• Aber eines habe ich mich auch schon bei Ueli`s toller Anlage gefragt und jetzt auch bei Dir:
    Warum sucht Ihr euch immer die häßlichsten Ecken der Berninabahn zum Nachbau aus. Bei Dir kann ich das ja aus dem Konzept noch einigermaßen nachvollziehen, aber dadurch wird der Bahnhof auch nicht schöner.


    Es muss nicht immer Laubsäägeli-Romantik sein. Ich brauchte eine Kreuzungsstation auf der Nordseite des Berninapasses. Ospizio kann jeder und hat fast jeder, muss ich nicht auch noch machen. Zudem hat die Station Lagalb (nicht Lagalp!) eine Fahrleitung, welche eine besondere Herausforderung darstellt, handelt es sich doch um ein Unikat auf dem Streckennetz der Berninabahn mit ihren an deutsche Vorbilder erinnernden Querseilfeldern. Und die ehemalige Kreuzung bei der Diavolezza mit dem ehemaligen Arosatriebwagen ABFe 4/4 482 sieht mit einem Allegra schon ein bizzeli speziell aus.


    mit Grüess, Ueli

  • Hallo zusammen


    In Lagalb sieht es aktuell so aus:







    Die Eternitplatten auf den Fassaden habe ich nach verschiedenen Versuchen mit 0,8 mm Karton nachgebildet. Als nächste Arbeit steht das Zuschneiden des Daches und der Einbau der beleuchteten Bahnhofsuhr an.
    En Gruess
    Reto

  • Hoi Reto

    In Lagalb sieht es aktuell so aus:

    Du bist der Zeit schon einiges voraus! Aktuell sieht man vom Gebäude nur den obersten Teil und das Dach, der Rest wird noch von ca.2m Schnee getarnt (am Samstag Morgen in gelb am Abend wieder in weiss, so wie sich das gehört.)


    En herzliche Gruess
    Georg


    PS: Du hast gefehlt !!

  • Hallo Reto,


    Zitat

    Gerade die Hässlichkeit hat es mir angetan....


    ich verstehe Dich. Es ist sehr schön, auch mal die Ecken abzubilden, die nicht alltäglich sind. Genau wie "Punt Muragl" von Jo ist dies auch eine schöne Vorbildsituation, die man so noch nicht gesehen hat. In gewohnter Qualität von Dir. Sehr, sehr schön. Vielen Dank, das Du uns an Deinen Aktivitäten teilhaben läßt.


    Grüße, Marco

  • Hallo allerseits


    Untätig war ich nicht die letzten Monate. Beispielsweise habe ich letztes Wochenende die Fahrleitungsmasten von Bernina Lagalb lackiert. Die Masten sind Sommerfeld Profile, die Fussplatten und Klammern sind Ätzteile und die Tafeln sowie weitere Einzelteile sind Polystyrolprofile. Ausleger wurden aus 1 mm Messingrohr gefertigt. Lötzinn und Sekundenkleber halten alles zusammen.



    Nun folgt die Montage der Isolatoren und das Anbringen der einzelnen Schilder...
    En Gruess
    Reto

  • Hallo Volker


    Das ist eine Mischung aus Dark Grey und einem Hellgrau von Pollyscale. Diese Farben sind leider nicht mehr im Verkauf.
    Ja, morgen werden die Masten gesetzt. Allerdings liegen einige Masten ausserhalb des Trasseebrettes, somit muss ich von unten auf das Trasseebrett Hölzchen aufschrauben, damit die Masten einen guten Stand erhalten. Bei zwei, drei Masten ist das leider nicht möglich...
    Hier noch ein nicht mehr ganz aktuelles Bild vom Lago Bianco. Das vordere Hölzchen wird durch ein Plexiglas ersetzt.


    En Gruess
    Reto

  • Hallo Reto und Volker,


    ich bin nicht ganz sicher, aber ich glaube, die Farbenlinie ist unter anderem Namen weiter erhältlich. Ich habe auch mal danach gesucht und dann etwas in der Art gefunden. Vielleicht geht Ihr auch noch mal auf die Suche. Es könnte sich lohnen.
    Ansonsten: Schaut toll aus, was Du da zauberst, Reto!
    Grüße, Marco

  • Hallo Reto,


    deine sauber lackierten und detailreichen Masten gefallen mir sehr gut!


