H0m-Anlage Graubünden/Engadin Wien

  • Grüß euch!


    jetzt habe ich auch endlich mal genügend Zeit gefunden um mich hier vorzustellen ... :-)


    2004 begann ich meine erste eigene Anlage in Form des Bahnhofes Laubenbachmühle in H0e der Mariazellerbahn, der Drang unbedingt eine eigene Anlage bauen zu wollen war groß und die Zuglängen auf der väterlichen Anlage die mit österreichischen Schmalspurfahrzeugen und auf H0e umgespurten RhB/FO/BVZ Fahrzeugen betrieben wurde waren sehr kurz. Gerade auf der Mariazellerbahn konnte man aber lange Güterzüge und Doppeltraktionen fahren und das war dann auf 4m Bahnhof Laubenbachmühle auch bei Modulausstellungen problemlos möglich.


    Dann schlief das Thema irgendwann mangels Zeit und mangels Auto in das alles hineinpasst ein. Aufgestellt in einer 4m breiten Nische des Wohnzimmers war der Bahnhof zwar schön anzusehen aber betrieblich nicht wirklich zu betreiben (hin und herfahren wird halt auch fad ...) und es gab nur hie und da mal ein Eigenbaumodell was am Basteltisch seiner Fertigstellung haderte.


    Anfang 2014 sollte sich das dann aber erfreulicherweise wieder ändern, in der Nähe meiner Wohnung wurde ein großzügiger Raum frei den ich gleich von den Fotos im Internet weg angemietet habe - die Chance wollte ich mir nicht entgehen lassen!


    Neben einem würdigen Platz für Laubenbachmühle samt ordentlicher Strecke und einem zusätzlichen Bahnhof entsteht dort jetzt auf mehreren Ebenen eine H0m-Anlage "Stammnetz Rhätische Bahn". Die Fahrzeuge die damals nur so "nebenbei" auf der Anlage fuhren, wurden somit wieder zu Leben erweckt und werden nach der Umsprung auf H0m nun sukszessive auf der Anlage in Betrieb gesetzt .. nach jahrelangem "Zuschauen" beim Albula-Modell (und der Vorgänger-N-Spuranlage) kann ich nun auch endlich selbst mal etwas in H0m herzeigen :)


    Zurzeit sind zwei Schattenbahnhöfe, die Gleiswendel in die obersten H0m-Ebene und ein Bahnhof im Rohbau fertig, aktuell kümmere ich mich gerade um die Digitalisierung der unzähligen Fahrzeuge (Zimo-Decoder) sowie deren "Sanierung/Reparatur" und Beleuchtung der Verschubtraktoren mit SMD-LED ...


    Bilder davon gibt es auf http://rewitzer.bahnen.at zu sehen:
    Anlage Laubenbachmühle H0e --> http://rewitzer.bahnen.at/die-…ur/baufortschritt-mzb.php
    RhB-Anlage H0m --> http://rewitzer.bahnen.at/die-…ur/baufortschritt-rhb.php



    Da ich mich früher ausschließlich auf österr. Schmalspur und dort speziell auf das 760mm Netz der Mariazellerbahn und deren Zweigstrecke der Krumpe begrenzt habe gibt es durchaus viele Fragen die ich hoffentlich hier beantwortet bekomme da die Schweiz für mich so genau doch noch Neuland ist ;)


    Liebe Grüße aus Wien,
    Stephan

  • Hallo Stephan,


    herzlich Willkommen hier im Forum.
    Da hast Du in den letzten Monaten aber schon einiges an Holz verarbeitet.
    Der Raum hat einen sehr "rustikalen" Charme ;) , ich hoffe er ist warm und trocken genug das weder der Erbauer noch die schönen Modelle leiden müssen.


    Bin gespannt wie es weiter geht.


    Viele Grüße
    Volker

  • Hallo Stephan


    Ein herzliches Willkommen im Forum. Deine Anlage ist im Rohbau schon recht Fortgeschritten und macht einen sehr guten Eindruck.
    Auch dein Rollmaterial lässt sich sehen. Ich wünsche dir gutes Gelingen für den Weiterbau.


    Ein Servus nach Wien :)
    Bruno

  • Hallo Stephan


    Willkommen im Forum!


    Was mich bei den Bildern auf Deiner Webseite etwas irritiert sind die Wände - vor allem, wenn man sich den Boden ansieht ... Gibt es da einen Grund, dass Du da die Wände in diesem Zustand belassen hast?

