Meine Anlage mit Thema Chur - Brig

  • Hallo Michel,


    Klingt spannend (wobei ich vmtl. mehr als die Hälfte nicht verstanden habe ;) ... (das liegt aber an meinem Verständnis für solche Dinge)) und sieht gut aus:thumbup:.


    Bleibt nur zu hoffen, dass deine Tricks im Umgang mit dem TC auch bei möglichen Softwareupdates noch funktionieren.


    Viele Grüße und viel Erfolg weiter

    Volker

  • Hallo Volker


    Danke, dies hat vermutlich eher damit zu tun, das viele Fachbegriffe vorkommen und viele Funktionen nur in der realet Bahnwelt benötigt werden und sich ein Modellbahner gar nie die Frage stellen würde ob es eine solche Funktion gibt ;).


    Das ganze basiert aktuell auf dem TC 8.0 Gold, die meisten Tricks etc. sind via Taster, Ein-/Ausschalter und Bahnwerter realisiert, das ganze dan logisch miteinander verknüpft. Daher bin ich guter Dinge, dass dies auch bei einem Update funktionieren würde. Wenn nicht würe ich auf das Update verzichten ;)


    PS: Falls jemand an den Symbolen interesse hat, kann er sich gerne via PN bei mir melden.

  • Hallo Michel


    Ein sehr interessanter Beitrag, danke!

    Mir gefällt die kompromisslose Annäherung ans Vorbild und der kreative Umgang mit der Steuerungssoftware. Weiterhin viel Erfolg und gute Fortschritte! :thumbup:

    Ich bin gespannt auf Bilder weitere Updates.

    Beste Grüsse - Carlo


    Anlage H0m "Rhaetian Flyer" - Proto-Freelance RhB, FO "Vom Oberalp über Albula und Bernina nach Tirano".
    Testanlage und Aufstellbahnhof fertig und betriebsbereit, noch kein Gelände; z.Z. Fahrbetrieb und Planung Etappe 3.

  • Hallo Zusammen


    In den letzten Jahre ist an der Anlage einiges gegangen, praktisch alle Elemente der Sicherungsanlagen (Signale, Entgleisungsvorrichtungen etc.) wurden montiert, es fehlen nur noch ein paar Weichenlaternen und ein paar Rangiersignale, viele Stunden vergingen dann um die Software weiter zu entwickeln und die Grenzen von TC kennen zu lernen.


    Das Ziel vor rund 8 Jahren war es, einmal als Lokführer nach Signalen über die Anlage fahren zu können und dies mit einem Kamerawagen. Ich habe mir nun ein Kamerawagen gebaut, genauere Infos dazu folgen, nun stand heute eine Erste Testfahrt an, in Sachen Bildqualität und Farbeinstellung gibt es noch Luft nach oben, da werde ich noch zwei drei Einstellungen ausprobieren.


    Nun möchte ich euch auf eine Fahrt von Chur nach Disentis einladen, im Führerstand des Bt 52806, bitte seit nicht enttäuscht, das Augenmerk der Anlage liegt im Bereich der Technik und nicht im Bereich des Landschaftbaus. Viel Spass beim Anschauen des Videos :)


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  • Hallo Michel,


    freut mich sehr so eine schöne Rundreise durch dein Reich zu machen.

    Ich hatte mir ja deinen Plan mal vor Jahren schon zur Seite gelegt und gedacht, das ist aber ein ordentliches Projekt!


    Durch die Rundfahrt wird die Dimension nochmal bestätigt, unglaublich.


    Deine Signallösungen gefallen mir, kann ich davon ausgehen, dass du alle Signale der Strecke nach Vorbild-Schaltung steuerst?


    Das hat schon was und bin schon auf Teil 2 gespannt!