    Teilselbstbau schwebt mir für den Oberleitungsbereich auch vor. Da ich hier noch keinerlei Erfahrung gesammelt habe frage ich einfach einmal warum du die Masten von der Stange genommen und die anderen Teile selbst hergestellt hast?


    Gruß
    Jo

  • Hallo Jo


    Nur die H-Profile inkl. Sockel stammen von Sommerfeld. Teilweise musste ich die Masten kürzen. Von Sommerfeld gibt's keine detaillierten Masten, so liegt für mich der Selbstbau nahe. Zumal in Lagalb praktisch kein Mast gleich wie der andere ist...
    En Gruess
    Reto

  • Liebe Forumsgemeinde!


    Umbau Berninamodell!?


    Meine Anlage ist ein simpler Kreisverkehr auf 2 Ebenen. Der Schattenbahnhof fasst 18 Züge. Per
    Computer gesteuert ist das eine tolle Sache. Nur: der PC nimmt im Alltag eine
    beachtliche Rolle ein, da will ich bei der Modellbahn nicht auch noch von ihm
    abhängig sein. Der manuelle Fahrbetrieb kam auf meiner Anlage bisher zu kurz.
    Das wird sich ändern:



    Der Schattenbahnhof wird zurückgebaut. Es entsteht ein Punkt-zu-Punkt-Betrieb (St.
    Moritz ? Tirano), bei welchem die TW?s manuell umgesetzt werden müssen und die
    Züge entsprechend Fahrplan zusammengestellt werden müssen (dürfen). Die
    Weichensteuerung wird neu mit Servos (anstatt Feather) und lokalem Stellwerk gebaut.



    Wie gedenke ich das neue Konzept zu verwirklichen? An Stelle des jetzigen Schattenbahnhofs (500 x 55 cm) entsteht
    der Berninateil von St. Moritz (vor Umbau) plus zusätzlichem Depot und
    Werkstatt à la Pontresina. (Ich brauche einfach noch zusätzliche Gleise?) Dieser
    Teil wird landschaftlich ausgestaltet. Hinter der Hintergrundkulisse werde ich
    3 Gleise belassen, welche einen Kreisverkehr weiterhin zulassen, damit z.B. die
    vollen Holzwagen immer von St. Moritz nach Tirano verkehren. Entsprechend kann
    dort im Verborgenen der Ölzug auf seinen Einsatz warten, der vom Süden her Richtung
    Engadin verkehrt.



    Und Tirano? Die Züge verlassen aktuell Alp Grüm und verschwinden im Kreisel nach unten. Nach 2
    oder 3 Umdrehungen baue ich eine Bogenweiche ein, welche die Gleise auf eine
    Zwischenebene (zwischen Alp Grüm und aktuellem Schattenbahnhof) führt. Diese
    Zwischenebene wird nur ca. 30 cm breit und 380 cm lang. Hier entsteht der
    Kopfbahnhof Tirano nach aktuellem Gleisplan. Perron und Hochbauten lasse ich
    weg, der Bhf dient nur dem Betrieb nach Vorbild.



    Ziel ist es, einen Fahrplanbetrieb aufzubauen, der dem Vorbild einigermassen nahe kommt.
    Dazu habe ich die Lokumlaufpläne vom Sommer 2005 aus dem Archiv geholt. Alleine
    lässt sich jeweils nur 1 Zug zusammenstellen und fahren. Sind jedoch weitere
    Lokführer und Fahrdienstleiter zugegen, wird der Betrieb umfangreicher!



    Da mir die neue Gmf 4/4 von Bemo ausgesprochen gut gefällt, wird sie den Rangierbetrieb in St.
    Moritz übernehmen, während das Eseli in Tirano herumfräst.


    Was meint ihr dazu? Vielleicht habe ich noch was übersehen?


    En Gruess


    Reto


    P.S. Die D&RGW im Nebenraum wird wöchentlich in Betrieb genommen, allerdings stocken
    dort aus oben bekannten Gründen die Bauarbeiten?.