    Gruss
    Giorgio


    i5 QuadCore 4GB RAM / WIN7 64Bit / TC8.0F5 Gold / 2L-DCC / SpurN
    2x IB II / 2x IB I als IB-Control / DR5000 / LocoNet+s88 / Qdecoder / LDT / WA5 / WDECN-TN

  • Servus!


    Der Raum hat einen sehr "rustikalen" Charme ;) , ich hoffe er ist warm und trocken genug das weder der Erbauer noch die schönen Modelle leiden müssen.


    rustikaler Charme?
    naja es ist ein typisches "Wiener Souterrain-Lokal" in einem Ziegel-Altbau, da bröckelt hie und da mal der Putz und gehört ersetzt bzw. komplett entfernt und die Ziegel ausgemörtelt ;)
    Das macht man für üblich mit stark mit Beton vermengten Mörtel, da bei den Wänden bei denen eine gewisse Restfeuchte nicht entfernbar ist dann nix mehr bröckelt ... den gesamten Putz im ganzen Keller zu entfernen wollte ich mir nicht antun und wenn alles fertig ist wird man von der Wand sowieso nichts mehr sehen 8)


    Hinter Ardez habe ich deshalb nichtmal die Ziegel ausgemörtelt weil dort und in der Etage darüber (für die zukündtige 0e-Anlage) sowieso eine Rückwand entstehen wird und die Mauer nur zum Nachbarkeller geht, somit keine feuchtigkeitsgefährdete Aussenwand darstellt.



    Seit Neujahr hat sich auch wieder ein wenig was getan, nachdem ich noch nicht freigeschalten bin hänge ich das mal hier an :saint:




    Bestückung/Ausgestaltung der Fahrzeuge



    Umbau der Verschubtraktoren auf SMD-LED



    der Schattenbahnhof füllt sich :)


    Mehr Fotos und Beschreibungen gibt es unter http://rewitzer.bahnen.at/die-…ur/baufortschritt-rhb.php


    lg Stephan

  • Grüß euch!


    zurzeit dauert es ein wenig bis es neue Bilder der Anlage gibt, ich bearbeite gerade Aufnahmen aus meinen Schweizurlauben 2013 und 2014 um an die Aufnahmen zu kommen die ich teilweise zum ausgestalten der Fahrzeuge benötige.


    Ich hoffe es stört wegen der Größe nicht euch hier ein Foto direkt zu zeigen, alle restlichen Fotos findet ihr in meiner Fotodatenbank unter http://schmalspur-fotos.at/index.php?cat=92



    lg Stephan

  • Hallo Stephan,


    eine Frage, ich sehe du hast deinen Schattenbahnhof mit minmalen Gleisabständen versehen. Ist das praktikabel und betriebssicher ? Mir sagen immer alle ich soll 4-5cm Achsabstand zwischen den Gleisen Platz lassen um Züge wieder aufgleisen zu können, allerdings entgleist doch kaum ein Zug in einem Ebenen Schattenbahnhof und wenn, kann man ja die Züge davor wegfahren ?! Da würde mich deine Meinung interessieren.


    weitere Frage: du hattest so ein Parkett Dämmmaterial verwendet statt Kork. War das am Ende besser ? Gibt Kork wirklich Unebenheiten beim Verlegen ?


    Viele Grüße Andreas

  • Servus!


    also ich habe bis dato noch nie eine Entgleisung mit abgestellten Zügen in einem Schattenbahnhof in H0e (also 9mm) gehabt und das habe ich auch jetzt bei breiterer Standfläche in H0m nicht. Entgleisende Züge im Einfahrweichenbereich kommen durch die Kurzschlussüberwachung sowieso gleich zum Stillstand und sind dort dann noch frei zugänglich.
    Nur am äußersten Umfahrungsgleis habe ich im Bogen der Weiche wohl um 2mm geknausert da dort die Ge 6/6 I beim Ausschwenken an den Ge 4/4 III-Verschiebergriffstangen hängen blieb, das war aber innerhalb von Sekunden mit versetzen von drei Schienennägel behoben. Das erweiterte Lichtraumprofil im Bogen sollte man großzügiger wählen als eingelitch laut NEM nötig da manche Fahrzeuge halt doch ein bisschen mehr Platz brauchen ;)


    Unterm Strich habe ich durch diese Bauweise zwei Abstellgleise gewonnen, die ich auch nicht missen möchte das ich bereits jetzt alle Gleise belegt habe und irgendwo einen weiteren (und längeren) Schattenbahnhof bauen muss.


