Berninabahn.com (Ospizio Bernina)

  • Hallo Andreas


    Geniale Sache, die du da präsentierst. :respekt:

    Ich würde evt mal versuchen, mit echten Steinen die schon ohnehin sehr realistisch wirkende Oberfläche noch ganz sachte zu bearbeiten.

    Ich meine… vielleicht mit einem Stein aus Deinem Garten diesen leicht noch an einzelnen Stellen der Remisen-Wände eindrücken

    Ich finde die Idee von Pascal sehr gut. Die Oberfläche müsste noch etwas rauer sein.

    Aber die Schnittkanten sind perfekt, lupenrein ausgeschnitten. :respekt:


    Herzliche Grüsse

    Peter

  • Hallo Andreas


    Ev. grobkörniges Schleifpapier (Körnung 20?) auf einen Schleifklotz (es gibt da m.W. so "halbrunde" Dinger) und dann abrollen?




    Lg
    Giorgio

    Gruss
    Giorgio


    i5 QuadCore 4GB RAM / WIN10 Pro 64Bit / TC9.0B3 Gold / 2L-DCC / SpurN
    2x IB2 / 2x IB1 als IB-Control / LocoNet+s88N / Qdecoder / LDT / WA5 / WDECN-TN / MP1

  • Hallo Andreas,


    die Oberfläche müsste in der Tat rauer sein. Ich würde die Vertiefungen nicht gravieren lassen. So tiefe Steine gibt es da in der Remise ja nicht. Schau doch weiter mal die Steinstruktur an. Die wirkt meines Erachtens jetzt noch etwas zu regelmäßig. In echt schaut die anders aus. Kannst Du nicht ein Bild in Dein Zeichenprogramm ziehen und die Fugen nachmalen?

    Die glatte Oberfläche würde ich vorher oder hinterher etwas bearbeiten. Ich habe ja auch mit ganz glatten Polystyrolplatten begonnen, die ich mit einem Dremel und einem Schleifausfsatz unregelmäßig bearbeitet habe.

    Hast Du die Größe mal überprüft. Hat Deine Schneeschleuder in das Modell von Hanselmann gepasst? Ich glaube, da war etwas, bin mir aber nicht ganz sicher.

    Dann noch ein Hinweis:



    Das Gebäude ist vorne in beide Richtungen angeschrägt. Viele Grüße und weiterhin viel Erfolg,

    Marco

  • Hallo Andreas


    Falls Dein Drucker ein 3D Relief Programm bietet (rastern), würde ich unbedingt das verwendenen. Da kannst Du Steinvorlagen, am besten Grautöne, verwenden, die werden dann unterschiedlich tief graviert. Je dunkler, desto tiefer. Die Mauerfugen müsstest Du dann meist noch mit einer ganz dunklen Farbe nachziehen.

    Das Problem ist aber generell: jedes Muster ist erkennbar, sich wiederholende Steinformen sieht man sehr schnell.

    Alternative zum Rastern, mit Thomas' Steintechnik - verdünnter Gips/Weissleim - auf jeden Stein einzeln auftragen.


    Beste Grüsse


    Tom

  • Hallo zusammen


    Danke euch für eure Ideen.


    Ich habe schon vor, die Oberfläche grundsätzlich aufzurauhen.


    @Marco: Also wenn ich die originalen Bilder der Remise anschaue, dann sind die Anordnungen des Mauerwerks begzüglich der Mauerzeilen recht regelmässig und nicht so versetzt. Oder hast du Detailfotos von der Rückseite? Die Ecken der Steine dürften etwas runder sein.


    Tom: Ich denke, dein Input müsste der gewinnbringende sein. Ein Foto mit einer Steinwand müsste eigentlich schon hinterlegbar sein. Da muss ich ein paar Versuche starten.


    Pascal: Wahrscheinlich braucht es da ziemlich viel Druck, dass man Abdrücke auf dem Holz gut sichtbar würden. Ich habe aber noch eine uralte, metallene Druckpresse. Damit müsste ich das schon hinkriegen.