    Der Umbau im Steuerwagen ist mir vorher nicht aufgefallen, erst als ich die Bau-Fotos im Video sah, ging mir ein Licht auf :respekt: :respekt: :respekt:

    lieber Gruss,

    Peter




    Intellibox IR, IntelliLight, Light@Night, Selbstbau gleis Code 70, Rückmeldung: LocoNet, QDecoder, MBTronik WA5, Win-Digipet, Dc Car Stahldraht,

  • Hallo Peter


    Besten Dank für deine Worte, ja die Dimensionen sind sicherlich gewaltig, aber im Vergleich mit anderen Grossanlagen welche sogar noch Landschaft haben doch wieder eher klein ;) Ja das Projekt ist auch zu zweit recht happig, aber man darf nicht vergessen, das Ziel ist ein anderes, nämlich effektiv die Technik dahinter und das fahren mit mehreren Personen, ob jemals auch nur ein Teil Landschaft gebaut wird ist fraglich.


    Kommt immer drauf an was vorbildlich ist ;) Aktuell sind nur die Stellwerke von Sedrun und Segnas soweit programmiert, dass sie zu rund 80% fertig sind und vorbildlich bedient werden können inkl. der ganzen Überprüfungen, Gleisfreimeldeeinrichtungen etc. Was dort noch fehlt ist der externe Stelltisch.


    Bei den RhB Bahnhöfen habe ich ein Provisoriums erstellt, welches dem Vorbild angeglichen ist, sprich die Möglichen Schaltungen ist dem Vorbild empfunden mit all seinen Tücken und Eigenheiten, aber meist fehlt die Überprüfung, Gleis frei etc. dies wird noch vom Bediener gemacht. Was aber funktioniert ist eine Art Automatik Betrieb in der man als Lokführer fahren kann und die Stellwerke sich selbst überwachen und die Fahrstrassen schalten, dies war im Video ebenfalls der Fall.


    Der Umbau war mal ein erster Versuch, das Ganze nicht so offensichtlich als Kamerawagen sichtbar zu machen, die Inspiration dazu kam aus dem H0 Sektor.

  • Ja die Grossprojekte mit Zungen, Gleiswendeln und "hochgestapelten" Anlagenflächen. Für einen Kunden in den USA bauten wir vor bald 30 Jahren auch etwas in dem Stil.

    Mittelpunkt war Chur: Normal- und Schmalspur.

    Unter Chur war der Bereitstellbahnhof ab dem eine Gleiswendel mit Normalspur und Schmalspur nach Chur führte, Dann kamen mal zwei 180º Kurven und die Rheintalstrecke auf der einen Seite der Anlagenzunge und Reichenau auf der andern Seite.

    Schon wieder eine 180º Kurve und dann, nach der Brücke, die Verzweigung Oberland/Albulalinie. Der untere Teil der zweiten Gleiswendel führte zum Schattenbahnhof Thusis/St.Moritz, der obere Teil nach Somvix - Compadials. Die Station lag über der Rheinbrücke auf der unteren Zunge, Nochmals zwei 180º Kurven weiter kam man nach Disentis wo die FO Anschluss hatte.


    All das für Einmannbetrieb mit Analogfahrgeräten (Walk-around). Für mich war das von Anfang weg ein "Der Kunde ist König" Projekt. denn die Anlage wurde im Ferienhaus/Chalet installiert (West Virginia) und sein Wohnsitz war in Florida — 1300km Fahrstrecke.

    Etwas abgelegen, aber anscheinend war das einigen Leuten bekannt und eines Tages brannten Chalet und Anlage ab. Traurig aber wahr.


    Punkto Betriebsmöglichkeiten ein Traum, aber für eine oder zwei Personen???


    Chur: Endpunkt Reiseverkehr auf der Normalspur

    Haltepunkt Vorortverkehr (RhB)

    Ausgangspunkt Albula- und Oberlandlinie


    Reichenau: je nach Epoche Übergabe der GEX Garnitur


    Disentis: End-/Verbindungspunkt RhB und FO

  • Hallo Hans-Joerg


    Dies ist meistens das Problem, klar heute kann man sich den PC zur Hilfe nehmen und als LF zusammen mit KI Zügen über die Anlage fahren. Wir sehen dies bei uns zu zweit ist die Anlage kaum schlau betreibbar, wenn wir aber 4-6 Personen sind macht es richtig Spass.

  • Hallo Hans-Joerg


    ..........................................Wir sehen dies bei uns zu zweit ist die Anlage kaum schlau betreibbar, wenn wir aber 4-6 Personen sind macht es richtig Spass.

