0m Ospizio Bernina

  • Hallo Marco


    Unglaublich, die vielen Details! Und wenn ich mir erst vorstelle, wie schwierig das Löten war....

    Ihr habt viel Arbeit in dieses Projekt gesteckt und durchgehalten, davor ziehe ich meinen virtuellen Hut!


    Hoffentlich können wir alle in Bauma 2021 dieses Meisterwerk bestaunen!

    En Gruess


    Reto

  • Hallo Marco,

    hallo Bertrand,


    wie schon geschrieben: Ganz großes Modellbahnkino !!!

    Da kann ich mich Bernie nur anschließen: " Da habt IHR den perfekten Modellbau neu definiert !"


    Wenn da der erste Zug drauf fährt... :thumbsup::thumbsup::thumbsup::thumbsup:


    Viele Grüße


    Christian

    Schweizer Schmalspurbahnen in 1:87- Anlagen und Dioramen: "Saluti da San Vittore", "GLACIER EXPRESS 1981", "HOTEL OBERALPSEE um 1930"

  • Hallo Marco,


    Wirklich Spitzenmässig was du uns da zeigst, beeindruckend was so alles in dieser Baugrösse möglich ist.


    Und den Durchhaltevermögen um so ein Projekt zu meistern: Klasse!


    Hoffentlich Bauma '21 zu bestaunen!


    Grüsse, Michiel

    Filisur 2.0 - St.Moritz und weiter nach Alp Grüm / H0m-Doppelstock-Segmentanlage /Selbstbauweichen/ Peco-Gleis / DCC /Xpressnet

  • Hallo Marco,


    ja ein unglaublich "geiles" (sorry) Projekt.

    Die Detailaufnahmen sind ein Wahnsinn und lassen ein wenig erkennen, wie genau gearbeitet wurde.

    Farbe, Details, Präzision.....besser geht nicht!

    Ich bezweifle ob das Original auch diese Zuwendung bei der Erstellung erhalten hat!


    Ein in Augenschein nehmen in Bauma wäre natürlich das i-Tüpfelchen!

    lieber Gruss,

    Peter




    Intellibox IR, IntelliLight, Light@Night, Selbstbau gleis Code 70, Rückmeldung: LocoNet, QDecoder, MBTronik WA5, Win-Digipet, Dc Car Stahldraht,

  • Hallo Marco


    Ich wusste gar nicht, dass das Vorbild so viele kleine Details hat.

    Was mich auch beeindruckt hat: Dass die Brückenstützen auf den Stützpfeilern mit einem Niederhalter in Position gehalten wird..


    Unglaublich, wie viele Details du da umgesetzt hast. Da freue ich mich ja schon jetzt auf Bauma 2021.


    Lieber Gruss


    Andreas

  • Hallo zusammen,


    Bauma ist vergangen und diesmal auch ohne eine Anlage von Bertrand. Dafür haben wir dieses Jahr ganz viel mit Euch gequatscht und das war auch sehr schön. Viele haben gefragt, wie es denn in Ospizio inzwischen aussieht. Ich glaube, ich darf verraten, dass noch immer kein Gras gewachsen ist, aber es tut sich im Laufe der Zeit dann doch etwas. Das sieht meist nicht nach viel aus, aber die kleinen Details bedürfen dann doch etwas mehr Aufwand. In 0m muss man an vielen Stellen genauer hinschauen, als in H0m, damit es später auch noch glaubhaft ausschaut. Die Remise hat zum Beispiel inzwischen eine "Aussenhaut" mit Steinen und erste Farbschichten bekommen. Trotz der Größe muss die fest auf dem Modul montiert werden. Später laufen da die Oberleitungsdrähte durch und evtl. werden auch noch die Türen beweglich. Da ist es dann fast unmöglich, das Gebäude abnehmbar zu gestalten. Nur das Dach kann man öffnen, damit man noch reingreifen kann.

    Bevor die Remise aber montiert werden kann, muß die Drehscheibe fertiggestellt werden. Die dafür benötigten Teile sind zwar schon längere Zeit fertig, aber es bedurfte doch ein paar Anläufen, bis alles montiert werden konnte. Dieses Wochenende war es dann soweit und die Drehscheibe ist zumindest zu etwa 90-95% fertig. Sie läuft noch nicht ganz rund, aber das wird sich sicherlich noch einstellen lassen. Das Beste aber: Sie läuft flüsterleise und auch eine 1-2kg schwere Messing Xrot 9213 wird anstandslos auf Ihr gedreht.


