• Hallo,


    Heute Morgen hat der erste Zug die Steigung nach dem Bahnhof überwunden!



    In meine Vorstellung habe ich schon geschrieben: In die erste Zeit ist nicht so viel von mir zu erwarten. Meine Anlage ist in in Rohbau und vieles muss noch ausgedacht werden. Ich hoffe das die Bilder der Bau meiner Anlage auch interessant genug sind.
    Ab und zu ist etwas zu melden. Michiel (mwdb) hat mich schon gewarnt für die C70 Weichen van Bemo. Ich hatte vor 20 Jahren eine Digitale Bemo Anlage aber ich hatte nicht alles behalten. Jetzt weiß ich es wieder: die Radreifen machen Kurzschluss. Deshalb wende ich die gleiche Lösung an wie damals: Messing Streifen entfernen und im Fall Kurzschluss auch die Weichenzunge etwas gerade biegen. Und Radwechsel wen das nicht genügt.


    Dann über meine Anlage. Ich möchte einen Bahnhof, basiert auf Filisur. Genau nachbilden ist nicht das Ausgangspunkt aber mindestens möchte ich das richtige Filisur-Gefühl wieder erfahren. Auch möchte ich der RhB als Bergbahn gut erleben. Deshalb plane ich eine sichtbare Strecke unter und oben der Banhhof. Und das alles auf 3,6 x 1,6 m. Definitieve Zeichnungen habe ich noch nicht aber die Bilder erklären einiges.


    Der Rohbau:



    Der erste Zug kommt aus dem Schattenbahnhof,



    fährt langs der Zwischenwand,



    umfährt den noch zu bauen Schattenbahnhof,



    und ereicht dem Bahnhof. Der 702 steht bereit für die leistung bergab. (Umlaufen geht noch nicht)



    Noch viel zu tun!


    Mit Gruß, Jan

  • Hallo Jan,


    sehr schön, was da entsteht. Da hast Du Dir viel vorgenommen, aber wenn der erste Zug schon fährt, ist ja auch schon Einges geschafft. Ein Tip zu Deinen Weichen: Michiel hat es ja schon erwähnt: Die Kupferlaschen in der Stellschwelle sind unbedingt zu entfernen und dann solltest Du sowohl das Herzstück polarisieren und die beweglichen Schienenteile mit einem Kabel mit Strom aus der jeweiligen Schiene, gegen die sie gedrückt werden, verlöten. Nur so gehst Du sicher, dass Du auch nach dem Schottern, Altern und täglichem Fahrbetrieb noch lange Freude an den Weichen hast. Die zuverlässige Stromversorgung ist hier sehr wichtig. Diese Gleise haben leider keine 12mm zwischen den Schienenprofilen, sondern liegen etwas drüber. Ich glaube maximal 12,5mm. Da wird es immer mal vorkommen, dass eine Lok, bzw. ein Wagen am Herzstück, zwei Schienenteile unterschiedlicher Polarität kurzschließen wird. An dieser Stelle hilft nur eine Herzstückpolarisierung. Ohne diese wirst Du keine Freude haben. Das ist aber eigentlich auch unabhängig vom Gleissystem und gilt für alle Spurweiten. Soweit die Tips und dann sollte dem Fahrspaß bald nichts mehr im Wege stehen. Weiterhin viel Erfolg und vielen Dank für die Bilder,
    Marco

  • Hallo Jan,


    ein schönes Projekt. Und wenn die ersten Züge fahren können erhöht das doch auch gleich die Motivation.
    (Ist zumindest bei mir so.)


    Zu den Bemo Code 70 Weichen.
    Ich habe meinen ersten Bahnhof vor 7 Jahren ebenfalls mit diesen Weichen gebaut.
    Alle Herzstücke sind polarisiert, bis jetzt funktioniert damit alles gut.


    Viel Erfolg weiter!


    Viele Grüße
    Volker

  • Hallo Jan
    Gratulation zur Jungfernfahrt :thumbup: . Mir gefällt Deine Moba-Umsetzung sehr. Ich stelle mir das sehr gemütlich vor am Tisch zu sitzen, etwas zu basteln und ab und zu fährt ein Zug auf der Rampe vorbei.... ^^
    Die Kulisse hinter Filisur ist ja nicht bis zur Dachschräge, - ist Deine Idee, dass Du dort von hinten darüberschauend auch Filisur von der anderen Seite betrachten kannst und die Züge "tief" unten auf der Rampe hinaufkommen sehen kannst ?
    Könnte ja sehr reizvoll sein.... oder Anstelle einer Kulisse sogar nur den Hang bei Filisur wo Du von hinten darüberschauen kannst und einfach einen Himmel an der Dachschräge ?


    liebe Gruess und guten Weiterbau.
    Thomas

  • Hallo Jan,


    Danke für die Übersichtsbilder, das macht vieles klar, ein gut durchdachtes Konzept, und freiheit an die Hinterseite heran zu kommen für Service oder Probleme.