    Mit der Trittschalldämmung bin ich bis dato hoch zufrieden, klebe sie mit Doppelklebeband (in großen Kurvenradien kann man sie auch biegen, man muss also nicht 100% exakt ausschneiden) direkt aufs Holz.
    Da ich im sichtbaren Bereich die Schienen nicht annagle sondern nur alle 20-30cm mit doppelseitigen Klebebahn anklebe (mag keine Gleisnägel in den Schwellen haben (hat das Vorbild ja auch nicht ;))) war das mit dem Kork durchs Aufquellen schon problematisch weil das Gleis dann gemacht hat was es will und die exakten Verlegearbeiten dann für die Katz waren.


    lg

  • Hallo Stephan,


    klingt nach nem Plan ;-)


    Reicht das Doppelklebeband aus um Gleise zu fixieren, so das auch im Fahrbetrieb die Gleise nicht verrutschen, bzw. bei Kurven mit Flexgleisen diese in ihre gerade Ausgangslage zurückwollen ?


    Hast du Trittschalldämmung 6mm stark wie das Kork und schneidest du die seitlich schräg oder schotterst du dort mehr ?


    Viele Grüße Andreas

  • Hoi Stephan


    Ganz herzlich willkommen! Du bist echt eine Bereicherung für das Forum mit Deinen Anlagen, der Webpage und den vielen Fotos - das freut mich sehr.
    Hab mich bereits auf Deiner Webseite umgesehen und musste schmunzeln, als ich sah, dass Du bereits seit 10 Jahren hier im Forum mitliest.
    Beim Bau der neuen Anlage legst Du ein beeindruckendes Tempo hin, wenn ich sehe, was Du seit Herbst alles gemacht hast. Toll!


    Zurück zu Deiner Anlage und dem Schattenbahnhof. Ich erlaube mir, hier ein Foto von Deiner Webpage einzustellen.
    Da geht es wirklich eng zu und her. Welchen Gleisabstand hast du denn ?



    Auf Deiner Webpage schreibst Du auch, dass Du alle Fahrzeuge überarbeitet hast: "... inbesondere da die meisten Fahrzeuge nicht zugerüstet waren und bei denen die zugerüstet waren oftmals falsch oder mit viel zuviel Kleber montierte Zurüstteile erst entfernt und mit Neuteilen sauber montiert werden mussten."


    Hast Du uns vielleicht einen Tipp, wie Du beim Entfernen (zuviel Kleber) und Neubestücken vorgegangen bist?



    Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es bei Dir weitergeht und freue mich auf weitere Berichte.


    Beste Grüsse nach Wien,
    Beppe

  • Grüß euch!



    Reicht das Doppelklebeband aus um Gleise zu fixieren, so das auch im Fahrbetrieb die Gleise nicht verrutschen, bzw. bei Kurven mit Flexgleisen diese in ihre gerade Ausgangslage zurückwollen ?


    Also ich habe beim ersten Probe-Modulübergang das Doppelklebeband aufgeklebt und ganz lässig die Gleise draufgelegt ... danach dachte ich mir "Nein so passt mir das nicht" ... Fazit der Geschichte war die Anwendung von Dremel sowie Gewalt und somit "Zuwachs" für mein "Schwellen- und Altschienenlager" das ich irgendwo baue ;) Das ganze hält derart bombenfest das man da nix mehr korrigieren kann, die umgebaute PECO-Bogenweiche liegt direkt samt dem weiterverlaufenden Gleisbogen am Übergang ausschließlich auf Klebeband fixiert.



    Ich werd dir die Übergänge mal genauer fotografieren mit meiner DSLR, mit dem Handy geht das nicht.


    Zitat

    Hast du Trittschalldämmung 6mm stark wie das Kork und schneidest du die seitlich schräg oder schotterst du dort mehr ?


    Muss ich nachmessen, weiß nicht wie hoch der Trittschall ist, ich schneide ihn vor dem Schottern neben den Schwellen ab und schottere dann eine ganz normal abfallendes Schotterbett, Kork verwende ich wie gesagt nicht mehr.



