfräulich asphaltiere Fläche zu alter verlangt immer einiges ab. Aber man muss es einfach angehen.


    Und beim Umbauen der Fahrzeuge musste ich doch etwas Lehrgeld zahlen und man verhaut halt mal ein Chassis. Dann braucht man einige Tage bis die Lust wieder kommt!

    Das zusammensetzen des Fahrzeuges ist dann auch so ein Moment. Was vorher durch ständiges kontrollieren und testen funktioniert hat, kann dann schon mal für einen Schreckmoment sorgen. Aber das Verstauen der Kupferlackdrähte ist das kleinste Problem. Wenn alles ordentlich gelötet ist, passt dies.



    Weiters wurmte mich einige Zeit, dass meine DC-Car-Strahler am Straßenrand nicht mehr so weit strahlten. Dies war der Reduktion der DC-Versorgungspannung auf 12V zu verdanken. Da mussten dann alle Widerstände verringert werden.


    Klingt fast wie der klassische Modellbahner-Alltag;):)


    Aber.....die ganze Zeit wurde fleißig Betrieb gemacht und seit dem Umbau läuft die Software fehlerfrei.....macht echt spaß.


    Wie gewünscht wird auch ein Video vom VW-Bus bald folgen, am liebsten zusammen mit dem Traktor!


    Bis bald



    Gruass, Peter




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  • Hallo zusammen


    und weiter geht es mit dem abschließenden Straßenbau.

    Im Bahnhofsbereich und die Laderampe hatten ja noch keinen Belag erhalten.

    Dies habe ich jetzt nachgeholt und möchte noch ein paar Bilder nachlegen. Diese Arbeit habe ich immer vor mir hergeschoben um eben wie schon geschrieben nichts zu verhauen. Laderampenmauer war mir ja recht gut gelungen und die wollte ich auf keine Fall verschmeisen.


    Der Aspahltbelag war wieder von Ak-Terrain und wurde mit etwas Maribu Strukturpaste aufgehellt.

    Mit Klebeband die nicht zu asphaltierenden Stellen abdecken und auftragen.

    Gleich im Anschluss abziehen. Danach wurde mit der Airbrush noch aufgehellt damit ein alter Asphalt entsteht.




    Hier sieht man deutlich, dass dieser Teil im Gegensatz zur Straße dunkler ist. Dies war auch so im Original. (2014)



    Dann wurde der restliche Parkplatz asphaltiert. Hierzu auch wieder in Streifen abdecken, jeweils aushärten lassen bis die Fläche zu ist.

    Durch das Verdünnen mit Maribu Struckturpaste wird die Masse auch weicher, was es schwieriger macht ganze Flächen mit der Spachtel glatt zu bekommen.

    Links im Bild ist der letzte zu asphaltierende Teil erkennbar.



    Dann mussten nur noch die ganzen Ausbesserungen, Bruchstellen und Vergusstreifen platziert werden.



    Somit konnte nun endlich mit dem Schottern begonnen werden.

    Auch wenn ich die paar Meter am Viadukt und im Prätschwald schon geschottert hatte so war mein einziges Problem, dass zwar der Koemo Schotter meinen Geschmack getroffen hatte, jedoch der Koemo Schotterkleber nicht. Leider wird dadurch der Schotter dunkler was mich immer störte und ich auf der Suche nach einem Kleber ohne Verfärben war.

    Und auch diesen fand ich erst vor kurzen in meiner Bastelkiste. Nur hatte ich diesen ausgeklammert.

    Doch dazu mehr am Wochende!




    Gruass, Peter




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  • Hallo Peter


    Ganz grosses Kino! Genau diese Unterschiede von Färbung und Struktur machen Asphalt im Modell so schwierig. Aber du hast auch das mit Bravour gelöst!

    Beim zweitletzten Bild finde ich die Kabelführung und die Anschlüsse der Mauer entlang überragend! Immer wieder inspirierend, deine Bilder.

    Das Nachdunkeln des Schotters habe ich beim ASOA Kalksteinschotter leider auch erlebt. Jä nu, beim Vorbild sieht er schon bald auch wieder dunkler aus...


    En Gruess

    Reto

  • Hallo Peter,


    Unglaublich schöne Bilder, der Asphalt sieht sehr überzeugend aus, der Struktur macht es lebendig, schwierig zum nachgstalten aber bei dir hervorragend gelungen!

    Und erst in einen späten Stadium Schottern ist immer eine gute Idee, hoffentlich hält sich jetzt das nachdunkeln im Grenzen.


    Grüsse, Michiel

    Filisur 2.0 - St.Moritz und weiter nach Alp Grüm / H0m-Doppelstock-Segmentanlage /Selbstbauweichen/ Peco-Gleis / DCC /Xpressnet

  • Hallo Peter,


    dein Asphalt sieht echt super aus !:thumbsup::thumbsup::thumbsup:

    Habe mir gerade auch von AK- Terrain so ein kleines Gebinde gekauft.

    Ich plane da für ein Diorama auch eine Asphaltstraße. Da werde ich das mal ausprobieren.


