Liste 5Pol-Mot

  • Hallo Zusammen


    Mit der Forensuche findet man in den Digitalumbau Threads von Marco einige nützliche Tipps zum Thema Kondensatoren, unter anderem auch der Hinweis, dass man trotz 16V Ladeschaltung (z.B. jene von Fischer Modellbau, oder Zimo MX Serie ab Werk) einen Kondensator nehmen sollte, welcher eine höhere Spannungsfestigkeit hat. Die Begründung liegt in der Lebensdauer, ein auslaufender Kondensator in einem Modell ist immer eine unschöne Sache, daher findet man oftmals den Hinweis, die Kondensatoren mit 3/4 der Spannung zu betreiben. Daher verwende ich generell 25V Kondensatoren.


    Von den Temperaturen her habe ich vor Jahren mal gemessen, mein 25V Elko (Bauform Radial 10mm x 12mm, 470 uF) wurde damals rund 35 Grad warm, dies kann natürlich je nach Bauform / Belastung variieren. Der 1F Goldcap vom ESU PowerPack wird da deutlich wärmer.


    @Theo

    Zum Programmieren, bei Fahrzeugen mit dem Zimo Decoder habe ich generell die Ladeschaltung genommen welche von Zimo empfohlen wird, da funktioniert das Programmieren 1A, bei den Loks mit einem ESU Decoder (V3.0, V3.5, V4.0, V4.1, V5.0, Lok Pilot sowie Lok Pilot Micro) habe ich jeweils nur die vereinfachte Ladeschaltung angewendet (100 Ohm Widerstand / Diode), so wurden gegen die 230 H0 Loks sowie gegen die 40 Schmalspurloks umgebaut und noch nie hatte ich Probleme mit dem programmieren, sowohl einzelne CV`s sowie ganze Files via Programmer gingen 1A. Bei den älteren Firmware Versionen gab es teilw. das Phänomen, das die Lok losfuhr, dies ca. 30 Sekunden und dann startete der Programmiervorgang, bei den aktuellen Firmware auf den V4.0 Decoder aufwärts kam sogar dieses Phänomen nicht mehr vor.


    Daher bin ich mittlerweile so weit, dass in jedes Fahrzeug einen Kondensator eingebaut wird, meist nützen bereits wenige uF um Erfolge zu erzielen, gerade im H0 Bereich machte ich die gute Nebenerfahrung, dass im Falle eines Stromausfalles (z.B. Kurzschluss) die Loks ein kleines bisschen feiner zum Stehen kommen und so unterumständen gerade lange Güterzüge nicht durch den Ruck entgleisen und das Getriebe der Loks bei einem solch abrupten Halt ein wenig geschont werden.