    Ganz herzlich willkommen! Du bist echt eine Bereicherung für das Forum mit Deinen Anlagen, der Webpage und den vielen Fotos - das freut mich sehr.


    Danke für das Lob :)


    Zitat

    Hab mich bereits auf Deiner Webseite umgesehen und musste schmunzeln, als ich sah, dass Du bereits seit 10 Jahren hier im Forum mitliest.


    Genauer verfolgte ich damals Tom seine N-Spur und spätere H0m-Anlage schon solange ;) Ich baue ja selber mit 0,25 und 0,3mm Erodierdraht meine Oberleitungen und was Tom da in Spur N mit seiner Oberleitung vorlegte war nicht schlecht und sehr motivierend :)




    Die Hänger zwischen Fahrdraht und Tragseil fehlten damals noch ...

    Mit viel Geduld und Mühe kann man den Draht spitz aneinanderlöten, das ganze schaut dann schon sehr nett aus ... die kreative Lösung die zu kleinen Masten auszugleichen ist nur ein Provisorium, die neuen Gittermasten sind dann in TT und nicht mehr in N ;)


    Zitat

    Da geht es wirklich eng zu und her. Welchen Gleisabstand hast du denn ?


    Kann ich dir nachmessen, prinzipiell ergab er sich aus der Aneinanderreihung und gerader Ausrichtung der PECO-Weichen ...


    Zitat

    Auf Deiner Webpage schreibst Du auch, dass Du alle Fahrzeuge überarbeitet hast: "... inbesondere da die meisten Fahrzeuge nicht zugerüstet waren und bei denen die zugerüstet waren oftmals falsch oder mit viel zuviel Kleber montierte Zurüstteile erst entfernt und mit Neuteilen sauber montiert werden mussten."


    Hast Du uns vielleicht einen Tipp, wie Du beim Entfernen (zuviel Kleber) und Neubestücken vorgegangen bist?


    Teilweise war es UHU, den kriegt man mit viel Geduld mit dem Fingernagel weg (ja, ja der Fingernagel geht dabei auch weg *gggg*), bei Pattex mit vieeeeeel Gefühl, Skalpel und Glasfaserradierstift. Leider löst zumindestens der UHU den Lack an was man bei den Zurüstteilen wie Schläuchen oder Heizkupplungen noch kaschieren kann, bei den Griffstangen auf den Loks konnte ich teilweise nichts retten, da entferne ich den Lack komplett, lackiere sie neu und setze sie als "Maschinen in Hauptuntersuchung/Aufarbeitung" in den Werkstatthallen in Landquart ein ... dafür neue Fahrzeuge zu opfern ist mir zu teuer, dafür sind diese Schrottgehäuse ideal.


    Zitat

    Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es bei Dir weitergeht und freue mich auf weitere Berichte.


    Wenn ich heute noch motiviert ist geh ich noch einheizen und ein paar Zweiachser zurüsten ... wenn man nicht mit den Bremsbacken und deren nicht passenden Löchern im Fahrgestell soviel Ärger hätte ...


    lg Stephan

  • Hallo!


    so wie versprochen ein Bild des Überganges, bis dato hält es wie gesagt bombenfest und sobald alles eingeschottert ist braucht es das Klebeband nicht mehr, Langzeitlebensdauer >5 Jahre also uninteressant



    Mei Te 2/2 ist soweit das ich nur noch den Decoder einlöten muss sobald der bei mir eintrudelt :) Alle Lampen sind fertig mit SMD beleuchtet, Dreilichtspitzensignal, Schluss und "teilaktiviert/betriebsbereit" (wie heißt das offiziel bei der RhB? Bei uns in Ö heißt das "Vorheizbetrieb", dann ist allerdings meist auch das Spitzensignal abgeschalten) sind schaltbar



    Meine Weinert-Lieferung ist eingetroffen, jetzt werde alle Tfz, Triebzüge und Steuerwagen mit Kupplungen zugerüstet :) Macht schon was her ...