    Keine Frage, mit 4-6 Personen ist echter Fahrplanbetireb eine feine Sache d.h wenn das Personal mal eingeschult ist.

    Auf meiner ehemaligen H0m Anlage stand Chur als Mittelpunkt, mit Untervaz und Landquart als Bereitstell-Bahnhof. Bis Reichenau (sehr vereinfacht) war's Doppelspur. Abzweig nach Oberland und Albula. Darstellung der Albulastrecke began in Sils i. D.

    Gefolgt von Alvaschein, Tiefencastel, Surava und Filisur.

    Filisur mit Abgang nach Davos — über eine Wendel in den oberen Bereitstell-Bahnhof der zugleich als St.Moritz diente.

    Ab Filisur gings Richtung St. Moritz erstmal mit 3,5% den Berg hoch, dann in die Wendel nach unten in den Bereitstell-Bahnhof Betrieb mit bis zu 13 Personen. Also echt zuviel des Guten.

    Nach Gesundschrumpfung mit Thusis als Startpunkt sah der Gleisplan dann so aus:


    HOmTrackplan.gif


    Und für den Fahrplanbetrieb reichten 6 - 8 Personen.


    Alvaschein war "Freelance" und zusammen mit Tiefencastel zuerst als Ausstellungsteilnahme konzeptiert. Betrieb gab's es noch immer genug denn die Bereitstellbahnhöfe wurden nicht geändert.


    Video?

    Nur Eines von "ja damals!" mit der alten VHS-C Kiste.


    https://vimeo.com/150072975


    "Zeitdokument" ;) :)

  • Theoretisch wäre die Anlage auch mit zwei Personen betreibbar, die restlichen Züge wären dann KI Züge, das ist heute effektiv kein Problem mehr, wenn man nun davon aussgeht, dass man 10-12 Züge fahren kann und noch jedes Stellwerk besetzt, dann wären das rund 20 Personen, dies ist aber für den Raum zu klein.


    Einweisung braucht es meist nur kurz, das Konzept ist relativ einfach, es läuft alles über den Fahrdienstleiter ;)

  • Hallo Michel


    Vielen Dank für die tollen Eindrücke, die Streckenführung gefällt sehr und natürlich erst die Fahrbetriebmöglichkeiten!

    Der Führerstand schaut echt gut aus mit den drei Monitoren. Ich glaube, ich schaue mir nach dem immer grösseren Frust über TC auch mal WinDigipet an.


    Übrigens: wie kommst Du an die Steigungsstrecke bei Min 2:45 nach dem Schattenbahnhof? Hast Du da eine Klappe oder ähnliches gebaut um an das Gleis zu kommen?


    Beste Grüsse


    Tom

  • Hallo Tom


    Besten Dank für deine Worte, ja die Möglichkeiten zum spielen sind fast grenzenlos. Win Digipet war auch mal eine Idee von mir, aktuell bin ich mit TC noch recht zufrieden.


    Zur Steigungsstrecke, die Module haben Handgrosse Löcher welche ein Notevakuieren eines Zuges erlauben, für gröbere Arbeiten würde ich das Modul davor demontieren. Bislang hatte ich aber immer Glück und musste von beiden Varianten noch kein Gebrauch machen.

  • Hallo Zusammen


    Nun folgt der Teil 2 von Disentis nach Brig, mit einer Zugskreuzung in Gletsch :)


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  • Hallo Michel


    Deine Führerstandsfahrt habe ich in voller Länge angesehen und sehr genossen. Ich glaube, ich habe noch nie eine Führerstandsfahrt in 1:87 mit Zahnrad gesehen. Sehr faszinierend!


    Einen Kritikpunkt habe ich bzw. eine Anregung: Durch die Länge des Steuerwagens "zielt" die Kamera in engeren Kurven an die Wand anstatt aufs Gleis. Ich weiss, du möchtest ja jeweils live über die Anlage steuern. Wenn du aber einen kurzen Zweiachser nähmst, wäre diese Manko gelöst.


    Lieber Gruss


    Andreas