    Mit freundlichen Grüßen


    Christian

    Schweizer Schmalspurbahnen in 1:87- Anlagen und Dioramen: "Saluti da San Vittore", "GLACIER EXPRESS 1981", "HOTEL OBERALPSEE um 1930"

  • Hallo Renato, Reto, Michiel, Bernie, Christian, Jos und Hubert,


    danke für eure Kommentare, freut mich wenn es gefällt!


    Fährst Du mit dem Car System auch über die 3 Gleise?

    @ Renato, ja meine Fahrzeuge schnurren da drüber.

    hoffentlich hält sich jetzt das nachdunkeln im Grenzen.

    @ Reto und Michiel, der Asoa Schotterkleber fließt zwar extrem leicht zwischen jedes Steinchen und ist total entspannt, doch leider gibt es eine verdunkelung.

    Nicht wild, aber dennoch stört es mich.

    Mit dem jetzigen Kleber ist nach dem trocknen, welches auch sehr schnell geht, (1/2 Tag) der Originalfarbton wieder da, was mir sehr wichtig ist!



    Habe mir gerade auch von AK- Terrain so ein kleines Gebinde gekauft.

    Ich kann nur jedem empfehlen zu probieren. Das Originalprodukt ist sehr dunkel, dadurch kommen aber die ganzen hellen und glitzernden Pigmente besser zur geltung.

    Gerade das Aufhellen sollte etwas probiert werden. Gutes gelingen jedem, der es probieren will, macht schon Spaß!

    Gruass, Peter




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  • Hallo zusammen


    und nochmal ein herziches Dankeschön für das rege Interesse!


    So, nun konnte ich eigentlich den Bahnhof fertig schottern. Wenn man da mal drann ist, geht das auch ganz schnell.

    Ich erwähnte ja schon dass ich mit Koemo Schotter, ich verwende Diabasschotter vom Typ DN / DD bis W10 hell.

    Der Bahnhofsbereich wurde mit dunkle, alte Steine geschottert und mit den anderen Farben ausgebessert. Ich stelle ja die Zeit um 2014 (100-jähriges Jubiläum) nach und da ist das Bahnhofsgleis und der Schotter noch im altem Kleid.



    Zum Kleben hatte ich diesen Kleber bei meinen Bachbett des Platzbaches schon verwendet, nun kam der Weinert Modellbau Schotterkleber zum Schottern auch zum Zug!

    Da dieser sehr dickflüssig ist, hatte ich eigentlich nie probiert ihn so weit zu verdünnen und entspannen, dass er zwischen die Steinchen kriecht.

    Doch man kann den fast bis zum 20-fachen verdünnen und erhält dann einen super Kleber.

    Der Kleber bleibt dauerelastisch und das Schotterbett somit auch. Ja man kann sagen weich und im Notfall, kann man den verklebten Schotter auch wieder entfernen. Wie gesagt, nachschottern und verkleben, alles trocknet absolut ohne Verfärbung auf. Noch ein Vorteil, der Kleber trocknet recht schnell.

    So musste ich beim Koemo-Kleber, schon mindestens einen Tag warten bis er abgebunden hatt , so bindet der Weinert Schotterkleber innerhalb eines halben Tages, obwohl auch mit entspannten Seifenwasser bearbeitetes und feuchtes Schotterbett, auf.


    Durch die hohe Verdünnung ist der Preis in diesem Fall, nebensächlich.

    Die Bereiche zwischen den Gleisen wurden mit Koemo Diabaschotter für Spur Z gefüllt und etwas Koemo Weg-Schotter. Ansonsten wurde mit allen Steinen aller Spurweiten gearbeitet um etwas Leben in die Oberfläche zu bekommen.








    Die Weichenlaternen haben direkt unterhalb einen Servo, in dem die Stange (0,8mm Roh) mittig eingeklebt sind. Die Laterne selbst werde ich erst Ätzen, da ich hier ja eine andere Bauart habe als Bemo sie liefert! Man erkennt hier schön die H-Form aus dünnem Blech






    Alle Weichenantriebsantrappen und Signale wurden montiert und eine geschlossenen Schotteroberfläche sieht sehr zufriedenstellend aus.


    Des weiteren wurden Vorbereitungen für die restliche Strecke in Angriff genommen. Da sind noch einige Basteleien an den Talseiten notwendig, hier mal eine davon:






    Auf den Fotos sieht es eher unruhig aus, möchlicherweise ätz ich mir längere Gitter. Bei diesen Ätzteilen handelt es sich um Industriezaun der Firma Modellkaufhaus. Die Gesamtwirkung ist recht gut und mit der Vegetation wird man nicht mehr viel davon sehen.

    Bei dieser Bastelei habe ich N-Schotter verwendet. Oben wird ja dann bündig mit der Trasse und dem feinem Randschotter abgeschlossen.


    Ich muss erst schauen ob ich mich an den Gleisen mit feinem Rost aus der Airprush heranwage. Ein paar Grasbüschel hie und da, dann ist das Gleisfeld ziemlich fertig.


    Einen guten Wochenstart, bis bald

    Gruass, Peter




    Intellibox IR, IntelliLight, Light@Night, Selbstbau gleis Code 70, Rückmeldung: LocoNet, QDecoder, MBTronik WA5, Win-Digipet, Dc Car Stahldraht,