    Und meine Ätzbeschriftungen habe ich auch endlich montiert, auf der vormals 412 heißenden Ge 6/6 I hat man seitlich keine Beschriftung mehr lesen können, waren alle abgegriffen :(



    Die Ätzbeschriftungen gibt es übrigens dort: http://mzb.bplaced.net/schilder/schilder.html (für Ge 6/6 I und fürs Bernina Krokodil)


    Andere Messingbeschriftungen könnte er uns machen, aber nur bei entsprechender Stückzahl (oder ggf. entsprechend höherem Preis) sodaß sich die Arbeit lohnt (hochauflösende Fotos oder Maßskizzen als Vorlage vorausgesetzt)


    So das wäre es für heute gewesen, nächster Tag im Bastelkeller ist Mittwoch :D


    lg Stephan

  • Zitat

    Mei Te 2/2 ist soweit das ich nur noch den Decoder einlöten muss sobald der bei mir eintrudelt
    Alle Lampen sind fertig mit SMD beleuchtet, Dreilichtspitzensignal,
    Schluss und "teilaktiviert/betriebsbereit" (wie heißt das offiziel bei
    der RhB? Bei uns in Ö heißt das "Vorheizbetrieb", dann ist allerdings
    meist auch das Spitzensignal abgeschalten) sind schaltbar


    In der Schweiz gibt es bei den Traktoren nur die Beleuchtung für Rangieren im Bahnhof und eien für Rangierfahrt auf die Strecke. Moderne Normalspurtraktoren, welche mit Zugsicherungssystemen usw. zugelassen sind, können zudem auch die Zugsbeleuchtungen wie Zugschluss rot zeigen.


    Sprich der Te 2/2 der RhB "kann" nur Rangierfahrt im Bahnhof 2x weiss vorne und hinten + Die Rangierrichtung "vorwärts" wird mit einem V oben in der mitte gekennzeichnet. Sprich die Seite mit dem V hat dann 3x weiss. Die Rangierbewegung Strecke signalisiert man 2x weiss vorne und 1x weiss hinten.


    Dabei ist es egal ob es eine Streckenlok oder ein Traktor ist.
    PS: Da die Streckenloks kein V haben, ist dort einfach 3x weiss / 2x weiss im Bahnhof (3x weiss wäre dann die Rangierrichtung "vorwärts").


  • Sprich der Te 2/2 der RhB "kann" nur Rangierfahrt im Bahnhof 2x weiss vorne und hinten + Die Rangierrichtung "vorwärts" wird mit einem V oben in der mitte gekennzeichnet. Sprich die Seite mit dem V hat dann 3x weiss. Die Rangierbewegung Strecke signalisiert man 2x weiss vorne und 1x weiss hinten.


    Das heißt ich muss jede SMD einzeln ansteuerbar machen, zurzeit habe ich nämlich jeweils 1xweiss/1xweiss und mit dem Fahrtrichtungswechsel 3x weiss/1x weiss oder 3xweiss/3xweiss .. .das ist im jetzigen Baustadium noch problemlos umbaubar, danke dir für die aufschlussreiche Antwort! Ein steckbares "V" mus ich mir für meinen also auch noch basteln ^^


    Als nächstes kommen die Tm 2/2 dran, mal sehn wi frickelig di Minilampen werden ;)


    Zitat

    PS: Da die Streckenloks kein V haben, ist dort einfach 3x weiss / 2x weiss im Bahnhof (3x weiss wäre dann die Rangierrichtung "vorwärts").


    Das notiere ich für den Umbau der Streckenloks ... danke!


    lg

  • Hallo Stephan



    Zitat


    Das heißt ich muss jede SMD einzeln ansteuerbar machen, zurzeit habe ich
    nämlich jeweils 1xweiss/1xweiss und mit dem Fahrtrichtungswechsel 3x
    weiss/1x weiss oder 3xweiss/3xweiss .. .das ist im jetzigen Baustadium
    noch problemlos umbaubar, danke dir für die aufschlussreiche Antwort!
    Ein steckbares "V" mus ich mir für meinen also auch noch basteln


    Ich habe bei meinen Traktoren eine fixe beleuchtung 3x weiss (V) + 2 x weiss, da die Rangierseite in der Regel Bahnhofsabhängig ist bleibt diese gleich ;)


    Zitat

    Das notiere ich für den Umbau der Streckenloks ... danke!


    Aufgepasst sieht man heute selten, dies war mal gedacht wenn eine Streckenlok Bahnhofsrangierdienst macht --> Tageweise... für schnelle Manöver macht man die Lichtumschaltung in der Praxis kaum... dort mache auch ich nur 3x1 weiss, der rest wird mit dem Rangierleiter abgemacht.