    Die Drehscheibengrube besteht ja aus einer gefrästen Aluplatte. Damit das später nach einer verwitterten Betonwanne aussieht war dann doch etwas Farbeinsatz nötig. Unten in der Grube wurde Sand ausgestreut und verklebt, der Rand farblich behandelt, die Schienen und auch die ganze Drehscheibe selbst sind gealtert.



    Nachdem das alles soweit fertig war, verlagerten sich die Arbeiten mehr auf die Unterseite. Hier ist es schön, dass die Drehscheibe in einem Modul verbaut ist, was sich einfach auf die Seite stellen lässt und so die Arbeiten deutlich einfacher gestaltet. Die Bühne mit der Welle wurde eingesteckt und ausgerichtet. Durch die Welle wurden die Kabel gezogen und auf der Rückseite herausgeführt. Es sind insgesamt 5 Kabel: 2x DCC und 3x für die Versorgung eines Hallsensors. Dieser wird später die exakte Position der Schneeschleuder auf der Drehscheibe anzeigen. Die Xrot bekommt mittig einen kleinen Magneten, der den Hallsensor auslöst. Dies ist unerlässlich, da die Xrot und auch die Drehscheibe selbst sonst gefährdet sind. In dem Gebäude ist einfach kein Platz. Die durch die Welle geführten Kabel wurden dann verlötet und passende Schleifer zur Stromübertragung angebracht. Das sieht etwas wild aus, funktioniert aber ganz wunderbar. Alle Schleifer sind mindestens doppelt vorhanden, bei dem Fahrstrom sogar vierfach. Da sollte es eigentlich keine Aussetzer geben.



    Nachdem dann der Motor installiert und die Elektronik angeschlossen wurde, war alles bereit für erste Proben. Hier ein Blick in das Gebäude von oben durch das geöffnete Dach. Die Schiene ist noch nicht fixiert und später muß da auch noch ein geätztes Abdeckblech zwischen die Schienen.



    Wenn das Dach drauf ist und man durch das Tor schaut, sieht es so aus.



    Und da bewegte Bilder am Schönsten sind, gibt es hier ein kurzes Video, was zeigt, wie es später mal sein wird.


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    Grüße

    Marco

  • Hallo Marco, hallo Bertrand,

    vielen lieben Dank für den interessanten Einblick in eure spannenden Projekte. Ein unglaublich präzises und detailverliebtes Arbeiten kennt man ja von euch, diese Drehscheibe zeigt aber nochmal neu, dass Ihr für ein perfektes Modell keine Mühen und keinen Aufwand scheut! Unglaublich, was da an Arbeit und know how drinnen steckt, alles dann noch versehen mit einer stimmigen Patina - echt toll!!!


    Liebe Grüße Benjamin

  • Guten Morgen zusammen

    Ich möchte mich da den Worten von Benjamin gleich anschliessen.

    Unglaublich mit welchem Aufwand Ihr da herrliches entstehen lässt. Äusserst imposant.

    Und die Scheibe läuft und dreht ja schon perfekt.

    Ich freue mich schon auf die Bilder wenn dann alles mal fertiggestellt ist.

    Man spürt hier auf den Bildern schon jetzt herrliche Ospizio-Stimmung.

    Wünsche Euch weiterhin ganz gutes Gelingen.

    LG

    Pascal

  • Hallo Marco und Bertrand


    Vielen Dank für euer wunderbares Update.

    Es ist ja schon ein riesen Aufwand, der eine funktionierende Drehscheibe mit sich bringt. Wie nicht anders erwartet, habt ihr diese Aufgabe wieder meisterlich geschafft. Auch optisch ist die Drehscheibe vom Feinsten. Nur schon wie der Boden des Drehtellers gestaltet ist, ist eine Augenweide.


    Die Idee, die Remise fest auf dem Segment zu verankern, dafür die Zugänglichkeit durch die Decke zu erhalten, leuchtet total ein. Das könnte ich mir bei meinem Ospizio auch so vorstellen.


    Lieber Gruss


    Andreas