  • Hallo Reto,


    kannst Du den Computer nicht trotzdem noch etwas helfen lassen? Wie wäre es, wenn der ein paar Züge von St. Moritz nach Tirano oder umgekehrt steuert, Du dann die Züge selbst umrangierst und wieder auf die Reise schickst. Wenn Du Lust hast, steuerst Du einen Zug über die ganze Strecke und der Gegenzug wird vom Computer gefahren!? Ansonsten mache ich mir bei Dir keine Sorgen. Es wird sicher ein schöner Umbau. Viel Erfolg,
    Marco

  • Hallo Reto


    Ich würde nach wie vor mit TC überwachen, Signale schalten, und je nach dem Gegenzüge fahren lassen, so kann auch ein Ein-Mann-Betrieb viel Betrieb auf der Anlage machen. Die Stellwerke kannst du ja über Rückmelder verwirklichen, den Rest erledigt TC. So kannst du immer selbst entscheiden wieviel Betrieb du willst, du hast dann alle Möglichkeiten offen (vollautomatisch, halbautomatisch, manuell und automatisch, manuell).



    Gruss Mani

  • Hallo Ueli, Marco und Mani


    Ja, der PC... - Auslöser für den Plan war der PC, welcher urplötzlich vom Lenz Interface LI100 keine Daten mehr erhielt. Gemäss Auskunft von Lenz hängt es nicht mit dem Upgrade auf Version 3.6 der Zentrale und der Handregler zusammen. Bis jetzt habe ich den Grund noch nicht gefunden. Nun, eure Worte nehme ich ernst. Vermutlich kaufe ich mir das LAN USB Interface, um dann auch mal mit dem Smartphone zu steuern.... Das ist aber noch Zukunftsmusik.

    Zitat

    Die Stellwerke kannst du ja über Rückmelder verwirklichen, den Rest erledigt TC

    Mani, was meinst du damit? Welche Komponenten bräuchte ich dazu?

    Zitat

    Ansonsten mache ich mir bei Dir keine Sorgen

    Marco, da wäre ich mir aber nicht so sicher....

    Zitat

    :D Willkommen bei den Betriebsbahnern

    Ueli, die Amis haben mich angestachelt!!!!


    So, morgen hole ich im Baumarkt die fehlenden Tablarträger und etwas Holz.
    Eine Frage zu den St. Moritz-Kennern: Gehört nur noch ein Gleis nach dem Perron (zum StN-Teil hin) zum Berninateil? Das wären dann inklusive aller Stumpen 6 Gleise nebeneinander.


    Weiter suche ich Fotos vom Hotel Bellaval, welches offenbar bereits abgerissen wurde!!! Ich war schon lange nicht mehr im Engadin, hab's aber gestern im Fernseher gesehen, als vom verlorenen Öl von 1974 am Seeufer berichtet wurde... Aber das ist eine andere Geschichte.




    En Gruess
    Reto

  • Hallo Reto,


    Eine sehr vernünftige Entscheidung, so richtig (handmässig) Betrieb machen wertet den Anlagenbetrieb enorm auf!


    Gute Idee auch die beiden Bahnhöfe so wie beschrieben ein zu bauen.


    Überlege doch mal ob nicht besser Pontresina, Bernina-seitig nachgebildet werden könnte.
    Was machst du zb. mit Berninaexpress/Güterwagen usw.
    Die fahren nicht bis St. Moritz. Sowieso ist da Bernina-seitig nicht viel los.
    Mit Pontresina könntest du den Bahnhofsteil inklusive Bahnsteig weitgehend Vorbildlich nachahmen.


    Bin gespannt auf weitere Berichte!


    Grüsse, Michiel


    Ps. Weiche im Wendel: den würde ich Motorisch antreiben oder zumindest die Feder im Peco- weiche 'reinlassen, da sonst entgleisungsgefahr (meine Erfahrung)

    Filisur 2.0 - St.Moritz und weiter nach Alp Grüm / H0m-Doppelstock-Segmentanlage /Selbstbauweichen/ Peco-Gleis / DCC /Xpressnet

  • Hallo Reto


    Willkommen bei den Betriebsbahnern, bei mir zwar im Kreisverkehr aber auch mit reichlich Manöver ;) Dennoch seit mir Mani gezeigt hat was mit dem PC alles möglich ist würde ich den PC niemals weglassen.