  • Griaß´aich!


    es hat sich wieder was getan, der Schnee gepaart mit dem grau, diesigen Wetter treibt mich in den Modellbaukeller :D



    Im Bereich Superung/Zurüsten geht es auch voran, die letzten Schachtelfahrzeuge sind auf die Anlage gewandert und die "Arbeitslade" ist bis auf gut 20 Fahrzeuge für die Zurüstteile fehlen leer ... übrigens es gab Zuwachs im Maßstab 1:45, eine HENKE ÖBB 298/U! :saint:


    Der Gourmino wird wohl irgendwann zerlegt, Tischlampen aufgebohren und mit SMD beleuchten ... passt sonst einfach nicht zum beleuchteten
    Jumbo-Speisewagen



    Fahranfälle häufen sich in letzter Zeit, werden aber meist dadurch beendet weil sich in Ardez schon Fahrzeuge aufgrund der vollen Schattenbahnhöfe sammeln, man nicht schön umsetzen kann und das dann nervt ;)



    Das hat folglich zur Ursache das Schattenbahnhof 3 vorzeitig in Angriff genommen wird!


    Die beiden Schattenbahnhof fassen nur Züge mit maximal 1,60m was insbesondere bei den langen Stammnetzzügen und den Albulagüterzügen (wie am Bild zu sehen) zu Problemen führt da die längeren "Umfahrungsgleise" besetzt werden müssen ... von denen aber die Gleisstutzen für die kurzen Wendezüge und den Reinigungszug abzweigen.


    Hier werden nun auf fünf Gleisen in zwei Abschnitten bis zu zehn lange Kompositionen Platz haben, in der Mitte kommen vorerst vier Gleisstutzen für die Wendezüge zum Einbau. Einziges Problem, mir sind schon wieder die Gleise ausgegangen :huh:


    lg Stephan

  • in Wien schneit es recht fest



    Also habe ich nachdem mir am Samstag schon die Gleise ausgingen heute meinen "Nothändler" besucht, immerhin 15 Gleise waren zu holen, warum der seine Lager nicht mal gscheit füllt weiß er wohl selber nicht ... irgendwas von "Kreditkartenlimit" hat er geflüstert, könnte man zwar im Sinne der Kunden erhöhen, aber gut, zwingt ihn ja keiner Umsatz zu machen, gibt ja bessere Händler außerhalb von Wien :D



    Somit ist das jetzt der Zwischenstand, jetzt geht es eine Woche in die Schweiz und danach geht´s mit Gleisen aus besserer Quelle weiter ;)


    lg Stephan

  • Griaß´aich!


    es ist fleißig digitalisiert worden nachdem die Bestellung über 30 Decoder endlich eingetroffen ist :)



    Insgesamt 30 Decoder galt es zu verbauen um den Fuhrpark nun fast vollständig digitalisiert zu haben, die verbleibenden Fahrzeuge werden vorr. mit einem ESU-Sounddecoder ausgerüstet.



    Es wird an der Zeit das Landquart mit dem Rundlokschuppen entsteht um den Fahrzeugen einen standesgemäßen (und staubgeschützten) Unterstand bieten zu können, die zwei fertigen Schattenbahnhöfe sind ja bereits voll :rolleyes:



    Es ist einfach ein Genuß Fahrzeuge der Metal Collection von Bemo zu zerlegen, im Gegensatz zu den "billigeren" Plastikgehäusen hat man sich hier wirklich bemüht tolle Fahrwerk-/Gehäuseverbindungen zu schaffen.
    Nach lösen zweier Schrauben wird der Kessel samt Führerhaus nach vorne weggeschoben und der Einbauplatz für den Decoder liegt sofort zum Einlöten der Schnittstelle frei. So wäre das bei allen Fahrzeugen schön ... ich denke da zB. an die Ge 4/4 II wo sich das Gehäuse voll zugerüstet mit den Flexicoilfedernachbildungen nur äußerst mühsam bis fast unmöglich abnehmen lässt.



    Parallel zum Decodereinbau werden die Triebzüge auch mit elektrisch leitenden Kurzkupplungskinematiken ausgestattet um im Schiebe- und Zugbetrieb gleiche Wagenabstände zu gewährleisten, als Nebeneffekt erspart man sich den Einbau von Kondensatoren für die Innenbeleuchtung da bei 12 Achsen keinerlei Stromabnahmeprobleme mehr zu erwarten sind.


    lg Stephan