    Ich halte euch auf dem Laufenden


    Lieber Gruss


    Andreas

  • Hallo zusammen


    Unterdessen habe ich viel gepröbelt, wieder verworfen, nochmals neu gemacht..


    Den Ansatz mit den gravierten Steinen habe ich verworfen, ebenso die mit einer Steinwand hinterlegte Steinkonstruktion brachten den gewünschten Erfolg.


    Dann habe ich es quasi mit der "Brechstange" versucht. Mit einem abgerundeten Metallstück (es ist ein Verlängerunsteil eines Schraubsets) und einem Hammer habe ich wahllos auf die Teile eingehämmert um so eine plastische Struktur zu erhalten.


    IMG_20220330_152641.jpg


    Danach startete ich verschiedene Kolorierungsversuche. Immer wieder gefielen sie mir überhaupt nicht bis nicht gut. Heute dann, hatte ich einen ersten Durchbruch.

    Die Fassade ist gegenüber dem Vorbild eher zu dunkel, was mich aber nicht stört. Ich habe nicht den Anspruch, dass die Farbgebung genau dem Vorbild entsprechen muss. Der Gesamteindruck überzeugt mich jedoch.

    IMG_20220415_175052.jpg

    In den kommenden Tagen werde ich die Remise mal provisorisch zusammenbauen und die Wirkung überprüfen. Damit das genau wird, schneide ich auf dem Laser eine Art Schablone, an der der doch recht komplexe Grundriss exakt aufgebaut werden kann.


    Fortsetzung folgt.


    Lieber Gruss


    Andreas

  • Hi Andreas

    Wie bereits schon kommuniziert… :respekt: :thumbsup: :respekt:

    Ein sehr schöne, gelungene Farbgebung. Auch die Verwitterung schaut perfekt aus. Da bin ich schon sehr gespannt wie das dann zusammengebaut aussieht.

    Freue mich schon sehr auf Deine nächste Bauberichte und die nächsten Bilder Deiner neuen Remise :)

    Gruss: Pascal

  • Der farblich Gesamteindruck gefällt. Es ist wirklich nicht einfach alles richtig zu färben.


    Ich hab damal mir der Sprühdose einen beige grauen Grundtone auf das Bahnhofsgebäude und die Remise aufgebracht und dann mit dem Pinsel und ganz unterschiedlichen Farbnuancen jeden Stein einzeln bemalt. Es hat Wochen gedauert aber das Ergebnis hat mich persönlich absolut zufrieden gestellt.

    Danach noch etwas Pulver drüber und schick war es.

    Jeder fi der den passenden Weg zu gewünschten Farbe.


    Weiter so.


    Gruß Christian

  • Hallo Andreas,


    ja, dies sieht schon recht gut aus und gefällt mir vom Gesamteindruck auch sehr gut.

    Wie du schreibst, wenn es nicht haargenau dem Original entsprechen muss, dann bist du auf einem super Weg!


    Freu mich auf mehr,

    lieber Gruss,

    Peter




    Intellibox IR, IntelliLight, Light@Night, Selbstbau gleis Code 70, Rückmeldung: LocoNet, QDecoder, MBTronik WA5, Win-Digipet, Dc Car Stahldraht,

  • Hallo Andreas,


    Unglaublich was man so produzieren kann mit dem Lasergerät, aber wie auch beim Ätzen, einiges an Erfahrung beim Zeichnen/Designen am Bildschirm gehört schon dazu: auch beim Modellbau hat der Rechner inzwischen einen festen Platz eingenommen.


    Deine Ergebnisse können sich jetzt schon richtig sehen lassen, das verspricht schon einiges für deine anstehenden Bauprojekte!


    Bin gespannt auf weiteres!


    En Gruess, Michiel

    Filisur 2.0 - St.Moritz und weiter nach Alp Grüm / H0m-Doppelstock-Segmentanlage /Selbstbauweichen/ Peco-Gleis / DCC /Xpressnet

  • Hallo liebe AF-Freunde


    Der Sommer neigt sich dem Ende zu und durch eure zahlreichen Berichte und Inspirationen steigt die eigene Lust, sich wieder vermehrt im Moba-Keller kreativ zu werden enorm. Die Fahrzeuge der Anlage wurden in den letzten Wochen viel bewegt.