    Unterschätze das Problem mit den C70 Weichen nicht, auch Marco warnte hierfür: zuletzt wenn Die alle schön eingeschottert sind, fängt das Problem erst an: nicht nur die Ms-streifen sollen 'raus, auch die Zungen links und rechts sollten getrennt werden, das Herzstück isoliert und dann müssten die jetzt 5 getrennte Weichenteile alle nochmal unterflur angeschlossen werden.
    Jetzt hast du noch die möglichkeit das alles vorzubeugen!


    Ich habe inzwischen mal gesucht und folgende Link zu gerade dieses Thema wieder gefunden:
    Welches Gleissystem?
    Leider hat's Heutzutage Probleme mit Bilder zeigen bei Imageshack, das wir früher meistens verwendeten, daher die viele Fragezeichen.


    Wenn du möchtest kann ich nochmal versuchen zumindest meine eigene Bilder zur Umbau der C70 weichen wieder zufinden und einzustellen.


    Jedenfalls ist es erfreulich wieder ein passionierter RhB-ler begr¨ssen zu dürfen,


    Weiter so,


    Grüsse, Michiel.

    Filisur 2.0 - St.Moritz und weiter nach Alp Grüm / H0m-Doppelstock-Segmentanlage / Shinohara code70/Peco/Selbstbau Gleis / DCC /Xpressnet

  • Volker schrieb: das Fahren der ersten Zügen erhöht die Motivation. Das stimmt. Aber auch die Antworten die ich von euch bekomme! Mit Dank dafür.


    An Marco, Volker und Michiel: Es ist mir klar. Natürlich ist trennen der Weichenzungen das Beste. Das ist aber eine Arbeit die ich nicht wage. Und auch ohne Trennung hat es bei mir Jahren lang gut funktioniert. Deshalb bin ich ein bisschen eigensinnig. Michiel: Dank für die Link.


    An Thomas: Schön das es dir gefällt. (Wie bei vielen Forumsmitglieder sind deine Moba Arbeiten so wunderbar schön das ich davon nur träumen kann) Die Seitenkulissen haben die geplante Höhe. Die Hintergrundkulisse schließt später dabei an, etwa 50 cm hinter der Zwischenwand. Die beiden Teilen der Zwischenwand, die oben vom Bahnhof zu sehen sind, haben nur eine Konstruktionsfunktion und werden später an die Landschaft angepasst. Zwischen Bahnhof und Hintergrundkulisse kommt der obere sichtbare Strecke. Ich versuche darunter den Hang bei Filisur nach zu bilden. (Leider mit zwei Tunnelportale in den Ecken)


    Mit Gruß, Jan

  • Hallo Jan
    Danke für die Erklärung zum Hintergrund, kann ich mir gut vorstellen. Danke auch für Dein Kompliment... :)


    Eine Frage ist noch aufgetaucht zu dieser Foto:



    Sind diese beiden Stufen unterhalb von Filisur einerseits die zukünftige abfallende Stationsstrasse zum einen und die andere Stufe das Gelände für das Hotel Grischuna ?


    Wenn da so ist, habe ich mich gefragt, ob dann die untere Rampe nicht sehr nahe daran ist, denn dass würde fast eine durchgehende Felswand von der unteren Ebene bis zum Bahnhof bedeuten ?


    Oder wäre es möglich, die untere Anlageebene als Ganzes noch ein wenig nach vorn zu verlegen oder auch diagonal nur die Ecke neben dem Pult (auf der anderen Seite ist ja die Türe).


    liebe Gruess
    Thomas

  • Hallo Thomas,


    Dieser Woche nicht viel Zeit für die kleine Rote aber auf deine Antwort möchte ich reagieren. Es ist noch eine schöne Aufgabe. Um das besser Sichtbar zu machen habe ich noch ein Bild gemacht:



    An einer durchghender Wand (Felsen oder Mauer) ist nicht zu entkommen. Bei maximaler Hang von 45 Grad ist die Wandhöhe 12 cm. Nicht viel aber mehr Raum wäre besser. Dieser Aufgabe hat jetzt nicht meine Priorität. Erst weiter mit dem Bau hinter der Zwischenwand. Ich suche dabei nach Raum für Lokschuppen und Drehscheibe. Das ist durch eine geänderte Lauf der Gleise (hinter der Wand) möglich. Der noch an zu passen Wandteil links auf der Anlage geht 10 cm nach hinten.