    Bei mir läuft der Betrieb so:
    - Sicherungsanlage läuft via PC --> Vorteil: Egal wer fährt, es können keien Unfälle entstehen, da der PC alles überwacht mittels Sicherheitsmeldern (Melder zwischen Weiche und Profilfreiheit des Gleises).
    - Grundsätzlich wird bei mir mit den Handreglern und den Smarthphonen gefahren, jeder "Lokführer" übernimmt seinen Zug, der Fahrdienstleiter hat seinen Platz am Stellpult und der Rangier hockt auf seinem Traktor.
    --> Umso mehr Leute umso mehr Betrieb umso mehr Fahrspass.
    --> Durch die PC Überwachung kann ich selbst auch 3-4 Züge alleien Steuern.
    --> Ich habe im PC Bediengungen gemacht mittels dem Bahnwärter, z.B. wenn der RE in Disentis ist muss jeweils ein Regio der FO vor Ort sein. Sprich ist der Regio nicht im Handbetrieb schaut der PC, dass der Regio von Brig nach Disentis fährt.
    --> Ich habe somit den Vorteil, dass ich selbst wählen kann wieviel ich selbst machen möchte, Manöver Güterzüge usw. muss ich eh von Hand machen, da ich mit der Bemo Standartkupplung fahre. Sprich umso mehr Leute bzw. umso mehr Übung umso mehr kann ich selber steuern. Der rest übernimmt der PC.


    Stellpult, heisse zwar nicht Mani, aber denke kann dir die Frage auch beantworten. Das Tehma Stellpult hat bei mir auch ein grosses Thema, die grösseren bahnhöfe sollen bei mir ein Domino 55 bzw. Domino 67 Stellwerk nach Vorbild erhalten, sprich mit den wichtigsten Logikfunktionen usw. Das ganze funktioniert aber auch auf einer etwas abgespeckten Variante.
    Das simpelste Stellwerk funktioniert so:
    Für jedes Gleis machst du für die Einfahrt sowie die Ausfahrt einen Taster (Fahrstrassentaster), diesen hängst du an einen Rückmeldedecoder an (ohne Besetzmeldung, da nicht nötig). Nun machst du im TC ein Kontaktmelder, der Kontaktmelder soll auf "1" gehen sobald du den 1. Taster drückst. Im TC machst du nun ein Fahrstrassenschaltkästchen, dieses kannst du via Knopfdruck am TC auslösen oder eben als zusatzfunktion sagen, wenn Kontaktmelder 1 = 1 dann auslösen. Somit kannst du den Taster am Stellpult drücken und dem TC Befehle übermitteln.


    Vorteil der ganzen Sache, bei viel Betrieb kannst du ein Fahrdienstleiter einsetzen. Der PC ist dan sozusagen dein Fernsteuerzentrum ;)


    Bei mir sieht das z.B. so aus, funktioniert alles via TC, die Logik ist jedoch noch im Aufbau und noch nicht ganz ausgereift. Gewisse Ausführungen sind bei meinem Komplexen Stellpult noch mit Relais gemacht, aber auch das Relais schaltet am Schluss einen Rückmeldekontakt der die Befehle an das TC weiter gibt.


    PS: Auch eine Gleisbildausleuchtung (weiss Fahrstrasse eingestellt, rot = Gleis besetzt) funktioniert tadellos.

  • Hallo Reto, schön, wieder ein St. Moritzer mehr!
    Die BB hat nur die beiden Perrongleise 5 und 6, an Gl6 das Umfahrungsgleis 7 (kein Stumpengleis), von Gl5 zu Gl4 das Weichenpaar 38/18 mit dem Stromsystemwechsel. Dann die 3 Stumpengleise D8-D10, von Gl5/6 Richtung Bad die beiden Abstellgleise E1 und E2, von Gl5 Richtung Celerina über W36 aufs Gütergleis B7 (165 m).
    Wegen Fotos siehe PN.