    Im April zeigte ich euch erste Laserteile aus eigener Produktion von der Remise Ospizio. Für mich ist dieses Projekt so etwas wie ein Pilotprojekt, bei dem ich ausprobieren kann, was mit dem Laser machbar ist und wo auch meine Grenzen liegen. Die verschiedenen Materialien reagieren so verschieden auf die Laserbearbeitung. Da hilft nur Pröbeln.


    Die Remise Ospizio ist schon ein recht spezielles Gebäude was den Grundriss und die dafür nötigen Einzelteile sind. Immer mal wieder mache ich beim Zeichnen der Teile Denkfehler, die ich dann beim Zusammenbau negativ bemerkbar machen. So ist es dann halt schon praktisch, wenn man die Fehler rasch korrigert und danach den Laser nochmals anwirft.


    Mit der Aussenhülle bzw. den Ausssenwänden von Ospizio bin ich soweit fertig. Am Schluss passte nun doch noch alles. Der Zusammenbau ist gemacht.


    In den vergangenen Tagen widmete ich mich der Remisendurchfahrt. Da die Sperrholzdicke theoretisch 4 mm beträgt, die in Wirklichkeit dann aber doch auch mal 3.5 sein kann, müssen auch hier immer wieder Anpassungen gemacht werden.

    IMG_20220827_204949.jpg

    So sieht die Remise zur Zeit aus. Die Fenster und Holverschläge sind eingesetzt.

    IMG_20220827_180637.jpg

    Auf der Innenseite habe ich ebenfalls 2.5 mm dicke MDF-Aussparungen gelasert, damit auch die Sicht ins Innere der Remise eine Falle macht.


    Für das neue Gebäude möchte ich dereinst auch ein neues Segment bauen. Das jetzige stammt aus dem Jahre 2010 und stellt den Anfang meiner Landschaftsbautätigkeit dar. Auch gleisgeometrisch habe ich da einige entscheidende Fehler gemacht.


    IMG_20220827_204418.jpg

    Als Baumaterial für die Aussenwände habe ich bewusst Pappelsperrholz gewählt. Es lässt sich auch anschliessend bezüglich der Plastizität der Steine gut nachbearbeiten. Grosser Nachteil ist, dass sich die Teile beim Lasern verkrümmen. Um die Wände wieder gerade hinzubekommen und die rechten Winkel wieder in die vorgegebenen 90 Grad zu bekommen, habe ich oben eine gelaserte Lehre hergestellt. Diese bestehen aus einer verleimten Doppelschicht, da mein Gerät eine maxiamle Länge von 30 cm zulässt (die Remise ist länger).


    IMG_20220827_180637.jpg

    Die kleinen Löcher der Lehren oben und unten der Aussenwände dienten beim Zusammenbau dazu, dass ich die beiden Schichten mittels Schaschlickspiessen zentrieren konnte.


    IMG_20220827_204511.jpg

    Der Neubau der Werkstätten-Gebäude hinter der Remise werden im Anschluss in Angriff genommen.


    Weiter Bilder findest du wie immer auf meiner Homepage.


    Lieber Gruss


    Andreas

  • Hallo Andreas


    WOW - sieht super aus!


    Sind die Steinmauern auch gelasert? Oh - habe die Antwort wohl gefunden auf Deiner Webseite:


    Lg
    Giorgio

    Gruss
    Giorgio


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  • Hoi Andreas,


    schöne Fortschritte :respekt: :respekt:


    Es macht sicher Spaß, wenn man gleich selbst neue Teile lasern kann, aber das Nachdenken über die Konstruktion ist immer ein spannendes Thema!


    Danke auch für deine Bau-Beschreibung, les ich immer sehr gerne!

    lieber Gruss,

    Peter




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  • Hallo Andreas

    Danke für den interessanten Baubericht, da steckt erheblicher Planungsaufwand und kreative Tüftelei drin, bis dieses tolle Ergebnis möglich wurde. Die Struktur und Farbung sind sehr überzeugend gelungen.