    Die Querschnitt - Hang hinter dem Bahnhof - Bäume am Vorplatz - bleibt in jeder Fall behalten:



    Mit Gruß, Jan

  • Hallo Berlin, hallo Andreas,


    Danke, aber ich baue nicht ohne Gleisplan: Pagina Tekeningen , Bilder anklicken (sonst sieht man nicht viel) Ich arbeite später an eine bessere Zeichnung für dieser Forum. Das Gleisplan ändert sich ständig. "Design and Build" geht bei mir ein bisschen zusammen :) .
    Mindestradien: 376 mm nicht sichtbar und 520 mm sichtbar.
    Maximalsteigung 3,5% (Vorbild Albula), bisher geht das ohne Probleme.


    Mit Gruß, Jan


    (Wie bekomme ich meinen Wohnsitz unter den Avator ?( )

  • Servus!



    Mindestradien: 376 mm nicht sichtbar und 520 mm sichtbar.
    Maximalsteigung 3,5% (Vorbild Albula), bisher geht das ohne Probleme.

    also seitens der Zugkraft wirst du da schon fahren können, womit ich bei manchen Zügen Probleme habe sind die zu kurzen Kupplungen! Daher ausgiebig Probefahrten mit den unterschiedlichsten Kompositionen machen.


    So kann ich zB. keinen GlacierExpress und BerninaExpress ohne Umbau bergab fahren lassen, bevor die Kupplungen die Distanz wahren stoßen nämlich bereits die Faltenbälge aneinander, das endet im nächsten Bogen dann sicher mit einer Entgleisung. Lösung; Kupplungen im Wagensatz gegen längere tauschen um bergab beim Auflaufen des Zuges auf die Lok noch immer einen Hauch Platz zwischen den Faltenbälgen zu haben.


    Bei den Radien einfach nur darauf achten keine Ecken zu verlegen, die Schienenverbinder also am besten in geradem Zustand verlöten und danach damit den Bogen legen, somit ergibt sich ein sanfter Bogenlauf ohne Ecken.
    Ich mache meine Probefahrten immer mit einem Ge 6/6 II Tandem und einer Ge 4/5 von Ferro Suisse, wenn die fahren, fährt alles ;)


    lg

  • Hallo Jan,


    die Anlage macht schon einen guten Eindruck!


    Mindestradien: 376 mm nicht sichtbar und 520 mm sichtbar.
    Maximalsteigung 3,5% (Vorbild Albula), bisher geht das ohne Probleme.

    Stephan hatte dir schon eine Antwort gegeben, zugerüstete Bernina- und GlacierExpresswagen verhaken sich in zu engen Radien. Vielleicht kannst du die Kurven im nicht sichtbaren Bereich noch auf 500mm vergrößern?
    Ansonsten würde (werde) ich die (meine) Fahrzeuge nach und nach auf Kurzkupplung (Bemo/Fleischmann Kulisse + Fleischmann-N-Profikupplung) umrüsten, die haben ggü. den Bügelkupplungen einen festen Kuppelabstand, egal gezogen/geschoben, bergauf oder -ab und kuppeln deutlich besser.


    Grüße
    Sven

    H0m: RhB (+FO), Zeit ca.1985-2003, [Zimo, BiDiB und multiMAUS(pro)]
    H0: DB (+SBB,+ÖBB), Ep.III-V, Steuerung G+R

  • Hallo Jan,


    Etwas spät, aber auch von mich ein Herzliches Willkommen im Forum. Wieder ein Niederländer ins Forum, Schön. Dass mit dem Kupplungen ist mir auch sehr bekannt, habe eine Gleiswendel und beim Anfang der Fahrbetrieb ... na ja Rumkriechen und wagenteilen sammeln, wegen kupplungen die sich löschte.


    Auch ich habe eine rhB Anlage. Schön deiner Bau zu verfolgen . Viel Spass! En vooral doorgaan.


    Herzliche grüsse aus Brabant


    Aad

  • Hallo Lg(?), Sven und Aad,


    Vorerst ist jeder Zug ein Testzug :)


    Ich hatte schon vor 20 Jahren Erfahrung mit hakender Zurüstteile. Aber ausgezogener Faltenbalgen hatte ich damals nicht. Ich war auch gespannt und habe heute ein langer Testzug (8 Wagen) hinunter geschickt. Das Resultat unter voller Zuggewicht:



    Mit nur einer der beiden Balgen ausgezogen ist nichts los. Zwei ausgezogener Faltenbalge berühren einander aber weiter geschieht nichts, auch nicht in einer S-Kurve. Aber mit dem Heizkabel geht es nicht.
    Damals habe ich alle Kabel und Schlauche "platt" am Wagen verleimt.


    Die neuen Panoramawagen gibt es bei mir nicht.


    Jetzt warte ich auf ein Gleislieferung, danach geht's weiter "nach oben".


    Mit Gruß, Jan

  • Aber mit dem Heizkabel geht es nicht.

    Bei Bemo gibt es neue Heizkabel, diese sind deutlich flacher und daher gibt es auch in Kurven kein Problem damit!


    BEMO 1059 027 007


    lg