    Gruess, Bernie

  • Hallo zusammen


    Vielen Dank euch allen für eure aufbauenden aber auch kritischen Kommentare, die zum Teil auch auf anderen Kanälen zu mit gekommen sind.


    Die Wirkung der mit Vektoren gezeichnenten Fugen überzeugen mich in der Tat noch nicht vollends. Sie wirken halt schon sehr steril und man sieht von weitem, dass sie gelasert sind. So habe ich nach weiteren Möglichkeiten gesucht, wie man diese natürlicher darstellen könnte.


    Auf die einfachste Idee, bin ich lange gar nicht gekommen, obwohl sie ja auf der Hand liegt: Man zeichnet die Fugen bzw. Mauersteine von Hand auf einen ausgedruckten Fassadenplan, scannt sie nachher ein, imporitert sie in die Lasersoftware und positioniert und skaliert sie genau über der Vektorgrafik des zu lasernden Fassadenplanes.


    Hier ein erstes Resultat. Die Fugen sind zu dick geraten, der sterile Eindruck jedoch (so finde ich zumindest), ist nicht mehr erkennbar.

    IMG_20220831_104922.jpg


    Damit das Resultat aber wirklich beurteilt werden kann, habe ich die beiden Probestücke mal auf die Schnelle koloriert:

    Grundierung mit grauem Spray-Primer, dann mit verschiedenen Grautönen einzelne Steine bemalt und als dann alles trocken war, mit Umbrafarbe und einem feuchten Schwamm abgetupft, zum Schluss mit einem leeren weissen Pinsel graniert.


    IMG_20220901_204329.jpg


    IMG_20220901_211152.jpg

    Hier der Vergleich zwischen Vektorgrafik (unten) und Bitmatgrafik (oben).



    IMG_20220903_163922.jpg

    Nach der zweiten "Umbra-Behandlung" und einer Granierung


    Lieber Gruss


    Andreas

  • Lieber Andreas

    Wie bereits auch schon auf anderen Kanälen kommuniziert:

    Einfach herrlich Deine Laser-Erzeugnisse zu sehen und die Entstehungs-Geschichten mitzuerleben.

    Du bis ja zwischenzeitlich ein echter Laser-Profi.

    Ich weiss wie viel Aufwand und Geduld Du in jedes einzelne Objekt steckst. Deine Tüfteleien haben sich aber

    bisher mehr als gelohnt.


    Ich jedenfalls bin voll begeistert von Deinen Werken.

    Wirklich HAMMER!


    Auch die Farbgebung hast Du ja zwischenzeitlich voll drauf.

    Bin schon sehr gespannt auf die nächsten Projekte und wie es bei Dir weitergeht.

    Sollte Dir mal langweilig werden … Du weisst ja welche Gebäude ich auf meiner Anlagenerweiterung dann nachbauen möche? *Grins*, *Grins* ….


    LG und mach weiter so!


    Pascal

  • Hallo Andreas,


    beeindruckende Tüftelei mit enormen Zeitaufwand.

    Die Vektorgrafik gefällt mir persönlich besser, aber Geschmäcker sind verschieden und wenn die Bitmatgrafik näher am Ideal ist, hat das natürlich absolute Berechtigung.


    Großes Kompliment,


    Patrick

  • Hallo zusammen


    Vielen Dank euch für eure Gedanken und Rückmeldungen zu "Vektor-Steinen" und "hangezeichnete Steine". Unterdessen habe ich etwas weiter experimentiert.

    Das Resultat ist so eine Zwischenlösung und gefällt mir persönlich wirklich gut. Die Fugen sind von Hand gezeichnet und eingescannt, sind jedoch nicht mehr so tief und breit wie beim vorherigen Beispiel.


    IMG_20220908_152256.jpg


    IMG_20220908_154103.jpg


    Die Fotos wirken bezüglich der Fugenkanten etwas pixelig, was in Wirklichkeit nicht so rüberkommt.


    Lieber Gruss


    Andreas